Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Großer Lesespaß für kleine Leser
Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein von Rosa Marin
Zum Buch:
Shaggy, ein Hochlandrind, kommt in seiner neuen Heimat an, dem Rosmarinhof. Dort darf er zusammen mit zwei anderen Rindern, zwei Ziegen und sonst noch einigen Tiere zusammen leben. Kaum angekommen, gibt es große Aufregung, Diebe gefährden die Kräuter des Bauern. Die Tiere schmieden eine Plan, wie sie dem Bauer helfen können.
Meine Meinung:
Ich sah das Cover und wusste, das Buch brauche ich. Kühe gehen immer.
Und es hat sich gelohnt. Alleine schon die Illustrationen sind so zuckersüß, es macht großen Spaß.
Einfacher Text, große Fibelschrift, kurze Kapitel, mindestens auf jeder Doppelseite eine Illustration und zweimal gibt es sogar eine Comic-Strip Doppelseite. So macht es jungen ErstleserInnen, die schon etwas geübter sind, viel Spaß zu lesen. Für die, die noch nicht selbst so viel lesen können oder wollen, eignet es sich auch ganz prima zum Vorlesen.
Ich hatte jedenfalls sehr viel Lesespaß mit Shaggy und seinen Freunden und kann es nur empfehlen.
Rezensionen von Marie aus E.:
Leider langweilig
»Wenn Ende gut, dann alles« von Volker Klüpfel
Anfangs fand ich die Geschichte witzig.
Ein Möchtegern-Schriftsteller, der im Wohnwagen seines Vaters lebt, an seiner Ex-Freundin hängt und Prokrastination de luxe praktiziert, eine ukrainische Putzfrau, die zwar noch Probleme mit Grammatik hat, aber schlau und pfiffig ist und der Vater, der als Casanova in einem Altenheim lebt und dort in Mission Herzenbrechen unterwegs ist.
Dazu ein kleines Mädchen, das einsam im Wald entdeckt wurde und eine Rahmenhandlung, die die Situation von Geflüchteten verdeutlicht.
Soweit, so gut.
Allerdings nutzen sich die ewigen Wiederholungen bezüglich der Charaktere dann ab und die schlimmen (zum Glück nur wenigen) Versuche des vermeintlichen Autors sein Buch voranzutreiben und Ausflüchte, warum die russischen Klassiker nicht gelesen wurden, nervten mich leider immer mehr.
Auch Svetlana, die zwar viel auf dem Kasten hat, aber in ihrer fehlerhaften Anwendung der deutschen Sprache plus Putzfrauenjob trotzdem irgendwie in einer Ecke landet und für mich zu sehr der Fokus darauf gelegt wurde (auch wenn sie die Heldin des Buches ist), das machte mir beim Lesen Bauchgrummeln. Es fühlte sich für mich falsch an.
Mein Hauptkritikpunkt ist aber die schleppende Handlung - es zog sich und war für mich irgendwann weder spannend noch besonders lustig.
Ganz abschreiben möchte ich die neue Buchreihe jedoch noch nicht, denn das Grundgerüst hat schon etwas. Und es gab durchaus auch witzige Stellen, das kann ich nicht abstreiten.
Vielleicht war das auch der Einsteigen & Ankommen-Band - und Band zwei geht dann in die Vollen?
Rezensionen von Gaby 2707:
Spannende Ermittlungen am Edersee
Totengold von Daniel Holbe; Ben Tomasson
Als Niklas Wortmann und Felix Römer beim Angeln in der Nähe der 1914 gefluteten Dorfstelle Berich im Edersee einen Totenschädel "angeln", und daraufhin weitere Leichenteile auftauchen, ist es mit dem Frieden am Edersee im nördlichen Hessen erst mal vorbei. Doch damit nicht genug. Bei der Eröffnung des neuen Goldmuseums verfehlen drei Schüsse die Ortsvorsteherin Laura Erdmann-Janssen nur knapp.
Im Netz werden Goldbarren aus der Nazizeit angeboten. Und dann verschwindet auch noch Opa Willi. Irgendwie scheinen all diese Ereignisse zusammenzuhängen.
Ganz schön viel Arbeit für die Kommissare Sabine Kaufmann vom LKA Wiesbaden und Ralph Angersbach vom Polizeipräsidium Mittelhessen, die mittlerweile ein Paar sind, und die nun von der jungen IT-Spezialistin Lynn Burger unterstützt werden.
