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Rezensionen von csac:

Mundart – ein Kochbuch der besonderen Art aus Tirol und everywhere

MundArt von Florian Seidl

Welcher Innsbrucker kennt nicht den Kolumnisten der MundArt-Reihe im Innsbrucker Stadtmagazin 6020, Florian Seidl? Hier präsentiert sich nun sein erstes Kochbuch, in dem er seine besten Rezepte aus 20 Jahren MundArt mit den Lesern teilen möchte. Nach Jahreszeiten geordnet nützt der Hobbykoch all die wunderbaren Zutaten der jeweiligen Saison und erklärt Schritt für Schritt, was so mit ihnen gezaubert werden kann.

Das bedeutet Spargelzeit und Gemüsezeit im Frühling als Anlass, um Ofenspargel oder aber das orientalische Baba Ganoush zu kochen. An den Hitzetagen im Sommer empfiehlt er eher leichte Kost, wie Gazpacho oder Orientalischer Couscous mit buntem Gemüse. Dabei darf bei ersterem das beliebte Sommerkraut, Basilikum, nicht fehlen. Im Herbst empfiehlt der Autor u.a. saftige Tomaten aus Spätsommertagen sowie nussige Frühherbstkartoffeln. Im Winter ist es laut Seidl Zeit für „Wintermeditation, Teig kneten. Haiku dichten“ – und dabei Schlutzkrapfen mit Rohnenfüllung.
Neben bekannten und altbewährten Tiroler Rezepten wie Zillertaler Krapfen oder Kartoffelwirler finden auch Rezepte aus allen Herren Länder Eingang in dieses Buch, so etwa die israelische Shakshuka, eine Kombination aus sonnengereiften Tomaten, aromatischen Gewürzen und gekochten Eiern. Damit kommt auch die Experimentierfreude beim Kochen nicht zu kurz.
Neben der genauen Angabe der Zutaten sind auch die einzelnen Kochschritte gut und einfach erklärt. Interessante Informationen zu einzelnen Zutaten oder zu Fachbegriffen beim Kochen finden sich in einem eigenen Informationsblock. So lernen wir beim Kochen auch noch dazu. Schließlich runden wunderbar anregende Bilder sowie lustige Gedichte und Reime zu den jeweiligen Speisen die einzelnen Rezepte ab.
Fazit: Kochen kann Spaß machen, die Kreativität anregen und dazu motivieren, sich kulinarisch auf Reisen zu begeben. Ein abwechslungsreiches Kochbuch mit vielen neuen, experimentellen, aber auch altbewährten Ideen zum einfachen Nachkochen!

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Rezensionen von nislin:

Mutmach-Buch

Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein von Nicole Jäger

Ich habe bereits viel von Nicole Jäger im Rahmen ihrer Comedy-Karriere mitbekommen. Auch eines ihrer bisherigen Publikationen habe ich als Hörbuch durchgehört. Ihr Schreibstil ist flüssig und auf Augenhöhe, sodass man sich gut mit dem Inhalt auseinandersetzen kann. Durch die authentische Herangehensweise habe ich mich gut aufgefangen und verstanden gefühlt, da sie auch viel über ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus ihrem Privatleben preisgibt.

Nicole Jäger beschönigt hierbei keineswegs die Realität und spricht auch Unangenehmes direkt an. Sie plädiert dazu, sich zu trauen, auch wenn es einem anfangs sehr schwerfällt. Dies verbindet sie damit, dass aus den kleinsten Schritten mit der Zeit Großes hervorkommen kann.
Die Lektüre war sehr bewegend und inspirierend und hat sowohl humorvolle als auch anregende Momente hervorgebracht.

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Rezensionen von Meli:

Viel Action, ein bisschen Magie und langsam wachsendes Vertrauen

The Wind Weaver von Julie Johnson

Rhya ist ein Halbling und deswegen zum Tode verurteilt, doch als der mysteriöse General Scythe eintrifft, erkennt er, dass Rhya kein gewöhnlicher Halbling ist. Er entführt sie in die Nordlande und Rhya entdeckt, dass die Menschen, Fae und die Magie außerhalb ihrer Heimat ganz anders sind.

Zunächst ist Scythe eben Rhyas neuer Entführer, der sie etwas weniger grob und tatsächlich sogar ein bisschen menschlich behandelt, aber sein komisches Verhalten ist auch nicht sehr vertrauenerweckend.

