Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lilli33:
Fesselnder Auftakt von Linus Geschkes neuer Trilogie
Der Trailer von Linus Geschke
Fesselnder Auftakt von Linus Geschkes neuer Trilogie
Inhalt:
Vor 14 Jahren verschwand die damals 21-jährige Lisa Martin spurlos von Camp Donkerbloem, einem Campingplatz in Belgien. Der Fall konnte nicht gelöst werden. Nun kommt die Suche nach Lisa durch einen True-Crime-Podcast wieder in Gang.
Die Kommissarin Frieda Stahnke, aktuell vom Dienst suspendiert, hatte damals zwar mit den Ermittlungen nichts zu tun, kannte Lisa aber persönlich. Als sie einen anonymen Tipp bekommt, setzt sie alles daran, Lisa oder ihren Mörder zu finden.
Meine Meinung:
Linus Geschke ist fast schon ein Garant für spannende Thriller. Ich habe nun schon einiges von ihm gelesen und wurde nie enttäuscht. Auch „Der Trailer“ konnte mich von Anfang an fesseln und über die etwa 400 Seiten gut unterhalten. Es gibt zwar auch ein paar wirklich abartig gewalttätige Szenen, doch sind sie so perfekt eingebaut, dass es einfach stimmig ist und nicht unnötig reißerisch wirkt. Damit kann ich gut leben. Für wirklich zart besaitete Lesende könnte es allerdings zu viel sein.
Die Protagonistin Frieda hat mir gut gefallen. Sie ist clever und durchsetzungsfähig, kommt zuweilen aber auch ins Zweifeln. Ihre Gedanken und Handlungsweisen konnte ich problemlos nachvollziehen. Ihre Mithandelnden sind Wout, Kathinka und Tayfun. Alle drei sind in gewisser Weise schillernde Persönlichkeiten, die ihre Ecken und Kanten haben, nicht gerade der Schwiegermuttertraum, aber bei näherem Hinsehen zeigen sie doch alle auch liebenswürdige Seiten. Prima, dass es hier nicht nur schwarz-weiß zugeht.
Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Der größte Teil handelt in der Gegenwart, aber auch Lisas Erlebnisse in der Vergangenheit werden nach und nach enthüllt. Alles fügt sich am Ende zu einem kompletten Bild, wobei Linus Geschke mich mit der letzten Wendung wirklich überraschen konnte. Im Prinzip ist der Fall abgeschlossen, doch die Wege der Protagonist*innen werden sich auch weiter überkreuzen. Ich bin schon gespannt auf die weiteren Ereignisse.
Achtung: Das Nachwort des Autors ist lesenswert, aber bitte wirklich erst nach der Lektüre, da es Spoiler enthält.
Die Reihe:
1. Der Trailer
2. Das Camp (erscheint voraussichtlich im Februar 2026)
3. Die Schlucht (erscheint voraussichtlich im Juli 2026)
Rezensionen von Goejos:
Zwischentöne
Standing Ovations von Charlotte Runcie
Wie der Klappentext beschreibt, geht es hier vordergründig um das Verhältnis Künstler zu Kritikern. Aber nur zuerst, denn dann ufert die Sache aus. Hayley Sinclair hat ihre eigene Show und hofft auf Erfolg. Als sie nach der Vorstellung nichtsahnend einen Mann trifft und auch noch mit ihm ins Bett geht, ist der Abend für sie gelaufen.
Umso größer trifft sie der Hammer, als ihr klar wird, dass sie mit dem Mann geschlafen hat, der als "Der Kritiker" ihren Auftritt total verrissen hat. Doch sie gibt nicht auf und schlägt zurück. In ihrer nächsten Show deckt das nicht gerade unauffällige Verhalten dieses Kritikerstars zu Frauen auf und vermarktet dieses Verhalten genial. Ihre Show wird ein Riesenerfolg. Der Kritiker nimmt das anfänglich leidenschaftslos hin. Doch auch für Sophie, welche mit Alex, dem Kritiker in einer WG zusammenlebt, geht dieser Kampf nicht spurlos vorüber. Die Verrisse von Alex in den Zeitungen und in der Öffentlich bewegen auch sie und sie muss auch eine Entscheidung treffen. Aber auch für Hayley ist nicht alles Gold was glänzt. Auch sie Hat mit Schattenseiten zu kämpfen. Dieses Buch beleuchtet viele Hintergründe des Showbusiness und des Zeitungswesens, welche sicher Vielen nicht bekannt sind. Gelungen, spannend zu lesen.