Schon zum zum 9. Mal ermitteln die so verschiedenen Kommissare Kaufmann und Angersbach im nördlichen Hessen. Unterstützt werden sie diesmal von der jungen Lynn Burger. Aber die junge Frau bringt nicht nur das Privatleben der beiden Kommissare etwas durcheinander, sondern auch viel frischen Wind in die Ermittlungen. Mich würde es freuen, wenn sie ab jetzt zum Team gehören würde.
Diesmal steht der Edersee, ein sommer- und auch winterlicher Touristenmagnet, mit seiner Staumauer und seiner ihn umgebenden Landschaft im Mittelpunkt. Vor jedem neuen Kapitel erfahre ich den Ort, wo ich mich gerade befinde. Da wäre eine Karte, vorne oder hinten im Buch angebracht hilfreich, um das Geschehen auch räumlich noch besser einschätzen zu können.
Im Zentrum der Ermittlungen tauchen immer wieder die Mitglieder der Famiie Erdmann auf. Da geht es um Laura, auf die geschossen wurde, und ihren Mann Christian; oder Christians kriegsversehrten Vater Willi im Rollstuhl, der mit seinem Enkel Kai auf seinem heruntergekommenen Bauernhof haust. Dazu vier junge Leute, die sich die "Schutzmacht" nennen und einer rechtsradikalen Ideologie anzuhängen scheinen. Sie alle liefern so viel Stoff für diesen brisanten Fall mit seinen familiären Geheimnissen und seinen kriminellen und politischen Abgründen.
Daniel Holbe und Ben Tomasson haben mich auch diesmal mit ihrem bildhaften und äußerst spannenden Erzählstil sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sie bauen so viele Wendungen ein und schicken mich immer wieder auf falsche Fährten, dass ich bis zum Scluss nicht wusste, wer hier der Strippenzieher ist und vor allem warum. Die in sich schlüssige und gut nachvollziehbare Auflösung hat mich dann doch ganz schön schockiert.
Ein äußerst spannender und vor allem interessanter Krimi, der mir einige sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt hat.
Rezensionen von MarcoL:
Ein fantasievoller Roman über das Andersein und das Bestreben nach Inklusion. Herzerwärmend und ergreifend!
Jenseits des Ozeans von T. J. Klune
Arthur Parnassus ist zurück. Endlich, nach langer Zeit, konnte er wieder auf seine geliebte Insel Marsyas zurückkehren. Mit ihm kommen auch seine Schutzbefohlenen Lucy, Talia, Phee, Chauncey, Theodore, Sal, alles magisch begabte Kinder oder Wesen (Gnome, Elementare, ein amorpher Blobb, etc.) zurück, sowie sein liebvoller Partner Linus Baker.
Und David, ein ganz besonderes Kind – ein Jeti, der statt Tränen Eiswürfel weint.
Der Roman ist die Fortsetzung des Buches „Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte“, und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Im Gegenteil, die Geschichte ist noch intensiver, noch liebevoller, noch herzerweichender, noch kämpferischer. Und voller eindeutiger Botschaften: auch wenn Schmerz und Verlust tief sitzen, es ist Heilung möglich. Wenn du anders bist, sei stolz darauf. Sei wie du bist und lasse dir von niemand anderem etwas anderes einreden. Besonders darauf zielt der Roman sehr stark ab – auf Inklusion. Eingliederung all jener, die den Standards der Masse nicht entsprechen und einfach anders sind.
Gekonnt, mit vielen fantastischen Details, voller Esprit und Witz erzählt Klune seine Geschichte über die Insel und deren Bewohner. Und vor allem über ihren Kampf, anerkannt zu werden als das was sie sind: besondere Geschöpfe.
Doch die BBMM - Behörde für die Betreuung magischer Minderjähriger – hat andere Pläne, und sieht in Parnassus Arbeit nur einen Störfaktor der geordneten, von Staat indoktrinierten Gesellschaft. Es werden ihm mehr als Prügel zwischen die Beine geworfen. Und er muss sich manchmal ziemlich beherrschen, um nicht in der aufkeimenden Wut wegen all der Ungerechtigkeiten sein Alter Ego – den Phoenix in ihm mit seinen alles verzehrenden Flammen – in die Welt zu lassen. Man könnte es ihm nicht verübeln. Aber er bleibt beharrlich, und mit seinen wunderbaren Geschöpfen auf der Insel, vor allem mit der Inselelementarin Zoe (und wahren Herrscherin des kleinen Reiches) und Lucy, der siebenjährige Sohn des Satans (der Antichrist), planen sie Großartiges.
