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Rezensionen von begine:

Hannas Leben

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna von Mareike Busch



Mareike Busch ist das Psydomym eines Schriftstellers.
Sein Roman, Vergiss nicht zu tanzen, Hanna, ist auf seine Mutter bezogen.
Mit lockerem Schreibstil berichtet er von aus dem Raum Diepholz stammenden Familien, die in Masuren angesiedelt wurden.
Diese katholischen Familien wurden von den evangelischen Einwohnern nichtt gern gesehen.

Wir erleben das Schicksal einer Familie mit fünf Kindern. Hanna ist acht Jahre alt, als wir sie begleiten durften. Genau schildert der Autor, wie die Jugend in die HJ gepresst wurde, egal ob es denen gefällt. Dann gibt es wieder Jungen, die total begeistert sind.
Dann heben die Mütter Angst, das sie zu früh in den Krieg ziehen müssen.
Hanna hat nie mit ihren Kindern über die Erlebnisse des Krieges und der Flucht erzählt. Aber sie hat aufgeschrieben, das es noch eine kleine Schwester gab, die verloren gegangen ist.
Diese Lebenserinnerung war perfekt dargestellt.
Nur das Ende war etwas unwahrscheinlich, wenn es auch schön war.
Der Roman war fesselnd.

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Rezensionen von Ullrich:

Etailas erzwungene Schritte in die Welt von Aedon-Vohrn

Trugbild der Schatten von Helmut Aigner

ich fasse mich mal kurz.
Die Geschichte dreht sich anfangs um Etaila, eine Söldnerin auf Reisen, deren magische Kräfte auf der Welt Aedon-Vohrn zu einem Fluch verkommen sind. Ihr schliessen sich einige recht unterschiedliche Begleiter an, die ganz unterscheidliche Ziele verfolgen, aber die insgesamt gezwungen sind, weiter landeinwärts zu ziehen.

Verfolgt von Orks, Rittern und einen erst später enthüllten Schurken, zwischenzeitlich gibt es Abenteuer, Schlachten und einen Rückzug ins Gebirge zu neuen elfischen Verbündeten. Die Gruppe um Etaila lernt sich mehr und mehr kennen und schätzen, während eine neue größere Katastrophe ausbricht, die ich nicht spoilern möchte. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt und das tröstet einen über einige Ungereimtheiten der Handlung hinweg. der Stil des Beschreibens und der angewandten Sprache ist recht flüssig und leicht gehalten, was für mich kein Nachteil ist. Fünf Sterne!

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Rezensionen von begine:

Märchenhaft

Zwei in einem Bild von Morgan Pager



Zwei in einem Bild, ist der Debütroman von Morgan Pager.
Es ist ein schönes fantasievolles Werk. Eine witzige Idee.
Da muss ich ja mal beim nächsten Besuch in der Kunsthalle, mal genauer hinsehen.
Das sich die Personen in einem Bild unterhalten und sich noch verlieben, ist ganz nett zu lesen.

Mit der Putzfrau Gracia gehe ich gern durchs Museum.
Allerdings hat es für mich Längen.
Gerade habe ich das empfunden, kam noch Spannung auf.
Die Autorin hat die Personen aus dem Bild, mit wunderbaren Charakteren versehen. Wie sie Jean seine Geschichte erzählen lässt, ist brillant. Die Liebesgeschichte ist anheimelnd.
Dann gibt es noch einen kleinen Krimiplott, der für die Geschichte wichtig ist und abrundet..
Die ganze Atmosphäre des Romans ist perfekt getroffen.
Es ist ein schönes lesenswertes Märchen, das bestimmt auch vielen Lesern gefallen wird.

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Rezensionen von Brigittte:

direkt ins Herz geschlichen

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte von Ryans Gareth

In diesem hübschen Bilderbuch lernen wir ein kleines Gespenst kennen, das große Angst vor dem Alleinsein hat. Doch statt sich damit abzufinden, fasst es Mut und macht sich auf die Suche nach Gesellschaft. Allein diese Botschaft ist doch einfach wundervoll: Man darf etwas verändern, wenn es sich nicht gut anfühlt.

Beim gemeinsamen Lesen haben wir richtig mitgefühlt. Die kurzen, einfühlsamen Texte passen wunderbar zu den liebevoll gestalteten Illustrationen. Man sieht dem kleinen Gespenst seine Gefühle förmlich an – und das bei einer Figur, die ja eigentlich ganz schlicht ist. Das hat mich wirklich beeindruckt. Die Bilder sind detailreich, aber nicht überladen. Die Farbgebung ist angenehm: eher dunkel gehalten, aber nie zu düster, sondern warm und heimelig.
Meine Enkel waren besonders gerührt von der Szene, in der das Gespenst schließlich einem anderen begegnet. Es wirkt immer so schwer, neue Freundschaften zu schließen – und doch kann es ganz einfach sein, wenn man offen und freundlich aufeinander zugeht. Die Geschichte zeigt aber auch, dass Rückschläge dazugehören, wenn man etwas verändern möchte. Aber sie macht Mut, dranzubleiben und sich nicht entmutigen zu lassen.
Für uns ist das ein wunderbar warmherziges, tröstliches und stärkendes Buch für kleine (und große) Menschen.

