Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Annaja:
Die zerbrechliche Wahrheit
Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi
Das ist der zweite Band der japanisches Schriftstellerin Masateru Konishi.
Der Einstieg zu diesem hervorragenden Roman, der einem eintauchen lässt in eine andere Kultur, ist vielleicht ein wenig holprig und gewöhnungsbedürftig, man muss sich erst mit der Lebensweise Japans, sowie mit den fremdartigen Namen und Begriffen auseinandersetzen.
Kaede ist eine junge Lehrerin, die ein Trauma begleitet, sie ist aber auch gerade verliebt und noch recht unsicher in ihren Gefühlen. Mit ihrem außergewöhnlich intelligenten, jedoch schon demenzkranken Großvater verbindet sie vor allem die Liebe zur Kriminalliteratur und hier lieben es die beiden, mit Hingabe über gelesene Bücher zu rätseln. Gleichzeitig erhält Kaede aber genau hier auch einen guten Zugang zu ihm und die Krankheit des alten Mannes ist weniger spürbar.
Der Gemeinschaftssinn in der Familie in Japan hat einen hohen Stellenwert, und die Höflichkeit ist in deren Gesellschaft ganz tief verwurzelt.
Die rührende Geschichte ist manchmal leise und nachdenklich erzählt, aber sie hallt noch ganz lange nach.
Rezensionen von FogandBooks:
Ein Sommer, der alles verändert hat
Kala von Colin Walsh
Manchmal reicht ein Sommer, um alles zu verändern. Und manchmal reicht ein einziger Name, um fünfzehn Jahre später noch immer alles zum Einsturz zu bringen. „Kala“ von Colin Walsh beginnt im Sommer 2003 in Kinlough, einer irischen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt – oder zumindest glaubt, es zu tun.
Kala, Joe, Helen und Mush sind jung, ungestüm, voller Sehnsucht nach mehr als diesem Ort. Dann verschwindet Kala spurlos. Fünfzehn Jahre später führt eine Hochzeit die Zurückgebliebenen zurück in ihre Heimat – und mit dem Fund menschlicher Überreste wird klar, dass die Vergangenheit nie begraben war.
Was mich besonders gepackt hat, ist diese Erzählweise zwischen Damals und Heute. Die Perspektiven wechseln zwischen Helen, Joe und Mush, und mit jeder Stimme verschiebt sich das Bild ein Stück. Erinnerungen überlagern die Gegenwart, Wahrheiten bröckeln, neue Abgründe tun sich auf. Anfangs musste ich mich kurz sortieren – die Zeitsprünge und Perspektivwechsel fordern Aufmerksamkeit. Doch genau das macht den Reiz aus. Man spürt die Unbeholfenheit der Jugend, erste Liebe, Alkohol, Gruppendynamiken, dieses brennende Gefühl, dass das Leben endlich beginnen muss. Und dann sieht man dieselben Menschen als Erwachsene – gezeichnet von Entscheidungen, Schuld, Verlust. Nichts bleibt eindeutig. Niemand bleibt unschuldig.
Die Spannung baut sich leise auf. Es ist kein Thriller, der sofort lossprintet, sondern einer, der unter die Haut kriecht. Gerade der erste Teil nimmt sich Zeit für Atmosphäre und Figurenzeichnung. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas straffer sein dürfen, weil vieles lange angedeutet wird, bevor es greifbar wird. Aber sobald die dunklen Strukturen hinter der Fassade der Stadt sichtbar werden, entwickelt die Geschichte eine Wucht, der man sich kaum entziehen kann. Es geht nicht nur um Kalas Tod, sondern um ein Geflecht aus Schweigen, Loyalität und Verdrängung – und darum, wie weit eine Gemeinschaft bereit ist zu gehen, um ihr eigenes Bild aufrechtzuerhalten.
Auch das Cover passt erschreckend gut zur Stimmung: dieses scheinbar harmlose Polaroid, das beim genaueren Hinsehen etwas Zerstörtes, Durchgestrichenes trägt. Genau so fühlt sich der Roman an – idyllisch auf den ersten Blick, zutiefst verstörend darunter. Für mich ist „Kala“ ein starkes Debüt mit kleinen Längen, aber großer emotionaler Intensität. Wer atmosphärische, charaktergetriebene Spannung mag, irisches Kleinstadtflair schätzt und Geschichten liebt, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart schmerzhaft ineinander verschlingen, sollte hier unbedingt zugreifen.
