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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Flo:

Kinderarztbesuche leicht gemacht

Willkommen beim Kinderarzt von Sandra Grimm; Vitor Gatinho

Willkommen beim Kinderarzt!
Der Kids.Doc zeigt anschaulich, was beim Kinderarzt alles passiert, vom warten im Wartezimmer, über die Vorsorgeuntersuchung, Impfung, Erkältung oder kleinen Verletzung - alles wird behandelt.
Kleinen Patienten wird so die Angst genommen und auch für die Eltern gibt es immer wieder Tipps, was man zb mitbringen oder wie man das Kind passend anziehen sollte oder auch, wie man sich schon zuhause vorbereiten kann.

Allerdings waren dies keine außergewöhnlichen Tipps, die daher entweder kürzer oder in kleinerer Schriftgrösse ausgereicht hätten.

Minuspunkt: der Kids.Doc ist unter diesem Namen auf Instagram bekannt, allerdings ist das im Buch seltsam, dass immer vom Kids.Doc gesprochen wird und nicht vom Kinderarzt, das ist für kleine Kinder nicht nachvollziehbar.

Das Pappbilderbuch hat dicke stabile Seiten und ist damit gut für Kleinkinder greifbar. Der Text eignet sich gut zum vorlesen und die Illustrationen sind ansprechend und nicht überladen.

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Rezensionen von Flo:

Sportliches Fake dating

One Date to Gold von Ivy Leagh

Die erste Regel bei Olympia: Wir verlieben uns nicht!
Olympische Spiele, Winter Vibes und ein grumpy Eishockeykapitän, an den SIE nicht ihr Herz verlieren darf.Amie will nach einer schweren Phase allen beweisen, dass sie ihren Platz bei Olympia verdient hat.
Amie war anfangs schwer greifbar für mich, da man auch als Leser erst nach und nach mehr über ihre Vergangenheit erfährt, war aber grundsätzlich ein netter Charakter.

Dann gibt es noch den grumpy US-Eishockeykapitän mit dem ruf ständig ein andres Puck Bunny mitzunehmen. Diesen Ruf will er loswerden und so schnell finden wir uns auch schon im Fake dating wieder.
Das fake dating wird schnell heiß, es knistert trotz der winterlichen Temperaturen! Der one bed trope darf natürlich nicht fehlen und dann gibt es natürlich auch noch ein bisschen Drama. Und der grumpy Frauenheld stellt sich als absolute Green Flag heraus. Die Nebencharaktere, seine Schwester super lieb! Und auch sein Team und ihre Familie waren wirklich eine nette Ergänzung.
Eine sehr schöne Geschichte, leider etwas zu vorhersehbar und die Entwicklung der Beziehung etwas zu perfekt.

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Rezensionen von Lili-Marie:

Vom Konkurrenzkampf zum Herzklopfen

Selling Dreams von April Dawson

In Selling Dreams begleiten wir Marissa, eine junge du erfolgreiche Immobilienmaklerin, dabei sich in dieser Branche zu etablieren und sich einen Namen zu machen um bei den ganz großen mitzuspielen. Dabei trifft sie auf ihren Konkurrenten Calder, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Immobilienmakler.

Zwischen ihrem Konkurrenzkampf spielen Anziehung und emotionale Momente eine große Rolle.

Der Schreibstil von April Dawson gefällt mir sehr gut und ich konnte direkt in die Geschichte eintauchen und ihr wunderbar folgen. Normalerweise bin ich kein sehr großer Fan von Slow Burn, da mir das schnell zu langweilig wird, aber hier hat es mir unheimlich gut gefallen und richtig Spaß gemacht. Vielleicht finde ich doch noch gefallen an Slow Burn. Das Setting fand ich sehr passend gewählt und man hat einen schönen Einblick in den Berufsalltag von Marissa und Calder bekommen. Das hat mir besonders gut gefallen.

Die Protagonisten sind mir beide sehr sympathisch. Vor allem Marissa bewundere ich. Sie ist jung und wirklich gut in ihrem Job und lässt sich da auch nicht kleinreden. Sie gibt Vollgas, merkt aber auch, dass sie zu einem Arbeitstier mutiert und wenig Freizeit hat. Zu ihren Freundinnen hat sie dennoch ein enges Verhältnis. Calder wirkt zunächst sehr selbstbewusst aber auch er hat einen Wunden Punkt und trägt sein Päckchen seit viel zu langer Zeit mit sich herum.

