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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ecinev:

Günter Habicht wird Opa

Lass das mal den Opa machen! von Günter Habicht

Günter Habicht, Berliner Rentner wird das erste Mal Opa. Nachdem der Erzeuger ein Auslandssemester in den USA absolviert, zieht die schwangere Tochter wieder in ihr altes Kinderzimmer. Der Alltag mit einer schwangeren Tochter deren Hormone komplett durcheinander sind ist nicht einfach.

Günter Habicht hat auch sonst noch jede Menge um die Ohren, er kontrolliert die Straßen und Plätze in seinem Kiez.

Wer weiß ob die das sonst alles richtig machen würden, Kontrolle ist besser. Außerdem geht er als Techniker mit seinem Kumpel Erbse auf Tour. Da die große Musikkarriere ausgeblieben ist, tourt Erbse, eigentlich Kneipenwirt, auf diversen Seniorenveranstaltungen und Möbelhauseröffnungen.

Das Buch ist wieder einmal so herrlich aus dem Leben geschrieben. Wie schon die Online-Oma Bergmann sprüht das Buch vor Humor. Manches stark überzogen aber alles in allem ein schönes Buch. Der Schreibstil frei nach Berliner Schnauze läßt sich das Buch schnell und leicht lesen. Ich bin gespannt auf weitere Abenteuer des Opas.

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Den Augenblick eingefangen

Das Licht im Rücken von Sandra Lüpkes

Ein Klick, nur einen Wimpernschlag lang, das Geräusch mit dem man den Augenblick ins Metallkästchen sperrt.

Das beschreibt die Ereignisse die in diesem Buch erzählt werden. Die Geschichte einer Industriellen Familie Anfang des 19. Jahrhunderts in Wetzlar und eines Tüftlers der das Photographieren mit den schweren sperrigen Glasplatten satt hatte und ein handliches Metallkästchen gebaut hat.

Als Feinmechaniker der Optik Werke Leitz war er der Erfinder der heute bekannten Leica Kamera.

Eindrucksvoll wird die Geschichte der Familie Leitz sowie anderer Personen aus Wetzlar, teils real teils fiktiv erzählt. Die Sorgen und Nöte des Firmeninhabers und den Kindern sowie der einfachen Bevölkerung der kleinen hessischen Stadt in der Nähe von Frankfurt.

Der Schreibstil ist sehr lebendig, die Personen gut beschrieben, erlebt man die schwere Zeit über 2 Weltkriege hinweg. Ein Personenregister am Schluss und einige Photos machen das Buch zu einer besonderen Geschichtsstunde.

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Glück ist da wo man es nicht erwartet

Das Meer und ich von Tessa Randau

Eine Frau Mitte 40 wollte mit ihrer Freundin einen Urlaub auf einer kleinen Insel verbringen. Doch die Freundin muss kurzfristig absagen. Also fährt sie alleine und versucht das Beste aus dieser Reise zu machen. Die Kinder, Teenager und ihr Mann kommen auch ohne sie aus und vermissen sie nicht sonderlich.

Den ständigen Blick aufs Handy kann sie sich sparen.

Am Strand findet sie eine Flaschenpost mit einer berührenden Botschaft. Per Zufall lernt sie kurz darauf die Schreiberin der Botschaft kennen, Lene eine Frau die mitten im Leben steht, ihr Geld mit Sandorn Produkten verdient. Die beiden freunden sich an und Lene verhilft ihr bei gemeinsamen Spaziergängen ein neues Lebensgefühl.

Dieses kleine Büchlein ist schnell gelesen und zeigt, das Glück ist da wo man es nicht erwartet, in einem selbst. Der Schreibstil ist schön, einfühlsam kann man ein paar Ratschläge mitnehmen und vielleicht auf das eigene Leben anwenden.

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Königreich der Sonne

SOL. Das Spiel der Zehn von Aiden Thomas

Vor Tausenden von Jahren sind Gottheiten auf die Erde gekommen, die Nachfahren leben heute noch in Reino del Sol. Alle 10 Jahre müssen 10 Jugendliche in Spielen gegeneinander antreten und für die Ehre kämpfen das Licht der Sonne zu tragen.

Dieses Mal ist der 17jährige Theo überraschenderweise auserwählt obwohl er einer anderen Gruppe angehört und überhaupt anders ist als die anderen Jugendlichen.

Gemeinsam mit seinen Freunden will er an dem Wettbewerb teilnehmen.

