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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

Sagenhaft

Astrologica von Suki Ferguson

Früher waren Sterne ein natürlicher Bestandteil des Lebens und allgegenwärtig- Sei es zu Orientierung oder auch in der Zeitmessung.
Menschen suchten und sahen Strukturen in den Sternen und sprachen diesen Bildern Geschichten zu. Wie magisch muss das gewesen sein. Wie Kino auf einer unendlich großen Leinwand.

Dieses Buch beginnt mit jenen Sagen der hier üblichen Tierkreiszeichen, beschäftigt sich dann aber auch mit unserem Sonnensytem und einigen weiteren bekannten Sternen des Nachthimmels. Es stellt den Sonnenkult der Mayas vor und auch den chinesischen Tierkreis. Und geht im Anschluss auch nochmal explizit auf den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie ein.

Das Buchformat ist relativ groß vom Format und dadurch etwas unhandlich. Den großflächigen Bildern darin kommt das aber zu Gute. Sie sind beeindruckend anzusehen und harmonieren toll mit den dazugehörigen Mythentexten.
Ich hatte erst, das muss ich zugeben, etwas bedenken, das Buch könnte einen sehr esoterischen Blick auf die Sterne haben. Der tatsächliche aber ist eher mystischer Natur. Von, dem jeweiligen Tierkreiszeichen zugesprochenen Eigenschaften ist nur am Rande die Rede. Vielmehr stehen hier die geschichtlichen Ursprünge im Vordergrund- oft abgeleitet aus der griechischen und römischen Mythologie. Und diese Geschichten sind in der Tat faszinierend- egal ob man nun an Horoskope glauben mag oder nicht. Es verändert den oft eher wissenschaftlichen Blick auf die Sterne und lässt sie greifbarer werden. Und ich glaube besonders Kinder wird dieser enorm faszinieren.

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Rezensionen von yellowdog:

Autofiktion

Die Wahrheit über Ann von Julia Deck

Die französische Autorin Julia Deck hat ein autofiktionales Buch über den schweren Schlaganfall ihrer 84jährigen Mutter und den Folgen geschrieben.
Da es zudem die Endphase der Pandemie im Jahr 2022 ist, wird es besonders schwer.
Julia Deck schildert detailreich die Behandlung und überwiegend fehlende Therapie, aber auch den Lebenswillen der schwer angeschlagenen Mutter.

Zwischen den Krankenhaus-Passagen gibt es Beschreibungen des Lebens ihrer Mutter Ann, die in Großbritannien geboren ist, als Erwachsene aber nach Frankreich zog. Dann gibt es auch ein Geheimnis um sie.
Schließlich nimmt auch Julia ihre Rolle in der Geschichte der Mutter ein.

Das Buch ist so gemacht, dass man als Leser Anteil nimmt, aber es bleibt realistisch und damit an manchen Stellen auch bitter. Ich schätze aber die Konsequenz und viele der Überlegungen der Autorin über die komplizierte Beziehung zur Mutter.

Julia Deck hat für dieses Buch sehr verdient den renommierten Prix Médicis gewonnen.

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Rezensionen von Lilli33:

Schuld, Magie und Liebe

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Schuld, Magie und Liebe

Als Eve Shaw auf ihrer Arbeitsstelle von einem fremden alten Herrn besucht wird, der denselben Namen trägt wie Eves Lieblingskomponist Max Every, hat sie das unheimliche Gefühl, ihn zu kennen. Doch das scheint unmöglich. Und nun bittet dieser Max Every sie auch noch, ins White Octopus Hotel in den Schweizer Bergen zu reisen.

Eves Recherchen ergeben, dass das Hotel bereits vor über achtzig Jahren geschlossen wurde. Trotzdem macht sie sich auf den Weg und landet in einem eleganten Grand Hotel mit mysteriösen Gegenständen, Zeitreisezimmern und vielen Geheimnissen.

Mich konnte Eves Geschichte richtig packen, denn sie ist weitaus tiefgründiger als es der erste Anschein erahnen lässt. Seit vielen Jahren plagt Eve sich mit Schuldgefühlen und zieht sich immer mehr in sich zurück. Das Auftauchen des Fremden rüttelt sie auf, zumal es auch das Gerücht gibt, dass man im White Octopus Hotel die Zeit zurückdrehen könnte. Könnte Eve den Tod ihrer kleinen Schwester damit ungeschehen machen? Auch Max Every trägt eine schwere Last. Im Ersten Weltkrieg hat er so viel Leid mit ansehen müssen, was ihm zuweilen den Lebensmut nimmt.