Da fand ich es gut, dass Rhya noch viel hinterfragt, wachsam bleibt und ihre eigenen Entscheidungen trifft, die ich meistens gut nachvollziehen konnte.

Mit Scythe wurde ich nicht so richtig warm, habe mich aber im Laufe des Buches an ihn gewöhnt. Er könnte ganz anders mit Rhya umgehen und ehrlicher sein, aber er ist verschlossen und reagiert dann auch blöd auf Rhyas Handlungen, wenn sie mit den gegebenen Informationen ihre Entscheidungen trifft. Ich hatte bei ihm einfach das Gefühl, dass er nur so ist, damit er besonders mysteriös und anziehend wirkt, aber ich fand ihn dadurch eher anstrengend. Da gab es andere Charaktere, die ich interessanter fand und bei denen ich hoffe, dass sie in den Fortsetzungen mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Die Magie der Verbliebenen sowie die Fae, Halblinge und deren Machtkämpfe fand ich schon spannend, aber es könnte auch gern noch etwas mehr sein. Es gibt hier auch jede Menge Action, aber im Mittelteil zieht sich die Handlung auch ein bisschen. Ich fand es schade, dass hier besonders in der zweiten Hälfte die meiste Spannung auch nur durch Action kommt, obwohl ich fand, dass die magische Welt so viel mehr zu bieten hätte. Gerne mehr Intrigen, Machtkämpfe und große Ereignisse!

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Rezensionen von DoraLupin:

Familiengeschichte zwischen Italien und Hamburg

Zypressensommer von Teresa Simon

Ich höre sehr gerne historische Romane, die mich in andere Zeiten und Orte führen und dieses Hörbuch hat mich sofort neugierig gemacht. Ich habe schon viele Bücher und Hörbücher zur Zeit des zweiten Weltkriegs gehört und gelesen, aber über Italien in dieser Zeit wusste ich noch recht wenig. Sehr gefesselt habe ich deshalb dieser berührenden Familiengeschichte gelauscht, die zwischen Italien und Hamburg spielt und auf zwei Zeitebenen spielt.

Inhaltlich reist die Hamburger Goldschmiedin Julia Matthiesen mit Ende zwanzig zum ersten Mal in das malerische Dorf Lucignano und ist überwältigt vom Zauber der Landschaft. Ihr kürzlich verstorbener nonno stammt von hier, seine Familie hat seit jeher Oliven angebaut, doch er ist nie in seine Heimat zurückgekehrt und hat darüber geschwiegen, was hier vorgefallen ist. Julia begibt sich auf die Spuren ihres Großvaters, unterstützt von dem attraktiven Italiener Matteo Conti. Bei ihrer gemeinsamen Suche wird ihnen von einer Frau erzählt, die die «Schwarze Eule» genannt wurde. Die Geschichte führt in die 1940er-Jahre, in die Zeit der «Resistenza», als italienische Partisanen sich in den Bergen versteckten und gegen die Faschisten kämpften; sie führt zu zwei Brüdern, den Olivenbauern Vito und Gianni, und zu einer tragischen Liebesgeschichte.

Der Schreibstil des Buches ist sehr leicht verständlich und bildhaft deshalb hatte ich keine Probleme der Geschichte zu folgen. Die Toskana wird einerseits wunderschön beschrieben mit leckerem Essen, schön gewachsenen Zypressen und kleinen Dörfern, aber in der Vergangenheit wird auch vom Schrecken der Besetzter und der Zeit der Resistenza berichtet und ich konnte ganz in die Vergangenheit eintauchen. Mich hat vorallem der Strang in der Vergangenheit sehr bewegt, der im Wechsel von Gianni der als Kriegsgefangener in Hamburg arbeitet und der "schwarzen Eule" erzählt, die für die Resistanza kämpft. Hier konnte ich mitfiebern und war sehr gefesselt und bewegt von der Geschichte. Der Erzählstrang rund um Julia konnte mich ebenfalls gut unterhalten, aber hier war mir einiges zu vorhersehbar und am Ende ließ sich auch vieles zu einfach lösen. Ausserdem hatte dieser Erzählstrang die ein- oder andere kleine Länge. Die Geschichte an sich konnte mich jedoch überzeugen und vorallem die Geschichte in der Vergangenheit lässt einen berührt zurück.

