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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Mara:

So macht Schule Spaß!

Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse! von Daniela Kulot

Das Erstleserbuch „Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse!“ Von Daniela Kulot ist ein wunderbares Kinderbuch, das den Schulanfang auf ganz besondere Weise feiert. Die fröhlichen Illustrationen, die leuchtenden Farben und die kindgerechte Sprache machen das Buch zu einem echten Schatz für alle, die gerade Lesen lernen.

Besonders schön ist, wie Themen wie Freundschaft, Teamgeist und das gemeinsame Lernen in den Schulalltag eingebettet werden. Die Figuren sind sympathisch, authentisch und laden Kinder zum Mitfühlen und Mitschmunzeln ein. Dabei wird das Lesen durch kurze, klar strukturierte Texte und große Schrift angenehm leicht gemacht – perfekt für Erstleserinnen und Erstleser. Es gibt acht Rätsel, die das Leseverständnis fördern und die Beobachtungsgabe stärken, die kamen bei meiner Tochter besonders gut an.

Ein herzliches, motivierendes und wunderschön illustriertes Erstlesebuch, das in keinem Schulanfangs-Regal fehlen sollte. Absolut empfehlenswert!

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Rezensionen von verhei:

Roman? Psychologischer Thriller?

The Exes von Leodora Darlington

Natalie hat einen sehnlichen Wunsch – sie wünscht sich eine perfekte Familie. Doch irgendwie läuft immer etwas schief und sie landen auf der Liste ihrer Exmänner. Mit James soll nun alles anders werden – doch eine Entdeckung bedroht die Beziehung. James entdeckt, dass die Exfreunde von Natalie nicht einfach so aus ihrem Leben verschwunden sind.

Sie haben Natalie nicht nur hintergangen und verletzt und sind daher verschwunden – sie sind alle drei tot. Natalie war außerdem immer in der Nähe. Nun wird es gefährlich, denn James weiß zu viel.

Dieses Werk ist ein Thriller, ja Psychothriller über Beziehungen und ihre Abgründe – aber er enthält auch viele Elemente einer klassischen Charakterstudie. Es streift so viele Themen um Familiendynamiken, Selbstwertgefühl und Selbstreflexion, Machtverhältnisse und der Suche nach Liebe. Auch stellt sich die Frage wie sehr ein unterschiedlicher ethnischer Background und sozioökonomischer Hintergrund eine Beziehung beeinflusst.

Der Roman ist gekennzeichnet durch Erzählungen aus der Ich-Perspektive in kurzen Kapiteln und häufige Rückblicke – in die Zeiten ihrer Kindheit und ihre vorherigen Beziehungen. Eingeleitet ganz pragmatisch mit Kapitelüberschriften – damals und jetzt. Briefe an die Exfreunde lockern die Erzählstruktur auf. Der Einstieg ins Buch ist doch eher gemütlich – ein ausloten. Man denkt, man erhält einen ersten Einblick in Natalies Psyche und nimmt das Gedachte Großteiles als Tatsache hin. Je weiter die Geschichte erzählt wird, desto mehr zweifelt man an den Aussagen von Natalie bzw. an Natalies eigener Wahrnehmung. Durch neue Entdeckungen und Andeutungen, Rückblenden erhöht sich die psychologische Spannung. Kann man der Protagonistin trauen?

Ein Psychologischer Thriller, der große Elemente einer Charakterstudie miteinschließt. Vor allem die Themen toxische Beziehungen und Rachegelüste aber auch familiäre Prägung.

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Rezensionen von S.L. :

Die kleine Weberei in Craster

Hedley Mill - Wohin der Weg dich führt von Sophie Oliver

Im Jahre 1954 kommt Laura nach Craster, ein kleines Dorf an der Küste in Nordthumberland. Die Gegend wird so authentisch beschrieben, dass man glaubt, schon dort gewesen zu sein.
Laura jedenfalls möchte eine alte Wollweberei wiederbeleben, schöne Tweedkleidung herstellen und die Kenntnisse aus ihrem Modestudium nutzen.

Doch sie trifft auf eine völlig marode Werkstatt ( interessant, welche Maschinen zur Stoffherstellung benötigt werden) und skeptische Dorfbewohner.
Natürlich ist der Aufbau der Weberei nicht einfach, vieles ist kaputt, Material ist schwer zu beschaffen, Intrigen erschweren die Arbeit. Lauras Arbeit und ihre Resultate werden anschaulich beschrieben. Geht es auch um Liebe? Na klar … .
Der Schreibstil von Sophie Oliver ist locker, angenehm zu lesen. Die Geschichte hat ihre Höhen und Tiefen, die Charaktere sind gut vorstellbar. Ein schöner Einblick in die Geschichte der Tweedherstellung durch eine starke und engagierte junge Frau.

