Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Magische Prüfungen, Chancen und Veränderungen - trotzdem nicht ganz überzeugend
Immortal Consequences - Die Blackwood Academy Trials von I. V. Marie
Die Studenten der Blackwood Academy sind selbst tot und begleiten Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte lang verlorene Seelen auf die Andere Seite. Nur einmal pro Dekade wird ein Student ausgewählt, um sich vier Prüfungen zu stellen und die Chance zu erhalten, zur Elite aufzusteigen oder endgültig auf die Andere Seite zu gehen, doch die anstehende Dekadenfeier verspricht Überraschungen.
Wren gehört schon zu den ehrgeizigsten Studenten an der Blackwood Academy und lässt sich eigentlich nicht von der Konkurrenz beeindrucken, aber August ist ihr größter Rivale. Irene und Masika sind zwar Freundinnen, aber Irene hat das Gefühl, dass Masika Geheimnisse hat und sie in Hinsicht auf ihre Leistungen hinter sich zu lassen scheint. Während es Emilio noch schwerfällt, seinen Tod zu akzeptieren, verheimlich Olivier ihm nicht nur, dass er beginnt, sein früheres Leben zu vergessen. Alle sechs haben ihre eigenen Perspektiven und unterschiedliche Gründe, für die Prüfungen der Dekadenfeier nominiert werden zu wollen oder sie haben Angst, was die Nominierung für sie bedeuten könnte.
Es gibt schon nett gemeinte Plottwists, aber die konnten mich nicht richtig packen, weil sie eher Dinge aufgelöst haben, die eh nie wirklich Sinn ergeben hatten. Trotzdem ist die Geschichte einigermaßen spannend und nicht sehr vorhersehbar, es gibt actionsreiche magische Prüfungen und durch die verschiedenen Charaktere, deren Gefühle und Probleme ist auch immer etwas los. Ich fand aber die Blackwood Academy an sich nicht so ganz überzeugend und konnte nicht richtig begreifen, wie der Alltag der Studenten aussieht, wenn man eben für Jahre und Jahrzehnte Magie studiert und Seelen erntet. Ich fand auch die Protagonisten und ihre Liebesgeschichten nicht sehr mitreißend, weil ich keinen von ihnen wirklich ins Herz schließen konnte, eigentlich fand ich sie nicht mal wirklich besonders interessant.
Und “nicht wirklich besonders interessant” entspricht auch ungefähr meinem Eindruck vom gesamten Buch. Es gab ein paar interessante Ideen, aber mir hat zu viel gefehlt.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Herz, Humor und Nordseeluft – eine unterhaltsame Nachsaison-Geschichte
Nachsaison - zwischen Watt, Wellen und Krabbenbrötchen von Melanie Amélie Opalka
Nun habe ich wieder ein richtig schönes Buch gelesen – schon das Cover ist ein echter Hingucker! Der Strand, das Meer und der Strandkorb machen sofort Lust auf Urlaub und wecken Fernweh, auch wenn ich eigentlich lieber in wärmeren Gefilden unterwegs bin.
Die Hauptperson ist Chris, die sich auf ihr freies Wochenende freut.
Doch ihre geliebte Oma Rita hat andere Pläne – sie ist nämlich total verknallt in ihr Blind Date Peter, das sie unbedingt in Büsum treffen will. Natürlich lässt Chris ihre Oma nicht allein fahren, schließlich weiß man ja nie, ob da nicht ein Betrüger dahintersteckt.
In ihrer Sorge um Rita vergisst Chris allerdings völlig, dass sie gar keinen Führerschein mehr hat – und merkt erst unterwegs, dass sie „schwarz“ fährt. Da musste ich wirklich lachen! Im Hotel lernen die beiden dann Patrick kennen, den charmanten Hotelmanager und gleichzeitig Peters Neffen. Zwischen Chris und ihm knistert es ein bisschen, aber so ganz traut Chris dem Ganzen trotzdem nicht.