Die Kinder, so unterschiedlich sie alle sind, halten zusammen, bilden eine verschworene Gemeinschaft. Ob es gelingt?
Es ist ein herrlich zu lesender Roman, spannend erzählt. Auf beinahe spielerische Art kommen die wahren Probleme der Welt zur Sprache: Respekt, Empathie, Vertrauen.
Es kann so schön miteinander sein … könnte …, wenn es nicht im wieder machtgierige Menschen gäbe.
Knapp 500 Seiten verfliegen im Nu. Man kann dabei lachen und weinen, sich ärgern und freuen. Zurück bleibt ein unvergessener Leseeindruck.
In der Danksagung spricht sich der Autor sehr intensiv für die Rechte von queeren und Transmenschen aus. Er macht auch keinen Hehl daraus, was er von J.K Rowling mit ihren Ansichten darüber hält. Es sind ein paar wenige, einfache, aber sehr starke Worte, die Klune an seine Leser*innen und die Gesellschaft richtet. Worte, die ausgeschmückt mit viel Fantasie diesen wunderbaren Roman ergeben haben.
Ganz große Leseempfehlung für dieses Herzensbuch.
Rezensionen von carola1475:
Spannende Geschichte mit ungewöhnlicher Protagonistin
The Florist von C.L. Pattison
Amy Mackenzie hat Erfolg mit ihrem Luxus-Blumengeschäft, aber sie ist ehrgeizig und wünscht sich noch zahlungskräftigere Kunden. Als James Elliott, ein erfolgreicher Architekt, sie mit dem Blumenschmuck für die Überraschungsgeburtstagsfeier für seine Schwägerin Izzy beauftragt, die in seinem prächtigen Haus stattfinden wird, hofft Amy, ihrem Ziel ein weiteres Stück näher zu kommen.
Amy informiert sich im Netz über Izzy und es gelingt ihr, die Bekanntschaft der weltgewandten und charismatischen Frau zu machen, sich mit ihr anzufreunden und in Izzys Kreise aufgenommen zu werden. Auf der Geburtstagsparty kommt es dann zu einem folgenreichen Vorfall.
Bisher führte Amy ein einsames Leben ohne soziale Kontakte, wegen eines Geheimnis in ihrer Vergangenheit ist sie sehr zurückhaltend. Sie erzählt kaum etwas von sich, ist andererseits neugierig und fasziniert von Menschen, die sie kennenlernt. Sie wirkt offensichtlich oft merkwürdig auf andere und erschien mir vor allem in der ersten Hälfte des Romans wie eine unzuverlässige Erzählerin, wobei die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive auf verschiedenen Zeitebenen geschildert wird, eingeschoben sind Transkriptionen verschiedener Zeugenaussagen.
Die Figurenzeichnung der Protagonisten ist gelungen, wobei sich bei mir Sympathie für keinen der Charaktere entwickelt hat. Sehr interessant fand ich Informationen aus der Floristik, hier kann Amy mich mit ihrem Wissen und ihren Überzeugungen beeindrucken. Sie ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, die mir Rätsel aufgibt, mich aber auch berührt.
Nicht unerwähnt bleiben soll das schöne, gleichzeitig düstere Cover, vom Motiv her und mit den 'Schnitten' und den Bluttropfen passt es perfekt zum Buch.
C. L. Pattison schreibt lebendig, bildhaft und eindringlich, die Geschichte mit ihrer erst subtilen und sich dann steigernden Spannung und der überraschenden Auflösung ist packend und hat mich gut unterhalten.
Rezensionen von gabiliest:
Für kleine Entdecker und andere Neugierige
Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 2 - Was passiert in Wald und Wiese? von Anna Pooch
Mit dem zweiten Band der “Vorlesegeschichten” hat die Reihe “Wieso?, Weshalb?, Warum?” wieder ein gelungenes Vorlesebuch für Kinder zwischen vier und sieben Jahren dazubekommen. Schon das Hardcover dieses liebevoll illustrierten Buches zeigt die fünf Kinder aus Brummelsby, wie sie interessiert auf Entdeckungsreise in die Natur gehen.
