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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Nette Geschichte

Liebe mit einem Hauch von Limoncello Liebesglück am Gardasee von Mirjam Schweigkofler

Zum Inhalt:
Der Tod ihrer Mutter, bei dem sie nicht anwesend sein konnte, hat Liara völlig aus der Bahn geworfen. Ein anonym zugeschicktes Tagebuch lässt sie aus der Trauer aufwachen. Auch ihre Chefin drängt Liara dazu, das Rätsel um das Tagebuch zu lösen und schickt sie auf eine Reise nach Limone sul Garda, um dort das Rätsel zu lösen und nebenher ein Hotel zu beurteilen.

Meine Meinung:
Hach, ich liebe Romane, die am Gardasee spielen und dieser hat mir trotz der sehr intensiven Liebesgeschichte gut gefallen. Allerdings habe ich einen fetten Kritikpunkt an der Hörbuchversion, die ich gehört habe. Mich hat es fast geschüttelt, als das erste Mal der Ortsname Malcesine fiel und völlig falsch ausgesprochen wurde. Ich finde tatsächlich, dass gerade bei einem Hörbuch Eigennamen korrekt ausgesprochen werden müssen und nicht so wie man meint, dass sie ausgesprochen werden müssen. Ansonsten war die Geschichte nett anzuhören und ich habe mich unterhalten gefühlt.
Fazit:
Nette Geschichte

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Rezensionen von brauneye29:

Das war nicht mein Buch

Die Königin von Dirt Island von Donal Ryan

Zum Inhalt:
Kaum ist die Tochter auf der Welt verstirbt Eileens Mann und sie muss ihre Tochter allein durchbringen. Hilfe hat sie dabei von ihrer Stiefmutter, denn ihre eigene Familie will nichts mehr von ihr wissen. Sie ist der Verzweiflung nahe, als Jahre später ihre eigene Tochter noch sehr jung und unverheiratet Mutter wird.

Doch die Frauen stehen alles mit Mut durch.
Meine Meinung:
Das Buch zieht sich über mehrere Generationen in der Familie, zuletzt sind es vier Generationen. Grundsätzlich hat das Buch eine gute Idee, zeigt es doch starke Frau, die sich nicht unterkriegen lassen und spricht viele Themen an, die in einem Leben so auftreten können und bewältigt werden müssen. Dennoch habe ich mich nicht so richtig ins Buch einfinden können. Lag es am Thema, den Protagonisten, der Art zu schreiben? Ich weiß es nicht. Für mich zog sich das Buch wie Gummi und am Ende war ich froh, dass es vorbei war.
Fazit:
Das war nicht mein Buch

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Rattenharpyie von Helmut Vorndran

Dieser 15. Krimi aus der Reihe rund um Franz Haderlein und seinem Team hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Warum?

Renatus Gräber, ein ehemaliger Rechtsanwalt, der den Abschaum der Menschheit erfolgreich verteidigt hat, wird am Abend seines 100. Geburtstag ermordet. Nein, nicht nur ermordet, sondern regelrecht hingerichtet, denn in seinem Appartement in der Seniorenresidenz findet man nur mehr seinen Kopf auf dessen Stirn ein kryptisches Zeichen eingeschnitten worden ist.

Der Rest liegt einige Kilometer weiter auf einem Acker, in dessen Boden Dutzende Fragmente aus Aluminium zu finden sind.

Keine leichte Aufgabe für Franz Haderlein, César Huppendorfer, Bernd „Lagerfeld“ Schmitt und Neo-Kommissarin Kira Sünkel. Warum tötet jemand einen Hundertjährigen und warum auf diese Weise? Ja, die Liste der Feinde ist lang, aber .....

Fast gleichzeitig wird der geschiedene Wolfgang Zurbriggen in seinem Haus in Meggen am Vierwaldstättersee erschossen. Als die Schweizer herausfinden, dass der Tote eigentlich Deutscher mit dem Nachnamen Gräbner ist, weil er den Namen seiner Frau angenommen hat, greift Ermittler Roland Büchel zum Telefon und Lagerfelds Telefon läutet.

Großvater und Enkel erschossen, auf beider Stirn ein Zeichen, das entfernt an die Freimaurer erinnert- an Zufall glaubt hier keiner. Doch was steckt hier dahinter? Noch ahnt keiner, was das mysteriöse Zeichen darstellen soll.

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist ganz nach meinem Geschmack!

