Kunden em pfehlungen
Rezensionen von verhei:
ruhig mit viel detaillierter Betrachtung - typisch japanische Literatur
Akikos kleines Café von Yoko Mure
Akikos Mutter Kayo stirbt unerwartet und hinterlässt ihr ein Haus mit traditioneller Kneipe und Wohnung darüber. Doch Akiko hat ihren eigenen Beruf. Sie arbeitet als Lektorin bei einem Verlag und betreut vor allem Kochbücher. Doch Akiko entscheidet sich ihr Leben umzukrempeln und ein minimalistisches Cafe zu betreiben.
Angeregt und unterstützt durch eine bekannte Köchin, die sie im Zuge ihrer Arbeit beim Verlag getroffen hat. Sie findet eine wundervolle Küchenhilfe, mit der sie perfekt harmoniert. Privat liefert der ehemalige Streunerkater Taro Ausgleich.
Als Leser folgt man Akiko bei ihrem neuen Alltag im Cafe und im Privaten. Durch Kapitel in Rückblende erfährt man wie die Eröffnung des Cafes ablief. Doch neben den Schilderungen über die Arbeit im Cafe und der Essenszubereitung, nimmt die Gefühlswelt, bzw. zwischenmenschliche Beziehungen viel Raum ein. Dies geschieht vor allem im Fortlauf des Buches, wodurch das Cafe immer mehr in den Hintergrund gerät.
Wie bei anderen japanischen Büchern liegt hier viel Fokus auf der Schilderung eines Momentes und dem Einfangen einer Atmosphäre. Detailliert wird über die Zubereitung von Mahlzeiten geschrieben, dem Reinigen einer Wohnung, und einem Spaziergang durch ein Stadtviertel. Auch Trauer und der Umgang damit wird genau beschrieben. Dies lässt einen doch sehr zur Ruhe kommen und ist fast meditativ. Man darf sich allerdings keine großen Themenwechsel, Spannungswechsel und packende Handlung erwarten.
Man bekommt dafür aber einen entspannenden Einblick in den japanischen Alltag und den etwas anderen Umgang bzw. Wertigkeit von Essen und Trauer. Alles sehr ruhig, entschleunigt, ja fast schon meditativ. Geschickt werden Emotionen der Charaktere eingefangen. Der Fokus liegt auf den kleinen Momenten, an manchen Stellen fast wie das detaillierte Betrachten eines Gemäldes.
Definitiv ein etwas anders Leseerlebnis, vor allem wenn man noch keine japanische Literatur gelesen hat.
die perfekte Familie: Geheimnisse, Manipulation und Selbstzweifel
Aprikosenkind von Judith Merchant
Nathalie zieht mit ihrem Mann Gabriel und der Tochter Ruby in ein Haus auf das Land um eher zurückgezogen zu leben. Ruby, lang ersehntes Wunschkind, ist sechs Jahre alt, ruhig, klein, zierlich, manchmal schon fast apathisch und scheint etwas entwicklungsverzögert zu sein. Bei Gesprächen im Kindergarten gibt es mahnende Worte, die Eltern denken jedoch dies selbst in den Griff zu bekommen.
Doch immer eigenartiger und ja angsteinflößender wird die Situation – eigenartige Dinge passieren im Haus, andere Eltern verhalten sich nun anders, auch Ruby verhält sich anders und produziert, obwohl sie eigentlich nicht malt, ein verstörendes Bild.
Der Schreibstil ist gewohnt und typisch für die Autorin Judith Merchant: ruhig und unaufgeregt. Langsam baut sich immer mehr Spannung und Atmosphäre auf. Unterstützt wird dies durch eher kurze Kapitel und Zeitsprünge. Gemeinsam mit der (hauptsächlichen) Erzählerin, hier der Mutter Nathalie, beginnt man an allem zu zweifeln. Doch man beginnt eben auch an ihr zu zweifeln unterstützt auch durch die Kapitel aus der Sicht ihres Mannes.
Generell fokussiert sich viel auf Nathalie und ihre Wahrnehmungen. Sie versucht für ihr Wunschkind alles perfekt zu halten und gibt daher viel auf, inklusive ihres Berufes. Konstant beobachtet sie ihr Kind, ja überwacht es schon fast. Man versucht es zu fördern – aber bitte nicht professionell, wie durch die Pädagogen vorgeschlagen. Sie erscheint naiv, übervorsichtig und behütend zu sein. Einiges davon, dürfte in ihrer Vergangenheit begründet sein, wie man im Laufe des Lesens feststellt. Und man erkennt, dass die Familie als gesamtes eben ihre Geheimnisse hat, aber auch die Partner voreinander.