Rezensionen von readpassion9:
atmosphärischer Krimi
Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann
Kommissarin Malia Gold ist die Protagonistin der neuen Reihe "Moorland" von Andreas Winkelmann. 15 Jahre sind vergangen, seit Malia ihre Heimat verlassen hat. Jetzt lässt sie sich nach vielen Jahren dorthin versetzen. Ihr erster Fall sind die Ermittlungen in einem Vermisstenfall.
Die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana betreiben einen TikTok-Kanal und waren im Moor, um Content für ihren Kanal zu produzieren.
Doch sie kehren nicht zurück. Am gleichen Abend gibt es einen Unfall mit Fahrerflucht, später einen Selbstmord. Gibt es Zusammenhänge? Malia ermittelt auf Hochtouren.
Andreas Winkelmanns "Moorland" ist atmosphärisch, beim lesen taucht man in die Szenerie des Moores ein, ich hatte Kopfkino. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, fesselnd, die Seiten fliegen nur so dahin. Mit Malia Gold hat er eine interessante Figur geschaffen, ich bin gespannt was man über ihren Background in den nächsten Teilen erfährt. Eine Familie mit vielen Geheimnissen.
Der Plot ist spannend und bietet einige Überraschungen.
Fazit: Gelungener Auftakt einer neuen Reihe, ich freue mich auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Nele33:
viele Wendungen
Don't Believe Her von Nicola Sanders
Das Hörbuch "Don`t believe her: Die Fremde unter deinem Dach" der Autorin Nicola Sanders eingelesen von Marie Bierstedt erzählt die Geschichte der Protagonistin Ellie auf spannende Weise.
Ellie und Carla waren als Teenager die besten Freundinnen, doch dann verschwand Caral spurlos und Ellie hat die Suche nach ihr nie wirklich aufgeben.
Ihr Leben scheint dennoch perfekt, sie lebt mit Carlas Bruder Nick und dessen Mutter gemeinsam im Haus der Familie. Insgesamt mangelt es Ellie an nichts. Doch eines Tages geschieht das Wunder, auf das sie seit 12 Jahren hofft. Carla steht vor der Tür und sie sind vor Freude und Glück überwältigt. Doch schnell schleicht sich bei Ellie das Gefühl ein, dass die Frau nicht Carla ist. NIck und ihre Schwiegermutter nehmen diese Zweifel nicht ernst und stempeln Ellie als "verrückt" ab. Carla spielt ein perfides Spiel mit der Familie,doch stimmt Ellies Gefühl überhaupt? Sie wird immer mehr von den anderen ausgegrenzt und weiß bald selber nicht mehr, ob sie sich oder wem überhaupt trauen kann.
Der Thriller spielt mit den psychologischen Elementen gekonnt und schickt mich als Hörerin auf die ein und andere falsche Fährte. Marie Bierstedt verleiht den Figuren durch ihre Intonation lebendige Charaktere.
Mit "Don`t believe her: Die Fremde unter deinem Dach" bekommt man ein Hörbuch, welches spannend ist, einige Wendungen hat und vor allem ein Ende, mit dem ich so nicht gerechnet hatte.
Rezensionen von robertp:
Allein zu Zweit
Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen
In einem Lokal in Triest erfährt die Protagonistin Erika vom Seitensprung ihres Mannes. Seit Jahren fühlt sie die Trennung, konnte aber keinen Grund für ein Vergehen ihres Mannes ausmachen. Im Gegenteil, sie schiebt diese Entfremdung auf ihren – vor Jahrzehnten gebeichteten – eigenen Seitensprung.
Erika (65 Jahre) versuchte mit dem Ausflug nach Italien ihre Liebe wieder zu erwecken, zu entflammen, zumindest wieder anzufachen.
In einer Reflexion erfahren wir LeserInnen von den Geschehnissen, die zum Geständnis im Restaurant führen. Die Betrogenen, sie und er, sitzen sich nun gegenüber, im Lokal in Triest und später beim Therapeuten. In beiden Lokationen kommt es zu keiner Aussprache.
Erika erkennt, dass sich ihr Mann Jan schon lange geistig von ihr getrennt hat. Hat sie in einer Scheinwelt gelebt, die Sitzungen mit ihrem Mann lassen sie das glauben. Was hat sie falsch gemacht? Sie hat nur ihn geliebt und möchte ihn weiterlieben.