Die Geschichte ist zwar ein bisschen vorhersehbar, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Ich mochte die Entwicklung von Chris und auch die warmherzige Beziehung zu ihrer Oma total gern. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig – genau das Richtige zum Abschalten. Es gibt Humor, kleine Missverständnisse und ein schönes Ende, das alles rund macht.
Mich hat das Buch wunderbar unterhalten, und ich empfehle es sehr gerne weiter – eine perfekte Lektüre für gemütliche Lesestunden mit Nordseeflair!
Rezensionen von liesmal:
Lust auf den Harz
MARCO POLO Reiseführer Harz von Hans Bausenhardt; Ralf Kirmse
Es ist viele Jahre her, dass ich den Harz besucht habe. Jetzt, wo ich in der Neuauflage des Marco Polo Reiseführers stöbere, bekomme ich große Lust, mal wieder ein paar Tage dort zu verbringen.
Mein Blick auf der Umschlaginnenseite und auf die Bucketlist fällt auf den Punkt „Den Berg runterrollern“.
Bei näherem Hinschauen bin ich zwar begeistert, entscheide mich dann aus Altersgründen aber doch eher für „In die Kronen gucken“ auf dem Baumwipfelpfad. Es gibt viele tolle Ideen, die man im Harz erleben kann.
In dem kleinen Buch gibt es viel zu entdecken. Als Freund von Landkarten in Papierform gefällt mir die Faltkarte und ich finde gut, dass hier nicht nur die Punkte der Bucketlist markiert sind, sondern auch die Top-Highlights. Außerdem ist ein Plan über die Harzer Schmalspurbahnen mit den Stationen zu sehen.
Sehr gern informiere ich mich über fünf verschiedene Erlebnistouren. Die sind wie auch in anderen Reiseführern von Marco Polo kurz und knackig beschrieben.
Natürlich finde ich viele weitere Informationen für meinen Urlaubsplaner, aufgeteilt in die verschiedenen Regionen.
Alles in allem ein toller und handlicher Reiseführer, der auch in den kleinen Rucksack passt.
Rezensionen von DoraLupin:
Kampf um die magischen Schlüssel
Legende der Schattenwächter - Kampf um die magischen Schlüssel von Lars Meyer
Ich lese immer wieder gerne spannende Jugendbücher und nachdem ich dieses Cover gesehen und den Klappentext gelesen hatte, war ich gleich Feuer und Flamme für das spannende Abenteuer! Ich hatte auch richtig viel Spaß mit dieser Geschichte und habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen.
Drei Schlüssel.
Drei Prüfungen. Und ein Tor, das niemals geöffnet werden darf. Hamburg, 1897: Der 15-jährige Armin Sturm schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, bis eine unerwartete Erbschaft sein Leben auf den Kopf stellt.In dem geheimnisvollen Anwesen in Greifheim stößt er auf dunkle Mächte, sprechende Katzen, dämonische Kobolde – und auf Hinweise zu den drei Schlüsseln, die das sagenumwobene Dunkeltor öffnen könnten. Doch das Tor darf niemals entriegelt werden. Zusammen mit Nari und der rätselhaften Viktoria stürzt sich Armin in ein gefährliches Rennen gegen die Zeit – durch unterirdische Städte, verzauberte Labyrinthe und tiefe Ozeane. Doch als ein Verrat ihre Freundschaft auf die Probe stellt, steht nicht nur ihre Mission, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel!
Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, was an dem schönen, leicht zu lesenden und bildhaften Schreibstil gelegen hat. Ich habe schnell die Protagonisten und die verschiedenen Landschaften und Orte vor meinen Augen gesehen und wurde von der Handlung mitgerissen! Da die Geschichte wechselnd aus Sicht von Armin, Nari und Viktoria geschrieben wurde, konnte man sich noch besser in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Person einfühlen und sich mit ihnen identifizieren. Die Charaktere sind dabei komplex beschrieben und sind immer wieder für Überraschungen gut. Einige Kapitel sind sogar aus Sicht des Antagonisten geschrieben, was seine Beweggründe besser verständlich macht. Auch den tollen, magischen Kater habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen, denn er ist ein ganz besonderer Nebencharakter und erobert das Herz der Leser im Sturm.