Beide haben ihre eigenen Wunden und kämpfen mit unterschiedlichen Emotionen. Es war interessant, wie die beiden jeweils damit umgegangen sind und wie sie sich dabei gegenseitig unterstütz haben. Allerdings ging mir diese Trauma Bewältigung zu schnell.

Ich bin schon so gespannt auf den zweiten Band, da hier schon einiges angeteasert wird, was mich unfassbar neugierig gemacht hat.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

33 Sprachnachrichten von Frauen aus dem journalistisch-künstlerischen Milieu

Frauenprobleme von Lina Muzur

Lina Muzur ist Journalistin, Autorin und Verlagsleiterin von Hanser Berlin. Für dieses Buch hat sie Frauen aus ihrem Umfeld gebeten, Sprachnachrichten in der Länge von etwa 15 Minuten aufzunehmen, in denen sie von ihren Leben und ihren Herausforderungen erzählen. Es handelt sich dabei um Frauen etwa zwischen Mitte 30 und Mitte 50, alle gut ausgebildet und in anspruchsvollen Berufen im journalistischen, literarischen und künstlerischen Umfeld.

Somit ist es sicher kein repräsentativer Schnitt der Frauen dieser Generation in der deutschen Bevölkerung. Dafür handelt es sich um sehr reflektierte Frauen, die sich schon viele Gedanken über ihre Lebensumstände gemacht haben und sich verbal sehr gut ausdrücken können. Manche der Frauen haben Kinder, andere nicht. Alle eint aber die Zerrissenheit und ein Stück weit Überforderung von all den Ansprüchen, die an sie gestellt werden, in einer Zeit der wachsenden Unsicherheit und der multiplen Krisen.

Es geht beispielsweise darum, was sich in uns ändert, wenn wir uns der Mitte des Lebens nähern oder diese überschreiten:

"Meistens finde ich es gut, dass dieses Nicht-mehr-dreißig-Sein, Nicht-mehr-so-emotionsgetrieben-Sein, Nicht-mehr-so-leichtsinnig-Sein, Nicht-mehr-so-impulsiv-Handeln, wie ich das immer gemacht habe, dass das zurückgegangen ist. Und manchmal sehne ich mich doch danach, mal wieder so richtig intensiv fühlen zu können in irgendeiner Art, vielleicht auch mal wieder zu weinen. Vielleicht auch mal wieder verliebt zu sein. Andererseits kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, dass mir das passiert." (S. 55)

Ein ganz großes Thema in vielen der Sprachnachrichten ist die schwierige bis fast unmögliche Vereinbarkeit von Familie und einem anspruchsvollen Beruf, die speziell dieser Frauengeneration vermittelte Illusion, man könne alles schaffen, wenn man sich nur genug anstrenge, und die Dauerbelastung und starke Erschöpfung, die damit einhergeht, wie viele Zitate zeigen, von denen ich hier drei exemplarisch ausgewählt habe:

"Aber es ist natürlich auch der Preis der Erschöpfung. Wenn sich jeden Tag Care- und Erwerbsarbeit die Klinke in die Hand geben, wenn der Tag nur funktioniert, wenn wirklich alles klappt, wie es geplant ist, das widerspricht dem Leben von kleinen Kindern. Planung ist der absolute Tod mit kleinen Kindern. Und ich glaube, dass das eine Wirklichkeit ist, die viele leben, darüber spricht man mutmaßlich nicht so viel. Aber es ist kaum zu schaffen nervlich, diese Dauerbelastung ohne Pausen mit kleinen Kindern..." (S. 60)

"Irgendjemand meinte, das Leben sei so ein bisschen wie ein Herd mit vier Flammen. Eine Flamme stände für die Familie, eine für die Karriere, eine für Freundschaft und eine für Gesundheit. Und dass man niemals alle vier Flammen am Laufen halten könne, sondern dass immer eine entweder ganz aus oder auf Sparflamme laufen würde." (S. 91)

"All das kann mir heute zwar keiner mehr nehmen, aber das meiste davon habe ich nur gemacht, weil ich dem Ruf meiner Eltern oder den Vätern der BRD gefolgt bin, die mir gesagt haben, man muss Leistung erbringen. Was ja auch ein Paradox ist. Weil auf der anderen Seite sollst du Kinder haben und eine Familie und eine möglichst gute Ehefrau sein, die ganz viel Care-Arbeit leistet." (S. 141)

Dabei ist auch Thema, dass nach wie vor oft an Frauen ganz andere Erwartungen gestellt werden als an Männer und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für sie damit noch einmal schwieriger ist, wie sich an diesem Zitat zeigt, bei dem eine Frau im beruflichen Kontext dafür angegriffen wird, schwanger zu sein, obwohl sie doch eine verantwortungsvolle Rolle habe:

