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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von kuhasi:

Netter Liebesroman für zwischendurch

Die kleine Inselbibliothek von Savannah Carlisle

Wie schon öfters kundgetan, sprechen mich Bücher über Bücher oder Bibliotheken einfach an. Das Buch hat meine Erwartungen nicht enttäuscht und war luftig leicht zu lesen.
Lucy lebt den Großteil ihres Lebens in ihrem Geburtsort an der Küste von Florida. Dort hat sie nachdem die Bücherei aus Kostengründen schließen musste eine Tauschbibliothek eingerichtet, in der man auch Nachrichten zu den Büchern hinterlassen kann.

Nachdem die Stadtkasse leer ist, soll der Hafen lukrativer werden und es wird ein externer Stadtplaner hinzugezogen. Seit Wochen schon, und da stimmt meiner Meinung nach das Zeitverhältnis nicht im Buch, schreibt Lucy über die Tauschecke mit einem Unbekannten. Logan der Stadtplaner, Achtung Spoiler, (der, wie wir später erfahren die Nachrichten schreibt) tritt aber erstmals kurz vor der Versammlung seine Rolle im Roman an Spoiler 2 (somit frage ich mich, wo er sich in dem kleinen Ort, wo fast jeder jeden kennt zuvor versteckt haben mag, um die Nachrichten zu hinterlassen und doch von keinem gesehen zu werden)

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Gute Krimiunterhaltung!

Entführung im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Wie schon im ersten Kriminalfall auf dem Campingplatz im Himmelreich lässt Andreas Winkelmann sein ungewöhnliches Trio, bestehend aus dem ehemaligen Schauspieler Björn Kupernikus, seiner Hundedame Pinguin und seiner Bekannten Annabelle abermals ermitteln.

Was haben das Verschwinden des Bäckers und das verdächtige Gehabe des Fleischhauers mit den durchaus als schräg zu bezeichnenden Gewese der alten Damen zu tun?

Kuperinkus fühlt sich in der Rolle des Ermittlers pudelwohl, obwohl er diese Rolle während seiner Schauspielkarriere nie inne gehabt hat.

Ein Naturtalent? Aber reicht das, um die Entführung des Bäckers aufzuklären?

Meine Meinung:

Andreas Winkelmann ist abermals ein kurzweilige Cosy-Krimi gelungen, der einem für geraume Zeit den stressigen Alltag vergessen lassen kann. Höchstspannung darf man sich nicht erwarten, dafür die eine oder andere humovolle Szene, die einen schmunzeln lässt.

Fazit:

Dieser Krimi hat mich gut unterhalten, weshalb ich ihm 4 Sterne gebe.

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Rezensionen von Natalie:

Düsterer und rasanter Agenten-Thriller

Kälter von Andreas Pflüger

Herbst 1989: Luzy Morgenroth, eine vermeintlich unscheinbare Polizistin, verbringt ein unaufgeregtes Leben auf der nordfriesischen Insel Amrum. Bis ein Killerkommando die Idylle zerstört und Luzy ihr altes Ich wieder zu Tage fördert, von dem kaum jemand weiß: das einer Elite-Agentin. Denn der Todfeind lebt…

„Kälter“ ist ein absolut packender, aber auch grausamer Agenten-Thriller, der beim Lesen volle Konzentration verlangt, um sich nicht im Dschungel der ganzen Geheimdienste und deren Machenschaften in Zeiten des Kalten Krieges zu verlieren.

Man rauscht mit Luzy als Hauptprotagonistin durch die Seiten, bei denen die Handlungen präzise wie ihre Schüsse auf die Gegner serviert werden. Aber der Thriller lebt nicht nur davon, sondern auch durch die Gegensätze, die Andreas Pflüger immer wieder einstreut - sei es eine Prise Humor oder schlicht auch Menschlichkeit. So verfolgt man die Geschehnisse bspw. in Israel, Berlin oder Wien - sowohl 1989 als auch mit Rückblenden acht Jahre zuvor, welche nach und nach einiges klarer machen. Der Thriller punktet zudem mit Tiefe bei den Charakteren als auch den Handlungen und könnte hinsichtlich so einigen Werten leider nicht aktueller sein. Große Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Sheilo:

Ein faszinierender und perfekter Reihenabschluss

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde von Stella Tack

Rain äußerte in ihrer Verzweiflung einen Wunsch, mit dessen Auswirkung sie nicht gerechnet hat. Sie erhält die Chance, alle zu retten. Doch wird ihr dieses riesige Unterfangen wirklich gelingen?

Mit "Ever & After: Die letzte Stunde" hat Stella Track ein absolutes Lesehighlight geschaffen und noch dazu einen spannenden und wirklich gelungenen Abschluss dieser Märchenreihe.

