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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marvin:

Tiroler Mythen in einem neuartigen Fantasysetting

Sturmtänzer von Matthias Daxer

Schon die ersten Seiten haben mich richtig mitgezogen. Mitten in der realen Kleinstadt Innsbruck begleitet man Leon in der heutigen Zeit. Sofort nimmt einen die Geschichte mit, als der Tod seines Großvaters einige dubiose Fragen aufwirft und Geheimnisse sowie neue Erkenntnisse der bestehenden Welt aufdeckt.

Gemeinsam mit seinen Freunden stößt Leon auf einen Dämon - den Avergeist-, und im Laufe der Handlung erfährt man, dass die Menschenwelt nicht die einzige ist.

Die unverbrauchte Aufteilung in sieben Welten, die enormes Potenzial für nicht nur einen zweiten Teil, sondern auch für Spin-Offs bietet, zeugt von erzählerischer Originalität. Dieser Mix aus Alpenmythen, Fantasy und Abenteuer hat mir richtig Spaß gemacht.

Besonders stark fand ich die Wendung in der Mitte des Buches. Sie ist zwar nicht vollkommen neu, wird aber geschickt aufgebaut und funktioniert hervorragend. Ich war durchweg bestens unterhalten, da die Charaktere glaubwürdig agieren und emotional greifbar sind. Einzig das Machterhältnis der gegeneinander kämpfenden Fraktionen gegen Ende erschien mir etwas unausgeglichen, und trotz stimmiger Erklärungen hatte ich zeitweise ein leichtes Gefühl von „Plot-Armor“. Das war nicht wirklich störend, ließ aber auf den letzten Seiten ein wenig die Dramaturgie vermissen.

Was ich mir zusätzlich gewünscht hätte: Die offene Prämisse, die in der Mitte so stark eingeführt wird, hätte für mich auch am Ende des Buches ihren Platz haben sollen. Dort wirkt es, als wäre sie in den zweiten Teil verschoben worden – und so ging für mich etwas von ihrer Wirkung aber vor allem der Wichtigkeit verloren. Das schmälert den Lesespaß zwar nicht, macht die Fortsetzung aber umso notwendiger.

Das Buch lässt sich leicht lesen. Trotz seiner über 420 Seiten verschlingt man jede Zeile, die dank der angenehm entzerrten Gestaltung und der großen, schreibmaschinähnlichen Schrift wohl auch auf 350 Seiten Platz gefunden hätten.

Der Schreibstil ist locker und unverschachtelt, zieht einen in den schnellen Szenen mühelos mit, wirkt durch kurze Sätze an den richtigen Stellen bedrückend und entfaltet in idyllischen Momenten durch die fein beschriebenen Szenographien zusätzliche Wirkung.

Alles in allem ein packender Auftakt, der mich neugierig auf mehr gemacht hat – ich freue mich schon sehr darauf, mit Teil II wieder in diese Welt einzutauchen und zu sehen, wie die offenen Punkte aufgelöst werden.

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Rezensionen von nessabo:

Ein unglaubliches Werk voller Sensibilität und Figurentiefe

Die andern sind das weite Meer von Julie von Kessel

Diesen Roman habe ich mal sowas von gebraucht! Ich habe in letzter Zeit viele durchaus gute Bücher gelesen, aber es war nicht so richtig eins dabei, das mich komplett vom Hocker gerissen hat. Das war bei diesem aber nun absolut der Fall!

Ich liebe Familiendramen für ihre Komplexität und Vielschichtigkeit - „Die andern sind das weite Meer“ reiht sich ganz klar in meine Highlights dieses Subgenres ein.

Und es ist nicht nur die Form des Romans, die mich mit ihren vier verschiedenen Perspektiven gefesselt hat. Julie von Kessel bespricht mit einer unvergleichlichen Sensibilität so viele ernste Themen, dass sie mich von der ersten Seite an für sich eingenommen hat. Ich habe es selten, dass ich jede Seite eines Buches genieße und nicht von Beginn an schon das Ende im Blick habe.

Die Autorin behandelt über ihre Figuren die Themen Demenz, psychische Erkrankungen inkl. Su!zidalität und Krebserkrankung mit einer sanften Ehrlichkeit, die mich extrem berührt hat. Der Krieg in der Ukraine wird ebenso thematisiert wie die sexistische Welt des Journalismus. Und während mir ausnahmslos alle Figuren greifbar und sympathisch waren (was schon eher eine Seltenheit ist), ging mir Hans’ Perspektive besonders nah. Ich glaube, ich habe noch nie eine so authentische und einfühlsame Schilderung einer Demenzerkrankung gelesen. Hans nimmt uns mit in seinen Alltag, wodurch wir ein eindrückliches Bild davon bekommen, wie frustrierend, schlagartig wechselnd und verloren sich das Leben mit zunehmender Demenz anfühlen kann. Es hat mich sehr mitgenommen, ohne mich herunterzuziehen.