Die Sprecherin des Hörbuchs hatte eine sehr angenehme Stimme, die zum Roman gepasst hat und sowieso zu meinen Lieblingssprecherinnen im historischen Genre zählt. Sie liest sehr lebendig und schön und ich war wieder begeistert.

Fazit: Gerne empfehle ich das Hörbuch weiter, vorallem auch an Hörer, die sich für die Zeit der Resistenza in Italien interessieren.

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Rezensionen von nislin:

Nett

Nur du weißt, wer du bist von Michaela Wiebusch

„Nur du weißt, wer du bist“ von Michaela Wiebusch ist ein Selbsthilfebuch in Form einer persönlichen Geschichte. Es geht um Lena, die nach der Trennung von ihrem Freund Maik emotional sehr angeschlagen ist. Ihre Freundin Karla macht sich daher große Sorgen und legt ihr die „Agentur für Selbstwert“ nah.

Diese bietet Dienstleistungen hinsichtlich persönlicher Entwicklung an.
Lena lässt letzten Endes auf das Konzept ein und lernt, über ihre eigenen Gefühle sowie Verhaltensmuster zu reflektieren. So erkennt sie mit der Zeit ihre eigenen Grenzen und arbeitet für sich Aspekte heraus, die ihr in zwischenmenschlichen Beziehungen wichtig sind.
Die Lektüre ist ganz nett für zwischendurch und erinnert an manche Themen wie Selbstwert und Selbstfürsorge, die man im Alltag nicht immer primär im Kopf hat und die oftmals zu kurz kommen.

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Rezensionen von csac:

Himmlische Hütten in Nord-, Ost- und Südtirol, ein umfangreicher Bildband

Himmlische Hütten in Nord-, Ost- und Südtirol von Stefan Herbke

30 Hütten aus Nord-, Ost- und Südtirol stellt der Geograph, Journalist und Alpinist Stefan Herbke in seinem umfangreichen Bildband vor. Traditionelle Hütten wie die Nürnberger Hütte im Stubaital, hochalpine Hütten wie die Zwickauer Hütte in den Ötztaler Alpen oder aber das von Familien geliebte Meissner Haus in den Tuxer Alpen dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie bisher eher noch unbekannte Hütten, etwa die Flaggerschartenhütte in den Sarntaler Alpen oder die Schutzhütte Hochalm in den Stubaier Alpen.

Diesen Schutzhütten gemein ist meist eine unglaubliche Aussicht, Hüttenwirte, die mit viel Leidenschaft ihre Gäste bewirten sowie spektakuläre Sonnenauf- und untergänge.
Neben der Schilderung der Besonderheiten dieser Traumhütten finden sich in diesem Buch viele Anekdoten und Erzählungen zu der Geschichte der Hütten, zu Hüttenwirten und so manch interessantem Besucher. Auch Wissenswertes über die Natur rund um die Schutzhäuser, um deren besondere Vegetation, Bergseen und Gletscher, kommen nicht zu kurz. Natürlich dürfen dabei auch Facts nicht fehlen, also Informationen zur Anreise, den Zustiegen und Wegerouten, zu den Öffnungszeiten der Hütten, besonderen Schmankerln vor Ort sowie der Art und Anzahl der Schlafplätze. Auch Tourentipps ab der Hütte mit genauen Wegangaben findet der interessierte Leser.
Fazit: Ein Bilderband, der abwechslungsreicher nicht sein könnte und Einblick gibt in die „himmlischen Hütten“ unserer Heimat. Als praktischer Wanderführer weniger geeignet, da zu groß und schwer, wohl aber, um Anregungen und Impulse für ein mögliches nächstes Wanderziel zu bekommen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Hommage an die Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs

»Wir waren Heldinnen« von Torsten Körner

ch habe letztes Jahr zum Thema Frauenfußball in Deutschland den historischen Roman „Der Traum vom Tor“ von Juliana Weinberg gelesen. Das Buch handelt von der fiktiven Luise, die unbedingt wie ihre Brüder Fußball spielen will, koste es was es wolle.

Nun ist mit „Wir waren Heldinnen“ ein Sachbuch erschienen, das die Anfänge des deutschen Frauenfußballs, der ja bis 1970 verboten war, fundiert recherchiert, erzählt.