"Er schaute mich ganz erstaunt an und meinte: "Wie ist das passiert?" Was er damit vermutlich meinte, ist: Wie kannst du es wagen, als Direktorin einer Institution, für die man Verantwortung trägt, auch noch Mutter sein zu wollen?" (S. 91)

Neben diesen Themen geht es auch ein bisschen um Migration, Integration und Heimat-Finden. Lina selbst hat Wurzeln in Bosnien-Herzegowina, die sie in diesem Buch nicht thematisiert, die aber implizit von manchen ihrer Gesprächspartnerinnen angesprochen werden. Außerdem hat sie ein international geprägtes Umfeld, in dem sich einige Frauen finden, die aus anderen Ländern nach Deutschland gezogen sind. Manche der Sprachnachrichten waren ursprünglich sogar auf Englisch und wurden für dieses Buch übersetzt.

Da es sich bei der Auswahl der Befragten um Frauen handelt, die sich in sozialen Milieus bewegen, die meinem (und vermutlich dem vieler Leserinnen solcher Bücher) recht ähnlich sind, habe ich mich mit vielen der Aussagen sehr identifizieren können und mich verstanden und gesehen gefühlt. Dennoch ist mir klar, dass, wie eingangs erwähnt, es sich bei so einem Buch um kein komplettes oder repräsentatives weibliches Generationenporträt handeln kann: dafür stammen die interviewten Frauen zu sehr aus derselben sozialen Blase. Das ist eine kleine Einschränkung in der Bewertung eines sonst sehr lesenswerten und interessanten Buches, das ich insbesondere Frauen in einem ähnlichen Alter, die sich mit dem beschriebenen Sozialmilieu identifizieren können, zur Bestärkung und Erweiterung der eigenen Perspektive sehr empfehlen kann.

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Rezensionen von ReiShimura:

Kunstvoll, mutig, anders – und absolut lesenswert

Obacht! von Kerstin Hau

Dieses Kinderbuch hebt sich meiner Meinung nach deutlich von der Masse ab und wird bestimmt nicht bei allen beliebt sein. Dies liegt vor allem an dem andersartigen Zeichenstil und der doch überraschenden Farbwahl.

Das Cover des Buches zeigt bereits deutlich welche Farben in diesem Buch vorkommen.

Denn anders als andere Kinderbücher gibt es hier keine bunten Bilder zum Betrachten. Die Farbauswahl ist deutlich eingeschränkt und besteht eigentlich nur aus schwarz, weiß, diversen Grautönen, beige und als Kontrast- und Akzentfarbe Orange.
Dies ist im ersten Augenblick vielleicht ein wenig verstörend für ein Kinderbuch, passt meiner Meinung nach aber sehr gut zu dem Thema und hilft sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Die Illustrationen von Stella Dreis haben wirklich etwas Künstlerisches und erinnern mich sehr stark an Siebdruck Bilder.

Der Text des Buches ist recht kurzgehalten und es gibt einige Passagen, die immer wieder wiederholt werden. Beides finde ich aufgrund des empfohlenen Lesealters von vier Jahren als angebracht und keinesfalls störend. Die Namen der Charaktere sind ungewöhnlich, aber haben unseren Geschmack getroffen. Eine detaillierte Charakterbeschreibung gibt es nicht, dennoch bekommt man bereits nach kurzer Zeit einen sehr guten Eindruck von den handelnden Personen und ihren typischen Verhaltensweisen.

Das Hauptthema des Buches ist der Umgang mit dem Unbekannten und dieses Thema wurde meiner Meinung nach wirklich vortrefflich beschrieben. Als erwachsene Person kann man sich sehr gut in die Situation und vor allem auch in die Handlungen der Charaktere hineinversetzen. Dies ist aber auch für das Zielpublikum des Buches möglich, wenn vielleicht auch nicht in der gleichen Tiefe. So etwas würde aber wahrscheinlich auch niemand erwarten.

Kerstin Hau hat hier ein sehr vielschichtiges und feinfühliges Kinderbuch zu einem sehr schwierigen und ernsten Thema geschrieben. Dabei aber nicht aus den Augen verloren, dass Kinderbücher auch lustig, überraschend und interessant sein sollen, damit die Kinder immer wieder gerne zu diesem Buch greifen. Der kleine Leser entspricht altersmäßig noch nicht ganz der Zielgruppe, dennoch hatte er viel Spaß mit dem Buch und konnte die Botschaft des Buchs auch gut nachvollziehen.

