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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Suche nach dem Kälbchen

Auf dem Bauernhof ist so viel los! von Susanne Böse

Ein großes Pappbilderbuch mit Schiebern, das kommt immer gut an bei den Kleinen. Mama Kuh sucht ihr Kälbchen und wir suchen mit und schieben die Tür der Scheune zur Seite und entdecken das Kälbchen, die rote Katze gibt uns einen Tipp. Wegen dieser Katze flüchten die Küken in den Hühnerstall, hier zählen wir sie durch.

Auch das Lämmchen wird gesucht, wir finden es auf der Weide.
Es werden Tiere gesucht und nachdem wir den Schieber herausziehen, finden wir die Gesuchten. Dadurch lernen wir die Tierkinder und ihre Eltern kennen. Die Bilder sind bunt und zeigen die Bauernhoftiere in ihrem Lebensraum. Wegen der dicken Pappseiten können die Kinder das auch mal ganz alleine entdecken, es wird ihnen Freude machen.

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Rezensionen von Daggy:

Von einer mutigen kleinen Vase und Angstvasen

Mich kriegt nichts kaputt! von Annette Langen

Vasen, die wir auf dem Cover sehen, sind die Protagonistinnen in diesem Bilderbuch, die Hauptrolle spielt die kleine Vase mit der Stupsnase. Als der Laden schließt, stehen die Vasen, einige mit einem Preisschild versehen, im Regal. Eine rosa Vase mit Brille steht auf dem Boden und strickt an einem Netz.

Die kleine Vase schreit „Jetzt will ich spielen, am liebsten mit Vielen!“ und möchte sich an einem Strick abseilen. Die Angstvasen haben, wie ihr Name schon sagt: Angst! Doch die kleine Vase lässt sich nicht abhalten, sie seilt sich ab. Danach erfahren wir so einiges über die Ängste der anderen Vasen, ihre größte Angst ist die vor einem Elefanten. Doch die kleine Vase ruft „Aus und vorbei mit der Angsthaberei!“ und macht einen Kopfstand. Als dann noch ein Elefant im Laden auftaucht und sie vor dem Absturz rettet, dann aber selbst Angst vor einer Ameise hat, ist irgendwie alles durcheinander.
Die wörtliche Rede reimt sich, während der restliche Text ohne Reime auskommt und die Bilder zeigen sehr schön die Emotionen der Vasen.
Ich muss zugeben, dass mich die Geschichte nicht so richtig gepackt hat. Angstvasen, ein ängstlicher Elefant und eine kleine Vase mit Stupsnase, die an ihre Grenzen und darüber hinaus geht, da ist mir doch zu fantastisch. Mir ist klar, dass hier das Angst das wichtigste Thema ist und dass wir erfahren, dass es ein Sicherheitsnetz gibt, das uns die Angst nehmen kann. Allerdings kann ich das nicht so recht meinen Alltag umsetzten.
Bei meinen Enkeln hat die Geschichte allerdings gezündet, sie haben einfach mehr Fantasie als ihre Oma.

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Rezensionen von Daggy:

Liebevolle Freundschaftsgeschichte

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte von Gareth Ryans

In der Dämmerung schwebt das kleine Gespenst etwas zaghaft über eine Wiese, im Hintergrund sehen wir ein düsteres Schloss.
Anstatt zu spuken, gruselte sich das Gespenst selbst am meisten. So allein fühlte es sich nicht wohl und es überlegte ein Übernachtungsparty zu feiern. Ihr erster Gast sollte die Schnecke sein, doch die war viel zu langsam und würde bis zum Abend die Strecke nicht schaffen.

Auch das Eichhörnchen hatte noch mit der Suche nach seinem Futterversteck zu tun. Die Henne musste noch brüten und der Frosch konnte nicht so lange ohne Wasser auskommen. So kommt es, dass das Gespenst traurig dem Mond sein Leid klagt. Als dann ein zweites Gespenst auftaucht, dass tolle Ideen hat, wird alles gut und es kommt zu einer Überraschungsparty mit vielen Gästen.
Der Text des Buches ist schon sehr lang, da muss eine Dreijähriges Kind schon Erfahrung mit Büchern haben. Die Bilder sind sehr stimmungsvoll und bilden sehr schön die Nacht ab ohne Angst zu machen.
Wie schön, dass auch ein Gespenst nicht gerne allein sein möchte und dass es Dank der Freundschaft zum Nachbargespenst so viele Freunde findet. Das Buch hat sich schon bei meinem jüngsten Enkel zum Lieblingsbuch gemausert.