Es sind die Mädchen und Frauen, die im Bann des „Wunders von Bern von 1954“ ihre Leidenschaft für das runde Leder (das häufig weder rund noch aus Leder war) entdeckt haben.

„König Fußball regiert die Welt, und der König war stets ein Mann. Jahrzehntelang galt: Frauen gehören an den Herd, nicht auf den Sportplatz. Bei kaum einer Sportart verteidigte die Männerwelt ihr Revier so unerbittlich wie beim Fußball. Bis 1970 war Frauenfußball offiziell in der Bundesrepublik verboten. Doch mutige Pionierinnen ließen sich nicht beirren und spielten trotzdem. Sie setzten sich gegen engstirnige Autoritäten durch, sie eroberten Fußballplätze, selbst wenn man sie davonjagte, mit Steinen bewarf, beschimpfte.“

Doch gibt es nicht Königinnen, die herrschten? Was ist mit Queen Elisabeth, Königin Margarethe, Königin Juliane und deren Tochter Königin Beatrix? Also, von den genannten ist nun nicht bekannt, dass sie Fußball gespielt hätten. Doch die von Königinnen regierten Niederlande sind Jahre lang führend im Frauenfußball und mehrfach die Gegnerinnen der deutschen Frauennationalmannschaft (noch bevor es sie ab 1982 offiziell gibt).

Das Buch ist aber gleichzeitig die Geschichte einer männlich dominierten Sportart, die Frauen das Fußball spielen nicht gönnten und sie lächerlich machten, wenn sie es trotzdem wagten. Die mächtigen (heute sagt frau) alten weißen Männer) haben den Fußballbegeisterten Frauen jeden nur erdenklichen Stein in den Weg gelegt. Sei es, dass man bestehenden Vereinen bei Strafe verboten hat, ihre Infrastruktur wie Platz und Kabinen, den Frauen zur Verfügung zu stellen. Nur ganz wenige haben sie über dieses Verbot hinweg gesetzt, so wie Fortuna Dortmund. Oder sei es, dass man sie lächerlich gemacht, sie Emanzen und/oder Lesbierinnen genannt hat. Manche tun es heute noch.
Deshalb ist Angela Merkels Bemerkung in ihrer Neujahrsansprache 2006 anlässlich der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ein echtes Highlight:

„Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist schon ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen.“
Man muss den Satz allerdings laut vorlesen, um die feine Ironie herauszuhören. Apropos, Weltmeister 2006 wurde Italien.
Autor Torsten Körner hat Archive gewälzt und mit den noch lebenden Pionierinnen Interview geführt, die auch ihre Privatarchive für ihn und sein Buch geöffnet haben. Er fördert amüsantes und schier unglaubliches zutage. Er gräbt die Geschichte von Brigitte „Gitta“ Lettl (Jahrgang 1942) aus, die - welch Ironie - im selben Haus iwie die Brüder Franz und Walter Beckenbauer wohnt. Sie spielt mit ihnen auf der Straße Fußball. Während die Brüder bald zu einem Verein wechseln, gibt es für Gitta keinen.

Oder Helga Faul (1936-2015), die nachdem es keinen Verein gibt, der Frauen aufnimmt, am 3. April 1957 gemeinsam mit einigen Mitstreiterinnen kurzerhand den 1. Damen-Fußballverein Nürnberg gründet.

So finden sich zahlreiche Mädchen, die ihrer Leidenschaft nachzugehen. Doch was auf der Straße unter Kopfschütteln der Passanten gerade noch toleriert wird, ist in der Schule ein No-Go. Mädchen sollen sich im graziösen Geräte Turnen üben, maximal Handball spielen, aber Fußball? Die Gründe, warum es Frauen verboten sein soll, Fußball zu spielen, sind so zahlreich wie abstrus. Es widerspräche der natürlichen Ordnung Mädchen und Frauen schwitzend in kurzen Hosen dem Ball nachjagen zu sehen. Fußball beeinträchtige die Fruchtbarkeit? Müssten da nicht eher die Männer um ihre private parts in Sorge sein? Ein Ball aus 10, 20 Meter Entfernung in die untere Leibesmitte zu bekommen, hat schon öfters einen Fußballer gefällt.

Dass mich die Präpotenz und die Ignoranz der Verantwortlichen (Fußballer, Vereinsfunktionäre, Sportminister, FIFA etc.) ziemlich wütend gemacht hat, brauche ich wohl nicht extra erwähnen.