Auf den 674 Seiten nahm mich die Geschichte einfach gefangen und es wurde wirklich nie langweilig. Dabei mag ich den amüsanten Schreibstil von Stella besonders und natürlich die schlagfertigen Kommentare der Charakter, wobei wir uns auf ein Wiedersehen von so mancher bekannter Person und einigen Märchenfiguren freuen dürfen. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, Rain bei ihrer riesigen Aufgabe zu begleiten und die Daumen zu drücken.

Ich liebe das Zusammenspiel von Cole und Rain sehr und auch die emotionalen, ehrlichen Szenen der beiden. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven konnte ich mich perfekt in die Denkweisen der Charakter hineinversetzen.
Rain entwickelt sich zu einer Frau voller Mut und sie tut alles, um ihren eigenen Wunsch zu erfüllen. Doch auf ihrem Weg voller Geheimnisse wartet auch sehr viel Brutalität und Blut auf sie.

Ich selbst bin begeistert von diesem perfekten Finale und muss zugeben, dass die Autorin mich überrascht hat, da ich nach dem Ende des zweiten Teiles nicht so recht wusste, in welche Richtung es gehen könnte. Die magischen Elemente, gemischt mit Emotionen und den Märchenbezügen, schaffen für mich ein absolutes Highlight, ein Must-Read für alle Fans von Märchenadaptionen. Die erste Auflage des dritten Bandes besitzt zudem wieder einen wundervollen Farbschnitt, sodass alle drei Bände perfekt zusammen passen.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Eine erfrischende Biografie - wunderschön gemacht

Bertha von Suttner auf Reisen von Georg Hamann

Bertha von Suttner wurde 1843 im Palais Kinsky in Prag geboren. Sie verbrachte eine glückliche Kindheit mit ihrer Mutter, ihrer Tante und ihrer Cousine, die ihre beste Freundin wurde. Mutter und Tante verprassten das Erbe beim Glücksspiel in unterschiedlichen Spielsalons in Europa.

Als sie in ihren Zwanzigern war, war vom Geld kaum mehr etwas übrig, so das sich Bertha eine Stelle suchen musste, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Sie wurde als Gouvernante bei der adeligen Familie von Suttner eingestellt. Einer der Söhne sollte später, gegen den Willen der Familie, ihr Ehemann werden.

Als die Eltern von der Zuneigung der beiden erfuhren, wurde Bertha eine andere Stelle nahegelegt: ein reicher Mann in Paris suchte eine Assistentin mit ihren Fähigkeiten. Sie erhielt die Stelle bei Alfred Nobel. Diese Verbindung sollte ihr Leben lang halten und Nobel wird auch später Berthas Friedensbewegung maßgeblich finanziell unterstützen.

Anfänglich, um sich über Wasser zu halten, schrieb sie Artikel für Zeitungen, später ihre ersten Bücher, welche damals der sogenannten Salonliteratur zugerechnet wurden, unter einem Pseudonym – die bessere europäische Gesellschaft war Thema der Salonliteratur.

Erst mit der Auseinandersetzung über Krieg und Frieden wurde sie berühmt. Kriege waren in ihrer Zeit selbstverständlich, das Sterben von Soldaten für Kaiser und Vaterland wurde nie Frage gestellt. Bertha von Suttner sah den Frieden als Alternative und schrieb darüber unter anderem in „Die Waffen nieder“. Sie engagierte sich in der Friedensbewegung, gründete die Friedensgesellschaft sowie den Verein zur Abwehr des Antisemitismus und erhielt prominente persönliche und finanzielle Unterstützung zB von Alfred Nobel, Peter Rosegger, Marie von Ebner-Eschenbach und vom Walzerkönig Johann Strauß.

Bertha von Suttner war maßgeblich beteiligt, dass Alfred Nobel einen Friedensnobelpreis stiftet und hatte damit gerechnet, diesen Preis als Erste überhaupt verliehen zubekommen – fünf Jahre musste sie aber darauf warten.

Eine Woche vor Ausbruch des 1. Weltkriegs starb Bertha von Suttner.

Ihre Biografie wird anhand von Reisen, Post- und Werbekarten erzählt. Das Buch wird mit vielen Bildern von Bertha, ihren Wegbegleiter*innen, Briefen und Karten aufgefrischt. Großartig zu lesen ist auch ihre Entwicklung vom jugendlichen, oberflächlichen und unpolitischen Mädchen, das vom Märchenprinzen träumte, durch Lesen und Lernen zu einer neuen Weltanschauung kam und sich für den Frieden einsetzte.

Was für eine erfrischende Biografie über die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner, geborene Kinsky.

