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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von _Le4_:

Leider mittelmäßig

House of Rayne von Harley Laroux

Salems Leben verändert sich von einem Moment auf den anderen. Vor kurzem noch mit Hochzeitstermin und plötzlich alleine Single auf dem Weg zu einem Cottage auf einer kleinen wilden Insel. Da kommt ihr die wunderschöne fremde Frau in einer Bar nur recht. Blöderweise stellt Salem nach ihrem kleinen Techtelmechtel fest, dass Rayne die Inhaberin des Cottage ist, wo sie sich eingemietet hat.

Und als wäre das noch nicht genug, scheint die Insel von religiösen Fanatikern besiedelt zu sein. Als dann die ersten Morde geschehen, möchte Salem eigentlich nur weg. Aber die Fähren fahren für den Rest des Jahres nicht mehr.

Das Set-Up für die Story hat mir gut gefallen. Eine isolierte Insel, die von einer furchtbaren Kreatur heimgesucht wird, auf der eine Kirche voller religiöser Fanatiker lebt. Der Teil hat auch Spaß gemacht. Der Horroraspekt des Buches war zwar nichts ausgesprochen einzigartiges, war aber gut und spannend gemacht.
Leider war der erotische Teil meiner Meinung nach sehr unpassend. Wir haben immer wieder den Wechsel zwischen einem Kapitel Sex und einem Kapitel Horror und es war so erwartbar, dass ich planen konnte, welche Kapitel ich auf dem Weg zur Arbeit lesen konnte und welche lieber nicht. Die beiden Hauptcharaktere haben immer wieder Sex, nachdem sie dem furchtbaren Monster des Buches begegnet sind oder Leichen gesehen haben oder ähnliches und es hat sich einfach unpassend angefühlt.
Was schade war, weil die Sexszenen eigentlich sehr respektvoll waren. Sie waren sehr kinky, aber nie in irgendeiner Art und Weise übergriffig.

Das Buch hatte gute Horror- und gute Sexszenen, hat sie dann aber so unfassbar schlecht miteinander verwoben, dass ich das Buch leider nur mittelmäßig fand.

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Rezensionen von Gute_Laune:

Stromberg, wie man ihn kennt!

Büro ist besser als richtig arbeiten. STROMBERG von Ralf Husmann; Christian Martin

Zu diesem Hörbuch eine Rezension zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Immerhin gibt es hier ja nicht wirklich einen Handlungsstrang. Die einzelnen Episoden sind eben typisch Stromberg. Man muss das mögen und auch verkraften, denn die Sprüche sind, so witzig sie sind und so ironisch das alles auch gemeint ist, teilweise schon heftig.

Trotzdem ist es auch köstlich, wie hier alle möglichen Aspekte, die einem ansonsten gar nicht so auffallen, aufs Korn genommen werden. Die Klischees werden rundum bedient, die Typisierungen sind so klasse, dass man seine Kollegschaft und vielleicht auch sich selbst wiedererkennt, die Erkenntnisse sind hart und böse, aber doch so erschreckend zutreffend.

Keiner könnte Stromberg besser verkörpern, als Christoph Maria Herbst. Auch die anderen Sprecher sind perfekt gewählt. Wäre schade gewesen, wenn es nicht die Originalbesetzung gewesen wäre. Ja, manche Stellen strengen schon an und es ist erstaunlich, dass sich die vier Stunden Hörzeit doch ziehen, obwohl sie kein bisschen langweilig sind. Aber Stromberg macht was mit einem und das ist beim Hörbuch nicht anders, als bei den Filmen oder der Serie.

Wer Stromberg noch nie mochte, wird auch diesmal kein gutes Haar an ihm lassen. Wer diese Art Humor versteht und eben auch verkraftet, wird das Hörbuch lieben. Von mir bekommt es jedenfalls vier Sterne.

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Rezensionen von tenorschramme:

Geheimnisse des Graphischen Viertels

Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Kai Meyers "Das Antiquariat am alten Friedhof" ist das 4. Buch um das Graphische Viertel der Bücherstadt Leipzig.
Verlag und Autor haben sich nun entschlossen der Reihe mit "Die Geheimnisse des Graphischen Viertels" auch einen Namen zu geben.
Alle Bücher sind losgelöst und in beliebiger Reihenfolge lesbar und verbinden sich nur über einen Teil des Handlungszeit,Handlungsort und Hier und da mal auftretenden Nebenfiguren oder Schauplätzen.

Wie auch die übrigen Bücher der Reihe ist der Stil irgendwo zwischen Familiensaga,Gothik-Novelle und Historischem Roman angesiedelt, gewürzt mit ein wenig Schauergeschichte.

Und auch die Gemeinsamkeit mehrerer Zeitebenen bleibt Erhalten.
Protagonist dieses Buches ist Felix Jordan. In der Zeitebene 1930 erlebt er mit seinen freunden Vadim, Julius und Eddie (Später stößt noch Eva hinzu) als "Club Casaubon" Abenteuer.