Torsten Körner erinnert uns mit diesem Plädoyer für den Frauenfußball, dass es für Mädchen und Frauen nach wie vor nicht selbstverständlich ist, den runden Leder nachzulaufen, von Gagen wie bei den Männern ganz zu schweigen. Und ja, diese Mädchen und Frauen waren Heldinnen!

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Hommage an die Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Meli:

Zweite Chance nach langer Abwesenheit

The One I Left Behind von Piper Rayne

Nach vierzehn Jahren kehrt der ehemalige Footballstar Ben zurück in seine Heimat und trifft auf seine erste Liebe, die er nie vergessen konnte. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist auch nach all den Jahren nicht schwächer geworden und sie könnten sich ihren Gefühlen kaum widersetzen, doch die lange Trennung, Gerüchte und Gillians Sohn stellen schon kleine Hindernisse für ihre zweite Chance dar.

Die Dauer von Bens Abwesenheit hat mich ziemlich gestört. Er hat sich komplett ferngehalten und wollte in dieser Zeit nichts über Gillians Leben erfahren, aber kaum, dass er zurück ist, drängt er sich wieder in ihr Leben. Natürlich gab es schon Gründe, warum er sich zurückgezogen und sich nur auf seine Karriere konzentriert hat, aber er gibt sehr schnell nach, sobald er wieder in Gillians Nähe ist. Schade fand ich es um die ganze verschwendete Zeit und ich finde, dass es Ben auch etwas egoistisch erscheinen lässt, auch wenn seine Absichten anders waren.

Gillian mochte ich aber sehr gerne und auch ihre Beziehung zu ihrem Sohn hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich es doch ein bisschen komisch fand, wie ehrlich sie sein wollte und wie sehr sie es dann tatsächlich war. Aber ich fand, man konnte gut nachvollziehen, wie sie sich mit ihren Entscheidungen gefühlt hat und wie sie auch oft zu kämpfen hatte.

Insgesamt fand ich diese Liebesgeschichte ganz süß und unterhaltsam und trotz der wenigen Seiten fehlt es auch nicht an emotionaler Tiefe.

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Rezensionen von booklover3:

Teuflischer Roman

Phantasma - Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe von Kaylie Smith

Schon bevor es das Buch auf Vorablesen gab, hatte isch schon viel gutes darüber gehört und ich wollte es deswegen und wegen des Themas (das ähnlich, wie Caraval ist) lesen. Sowohl der Schreibstil, als auch die Charaktere und die Geschichte an sich, sind wundervoll kreativ verfasst.

Ich habe es geliebt in diese Welt einzutauchen und Ophelia auf ihrem Weg zu begleiten ihre Schwester wiederzufinden.

Ophelia selbst fand ich sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere sind faszinierend gewesen und es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen.

Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt sind wirklich sehr passend und wunderschön gestaltet. Es ist auch sehr hilfreich, dass es zu Beginn des Buches eine Übersicht gibt, welchen Rang welche paranormalen Wesen haben. Da hab ich des Öfteren nachgesehen, um Charaktere besser einschätzen zu können.

Abschließend kann ich es jedem empfehlen, der gerne in eine spannende Welt voller Paranormalem eintauchen möchte und eine ganz neuartige Geschichte lesen möchte.

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Rezensionen von Lea:

"Leckio Mio" hat alles, was ein richtig gutes Buch braucht! Absolut empfehlenswert!

Lecko mio - Amore für Fortgeschrittene von Laura Roth

Die Bücher von Laura Roth sind einmalig. Mit Humor, Witz, scharfzüngigen Dialogen und einer Leichtigkeit werden ernste Themen des Lebens behandelt. "Lecko Mio Amore für Fortgeschrittene" lässt hinter die Fassaden eines erfolgreichen, gut situierten, scheinbar intakten Lebens von Marina und Oliver blicken.

Alles hinschmeißen oder im Hamsterrad bleiben? Ein neues Leben beginnen ? Für ihre Ehe und ihren Sohn kämpfen? Die Freundschaft von Marina, Eva, sowie Carmen zeigt auch in diesem Buch wie wichtig und wertvoll Frauenfreundschaften sind. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen . Es blieb bis zum Schluß witzig, unterhaltsam und sehr spannend. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch von Laura Roth

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