Zum einem, weil er auf zwei Zeitebenen, nämlich Anfang April 1945, als der Zweite Weltkrieg in den letzten Zügen liegt, aber von NS-Deutschland umso erbitterter geführt wird und in die Gegenwart, in der in Franken und in der Schweiz jeweils ein Mann getötet werden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, werden, spielt. Und zum anderen, weil das Team um Franz Haderlein wieder zu besonderer Hochform aufläuft. Das liegt nicht nur am altbewährten fränkischen Humor, wenn Oberchef Robert „Fidibus“ Suckfüll seinen Mitarbeitern erklärt, sie müssen aus Umweltschutzgründen auf Elektro-Autos umsteigen.

„Entschuldigung, VW? Warum kriegen wir kein richtiges Auto?“ (Bernd „Lagerfeld“ Schmitt)

Auch der Neuzugang von Kira Sünkel trägt auf Grund ihrer Herkunft von der Bundeswehr bzw. Flugunfalluntersuchungskommission das Ihre dazu bei. Nicht nur, dass sie zu Bernd und Ermittlerferkel Presssack bei deren Erscheinen das eintrainierte „Rühren“ entgegenschleudert, gibt sie Nachhilfeunterricht in Sachen Elektroauto an der Tankstelle. Tja, die militärischen Umgangformen lassen sich nicht leicht ablegen, sind aber eloquent,

Natürlich dürfen auch die üblichen Charaktere wie Marina „Honeypenny“ Hoffmann, der verhasste Rechtsmediziner Siebenstädter oder Heribert Ruckdeschl von der Spusi nicht fehlen.

Doch bei allem Humor wird auch nicht auf die ernste Seite in diesem Krimi vergessen: Dass Piloten der Royal Airforce und der US Airforce nach einem Absturz über deutschem Gebiet von aufgebrachtem Mob gelyncht bzw. nicht als Kriegsgefangene gemäß der Genfer Konvention behandelt worden sind, sondern von der SS brutal ermordet worden sind, obwohl den meisten Deutschen schon längst klar gewesen sein muss, dass der Krieg verloren ist. Zum Kriegsgeschehen hat Autor Helmut Vorndran penibel recherchiert. So gibt es neben Fotos, unter anderem von den B-17 Flying Fortresses, Karten von deren Heimatflughafen in Sudbury/UK und den anderen Schauplätzen, die uns neben Oberfranken, der Schweiz und UK auch nach Illinois/USA führt.

Besonders berührt hat mich, dass der Autor dieses Buch der Besatzung der „Lonesome Polecat“ gewidmet hat, die am 8. April 1945 über Herreth abgestürzt und Vorbild für diesen Krimi ist.

Fazit:

Mir hat dieses Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart, das mich bis zur letzten Seite gefesselt hat, sehr gut gefallen, weshalb ich hier eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne gebe.

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Rezensionen von PucKker:

Eine Stütze

Trauma ENDLICH überwinden von Aylin Thiel

Zuerst mal: Das Buch dreht sich inhaltlich vor allem um Entwicklungstraumata – das kommt im Klappentext leider kaum durch. Stattdessen klingt es eher nach einem typischen Ratgeber zum „Lebensfreude zurückholen“. Auch das Cover mit der springenden Figur wirkt in dem Zusammenhang eher unpassend.

Man kann ja auch traumatisiert lachen oder funktionieren – das macht es nicht weniger ernst.

Was mir gut gefallen hat: Das Buch ist sehr ausführlich (über 400 Seiten) und gut strukturiert. Es lässt sich nicht mal eben „weglesen“, aber genau das ist vielleicht seine Stärke. Die Autorin erklärt sehr klar, wie Trauma entstehen kann, wie es sich zeigt und welche Wege es geben kann, damit umzugehen. Besonders hilfreich fand ich die Praxisbeispiele – sie machen das alles greifbarer.

Dr. Thiel betont auch, dass ihr Buch keine Therapie ersetzen kann – das fand ich wichtig. Trotzdem ist es durch die zugängliche Sprache und die nachvollziehbaren Erklärungen eine gute Unterstützung, vor allem, wenn man sich selbst mit dem Thema beschäftigt oder nach einem Einstieg sucht.

Man sollte allerdings bereit sein, sich wirklich darauf einzulassen – mit Zeit, Offenheit und vielleicht einem Notizbuch. Wer nur ein bisschen „schnelle Hilfe“ erwartet, wird hier eher nicht fündig.

Insgesamt ein sehr gutes Buch zu einem wichtigen Thema, aber mit irreführendem Cover und Klappentext.

