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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Mara:

Miträtseln, Entscheiden, Gruseln

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Geisterspuk von Mascha Matysiak

Ein bisschen Geisterspuk, ein Fundbüro voller verlorener Schätze und jede Menge zum Miträtseln. „Das Fundbüro der verlorenen Schätze“ ist ein wunderschön farbig illustriertes Mitmachbuch, das die Geschichte richtig lebendig werden lässt.

Zwischendurch warten Rätsel, kleine Aufgaben und lustige Wortspielereien auf die jungen Leser.

Besonders toll fand meine Tochter die Stellen, an denen sie selbst entscheiden durfte, wie die Geschichte weitergeht. Das hat sie sofort gepackt. Man ist eben nicht nur Zuschauer, sondern darf selbst ein bisschen mitbestimmen.

Allerdings kam dieses Mitbestimmen für meinen Geschmack nicht ganz so häufig vor. Und genau das hat bei meiner Tochter für etwas Frust gesorgt: Das Buch lässt sich nicht einfach Seite für Seite lesen. Nach jeder Doppelseite muss man teilweise im Buch herumspringen und die passende nächste Seite suchen. Das kann schon mal zu einer kleinen Suchaktion werden und bremst den Lesefluss etwas aus.

Die Gestaltung hat uns dafür richtig gut gefallen. Die Illustrationen sind farbenfroh, detailreich und passen wunderbar zum Gruselthema. Gerade für Erstleser gibt es dadurch immer wieder etwas zu entdecken.

Der Geisterspuk kam bei meiner Tochter jedenfalls sehr gut an. Sie mag Geschichten, die ein bisschen gruselig sind, ohne wirklich Angst zu machen, und genau diesen Ton trifft das Buch schön.

Für uns ein gelungenes Mitmachbuch für Erstleser, bei dem besonders die Rätsel, Entscheidungen und das liebevoll gestaltete Gruselsetting punkten. Nur das ständige Blättern und Suchen hätte etwas weniger sein dürfen.

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Ein kleiner Guide für große Gefühle

Die 1-Minuten-Strategie gegen emotionalen Stress von Jacob Drachenberg

In seinem Buch „Die 1-Minuten-Strategie gegen emotionalen Stress“ zeigt Jacob Drachenberg, wie wir mit kurzen Checks, Übungen und Strategien unseren Umgang mit Stress und unseren eigenen Emotionen im Alltag verbessern können. Dabei geht es vor allem darum, mit kleinen, schnell umsetzbaren Schritten neue Verhaltensweisen zu entwickeln und emotional gelassener zu werden.

Schon optisch hat mir das Buch richtig gut gefallen. Das kleine, handliche Format finde ich super und auch die Gestaltung macht direkt gute Laune: Die farbigen Seiten und Texte in Pink und Orange wirken frisch und modern.

Besonders gut gefallen hat mir, wie alltagstauglich das Buch ist. Die 1-Minuten-Checks, Übungen und Strategien lassen sich tatsächlich schnell zwischendurch ausprobieren und fühlen sich nicht nach einem riesigen zusätzlichen „Projekt“ an. Gleichzeitig wird deutlich: Emotionalen Stress abzubauen ist kein Schalter, den man einfach umlegt, sondern Training. Die neuen Strategien müssen immer wieder abgerufen und geübt werden, damit sich langfristig neue Verhaltensweisen etablieren können.

Ich fand das Sachbuch spannend, verständlich und lehrreich. Einige Tipps möchte ich definitiv in meinen Alltag mitnehmen und ausprobieren – mit dem Ziel, meine eigenen Emotionen besser wahrzunehmen und in stressigen Situationen gelassener mit ihnen umzugehen. Ein schön gestaltetes Buch mit vielen kleinen Impulsen, die sich ohne großen Aufwand ausprobieren lassen.

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Realistisch, aber leider langatmig

Der Clan - Die Straße von Pascal Engman

Der Clan, die Straße und ein Thema, das definitiv Stoff für einen packenden Thriller bietet. Pascal Engman nimmt sich in seinem Auftaktband die Bandenkriminalität in einem Vorort von Stockholm vor und zeigt, wie stark der Einfluss des Mansour-Clans auf das Leben der Menschen geworden ist. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, unter anderem von Josef, Antonia und dem Polizisten Hjalmar.

Gerade diese unterschiedlichen Lebenswelten fand ich interessant, weil dadurch deutlich wird, wie unterschiedlich Menschen mit denselben Verhältnissen umgehen.