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Rezensionen von Anno:

Leider recht distanziert

Lebensbande von Mechtild Borrmann

Mechthild Borrmann schrieb ‚Feldpost‘, ein Buch, das mir sehr gefiel. Und nun setzt ‚Lebensbande‘ auf das selbe Prinzip. Der Roman mischt Berichte von Zeitzeugen mit schriftstellerischer Freiheit und holt damaligen Ereignisse durch die Protagonistin, deren Name zuerst ungenannt blieb, ins Jetzt.

Oder besser: in die Zeit um 1991.
Ein Reichsausschusskind und Frauen, die um dessen Wohl kämpfen und alles wagen- das klang mir nach einer hochemotionalen Handlung. Letztendlich war aber der Stil des Buches so distanziert, dass ich mich mehr als stillen Beobachter empfand und mich kaum emotional mit den Charaktere verband. Ich fand das wahnsinnig schade, denn die Handlung selbst hätte durchaus Potential, wäre sie nur emotionaler geschrieben worden. Einzig Leo fand Zugang zu meinem Herzen, Joop mochte ich auch, doch die Frauen blieben mir allesamt in der Darstellung ihren Emotionen zu schwach.

Nach ‚Feldpost‘ hatte ich mir viel von diesem Buch versprochen- vielleicht zu viel.

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Rezensionen von Anndlich:

Smugaid

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde von Stella Tack

Die letzte Stunde von Stella Tack ist der Abschlussband der Märchen-Fantasy-Trilogie Ever & After.

Rain Wunsch, Alles auf Anfang zu setzen, geht in Erfüllung und nun muss sie sich mit den Konsequenzen rumschlagen. Der letzte Teil der Trilogie knüpft damit unmittelbar am zweiten Band an, durch das geschickte Ende des zweiten bzw.

Anfang des dritten Bands, fiel mir der Einstieg deutlich leichter als damals mit dem zweiten Teil. Die ersten 100 Seiten habe ich dementsprechend schnell weggelesen, doch dann kam für mich langsam etwas zähes in die Geschichte. Die Szenen waren mir phasenweise zu langwierig und gaben kaum etwas Neues. Gefühlt hat sich an manchen Stellen viel wiederholt oder es gab ähnliche Abläufe. Ich wurde zudem nicht besonders warm mit den fantastischen Elementen, die für mich wenig mit Märchen zutun haben und in den Vorgängerbänden nicht so präsent waren. Das ist aber natürlich Geschmacksache.

Die Grundidee der Trilogie finde ich nach wie vor überragend, jedoch hätte ich mir für den dritten Band noch etwas mehr ‚Neues‘ gewünscht, vor allem der erste Band hatte durch die verschiedenen Geschichten der Charaktere und ihren Verbindungen etwas tolles, das ging mir hier etwas verloren. Am spannendsten fand ich dahingehend den Charakter der Madame Champagne, die vielschichtig war und von der ich gerne noch mehr erfahren hätte.

Die Weiterführung der Geschichte konnte mich auch nur semi abholen. Ich mochte die Idee der Veränderung der Geschichte, jedoch konnte ich nicht nachvollziehen, warum hier ständig eine gewisse Sicherheit seitens Rain herrschte, auf die ich aus Spoilergründen gar nicht näher eingehen möchte. Auch das Ende hat mich total enttäuscht zurückgelassen.

Sodass Die letzte Stunde mich leider nicht vollends überzeugen konnte, auch wenn ich die Welt und Charaktere, die Stella Tack erschaffen hat, wirklich geliebt habe.

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Rezensionen von Julchentim:

Magie, Wut und zweite Chancen

Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel


„Velvet Falls – But the Gods Forgot to Die“ von Julia Dippel ist der Auftakt einer fesselnden Romantasy-Dilogie. Die Geschichte spielt in einer zukünftigen Version unserer Welt, in der Götter, Magie und Dämonen zurückgekehrt sind.

Im Mittelpunkt steht Velvet, eine entschlossene Dämonenreiterin mit einer schwierigen Vergangenheit.

Als Visionen vom Untergang der Götter sie heimsuchen, muss sie sich mit ihrem Ex-Freund und Göttersohn Kash zusammenschließen. Die beiden verbindet eine tiefe, aber schmerzhafte Geschichte. Ihre Dynamik ist intensiv, voller Konflikte und Emotionen.
Velvet ist keine typische Heldin, sondern eine starke, verletzte Frau, die genau weiß, was sie will, und was nicht. Ihre Wut, ihr Schmerz und ihr Mut machen sie unglaublich greifbar.