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Rezensionen von PucKker:

Gutes Thema, aber leider nicht gut erzählt

Dein Körper glaubt dir alles von Sven Benson; Ulrike Bingel

Ich fand das Thema von Anfang an total spannend – wie groß der Einfluss unserer Gedanken auf Heilung sein kann, fasziniert mich schon lange. Umso mehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut und auf wissenschaftlich fundierte, klar strukturierte Einblicke in den Placebo-Effekt gehofft.

Ein paar interessante neue Perspektiven waren tatsächlich dabei: etwa Placebo-Effekte unter Narkose, der Umgang mit Generika oder der Nocebo-Effekt.

Auch der Einstieg ins Thema war vielversprechend und gut verständlich. Danach hat mich das Buch leider zunehmend verloren.

Der Aufbau wirkt sprunghaft, manchmal sogar ein bisschen konfus – es ging plötzlich nicht mehr wirklich um Placebo, sondern eher allgemein um die Arzt-Patienten-Beziehung, Kommunikation, Empathie, Erwartungshaltungen. Alles irgendwie verwandt mit dem Thema, aber nicht immer sinnvoll verbunden. Ich hätte mir da mehr roten Faden gewünscht.

Auch stilistisch war es schwierig: Teilweise klang es fast wie ein wissenschaftlicher Fachartikel, dann wieder sehr locker bis belehrend. Der Wechsel zwischen Ansprache an Ärzt:innen und Patient:innen ohne klare Trennung hat das Ganze zusätzlich unruhig gemacht. Ich hatte oft das Gefühl, das Buch wüsste selbst nicht, an wen es sich eigentlich richtet.

Dazu kamen viele Wiederholungen, viele Abscheifungen und oft nur oberflächliche Studiennennungen – da hätte ich mir mehr Einordnung und Tiefe gewünscht. Vor allem: Was bedeutet ein signifikanter Unterschied konkret? Wie groß ist der Effekt? Ist das übertragbar?

Viel mitnehmen konnte ich leider nicht – außer vielleicht den Appell, als Patientin mit einer positiven Haltung in den Arzttermin zu gehen. Das ist natürlich ein sinnvoller Impuls, aber für ein ganzes Buch über Placebo doch etwas wenig.

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Rezensionen von Daggy:

Erlebnisreiche Sommerferien

Katastrofabelhafte Sommerferien von Katja Alves

Auf dem Cover sitzt Fili vor dem Wohnwagen, in dem sie mit ihren Vater die Ferien verbringt. Die beiden Jungs im Hintergrund sind Otto und sein kleiner Bruder Jayson.
Fili steht ein wenig unter Druck, denn ihre Freundinnen fahren in den Ferien in angesagte Orte und sie werden mehrmals täglich tolle Bilder schicken, um sich gegenseitig zu übertrumpfen.

Fili hofft, dass ihr Vater eine schicke Villa am See für den gemeinsamen Urlaub gebucht hat, doch dann entpuppt sich die Villa als Wohnwagen und auch der Blausee, an dem er steht, macht seinem Namen keine Ehre. Es gibt einige Leute auf dem Campingplatz, die etwas wunderlich sind. Eine Nachbarin lebt mit einem Plüscheisbär zusammen, mit dem sie sich unterhält und eine hat eine große Sammlung an Gartenzwergen. Da ist es schön, dass Fili die beiden Brüder Otto und Jayson kennenlernt. Mit den Jungs erlebt sie so einiges und besonders der größere der beiden, setzt sich sehr für sie ein. Zunächst tauchen überall Dinge auf, über die sich die Beschenkten sehr freuen. So geht eine geliehener Schirm zu Bruch, wird aber wie durch Zauberhand durch einen besseren ersetzt. Erst als Ottos Mutter vom Diebstahl im Supermarkt erzählt, werden die Kinder hellhörig und gehen der Sache auf den Grund.
Filis Mutter, die zu Anfang Filis Koffer packt, ist auf alle Eventualitäten vorbreitet, ihr getrenntlebender Mann lebt in den Tag hinein, hat wenig Geld und verkauft alte Möbel. Leider ist er auch nicht sehr zuverlässig und vergisst Filis Geburtstag. Doch trotz vieler Katastrophen verlebt Fili einen schönen Urlaub mit guten Freunden und vielen Abenteuern.
Viele bunte Bilder, buntunterlegte Texte mit Sprachnachrichten und 18 Kapitel machen das Buch zu einer guten Urlaubslektüre.

