Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Eternal-Hope:
Fundiertes und selbstreflektiertes Buch über aktuelle feministische Strömungen
Resist! Weich bleiben in harten Zeiten. von Katrin Rönicke; Laura Lucas; Lena Sindermann
Bücher über feministische Themen sind in Mode, allein in diesem Jahr sind so einige erschienen. Nun haben sich drei junge Frauen, Katrin Rönicke, Laura Lucas und Lena Sindermann, die gemeinsam mit anderen den feministischen lila Podcast betreiben, die Aufgabe gestellt, eine persönliche Positionierung zu aktuellen feministischen Strömungen zu schreiben.
Herausgekommen ist ein interessantes und gut lesbares Buch, das für alle, die sich neu für das Thema interessieren, eine fundierte Einführung bietet, aber auch denen, die schon länger an dem Thema dran sind, neue Impulse zum Nachdenken liefert.
Die Autorinnen wechseln sich kapitelweise ab, manche Texte haben sie auch gemeinsam geschrieben. Insgesamt ist dabei ein sehr gut lesbarer, flüssiger Text entstanden, der ein stimmiges Ganzes ergibt und dem man kaum anmerkt, wer welches Kapitel verfasst hat. Das Buch beginnt mit dem Thema Emotionalität, das ja gerne klischeemäßig Frauen zugeschrieben wird, und stellt dieses Klischee gleich auf humorvolle und provokative Art in Frage, während aufgezeigt wird, dass alle Menschen, auch Männer, natürlich auch emotional geprägt sind, und wie Gefühle und Verstand miteinander verbunden sind.
Leider wird das Klischee der emotionalen, irrationalen Frauen aber oft gegen diese verwendet, wie sich etwa in den unfairen Angriffen Donald Trumps auf das Lachen seiner Rivalin Kamala Harris gezeigt hat, bei der er eine leider historisch tief verwurzelte Fehlverknüpfung von Weiblichkeit und Verrücktheit reaktiviert und für seine Zwecke manipulativ genutzt hat. Dabei kann ein reflektierter Zugang zu den eigenen Emotionen sogar für alle Geschlechter sehr hilfreich sein, um ein glückliches, erfülltes Leben zu führen.
In weiteren Kapiteln geht es um Themen wie gendergerechte Sprache und Sprachpolitik, sexualisierte Gewalt und das einseitige Framing der Vorfälle in der Kölner Silvesternacht (während ähnliche Vorkommnisse leider seit langem bei anderen Veranstaltungen, z.B. beim Münchner Oktoberfest, ebenfalls gang und gäbe sind), Solidarität und die Frage, wie man damit umgehen soll, Männer zu lieben, möglicherweise sogar eine nicht ganz feminismuskonforme Libido am eigenen Körper zu erleben, und dennoch feministisch Position gegen Gewalt und Ungerechtigkeiten zu beziehen. Auch intersektionale Themen wie Klassismus, Rassismus, Ableismus und Antisemitismus sind Teil des Buches.
Dabei legen die Autorinnen großen Wert darauf, eine breite Leserinnenschaft abzuholen: während es im Buch durchaus auch, in gut verständlicher Sprache, um fortgeschrittene feministische Themen geht, findet sich im Anhang ein umfangreiches Glossar wichtiger Begriffe zu dem Thema für die, die noch nicht so viele Berührungspunkte damit hatten.
Mir persönlich hat besonders gut gefallen, dass deutlich wird, dass die Autorinnen sich wirklich tiefgehend mit den behandelten Themen und ihren eigenen Positionen dazu auseinandergesetzt und diese durchaus auch kritisch hinterfragt haben. Ich muss nicht jede einzelne Position zu 100 % selbst teilen, um für diese Grundlagenarbeit Respekt zu haben. Es wird immer deutlich, wie die gerade erzählende Autorin aufgrund der Beschäftigung mit einschlägiger Literatur, aber auch mit eigener reflektierter Lebenserfahrung zu ihren jeweiligen Standpunkten gekommen ist.