Inhaltlich hat mich das Buch durchaus angesprochen. Die Entwicklung von Josef fand ich besonders interessant, ebenso den Blick auf Hjalmar, der den Verfall seiner Heimatstadt beobachtet. Das Ganze wirkt realitätsnah und greift ein Thema auf, das man so oder in ähnlicher Form auch außerhalb von Schweden kennt.

Leider konnte mich der Thriller trotzdem nicht richtig packen. Bei knapp 600 Seiten hatte ich irgendwann das Gefühl, dass sich die Geschichte ziemlich zieht und ich immer wieder auf den Moment gewartet habe, an dem endlich mehr Tempo aufkommt. Spannung war vorhanden, aber für mich nicht genug, um über diese Länge hinwegzutragen.

Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht ganz warm geworden. Die Sprache ist sehr einfach gehalten, die Dialoge sind kurz und direkt. Das kann natürlich gut funktionieren, bei mir hat es allerdings eher dafür gesorgt, dass die Figuren etwas auf Abstand blieben. Ich hätte mir an einigen Stellen mehr Tiefe und vor allem mehr Spannung gewünscht.

Wer sich für skandinavische Thriller und das Thema Bandenkriminalität interessiert, dürfte hier trotzdem auf seine Kosten kommen. Ich kann durchaus nachvollziehen, warum das Buch bei vielen Lesern so gut ankommt. Für mich persönlich steht allerdings fest: Nach diesem ersten Teil werde ich die beiden kommenden Bände wohl auslassen. Meine Serie wird es leider nicht.

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Mutig sein und an sich glauben

Ella, die schlaue Kuh von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn

Ella, die schlaue Kuh hat bei uns direkt für gute Laune gesorgt. Denn Ella ist alles andere als dumm. Sie ist neugierig, wissbegierig und hat einen großen Wunsch: Sie möchte Erklärbärin werden.

Ich mochte Ella sofort. Sie weiß, was sie kann, und lässt sich auch dann nicht so schnell unterkriegen, wenn andere ihr das nicht zutrauen.

Gerade für kleine Kinder steckt darin eine schöne Botschaft: Du darfst an dich glauben und musst dich nicht kleiner machen, nur weil andere eine bestimmte Vorstellung von dir haben.

Der Text ist kurz und komplett in Reimform geschrieben. Das kam bei meinen Kindern richtig gut an und macht das Vorlesen schön lebendig. Die Reime gehen leicht über die Lippen und laden fast automatisch dazu ein, einzelne Stellen mitzusprechen.

Besonders begeistert haben uns die Illustrationen von Astrid Henn. Die Tiere sind wunderbar humorvoll gezeichnet und es gibt auf den Bildern einiges zu entdecken. Ella ist dabei natürlich der Star und sorgt mit ihrer selbstbewussten Art für viele schöne Momente.

Ein richtig gelungenes Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren, das mit viel Humor eine wichtige Botschaft vermittelt. Ella zeigt, dass man sich etwas zutrauen darf, für sich einstehen kann und manchmal eben selbst am besten weiß, was in einem steckt. Und wenn eine Kuh Erklärbärin werden möchte, dann soll sie das gefälligst auch ausprobieren!

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Ein warmherziges Geschenk für alle Mamas

Felsenfest von Nora Imlau

Das Buch „Felsenfest“ hat mich als Mutter von zwei Kleinkindern tief berührt. Es zeigt auf eine unglaublich liebevolle und warmherzige Weise, was eine gesunde Beziehung zwischen Eltern und Kindern ausmacht und wie wichtig Vertrauen, Nähe und Verständnis im Familienalltag sind. Die kurzen, einfühlsamen Texte treffen mitten ins Herz und bringen viele Gedanken auf den Punkt, die man als Mama oft fühlt, aber nicht immer in Worte fassen kann.

Besonders wunderschön sind die Illustrationen, die die Texte perfekt begleiten. Die warmen Farben schaffen eine ganz besondere Atmosphäre – beim Lesen beginnt man fast automatisch zu träumen, in Erinnerungen zu schwelgen und einen Moment innezuhalten. Auch die Gestaltung hat mir sehr gefallen: Die einzelnen Textpassagen in Handschrift wirken persönlich und verleihen dem Buch eine noch intimere, liebevolle Note.

