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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vobabooks:

Mythologische düstere Romantasy

Terror at the Gates von Scarlett St. Clair

„Terror at the Gates“ ist der erste Band der Blood of Lilith Reihe von Scarlett St. Clair. Lilith stößt bei einem ihrer Diebstähle, mit denen sie sich über Wasser hält, auf einen mysteriösen Dolch. Gemeinsam mit Zahariev, dem Herrscher von Nineveh, sucht sie nach Erklärungen…
4.25 ⭐️ Eine düstere und spannende Romantasygeschichte.

Das Worldbuilding mit Magiesystem fand ich spannend - es hat zudem sowohl mythologische als auch ein paar Mafiaaspekte. Außerdem werden thematisch auch einige gesellschaftskritische Aspekte angesprochen, was mir gut gefallen hat. Insgesamt fand ich das Buch angenehm zu lesen (es gab aber auch einige heftige Szenen, siehe Triggerwarnungen) und atmosphärisch beschrieben. Lillith ist zudem rebellisch und mutig - auch wenn sie mitunter wirklich jung wirkt. Zahariev ist zunächst geheimnisvoller und die Liebesgeschichte slow burn. Insgesamt sind bei mir noch einige Fragen offen geblieben, und auch das Ende des Buchs hat mich sehr neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

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Rezensionen von Tara:

Eine Welt aus Likes & Lügen

Belladonnas von Liann Zhang

„Belladonnas“ ist das Debüt der in Toronto lebenden chinesisch-kanadischen Autorin Liann Zhang.

Die Zwillingsschwestern Julie und Chloe sind - nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall umgekommen sind - als Vierjährige getrennt worden und in zwei vollkommen unterschiedlichen Familien aufgewachsen.

Während Chloe von einer reichen New Yorker Familie adoptiert wurde und im Luxus groß geworden ist, kommt Julie zu ihrer Tante nach Kanada, die in einfachen Verhältnissen lebt. Julie hat kein Interesse daran ihre Schwester, die sich zu einer erfolgreichen Influencerin entwickelt hat, kennenzulernen. Aber 17 Jahre nach ihrer Trennung steht Chloe plötzlich vor ihr. Ebenso plötzlich wie sie aufgetaucht ist, verschwindet sie wieder und für Julie wird schnell deutlich, dass Chloe sie nur benutzt hat, um sich auf Social Media in Szene zu setzten. Nachdem Julie eine verstörende Nachricht von Chloe erhält und diese im Anschluss verschwindet, nimmt sie die Chance wahr und nimmt ihren Platz sein.

Der Schreibstil von Liann Zhang ist sehr lebendig und liest sich leicht und flüssig.
Julies Gedanken und Gefühle werden nachvollziehbar beschrieben und auch die übrigen Charaktere – die titelgebenden Belladonnas - sind facettenreich und alles andere als langweilig, sondern eher ein wenig anstrengend. Es gibt viele Details aus dem Leben der Influencer, der Scheinwelt, dem Leben der Reichen und Schönen.
Auch wenn ich Julies Verhalten und ihren Wunsch nach Zugehörigkeit verständlich fand, hat es mich erstaunt, wie einfach dieser Wechsel war. Abgesehen davon hat mich der Einblick in die Welt der Influencer und der damit verbundenen menschlichen Abgründe gut unterhalten.

„Belladonnas“ ist ein gelungenes Debüt, das mich gespannt auf weitere Bücher der Autorin warten lässt.

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Rezensionen von ReiShimura:

Realistisch, modern, aber zäh

Okaye Tage von Jenny Mustard

Aufgrund von sehr vielen positiven Stimmen habe ich mich dazu entschieden, dieses Buch zu lesen. Der Klappentext klang interessant und ich dachte wirklich, dass ich mich für dieses Buch würde begeistern können. Leider war dies nur in Ansätzen der Fall und ich musste das Lesen mehrmals unterbrechen und habe inzwischen andere Bücher gelesen.