Rein auf Grund der Leseprobe und ja auch etwas des Klappentextes hatte ich fast schon eine etwas überirdische Komponente erwartet. Nun ja, die gab es nicht. Dafür einen psychologischen Thriller, der zeigt welche Selbstzweifel ein unerfüllter Kinderwunsch auslösen kann. Und man streift auch noch etwas das Thema toxische Ehe und Selbstaufopferung.
Die Spannung baut sich sukzessive auf und das Kartenhaus des perfekten Lebens beginnt Risse zu bekommen. Scheinbarer Auslöser für noch mehr Panik sind die Zeichnungen von Ruby, die dafür sorgen, dass alles hinterfragt wird. So wie auch der Leser jeden Nebensatz analysiert und so manche Wendung präsentiert bekommt. Alles gipfelt in einem doch sehr rasant erzählten Ende.
Für mich ein solider psychologischer Thriller, der den typischen Stil von Judith Merchant trägt.
es wird wieder international mit Richard Osman
Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2) von Richard Osman
Alles beginnt mit dem Mord an einem Bodyguard – hier der Bodyguard von Vern Blackwood auf den Stufen seiner toskanischen Villa. Hat dies mit seinem Geschäft mit in Wirklichkeit unwirksamen Vitaminen und Supplements zu tun? Denn immerhin findet sich in der Tasche des Bodyguards ein Zettel mit dem Namen seines größten Rivalen.
Eigentlich gibt es eine Abmachung, dass sie einander in Ruhe lassen. Könnte man dies jetzt nicht als Drohung verstehen? Er engagiert die Detektei „Wir finden Mörder“ rund um den Ex-Cop Steeve Wheeler, der Personenschützerin Amy und der Thrillerautorin Rosie D’Antonio.
Wie schon im Vorgängerband „Wir finden Mörder“ ist auch dieser Band eher international ausgerichtet – Palm Springs, Barcelona und eben die Toskana. Man jagt durch die Weltgeschichte, ein großer Unterschied zur Donnerstagsmordclub- Reihe. Und keine Sorge, er lässt sich auch gut ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen.
Ein großes Highlight der Reihe sind wie ich finde die außergewöhnlichen Charaktere. Alle sind etwas skurril, ja fast schon überzeichnet. Sie unterhalten aber gerade deswegen umso mehr, wenn sie aufeinandertreffen. Steeve ist der ruhige und ausgleichende Part. Amy, Steeve Wheelers Schweigertochter, ist die Personenschützerin und ein Adrenalinjunkie und mitten im Geschehen. In diesem Band erfährt man etwas mehr über ihre Vergangenheit, die sie in nicht so freundlichen Pflegefamilien verbracht hat. Rosie lebt ihr Promileben und die Überholspur mit ihren Alkohol- und Liebesgeschichten, die immer wieder unterhalten. Doch auch der Kriminelle Vern Blackwood, der gar kein so böser Krimineller ist, wie er selbst mein, ist unterhaltsam getroffen.
Auch in diesem Buch findet man Richard Osmans typischen Schreibstil wieder. Ein flüssiger, leichtfüßiger Schreibstil mit viel trockenem, britischem Humor. Man findet viele spritzige und humorvolle Dialoge. Die Charaktere bekommen Tiefgang und Charme, auch wenn sie etwas überzeichnet sind.
Für einen Krimi dürfen natürlich nicht die Wendungen und unerwarteten Ereignisse fehlen. Viele frische Spuren werden präsentiert, so dass eine gewisse Spannung konstant aufrecht bleibt. Manchmal nur nehmen Nebenstränge etwas mehr Raum ein, als dem Tempo gut tut.
Wieder ein gelungener Krimi von Richard Osman, der im Gegensatz zur Donnerstagsmordsclub-Reihe internationaler und etwas skurriler ist. Ich hoffe auf weitere in diesem Setting.
wie ein Trauerredner wieder einmal in einen Kriminalfall stolpert
Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo
Trauerredner Mads Madsen trifft bei einem abendlichen Spaziergang am Meer mit seinem Hund auf eine Frau, die in die Fluten springt. Besonders betroffen da er die Frau nicht aufhalten konnte und verwundert da die Frau ihre Bestattung vorab bei Mads Freund Fietes geplant hat, macht er sich auf die Suche nach der Tilly, der Tochter der Frau.