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Rezensionen von Daggy:

Nicht jeder darf den Kleinen knuddeln

Kein Bock auf Knuddeln! von Anette Thumser

Alle Tiere auf dem Cover knuddeln unseren süßen kleinen Titelhelden, der sich dabei gar nicht wohlfühlt.
Knuddel ist ein kleiner, sehr flauschiger und total knuffiger Hase, der total goldig aussieht, egal, wie der sich gerade fühlt. Obwohl er „Will nicht!“ ruft, setzen ihm alle nach, denn sein „Mag nicht!“ ist leider wegen dem „leisen, fluffigen Piepse-Stimmchen“ nicht zu hören.

Doch Knuddel hat einen Plan, er zieht die Stirn in Falten wie Opa Heribert und guckt mürrisch wie Frau Strauß, die Nachbarin. Zusätzlich schmiert er sich mit Masch und Modder ein und übt das Knurren. Leider steckt Mama ihn in eine „Glitter-Flitter-extra-ganzdoll-Badeschaum-Bad“ und danach ruft Papa glücklich „Mein Knuddelchen!“. Unser süßer Knudel muss sich also etwas anders einfallen lassen, um den anderen klarzumachen, dass er nicht geknuddelt werden möchte.
Die meisten Kinder sind so niedlich wie unser Knuddel und auch sie wollen nicht ungefragt, geknuddelt, geküsst oder über den Kopf gestreichelt werden. Da muss man schon ganz schön laut protestieren und das Buch endet mit einem Demonstrationszug mit Schildern wie „Knuddelverbot jetzt!“ und „Frag, was ich mag“.
Unsere Kinder müssen schon früh klar machen, wie wichtig ihr „Nein“ ist und dass sie es laut aussprechen sollen. Niedliche Bilder und ein gut erklärender Text zu einem wichtigen Thema.

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Rezensionen von Daggy:

Ein kleiner Tiger wächst heran

Der kleine Tiger - Zu Hause in Indien von Kristina Scharmacher-Schreiber

Schon auf dem Cover schreitet der kleine Tiger mit einer geschmeidigen Bewegung auf uns zu.
Als die Dämmerung so langsam dem Morgen weicht, sehen wir in einer Höhle die Tigerin mit ihren Jungen liegen. Ein wunderschöner Anblick bietet sich uns auf der nächsten Doppelseite, da saugen die kleinen Tiger an den Zitzen der Mutter.

Die Kleinen sind erst einige Minuten alt und noch ganz aufgeregt. Nach ein paar Wochen gilt es die Welt zu entdecken und zu spielerisch zu lernen. Dank der Tigerin kann ein Leopard in die Flucht geschlagen werden. Zusammen mit ihrer Mutter lernen die Tigerkinder schwimmen. Aufgrund der großen Hitze zieht es die Familie immer wieder zum Wasser.
Die wunderschönen sehr realistischen Zeichnungen zeichnen dieses Sachbilderbuch in erster Linie aus. Der Alltag eines kleinen Tiger wird hier sehr schön beschrieben und wir begleiten ihn bis zu dem Zeitpunkt, wenn er sich aufmacht selbstständig zu leben.
Auf der letzten Doppelseite erfahren wir noch einiges über Raubkatzen und speziell zu Tigern. Dieses Bilderbuch vermittelt eine Menge Informationen in erzählenden Texten und mit vielen schönen Bildern.

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Rezensionen von Wolle:

Pathos pur

Mathilde und Marie von Torsten Woywod

Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief geerdeten Isländerin Jónína in deren Wahlheimat in der belgischen Provinz willkommen geheißen.

Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen. Thematisch finde ich das Buch durchaus interessant, doch ist die Handlung leider sehr platt umgesetzt. Alles kreis unentwegt und ausschließlich um Harmonie und Naturverbundenheit, so dass es sich ganz und gar nicht glaubhaft anfühlt. Ein Dorf mit ca. 300 Einwohnern, 13 Buchhandlungen, einem Fernseher und einer Stunde Internet pro Tag, zudem der Name Redu, den man mit "reduzieren" übersetzen kann, das ist alles etwas zu viel des Guten. Handlungsmäßig gibt es kaum einen Fortgang, es geht fast ausschließlich um die Atmosphäre die der Roman erzeugen soll. Lediglich die Figur der Mathilde bringt einen kleinen Gegenpol in die Handlung, was den Großteil des Romans jedoch nicht wirklich interessanter macht.

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Rezensionen von Wolle:

Düstere Atmosphäre

Das Ganymed-Fragment von David Reimer

Bei dem Roman „Das Ganymed Fragment“ handelt es sich um eine Mischung aus Science Fiction und Krimi. In einer fernen Zukunft, in der die Menschheit schon längst das Sonnensystem als ihren erweiterten Wirkungskreis für sich entdeckt hat, geschieht auf dem abgelegenen Mond Ganymed ein auf den ersten Blick unerklärlicher Mord.

Der Ermittler Alan Bishop soll sich diesem annehmen.