Obwohl beide Protas schier unter ihrer Last zu zerbrechen drohen, schafft Alexandra Bell es, eine hoffnungsvolle Atmosphäre zu kreieren. Mit einem leichten Schreibstil und der sanften Entwicklung einer Romanze ist dieses Buch einfach schön und sehr berührend. Allerdings hatte ich beim Hören leichte Schwierigkeiten, den Zeitreisesprüngen zu folgen. Hier gibt es einiges an Hin und Her. Das Buch handelt in drei Zeitebenen: Gegenwart (2016), 1935 und 1918. Anfangs fand ich dies verwirrend, später hatte ich mich daran gewöhnt. Es hat mir sogar sehr gut gefallen, wie die verschiedenen Zeitstränge miteinander verwoben sind. Je mehr man die Verbindungen aufdeckt, desto mehr Überraschungen kommen auch zum Vorschein.

Ich habe das Hörbuch gehört, gesprochen von Sarah Dorsel und Sebastian Fischer. Beide machen ihre Sache sehr gut, lesen gut betont und transportieren mit ihrer Stimme die Atmosphäre zu den Hörenden. Der Text ist ungekürzt, die Lauflänge beträgt 10 h 49 min.

Gerne empfehle ich diese magische und berührende Geschichte weiter.

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Rezensionen von S.L. :

Zeitgeschichten

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Kunstgutachterin Eve Shaw ist Kunstsachverständige. Ihr eigenartiges Tattoo, ein Oktopus, wandert auf ihrer Haut herum. Um einen merkwürdigen Fall zu recherchieren, reist sie in ein eigentlich verlassenes Hotel, in dem die Zeit verrückt spielt. Nicht nur das, man kann auch Verstorbene anrufen - ein einziges Mal.

Allerdings wurde es vor langer Zeit geschlossen, ist nur noch eine Ruine. Dennoch hofft Eve, einen Wunsch erfüllt zu bekommen.
Alexandra Bell legt einen schwungvollen Anfang hin, die Handlung flacht aber bald ab, offenbart einige Widersprüchlichkeiten. Alles dreht sich um Oktopusse, das wird schnell ermüdend. Auch die Horrorszenen konnten mich nicht überzeugen. Die Handlung verwirrt sich, verläuft in Spiralen. Manche Gedankengänge sind nett, andere eher unheimlich. Schuld spielt eine stets präsente Rolle. Die Protagonistin verliert sich.
Konnte mich trotz spannender Ansätze nicht wirklich überzeugen.

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Rezensionen von S.:

Zeitgeschichten

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Kunstgutachterin Eve Shaw ist Kunstsachverständige. Ihr eigenartiges Tattoo, ein Oktopus, wandert auf ihrer Haut herum. Um einen merkwürdigen Fall zu recherchieren, reist sie in ein eigentlich verlassenes Hotel, in dem die Zeit verrückt spielt. Nicht nur das, man kann auch Verstorbene anrufen - ein einziges Mal.

Allerdings wurde es vor langer Zeit geschlossen, ist nur noch eine Ruine. Dennoch hofft Eve, einen Wunsch erfüllt zu bekommen.
Alexandra Bell legt einen schwungvollen Anfang hin, die Handlung flacht aber bald ab, offenbart einige Widersprüchlichkeiten. Alles dreht sich um Oktopusse, das wird schnell ermüdend. Auch die Horrorszenen konnten mich nicht überzeugen. Die Handlung verwirrt sich, verläuft in Spiralen. Manche Gedankengänge sind nett, andere eher unheimlich. Schuld spielt eine stets präsente Rolle. Die Protagonistin verliert sich.
Konnte mich trotz spannender Ansätze nicht wirklich überzeugen.