Tilly bittet Mads herauszufinden, was ihre Mutter ihr noch mitteilen wollte. Bald schon findet sich Mads gemeinsam mit Tilly in einem unendlichen Rätsel wieder, bei der auch andere Personen versuchen, das Geheimnis zu lösen.
Auch wenn dies nun schon der zweite Band um den Trauerermittler Mads Madsen ist, lässt er sich ohne Probleme auch ohne Vorkenntnisse lesen. Jedoch profitiert man vielleicht etwas, wenn man die Vorgeschichte kennt.
Die Charaktere sind nach wie vor eine tragende Säule dieses Kriminalfalls. Alle etwas eigen, mit speziellen Macken. Mad Madsen, immer schick gekleideter Trauerredner, der vom letzten Abenteuer etwas gezeichnet ist und daher rascher Kontakt mit Ermittlerin Mills aufnimmt. Nichtsdestotrotz schätzt er Rätsel und versucht alles um es Tilly leichter zu machen mit dem Verlust umzugehen. Fridtjof Madsen, Mads skurriller Vater, der jeden Tag neue Pläne schmiedet, meint dieses Mal drei rüstige Seniorinnen Musikunterricht erteilen zu können. Dabei ist er selbst unmusikalisch. Es gibt jedoch eine Seite, die ihm durchwegs zusagt, nämlich die Koch- und Putzdienste der drei. Und schließlich Polizistin Luise Mills, die im ersten Band fast an Mad verzweifelt wäre und nun ein Antiaggressionstraining hinter sich gebracht hat.
Die Geschichte wird von Humor, skurrilen Szenen und den Charakteren getragen. Parallel entwickelt sich das Rätsel um die Tote Anna und ihre Tochter Tilly. Je mehr man erfährt, desto verwirrter ist man, auch auf Grund der Tatsache, dass Mads beschattet wird. All dies gipfelt schließlich doch in einem echt brisanten Kriminalfall und Showdown. Es gibt eine solide Auflösung und doch bleibt noch Raum für Spekulationen.
Für mich eine gelungene Mischung aus Humor und Kriminalfall, mit einem besonderen Ermittler wieder willen.
So viele Fahrzeuge!
Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen
Ein Sonderband der Wieso-Weshalb-Warum-Reihe, der sich gleichzeitig mit dem Alphabet und Fahrzeugen beschäftigt. Dafür werden für jeden Buchstaben teilweise auch mehrere Fahrzeuge genannt, womit insgesamt 150 vorgestellt werden.
Der Aufbau ist typisch für die Serie – ein robustes Ringbuch mit liebevoller graphischer Gestaltung.
Jedes Fahrzeug wird auch noch in einem Text vorgestellt, durchwegs auch hilfreich für die Erwachsenen. Wie es schon charakteristisch für die Buchreihe ist, gibt es dabei auch immer wieder Klappen die man öffnen kann und weitere Details zeigen.
Ergänzend gibt es bei diesem Sonderband noch etwas Besonderes, nämlich ein Poster das Buchstaben mit einem jeweiligen Fahrzeug darstellt.
Das Buch richtet sich an Kinder ab vier Jahren, allerdings werden auch ältere ja auch Erwachsene vielleicht noch das ein oder andere neue über Fahrzeuge erfahren.
Wissen kombiniert mit Unterhaltung - ein ideales Geschenk
Wieso? Weshalb? Warum? - Meine große Tiere-Box von Susanne Gernhäuser
Eine Box mit verschiedenen Büchern und Spielen um das Thema Tiere: Entsprechend der Namensgebung – Wieso-Weshalb-Warum-Tierebox ist ein Wieso-Weshalb-Warum-Buch zum Thema Tiere und eine Bestimmungsbuch für Insekten. Für mehr Unterhaltung weiters ein Aktivbuch zum Malen, Basteln, ein Puzzle, ein Memory zu Tierspuren und ein Poster zum Ausmalen.
Das Hauptbuch entspricht im Aufbau weitgehend der typischen Wieso-Weshalb-Warum Gestaltung. Fester Karton, Spiralbindung. Im inneren immer wieder Klappen die weitere Information geben und einfach interaktiv sind. Rein die Reihenfolge oder der Grund welche Tiere aufgenommen wurden ist mir ein Rätsel. Es ist schlichtweg eine bunte Mischung, aber immer mit einer Frage kombiniert z.B. warum hat das Zebra Streifen und der Oktopus einen großen Kopf.