Brummelsby ist eine kleine Stadt nahe der Nordsee, dort leben die fünf Freunde Mara, Nesrin, Emil, Sofia und Luca. Damit die kleinen (Mit)Lesenden eine Vorstellung des Städtchens bekommen, gibt es gleich auf den ersten Buchseiten einen Plan, wo genau gezeigt wird, wo die Kinder wohnen und wo andere Schauplätze zu finden sind, die im Buch erwähnt werden. Die fünf Freunde mit ihren Familien werden im Anschluss präsentiert, wobei auch kurz auf den Charakter des jeweiligen Kindes eingegangen wird. So bietet das Buch von Anfang an eine gute Orientierung, auch wenn die Geschichten vielleicht nicht kurz hintereinander gelesen oder vorgelesen werden.
Besonders erwähnenswert ist das moderne und bunte Familienbild, die Familien haben unterschiedlichen ethnischen Hintergrund und neben der klassischen Vater-Mutter-Kind- Familie sind auch weitere Familienformen vertreten, sodass sich jedes Kind leicht in den Texten wiederfinden wird. Hervorzuheben ist, dass hier keine klischeehaften Rollenbilder gezeigt werden und dass auch eine Figur mit Handicap ganz selbstverständlich in die Erzählung eingebaut ist.
In fünfzehn abgeschlossenen Kapiteln, deren Länge exakt auf die Altergruppe abgestimmt ist, werden unterschiedliche Ereignisse und Abenteuer aus der kindlichen Erlebniswelt vorgestellt. Jeweils eingebettet in eine in sich abgeschlossene Geschichte bietet dieses Sachbuch neben unterhaltsamen und kindgerechten Themen sehr viel Wissen, dass sicher nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene interessant ist. Die kleinen und großen Lesenden erfahren Neues über die klugen Krähen, machen einen Ausflug ins Moor, erfahren, dass Bienen und auch Wespen nützliche Tiere sind und dass man gut auf seine Sachen aufpassen soll. Denn Emil hat einen Schuh im Garten liegen lassen, den sich ein junger Fuchs zum Spielen geholt hat. Auch kindliche Ängste werden angesprochen: Gibt es wirklich Geister im Moor und ist es gefährlich, im Freien zu übernachten?
Ergänzt werden die kindgerechten und gut verständlichen Texte durch phantasievolle, liebevoll gezeichnete Illustrationen. Auch die größere Schrift kommt vor allem Leseanfängern entgegen, macht aber die Texte auch insgesamt übersichtlich. “Was passiert in Wald und Wiese” ist ein farbenfrohes, unterhaltsames Buch, das unaufdringlich viel Wissen vermittelt und eine kindliche Lebenswelt abbildet, in der sich große und kleine Lesende immer wieder bewegen werden, denn dieses Buch nimmt man sicher öfter zur Hand.
Ich habe das Buch mit meinem vier Jahre alten Enkel gelesen, der die wirklich gelungenen Zeichnungen der Kinder sehr gerne mochte. Auch die Krähe, die das Wurstbrot klaut, fand er sehr lustig. Damit ist “Was passiert in Wald und Wiese” genau das richtige Buch für kleine Abenteurer. Kleine, aber auch große Naturfreunde werden mit diesem Sachbuch sicher lange Freude haben, daher von mir eine absolute Vorlese- und Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein wichtiges und unausgesprochenes Thema
Das Lieben danach von Helene Bracht
Helene Bracht ist noch ein Kind, als sie die ersten Erfahrungen mit sexueller Gewalt durch ihren pädophilen Nachhilfelehrer macht. Und obwohl sie diese nur unterschwellig wahrgenommen hat, ziehen die sich durch ihr Leben, ihr Lieben und ihr ganzes Handeln wie ein roter Faden.
Mich hat der Klappentext und vor allem die Leseprobe angesprochen und ich war richtig neugierig auf das Buch.
Aber leider hat es meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Helene Bracht erzählt schonungslos offen von den sexuellen Erfahrungen ihrer Mutter, die sie als Kind beobachten musste, ohne zu wissen, warum ihre Mutter tat was sie tat. Und von ihren eigenen sexuellen Begebenheiten ein paar Jahre später, die mich schockiert und fassungslos gemacht haben. Vor allem, weil diese Begebenheiten ihr ganzes weiteres Leben und Lieben beeinflusst haben. Trotzdem ist es kein Buch, das ich ein weiteres mal lesen wollen würde.
Sie erzählt ihre persönlichen Erfahrungen in der Ich-Form und ergänzt andere Teile durch fachliche und wissenschaftliche Quellen. Da hat sie als Psychologin natürlich einen ganz anderen Zugang zu diesem Thema als ich Laiin.