Rezensionen von goejos:
Zwischentöne
Standing Ovations von Charlotte Runcie
Wie der Klappentext beschreibt, geht es hier vordergründig um das Verhältnis Künstler zu Kritikern. Aber nur zuerst, denn dann ufert die Sache aus. Hayley Sinclair hat ihre eigene Show und hofft auf Erfolg. Als sie nach der Vorstellung nichtsahnend einen Mann trifft und auch noch mit ihm ins Bett geht, ist der Abend für sie gelaufen.
Umso größer trifft sie der Hammer, als ihr klar wird, dass sie mit dem Mann geschlafen hat, der als "Der Kritiker" ihren Auftritt total verrissen hat. Doch sie gibt nicht auf und schlägt zurück. In ihrer nächsten Show deckt das nicht gerade unauffällige Verhalten dieses Kritikerstars zu Frauen auf und vermarktet dieses Verhalten genial. Ihre Show wird ein Riesenerfolg. Der Kritiker nimmt das anfänglich leidenschaftslos hin. Doch auch für Sophie, welche mit Alex, dem Kritiker in einer WG zusammenlebt, geht dieser Kampf nicht spurlos vorüber. Die Verrisse von Alex in den Zeitungen und in der Öffentlich bewegen auch sie und sie muss auch eine Entscheidung treffen. Aber auch für Hayley ist nicht alles Gold was glänzt. Auch sie Hat mit Schattenseiten zu kämpfen. Dieses Buch beleuchtet viele Hintergründe des Showbusiness und des Zeitungswesens, welche sicher Vielen nicht bekannt sind. Gelungen, spannend zu lesen.
Rezensionen von PeLi:
Kritik mit Folgen
Standing Ovations von Charlotte Runcie
Im Mittelpunkt des Romans steht Hayley Sinclair, eine Performerin, die nach einer verheerenden Theaterkritik und einer demütigenden Nacht mit dem Kritiker Alex Lyons eine radikale künstlerische Antwort gibt. Ihre Show wird zum Statement und entfesselt mehr, als sie ahnt.
Die Geschichte wird dabei nicht aus Hayleys Sicht erzählt, sondern aus der Perspektive von Sophie, der Kollegin von Alex.
Sophie teilt sich während des Theaterfestivals die Wohnung mit ihm und wird so zur stillen Beobachterin und immer mehr zur Beteiligten eines Geschehens, das sich dramatisch zuspitzt.
Das Thema Machtverhältnisse im Kulturbetrieb, öffentliche Demütigung, die Reaktion einer Künstlerin, fand ich sehr spannend. Auch die Idee, das Ganze nicht direkt aus Sicht der Betroffenen, sondern durch eine dritte Person erzählen zu lassen, hat Potenzial. Doch leider zog sich die Geschichte über weite Strecken durch viele Nebenhandlungen, die für mich nicht so interessant waren. Erst gegen Ende wurde es fesselnder und den Schluss fand ich gut. Doch durch den größten Teil des Buches musste ich mich eher durchkämpfen.
Fazit: Ein Roman mit interessanten Figuren, besonders Alex Lyons als umstrittener Kritiker und Hayley als verletzte Künstlerin, aber für mich mit zu vielen Längen.
Rezensionen von Goejos:
Zwischentöne
Standing Ovations von Charlotte Runcie
Wie der Klappentext beschreibt, geht es hier vordergründig um das Verhältnis Künstler zu Kritikern. Aber nur zuerst, denn dann ufert die Sache aus. Hayley Sinclair hat ihre eigene Show und hofft auf Erfolg. Als sie nach der Vorstellung nichtsahnend einen Mann trifft und auch noch mit ihm ins Bett geht, ist der Abend für sie gelaufen.