Die Dynamik zwischen ihr und Kash hat mich besonders mitgenommen. Zwei Menschen mit einer gemeinsamen Vergangenheit, die sich eigentlich hassen sollten, aber noch immer etwas verbindet. Ihre Gespräche sind bissig, ehrlich und voller Spannung. Man spürt, dass da mehr ist als nur alte Wunden.

Das Setting hat mir richtig gut gefallen. Eine Welt, in der Götter zurückgekehrt sind, Magie wieder existiert und Dämonen in den Straßen lauern. Julia Dippel beschreibt das alles so bildhaft, dass man sofort mittendrin ist. Ich konnte mir New Orleans mit seinen dunklen Ecken und magischen Schauplätzen genau vorstellen.

Ein paar Szenen hätte ich mir etwas spannender gewünscht, aber insgesamt hat mich die Geschichte überzeugt. Sie ist düster, emotional und hat genau die richtige Prise Humor.

Für mich ist „Velvet Falls“ eines dieser Bücher, bei denen man am Ende denkt: Ich will sofort wissen, wie es weitergeht.

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Rezensionen von brauneye29:

Tolles Buch

Joshua Jackelby von Benedict Mirow

Zum Inhalt:
Joshua hat große Träume. Er hätte gerne ein eigenes Pferd und wäre gerne ein königlicher Bote, aber aktuell ist er einfach ein recht cleverer Zeitungsjunge. Was nach der Rettung eines Hundewelpens aus der Themse passiert, ahnte er allerdings nicht. Gemeinsam mit Freunden jagt er Dieben nach, die einem genialen Erfinder Pläne für eine Flugmaschine gestohlen haben und decken dabei auch noch eine Verschwörung auf.

Meine Meinung:
Schon das Cover fand ich richtig klasse und dann der Klappentext dazu ließ ein richtig gutes und spannendes Buch erwarten und genau das war es auch. Ich mochte die Geschichte sehr und denke auch dass die Zielgruppe das Buch lieben wird. Der sympathische Joshua und seine Freunde erleben ein wirklich spannendes Abenteuer in London des 19. Jahrhundert, wo sie es mit düsteren Typen zu tun bekommen. Gut gefallen hat mir auch der enthaltene Stadtplan, der allerdings in der Ebook-Version etwas schwer zu erkennen war. Der Schreibstil ist gut und ich hatte nicht wirklich das Gefühl ein Kinderbuch zu lesen und das hat mir auch gut gefallen. Auch sehr positiv fand ich das Nachwort, in der es noch ein paar weiterführende Informationen gab.
Fazit:
Tolles Buch

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Rezensionen von _Le4_:

Alles für das Wir

Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos

“Ich ist nichts, Wir ist alles.” Jeder Mensch wird mit einem Instinkt geboren und egal welcher Instinkt es ist, er ist wichtig für die Gesellschaft. Claire ist eine Vertraute, die bald ihren Abschluss machen wird, als sich das mysteriöse Verschwinden mehrerer Schüler häuft. Auch Goliath fällt das auf.

Er muss noch ein Leben retten, um ein Tugendhafter zu werden, so kommen ihm einige Vermisste gerade recht. Die beiden tun sich zusammen, um die Verschwundenen zu finden, und decken dabei nach und nach immer dunklere Machenschaften auf.

Als ich damals “Die Spiegelreisende” von der gleichen Autorin gelesen habe, war ich vollkommen begeistert, weshalb ich mich unheimlich auf diesen neuen Release gefreut habe.
Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Christelle Dabos hat einen ganz einzigartigen Schreibstil, der vielleicht nicht jedermanns Sache ist, aber ich finde ihn ganz fantastisch. Ihre Welt ist wirklich kreativ, spannend und ausführlich durchdacht.
In der Welt des Buches haben alle Menschen einen Instinkt, der eine spezielle Reichweite hat und den sie ausüben müssen, um gesund zu bleiben. Diesen Instinkt sollen sie für das “Wir” einsetzen. In dieser Gesellschaft wird gesagt, dass alle Instinkte gleich viel wert sind. Trotzdem gibt es Menschen mit Instinkten, die hervorgehoben werden und besondere Privilegien erhalten.
Alle Personen waren komplett unterschiedlich charakterisiert und sehr unverwechselbar und ich fand sie alle charmant. Auch Charaktere, die nur kurz vorkommen, sind so klar definiert, dass ich am Ende des Buches in alle Charaktere ein bisschen verliebt war.

Das Buch hat mir ganz hervorragend gefallen. Wer “Die Spiegelreisende” mochte, wird auch hier wieder ein ausgezeichnetes Buch finden. Der Schreibstil ist etwas speziell, sodass jeder selbst entscheiden muss, ob man das als lesende Person mag, aber ich habe das Buch so sehr genossen, dass ich es ganz ausdrücklich empfehlen kann.

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