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Rezensionen von yellowdog:

Der Verlust

Lorenzos Reise von Andrea Bajani

Dieser Roman eines italienischen Schriftstellers führt uns nach Rumänien. Hier ist die Mutter des Protagonisten vor kurzen gestorben. Sie hatte ihn verlassen, als er noch ein Kind war. Ein Schmerz, der nie überwunden werden konnte, der sich prägend eingepresst hat.
Andrea Bajani lässt die Gefühlslage von Lorenzo durch Passagen der Vergangenheit wie der Gegenwart deutlich werden.

Besonders in den Szenen der Kindheit spürt man die Bedürftigkeit Lorenzos.
Es ist ein melancholisches Buch, das schon 2007 geschrieben wurde. Sprachlich empfand ich es weniger poetisch als erwartet, vielleicht sogar eher flach. So muss ich leider sagen, dass mich der Roman nicht wirklich angesprochen hat.

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Rezensionen von Sheilo:

Fake-Dating Romance mit traumhafter Kulisse

The French Escape - Love & Lavender, Band 1 von Sarah Fleury

Amber ist eine erfolgreiche Schauspielerin aus den USA, die aufgrund der Filmfestspiele von Cannes in Frankreich zu Gast ist. Dort lernt sie auch Timothée, den Sohn einer bekannten Familie aus der Parfümindustrie, kennen und beide verstehen sich auf Anhieb. So gut, dass Amber Timothée einen Deal vorschlägt, den er nicht ablehnen kann.

"The French Escape - Love & Lavender" ist eine erfrischende Romance mit einer traumhaften Kulisse. Durch den Bezug zu den Düften unserer Natur und den wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, fühlt man sich beim Lesen, als stehe man selbst auf einer Wiese voller Blumen und ihrer Düfte. Der lockere Schreibstil verleitet einen dabei dazu, nur so durch die Kapitel des Buches zu fliegen, wobei sich die Perspektiven von Timo und Amber abwechseln und wie somit viele spannende Einblicke in deren Gefühlsleben erhalten.

Auf den ersten Blick sieht man zunächst die Unterschiede zwischen Timo und Amber. Amber, die sich durch ihren Ehrgeiz ihren Schauspielerinnen-Traum erfüllt hat, wohingegen Timo vor allem durch alte Skandale und seine berühmte Familie bekannt ist. Doch auf den zweiten Blick sind sie sich sehr ähnlich, denn beide tragen ein schweres Päckchen auf ihren Schultern, von dem die Öffentlichkeit nichts ahnt und es verbindet sie, da sie das Gefühlschaos des jeweils anderen sehr gut nachvollziehen können. Die Szenen werden deshalb teilweise sehr emotional, aber zusammen mit den amüsanten Anteilen der Geschichte ergibt sich eine wunderbare Mischung.

Je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass es neben der Liebesgeschichte von Amber und Timo noch einen weiteren Handlungsstrang gibt, der mich aktuell noch mit so einigen Fragen zurück lässt. Ich bin aber davon überzeugt, dass sich diese alle mit dem zweiten Band auflösen werden, auf den ich mich jetzt schon sehr freue und welcher sich um Gabriel, den großen Bruder von Timo drehen wird.

Wer Liebesgeschichten der High Society mit traumhaften Setting und tiefgründigen Themen liebt, für den ist "The French Escape - Love & Lavender" genau das Richtige, um selbst in diese Welt eintauchen zu können.

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Rezensionen von Julie:

Intrigen und Macht

We Who Will Die von Stacia Stark

"Empire of Blood - We who will die" ist der Auftakt der neuen Romantasy Reihe von Stacia Stark.
Das Cover hat mich enorm angesprochen, es ist wunderschön und haptisch ein echtes Highlight. Man kann "den Sand", in dem später gekämpft wird, deutlich fühlen. Das Fabelwesen ist großartig, der Farbschnitt zauberhaft und die Karten auf den Einbandinnenseiten liebevoll ausgearbeitet.