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Rezensionen von Brigittte:

Leseturbo anschalten!

Die Lese-Rakete von Anne Rummenie

„Die Lese-Rakete“ vom DUDEN-Verlag - ein Buch das gleich verschiedene Lesestufen beinhaltet - ist eine großartige Idee und dazu noch wunderbar umgesetzt. Als Erstleser ist man zu Beginn nicht überfordert, denn es startet ganz bewusst mit nur wenigen, kurzen Zeilen. Genau richtig, um Mut zu machen und die Freude am Lesen zu wecken.

Schritt für Schritt wird der Schwierigkeitsgrad gesteigert – und das können die Kinder an der Raketenleiste am Seitenrand ganz genau mitverfolgen. Das motiviert ungemein! Meine Enkel fanden es herrlich, „eine Stufe weiterzufliegen“. Die große, gut lesbare Schrift und die farbige Silbenschreibweise sind dabei eine echte Unterstützung. Schwierige Wörter werden zusätzlich hervorgehoben – das gibt Sicherheit und hilft beim flüssigen Lesen.
Und die Geschichten? Oft richtig lustig! Es wurde geschmunzelt, gekichert und auch mal laut gelacht. Genau die Art von Humor, die Grundschulkinder lieben. Dazu kommen fröhliche, bunte Illustrationen zu jeder Geschichte, die das Gelesene wunderbar ergänzen. Für uns ist dieses Buch eine echte Lese-Motivation.

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Rezensionen von Brigittte:

Alt genug – und wunderbar ehrlich

Alt genug von Kürthy Ildikó von

Es ist für mich jedes Mal ein kleines Glück, ein neues Buch von Ildikó von Kürthy aufzuschlagen. Ich liebe ihren unverwechselbaren Ton – unterhaltsam, klug und selbst bei ernsten Themen immer mit einem Augenzwinkern. Auch mit „Alt genug“ hat sie mich wieder mitten ins Herz getroffen, denn sie lässt uns darin sehr ehrlich an ihrem Leben teilhaben – an den schönen Momenten genauso wie an den herausfordernden.

Das alles schreibt sie mit so viel Wärme und Offenheit, dass man sich beim Lesen sofort verbunden fühlt. Man nickt, lächelt, schluckt – und hält immer wieder inne. Besonders berührt hat mich, wie sie die Lebensmitte beschreibt: diese Mischung aus Gelassenheit und Zweifel, aus innerer Ruhe und neuen Fragen. Wir haben Fehler gemacht – ja. Aber wir haben daraus gelernt. Und genau das macht uns doch aus. Älter werden ist nicht immer leicht. Man muss Abschied nehmen, bewegende Momente aushalten und trotzdem die eigene Kraft bewahren. Wie oft dachte ich beim Lesen: Genau so ist es. Was ich so bewundere, ist die Balance zwischen Gefühl und Humor. Sie schafft es, ernste Themen leicht wirken zu lassen, ohne sie kleinzureden. Man fühlt sich verstanden, angenommen und ein kleines Stück weniger allein. Ganz nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Hat man einmal begonnen, möchte man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Für mich ist es eine sehr besondere, ehrliche und kluge Auseinandersetzung mit einer wichtigen Lebensphase.

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Rezensionen von Anndlich:

Zwischen den Tagen

Marie und die Woche ohne Donnerstag von Elke Michel

Marie muss am Donnerstag zu ihrem absoluten Nicht.Lieblingsarzt, dem Zahnarzt. Das vermiest ihr ihre Ferien bereits am Sonntag, umso glücklicher ist sie über ihre neuen T-Shirts, die sich als magisch herausstellen und mit dem sie zwischen den Tagen wechseln kann. Wie praktisch, wenn man immer wieder den Besuch auf dem Rummel und das Lieblingsessen essen kann, doch dann fällt Marie auf, dass sie in dieser Woche feststeckt.

Kann sie dafür sorgen, dass sich die Zeit wieder weiterdreht?