Umso größer trifft sie der Hammer, als ihr klar wird, dass sie mit dem Mann geschlafen hat, der als "Der Kritiker" ihren Auftritt total verrissen hat. Doch sie gibt nicht auf und schlägt zurück. In ihrer nächsten Show deckt das nicht gerade unauffällige Verhalten dieses Kritikerstars zu Frauen auf und vermarktet dieses Verhalten genial. Ihre Show wird ein Riesenerfolg. Der Kritiker nimmt das anfänglich leidenschaftslos hin. Doch auch für Sophie, welche mit Alex, dem Kritiker in einer WG zusammenlebt, geht dieser Kampf nicht spurlos vorüber. Die Verrisse von Alex in den Zeitungen und in der Öffentlich bewegen auch sie und sie muss auch eine Entscheidung treffen. Aber auch für Hayley ist nicht alles Gold was glänzt. Auch sie Hat mit Schattenseiten zu kämpfen. Dieses Buch beleuchtet viele Hintergründe des Showbusiness und des Zeitungswesens, welche sicher Vielen nicht bekannt sind. Gelungen, spannend zu lesen.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Alles scheint zusammenzubrechen
Die Unbehausten von Barbara Kingsolver
Im Zentrum des Romans steht ein Haus in Vineland, New Jersey, das baufällig ist und einzustürzen droht.
Im 19. Jahrhundert wohnen in diesem Haus der Lehrer Thatcher Greenwood und seine Frau Rose mit deren Schwester und Mutter. Im Nachbarhaus wohnt Mary Treat, eine Naturforscherin und Anhängerin des neu aufkommenden Darwinismus, die mit Darwin und weiteren aufstrebenden Naturwissenschaftlern jener Zeit korrespondiert.
Thatcher unterrichtet an der hiesigen Schule in Vineland und ist von der Evolutionstheorie Darwins überzeugt. Mit seiner Nachbarin tauscht er sich aus, geht mit ihr in die Natur. Der Direktor der Schule überwacht Thatcher, damit die Theorien von Darwin nicht an die Schüler*innen vermittelt werden. Der Direktor glaubt nämlich an die Bibel und nur diese Entstehungsgeschichte der Welt soll in der Schule vermittelt werden. Der Kampf zwischen Thatcher und dem Direktor eskaliert bei einer Podiumsveranstaltung. Neben der Sorge, den Job in der Schule zu verlieren, droht das Haus einzustürzen, jedoch sind die finanziellen Mittel für eine Renovierung kaum gegeben. Insgesamt weiß Thatcher, dass er weder das Haus noch seine Frau mit seinem Lehrergehalt halten kann.
Die Erzählung wechselt immer wieder in die Gegenwart. In dieses Haus ist gerade die arbeitslose Journalistin Willa und ihre Familie eingezogen. Ihre Tochter Tig kommt gerade unerwartet aus Kuba retour, wohin sie abgehauen ist. Ihr Sohn Zeke ist gerade Vater geworden; die Mutter des Kindes ist nach der Geburt verstorben, so dass auch das Baby in dem Haus unterkommt, da Zeke nicht in der Lage ist für den Kleinen zu sorgen – da ist einerseits Trauer, anderseits das Bemühen, Geld für die gesamte Familie zu verdienen.
Nach dem Einzug von Willas Familie droht das Haus in sich zusammenzubrechen: das Dach ist undicht, der Verputz bröckelt von den Wänden, die Stiegen sind morsch und sollten daher erneuert oder nicht mehr benützt werden. Es ist ein vererbtes Haus, bei dem jedoch kein Geld für die Renovierung vorhanden ist. Obamas Amtsende steht gerade bevor und es sieht danach aus, dass Donald Trump der neue Präsident der USA wird.
Am Beispiel der beiden Familien, zeitversetzt im selben Haus, zeigt die Autorin, welche hitzigen Diskussionen zur aktuellen Politik und Gesellschaft, zu medizinischer Versorgung und Armut, zu Wissenschaft, Darwinismus, Klimakrise und Umwelt heute und vor 150 Jahren geführt wurden. Die beiden Erzählstränge wechseln sich kapitelweise ab und sind genial miteinander verknüpft.
Was für eine großartige Geschichte zweier Familien und einem Haus in unterschiedlichen Zeiten. Es geht um die Umstände der jeweiligen Zeit und deren aktuellen Themen und diese sind wunderbar sowie einprägend aufs Papier gebracht.
Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren
Rezensionen von PMelittaM:
Ein gelungener Protagonist, ein interessantes Setting und zwei spannende Fälle - für mich ein Highlight
Der Tote in der Crown Row von Sally Smith
London 1901: Vor seinem Büro im Temple- Bezirk findet Barrister Gabriel Ward die Leiche des Lordoberrichters Norman Dunning. Da im Temple eigenes Recht gilt, wird die Polizei vorerst von den Ermittlungen ausgeschlossen, und Gabriel damit beauftragt. Dem passt das gar nicht, nicht nur, weil er sich auf einen baldigen Gerichtstermin vorbereiten muss.
Gabriel Ward habe ich innerhalb weniger Seiten ins Herz geschlossen. Er ist ein besonderer Mensch, hochintelligent, sehr belesen, und hat das Herz am rechten Fleck, er hat aber auch mit Zwangshandlungen und Ängsten zu tun, so war er schon lange nicht mehr außerhalb des Temple, wo er nicht nur arbeitet, sondern auch lebt, muss ihn nun aber verlassen, um die eine oder andere Frage stellen zu können. Zum Glück wird ihm Maurice Wright, ein Constable der Londoner Polizei, zur Seite gestellt, der ihm gute Dienste leisten kann.
Es hat mir wirklich Spaß gemacht, Gabriel bei seinen Ermittlungen zu begleiten, und er wuchs mir mit jeder Seite mehr ans Herz, manchmal ist es wirklich schade, dass jemand keine reale Persönlichkeit ist, die man tatsächlich treffen könnte. Nicht nur ihr Protagonist, auch andere Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen, neben Maurice hat mir auch die Schwester des Toten, Theodora Dunning, sehr gut gefallen, die selbst gerne als Juristin gearbeitet hätte, was ihr aber wegen ihres Geschlechts verwehrt wurde..
Auch das Setting spricht mich sehr an. Obwohl ich schon einige historische Kriminalromane gelesen habe, die in London spielen, ist der Temple mir bisher fremd geblieben. Hier erfährt man nun einiges über ihn, das zum großen Teil auch der Wahrheit entspricht, wie man dem Nachwort der Autorin, die selbst dort arbeitet, entnehmen kann, und das auch heute noch zum Tragen kommt. Natürlich hat mich das direkt auch zum Weiterrecherchieren verführt. Es gibt eine Karte zu Beginn des Romans, aber ich fand schon die Beschreibung in der Geschichte selbst so gut, dass ich mir alles vorstellen konnte.
Im Grunde hat Gabriel zwei Fälle zu klären, den Mord an Dunning, und den Urheberrechtsprozess, den er vor Gericht austragen muss. Durch diesen kommt neben Gabriels eine zweite Perspektive ins Spiel, die des Verlegers Herbert Moore, den Gabriel vor Gericht vertritt. Auch in ihn konnte ich mich gut einfühlen. Beide Fälle sind sehr interessant und werden am Ende nachvollziehbar gelöst. Ich hoffe sehr, dass dieser Roman der erste einer langen Reihe sein wird, ich möchte Gabriel und die anderen Charaktere unbedingt wiedertreffen.
Der Roman hat mich von Anfang an gepackt, er punktet mit einem besonderen, sehr überzeugenden Protagonisten, einem interessanten Setting und zwei spannenden Fällen, die nachvollziehbar gelöst werden. Ich hoffe auf weitere Bände!
Rezensionen von Cellissima:
Traurig und wunderschön zugleich
Die Frau und der Fjord von Anette Strohmeyer
In das wunderschöne Cover hatte ich mich sofort verliebt, und dieser einsame Fjord als Kulisse gefiel mir außerordentlich gut.
Nach dem Tod ihres Mannes braucht die Geologin Gro Kristjánsdóttir einen Neuanfang, und sie findet ihn hier. Sie braucht und schätzt die Einsamkeit, nur umgeben von Tieren und Natur.
Doch eines Tages muss sie den Fischer Jens retten. Sollte sie sich wirklich wieder verlieben können?
Doch da sind auch noch ehemalige Kollegen, die nach Öl suchen. Und plötzlich ist Gros neue Heimat in Gefahr ...
******
Anette Strohmeyers Stil lässt sich angenehm lesen und ist ebenso schön wie dieser Fjord.
Der Fjord steht im Mittelpunkt des Romans, ebenso wie Gro, ihr bisheriges Leben, ihre Gedanken und Gefühle, ihr Leben am Fjord, in diesem kleinen Häuschen, durch die Jahreszeiten hinweg, umgeben von Tieren und Natur, ihre Trauer, aber auch die Menschen am Fjord und ihr Herz, das sich langsam wieder öffnet, sowie der Fischer Jens ...