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Rezensionen von Daggy:

Erklärungsversuch

Die Farbe der Haut mit allen Sinnen von Joceline Altevogt

Auf dem Cover sind ganz eng aneinander gedrängt sechs Kinder zu sehen, alle haben eine unterschiedliche Hautfarbe.
Auf der ersten Doppelseite sind die Kinder tobend auf einer Wiese zu sehen, danach tauchen auch ihre Familien auf zwei Väter heben die Hände und klatschen sich ab. Dann tauchen zwei Tauben auf, die verwundert fragen, warum die Haut der Kinder so unterschiedlich sei.

Eine ungewöhnliche Frage von Tieren, die selbst die unterschiedlichsten Abschattierungen aufweisen. „Die Kinder erwidern: „Kommt mit und lasst uns beginnen. Wir erklären euch die Farbe der Haut mit all unseren Sinnen.“ Zunächst berichtet Tea von ihrer Familie, die gerne Obst ist und sie erklärt, dass der Geschmack dieser Speisen auch unterschiedlich sei. Zoe, die bald ein Brüderchen bekommt, zeigt auf die Wolken, die auch in den unterschiedlichsten Formen am Himmel zu sehen sind. Im Wald steigt Finn mit der Hilfe seines Papas auf einen Baum, währen die Mama mit dem Baby auf einem Baumstumpf Platz genommen hat. Hier geht es um die Beschaffenheit der Bäume, die auch sehr unterschiedlich ist. Auf einer Wiese treffen wir Ebi und ihre Familie, die uns auf die unterschiedlich duftenden Blumen hinweist. Es wird schon dunkel als Mik mit seiner Familie Musik macht und er erklärt, dass auch beim Gesang, die unterschiedlichsten Klänge entstehen. Lui zeigt uns die Sterne und sagt „Die Farbe der Haut ist wie diese Sterne, sie sind unfassbar viele und ich mag sie gerne.“ Die Tauben sind mit diesen Erklärungen zufrieden und so endet das Buch mit den Worten:
„Die Farbe der Haut ist wie der Himmel bei Tag und bei Nacht. Und vergesst nicht, ihr seid wunderschön, besonders dann, wenn ihr lacht.“
Die Illustrationen sind sehr einfach gehalten und es fallen besonders die rieseigen Augen auf. Der gereimte Text holpert manchmal ein wenig beim Lesen und so ganz überzeugt mich die Argumentation nicht, die darauf hinausläuft, dass es fast alles auf unserer Welt in den unterschiedlichsten Variationen gibt, warum soll dann Haut immer gleich aussehen?

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Rezensionen von manu63:

Ein hartes Leben

Das Pestmädchen von Silvia Stolzenburg

Das Pestmädchen ist der erste Band einer Trilogie der Autorin Silvia Stolzenburg.

Der Leser wird ins Jahr 1462 nach Augsburg entführt, dort lebt die Magd Lina welche im Heilig-Geist-Spital arbeitet. Durch Missgunst wird Lina nach einer überstandenen Pesterkrankung verleumdet und muss das Spital verlassen.

Kurz danach wird sie außerdem verdächtigt einen jungen Mann ermordet zu haben und befindet sich dadurch in einer noch schlimmeren Lage.

Lina und ihre Welt werden anschaulich geschildert, wobei Lina als Charakter einfach nur lieb und nett ist und ich hatte schnell Mitleid mit ihrer misslichen Lage. Auch der Wundarzt Ulrich lässt sich auf einen bösen Handel ein und beide müssen mit den Folgen leben.

Einige Stellen hätten gerne straffer erzählt werden können, das tat aber der Hauptspannung keinen Abbruch. Wenn ich dachte schlechter könnte es nicht werden, kam es schlimmer. Es ist bisher kein Wohlfühlroman sondern eher einer, der ans Herz geht aufgrund der damaligen Missstände.

Die Atmosphäre der damaligen Zeit mit dem Aberglauben und den schlechten Umständen für viele Einwohner wird gut eingefangen.

Durch die Perspektivwechsel kann man gut die Gefühlslage der Charaktere erfassen.

Insgesamt ein guter Auftakt der Trilogie, dessen Ende neugierig auf die weiteren Ereignisse macht.