Die Geschichte ist wirklich von Anfang bis Ende sehr spannend und mitreißend geschrieben und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Immer wieder gab es spannende und unerwartete Wendungen, Geheimnisse und Magie und es hat einfach großen Spaß gemacht die drei auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Da am Ende noch ein paar Fragen offen bleiben und die Geschichte sehr interessant beschrieben wurde, freue ich mich jetzt schon auf den zweiten Teil der Reihe! Das Buch erhält von mir auf jeden Fall 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von gabiliest:
Die Sprache der Bienen
Wilder Honig von Caryl Lewis
Mit ihrem Roman “Wilder Honig” hat die preisgekrönte Autorin und Dramaturgin Caryl Lewis eine nachdenklich machende Geschichte über das Leben von drei Frauen in einem kleinen walisischen Dorf vorgelegt. Das stimmungsvolle Hardcover entführt in eine prächtige Landschaft, die das Zuhause nicht nur der Menschen, sondern auch der Bienen ist.
Diese spielen in diesem Roman eine tragende Rolle, denn John, ein begeisterter Imker, hat vor seinem Tod seiner Frau Hannah elf Briefe geschrieben, in denen er das Leben der Bienen analysiert als Gleichnis zu der Ehe, die John und Hannah geführt haben. Dabei ist sich John seiner Ohnmacht, dem Leben robust gegenüberzutreten, durchaus bewusst und versichert Hannah immer wieder seiner Liebe. Hannah, die nie aus dem Dorf herausgekommen ist, droht in ihrem Kummer zu versinken, zur Seite steht ihr ihre jüngere Schwester Sadie. Beide Frauen finden Johns Briefe, durch die sich ein Geheimnis offenbart: John hat eine uneheliche Tochter, Megan.
Als sich Hannahs Trauer in Wut verwandelt und sie beschließt, sich der Realität zu stellen, lädt sie Megan ein, doch die Frauen verbringen einen Winter in Schweigen und Entfremdung. Wird Hannah John verzeihen können und sich mit Megan aussöhnen?
Der Roman lebt von den Charakteren der drei Frauen und den Beziehungen zu einander. Auch wenn fast sachlich über das Erlebte berichtet wird, entsteht doch eine dichte, ruhige Erzählatmosphäre, die es den Lesenden ermöglicht, sich in die Gedankenwelt der Protagonistinnen zu versetzen. Erst langsam gewinnen die einzelnen Figuren an Tiefe, Hannah beginnt, sich mit dem verwilderten Obstgarten ihres Elternhauses zu beschäftigen und erkennt, dass manchmal schöpferische Zerstörung notwendig ist, um Platz für Neues zu schaffen. Megan, die sich als unerwünscht ansieht, kommt allmählich zur Ruhe und lernt, das einfache Leben zu schätzen. Sadie, aus der Stadt kommend, hat eine schwierige Scheidung hinter sich und versucht, sich in ihrem Leben ganz neu zu orientieren.
Immer wieder sind es Johns Briefe, die das Leben der Frauen beleuchten. Obwohl John, ein Linguist, schon den Verlust der Sprache beklagt, sind die Briefe sehr ausdrucksvoll. Allerdings nehmen die Bienen einen großen Teil des Geschriebenen ein und die Lesenden sollten sich dessen auch bewusst sein. Die Gleichnisse, die zur Ehe von John und Hannah gezogen werden, sind jedoch sehr stimmig. Manchmal mag man sich nicht vorstellen, unter welchen Bedingungen damals das Leben gelebt werden musste, mit wenig Geld und einem brutalen, lieblosen Elternhaus. Dennoch endet der Roman versöhnlich und bietet Megan und Sadie neue Perspektiven. Hannah, die mittlerweile siebzig Jahre alt ist, findet in der Beständigkeit der Natur und ihres Apfelgartens Ruhe und die Fähigkeit, mit Vergangenem abzuschließen.