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Rezensionen von Anilam:

Eine gnadenlose Zeit

TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1) von Matthias Soeder

Tinte und Schwert entführt mitten in den Dreißigjährigen Krieg – in eine Zeit voller Glauben, Gewalt, Angst und Willkür. Anna und Jacob geraten zwischen religiösen Wahn, Machtinteressen und militärische Grausamkeit. Schnell geht es nicht mehr nur ums Überleben, sondern um Schuld, Moral und die Frage, ob man das Böse bekämpfen darf, indem man selbst schuldig wird.

Worte werden gefährlich, Entscheidungen haben Folgen, und nichts bleibt ohne Preis.

Der Schreibstil ist richtig gut und sehr angenehm zu lesen. Er ist direkt, flüssig und trotzdem detailliert genug, um sich alles gut vorstellen zu können. Die Spannung baut sich stetig auf – mal schleichend, mal sehr brutal – und lässt kaum Pausen zum Durchatmen. Gerade das Wechselspiel zwischen ruhigen Momenten und harter Gewalt hat mich ganz schön gepackt.

Besonders stark fand ich die Figurenzeichnung. Anna und Jacob wirken nicht perfekt. Sie sind menschlich, widersprüchlich und dadurch total greifbar. Ihre innere Zerrissenheit, ihre Zweifel und auch ihre Fehlentscheidungen machen die Geschichte sehr glaubwürdig. Gleichzeitig regt das Buch immer wieder zum Nachdenken an, vor allem über Macht, Religion und Verantwortung.

Alles in allem ein richtig starkes historisches Buch, das spannend ist, unter die Haut geht. Ich bin definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Anilam:

Wenn Liebe kippt und Wut bleibt

Gelbe Monster von Clara Leinemann

Gelbe Monster erzählt die Geschichte von Charlie, die mit einem blauen Auge in der U-Bahn sitzt und plötzlich an einem Punkt ist, an dem einfach nichts mehr so funktioniert wie vorher. Es geht um eine Beziehung, die am Anfang perfekt scheint und dann langsam kippt – um Wut, Abhängigkeit und darum, wie schwer es ist, sich selbst ehrlich zu betrachten.

Der Schreibstil ist sehr klar, direkt und gleichzeitig richtig angenehm zu lesen. Trotz der ernsten Themen wirkt der Roman nicht schwer, sondern eher leicht, stellenweise sogar ziemlich witzig. Man kommt gut voran, bleibt dran und ist schnell mitten in Charlies Gedankenwelt. Vor allem diese Mischung aus Humor und Ernst fand ich richtig gelungen.

Viele Stellen regen doch ziemlich zum Nachdenken an – über Liebesbilder, Verantwortung, emotionale Gewalt und darüber, wie viel man sich selbst auflädt. Trotzdem wird das alles nicht überanalysiert. Genau das passt, denn es ist eben ein Roman und kein Sachbuch.

Insgesamt ein richtig gutes Debüt, das wichtige Themen anspricht, ohne sie zu zerreden, ich kann das Buch auf jeden Fall guten Gewissens weiterempfehlen!

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Rezensionen von Wolle:

Die Schrecken des Dreißigjährigen Kriegs

TINTE und SCHWERT – Verwandlung (Band 1) von Matthias Soeder

Der Autor beschreibt in „Tinte und Schwert“ eine fiktionale Geschichte während des Beginns des Dreißigjährigen Kriegs, mit realistischem historischem Hintergrund. Der Krieg bestimmt die Lebensläufe der handelnden Personen und prägt ihren Charakter. Der Schwerpunkt der Auseinandersetzungen findet als Religionskrieg zwischen den Machtansprüchen der Katholiken und der Protestanten statt.

Der 17jährige empathische Jacob wollte eigentlich ein geistliches Amt anstreben, um sich um das Seelenheil anderer Menschen zu kümmern. Doch es kommt ganz anders. In den Wirren des heraufziehenden Krieges wird seine Familie, so wie viele andere Menschen, auf brutalste Weise umgebracht. Er selbst findet sich nach dem verehrenden Überfall als Söldner auf dem Schlachtfeld in Böhmen wieder.

Als charakterlicher Gegenpol steht dem jungen Jocob der General Heinrich gegenüber, der für seine Karriere und sein Ansehen wortwörtlich über Leichen geht. Am Anfang des Romans entsteht so ein Schwarz-Weiß-Bild zwischen Gut und Böse. Doch nach einem Drittel der Handlung und auf dem Höhepunkt Jacobs Leidenswegs findet schließlich ein Wendepunkt statt, als dieser sich dem Rachefeldzug gegen seine Peiniger verschreibt. Eine Mitstreiterin findet er in der als Hexe verfolgten Anna.