Marie und die Woche ohne Donnerstag von Elke Michel ist ein magisches Abenteuer, das ziemlich ruhig daherkommt, aber eine unheimlich schöne Botschaft hat. Marie findet die außergewöhnlichen, magischen T-Shirts und kann durch sie zwischen den Wochentagen hin- und herwechseln, doch irgendwann verliert sie auch an den schönsten Dingen die Lust, weil diese ihre Besonderheit verloren haben. Durch Mut kann sie sich aus der Tristesse befreien und in eine neue Woche wechseln, doch dafür muss sie zum unbeliebten Zahnarzt.

Die Botschaft, dass auch unschöne Dinge wie der Besuch eines Zahnarztes dazu gehören, finde ich super. Gleichzeitig zeigt sich auch, dass schöne Erlebnisse auch irgendwann ihren Zauber verlieren könnten, wenn man sie ‚zu oft‘ erlebt. Marie vermittelt dadurch, dass man den Moment genießen muss und durch Mut belohnt wird. Und auch Tage mit unliebsamen Terminen sind nicht automatisch schlechte Tage, sie können dennoch schöne Momente erschaffen.

Die Geschichte kommt jedoch sehr ruhig rüber, durch den ständigen Wechsel zwischen den Tagen wirkt sie gleichzeitig zwangsläufig an einigen Stellen repetitiv, was etwas die Spannung und das Tempo herausnimmt und der Geschichte eher ruhige Töne mitgibt. Das Ende lässt erahnen, was im nächsten Band passieren könnte und obwohl die Idee wirklich toll war, weiß ich nicht, ob sie ein zweites Mal auf diese Weise funktionieren kann. Aber vielleicht ist genau das die große Überraschung für des nächsten Bands.

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Rezensionen von LeserinLu :

Hanni und Nanni für Erwachsene

Prep von Curtis Sittenfeld

Der Roman „Prep“ von Curtis Sittenfeld hat mich super unterhalten. Als großer Fan von Coming-of-Age-Geschichten bin ich voll auf meine Kosten gekommen und das Internatssetting mit Einblicken in die Welt der Reichen und Privilegierten hat mir zusätzlich sehr gut gefallen.

Erzählt wird aus Sicht von Lee Fiora, die mit vierzehn dank eines Stipendiums an die renommierte Eliteschule Ault bei Boston kommt.

Was zunächst wie der Eintritt in eine glamouröse, verheißungsvolle Welt wirkt, stellt sich schnell als emotionale Herausforderung heraus. Zuhause war Lee selbstbewusst und schlagfertig, in Ault fühlt sie sich zwischen den Reichen und Schönen plötzlich unscheinbar und fehl am Platz. Der Roman begleitet sie über mehrere Schuljahre hinweg durch Freundschaften, erste Lieben, Unsicherheiten und Fehlentscheidungen. Das Lesen fühlte sich ein wenig an wie das Verfolgen einer Serie: Man erlebt die Jahreszeiten, Entwicklungen und kleinen Dramen intensiv mit. Dabei bleibt die Geschichte leicht und gut lesbar, ohne oberflächlich zu sein. Gerade diese Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang hat mir sehr gefallen. Ich war deshalb sehr froh, dass der Roman so viele Seiten hat!

Für mich war „Prep“ ein sehr gelungener Coming-of-Age-Roman: unterhaltsam, klug beobachtet und mit genau der richtigen Portion Sozialkritik. Wer das Genre mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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Rezensionen von flyingmouse88:

Wichtig und lehrreich

Das Zauberwort heißt Nein! von Rebecca Mir; Ruth Rahlff

In ihrem ersten Kinderbuch widmet sich Rebecca Mir einem Thema, das im Alltag vieler Menschen eine große Rolle spielt: dem Mut, „Nein“ zu sagen. Viel zu oft möchte man anderen gefallen und macht dadurch Dinge, die man eigentlich nicht machen möchte oder sollte.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der kleine Kater Fiete, der genau dieses Problem kennt.

Er möchte seine Freunde nicht enttäuschen und hat Angst, sie zu verlieren. Doch diese bemerken schnell, dass Fiete kaum widerspricht – und nutzen das zu ihrem Vorteil aus. Erst eine unerwartete Begegnung mit einer kleinen Maus hilft ihm dabei, auf sein eigenes Gefühl zu hören. Schritt für Schritt gewinnt er an Selbstvertrauen.

Die Autorin erzählt in kurzen, klaren Sätzen, die sich gut für jüngere Kinder eignen. Mein Sohn ist vier Jahre alt und konnte der Geschichte gut folgen, anhand von täglichen Beispielen konnte ich dann das Gelesene auch in seinen Alltag transferieren.

Die großformatigen, farbenfrohen Illustrationen unterstreichen die Handlung wirkungsvoll. Besonders die Mimik und Körpersprache der Figuren machen ihre Gefühle nachvollziehbar und verstärken die emotionale Wirkung der Geschichte.