Insgesamt ist es ein persönliches, angenehm lesbares und sehr unterhaltsames Buch über zeitgenössischen intersektionalen Feminismus, das ich allen, die sich neu für das Thema interessieren, aber auch jenen, die sich schon länger damit beschäftigen, empfehlen kann.
Rezensionen von bine525:
Anfangs Hop - danach Flop
The Woman in Suite 11 von Ruth Ware
Der Thriller las sich von Anfang an auf ganzer Linie spannend und es fiel mir schwer, das Buch zur Seite zu legen, weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Die Spannung hat sich meines Erachtens nach stetig gesteigert. Und obwohl es mein erstes Buch von dieser Autorin ist, kam ich auch ohne Vorwissen des ersten Bandes wunderbar mit da sie laufend gute Informationen zur vorherigen Geschichte gab.
Leider hat sich das ungefähr ab der Mitte des Buches deutlich geändert. Plötzlich wurde es langatmig und zog sich langweilig dahin. Ich kam vom Modus aus sehr gut unterhalten zu werden immer mehr in einen Zustand wo ich mir nur noch wünschte möglichst bald zum Buchende zu gelangen. An sich finde ich die Idee nach der Einladung auf ein Schiff einen weiteren Band mit dem Aufenthalt in einem Hotel folgen zu lassen sehr gut, nur wurde es in diesem Fall unglücklicherweise schriftstellerisch verbesserungswürdig und nicht gerade optimal, umgesetzt. Da ich auch gedanklich gerne in der Schweiz bin finde ich das Ganze umso mehr schade. Das Cover hingegen gefällt mir sehr gut, passt perfekt in diese Thriller-Reihe und hat auch einen guten Wiedererkennungswert.
Rezensionen von Anjulia :
Hazels Nein und seine Folgen
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross
Die achtzehnjährige Hazel ist mit ihrer Familie in die Kleinstadt Riverburg, Maine, gezogen. Am ersten Schultag im letzten Jahr der neuen High School wird sie vom Direktor ihrer Schule dazu aufgefordert eine sexuelle Beziehung mit ihm einzugehen. Doch Hazel hat den Mut Nein zu sagen. Ein Nein, das für sie und ihre Familie noch weitere Auswirkungen hat.
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross ist ein sehr amerikanischer Roman über das Thema "#MeToo", also sexueller Nötigung und Machtmissbrauch. Das Buch greift daneben viele weitere Thematiken auf, wie zum Beispiel die Midlife-Crisis der Eltern, das kostspielige Collage-System, den Kontrast zwischen New York City und Provinz, ohne das eigentlichen Thema aus den Augen zu verlieren. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Autorin hier vielleicht zu viel unterbringen will. Interessant ist, dass gerade bis zur Mitte und am Ende, die Geschichte nicht nur aus Hazels Blickwinkel erzählt wird, sondern auch aus dem ihrer Familienmitglieder. Gerade Hazels Entwicklung, die zunächst in ein mentales Tief fällt, dann aber zu sich zurück findet und für sich kämpft, hat mir gut gefallen. Sprachlich liest sich das Buch leicht, wenn auch oft eine gewisse Anspannung zu spüren ist.
Fazit: Lesenswertes Familien -Gesellschaftsportrait mit wichtigem Thema.
Rezensionen von Petra:
Der dritte Fall für Leo Asker und ihr Team der Verlorenen
Rostiges Grab von Anders de la Motte
Leo Asker bekommt zufällig einen neue Fall. Das Graumädchen zumindestens ein Teil davon taucht auf. Ein Cold Case an dem sich schon ein anderes Team die Zähne ausgebissen hat. An einem unheimlichen Ort um den sich Sagen und Mythen spinnen gerät sie genau wie Martin Hill in gefährliche Situationen.
Dabei hat Leo eine Beförderung in Aussicht wenn sie in der nächsten Zeit niemand auf die Füße tritt.i
Die Intrigen im Polizeipräsidium sind genau so gefährlich wie der Wald Rostskogen. Trotzdem gibt sich Leos Abteilung alle Mühe und kratzt auch noch die letzten Reserven zusammen um diesem Fall Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
Es ist spannend beschrieben wie Leo es schafft ihr Team zu motivieren und die Abgeschobenen und wie ich denke Schwer Gemobbten wieder mit Selbstbewusstsein zu stabilisieren und ihnen den Glauben an ihre Fähigkeiten wieder zu geben.