Dabei hat das Buch eigentlich viel interessantes zu bieten. Die beiden Protagonisten Sam und Luc haben mir zu Beginn gut gefallen. Ihre erste Verliebtheitsphase war romantisch und ich habe sie gerne auf diesem Teil der Geschichte begleitet. Auch die Beschreibungen von London haben mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach hat die Autorin Jenny Mustard die Zerrissenheit der beiden Protagonisten sehr gut rüberbringen können. Einerseits sind die beiden bis über beide Ohren ineinander verliebt und möchten alles miteinander teilen, andererseits kommen immer wieder Zweifel auf, was der andere von einem denkt. Dies macht dieses Buch und vor allem diese Liebesgeschichte für mich besonders realistisch, aber auch etwas anstrengend. Denn das Drama ist hier quasi schon vorprogrammiert. Vor allem deswegen, weil die Charaktere wie Feuer und Wasser sind. Luc ist eher ein wenig zurückhaltend, nachdenklich und liebt die Ruhe und Abgeschiedenheit. Sam ist das genau Gegenteil, sie ist laut, offen und trägt ihr Herz auf der Zunge.
Nachdem verblassen der ersten Verliebtheitsphase ist leider auch meine Leselust verblasst. Denn ab diesem Zeitpunkt wurde es für mich einfach nur noch anstrengend. Die Handlung der Geschichte kam nicht wirklich in Fahrt und die Gespräche der beiden drehten sich gefühlt immer um die gleichen Themen und waren langatmig und zäh. An dieser Stelle habe ich das Buch mehrmals zur Seite legen müssen und ich habe mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen.
Jenny Mustard hat es geschafft einen sehr jugendlichen, modernen und realistischen Roman zu schreiben. Auch wenn sich die Haupthandlung um eine Liebesbeziehung dreht, würde ich dieses Buch nicht unbedingt als Liebesroman bezeichnen. Die Autorin hat sich dazu entschieden, die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sam und Luc zu erzählen und obwohl der Roman eigentlich chronologisch aufgebaut ist, gibt es den einen oder anderen Zeitsprung.
Obwohl die Autorin aufgrund der wechselnden Erzählperspektive einen Einblick in das Seelenleben von Sam und Luc ermöglicht, konnte ich doch zu keinem der beide eine tiefere Beziehung aufbauen. Die Nebencharaktere waren zwar durchaus interessant, leider hat sich die Autorin aber nicht die Mühe gemacht innen viel Tiefe zu verleihen. Daher bleiben sie eher eine blasse Randerscheinung. Schade, denn auch hier hätte ich noch einiges an Potential gesehen.
Ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass Jenny Mustard hier einen schlechten Roman geschrieben hat. Ich denke eher, dass dieses Buch und ich einfach keine gute Kombination sind und eine jüngere Zielgruppe eher etwas mit den behandelten Themen anfangen kann. Daher kann ich nur eine bedingte Empfehlung für dieses Buch aussprechen.

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Rezensionen von Shilo:

Ein Medaillon enthüllt verborgene Geschichten

Fluss der versunkenen Träume von Anna Sofia Glass

Die Geschichte zieht den Leser sofort in ihren Bann. Die kleine Hinweise rund um ein altes Medaillon lassen erkennen, dass hier eine besondere Erzählung wartet. Das auffällige Cover täuscht, denn dahinter verbirgt sich ein ruhiger, vielschichtiger Roman, der Schritt für Schritt eine berührende Welt öffnet.

Die Handlung führt nach Wien um 1900, weiter nach Ybbs an der Donau und schließlich zur Insel Ada Kaleh. Das goldene Medaillon ist mehr als ein Schmuckstück. Es verbindet Menschen und Zeiten und leitet die jungen Figuren auf Wege, die Mut und Entschlossenheit erfordern. Lanya und Boris fahren stromabwärts in einem kleinen Boot und erleben, wie sich Freundschaft, Vertrauen und Gefühle entwickeln. Es gibt ruhige, sanfte Momente, aber auch andere Szenen, in denen es spürbar ernst wird. Dieser Wechsel verleiht der Handlung Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit.
Im Passau der neunziger Jahre entsteht eine zweite Ebene. Eine ältere Frau erzählt ihre Erinnerungen der jungen Besucherin, die das Medaillon gefunden hat. So entsteht eine natürliche Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die beide Geschichten spürbar miteinander verknüpft.
Die Figuren wirken wie echte Menschen vergangener Zeiten, mit Hoffnungen, Träumen und kleinen Sorgen, die noch heute nachvollziehbar sind. Manche Schicksale tragen leise Traurigkeit, andere Wärme. Die Donau begleitet alles wie eine stille Metapher für Veränderung und Weitergehen.
Dieser Roman bleibt im Gedächtnis. Er verbindet Gefühl, Spannung, Zeitgeschichte und Humor auf eine sehr natürliche Weise. Trotz des irreführenden Covers verdient das Buch die volle Punktzahl. Die Erzählung ist warm, lebendig und tiefgründig. 5 Sterne mit einer klaren Leseempfehlung.