Das Buch über Insekten ist kleinformatiger, und damit auch ideal zum Mitnehmen bei Spaziergängen. Seite für Seite werden andere Insekten besprochen – wie üblich mit schöner Illustration und Klappen zum Öffnen.
Im Aktivitätenbuch wechseln sich wie schon zu vermuten ist die Aktivitäten ab – einmal einen balancierenden Affen basteln, dann Fehlersuche im Bild, ein paar Sticker und etwas zu malen.
Das Memory ist darauf ausgelegt das Bild von einem Tier mit der jeweiligen Spur zu kombinieren. Ausscheidungen, Tierspuren im Boden, Federn.
Das Puzzle und das Poster bilden jeweils eine bunte Szene mit mehreren Tieren ab. Im Puzzle Meerestiere und am Poster Dschungeltiere.
Die Zusammenstellung fand ich vor allem für ein Geschenk sehr gelungen. Man hat ein schön verpacktes und kombiniertes Geschenk, das einerseits etwas Wissen vermittelt, aber eben auch Unterhaltung liefert. Eine ideale Kombination, auch wenn man nicht ganz sicher ist, wo die Präferenzen eines Kindes liegen.
informativ und schön gestaltet
National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon
Ein wirklich umfangreiches Lexikon, dass den Lebensraum Meer behandelt.
Dabei wird kein Thema rund um die Meere ausgelassen: Vom Überblick über die verschiedenen Ozeane, geht es in die Tierwelt. Hier werden wichtige Vertreter behandelt – vom winzigen Plankton, zu Krebstieren, Fischen, Haien und schließlich auch Pinguinen.
Man streift auch das Wetter und wie Ozeane das Wetter beeinflussen, liest Kapitel über Strömungen und die Tiefsee. Und schließlich noch etwas zu Küstenregionen und dem Wechsel zwischen Menschen und Meer und welche Aktionen dort gesetzt werden. Hier stehen die Forschung und der Schutz der Meere im Vordergrund.
Wie man sieht umfangreich und informativ. Und dies nicht nur für die Altersgruppe ab acht Jahren, sondern auch für Erwachsene.
Die Gestaltung ist dabei hochwertig – ein farbenfroher Bildband, der eindrucksvolle Bilder enthält, wie sie typisch für National Geographic sind. Aber alles ist auch sehr übersichtlich gestaltet: die jeweiligen Abschnitte haben eigene farbliche Kennzeichnung, so dass die Einordnung leichtfällt. Bei den Tieren gibt es knappe Steckbriefe, die die wichtigsten Informationen wiedergeben. Spannend sind immer die Schon-Gewusst- Hinweiskästchen, da sich hier zusätzliche Information und Gedankengänge finden lassen.
Das Buch lässt sich gut von einem achtjährigen Kind lesen. Als gemeinsame Lektüre sicher auch etwas darunter, nur darf man den Umfang der Information nicht unterschätzen. Sicher kann man es auch einfach abschnittsweise betrachten, je nach Interessenslage und immer wieder darauf zurückgreifen.
Ein schönes Buch, dass gerne ins Kinderzimmer einziehen darf, als Lexikon zum Nachschlagen, als Bildband, oder einfach zum Schmökern für Interessierte.
wirklich informativ
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 31 - Tiere im Winter von Andrea Erne
Was machen eigentlich Tiere im Winter? Menschen ziehen sich wärmer an, heizen ein, Trinken warmen Tee doch Tiere? Und was essen Tiere, wenn Schnee liegt?
Solche Fragen beschäftigen junge Entdecker schon manchmal und nicht immer kann man es allein gut mit Worten erklären. Dieses Buch leistet Abhilfe.
Es handelt sich hierbei schon um den 31. Band der Wieso-Weshalb-Warum-Junior Reihe für die Altersgruppe 2-4 Jahre. Alle Bände zu Themen die Kleinkinder interessieren bzw. die ihnen immer wieder begegnen.
Das Buch ist robust – Spiralbindung, handliches Format, dicke Seiten und stabiler Einband.
Die Illustrationen sind wie ich finde ansprechend, farblich passend und realistisch. Hinter den Klappen befindet sich ein Bild, das jeweils einen tieferen Einblick ermöglicht wie z.B. in einen Maulwurfshügel. Die Handhabung war für uns leicht möglich, allerdings ist es auch nicht der erste Band der Serie.