Einen Kritikpunkt habe ich jedoch, für mich wirkt die Geschichte am Ende zu abrupt beendet, irgendwie bleibt das Gefühl, dass noch etwas fehlt.

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Rezensionen von MarcoL:

Wunderbarer Roman über weit mehr als eine toxische Mutter/Tochter Beziehung

Am Ende der Kleinigkeiten von Franziska Hauser

Irmas Geburtstag ist zugleich die Geburtsstunde von „Zeugland“, eine kommunenhafte Einrichtung für ein Zusammenleben ohne Besitz. Gründerin ist Irmas Mutter. Im Prinzip eine bedauernswerte Figur, die sich von Anfang an zur Antipathieperson schlechthin entwickelt, die man eigentlich aus tiefstem Herzen verachten und hassen müsste, so wie sie mit Irma umgeht.

Aber ist sie vielleicht auch nur ein Opfer?
Mit fünfzehn bricht Irma aus der Gemeinschaft, die ihr mehr Familie war als ihre Mutter in hundert Jahren nicht sein könnte, aus, und landet mittellos in der Stadt. Sie hat Glück, kommt im Theater unter, bekommt kleine Arbeiten, ein Dach über dem Kopf und bald sogar Rollen im Theater. Sie scheint ein Naturtalent zu sein, spielt die Rollen so, wie sie glaubt, sie spielen zu müssen, passt sich an. Dabei ist ihr völlig bewusst, dass ihre Mutter dabei als Vorlage dient.
Irma fühlt sich wohl in der Theatergemeinschaft, es ähnelt sogar ein wenig ihrer ersten Wohngemeinschaft. Allerdings mit einem großen Unterschied: während es auf Zeugland kaum persönlichen Besitz gab, herrscht in der Stadt und in ihrem neuen Leben der pure Kapitalismus. Ohne Geld geht nichts. Aber Irma rappelt sich durch. Enge Bekanntschaften zu einem Agent, der sie tatsächlich fördern möchte (zumindest so lange, wie seine Kassa damit klingelt) und in weiterer Folge mit einem toxischen Regisseur, der alles nur aus Eigennutz und persönlichen Befindlichkeiten sieht, bringen sie auf die Bühne.
Doch wie das Leben so spielt, eine Schwangerschaft beenden die Träume, und sie wird fallen gelassen. Auch ihre erste Mentorin, eine erfolgreiche Schauspielerin, kann ihr nicht mehr helfen. Irma kapiert: sie muss ihr eigenes Leben leben, und nicht nur spielen. Und sich nicht nur in die Rolle einer anderen eindenken.

S.239:“ […] fragte ich mich, was eigentlich mit mir auf der Bühne passierte, solange ich jemand anders war. Wo ist eigentlich Irma währenddessen? Wer passt auf mein wahres Ich auf, wenn ich gerade einem anderen Ich meinen Körper zur Verfügung stelle? Und was ist, wenn ich mich hinter der Bühne nicht wiederfinde?“

Dieser Roman ist weit mehr als der Selbstfindungstrip der Ich-Erzählerin Irma. Es ist quasi ein Kern, um den sich wie Zwiebelhäute der Kapitalismus, die alten DDR-Strukturen, und vor allem das Patriarchat spannen. Eine Männerwelt, die stets glaubt, dass Frauen ein Selbstbedienungsladen sind (Spoiler: so wie es auch der Regisseur Taron Irma gegenüber ausdrückte, wenn er morgens seinem „Drang“ nachgeben wollte).
Franziska Hauser hat in diesem Roman spannende, sehr authentisch wirkende Charaktere erschaffen. Wie erwähnt, die einen kann man nur lieben, die anderen nur hassen oder verachten.
Ich bin sehr gerne in diese Welt zwischen Siedlungsgemeinschaft und Theater eingetaucht. Man kann sich wunderbar von den Worten und tollen Sätzen treiben lassen, stets mit einer bestimmten kühlenden Brise im Antlitz, damit man immer gewahr ist, dass das Leben nicht nur Glück und Sonnenschein ist, aber viele Kleinigkeiten zu bieten hat.
Große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman.

PS: Ein paar Allegorien würden mir noch zum Begriff „Zeugland“ einfallen. Ein geschickt gewählter Name, würde ich sagen. Oder für das Theater, dass ja bekanntlich die „Bretter der Welt“ bedeuten soll.
Und noch eines: Je länger man liest, umso mehr wird man als Leser Teil dieser Welt. Da gibt es keine Längen, oder Wiederholungen. Mit fortschreitender Seitenzahl wird die Stimme der Autorin lauter, gleichzeitig einfühlsamer, die Sprache schöner und die Sätze intensiver. Ganz große Erzählkunst!

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