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Berührender autobiographischer Roman

Der schöne Lärm der Zeit von Sim Steiner

Ein richtig dickes Buch mit viel Emotionen gefüllt – das ist genau Meins und ich bin neugierig in das Buch gestartet.
Hier geht es um die 32jährige Elja ( den Namen finde ich übrigens toll !), die sich mit vielen verschiedenen Situationen im Leben auseinandersetzen muss : die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Streitigkeiten und Diskussionen über die Impfung, eine neue Arbeitsstelle und dem Gefühl für sich selbst und ihren Körper – alles steinige und Kräftezehrende Dinge, die sie zu verarbeiten hat und da trifft sie dann auf Constantin, einen Menschen, zu dem sie sich hingezogen und verbunden fühlt, der aber eher auf Abstand geht.

Die Autorin hat einen authentischen und sehr emotionalen Schreibstil, ich konnte mich gut in Elja hinein versetzen und habe ihre ganzen Emotionen mitgefühlt. Die Schwere um die zu verarbeitenden Dinge, aber auch die Hoffnung und den Mut, immer weiter zu gehen.
Sehr kraftvoll hat Sim Steiner hier einen tollen autobiographischen Roman geschrieben, der toll zu lesen ist und wunderschöne Lesestunden beschert und der vor allem eins mit gibt : Hoffnung und Kraft ! Denn auch im Nachgang waren mir viele Situationen gedanklich noch nah und ich habe während dem Lesen auch innegehalten und vieles überdacht.
Von mir gibt es dafür eine ganz klare Leseempfehlung !

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

Fingerknabber-Alarm

Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek

Leon wurde als Kind wegen massiver Schlafstörungen psychiatrisch behandelt. Jahre späte glaubt er sich als geheilt.

Doch dann verschwindet seine Ehefrau unter höchst mysteriösen Umständen. Leon kann sich selbst nicht mehr trauen. Ist er im Schlaf gewalttätig geworden? Er startet einen Versuch mit einer Kamera sich selbst im Schlaf zu filmen.

Die Aufnahmen zeigen furchtbares.

Mega-spannend, in einem durchgelesen. Fitzek ist einfach ein Profi in seinem Genre! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, auf so etwas muss man erst mal kommen! Echt genialer Thriller, typisch Fitzek halt!

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Rezensionen von Julchentim:

Bewegende Geschichte einer jungen Frau am Rand der Kontrolle

Medea von Rosie Hewlett

Ich habe das Buch genossen, weil Medea hier nicht nur eine Figur aus alten Erzählungen ist. Sie wirkt wie ein Mädchen, das sich nach Halt sehnt und immer wieder an Menschen gerät, die sie ausnutzen.

Der starke Einstieg in die Geschichte auf Colchis zeigt, wie sie aufwächst, wie sie ihre Kräfte spürt und wie sie sich an Jason klammert, obwohl er ihr nicht guttut.

Leider verliert die Geschichte kurz an Spannung. Medeas Grübeln wiederholt sich, doch später gewinnt das Buch wieder Fahrt. Am Ende blieb ich hin und hergerissen, weil ich sowohl Mitleid als auch Ärger mit ihr empfand. Genau das hat mich überzeugt.

Für mich ein eindrucksvolles Porträt einer jungen Frau, die ihren Platz sucht und daran oft scheitert.