Was in dem Roman sehr gut gelungen ist, ist die Vermittlung der durch und durch kalten abweisenden und lebensfeindlichen Umgebung auf Ganymed. Dem entspricht auch die Mentalität der Menschen. Machthunger und purer Raubbau dominieren die Gefühlswelt. Bereits das düstere und fantastisch gestaltete Cover vermitteln diese Atmosphäre sehr gut.

Insgesamt ist der Handlungsverlauf durchaus spannend und das Eintauchen in diese so fremde Welt ist dem Autor gut gelungen, doch ich empfand die überaus und von Anfang bis Ende düstere Atmosphäre des Romans sehr bedrückend.

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Eine einzigartige Männerfreundschaft

Dius von Stefan Hertmans

„Dius“ handelt von einer Freundschaft zweier Männer, des Dozenten Anton und dem Studenten Dius. Zweiterer wirbt regelrecht um die Freundschaft des etwa zehn Jahre älteren Anton. Er bietet ihm ein Haus an, in dem er seine Hochschularbeiten vorbereiten kann. Zwischen den beiden entwickelt sich eine immer tiefere Verbundenheit.

Der Erzählstil des Romans wirkt sehr gemächlich und anschaulich und bestickt durch eine wunderschöne Sprache. Insgesamt besteht das Buch aus eher wenig Handlung, dafür aus umso mehr sprachlicher Erzählkunst. Wobei der Erzählstil aus der Sicht Antons auch immer etwas distanziert wirkt. Teilweise schweift die Handlung auch sehr in künstlerische Anschauungsweisen oder Landschaftsbeschreibungen ab.

Das Cover ist, ganz im Stil des Verlages, äußerst schlicht gehalten und zeigt ein Porträt eines jungen Mannes. Ich ging davon aus, dass hier Dius zu sehen ist.

Insgesamt ein sehr stimmungsvoller Roman, ohne Hektik oder große Sensationen, jedoch in einer unglaublich schönen Sprache verfasst mit tiefgreifenden Anschauungsweisen.

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Eine fantastische Welt

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna

Cassandra besucht ein Internat in dem sie gemobbt wird. Ihre Mutter ist seit Jahren angeblich spurlos verschwunden und wird von der Schulleiterin nun sogar als tot erklärt. Da ergeben sich die Umstände, dass Cassandra zu ihrer Tante, der Haghexe, nach Hartwood Hall kommt. Sie erfährt, dass auch sie selbst eine Hexe ist und wird bald in die Hexenkünste und das Fliegen auf Besen eingeweiht.

Doch die nähren Umstände um ihre Mutter werden ihr auch hier nicht erzählt. Geheimnisvoll und unheimlich bleibt auch der Hag, ein düsterer Wald neben Hartwood Hall.

Cassandra Morgen ist ein fantasievolles Buch mit vielen mythischen Wesen die die Leser in eine verzauberte Welt entführen. Ein Spannungsbogen durchzieht den ganzen Roman, sodass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Dabei ist das Buch mit seinem tollen Farbschnitt und dem märchenhaften Cover wunderschön gestaltet.

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Rezensionen von Wolle:

Etwas oberflächlich

Spielverderberin von Marie Menke

Der Roman handelt von drei Freundinnen. Erzählt wird die Handlung aus der sich Sophies. Sie und Lotte sind in einem kleinen Dorf zusammen aufgewachsen. Erst später stößt Romy zu ihnen. Sie kommt aus der Stadt.

Während Sophie und Lotte durchweg als hinterwäldlerisch dargestellt werden, ist Romy weltgewandt und aufgeschlossen.

Ihre Eltern ermöglichen ihr ein privilegiertes Leben. Durch Romys Ankunft wird die Freundschaft der beiden Freundinnen auf die Probe gestellt, neue Konstellationen ergeben sich, die eigene Lebenswelt wird in Frage gestellt. Durch die abwechselnde Beschreibung zweiter unterschiedlicher Zeitspannen ist jedoch schon am Anfang des Romans klar, dass sich diese Konstellation mit fortschreitendem Alter der Mädchen ein weiteres Mal ändern wird.

Der kurze Roman lässt sich recht schnell lesen. Unnötige Längen findet man nicht. Die Autorin versteht es den innersten Gefühlen ihrer Protagonistinnen gut darzustellen. Was mich jedoch gestört hat ist das ständige Kreisen um die Gegenüberstellung Großstädterum versus Provinz. Viele Ansätze und Ansichten werden in diesem Hinblick für mein Gefühl etwas zu plump dargestellt. Es entsteht oft ein Schwarz-Weiß-Bild, das die Autorin facettenreicher hätte ausgestalten sollen.

Das Cover hat mir gut gefallen. Es ist bunt, auffällig und versinnbildlicht das Thema auf kreative Weise.

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