Wie anfangs bereits erwähnt wird dieses Buch mit seinem außergewöhnlichen Stil die verschiedensten Reaktionen bei den Menschen auslösen. Meiner Meinung nach sollte man aber, angelehnt an das Thema des Buches offen mit dem Unbekannten oder vielleicht besser gesagt dem Ungewohnten umgehen und dem Buch eine Chance geben. Für uns war es auf jeden Fall eine lohnende Erfahrung.

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Rezensionen von I.wer:

regt zum nachdenken an

Alma von Federica Manzon

Rezensionen von Mabla59 :

Rückkehr des Horrors

Verbrenn das Negativ von Josh Winning

Laura, eine Journalistin, kommt am Set der Neuauflage eines Horrorfilms aus den 90er Jahren, in dem sie als Kind die Hauptrolle spielte, in Los Angeles an.
Während der Dreharbeiten starben acht Mitglieder der Besetzung und der Crew. Ihre Tode spiegelten die grauenhaften Szenen im Film wider.

Diesmal soll sie über das Remake berichten
Gleich nach ihrer Ankunft sieht sie einen Mann von einer Brücke springen und weiß, dass das Grauen erneut beginnt.
Laura, als eine der Überlebenden, versuchte ihrer Vergangenheit zu entfliehen, doch nun, wo sie zurück ist, beginnen die Todesfälle von Neuem. Ist es der zum Leben erwachte Mörder von damals? Oder steckt etwas Menschlicheres dahinter?
Wie in vielen Horrorgeschichten geht es auch hier um Vergangenheitsbewältigung und darum, sich mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen.
Es spricht wichtige Punkte wie Kindheitstraumata, Schuldgefühle und Geheimnisse an.
Die Geschichte erinnert mich stark an die "Final Destination" Reihe aus den Anfängen dieses Jahrtausends bis heute.
Natürlich ist das Buch Fiktion und enthält übernatürliche Elemente, aber mich hat es gut unterhalten.
Gelungen fand ich die Ausschnitte aus Zeitungen, Posts aus den sozialen Medien, Scripts und ähnliches am Anfang jedes Kapitels. Wirkte auflockernd.
Fünf Sterne

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gut gefallen

Die Tote von Nazaré von Miguel Silva

Zum Inhalt:
Eigentlich will Maren sich in Portugal nur erholen, denn nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen wurde und immer noch traumatisiert ist, braucht sie dringend Ruhe. Doch lange währt die Ruhe nicht, den eines morgens entdeckt sie am Strand eine weibliche Leiche, die allerdings verschwunden ist, als sie mit der Polizei dort auftaucht.

Nur einer glaubt ihr, der Inspetor Ferreira und nur wenig später gibt es eine weitere Leiche.
Meine Meinung:
Als erstes muss ich sagen, dass ich das Setting vom Buch sehr gut gelungen fand. Ich war noch nie in Portugal, hatte aber förmlich das Gefühl die Landschaft oder auch die Speisen sehen oder riechen zu können. Die Story war sehr spannend. Zunächst gerät sogar Maren unter Verdacht und dann scheint auch noch jemand sie zu verfolgen. Hat es damit zu tun, dass sie Polizistin ist? Hat sie beim dem Überfall damals etwas wichtiges mitbekommen, an das sie sich aktuell leider nicht erinnern kann? Es scheint auf jeden Fall so, als ob die deutsche Polizei etwas zu verbergen hat, denn warum sollten sonst selbst die in Portugal auftauchen? Insgesamt war das Buch sehr spannend mit Wendungen, die man so nicht kommen sieht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und liest sich gut.
Fazit:
Hat mir gut gefallen

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Rezensionen von Meli:

Piratin im Herzen und magische Herausforderungen an Land

Nightweaver von R. M. Gray

Die magischen Nightweaver haben die meisten Menschen vertrieben, sodass diese seit vielen Generationen auf dem Meer leben. Aster und ihre Familie sind Piraten, bis Monster, die noch schlimmer als Nightweaver sind, ihr Leben auf den Kopf stellen: Sie verlieren nicht nur ihre Freiheit, auch einer von Asters Brüdern kommt bei dem Angriff ums Leben.

Plötzlich werden die ehemaligen Piraten zu normalen Bediensteten im Haus wohlhabender Nightweaver und müssen ihr früheres Leben hinter sich lassen. Asters Eltern und Geschwistern scheint diese Umgewöhnung leicht zu fallen, während Aster sich nach der Freiheit auf See sehnt und den Tod ihres Bruders und diese neue Normalität nicht so einfach akzeptieren kann. Dabei entwickelt sie ausgerechnet Gefühle für einen Nightweaver und stellt fest, dass diese auch gute Seiten haben können.