Passend zu diesen Illustrationen liefert nun der Text die Erklärung. Der Text ist eher kurz, die Sprache ist dafür nicht zu kompliziert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Buch bei Erstlesern noch einmal zur Hand genommen wird.
Der Inhalt ist wirklich interessant und auch als Erwachsener lernt man definitiv noch etwas dazu. Gut finde ich, dass alles auch wissenschaftlich geprüft ist.
Etwas skeptisch bin ich mit der unteren Altersgrenze des Buches. Natürlich ist jedes Kind anders und manche sind speziell an Tieren interessiert und haben sich vielleicht schon viel damit beschäftigt. Für zwei hier bei uns war es dann gesamt doch etwas zu ausführlich und detailliert.
Nicht desto trotz gefällt es die Tiere zu sehen und wechseln es gerne mit anderen Bänden der Junior Reihe ab.
Humorvolles Herbstfeeling mit unserem Lieblingshasen
Hase Hibiskus und die Herbstsause von Andreas König
Und wieder wird es turbulent für Hase Hibiskus und seine Freunde Tom Bär und Maxi Maus. Jetzt im Herbst steht in Waldhausen ein Fest an, dafür wird ein Laternenumzug, ein Lagerfeuer und natürlich das Essen vorbereitet. Da es viel Arbeit ist, soll diese unter allen Besuchern aufgeteilt werden – jeder trägt etwas bei.
Doch es läuft nicht glatt – Maxi Maus sucht die Mundharmonika zum Musizieren. Ein Baum stürzt um und blockiert den Weg. Und noch so manches mehr. Die Waldbewohner müssen zusammenhalten.
Das Buch reiht sich perfekt in die Reihe von Hase Hibiskus ein. Man trifft den Hasen mit der Bunten Mütze und seine liebenswerten und unterschiedlichen Freunde wieder und folgt in neue Abenteuer. Aber auch hier trifft man neue Charaktere – wie bunt doch die Welt von Hase Hibiskus ist.
Die Gestaltung des Buches ist wunderbar – wunderschöne herbstliche Töne auf jeder Seite und dennoch der Text ist dennoch gut lesbar. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und greifen die Textpassagen gut auf. Immer wieder entdeckt man neue Details und man merkt richtig, wie die einzelnen Charaktere zum Leben erwachen.
Die Zielgruppe für dieses Buch sind Kinder ab drei Jahren. Passend wie ich finde, aber ich denke auch ältere können es genießen. Vor allem manche Wortspiele mögen da vielleicht besser verstanden werden.
Und auch die Botschaft, die das Buch transportiert – Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft, ist etwas das immer relevant ist. Denn auch wenn es vielleicht andere Hindernisse sind, überwindet man diese gemeinsam viel leichter. Und die Gruppe um Hase Hibiskus ist ebenfalls ein Highlight, so herzig verschieden.
Eine passende Ergänzung der Hase Hibiskus Reihe, eben weil es so schöne herbstliche Stimmung und Gemütlichkeit verbreitet.
hier wird es geliebt
Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Maria Höck
Wer die Serie mein erstes Sachen Suchen Wimmelbuch von Ravensburger kennt, wird hier den bekannten Aufbau wieder finden.
Ein durchwegs stabiler Aufbau durch Pappseiten. Es hält etwas aus, wichtig in diesem Alter.
Es gibt eine Doppelseite pro Situation: Die Bilder sind bunt und ansprechend, aber altersgerecht detailliert – also nicht zu überladen, aber eben auch nicht leer.
Jede Seite trägt eine weiße Spalte, in der einerseits etwas Text zum Vorlesen ist, andererseits auch die Suchaufgaben. Der Text ist kurz und verständlich eben auch altersgerecht. Das Kind verliert nicht den Faden. Jedes Bild eines Suchgegenstandes enthält den Namen samt Artikel. Dies ist praktisch, weil man diesen eben gleich mit präsentiert.
Die Szenen, die dargestellt werden, sind vielfältig, modern und tauchen auch im Alltag der Kinder auf. Man sieht z.B. den alltäglichen Straßenverkehr, einen Verkehrsunfall, eine Baustelle und eine Aufräumsituation. Alles auch inklusiv: Rollstühle, Menschen verschiedener Herkunft. Und generell modern, denn wer hätte schon ein Lastenrad in einem Bilderbuch vor zehn bis fünfzehn Jahren gefunden?
Nachdem wir schon mit dem Band Meine Welt zufrieden waren, eine schöne Ergänzung der Wimmelbuchbibilothek.