Auch seine drei Kinder sind unglaublich gut geschriebene Figuren. Alle in ihren Leben verhaftet haben sie nur begrenzt Kontakt zueinander. Verschiedene Blickwinkel auf die eigene Rolle innerhalb der Familie sorgen für Reibung und Distanz. Ganz lange begleiten wir die drei separiert voneinander, bis sie am Ende in einem langen Kapitel zusammenfließen. Ein sehr passend gewähltes Stilmittel, geht es doch auch inhaltlich um Gemeinschaft und Fürsorge.

Der Roman hat eine ganz eigene Art der Spannung. Ich habe viele Entwicklungen kommen sehen und war doch wie gebannt beim Lesen. Julie von Kessel versteht sich darauf, die Spannung der Handlung auf dem Verhalten der Figuren fußen zu lassen. Ebenso fasziniert bin ich davon, wie sie es schafft, dass die Abschnitte der Figuren in sich einen parallelen Spannungsbogen haben und das Gesamte handlungstechnisch trotzdem noch Sinn macht. Ein ganz zentrales Thema, das sich besonders bei den drei Kindern auf verschiedene Arten finden lässt, ist Schuld. Unglaublich gut gewählt, fantastisch dargestellt, an keiner Stelle langweilig!

Ich bin so glücklich, dieses Buch von der Backlist des tollen Eisele-Verlags gelesen zu haben. Ein Jahreshighlight, das keine Seite zu viel hat.

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Rezensionen von liesmal:

Hier wird Lesen zum Geschenk

Das Lied des Vogelhändlers von Ralf H. Dorweiler

Wäre das Fach „Geschichte“ in meiner Schulzeit nur annähernd so spannend gewesen wie dieses Buch und damit die Reise vor mehr als 800 Jahren in die Zeit des dritten Kreuzzuges, dann hätte es mit Sicherheit zu meinen Lieblingsfächern gezählt. Überhaupt ist es immer wieder abenteuerlich und fesselnd, mit einem Buch von Ralf H.

Dorweiler in die Vergangenheit zu reisen.
Das Personenverzeichnis am Anfang hilft mir beim Einordnen der Schauplätze und beim Unterscheiden zwischen historischen Persönlichkeiten und fiktiven Figuren.
Interessant und liebenswert ist die Erklärung, wie es zu der Idee eines Buches aus der Zeit der Vogelfänger und Vogelhändler gekommen ist. Das und auch den Faden, der sich durch die Geschichte zieht, beschreibt Dorweiler eindrucksvoll im Nachwort.
Neben der eigentlichen Geschichte, die mir ein Lesewochenende voller Spannung geschenkt hat mit Emotionen, die zwischen Wut, Trauer, Angst, Freude, Verachtung und jeder Menge Überraschungen wechselten, hat mich noch etwas begeistert:
Jeweils ein Vogel ist nicht nur Namensgeber eines jeden Kapitels, sondern der hat in vielen Fällen hier auch einen speziellen Auftritt. Damit wird eine schöne Verbindung zum Buchtitel hergestellt. Außerdem findet man Daten zu Zeit und Ort und dann ist jedem Kapitel noch ein besonderes Zitat zugeordnet.
An all diesen Dingen und an seinen gründlichen Recherchen erkenne ich die Freude des Autors an seiner Arbeit und an seinen Figuren. So gefällt es nicht nur Dorweiler selbst, dass es hier zum Beispiel mit dem Vogelhändler Wigbert eine Verbindung gibt zu Seyfried, einem Protagonisten aus einem seiner früheren Romane.
Ich wünsche mir, dass noch viele Leserinnen und Leser Ralf H. Dorweiler und seine Bücher für sich entdecken. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Rezensionen von Buster:

Unglaublich spannend

Love, Mom von Iliana Xander

Dieses Buch von Iliana Xander hat mir sehr gut gefallen. So eine Art von Geschichte habe ich nicht mal annähernd gelesen und ich muss sagen ich war sehr gefesselt davon. Im ersten Teil erzählt die Tochter aus ihrer Sicht die Vorkommnisse und was sie weiß und was sie findet. Im zweiten Teil erzählt die Mutter und es kommen die Auflösungen auf die Fragen der Tochter und Mann erfährt von Beginn an wie alles seinen Lauf nahm.