AUf der Zeitebene 1945 ist Felix dann für die Amerikaner als Bibliothekar einer Spezialeinheit verantwortlich Bücher zu katalogisieren. Doch die Geschehnisse seiner Vergangenheit holen ihn wieder ein. Totgeglaubte bleiben nicht immer Tot und auch die Taten seiner früheren Abenteuer holen Ihn ein.

Nach und Nach verschmelzen die Handlungen der Zeitebenen zu einer gro´ßen Geschichte die aufeinander Aufbaut.

DIe Figuren sind dabei gewohnt vielschichtig gezeichnet und haben alle Ihre Gut und Schlechten Seiten.

Aus dem Nachwort erfahren wir das dieses Buch besonders persönlich für den Auto ist, da er die Figuren und die Geschichte um eine alte Fotografie seines Großvaters herum ersonnen hat. Dies gibt dem Werk eine persönlichere Note als gewohnt.

Wer eines der anderen Bücher um das Graphische Viertel gelesen wird mit diesem Werk definitiv auch glücklich werden.

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Rezensionen von Lena:

Stark und magisch

The Second Death of Locke von V. L. Bovalino

Grey Flynn lebt in einer Welt, in der Magie fast verschwunden ist. Als „Quelle“ ist sie eng an ihren Magier Kier gebunden – nur gemeinsam können sie Magie wirken. Als eine verschollene Erbin und eine uralte Macht wieder auftauchen, muss Grey sich zwischen Loyalität, Liebe und ihrem eigenen Überleben entscheiden.

Das Magiesystem hat mich total begeistert – originell, logisch aufgebaut und voller faszinierender Details. Ich fand die Idee, dass Magie nur in Verbindung zwischen zwei Menschen funktioniert, richtig spannend. Grey Flynn ist eine tolle Hauptfigur: stark, loyal und trotzdem verletzlich. Ihre Beziehung zu Kier wirkt glaubwürdig und intensiv. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und an vielen Stellen fast poetisch. Bovalino schafft es, Spannung und Emotion perfekt zu verbinden. Ein paar Nebenfiguren bleiben etwas blass, aber insgesamt ist die Geschichte kreativ, gefühlvoll und fesselnd.

Ein wunderschön geschriebener Fantasyroman mit einzigartigem Magiesystem und einer starken Heldin.

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Rezensionen von Julchentim:

Märchen mit Tiefe - düster, gefühlvoll und fesselnd

Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig

Erin A. Craig hat mit Das dreizehnte Kind wieder eine eindrucksvolle Geschichte geschaffen. Sie verbindet bekannte Märchenmotive mit einer eigenen, dunklen Welt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Hazel, die dreizehnte Tochter einer armen Familie, wird dem Gott des Todes versprochen. Als sie älter wird, zeigt sich ihr außergewöhnliches Talent: Sie kann Krankheiten erkennen und heilen, doch jede Heilung fordert einen Preis.

Die Beziehung zu ihrem unheimlichen Paten Merrick, dem Tod selbst, ist das Herzstück der Handlung. Sie ist von Spannung, Angst und unerwarteter Zuneigung geprägt.

Die Autorin beschreibt eine Welt, in der göttliche Macht, menschliche Schwäche und Schicksal untrennbar miteinander verbunden sind. Die Atmosphäre ist dicht, ja fast greifbar. Die Mischung aus Magie, Machtspielen und Emotionen zieht einen rasant in den Bann. Besonders gelungen fand ich, wie Hazel trotz Einsamkeit und Schmerz eine innere Stärke beweist.

Kleiner Kritikpunkt die Länge. Manche Passagen wirkten etwas gedehnt, was meine Lesefluss gehemmt hat. Trotzdem eine tolle Geschichte mit starken Bildern und einer Hauptfigur, die mich berührt hat.

Für alle, die düstere Märchen und moralische Fragen mögen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

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Rezensionen von Laszlo Zoltan:

Egotrip zum Glück?

Die Passantin von Nina George

Ein Roman über eine rigorose Flucht aus dem bisherigen Leben einer Ehefrau, Mutter und zugleich sehr berühmten Schauspielerin. Sie akzeptiert dabei ihren angeblichen Tod, über den in den Medien berichtet wird. Dieser feministisch aufgeladene Egotrip endet in einem überraschenden und verstörenden Finale.

Im Gesamten wird diese fiktionale Geschichte dem Leben leider zu wenig gerecht.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr schöne Geschichte

Die Berghebamme – Zeit der Kinder von Linda Winterberg

Zum Inhalt:
Maria ist mit dem Arzt Georg glücklich, aber das größte Glück will sich einfach nicht einstellen, ein eigenes Kind. Also steckt sie ihre ganze Energie in ihre geliebte Arbeit als Hebamme und beschließt dann auch noch ein Wohnheim für ledige, verstoßene Schwangere zu eröffnen. Das stößt im Ort auf wenig Gegenliebe, in einer Zeit als ledige Schwangere abschätzig betrachtet werden.