Die Charaktere des Romans sind gut ausgearbeitet und man kann sich gut in die Personen hineinversetzen. An vielen Stellen sind die Schilderrungen sehr brutal. Man mag sich gar nicht vorstellen unter welchen Entbehrungen und Leiden die Menschen in dieser Zeit lebten. Die Epoche die der Autor hier beschreibt fand ich sehr interessant, da der Dreißigjährige Krieg in historischen Romanen eher selten verarbeitet wird und man sich viele Romane eher mit dem Mittelalter befassen. Der religiöse Fanatismus steht dieser Zeit jedoch in nichts nach, die Brutalität ist hingegen eher größer.

Das Cover sowie die ersten Innenseiten mit Bildern von Jaques Callot sind sehr passend und verbildlichen die Atmosphäre die den Leser im Roman erwartet. Eine schöne Überraschung war das Autogramm im Buch sowie die beigelegte Postkarte mit dem eindrucksvollen Galgenbaum.

„Tinte und Schwert“ ist als Auftakt einer Trilogie gedacht. Ich bin gespannt auf die kommenden Bände.

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Rezensionen von Wolle:

Beziehungsgeflecht

Niemands Töchter von Judith Hoersch

„Niemand Töchter“ erzählt die Geschichte zweier Töchter und zweier Mütter. Alle Frauen hadern dabei mit ihrer jeweiligen Mutter bzw. Tochter.

Wie die einzelnen Personen miteinander in Beziehung stehen wird erst mit der Zeit ersichtlich. Aufgrund dessen ist es nicht ganz einfach sich am Anfang des Buches zurechtzufinden.

Erst um die Seite 120 wurde mir das Beziehungsgeflecht der vier Frauen sowie der beiden Väter, die am Rande der Handlung auch von Bedeutung sind, vollkommen klar. Daraus ergibt sich auch eine Überraschung.

Der Roman ist in einer einfachen Sprache geschrieben, so dass sich der Roman schnell und leicht lesen lässt. Die Autorin versteht es die verborgenen Gefühlsregungen der Personen einfühlsam zu beschreiben. Die Atmosphäre des Romans ist überwiegend bedrückend und melancholisch. Als erheiternde Einlage empfand ich die selbstbewusste Alma als Kind. Die nicht nur ihren Familienmitgliedern, sondern auch dem Pfarrer provokante Fragen stellt. Trotz oder gerade aufgrund der kindlichen Naivität treffen diese den Nagel jedoch auf den Kopf.

Unnötig fand ich die lange Unklarheit wie die Personen in Beziehung zueinanderstehen, schließlich handelt es sich ja nicht um einen Krimi und aus meiner Sicht verleiht es der Handlung auch keinen Mehrwert. Als Leser kann man sich aufgrund dieses Umstands zu Beginn schlecht in die Handlung hineinversetzen. Statt dem Rätselraten um das Beziehungsgeflecht hatte die Autorin vielleicht noch mehr auf die Gefühlswelt der handelnden Personen eingehen können. Vor allem die spezielle Beziehung von Marie zu Alma finde ich zu Beginn des Romanes deutlich unterbelichtet.

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Rezensionen von Wolle:

Das letzte Abenteuer von Aliya

Aliya und die Unendliche Stadt (Die Schule der Zeitreisenden 1) von Laila Rifaat

Im dritten und letzten Band von Aliya, startet die gleichnamige Protagonistin wieder in ein magisches Abenteuer. Als angehende Schlosserin ist sie für das Öffnen von Portalen zuständig, was ihr noch nicht so richtig gelingt. Ein Rennen mit fliegenden Teppichen steht an und dann verschwinden plötzlich alle Schlosser wie vom Erdboden.

Die Handlung startet bereits auf der ersten Seite spannend und fantasiereich. Um sich ohne Probleme in das Geschehen zu versetzen, ist es sinnvoll die beiden Vorgängerromane zu kennen. Bereits bekannte Figuren und Themen werden hier wieder aufgegriffen.

Von der Thematik erinnert die Buchreihe sehr an Harry Potter. Was uns in dieser Reihe jedoch ganz besonders gefällt und was die Romane auch einzigartig macht, sind die vielen mythischen Gestalten aus dem Orient. Eine bunte fantasiereiche Welt wie aus 1001 Nacht entsteht. Man fühlt sich wie in einem modernen Märchen.

Zu dem orientalischen Abenteuer passt auch das kunterbunte Cover mit dem fliegenden Teppich und den Zwiebeltürmen.

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Rezensionen von @lust_auf_literatur:

Bedrückendes Highlight

Ausreden von Florian Klenk

Dieses Buch hat quasi sofort mein Interesse geweckt. Ich MUSSTE es lesen. Und als ich es dann in der Hand hatte, MUSSTE ich es in einem Zug lesen (was leicht möglich war, dank geringer Seitenzahl und großzügiger Setzung).