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Rezensionen von Daggy:

Wild und ungestüm

Muskelsalat von Katrin Stangl; Michael Heinze

Wilde Spiele, wie es im Untertitel heißt, werden hier beschrieben und kleine und große Gruppen können sie draußen spielen. Schon auf dem Cover sehen wir zwei Kinder, die sich an den Händen halten, allerdings steht eines auf dem Kopf.
Das Inhaltsverzeichnis wird gegliedert in „Spiele für zwei“, „Spiele von drei bis fünf“, „Spiele für sechs und mehr“ und „Spiele für die Turnhalle.

Auch die meisten anderen Spiel benötigen etwas mehr Platz.
Im Vorwort ist von Herumtollen und Kräfte messen die Rede, es geht ja um wilde Spiele. Doch es gibt auch ein paar Regeln zu beachten, die findet ihr auf gelben Untergrund, da steht z.B. dass STOPP das Spiel unterbricht und ihr euch nicht extra weh tun sollt.
Das erste Spiel für Zwei heißt „Kissenschlacht. In begrenzten Feldern sollen sich zwei Spieler*innen mit den Kissen aus dem Feld schlagen. Die Anleitung gibt zunächst an, welche Dinge man benötigt, dann folgt die Beschreibung und ganz zu unters gibt es noch den Tipp, dass man so auch gegen die Eltern antreten kann. Anhand der Abbildung kann man sich zusätzlich ein Bild machen.
Das Spiel „Ochs am Berg“ habe ich als Kind gespielt, allerdings etwas anders. Ein Kind ist der Ochs und das bewacht einen Gegenstand, es schließ die Augen und sagt seinen Spruch und die anderen Kinder, die am anderen Ende des Spielfeldes stehen, dürfen vorwärts gehen. Wenn der Ochs die Augen aufmacht, müssen sie wieder ruhig stehen. „Wäscheklammernklau“ ist einfach zu erklären, alles Kinder haben eine Wäscheklammer an der Kleidung und die anderen müssen ihnen diese klauen. Auf einer Bank oder Mauer bewegen sich zwei Spieler und sie fechten mit einer zusammengerollten Zeitung. Da kann man gleich eine ganzes Turnier ausrichten.
42 wilde Spiele werden hier für unterschiedlich große Kindergruppen vorgeschlagen, die meisten kann man im Freien oder in einer großen Halle spielen. Sicher wird es manchen zu wild werden und die eine oder andere Blessur wird nicht ausbleiben. Viele Spiele sind nicht neu, aber oft sind sie in Vergessenheit geraten. Hier gibt es eine gut verständliche Anleitung, nur die wilden Kinder müssen noch gefunden werden. Oder kennt ihr welche?

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Rezensionen von Daggy:

Liebenswerter zweiter Teil

Die Gurkentruppe hält zusammen von Leslie Niemöller

Juhuhh, die Gurkentruppe ist wieder aktiv, die Geschichte geht weiter. Das Cover zeigt die fünf unterschiedlichen Tiere, die in einer WG zusammenleben.
Das Schwein Hans hat ja das Häuschen geerbt und weil er sich etwas einsam fühlte, zog Ben, der ängstliche Bär, der ordentliche Hase Toto, das traurige Zebra Tayo und der stets aktive Biber Nick bei ihm ein.

Diesmal machen sich die Freunde große Sorgen um Tayo, denn er mag am liebsten gar nicht mehr aus seinem Bett aufstehen. Auf dem Bild sehen wir eine dunkle Wolke über seinem Kopf. Da alles, was die Freunde versuchten, nicht fruchtete, kam schließlich der Doktor vorbei, er riet Tayo, er solle ein paar Runden im Wald laufen und mal duschen. Obwohl das Zebra es versprach, machte es das nicht. Die Freunde schafften es zwar ihn aus dem Bett zu holen, aber gelaufen ist er wohl nicht.
Ben hat den Wunsch Rad fahren zu lernen und Toto meinte, er brauche nur losfahren, doch so einfach war das dann doch nicht. Aber mit Tayos Hilfe gelang es dem Bären dann doch.
Jetzt will ich aber nicht noch mehr verraten, außer, dass auch dieses Buch von einer wundervollen Freundschaft handelt und sich die fünf Freunde unterstützen, wenn es nötig ist. Sich aber durchaus auch einmal ärgern und auf die Nerven gehen und dann lernen müssen sich zu entschuldigen.
Ein Buch zum Vor- und Selberlesen mit schönen Bilder, wenn auch das rosa Rad eindeutig rot ist und Hans ohne Stiefel im Wasser steht, obwohl er sie doch dem Text nach vorher angezogen hat. Aber das alles nimmt mir nicht die Freude an dem schönen Kinderbuch.

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