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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Die Welt des Glimmers

The Favourites von Layne Fargo



Layne Fargo beschriebt in ihrem Roman, The Favourites, die extremen des Profisports.
Katarina Shaw will Eiskunstläuferin werden, seid sie mit vier Jahren eine prominente Eistänzerin im Fernsehen sah. Sie stammt aus einfachen Verhältnissen und ihr Freund Heath Racho, der bei Pflegeeltern lebt wird ihr Partner.

Katarina ist versessen von diesem Sport. Sie will beim Eispaartänzer unbedingt die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen bekommen.
Dafür opfert sie auch ihre Freundschaft.
In dem Roman erfährt man von den Härten beim Profisport. Da muss man hart sein um sein Ziel zu erreichen.
Zwischendurch gibt es immer wieder Interviews über die Beiden.
Da hört man was die Anderen von ihnen wussten oder dachten.
Es ist ein Roman über Liebe, Freundschaft und fürchterliche Intrigen.
Das hat die Autorin super dargestellt. Der Roman hat mich richtig gefesselt.
Ich wünsche dem Roman viele Leser, hat er verdient.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Hier muss man zwischen den Zeilen lesen

In einem Zug von Daniel Glattauer

Eduard Brünhofer, ein Schriftsteller, fährt mit dem Zug nach München. Start seiner Reise war Wien - und wir fahren mit ihm Bahnhof für Bahnhof gen München ab.
Im Zug lernt er Catrin Meyr kennen. Sie ist Therapeutin und die beiden kommen ins Gespräch. Es geht um die Liebe.
Während Eduard seit vielen Jahren glücklich verheiratet ist, lehnt Catrin Langzeitbeziehungen ab…

Tja.

Klingt jetzt nicht so spannend? Ich fand es leider auch nicht sonderlich interessant. Es war wie das Belauschen einer Unterhaltung in einem Zug, zwischen zwei Fremden, die sich gerade kennengelernt haben. Man sitzt im Zug, hat nichts Besseres zu tun, da hört man eben zu.
Insofern tatsächlich eine ganz gute Zuglektüre.

Unabhängig von einer Bahnreise? Für mich eher nicht.
Denn wie der Klappentext schon den Spiegel zitiert:
»Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur«
DER SPIEGEL über ›Gut gegen Nordwind‹
Tja. Schade, aber vielleicht auch bezeichnend, dass man ein Zitat zu einem ganz anderen Buch heranziehen muss.

Im Buch kommt der Lektor des Schriftstellers Eduard zu Wort, der sich „mehr fürs Herz“ wünscht. So ging es mir letztendlich auch. Die letzten Seiten, also Nachwort und Schusswort, die fand ich allerdings ganz stark, das war nach meinem Lesegeschmack.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Habe etwas Anderes erwartet

Der große Riss von Cristina Henríquez

Große Bauvorhaben wie der Gotthardtunnel, der Suezkanal oder wie hier der Panamakanal, ziehen Abenteurer, Glücksritter und Verzweifelte an, die sich Arbeit und ein besserer Leben erhoffen. Nicht immer erfüllen sich die Erwartungen. Daher war ich sehr gespannt, wie das Thema umgesetzt würde.

Gleich vorweg, der Bau rund 82 km langen Wasserstraße, die derzeit durch Trumps Allmachtsfantasien wieder in aller Munde ist, wird meiner Meinung nach, nur am Rande berührt.

Vielmehr legt Autorin Cristina Henriquez ihren Fokus auf mehrere Personen, die direkt und indirekt mit der Baustelle zu tun haben. Da ist zum Einen Omar, der Sohn eines Fischers, der im Morast arbeitet oder der Arzt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Malaria auszurotten zu wollen und andererseits die beiden Frauen Lucille und Ada, die ihrem Schicksal aus Armut und gesellschaftlichen Konventionen kaum entrinnen können.

Anders als ich es von historischen Romanen rund um Großbaustellen kenne, gibt es kaum technische Detail zum Kanalbau, was mich ein wenig enttäuscht zurücklässt. Die Lebensgeschichten der Protagonistinnen und Protagonisten könnte überall spielen. Vorrangig wird der mühsame Alltag beschrieben, die Teilung der Gesellschaft in Besitzende und Mittellose sowie die untergeordnete Rolle der Frauen. Wie tief der Riss, der durch die Gesellschaft geht, zeigt die Episode als Ada Medikamente für ihre kranke Arbeitgeberin holen will und diese zunächst nicht erhält, weil sie als Arme erkennbar und als „Silberne“ nicht bedient wird.