In Rückblenden werdetn die Gedanken des Graumädchens erzählt und auch ihre Erlebnisse. Wer ist das Graumädchen, eine Moorleiche oder eine der Protagonisten die Schreckliches erlebt hat. Im Laufe der Geschichte lichtet sich der Nebel nicht nur über diesen unheimlichen Wald..
Als Leser erlebt man das Grauen fast hautnah mit, ermittelt mit Leo und begleitet Martin Hill auf seine Epeditonen zu Lost Places. Faszienierendes Thema aber auch nicht ganz ungefährlich besonders wenn man Verbrechern in die Quere kommt
Der dritte Band um Leo Asker ist wieder ein spannender Krimi mit Ausflügen zu den Preppern und den Lost Places. Alle Figuren ob sympathisch ( nur ein paar ) oder gefährlich / unsympathisch haben ausführlich beschriebene Charaktereigenschaften man muss sie nicht mögen aber sie sind faszinierend. Der Stoff aus dem Kinofilme gemacht werden. Man denke nur an Hannibal Lecter.
Ich glaube nicht das Ähnlichkeiten mit Derzernat Q zufällig sind. Ich denke jede Direktion hat so eine Abteilung nur wie sie geführt wird, macht einen großen Unterschied. Genau so scheint es in diesen beiden Krimi Reihen zu sein.
Rezensionen von LeserinLu :
Lehrreich
Alexander von Ferdinand von Schirach
Wie können Menschen friedlich zusammenleben? Und was braucht es, damit Macht nicht missbraucht wird? Mit „Alexander“ versucht sich Ferdinand von Schirach an einem Kinderbuch über gerechte Gesetze. Im Mittelpunkt steht der Junge Alexander aus der antiken Stadt Kaliste. Nachdem seine Heimat eine Tyrannei überstanden hat, soll er als unvoreingenommenes Kind gerechte Gesetze finden.
Er bricht auf eine Reise auf, sammelt Ideen für gängige Grundrechte und diskutiert sie mit Bürger:innen.
Mir hat die Machart der Geschichte gefallen: In einfachen, klaren Sätzen erzählt Schirach eine märchenhafte Geschichte, die dennoch anspruchsvolle Gedanken transportiert. Das Buch versucht demokratische Prinzipien nicht belehrend, sondern über Gespräche, Bilder und Fragen, die zum Weiterdenken anregen, zu erklären, auch wenn es insgesamt trotzdem etwas moralisierend wirken könnte. Gerade deshalb eignet sich „Alexander“ aus meiner Sicht sehr gut zum Vorlesen. In (Klein-)Gruppen oder im Familienkontext können sich gut Gespräche an die einzelnen Kapitel anschließen, sodass die unterschiedlichen Perspektiven und Ideen mit Leben gefüllt und diskutiert werden können. Außerdem können so einzelne Wörter noch einmal geklärt werden.
Auch die gesamte Gestaltung des Buchs mit Zeichnungen des Autors wirkt wertig und durchdacht. Eine schöne Ergänzung für das Bücherregal aller Menschen, die mit Kindern arbeiten!
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Freundschaft, Liebe und Versöhnung
Kopf hoch, Kasimir! von Rebecca Martin
Bereits das Cover dieses wertvollen Buches sieht richtig schön aus. Der Fuchs Kasimir sieht neugierig, frech und süß aus. Aber auch die anderen Waldbewohner sind dem Illustrator sehr gut gelungen.
Dieses Kinderbuch handelt um Annahme, Freundschaft, Ablehnung und Versöhnung. Das sind tatsächlich Themen, mit denen bereits die Kinder im Kindergarten zu kämpfen haben.
Gerade deshalb finde ich persönlich dieses Buch besonders wertvoll und auch hilfreich.
