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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

aktuelle Thematik

Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. von Kristine Getz

Die Leseprobe zum Buch "Poppy" der Autorin Kristine Getz versprach einen spannenden Thriller.

Der Horror aller Eltern passiert den Eheleuten Lotte und Jens Wigg-ihr zweijähriges Kind Poppy verschwindet spurlos vom Grundstück der Großeltern.
Lotte und Jens sind sogenannte Influencer und lassen ihre fast 500.

000 Follower an ihrem Leben teilhaben. Dies baut einen immensen Druck auf, wenn man seinen Lebensunterhalt mit Kooperationen großer Firmen bestreiten will. Da bleibt nicht viel Platz fürs Privatleben, alles wird gepostet und Highlighits müssen auch her, damit die Zahl der Follower nicht sinkt. SIe haben im Vorfeld Drohungen bekommen, und kürzlich war schon einmal ein kleines Mädchen verschwunden, welches allerdings unversehrt wieder auftauchte.
Die Ermittlerin Emer, erholt sich gerade noch von einem psychischen Zusammenbruch, doch als sie vom Verschwinden Poppys erfährt, schaltet sie sich in die Ermittlungen ein.

Insgesamt hat mich das Buch, trotz des sehr aktuellen Themas enttäuscht. Die Protagonisten waren mit zu oberflächlich charakterisiert. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, mir würde Hintergrundwissen fehlen, gerade im Bezug auf Emer. Die Gefühlswelt der Eltern wirkte sehr stereotyp auf mich.
Leider konnte mich das Buch nicht so fesseln, wie ich es von einem guten Thriller erwarte.

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gemischte Gefühle

Nur du und ich von Laure Van Rensburg

"Nur Du und Ich" der Autorin Laure van Rensburg hatte mich durch den viel versprechenden Klappentext angesprochen.

Elli und Steven machen sich auf in die Abgeschiedenheit eines Herrenhauses um ihre Liebe zu feiern, weit und breit keine Zivilisation, nur sie beide. So stellt man sich ein perfektes Wochenende eines verliebten Paares vor.

Es kommt alles anders, taucht man als Leser in die Vergangenheit der beiden Protagonisten ein. Diese ist alles andere als leichte Kost. Wer ist/war hier Täter und ist auf Rache aus?

Meine Erwartungen an den Thriller wurde leider nicht erfüllt, es kommt zu vielen Längen im Geschehen um Elli und Steven, diese konnten auch die kurzen Kapitel nicht auffangen. Zu Beginn war die Story noch ein wenig spannend, dies verlor sich leider in den ausufernden Gedanken der beden Protagonisten, so dass ich mich teilweise zwingen musste am Lesen zu bleiben.

Das Ende war in meinen Augen sehr absurd, unglaubwürdg und zu schnell abgehandelt. Als Thriller kann ich das Buch nicht bezeichnen, auch wenn ausarbeitungswürdige Szenen vorhanden waren. Die Thematik ist allerdings sehr aktuell.

Insgesamt hatte ich mir von dem Buch eniges mehr versprochen und kann leider nur mit 3 Sternen bewerten.

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überraschend anders

P.S. Morgen bist du tot von Vera Kurian

Der Debut - Thriller der Autorin Vera Kurian hat es in sich. Das Setting ist etwas ganz anderes als ich es von anderen Thrillern gewohnt bin.

7 Psychopathen nehmen an einem Studienprojekt an der Adams Universität teil. Sie werden unter die anderen Studenten gemischt, ohne zu wissen wer die anderen Stuedienteilnehmer sind.

Cloe ist eine von ihnen, doch sie verfolgt ein eigenes Ziel, will sie doch den Jungen ermorden, der ihr in der Vergangenheit Gewalt angetan hat. Sie hat einen teuflisch guten Plan ausgearbeitet, 60 Tage hat sie Zeit diesen umzusetzen, denn dann sind die großen Demos in D.C.
Doch dann kommt alles anders als geplant, ein Studienteilnehmer wird ermordet und bald schon folgt der Nächste. Cloe bleibt keine andere Wahl als die anderen Studienteilnehmer zu finden, in Charles findet sie einen Verbündeten, doch kann sie ihm trauen? Derr dritte im Bunde wird Andre, der ein ganz eigenes Geheimnis mit sich herumträgt. Kann ein Psychopath einem anderen wirklich trauen? Eine spannende Jagd auf den Täter beginnt.

Mit "P:S. Morgen bist Du tot" ist der Autorin ein tolles Debut im Bereich Thriller gelungen. Die psychologischen und charkaterlichen Eigenschaften von psychpathischen Persönlichkeiten werden sehr realistisch und überzeugend dargestellt. Die kurzen Kapitel ließen mich nur so durch das Buch fliegen. Es gab viele Wendungen, die mich als Leserin in die Irre führten, genau so stellt sich für mich ein guter Thriller dar.
Unbedingt Lesenswert.