Wieder einmal kann man mit Aiden Thomas in eine qweere Welt, angesiedelt in Lateinamerika, eintauchen nach den Cemetery Boys. Das Thema Diversität mit allen Facetten wird gut dargestellt. Die Welt der Götter und Halbgötter war für mich etwas verwirrend, man braucht etwas um sich auf diese Phantasiewelt einzulassen.

Das Cover und der farbige Buchschnitt machen das Buch bestimmt zu einem Hingucker in jeder Buchhandlung. Der Schreibstil ist durchaus temporeich und für die Jugendliche Zielgruppe gut zu lesen. Ich bin gespannt auf eine Fortsetzung.

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Bildung ist der Schlüssel

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Marie Curie von Christopher Eliopoulos; Brad Meltzer

Marie Curie wusste schon als Kind dass sie Wissenschaftlerin werden will. Doch im 19 Jahrhundert war Schulbildung für Mädchen selten und ein Studium an einer Universität schlicht unmöglich. Mit ihrem eisernen Willen gelang es Marie diese Hürde zu nehmen und erhielt am Ende 2 Nobelpreise.
Vieles davon war mir selbst nicht bekannt.

In diesem Kinderbuch aus der Reihe 'Jede*r kann die Welt verändertn' wird das Leben dieser beeindruckenden Frau erzählt kindgerecht erzählt. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll gestaltet. Gewöhnungsbedürftig finde ich allerdings, dass Marie auch als Erwachsene immer noch als Kind gezeichnet wird inmitten anderer. Zur Wiedererkennung für die jungen Leser aber ein gutes Mittel.

Die Botschaften die diese Buchreihe enthält ist alterslos und für alle Zeit gültig. Mit Bildung kann man das Leben verändern.

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Andersig

Wolf von Sasa Stanisic

Der Held dieser Geschichte liest lieber über Abenteuer als selbst welche zu erleben. Seine Begeisterung, als seine Mutter ihm beim gemeinsamen Salat zubereiten erklärt, sie habe ihn bei einem Ferienlager in den Wäldern Brandenburgs angemeldet, ist riesig. Doch es ist beschlossene Sache. Die halbe Schulklasse ist ebenfalls dabei, also auch die Dreschke Zwillinge und Marko sowie Jörg.

Der ist das erklärte Opfer der Klasse und wird oft gemobbt. Schließlich ist er 'andersig' Das wird auch in der gemeinsamen Hütte deutlich. Er liebt die Natur und geht gerne mit seinem Vater im Wald wandern. Kemi dagegen hasst die Natur und hält nichts vom Wandern oder anderer verordneter Vergnügungen in der Natur.

Er beobachtet wie Jörg auch im Ferienlager die Gemeinheiten der Schulkameraden über sich ergehen läßt und die Betreuer dies nicht erkennen und eingreifen. Nachts träumt er von einem Wolf und erkennt, er muss hier selbst Mut beweisen um schlimmeres zu verhindern.

Mit vielen wunderschönen Illustrationen wird die Geschichte aus Sicht von Kemi geschildert. Der Schreibstil ist kindgerecht, neben witzigen Momenten gibt es auch ernste Momente. Ein sehr empfehlenswertes Buch für junge Leser und für alle anderen die sich als Außenseiter fühlen.

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Mörderisches Kegelturnier

Fiese Brise in St. Peter-(M)Ording von Tanja Janz

In Sankt Peter Ording findet seit Jahren ein Kegelturnier statt und Ilva, Lehrerin an der Nordseeschule ist bei der Organisation dabei. Die ganze Familie freut sich aufs Kegeln, der Bruder bei der örtlichen Polizei übt während der Dienstzeit, denn SPO ist ein ruhiges Revier. Kurz nach Beginn des Turniers wird jedoch der Herausforderer tot in seinem Wohnwagen aufgefunden.

Da er recht unbeliebt war und herauskommt, kurz vorher Susi im Wagen verführt zu haben, scheint der Fall schnell aufgeklärt. Doch die Obduktion ergibt etwas anderes. Also müssen Fred und seine Kollegen weiter ermitteln. Dann wird wenig später noch ein Teilnehmer des Turniers tot am Strand gefunden. Die örtliche Polizei ist vollkommen naiv und tappt völlig im Dunkeln, da muss Ilva ran die sich mit ihren Freundinnen an der Ermittlung beteiligt.

Der Schreibstil ist simpel, die einzelnen Kapiteln mit Wetterbericht versehen. Die Personen werden gut beschrieben. Das Buch ist eher ein Cosy Crime an einem schönen Urlaubsort anstatt ein spannender Krimi. Ein nettes Buch um es bei einem Nordseeurlaub im Strandkorb zu lesen und sich dabei den Wind um die Ohren wehen zu lassen.