Für Menschen ist das Leben auf dem Land immer noch sehr gefährlich, denn neben Intrigen und Unstimmigkeiten unter den mächtigen Nightweavern gibt es auch noch andere Bedrohungen, die für abwechslungsreiche Spannung sorgen. Ich fand es auch vielversprechend, dass die Protagonistin eine ehemalige Piratin ist, die im Herzen noch immer rebellisch ist, auch wenn mir diese wichtige Eigenschaft manchmal fast zu kurz kam.

Zum Ende hin wurden sehr viele Fragen beantwortet und es gab so viele Enthüllungen und seitenweise Erklärungen dazu, sodass irgendwann die Spannung verflog. Inhaltlich fand ich es spannend und zwischendurch gab es auch Action und gute Twists, aber diese ganzen Vorträge am Ende fand ich auch etwas anstrengend, weil es für mich einfach zu viel war.

Insgesamt fand ich das Abenteuer mitreißend und freue mich auf die Fortsetzung, aber ich hatte teilweise schon das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas in die Länge zieht, weil so viel erklärt wurde.

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Rezensionen von pandas_bücherblog:

Ein gelungener Abschluss der Reihe

Aliya und der Laden der Zweiten Chance (Die Schule der Zeitreisenden 3) von Laila Rifaat

Das Cover fügt sich wunderschön in die Reihe ein. Die kräftigen Farben, die orientalisch anmutenden Elemente und die verspielten Details wirken sofort vertraut und gleichzeitig wieder ein bisschen magisch. Man erkennt auf den ersten Blick, dass es zu Aliyas Welt gehört, und genau dieses Gefühl hatte ich auch beim Aufschlagen des Buches.

Der Schreibstil von Laila Rifaat ist wie schon in den vorherigen Bänden sehr flüssig und lebendig. Inhaltlich liest sich das Buch leicht, ohne dabei oberflächlich zu sein. Besonders schön finde ich, wie bildhaft die Szenen beschrieben sind. Man sieht die Orte förmlich vor sich, spürt die Magie der Welt und verliert nie den Überblick, obwohl es um viele verschiedene Ebenen geht. Die Sprache ist dabei klar und gut verständlich, was das Buch auch für jüngere Leser sehr zugänglich macht.

Aliya steht erneut vor großen Herausforderungen und muss jede Menge Verantwortung übernehmen, obwohl sie selbst zweifelt und nicht sicher ist, ob sie der Aufgabe gewachsen ist. Gerade das macht sie für mich so sympathisch. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern eine Figur, die Fehler macht, Angst hat und trotzdem weitermacht. Ihre Entwicklung über die gesamte Reihe hinweg fand ich hier besonders spürbar.
Der Laden der Zweiten Chance ist nicht nur Schauplatz, sondern eng mit den zentralen Themen der Geschichte verbunden. Es geht um Entscheidungen, um verpasste Möglichkeiten und darum, was man aus ihnen macht. Diese Themen werden ruhig und einfühlsam erzählt, ohne belehrend zu wirken. Zwischendurch hält die Geschichte kurz inne und stellt leise Fragen, ohne dabei an Tempo zu verlieren.
Auch die Nebenfiguren spielen wieder eine wichtige Rolle und fühlen sich nicht wie bloßes Beiwerk an. Freundschaft, Zusammenhalt und Loyalität ziehen sich durch das gesamte Buch und geben der Handlung eine emotionale Tiefe, die über das reine Abenteuer hinausgeht. Besonders die Beziehung zwischen Aliya und Simi hat mich berührt, weil hier Sorgen, Nähe und Heimweh sehr ehrlich dargestellt werden.
Spannung kommt dabei trotzdem nicht zu kurz. Die Geschichte ist spannend, bietet unerwartete Wendungen und endet stimmig und für mein Empfinden zufriedenstellend. Für mich wurden die wichtigsten Fragen beantwortet, ohne dass alles bis ins letzte Detail erklärt wird. Genau diese Balance hat mir sehr gefallen.

Fazit:
"Aliya und der Laden der Zweiten Chance" ist für mich ein starker, emotionaler Abschluss der Reihe. Die gesamte Reihe verbindet Magie, Abenteuer und leise, wichtige Themen auf eine sehr stimmige Weise. Sie ist spannend, warmherzig und regt zum Nachdenken an, ohne jemals schwermütig zu wirken. Ein Reihe, die sowohl jüngere Leser als auch Erwachsene begeistert.
4,5/5 Sterne

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