Dank meiner True-Crime Vorliebe kannte ich den Fall der Elfriede Blauensteiner vage, denn er wird relativ oft besprochen, da es verhältnismäßig wenig weibliche Serienmörder*innen gibt.

Elfriede Blauensteiner wurde 1931 in Wien geboren und wurde ingesamt für drei Morde, die ihr nachgewiesen werden konnten, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. In Medien und Presse sorgte ihr Fall für große Aufmerksamkeit und Blauensteiner ging als „Schwarze Witwe“ in die Kriminalgeschichte ein.

Florian Klenk, österreichischer Jurist und Journalist, hat den Fall und das Leben Blauensteiners akribisch recherchiert und mit vielen intensiven Gesprächen und Akteneinsicht aufgearbeitet.
Der erste Teil des Buches besteht aus einem Monolog Blauensteiners, den Klenk aus protokollierten Aussagen redigiert und verdichtet hat.

Dieser Monolog geht mir unter die Haut.


„Ich hatte sechs Geschwister.
Es war nie ein gutes Verhältnis zu den Geschwistern.
Es war nie ein gutes Verhältnis zur Mutter.“

Blauensteiner erzählt von einer harten Kindheit, die von Schlägen, Hunger und Lieblosigkeit geprägt war. Einer Kindheit, in der sich keine Empathie entwickeln konnte. Auch als erwachsene Frau sind ihre Beziehungen voller Gewalt. Über ihre Verbrechen spricht sie nicht, sondern findet Ausreden und Entschuldigungen.
Habe ich nach diesem Monolog Mitleid mit dieser Frau? Ja, natürlich habe ich das.

Umso wichtiger finde ich den zweiten Teil des Buches, in dem Klenk den Monolog einordnet und mit den überprüfbaren historischen Daten in Blauensteiners Lebenslauf und mit ihren nachgewiesenen Verbrechen abgleicht. Auch die Sichtweise ihrer Tochter Monika, mit der Klenk stundenlange Gespräche geführt hat wirft ein hartes Licht, auf die Frau, die von ihrer Mutter gequält wurde, aber auch später ihre eigene Tochter sadistisch quälte.

Klenks Nachrede ist knapp, aber aussagestark und ausgewogen, wie ich finde.


„Sie war das Produkt eines kalten Jahrhunderts. Sie, die als Kind Opfer war - schwach, hungrig, gedemütigt -, ermächtigte sich und machte sich die Schwachen untertan. Nicht wegen einer psychischen Erkrankung, sondern aus sadistischer Gier. Und diese Gier, so sehr sie uns abstößt, war wohl auch eine Spätfolge jener frühen Jahre voller Entbehrung und Angst.“

„Ausreden“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und gehörte für mich zu den frühen Highlights des Jahres.

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Rezensionen von Nicole (Abby1810):

Historisch, emanzipiert und spannend

Die Erfinderin der Freiheit von Elke Becker

"Die Erfinderin der Freiheit" ist ein toller historischer Roman. Elke Becker schreibt hier die Geschichte von fünf starken, emanzipierten und fleißigen Frauen.

Christine arbeitet als Physiotherapeutin in einem berühmten Sanatorium. Dabei fällt ihr auf, wie ungesund das Tragen eines Korsetts vor allem während der sportlichen Aktivitäten, ist.

Hier möchte sie Frauen aus allen Schichten unterstützen und ihnen dadurch das Leben erleichtern. Sie erfindet den BH und testet ihn somit gleich bei ihren Patientinnen. Aufgrund ihrer selbständigen und emanzipierten Art, ist sie noch nicht verheiratet. Als eines Tages ein Gast mit seiner Schwester in das Sanatorium eincheckt, ist sie von Anfang an sehr angetan von ihm. Doch wird er der richtige sein?

Aber auch Julia, Lotta und Amalie sind starke Frauen. Amalie ist gerade dabei einen Kaffeefilter zu erfinden, denn der Kaffeesatz am Ende des Trinkens ist eher suboptimal.

Zusammen unterstützen sich die Frauen gegenseitig und supporten sich ununterbrochen. Denn ohne die Unterstützung von guten Freunden, war es gerade zu Beginn des 20. Jahrhunderts unglaublich schwer das Leben zu meistern.

Elke Becker schreibt sehr authentisch, kraftvoll und unterhaltsam. Dresden während der Zeit von 1908 ist sehr anschaulich und lebendig beschrieben, das Buch ist sehr gut recherchiert. Ja, ich war mittendrin in einem anderen Jahrhundert. Es hat Spaß gemacht zu lesen wie stark und fleißig diese Frauen waren. Es gab zu dieser Zeit viele spannende und interessante Erfindungen, der BH ist eindeutig eine bis heute hilfreiche Antwort auf das Korsett und die Emanzipation der Frauen. Ich freue mich schon auf ein weiteres Buch von Elke Becker.

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