Der Schreibstil ist gut zu lesen. Allerdings habe ich mich mit keinem der Charaktere so richtig anfreunden können. Gut herausgearbeitet ist der Konflikt zwischen Mittel- und Nordamerika herausgearbeitet sowie die Absiedlung ganzer Dörfer. Das kenne ich allerdings aus zahlreichen Geschichten von großen Bauvorhaben wie z.B. Stauseen in der Schweiz oder Italien.

Das Cover und der Titel sind gut gewählt. Vor allem der Titel kann mehrfach interpretiert werden. Der Riss in der Erdkruste, der zwei Meere miteinander verbindet, gleichzeitig aber die Gräben zwischen Mittel- und Nordamerika aufzeigt oder auch für die Spaltung der Gesellschaft steht.

Fazit:

Ein Roman, von dem ich etwas Anderes erwartet habe, weshalb er nur 3 Sterne erhält.

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Rezensionen von Sonne89:

Turnübungen

Bloß nicht bewegen - oder doch? von Nanna Neßhöver

Das kleine Wesen „Bewegtsichnicht“ wird von seinen Tierfreunden ermuntert zu hüpfen, zu strampeln, zu turnen, zu balancieren. Aber das Bewegtsichnicht möchte einfach nicht mit machen und beobachtet nur die unterschiedlichen Turnübungen, die die Freunde vorführen.
Am Ende des Buches ist das Bewegtsichnicht plötzlich weg und turnt fröhlich alle Übungen munter nach.

Die Seiten sind schön groß und die Bilder bunt und fröhlich.
Auf jeder Seite ist eine Blase, die die Kinder aufmuntert und anleitet die Übungen mit zu machen.
Am Ende des Buches wartet noch ein großes Poster mit Turnübungen.
Die Übungen richtig nach zu machen nur anhand der Zeichnungen ist schwierig für Kinder, da benötigt es schon einen Erwachsenen, der die Übungen vorzeigt oder notfalls korrigiert, aber gut, dafür ist es ja auch ein Kinderbuch ab 3 Jahren zum Vorlesen. Was mir gut gefällt ist, dass die Übungen zum Teil mit Spiel verbunden werden (z.B. Kissen auffangen, Gegenstände auf der Hand stapeln usw. – da können immer wieder neue Herausforderungen generiert werden)
Bewegung ist zudem auch ein wirklich wichtiges Thema, welches gefördert werden sollte.
Das Buch ist ganz nett gemacht. Ich bin mir aber unsicher, ob es nicht schnell langweilig wird, wenn man es einmal durchgespielt hat. Das kommt dann wohl auf das Kind drauf an.

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Rezensionen von begine:

fesselnd

Ginsterburg von Arno Frank



Arno Frank führt uns in seinem Roman, Ginsterburg, durch zehn Jahre im Naziregime.
Er hat den Roman in drei Abschnitte geteilt. Erst 1935, dann 1940 und dann 1945. Einige Personen aus der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg werden in diesen Jahren abwechselnd zu den Protagonisten.
Die Personen oft ziemlich schnell im Wechsel dargestellt.

Es sind verschiedene Charaktere und ihre verschiedenen Beziehungen.


Die politischen Geschehnisse spielen eine große Rolle, sind aber nicht so drastisch, wie in einigen anderen Romanen. Es sind meist Beziehungsprobleme, die die Geschichte ausmachen. Allerdings gibt es auch ein paar Figuren, die mir nicht so gefielen, aber die gibt es eben immer wieder.
Allerdings empfinde ich da schon aus der heutigen Zeit, die Angst machen, das solche Zeiten wieder anfangen könnten.
Der Autor schreibt fesselnd und ich habe ihn gerne gelesen..

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Rezensionen von carola1475:

Spannend und ungewöhnlich

Der letzte Mord am Ende der Welt von Stuart Turton

Die Geschichte spielt auf einer kleinen abgelegenen Insel im Mittelmeer, die als einziges Gebiet nicht von dem schwarzen Nebel eingehüllt worden ist, der vor 90 Jahren alles Leben auf der Erde vernichtet hat.
Die 122 Einwohner des Dorfes leben friedlich und freundlich miteinander, bringen sich in die Gemeinschaft ein und hinterfragen die strengen Regeln nicht, die den Tagesablauf bestimmen.