Sigillengezeichnete, Vampire, Mundies, weitere Stämme, sowie alle Arten an Fabelwesen leben in dieser Fantasywelt, welche stark an griechische Sagen erinnert. Lysoria ist die Hauptstadt des Imperiums.
Arvelle Dacien, Sigillengezeichnete, ist eine der Hauptcharaktere. Sie ist arm, hat zwei Brüder zu versorgen und wird von Bran, einem Vampir, erpresst. Sie soll für ihn kämpfen und den Imperator ermorden, damit ihr sterbenskranker Bruder geheilt wird. Sie wird gezwungen, einen Vampirpakt zu schließen und dem Primus des Imperators nichts davon zu erzählen. Während sie auf ihre bevorstehenden drei Kämpfe vorbereitet wird, trifft sie den Primus und stellt fest, dass es ihr Freund aus Kindertagen und auch ihre erste Liebe ist: Tiernon. Es knistert gewaltig...
Der letzte Kampf ist ziemlich spektakulär, auch für die eigene Vorstellungskraft, denn er findet in der Arena auf zwei Galeeren im Wasser statt. Das hat mir gut gefallen. Auch, dass ihre Sigille wächst und sie ihre Macht aus den Toden der Anderen zieht, fand ich klasse erdacht. Sie gewinnt die Gunst des Imperators und steigt im Rang auf. Ob es ihr wohl gelingt, ihn zu töten?
Es folgt eine Intrige der nächsten, es gibt überraschende und vorhersehbare Wendungen. Macht, Verrat, aber auch Freundschaft und Mitgefühl sind große Themen.
Zum Ende hin gibt es einen Cliffhanger. Das mag ich generell nicht so gerne.
Zwischendurch fand ich die Geschichte etwas langatmig, gerade im Bereich der Trainingsszenen, sowie der Intrigen. Mir haben die Fabelwesen(Kelpies, Zentauren, Greife, Wyvern, Gorgos, Harpyien,...) sehr gut gefallen, allerdings haben sie viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Auch fand ich einige der Hauptcharaktere etwas blass beschrieben.
Ich hatte viel Vergnügen beim Lesen und bedanke mich dafür, dass ich vorab mitlesen durfte. Ich vergebe 4Sterne****.

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Rezensionen von Lisoka:

Abgedreht

Pen Pal von J. T. Geissinger

Abgedreht, aber auf eine gute Art und Weise! Anders kann ich das Buch einfach nicht beschreiben. Es gab mehrere Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Insgesamt war das Buch ganz anders als ich es erwartet habe.

Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut! Sie hat die Charaktere gut herausgearbeitet und sie greifbar erscheinen lassen.

Sie schreibt sehr mitreißend, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und es ohne Unterbrechung durchgelesen habe. Emotionen, Spannung, Spice, Nervenkitzel – all das ist vorhanden.

Ein großer Plottwist am Ende hat mich wirklich umgehauen und mich sprachlos gemacht. Ich weiß immer noch nicht ganz, ob ich den Twist liebe oder hasse. Ein wenig geärgert hat es mich nämlich schon. Aber was ich sagen kann, ist, dass das Buch einfach grandios geschrieben ist, und ich lange nicht so sehr von einer Geschichte überrascht worden bin! Daher hat es die volle Punktzahl mehr als verdient und ich empfehle es definitiv weiter! Wer Spice nicht mag, sollte allerdings die Finger vom Buch lassen.

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Rezensionen von Lisoka:

Olympia kann kommen!

One Date to Gold von Ivy Leagh

Die Stimmung im Buch war wirklich toll! Es passt perfekt in den Winter und ist eine schöne Kombination aus Sports Romance und Fake Dating. Von Seite zu Seite ist meine Vorfreude auf die Olympischen Winterspiele immer weiter gestiegen.

Die Dynamik zwischen Amie und Hunter war wirklich herzallerliebst! Sie sind zwei sehr tiefgründige Charaktere, die einander guttun.

Ganz besonders gefallen hat mir die Kommunikation der beiden. Das ist Romance so wie ich es mir wünsche! Die Autorin hat was eigenes geschaffen, denn die Geschichte setzt sich von anderen Vertretern des Genres ab.

Lange war ich total begeistert von der Geschichte, leider hat sich das nicht über das ganze Buch hinweg gehalten. Im letzten Drittel war für mich persönlich irgendwie die Luft raus, auch wenn ich nicht genau benennen kann warum.
Leider gab es auch kleinere inhaltliche Fehler. Dadurch wurde die Handlung zwar nicht wirklich gestört, aber irritiert hat es mich dennoch.

Nichtsdestotrotz empfehle ich das Buch definitiv weiter, denn den Großteil über hat es mir wirklich sehr gut gefallen!

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