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Campingglück auf Sylt

Sylt oder Süßes von Claudia Thesenfitz

Doreen Grünings Leben ist minutiös strukturiert und geplant, sie selbst lebt mit viel Sport, wenig Essen sehr asketisch. Beruflich strebt es die Hotelmanagerin nach Höherem, eine Beförderung nach New York oder Dubai sollten schon drin sein als sie zu ihrem Chef gerufen wird. Doch der hat anderes vor, die Hotelkette plant einen Glamping Platz auf Sylt.

Dumm nur, das der geplante Luxus Camping Platz zur Zeit noch etwas heruntergekommen und mit vielen Dauermietern belegt ist. Doreen soll diese zur Umsiedelung bewegen. Zur Tarnung reist sie mit einem alten Bully des Hotelpraktikanten nach Sylt.

Anfangs versucht sie noch ihren bisherigen Lebensstil aufrecht zu erhalten, ertappt sich aber immer mehr das ihr das einfache Leben am Meer auch gefällt. Als ihr Plan der Umsiedelung der Dauercamper zu scheitern droht, fordert ihr Chef sie zu härteren Mitteln auf und Doreen fragt sich immer mehr auf wessen Seite sie eigentlich steht.

Ich habe fast alle der Glücksromane von Sylt gelesen und finde es immer wieder herrlich mit dem lebendigen und humorvollen Schreibstil in das Inselleben einzutauchen, auch die aktuellen und kritischen Themen werden gut beschrieben. Leider währt das Glück meist nicht sehr lange, denn die Bücher sind schnell gelesen. Dieses Mal hatte ich das Hörbuch, auch eine schöne Erfahrung. Gerne immer mehr davon.

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Neuanfang

Sylt oder Süßes von Claudia Thesenfitz

Karla hat einen erfolgreichen Job, wohnt in Berlin in einer Penthouse Wohnung, ihr erfolgreicher Freund träumt von einer Penthouse Wohnung in New York, sie häufen jede Menge Luxus Artikel an und machen tolle Reisen. Doch Karla ist unglücklich, ihr Traum ist es ein Buch zu schreiben und stellt sich immer mehr die Frage, wofür all der Luxus wenn der wahre Lebenstraum dabei auf der Strecke bleibt.

Sie trennt sich von ihrem Freund, packt ein paar Sachen und zieht vorübergehend zu ihren Eltern. Ihr Traum, ein Häuschen in der Provence nimmt immer mehr Gestalt an und über eine befreundete Buchhändlerin kann sie in einem kleinen provencalischen Ort ein kleines Häuschen mieten und beginnt mit ihrem großen Projekt ein Buch zu schreiben.

Die Geschichte ist unglaublich berührend, die Landschaft, die Personen alle so gut beschrieben. Es war eine Wohltat dieses schmale Buch zu lesen. Das Cover, eine Frau vor lavendelfarbenen Hintergrund erinnert an die blühenden Lavendelfelder in der sommerlichen Provence. Eindrucksvoll werden auch die Selbstzweifel von Karla geschildert die sie immer wieder zweifeln lassen als Autorin erfolgreich zu werden.

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Chronik einer Rache

Diabolisch von Jonas Wagner

1995 der 6 jährige Alex und seine ältere Schwester warten an einem kalten Februar Abend vergeblich auf ihren Vater der sie vom Turnen abholen sollte. Keiner der vorbei fahrenden Autos nimmt die beiden ins einige Kilometer entfernte Nachbardorf mit. Sie entschließen sich zu laufen doch irgendwann kann Alex nicht mehr und wartet an der Bushaltestelle.

Die Schwester geht alleine weiter und kommt heil zu Hause an.

Mehr als 20 Jahre später geschehen in dem kleinen Schwarzwalddorf grausame Morde und die Polizei verlegt kurzerhand ihre Einsatzzentrale in eine Gastwirtschaft nachdem immer mehr Todesfälle auftauchen. Gibt es einen Zusammenhang? Wo ist das Motiv?

In Rückblicken wird das traurige Schicksal von Alex beschrieben, eine beispiellose Verkettung von Ignoranz einem hilflosen Kind gegenüber und Senationslust. In der Gegenwart ermittelt die Polizei immer noch und kommt allmählich dem Geschehen von damals auf die Spur.

Eigentlich erkennt man den Täter und das Motiv schon recht schnell als Leser, die Schilderungen machen diesen Thriller aber zu einem spannenden Lesegenuß. Der Schreibstil ist sehr lebendig, die Grausamkeiten werden teilweise überdeutlich beschieben.

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