Niema, eine der drei WissenschaftlerInnen, die alles überwachen und für Sicherheit sorgen, wird eines Morgens brutal getötet gefunden. Wenn der Mord nicht aufgeklärt wird, fährt das Sicherheitssystem der Insel runter und der tödliche Nebel kann dann auch die Insel ergreifen. Es bleiben 107 Stunden.
Die neugierige, unangepasste Emory aus dem Dorf wird mit der Aufklärung beauftragt und sieht sich einer kaum zu lösenden Aufgabe gegenüber, denn abgesehen vom Zeitdruck haben auch alle Bewohner keinerlei Erinnerungen an die vergangene Nacht.

Erzählt wird aus der Perspektive einer KI namens Abi, die mit allen Bewohnern in Verbindung steht, sie liest deren Gedanken und kommuniziert mit ihnen. Manchmal nimmt Abi überraschend die Ich-Perspektive ein, das erinnerte mich wieder daran, wer hier eigentlich der Erzähler ist, ich finde das vom Autor sehr geschickt gemacht.

Stuart Turton schreibt lebendig, bildhaft und atmosphärisch. Ich kann mir alles gut vorstellen, wozu auch das Personenverzeichnis und eine Zeichnung des Dorfes beitragen. Der einfallsreiche Weltenbau ist sehr gelungen, alles wird detailliert und glaubhaft beschrieben. Nahbar und vielschichtig werden die Charaktere durch die Kommunikation miteinander.

In dieser Geschichte ist nichts, wie es scheint, das fängt schon beim auf den ersten Blick idyllischen Cover in sanften Farben an, wären da nicht das leere Ruderboot und am oberen Rand die schwarzen Nebelschwaden.
Die Spannung steigt stetig an und ich habe mit Emory gerätselt, was genau in besagter Nacht passiert ist. Erst zum Schluss ergeben alle Puzzleteile ein vollständiges Bild.

Stuart Turton stellt in 'Der letzte Mord am Ende der Welt' die Frage, was das Menschsein ausmacht und unterhält mit einer spannenden und wohl durchdachten Geschichte mit überraschenden Wendungen. Er hat einen überzeugenden genreübergreifenden Roman geschrieben, gleichzeitig Krimi, Dystopie und Science Fiction.

Der Autor ist ausgesprochen vielseitig und hat bisher ganz unterschiedliche Bücher geschrieben, ich freue mich auf sein nächstes und kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

„Ein Dorf und fast ein jeder hat ein Motiv!“

Die Schanze von Lars Menz



Der Sohn des Bürgermeisters wird brutal ermordet. Noch dazu auf der Skischanze, damit es für jeden gleich ersichtlich ist.

Ellen ist erst vor kurzem an den Ort ihrer Kindheit zurückgekehrt. Sie ist die neue Ärztin im Dorf. Der Grund warum sie vor Jahren völlig überstürzt geflüchtet ist, bleibt am Anfang noch ein großes Geheimnis.

Klar ist, es ist damals etwas Schreckliches passiert.

Doch Ellen will sich ihrer Vergangenheit stellen. Dass der Sohn des Bürgermeisters so brutal ermordet wurde, ist ihr nur recht, hat es doch mit damals zu tun. Als aber noch eine Person ermordet wird, rückt plötzlich die Tat von damals wieder in Licht. Ist Ellen eine kaltblutige Mörderin, die Rache schwört?

Abwechselns wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Da wäre Merab der Reporter, der mit dieser Story endlich seinen Karrieredurchbruch sieht, Ellen die sich ihrer Vergangenheiten stellt. Ein pensionierter Polizist von damals und noch ein paar andere Protagonisten.

Ängste, Schmerz, Rache und blinde Wunde brechen aus Ellen hervor. Es gibt eine Person im Ort, die Ellen einen Gefallen macht und diese Männer tötet. Doch wer ist es?

Beim Lesen hatte ich so einige Personen im Visier, wer dann der Mörder ist, lässt sich gegen Mitte des Krimis erahnen. Den Schreibstil fand ich düster, spannend, bildlich und abwechslungsreich. Für ein Debüt nicht schlecht. Das Cover ist absolut passend.

Fazit: Für mich ein fesselndes Buch, wo die Protagonisten sehr realistisch gezeichnet werden. Idealer Lesestoff jetzt für den Winter ????. Bin gespannt, was von Lars Menz in nächster Zeit noch kommen wird.