Unglaublich zu was Menschen zu tun fähig sind um an Geld zu kommen.
Der Schreibstil und Erzählstil gefällt mir sehr gut und ich konnte das Buch flüssig lesen. Die Charaktere sind gut gezeichnet und mein Kopfkino lief auf Hochtouren.
Das Ende der Geschichte ließ für mich keine Fragen mehr offen und wurde stimmig aufgelöst. Ich war bis fast zum Schluss nicht sicher wie sich alles erklären wird. Das hat mir besonders gut gefallen!!
Für mich eine klare Kaufempfehlung!!!

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Rezensionen von brauneye29:

Nicht mein Buch

Monstergott von Caroline Schmitt

Zum Inhalt:
Ben und Esther pflegen eine sehr intensive Beziehung zu Jesus Christus, doch beide hadern auch damit. Ben hat ein Problem, dass zwischen ihm und Gott steht von dem keiner weiß. Esther hat ihr Leben lang gelernt, dass sie sich unterzuordnen hat, doch sie will als eigenständiger Mensch wahrgenommen werden und sie spürt einen Wunsch nach der Welt da draußen.

Meine Meinung:
Ich habe mich extrem schwer getan mit dem Buch. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich selbst mit solch inniger Beziehung zu Gott nur wenig anfangen kann. Ich konnte vieles einfach nicht nachvollziehen und deshalb konnte ich Esthers Gefühle noch am besten nachvollziehen. Auch wenn das Buch thematisch wenig meins war, lies es sich zunehmend besser lesen, je weiter man im Buch voran kam, aber dennoch war ich froh, dass es dann irgendwann zu Ende war.
Fazit:
Nicht mein Buch

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Rezensionen von _Le4_:

Berührendes Buch mit interessanten Wendungen

Die Verlorene von Miriam Georg

Im Buch geht es um Laura und ihre Familie. Ihre Großmutter Änne ist nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schlesien geflohen. Über diese Zeit redet ihre Großmutter nicht gerne. Nach einem Sturz kommt sie ins Krankenhaus und es sieht aus, als ob weder Laura noch Ellen, Lauras Mutter, sie nach ihrer Vergangenheit fragen können.

Kurzerhand entschließt sich Laura, auf den Gutshof zu fahren, auf dem Änne den ersten Teil ihres Lebens verbracht hat.

Das Buch wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Wir sehen die Gegenwart, in der Laura und Ellen sich mit dem Mysterium ihrer Herkunft auseinandersetzen, und die Vergangenheit, wie Änne mit ihrer Familie auf dem Hof lebt und die Zeit erlebt, bis sie fliehen muss. Das Buch hat mich von seinem Aufbau an “Sehnsucht nach Licht” erinnert. Auch in diesem Buch haben wir eine berührende Familiengeschichte, die sich an den tragischen Ereignissen der Vergangenheit entlang hangelt.
Durch den Aufbau erhält man als lesende Person mehr Informationen als die Menschen in der Gegenwart, was der Suche nach der Wahrheit eine ganz besondere Perspektive gibt. Ich fand es beeindruckend, mit welcher Sensibilität die Autorin über die Schrecken der damaligen Zeit geschrieben hat. Es gab immer wieder hochinteressante Eröffnungen, die der Geschichte wieder und wieder eine ganz neue Dynamik verliehen haben, sodass das Buch konstant einen hervorragenden Spannungsbogen hatte.

Das Buch war für mich ein Überraschungshit und ich kann diese ergreifende und berührende Familiengeschichte nur empfehlen.

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Rezensionen von Zisa:

Wortwitzig

Die Sekundenochs von Markus Hennig

Das Cover zeigt ganz gut, in welchen Stil das Buch illustriert ist und dieser gefällt mir persönlich sehr gut. In einer Mischung aus Comic und Vorlesebuch entführt uns das Buch in die Welt der Sekundenochs und in Smillas Alltag. Dieser könnte gegensätzlicher nicht sein. Während Tjörge (ein Sekundenoch) ganz viel Trödeln muss um zu überleben ist Smilla gehetzt von ihren Eltern, ihrem Trompetenlehrer und der Schule.

Mein Sohn (fast 4) fand das Buch interessant, hat aber nicht den ganzen Witz des Buches verstanden. Für mich als Mama fand ich es spannend, wortgewaltig und witzig den Spiegel vorgehalten zu bekommen und hab das Buch als Einladung zum Trödeln verstanden. Ein Buch, was durchaus Spaß macht vorgelesen zu werden, meine Empfehlung wäre eher für Kinder im Alter von 5-6 Jahren, aber auch für Eltern unterhaltsam und nachdenklich ist.