Ergänzt wird das Buch durch 51 teils interessante Anmerkungen und ein Literaturverzeichnis.
Ein wichtiges Buch mit einem sensiblen Thema, das bestimmt nicht für jeden geeignet ist. Eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss. Mir ist das nicht ganz gelungen.
Rezensionen von Lesemama:
Sehr humorvoll
Ich will dies, das und dich von Saskia Louis
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Svea hat einige kleine Macken, unter anderem lügt sie viel und ist seit sechs Jahren in Leon, den Bruder ihres Schwagers verliebt. Als wieder einmal ein Silvester vergeht, ohne das sie und Leon sich näher gekommen sind, schreibt sie eine Liste, was sie alles ändern will.
Nur leider schickt sie diese Liste an den CEO einer Firma, für die sie das Marketingkonzept machen soll.
Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher von Saskia Louis, sie hat so einen wunderbaren Humor und man fliegt durch die Seiten. So war auch diese Story eine sehr humorvolle Angelegenheit, ich musste kichern und viel schmunzeln. Ich mochte Svea und auch Will, den heißen Millionär, sehr gerne, beide sind sympathisch und bodenständig. Ganz anders als Leon, der sich zum Ende hin immer mehr als Depp entwickelte, was aber auch sehr lustig war. Es gab einige Nebencharaktere, ide mich immer wieder erweiterten. Alles in allem war es eine ganz wunderbare, seeh unterhaltsame Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Mit Saskia Louis kann man nichts falsch machen
Rezensionen von Lesemama:
Rund ums Jahr
Disney Vorlesebuch: Die schönsten Jahreszeiten-Geschichten von Disney Walt
Zum Buch:
Ein Buch mit kunterbunten Geschichten rund ums Jahr. Bekannte Disney Figuren erleben die vier Jahreszeiten.
Meine Meinung:
Auf dem Cover sehen wir die Disney Figuren, die uns durch ein Jahr begleiten. Beginnend mit dem Frühlingsfest bei Vaiana und Ostern bei den 101 Dalmatinern.
Kurze Geschichten mit bekannten Charakteren, für jeden Geschmack was dabei. Ein Wiedersehen mit den älteren Figuren wie Winnie Puuh und Mickey und seine Freunde.
Die Sommer und Herbst Geschichten sind jetzt nicht ganz so eindeutig der Jahreszeit zuzuordnen, dafür gibt es im Winter gleich drei.
Ein Vorlesespaß oder für geübte ErstleserInnen auch zum Selberlesen. Die Geschichten sind recht kurz und eignen sich schon für jüngere ZuhörerInnen, es gibt auf den Bildern auch immer viel zu entdecken.
Eine schöne Sammlung, die viel (Vor)Lesefreude bereitet. Es hat Spaß gemacht.
Rezensionen von morlin:
Humorvoll und berührend
Von hier aus weiter von Susann Pásztor
Der Einstieg ins Buch hat mich direkt gepackt. Wir befinden uns auf der Toilette einer Gasstätte und Marlene bekommt das Türschloss nicht mehr auf. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich durch den Schlitz unter der Tür durch zu robben. Und während sie das tut, steht plötzlich ein kleines Mädchen vor ihr und starrt sie einfach stumm an.
Nach dieser köstlichen Szene, die mit viel trockenem Humor aufwartet, hatte ich ein eher lustiges und etwas seichte Buch erwartet. Doch das ist es mitnichten; es geht vor allem um Wut und Trauer.
Denn Marlene befindet sich nicht ohne Grund in der Gaststätte. Dort findet gerade die Trauerfeier ihres verstorbenen Ehemannes statt und die gesamte Familie ist anwesend. Marlene fühlt sich sehr deplatziert und möchte einfach nur nach Hause.
Dort verkriecht sie sich regelrecht, bis ein neuer Mensch in ihr Leben tritt, Jack. Mit Jack hat die Autorin einen dermaßen hinreißenden und liebevollen Charakter geschaffen. Ich war regelrecht schockverliebt.
Das Buch ist mich wirklich begeistert. Nur das Ende war mir irgendwie zu wenig. Und gleichzeitig fühlte es sich richtig an. So ist das Leben eben.
Es war mir eine absolute Freude und ich bin schon auf das nächste Buch der Autorin gespannt. Insgesamt vergebe ich 4,5 Sterne.