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Rezensionen von jam:

Spannender Auftakt einer Jugendbuchreihe!

FREI - Bester Sommer (FREI 1) von Sarah Welk

"Ich habe einfach keine Lust mehr, mir ständig neue Freunde zu suchen. In Neapel und Wien war das noch anders, aber da war ich auch noch klein. Da habe ich gar nicht kapiert, dass wir nicht lange bleiben werden, und zwar einfach deshalb, weil Mama und Sally nie irgendwo lange bleiben."
Denn Joshuas Mutter ist die angesagte Künstlerin Pola Berlin, ihre Installationen sind berühmt.

Und sie fühlt sich überall zu Hause, überall, wo sie Inspiration findet. Wenn die sie verlässt, tja, dann wird halt umgezogen. Und ihre Lebensgefährtin Sally und ihr vierzehnjähriger Sohn Joshua müssen mitziehen. Dieses Mal ausgerechnet nach Rottloch, ein Kuhdorf am Ende der Welt. Joshua ist sauer und hat keine Lust, dort jemanden kennenzulernen.
Doch Rottloch ist ganz anders, als er erwartet hat! Die Schule ist unglaublich, mit Rutschen nach unten, Hängematten im Café, großem Mitspracherecht der Schüler:innen. Jetzt steht die Projektwoche an, fünf Tage alleine im Wald, in Kleingruppen, ohne Erwachsene. Gemeinsam mit Nina, Nasrin, Nico und Koray zieht Joshua los - ins Abenteuer seines Lebens!
Ich habe mich ab der ersten Seite fabelhaft unterhalten! Auch wenn ich altersmäßig nicht mehr ganz in die Zielgruppe dieses Jugendromans passe, so hat mich die Autorin doch sofort Seite gepackt! Joshua ist ein gewöhnlicher Junge mit ungewöhnlichen Eltern und einem ungewöhnlichen Leben. So sehr in der neue Ort nervt, Mitschülerin Nina hat es ihm ab dem ersten Aufeinandertreffen angetan. Obwohl Nico sich ihm aufdrängt, so entwickelt sich doch rasch so etwas wie Freundschaft. Und Koray? Der scheint ein Geheimnis zu haben, rückt aber nicht mit der Sprache heraus. Nasrin ist die Vernünftige in der Runde, die alles zusammenhält.
Auch der Ausflug in den Wald gestaltet sich ganz anders als erwartet: Lange Märsche, mysteriöse Funde, eine eigenwillige Gruppendynamik. Spannend und unterhaltsam! Gerne wäre ich mit den 5 in den See gesprungen!
Joshua erzählt aus der Ich-Perspektive, ich fand seine Sprache gut getroffen, auch die stilistisch gut gesetzten Wiederholungen!
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil dieser Jugendreihe!
Fazit: Spannender Auftakt einer Jugendbuchreihe!"Ich habe einfach keine Lust mehr, mir ständig neue Freunde zu suchen. In Neapel und Wien war das noch anders, aber da war ich auch noch klein. Da habe ich gar nicht kapiert, dass wir nicht lange bleiben werden, und zwar einfach deshalb, weil Mama und Sally nie irgendwo lange bleiben."
Denn Joshuas Mutter ist die angesagte Künstlerin Pola Berlin, ihre Installationen sind berühmt. Und sie fühlt sich überall zu Hause, überall, wo sie Inspiration findet. Wenn die sie verlässt, tja, dann wird halt umgezogen. Und ihre Lebensgefährtin Sally und ihr vierzehnjähriger Sohn Joshua müssen mitziehen. Dieses Mal ausgerechnet nach Rottloch, ein Kuhdorf am Ende der Welt. Joshua ist sauer und hat keine Lust, dort jemanden kennenzulernen.
Doch Rottloch ist ganz anders, als er erwartet hat! Die Schule ist unglaublich, mit Rutschen nach unten, Hängematten im Café, großem Mitspracherecht der Schüler:innen. Jetzt steht die Projektwoche an, fünf Tage alleine im Wald, in Kleingruppen, ohne Erwachsene. Gemeinsam mit Nina, Nasrin, Nico und Koray zieht Joshua los - ins Abenteuer seines Lebens!
Ich habe mich ab der ersten Seite fabelhaft unterhalten! Auch wenn ich altersmäßig nicht mehr ganz in die Zielgruppe dieses Jugendromans passe, so hat mich die Autorin doch sofort Seite gepackt! Joshua ist ein gewöhnlicher Junge mit ungewöhnlichen Eltern und einem ungewöhnlichen Leben. So sehr in der neue Ort nervt, Mitschülerin Nina hat es ihm ab dem ersten Aufeinandertreffen angetan. Obwohl Nico sich ihm aufdrängt, so entwickelt sich doch rasch so etwas wie Freundschaft. Und Koray? Der scheint ein Geheimnis zu haben, rückt aber nicht mit der Sprache heraus. Nasrin ist die Vernünftige in der Runde, die alles zusammenhält.
Auch der Ausflug in den Wald gestaltet sich ganz anders als erwartet: Lange Märsche, mysteriöse Funde, eine eigenwillige Gruppendynamik. Spannend und unterhaltsam! Gerne wäre ich mit den 5 in den See gesprungen!
Joshua erzählt aus der Ich-Perspektive, ich fand seine Sprache gut getroffen, auch die stilistisch gut gesetzten Wiederholungen!
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil dieser Reihe!
Fazit: Spannender Auftakt einer Jugendbuchreihe!