Die Geschichte der Autorin Wencke Mühleisen ist selbst einen Roman wert. Sie hat in ihrer Jugend im Friedrichshof-Kollektiv von Otto Muehl (österreichischer Aktionskünstler) gelebt und war als Performancekünstlerin tätig. Ich würde sie als Feministin bezeichnen. Ihre Aktionen haben immer den Zweck die Stellung der Frau in der Gesellschaft sichtbar zu machen, diese aufzuwerten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dieser Roman auch autobiografische Inhalte verarbeitet.
Für alle die es wagen die Geschichte einer gescheiterten Ehe zu lesen, die sich über die Jahre zu einer Beziehung ausweitet, die auf zwei verschiedenen Ebenen stattfindet. Keiner der beiden Partner ist in der Lage seine Gefühle zu äußern und die Situation zu klären. Wie so oft im Leben ist kein happy end in Sicht.
Rezensionen von greenpanda:
Ein packender Thriller, der bis zur letzten Seite fesselt
Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann
„Moorland“ von Andreas Winkelmann ist ein absolut fesselnder Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Der Autor versteht es meisterhaft, eine düstere und zugleich unglaublich spannende Atmosphäre zu erschaffen, die perfekt zur geheimnisvollen Moorlandschaft passt.
Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten ins Geschehen gezogen.
Besonders beeindruckend ist der Aufbau der Spannung. Winkelmann streut Hinweise genau im richtigen Maß, sodass man als Leser ständig miträtselt und dennoch immer wieder überrascht wird. Die Handlung bleibt bis zum Schluss unvorhersehbar, und die Wendungen sind so geschickt eingebaut, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Auch die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet. Sie wirken authentisch, vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte glaubwürdig weiter. Gerade diese menschliche Tiefe sorgt dafür, dass man emotional mitfiebert und sich noch stärker in die Geschichte hineinziehen lässt.
Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und sehr bildhaft. Die Landschaft und die Stimmung werden so eindringlich beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst durch das Moor zu gehen – mit all seinen Geheimnissen und Gefahren.
Insgesamt ist „Moorland“ ein packender, atmosphärisch dichter Thriller mit starken Charakteren und einer durchgehend hohen Spannung. Für Fans von intelligenten und nervenaufreibenden Krimis ist dieses Buch eine absolute Empfehlung.
Fazit: Ein meisterhaft geschriebener Thriller, der Spannung, Atmosphäre und starke Figuren perfekt kombiniert. Klare 5 von 5 Sternen!
Rezensionen von greenpanda:
Epische Fantasy voller Spannung und Atmosphäre
Flut aus schwarzem Stahl von Anthony Ryan
„Flut aus schwarzem Stahl“ von Anthony Ryan ist ein packender Fantasyroman, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Die Welt ist düster, faszinierend und unglaublich lebendig beschrieben, sodass man schnell tief in die Geschichte eintaucht.
Besonders gefallen haben mir die vielschichtigen Figuren und die intensive Atmosphäre.
Ryan schafft es, große epische Momente mit persönlichen Schicksalen zu verbinden, wodurch die Geschichte sowohl spannend als auch emotional wirkt. Die Handlung entwickelt sich dynamisch und hält immer wieder überraschende Wendungen bereit.
Auch der Schreibstil ist kraftvoll und sehr bildhaft, was perfekt zur rauen Welt der Geschichte passt.
Fazit: Eine starke, atmosphärische Fantasygeschichte mit spannender Handlung und großartig gezeichneter Welt – für mich klare 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von Claudia H.:
Chaosagentin trifft auf Eiskönigin
Mehr als nur ein Auftrag von Lee Winter
Worum es geht:
Nachdem Eden das Jobangebot von Michelle angenommen hat, dauert es nicht lange, bis die liebenswerte Aktivistin den Laden gehörig umkrempelt. Und Michelle kann es kaum glauben, wie sehr Eden ihr unter die Haut geht. Vor allem muss verhindert werden, dass Eden jemals herausfindet, was die Fixer in Wahrheit tun und aus welchen Grund.
Mein Fazit:
Dies ist der 2. Teil der Villian-Reihe und Teil 1 „Mehr als nur ein dunkles Geheimnis“ sollte unbedingt vorher gelesen werden. Das neckische Geplänkel zwischen Eden und Michelle gibt es in diesem Teil leider nicht mehr so, dafür lässt Eden durch ihre herzliche Art die herzen vieler sehr böser Fixer schmelzen. Beide Frauen machen hier eine tolle Entwicklung durch. Es wird hier ein bisschen härter als im 1. Teil, dafür bekommen wir hier aber auch ordentlichen spice. Zum Ende hin fand ich es dann ein bisschen langatmig, weshalb ich einen halben Stern abziehen möchte. Auf jeden Fall lohnt es sich auch diesen 2. Teil zu lesen.