Insgesamt ein intensives Buch über eine junge Frau, die nach Nähe sucht, sich aber immer wieder in gefährliche Situationen treibt. Die Geschichte hält viel Drama bereit und lädt dazu ein, über Verantwortung, Einfluss und Selbstbild nachzudenken. Für mich ein starkes, wenn auch nicht perfektes Leseerlebnis.

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Rezensionen von Katja K.:

Süß und vorhersehbar

Die kleine Inselbibliothek von Savannah Carlisle

Dieses Buch war für mich eine nette, unterhaltsame Lektüre, die nicht groß nachwirken wird. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert und es wird abwechselnd aus Lucys und Logans Perspektive (aus Beobachtersicht in der dritten Person) geschrieben. Insgesamt lässt sich das Buch sehr leicht lesen, auch wenn es mich erst im letzten Drittel mehr fesseln konnte.

Sowohl Lucy als auch Logan sind liebevoll dargestellt, mit Eigenarten und Unsicherheiten. Besonders Lucy habe ich direkt ins Herz geschlossen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Bücher eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen und auch die Passagen zum wirtschaftlichen Dilemma der Insel und die unterschiedlichen Perspektiven dazu fand ich sehr interessant. Allerdings hat mir dieses Thema insgesamt etwas zu viel Raum eingenommen und dadurch Längen verursacht. Die Liebesgeschichte ist niedlich und vorhersehbar und erinnert tatsächlich stark an "E-Mail für dich", worauf im Buch auch explizit Bezug genommen wird. Mein Fazit: Ich würde diese Lektüre für den Urlaub empfehlen oder für sonstige leichte Lesestunden zwischendurch.

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Rezensionen von Anjulia :

Selbstmord, Unfall oder Mord?

Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann

Anwalt Thomas Siebenmorgen begeht Selbstmord am Arbeitsplatz, indem er aus einer oberen Etage in den Tod stürzt. Arbeitskollegin Maria, die den Sturz mitansehen musste, und Notfallseelsorger Viktor, ein alter Grundschulfreund, versuchen die Hintergründe von Thomas Tod zu erfahren. Seitens der Anwaltskanzlei wird der junge aufstrebende Jurist Simon mit weiteren Ermittlungen beauftragt.

Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann sollte nicht in der Erwartung eines Krimis oder Thrillers gelesen werden, sondern ist eher ein psychologischer Gesellschaftsroman. Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Die Szenarien wechseln zwischen renommierter Anwaltskanzlei, in der Siebenmorgen als kleiner Fisch zwischen Haien fast untergeht und seinem gutbürgerlichen, eher distanzierten, spießigen Elternhaus. Zunächst fand ich sehr interessant welche Beweggründe Thomas wohl hatte. Auch in die Charaktere von Maria, Viktor und Simon erhält man tieferen Einblick. Gerade der zweiten Hälfte, die sich generationenübergreifenden Traumata widmet, fehlt irgendwie die Spannung. Ganz überzeugt hat mich die finale Auflösung jedenfalls nicht. Daher 3 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Bibibabby:

Unterhaltsam, spannend, herzzerreißend!

Heir of Illusion von Madeline Taylor

Nachdem ich das erste Kapitel gelesen hatte, wusste ich, dass dies ein großartiges Buch ist. Der Schreibstil ist bildhaft, unterhaltsam und leicht zu lesen. Die Handlung ist temporeich und die Beziehung zwischen den Hauptfiguren ist emotional intensiv.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ivy, eine starke und kluge Kämpferin, die an einen grausamen König gebunden ist und versucht, sich zu wehren.

Sie trifft auf Thorne, eine dunkle, tödliche und grüblerische Gestalt mit einer schweren Vergangenheit, der es dennoch irgendwie gelingt, sich zuerst zu verlieben. Ihre Dynamik ist absolut wunderbar und erfüllt alles, was ich mir von einer Fantasy-Liebesgeschichte wünsche. Es gibt Wortgefechte, Spannung und herzzerreißende Momente. Es ist eine "Enemies to Lovers" Geschichte, aber kein dark Romance.
Die Fantasiewelt ist interessant, mit Göttern, Feen und Menschen, Magie und Politik. Das Magiesystem ist originell, auch wenn es auf bekannten Konzepten basiert.
Das Buch hat mir richtig gut gefallen!

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