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Rezensionen von clematis:

Krieg

Ginsterburg von Arno Frank

1935: Langsam, aber spürbar ändert sich im kleinen Städtchen Ginsterburg die Stimmung. Die Jugend marschiert zur HJ bzw. zum BDM, Lothar lässt sich zum Piloten ausbilden, Blumenhändler Gürckel wird Kreisleiter. Über einen Zeitraum von zehn Jahren beobachtet Arno Frank, wie der Krieg die Menschen beeinflusst.

Drei große Abschnitte, drei Jahre, 1935, 1940 und 1945, führen durch die Handlung, welche eher eine Ansammlung an Puzzlestücken ist als ein dahinfließendes Geschehen. Mehrere Personen aus Ginsterburg stehen im Mittelpunkt, und obwohl sie vieles am gemeinsamen Wohnort verbindet, gibt es große Verschiedenheiten, ganz besonders im Umgang mit dem Krieg. Obwohl Arno Frank mit seinen Figuren beste Beispiele erschafft, wie Menschen auf Judenhass, Paragraf 175 oder Gier nach Macht reagieren, wie auch Familienzusammenhalt und Liebe weitergehen können, so verspürt man beim Lesen kaum Gefühlsregungen. Einzelne, häufig wechselnde Szenen, nüchterne Beschreibungen, teilweise ohne Dialoge, lassen die Handlung manchmal eher zäh erscheinen, in die Figuren hineinversetzen, das funktioniert nur selten. Es braucht keine brutalen Episoden in solch einem historischen Roman, aber ein wenig mehr an Emotionen hätte schon sein dürfen. So fügen sich leider nur viele kleine Puzzlesteine aneinander, die zwar wichtige Themenbereiche ansprechen, aber das Gefühl einer real ablaufenden Geschichte vermissen lassen.

Ein nüchtern und kühl gehaltener Roman über die Zeit von 1935 bis 1945 mit einer Fülle an Botschaften, die jedoch die emotionale Ebene beim Leser kaum erreichen. 3 Sterne.

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Rezensionen von tonton:

Lustige Geschichte

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein von Rosa Marin

Auf dem Rosmarinhof gibt es einen neuen Bewohner: das Rind Shaggy mit den großen Hörnern und dem zotteligen Fell. Kaum angekommen muss Shaggy den anderen Tieren helfen, einen Dieb zu fangen. 

Die Geschichte ist kindgerecht und es gibt eine interessante Wendung am Ende. Ich finde es toll, wie die Geschichte manchmal Witze macht, die auf Sachwissen basiert und somit Austausche mit dem Kind auslösen können.

Zum Beispiel, dass Shaggy es mag, wenn sein Frühstück hochkommt.

Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Die Schrift ist groß und es gibt viele lustige, farbige Bilder. An zwei Stellen werden kurze Teile der Geschichte in Comicform erzählt. Das hat uns positiv überrascht und wir finden die Idee sehr toll. Darüber hinaus gibt es auf der Innenseite des Buchumschlags am Anfang eine Darstellung der Figuren und am Ende einen Lageplan des Bauernhofs. Die Seiten haben eine angenehme Dicke und das Papier ist glatt. Somit wirkt das Buch hochwertig und die tollen Bilder kommen gut rüber.

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