Insgesamt habe ich "Die Frau und der Fjord" sehr gerne gelesen. Die Kulisse und die Atmosphäre waren einfach wundervoll. Die Figuren, allen voran Gro, sind Anette Strohmeyer großartig gelungen.
Und durch eine unerwartete Entwicklung wurde der Roman bzgl. der Suche nach Öl auch noch spannender als erwartet.
Einzig die Vorgeschichte bzgl. des Todes ihres Mann/die Auseinandersetzungen mit deren Mutter waren mir persönlich zu detailliert beschrieben und zu sehr ausgebreitet. An den betreffenden Stellen empfand ich den Roman als allzu schwermütig, erdrückend, fast schon unangenehm zu lesen. Daher bleibt er für mich leider unter der Höchstbewertung.
Davon abgesehen ist "Die Frau und der Fjord" aber trotz der Thematik/der Trauer, die im Mittelpunkt steht, ein wunderschöner, absolut lesenswerter Roman!
Rezensionen von Katharina Grassmugg:
Sehr authentisch
Peace, Moms von Evelyn Weigert
In diesem Buch geht es um echte, ungefilterte Erfahrungen.
Wer ein Buch nach dem Motto Elternsein ist die natürlichste Sache der Welt und alles ist voll mit Sternchen,Blümchen und Regenböhen erwartet wird wohl enttäuscht werden.
Mit viel Authentizität, Ehrlichkeit und Wirz erzählt Evelyn Weigert hier von ihren Erfahrungen als Mutter.
Wie hat sie sich verändert, welche Erwartungen hatte sie in der Schwangerschaft und welche Hoffnungen. Was wurde davon wahr und was nicht?
Sehr authentisch erzählt sie von den Ups and Downs der Elternschaft und warum sie für sie trotz allem die krasseste Sache der Welt ist. Ein wirklich ehrliches, ungeschäntes Buch das in meinen Augen absolut gelungen ist und dabei helfen kann Erwartungen und Druck junger Eltern eventuell etwas zu verringern und für mehr Freude und weniger Perfektionismus zu sorgen.
Ich werde es bestimmt der ein oder anderen frischgebackenen Mutter mal ans Herz legen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Touch of Perish
Kingdom of the Black Crescent 1: Touch of Perish von Lexy v. Golden; D.C. Odesza
"Kingdom of the Black Crescent 1: Touch of Perish" von Autorin Lexy v. Golden (D.C. Odesza) ist mein erstes Buch der Autorin. Und ich muss sagen: es wird nicht das letzt bleiben!
Die Story spielt in einer alternativen Welt, in der es neben Menschen auch Vampire in verschiedenen Königreichen gibt.
Menschen wie Vampire können besondere Gaben besitzen, die verschieden gefährlich sein können. Insgesamt ein sehr spannendes Setting, über das ich tatsächlich gern noch ein bisschen mehr erfahren hätte im Buch. Das grundlegende Worldbuilding gefällt mir jedoch sehr gut und hat mich für sich begeistern können - obwohl ich noch einige Fragen zur Welt offen habe.
Kaythara ist eine spannende Protagonistin, die mir schon von Beginn an sympathisch war. Ich finde sie ist eine starke und vielschichtige Person, die sich über das Buch hinweg weiter entwickeln konnte. Es gefällt mir, dass sie einen dunklen Humor hat und sich nicht einschüchtern lässt. Auch die weiteren Protagonisten und Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie waren ebenfalls gut dargestellt, wenn auch weniger nahbar. Die beiden Prinzen, die um Kaythara werben bleiben in ihren wahren Motiven verschleiert, und auch die Kapitel aus ihren Perspektiven bringen bezüglich der zugrundeliegenden Motive nur wenig weiter.
Tatsächlich habe ich die Handlung sehr gern verfolgt, ich fand sie spannend und nicht zu vorhersehbar. Einige Wendungen kamen für mich tatsächlich unerwartet und haben die Handlung in eine komplett neue Richung gelenkt. Und tatsächlich fiebere ich nun schon auf den kommenden Band, denn ich muss wirklich unbedingt wissen, wie es weiter geht!