Und es kommt noch schlimmer und bedroht nicht nur Maria sondern auch die hilfebedürftigen Frauen.
Meine Meinung:
Was für ein schöner Abschlussband! Auch wenn ich den zweiten Band nicht gelesen habe, hatte ich nicht unbedingt, dass man diesen gelesen haben muss, um dieses Buch zu genießen. Mir hat im Grunde nichts an Informationen gefehlt. Die Geschichte von Maria und auch ihr Kampf für die Schwangeren, die als Schande gelten, hat mir gut gefallen. Man so richtig mitfühlen, wie sehr sie kämpfen musste, weil eben zu der Zeit die jungen, ledigen Frau nur verachtet wurden, obwohl sie ja nicht allein für den Zustand verantwortlich waren. Was mir auch gut gefallen hat, ist das Ende, zu dem ich aber nichts genaues schreiben möchte, dass soll dann doch lieber eine Überraschung bleiben. Insgesamt eine schöne Serie mit einem gelungenem Abschluss.
Fazit:
Sehr schöne Geschichte

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Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:

„Gewalt überlebt nur dank des Unglaubens der Anständigen“

Die Passantin von Nina George

Barcelona 2015–2019
Die Bestseller-Autorin Nina George hat ein originelles, geniales Buch geschaffen.
Die brillante Idee hat sie dabei zu einer thrillerstarken Geschichte entwickelt.
Ein hochspannender Gedankenschwarm über körperliche, seelische und sexualisierte Gewalt als Eingriff in die persönliche Freiheit, Unversehrtheit, Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein eines Menschen.

Dieses Thema ist heute in unserer Gesellschaft wichtiger denn je.
Die Sprache ist kraftvoll und unerschrocken. Kein Pardon – die klaren Formulierungen machen die Geschichte unfassbar eindringlich.

„Die Gewalt lebt davon, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird.“ — Jean-Paul Sartre (1905–1980)

Fazit: Sehr empfehlenswert – ab jetzt gehört Nina George zu meinen liebsten Autorinnen

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Rezensionen von Petra:

neuanfangen

In den Scherben das Licht von Carmen Korn

Hamburg in der Nachkriegszeit. 1946 trifft Gisela eine junge Waise in die Stadt auf Gert ebenfalls allein. Er lebt bei der Schauspielerin Friede im Keller und lässt auch Gisela dort wohnen. Die drei bilden eine Schicksalsgemeinschaft. Sie sind Überlebende aber was ist Leben? Was war in den zurück liegenden Jahren, wie hat die Zeit sie geprägt? Die Vergangenheit ist allgegenwärtig.

In Gedanken, in Gefühlen und in der Erinnerung. Gisela denkt an ihre Eltern als verstorben. Gert will das von seiner Mutter und Schwester nicht denken, er hat Suchanträge gestellt. Friede dagegen weiß das einer ihrer Liebhaber in der Stadt schon wieder gut gestellt ist, während der Andere wahrscheinlich im Ghetto gestorben ist. Hat sie Schuld auf sich geladen?
In dem Buch wird teilweise episodenhaft beschrieben wie sich die Menschen, die Stadt entwicklen. Wie eine lebenswerte Zukunft möglich erscheint, wie sich die Hoffnung auf einen Neuanfang erfüllt, aber auch das die Vergangenheit nicht gestorben ist.
Friede, Gert und Gisela sind Menschensammler, sie treffen andere wie Robert, sie kennen Marta und lernen den Professor kennen allen gemeinsam ist der Mut zum Neuanfang. Während Victor als Heimkehrer aus dem Ghetto zögerlich agiert, misstrauisch gegen seine Fähigkeiten wieder Anschluss an die Gemeinschaft zu finden.
Diese Geschichten berühren, weil sie so voller Zuversicht sind, vor allem weil die kleinen Dinge so wichtig erscheinen. Ein Besuch im Kino, ein Sträußchen Maiglöckchen, eine Tasse Bohnenkaffee und bald auch wieder mehr, wie eine schöne Wohnung, Reisen, die Anfänge des Wirtschaftswunders zeichnen sich ab.
Das Buch ist intensiv, vor allem weil alles bekannte Grauen hinter den Protagonisten liegt, weil alle in die Zukunft schauen und wir schauen mit.

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Rezensionen von inya:

Sehr gut

Die Knef von Moritz Stetter

Natürlich kannte ich Hildegard Knef bereits vor dieser Grafik Novell. Doch ich muss zugeben dass ich mich noch nicht allzu sehr mit ihr als Person beschäftigt habe und Ihre Biografie noch nicht kannte.
Das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen und es zeigt natürlich direkt Ihr bekanntestes Lied.

Schön finde ich, dass dieses Buch uns direkt von Beginn an mitnimmt, also von Ihrer geburt an. Die Geschichte um ihr Leben ist sehr detailliert dargestellt und nimmt uns auf ganz verschiedene Reisen mit ihr mit. Es zeigt ihr Beginn als Schauspielerin und natürlich wie ihre Karriere weiter verlief. Besonders gut finde ich auch die Zeichnungen und Sprechblasen in dieser Grafic Novel. Es ist klar, verständlich, und die. Ihr Bilder an sich gefahren mir auch sehr gut. Es hat Spaß gemacht sich mit dieser Graphic Novel in das Leben von Hildegard Knef zu begeben und ich kann es allen empfehlen, die ich schon fan sind, oder dass ich einfach mehr mit ihr befassen möchten.

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