Für diese sehr nette Enemies-to-Lovers-Romance vergebe ich gerne 4,5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine klare Leseempfehlung!
Patriot von Alexei Nawalny
Diese Autobiografie, die Alexej Nawalny (1976-2024) ab 2020 bis zu seinem Tod verfasst hat, ist kein leichter Lesestoff, aber es lohnt, sich darauf einzulassen.
Nawalny erzählt seine Geschichte in vier großen Abschnitten, von denen die ersten drei noch in zahlreich Kapitel unterteilt sind. Im vierten Abschnitt, der die Jahre 2021 bis zu seinem Tod im Jahr 2024 enthält, ändert er seine Aufzeichnungen in eine Art Tagebuch.
Teil I - Dem Tod nahe
Teil II - Heranwachsen
Teil III - Die Arbeit
Teil IV - Gefängnis
Nawalny beschreibt seine politische Arbeit ohne sich selbst zu beweihräuchern, prangert die Korruption in Russland an und ist sich nicht zu schade zuzugeben, dass er sich in Boris Jelzin und auch Wladimir Putin getäuscht hat. Seine Kindheit und Jugend sind vom Reaktorunfall in Tschernobyl sowie von Michael Gorbatschows Glasnost geprägt. Anders als wir im Westen, empfindet Nawalny Gorbatschow als Zauderer. Er beschreibt ihn allerdings als unbestechlich und als einen der wenigen, der sich nicht bereichert hat.
Es ist sehr interessant zu lesen, wie sehr Putin einen einzelnen Mann fürchten muss, wenn er alles daran setzt, ihn zunächst durch zahlreiche Prozesse, mit fadenscheinigen Anklagen, nur mundtot machen will und als Nawalny nicht aufgibt, ihn schließlich töten lässt. Ganz ist Putins Plan nicht aufgegangen, denn für viele ist Alexej Nawalny eine Art Märtyrer, der bewundert wird. Die Opposition hingegen ist leider ohne ihre Galionsfigur zerstritten, obwohl seine Frau Yulija Nawalnaja ihren Kampf gegen Putin fortsetzt.
Der Schreibstil ist klar und zugänglich, ohne unnötig kompliziert zu sein. An manchen Stellen verliert sich Nawalny ein wenig in kleine Detail, was vielleicht nicht jede Leserin, jeden Leser spannend findet.
Beeindruckend zu lesen ist, dass Nawalny weiß, dass er diesen Kampf David gegen Goliath nicht gewinnen kann, und trotzdem weitermacht. Als Patriot im wahrsten Sinne des Wortes zahlt er den höchsten Preis und kämpft bis zum unausweichlichen Ende.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser beeindruckenden Autobiografie 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von LeserinLu :
Identitätscollage
Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi
Der Roman „Unser Haus mit Rutsche“ von Safia Al Bagdadi erzählt mitWärme, Humor und Melancholie vom Aufwachsen zwischen Kulturen, Erwartungen und familiären Widersprüchen.
Die Erzählerin Layla ist als Kind gleich in mehreren Welten zuhause: Ihr Vater stammt aus dem Irak, ihre Mutter aus Frankreich, aufgewachsen ist sie in Saarbrücken.
Der Vater ist zunächst ein Charmeur, der mit Witzen, Tricks und großen Versprechen alle für sich einnimmt, gleichzeitig aber immer wieder an der Realität scheitert. Die Mutter managt das Familienleben, auch wenn sie eher distanziert und verkrampft ist.
Die Geschichte entfaltet sich überwiegend in kurzen Episoden aus Laylas Perspektive. Viele dieser Szenen sind humorvoll erzählt und haben mich schnell in den Familienalltag eintauchen lassen, sodass nach und nach collagenartig ein Bild der Familie entsteht. Im Verlauf des Romans wird vor allem die Zeit in Laylas Kindheit geschildert. Durch Gespräche, Erinnerungen und auch geschilderte Therapiesitzungen setzt sich Stück für Stück ein größeres Bild zusammen. Parallel dazu werden politische Entwicklungen im Irak seit den 1990er-Jahren thematisiert, was mir ebenfalls gut gefallen hat.
Insgesamt ist „Unser Haus mit Rutsche“ trotz ernster Themen ein erstaunlich locker leicht erzählter Roman über Identität, Herkunft und das Aufwachsen im Dazwischen, den ich sehr empfehlen kann.