“Wilder Honig” ist ein lesenswertes Buch, dem man allerdings durch die große Bedeutung, die die Bienen im Kontext einnehmen, mit Interesse an der Natur gegenüber treten sollte. Es verfügt über feine Zwischentöne, Vieles bleibt ungesagt und daher der Interpretation der Lesenden überlassen. So bewirkt der Roman, dass die Lesenden etwas inne halten und selber die Möglichkeit haben, Ruhe zu finden. Wer die Natur und tiefgründige Erzählungen liebt hat hier sicher zum richtigen Buch gegriffen.
Rezensionen von liesmal:
Eine gute Entscheidung
KUNTH Weltatlas Der neue Atlas der Welt von KUNTH Verlag
Mein größtes Hobby ist das Lesen. Romane und Sachbücher führen mich dabei an viele Orte in aller Welt. Gern schaue ich mir auf Landkarten die unterschiedlichen Schauplätze an. „Der neue Atlas der Welt“ aus dem KUNTH Verlag ist mir dabei zu einem guten Begleiter geworden. Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis hilft mir, innerhalb kurzer Zeit die gewünschten Orte zu finden.
Mir gefallen die physische und die politische Übersicht der Welt auf einen Blick ebenso wie diese Übersichten der einzelnen Erdteile. Interessant und übersichtlich sind das Verzeichnis der internationalen Staatennamen und das Länderlexikon.
Gern bin ich auch auf den Karten unterwegs, die Arktis und Ozeane zeigen. Und die „Rekorde der Welt“ bieten spannende Unterhaltung.
Mit vielen Bildern und Informationen bietet das Buch zusätzliche „Specials“. Hier kommt man dem Himmel ganz nah, lernt die unbekannte Tiefsee und tierische Bewohner des Regenwaldes kennen. Ich staune über raffinierte Täuschungen und vieles mehr.
Ich empfehle den Atlas sehr gern für den täglichen Gebrauch und rate dazu, ihn griffbereit zu platzieren.
Rezensionen von yellowdog:
Krypto
Bis zum Mond von Jang Ryujin
Ein Debütroman aus Korea, aber viel über das Land erfährt man nicht, Die Handlung hätte auch überall anders verortet werden können.
Die Figuren haben wenig Profil, daher habe ich auch kaum Zugang zu ihnen gefunden.
Aber ich denke, der Autorin ging es um etwas anderes. Sie zeigt Frauen in mittelmäßigen Jobs in einem Süsswarenunternehmen, die schließlich Auftrieb bekommen, als sie in Bitcoins investieren.
Für mich war es zu speziell, aber für Leute aus der IT und wer sich für Kryptowährung interessiert, wird hier einiges finden.
Rezensionen von yellowdog:
Generation Z in Italien
Verehrung von Alice Urciuolo
Verehrung ist ein Stück zeitgenössische italienische Literatur. Das Zeitgemäße spiegelt sich auch darin wider, dass der Roman als Netflixserie verfilmt wurde.
Das Buch zeigt anhand einer Handvoll Jugendlicher das Lebensgefühl einer Generation. Diana, Vera, Vanessa, Giorgio und noch ein paar andere leben in einer Kleinstadt.
Sie alle werden betrachtet. Unsichtbar schwingt aber immer eine Figur mit, die fehlt: Elena, die vor einem Jahr von ihrem Freund getötet wurde.
Die Möglichkeiten sind begrenzt. Ganz im Mittelpunkt für alle stehen die Beziehungen. Alice Urciuolo schreibt realistisch und ihre Figuren wirken echt.