Kasimir ist ein süßer, schlauer und besonders lauter Fuchs. Als er eines Tages bei seinen Freunden erscheint, ist er besonders laut dabei. So laut, dass er die anderen Tiere verschreckt. Da kommt Eichhörnchen Lotti und erklärt ihm, dass er zu wild ist und die anderen Tiere sich erschreckt haben. Der kleine Hase Fridolin sagt:" Wir wollen dich nicht mehr dabei haben."
Kasimir verliert seine fröhliche Art und sein Lächeln. Er wird traurig und deprimiert. Langsam trottet er durch den Wald. Da kommt plötzlich der Igel Isidor und möchte sein Freund sein. Außerdem möchte Isidor, Kasimir helfen sein Lachen wiederzufinden. Es entwickelt sich eine schöne und wertvolle Freundschaft zwischen den beiden Waldbewohnern. Und als die anderen Tiere der Meinung sind, dass ein Fuchs und ein Igel ja gar nicht zusammenpassen, da bleiben sie dennoch Freunde. Eines Tages ergibt sich eine Situation, in der Kasimir helfen kann. Doch wird er sich trauen? Und erkennen die anderen Tiere seine Einzigartigkeit und sein liebevolles Wesen?
Das Buch beinhaltet nicht nur eine wunderbare Botschaft, sondern auch wunderschöne und ausdrucksstarke Illustrationen von Bernd Lehmann.
Rebecca Martin ist ein sehr kindgerechters Buch gegen Mobbing und für Freundschaft und Zusammenhalt gelungen. Unbedingte Leseempfehlung meinerseits!
Rezensionen von PMelittaM:
Absolut wow!
Sandman - Der Comic zur Netflix-Serie von Neil Gaiman; J. H. Williams III
Ein verrückt gewordener Stern führt das Ende der Welt herbei. Dream von den Ewigen, der daran nicht ganz unschuldig ist, versucht dem Untergang zuvor zu kommen.
Dieser Band ist ein Prequel zur Sandman-Reihe, der lange vorher spielt, aber erst nach Ende der Reihe erschienen ist. Passend zur ziemlich abgefahrenen Geschichte gibt es sehr fantastische Zeichnungen J.
H. Williams III, oft, aber nicht nur, sehr bunt, manchmal fast psychedelisch, aber immer wunderschön.
Mich hat dieser Comicband absolut geflasht. Wer die Sandman-Reihe noch nicht kennt, sollte diesen Band erst nach der Reihe lesen, es wäre sonst wahrscheinlich zu verwirrend. Man sollte Dream und die anderen Ewigen, aber auch einige Inhalte der zehn Bände der Reihe kennen.
Wunderbar fantastischer Prequel-Einzelband zur Sandman-Reihe, den man nicht auslassen, aber erst im Anschluss an die Reihe lesen sollte.
Rezensionen von clematis:
Unheilschwangere Lagunenstadt
Schatten der Gondeln von John Banville
Mit der Aussicht auf ein beträchtliches Erbe heiratet der Schriftsteller Evelyn Dolman Laura Rensselaer. Allerdings kommt es zum Streit zwischen der Ölmagnatentochter und deren Vater. Unglücklich geht die Reise zum Jahreswechsel 1899/1900 nach Venedig, wobei die unheilschwangere Lagunenstadt Evelyn fast um den Verstand bringt.
Als großer Monolog angelegt, erfährt der Leser ausschließlich Evelyn Dolmans Sichtweise auf das Geschehen, wodurch die nebulösen und undurchschaubaren Machenschaften so mancher einflussreichen Person auch für uns Außenstehende geheimnisvoll bleiben. Viele Gedanken und Erinnerungen Dolmans beherrschen die Handlung, nur wenige Szenen mit Dialogen bringen Lebendigkeit in die Tage am Meer. Dadurch wirkt das Ganze bisweilen ein wenig erschöpfend, andererseits wächst doch immer wieder die Neugierde, was hinter dem geheimnisvollen Verschwinden der Ehefrau steckt und was es mit den Fremden im Lokal auf sich hat, die Evelyn zu kennen vorgibt. Wer hütet das größte Geheimnis, wer leidet an Fieberträumen und was von allen Schilderungen entspricht tatsächlich der Wahrheit? Auf beeindruckende Weise spielt John Banville mit der Atmosphäre der Lagunenstadt, bedient sich bei seiner Erzählung einer geschliffenen und verführerischen Sprachmelodie. Werden sich die Nebel lichten?