Ein echtes Highlight ist für mich das Gedicht „Was bleibt“ am Ende des Buches. Es bildet einen wunderbaren, sehr berührenden Abschluss und fasst die Botschaft des Buches noch einmal auf eine besonders schöne Weise zusammen.

Für mich ist dieses Buch berührend, wertschätzend und voller Wärme. Es erinnert daran, wie bedeutsam die kleinen Momente mit unseren Kindern sind und wie viel Liebe in ihnen steckt.

Ich finde, es ist ein wundervolles Geschenk für Mamas – zur Taufe, zur Geburt oder einfach als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch. Ein Buch, das man gerne immer wieder zur Hand nimmt.

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Nein sagen will gelernt sein

Das Zauberwort heißt Nein! von Rebecca Mir; Ruth Rahlff

Als Mama von zwei Kids im Alter von 3 und 5 Jahren lese ich täglich unzählige Bilderbücher – aber „Das Zauberwort heißt Nein!“ von Rebecca Mir und Ruth Rahlff hat uns wirklich besonders begeistert.

In dem Buch geht es um den kleinen Kater Fiete, der lernt, dass „Nein“ ein wichtiges Zauberwort ist, wenn sich etwas nicht gut oder richtig anfühlt.

In einfachen, kindgerechten Szenen wird gezeigt, wie er erst versucht alles für seine Freunde zu machen und wie er am Schluss doch noch lernt Grenzen zu setzen.

Ich finde die Botschaft unglaublich wertvoll, gerade für Kindergartenkinder: Sie dürfen Nein sagen auch gegenüber ihren Freunden. Das Buch zeigt dabei nicht nur das Abgrenzen, sondern auch liebevolle Lösungsansätze. In einer Szene will sich Fiete nicht von einem Kind streicheln lassen und gibt ihm daher einen Teddy, das zeigt, dass man freundlich bleiben und trotzdem klar seine Grenzen setzen kann.

Die Illustrationen sind großflächig, farbenfroh und richtig niedlich gestaltet. Meine Kinder lieben Katzen, deshalb hat uns das Buch optisch sofort angesprochen – die Figuren sind einfach herzerwärmend. Auch die Buchseiten fühlen sich angenehm dick und stabil an, was ich als Mama sehr schätze. So hält es auch dem häufigen Vorlesen und den manchmal noch etwas grobmotorischen Kinderhänden stand.

Für uns ist „Das Zauberwort heißt Nein!“ ein wichtiges, liebevoll gestaltetes Buch mit einer starken Botschaft. Absolute Empfehlung für alle Familien mit Kindergartenkindern! ????

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Wenn die Welt endet und du nicht weißt, wer du bist.

Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman

„Ich, die ich Männer nicht kannte“ von Jacqueline Harpman ist ein packender Roman über Gefangenschaft, Geheimnisse und fragwürdige Freiheit, der einen sofort in den Bann schlägt.

Neununddreißig Frauen sitzen jahrelang in einem unterirdischen Gefängnis, bewacht von Männern, ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit oder die Welt draußen – bis die Wachen verschwinden und die Tür offen steht.

Die junge Erzählerin, die das Gefängnis als ihre einzige Welt kennt, tritt als Erste hinaus und entdeckt eine fremde, verwüstete Oberwelt, in der die Gruppe ums Überleben ringt.

Die flüssige Erzählung weckt Neugier – was führte zu dieser Isolation, und ist die erlangte Freiheit echt?
Das düstere Cover begeistert: Eine Gesichtshälfte im Schatten, die andere erhellt, der Kreis wie ein Lichtstrahl aus dem Wüstenverlies – pure Symbolik!

Das Buch wurde durch BookTok zu einem viralen Hit, da es als vergessener Klassiker (ursprünglich 1995 erschienen) neu entdeckt und mit modernen Themen wie Feminismus und Frauenrechten verknüpft wurde. BookTok-Videos heben die dystopische Erzählung von Isolation und weiblicher Solidarität hervor, die Parallelen zu „Der Report der Magd“ aufweist und durch Promis wie Dua Lipa beworben wurde.

Die Isolation der Frauen steht auch für die Suche nach Identität ohne soziale Spiegelung – was bleibt von Menschlichkeit, wenn Kultur, Beziehungen und Geschichte fehlen?

5 Sterne von mir, klare Leseempfehlung!

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So macht Schule Spaß!

Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse! von Daniela Kulot

Das Erstleserbuch „Kleine Lesehelden: Wir sind erste Klasse!“ Von Daniela Kulot ist ein wunderbares Kinderbuch, das den Schulanfang auf ganz besondere Weise feiert. Die fröhlichen Illustrationen, die leuchtenden Farben und die kindgerechte Sprache machen das Buch zu einem echten Schatz für alle, die gerade Lesen lernen.

Besonders schön ist, wie Themen wie Freundschaft, Teamgeist und das gemeinsame Lernen in den Schulalltag eingebettet werden. Die Figuren sind sympathisch, authentisch und laden Kinder zum Mitfühlen und Mitschmunzeln ein. Dabei wird das Lesen durch kurze, klar strukturierte Texte und große Schrift angenehm leicht gemacht – perfekt für Erstleserinnen und Erstleser. Es gibt acht Rätsel, die das Leseverständnis fördern und die Beobachtungsgabe stärken, die kamen bei meiner Tochter besonders gut an.

Ein herzliches, motivierendes und wunderschön illustriertes Erstlesebuch, das in keinem Schulanfangs-Regal fehlen sollte. Absolut empfehlenswert!

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Perfekter Einstieg für Anfänger - toll illustriert

Hochbeet für Ahnungslose von Anja Klein; Véro (Veronika) Mischitz

„Hochbeet für Ahnungslose“ von Anja Klein und Véro Mischitz ist ein praxisnaher Ratgeber, der blutigen Anfängern alle Infos zu Hochbeeten liefert – von Planung und Bau bis zur Pflege und Ernte. Mit vielen cleveren Tricks zeigt es, wie man platzsparend und ertragreich gärtnern kann.

Der Ratgeber wirkt wie ein illustriertes Bilderbuch für Erwachsene: Die bunten Illustrationen und der klare Aufbau machen das Blättern zum Spaß und vermitteln tonnenweise Infos bildlich – ohne endlosen Text.

Was mir neu war, war eine Step-by-Step-Anleitung für eine Wurmfarm, durchlässige Ollas als Gießhilfe und die Regenrinne als smarte Anzuchtlösung – alles super praxistauglich!

Ein sehr empfehlenswerter Begleiter, der mich bestens auf die kommende Pflanzsaison vorbereitet hat. Absolut kaufen für alle, die endlich loslegen wollen!
„Hochbeet für Ahnungslose“ von Anja Klein und Véro Mischitz ist ein praxisnaher Ratgeber, der blutigen Anfängern alle Infos zu Hochbeeten liefert – von Planung und Bau bis zur Pflege und Ernte. Mit vielen cleveren Tricks zeigt es, wie man platzsparend und ertragreich gärtnern kann.

Der Ratgeber wirkt wie ein illustriertes Bilderbuch für Erwachsene: Die bunten Illustrationen und der klare Aufbau machen das Blättern zum Spaß und vermitteln tonnenweise Infos bildlich – ohne endlosen Text.

Was mir neu war, war eine Step-by-Step-Anleitung für eine Wurmfarm, durchlässige Ollas als Gießhilfe und die Regenrinne als smarte Anzuchtlösung – alles super praxistauglich!

Ein sehr empfehlenswerter Begleiter, der mich bestens auf die kommende Pflanzsaison vorbereitet hat. Absolut kaufen für alle, die endlich loslegen wollen!

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Fragen bewirkt Wunder

Obacht! von Kerstin Hau

Das Bilderbuch „Obacht!“ von Kerstin Hau und Stella Dreis erzählt von einem geheimnisvollen Tier mit riesiger Klaue, das sich in die Stadt verirrt und für Aufsehen sorgt. Keiner der Stadtbewohner außer das kleine Mädchen Mienchen will es ansprechen, stattdessen werden Lösungen gesucht es zu umgehen.

Das Buch ist wunderschön gestaltet mit einer starken Farbpalette aus Schwarz-Weiß und Orange, die sofort fasziniert. Das Cover mit der imposanten Tierklaue weckt perfekte Neugier auf das verborgene Wesen.

Der Text bleibt kurz, prägnant und kinderleicht verständlich – ideal für kleine Zuhörer.

Leider hat es meine Kinder (3 und 5 Jahre) nach den ersten Seiten nicht gepackt, obwohl sie sonst bei jedem Buch mitfiebern. Dennoch ein stilvolles, empfehlenswertes Buch mit einer schönen Message, dass Fragen Wunder bewirken kann!

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