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Rezensionen von peedee:

Besuch aus der anderen Hölle

Cornibus & Co. (Band 4) - Wie das Keinhorn in die Hölle kam von Jochen Till

Cornibus & Co, Band 4: In der Hölle hat es überraschend Besuch gegeben. Es ist ein Keinhorn, das aus dem Glitzerwald kommt, wo alles perfekt ist: Ein Gänseblümchen hat exakt acht Blätter und jeder Marienkäfer sieben Punkte. Fürchterlich perfekt. Es ist die Hölle. Diese andere Hölle gefällt Cornibus gar nicht, obwohl es dort Bäume aus „Schlotzolade“ gibt… Für Kinder ab 10 Jahren.

Mit Zeichnungen von Raimund Frey.

Erster Eindruck: Das bunte Cover mit Keinhorn und Cornibus sowie die vielen schwarz-weissen detaillierten Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Ich würde sogar sagen, dass das Cover herzallerliebst ist, aber das würde Cornibus wohl nicht gefallen, oder?

Dies ist Band 4 einer Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden.

Warum hat das Keinhorn kein Horn? Eigentlich ist es nämlich ein Zweihorn, das aber nur mit einem Horn auf die Welt gekommen ist. Eine grosse Enttäuschung für die perfekten Zweihorn-Eltern. In der Schule wird das einhornige Zweihorn gehänselt und findet keine Freunde. Dabei kann es doch nichts für sein Aussehen! Wie Gary Glitzerprinz, so sein ursprünglicher Name, dann in der Hölle gelandet ist und wieso er gar kein Horn mehr hat, erzählt er seinem neuen Freund Cornibus.

Eine amüsante Geschichte mit einem ernsten Hintergrund; von mir gibt es 3 Sterne.

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Rezensionen von liesmal:

Der Welterfinder

In meiner Welt von Sabine Bohlmann

„In meiner Welt“ ist eine warmherzige Geschichte von Sabine Bohlmann. Zum Leben gehören auch Verluste. Das erzählt sie mit großer Empathie und regt damit zum Nachdenken an.

Mein Wunsch, das Buch zu lesen, war da, als ich das Cover gesehen habe: ein Großvater und sein Enkel, Hand in Hand, ein gemeinsamer Schatten.

Mich berührt dieses Bild, es zeigt das innige Verhältnis der beiden.

Genauso berührend wie das Cover ist die Geschichte in diesem Bilderbuch. Der kleine Bruno hat ganz viele Fragen. Gern wäre er Welterfinder, dann wäre in seiner Welt alles anders. Mit seinem Opa bespricht er die Fragen und gemeinsam überlegen sie, ob die Welt wirklich besser wäre, wenn zum Beispiel niemand mehr sterben müsste. Der Großvater nimmt die Ideen seines Enkels ernst und die Gespräche finden auf Augenhöhe statt.

Simona Ceccarelli überträgt die kurzen Texte von Sabine Bohlmann passgenau in ihre Illustrationen. Durch das Zusammenwirken von Wort und Bild ist ein ganz wunderbares Buch entstanden, für das ich von Herzen gerne eine Leseempfehlung gebe.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

In meiner Welt von Sabine Bohlmann

ein schönes, philosophisches Buch über die Frage der Endlichkeit - Wir haben das Buch gelesen in einer Zeit, in der wir nicht vom Thema Tod und Trauer betroffen waren. Da konnten wir uns gut auf das Gedankenexperiment einlassen, wie ein kleiner Junge seine Welt gestalten würde und welche Konsequenzen der Großvater aus den jeweiligen Gedanken der Kindes zieht bzw.

ihm aufzeigt. Denn wie wäre das, wenn alles immer weiter wachsen würde? Oder die Zeit still stehen würde? Das Gespräch mit den beiden mitzuverfolgen, dass so behutsam und anschaulich erzählt wird, hat uns gut gefallen. Auch die Illustrationen empfanden wir als sehr passend für die Thematik und das Thema.
Dann, etwa 1 Woche nach der ersten Vorleserunde mit den Kindern, starb plötzlich jemand. Nicht alt und lebenssatt, sondern mitten aus dem Leben gerissen. Ich konnte da nicht ins Buch schauen, denn in so einer Situation kann ich das Buch nicht empfehlen. Da wirken manche Phrasen zu hohl, als das sie Trost spenden. Bei einer älteren Person hätte es da sogar noch besser gepasst, in der Situation kann es denke ich sogar kontraproduktiv sein, und eine gewisse Bitterkeit über den "Weltenerfinder", von dem im Buch gesprochen wird, aufkommen. Ich kann das Buch als Einstieg zum gemeinsamen Nachdenken sehr empehlen, auch für eine Annährung ans Thema Tod im Nicht-Akut-Fall. Für eine Gesprächsbasis im akuten Trauerfall finde ich, dass es andere, besser geeignetere Bilderbücher gibt.

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