Ein spannender Ausflug ins historische Venedig ist garantiert, auch wenn bei mir nicht alle Puzzelstücke an den rechten Platz gefallen sind, so haben sich doch interessante Lesestunden ergeben, welche die Phantasie beflügeln.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Ein lustiges Kinderbuch mit einer positiven Botschaft
Immer locker bleiben, Berti! von Jane Chapman
Zuerst einmal möchte ich erwähnen wie entzückend und schön ich das Cover finde. Es begeistert beim Hinsehen.
Der Bär Berti und sein Freund Hase Hugo, möchten gerne den perfekten Campingausflug erleben. Dafür hat Berti auch einen Plan erstellt. Damit auch ja alles gut läuft und sie nichts verpassen, hat er sich vorab schon mal Gedanken darüber gemacht.
Sie möchten gerne einen Sonnenuntergang sehen, heiße Schokolade trinken und in einer Hängematte das Leben genießen.
Allerdings läuft nichts alles nach Plan, und die beiden müssen sich damit auseinandersetzen, dass das Leben nicht planbar ist. Zuerst lesen sie die Wegbeschreibung falsch herum, und landen wieder am Ausgangspunkt, dann kommen sie zu spät am Campingplatz an, so dass sie den Sonnenuntergang verpassen. "Ich glaub der Sonnenaufgang wird viel schöner werden", meint Hugo, und tröstet damit Berti.
Die zwei verstehen es, in jeder Situation das Positive zu erkennen und sich gegenseitig zu trösten. Die Botschaft des positiven Denkens, und nicht Aufgebens ist hier sehr zentral und gefällt mir sehr gut. Die zwei sind sympathisch und sehr entzückend. Zusammen mit den wunderschönen Illustrationen und den bunten Farben, werden die Kinder vom ersten Augenblick an gefesselt zuhören. Absolute Leseempfehlung meinerseits!
Rezensionen von Lesemama:
Wo ist Salander
Die wundersame Weihnachtsbande von Andrea Martin
Zum Buch:
Salander ist ein Spielzeugmacher. Jedes Kind drückt sich seine Nase am Schaufenster platt er darf sogar die Spielzeug für die Königin machen. Am Abend vor dem Weihnachtsfest wollte er eigentlich fünf Kuscheltiere fertig machen, aber Salander kam einfach nicht in die Werkstatt hinter dem Laden.
Für die Fünf ist klar, Salander muß was passiert sein.
Meine Meinung:
Ich mag Adventskalenderbücher, also Bücher die in 24 Kapitel eine Geschichte erzählen, so das jeden Tag ein Kapitel (Vor)gelesen werden kann. In diesem Buch sind es sogar 24 ½ Kapitel, man kann an Heiligabend entweder zwei lesen oder eines am 25.
Nun zu meiner Meinung. Mich sprach schon das Cover sehr an. Und die Illustrationen im Buch, auch die Kapitelanfänge, sind wunderschön gestaltet. Bunt und ansprechend. Die fünf Kuscheltiere haben alle noch ein Handycap. Dem Wal fehlt die Füllung, dem Fuchs ist der Mund noch verschlossen die Katze hat noch keine Augen und die Eule nur ein amgeheftetes Ohr. Nur die Schnecke scheint schon fertig zu sein. Aber die fünf ergänzen sich ganz prima und machen sich gemeinsam auf den abenteuerlichen Weg, den Spielzeugmacher Salander zu suchen. Es ist spannend, es ist kurzweilig und es machte Spaß. So verkürzt man gerne die Zeit bis Weihnachten, denn am Ende ist natürlich alles gut.
Eine schöne Adventskalendergeschichte, eine Alternative zu Schoki und für zauberhafte, gemeinsame (Vor)Lesestunden. Kann ich sehr empfehlen.