Rezensionen von yellowdog:
Can Dündar, Journalist mit Mut
Ich traf meinen Mörder von Can Dündar
Der türkische Journalist Can Dündar, der mutig über die Verbrechen der Autokratie des Landes berichtete, ist weiterhin dran und hat ein neues Buch:
Ich traf meinen Mörder
Untertitel: Ein Journalist und die dunklen Seiten der Macht
Da berichtet er von einem Mann, der mit einem Attentat auf ihn beauftragt war und sich ihm jetzt, wo er in Argentinien im Gefängnis sitzt, an ihn wendet.
Da er befürchtet in die Türkei ausgeliefert zu werden, ist er bereit, Dündar alle Hintergründe zu berichten. Und da gibt es noch mehr, zum Beispiel illegale Waffenlieferungen an Islamisten.
Auch der Anschlag auf Dündar 2016 wird thematisiert.
Man merkt schnell, dass dieses Buch wichtig ist, denn viele Journalisten wurden schon eingeschüchtert und mundtot gemacht. Da sind die, die weiterhin offen berichten, umso wichtiger.
Das Buch ist kurz, aber kompakt und direkt.
Rezensionen von buchina:
Anderer Plot als gedacht
Der Tote im Kamin von Denzil Meyrick
Dies ist mein erster Roman des Autors und mich hat einfach dieses wunderbare Cover in warmen Tönen angesprochen. Ich versprach mir einen Cosy Krimi angesiedelt im ländlichen England. Ich wurde überrascht.
Protagonist ist Inspector Grasby. Ein Mann mittleren Alters ohne Frau und Kinder, der mit seinem Vater zusammenlebt.
Er hat sich mit einem unglücklichen Zwischenfall unbeliebt gemacht. Bei einem Einsatz lässt er versehentlich sehr wertvolle Pferde entkommen. Für ihn heißt es deshalb: Versetzung nach Elderby, ein abgelegenes Dorf, das zunächst unscheinbar scheint. Ganz unglücklich ist er nicht, es hätte schlimmer kommen können und er hofft einfach ein paar ruhige Monate in diesem Nest verbringen zu können. Aber kaum ist er da, geschieht der erste Mord. Dieser scheint auf den ersten Blick einfach zu klären, aber nichts ist in diesem Dorf wie es scheint und der Inspector tappt in einen riesigen Fall.
Frank Grasby wird nicht als allwissender, übermenschlicher Ermittler präsentiert, sondern als jemand mit Fehlern, Unsicherheiten und menschlichen Schwächen. Dadurch wirkt er nahbar und sympathisch. Die Erzählweise profitiert von britischem Humor, kleinen Szenen skurriler Dorfbewohner und Eigenheiten, die das Setting lebendig machen. Die junge Praktikantin Deedee bringt zusätzlich frischen Wind in die Ermittlungen und sorgt für ein gutes Gegengewicht zu Grasbys Besonnenheit und gelegentlicher Ungeschicklichkeit.
Meyricks Stil verbindet klassisches Cosy Crime mit historischen Elementen, das Nachkriegsengland, die winterliche Kälte, die Dörflichkeit und die sozialen Hierarchien werden gut eingefangen.
Das Tempo schwankt: Der Einstieg ist bedächtig, Grasby wird eingeführt und kurz nach seiner Ankunft im Dorf nimmt die Handlung an Fahrt auf, sobald die ersten Toten und merkwürdigen Ereignisse auftreten. Die Verwicklungen sind zahlreich, die Verdachtsmomente verwirrend, man kann niemanden wirklich vertrauen und genau das macht die Spannung aus. Für mich ein ungewöhnlicher Krimi, der sich völlig anders entwickelt hat als gedacht. Der Plot war für mich etwas weit hergeholt, mich hat vor allem der Charakter Grasby überzeugt, weshalb ich gerne mehr über ihn lesen möchte.