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ein Pageturner der Extraklasse

Kaltherz von Henri Faber

"Kaltherz" des Autors Henri Faber ist der zweite Thriller den ich von ihm gelesen habe und ich bin von beiden Thrillern begeistert.

Marie ist verschwunden, ihre Eltern Clara und Jakob verzweifelt. Jeder der Beiden geht auf unterschiedliche Weise mit dieser Leere und Verzweiflung um: Clara wird teilnahmslos und würde am liebsten nicht mehr leben, Jakob dagegen versucht krampfhaft die Fassade nach außen hin aufrecht zu halten.

Kommissarin Kim Lansky, eine ungewöhnliche Ermittlerin wird mit dem Fall betraut, sie erbt ihn quasi, da der ermittlende Kommissar verstorben ist. Sie sticht aus der Masse der Ermittlerinnen deutlich heraus, kommt sie doch von ganz unten.

Henri Faber erzählt die Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven, sowohl aus derer von Clara und Jakob, als auch aus der von Marie dem Opfer. Gerade die Perspektive, aus der kindlichen Sicht, machen dieses Buch so besonders, auch stellenweise kaum aushaltbar.

Die gesamte Geschichte ist voller Wendungen und Überraschungen, die selbst mich als Thriller Verschlinger immer mal wieder in die falsche Richtung schicken konnte. Dies geschieht wahrlich nicht häufig.
"Kaltherz" ist ein Thriller, der mich von der ersten Seite an gefangen genommen hat, mich fesselte und der mir teilweise den Atem raubte.

Der Schreibstil ist phänomenal, die Charaktere super getroffen, ein Thriller der angenehm aus dem Einheitsbrei heraussticht.

Ich hoffe, der Autor schreibt noch mehr solcher Ausnahme -Thriller. Klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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empfehlenswerte Lektüre

Gesichter von Tove Ditlevsen

Schon die Kopenhagen Trilogie der Autorin hat mich restlos begeistert. Als ich nun die Möglichkeit hatte die Übersetzung des BUches "Gesichter" der Autorin zu lesen, war ich sehr gespannt.

Es wird ein wichtiges, häufig verschwiegenes Thema in Familien behandelt. Die gewählte Protagonistin Lise Mundus, eine seit 2 Jahren erfolglose Schriftstellerin verliert nach und nach den Bezug zur Realität und landet nach einem vorgetäuschten Suizidversuch 1968 in der Psychiatrie.

Sie verweigert sich den Behandlungen und der Nahrung, so dass sie letztendlich fixiert dahin vegitiert.

Beeindruckend ist wieder der Schreibstil und die Sprachauswahl, die mich als Leserin mitgenommen hat in eine Psyche, die sich selber etwas vorgaukelt und aus diesem Wahn nicht allein herausfinden kann. Eine Seele die zum letzten greift um einer, für sie unerträglichen Situation zu entfliehen.

Ein kurzes, aber um so intensiveres Buch, welches autofiktional ist und dadurch noch mehr Gewalt und Bedrückung auslöst.
Sehr empfehlenswerte Lektüre.

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wichtiges Thema-geniale Umsetzung

Die sieben Schalen des Zorns von Markus Thiele

Mit "Die sieben Schalen des Zorns" hat der Autor Markus Thiele ein wichtiges Thema für die Gesellschaft spannend und aufrüttelnd erzählt.

Max und Jonas sind von Kindheit an befreundet, bis sie sich nach dem Studium voneinander entfernen. Sie verbindet ein Geheimnis, welches sie nicht zur Ruhe kommen lässt.

Max ist Arzt und Jonas steht kurz vor der Ernennung zum Generalstaatsanwalt, als Max ihn um Hilfe bittet. Er hat Marie ihren letzten Wunsch erfüllt und ihren Wunsch nach einem Sterben in Würde ermöglicht. Marie befand sich zu dem Zeitpunkt in einem Zustand von Alzheimer Demenz im Endstadium.

Erzählt wird die Geschichte mit Rückblicken auf die Kindheit von Max und Jonas, welche tiefe Einblicke in die Entwicklung der beiden Protagonisten gibt. Markus Thiele, selber Rechtsanwalt versteht es gekonnt mir als Leserin den Ablauf unseres Justizsystems vor Augen zu führen.

Das Thema Sterbehilfe ist aktueller denn je, hat doch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe schon 2020 beschieden, dass jeder Mensch ein Anrecht auf selbstbestimmtes Sterben hat. Die Regierung und der Berufsverband der Ärzte jedoch machen keinerlei Anstalten etwas rechtsicheres für die Bürger auf den Weg zu bringen.

Auch mit seinem dritten Buch konnte mich der Autor, sowohl von der Thematik, als auch mit seinem Schreibtsil völlig überzeugen.
Klare Leseempfehlung von mir.

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Ein toller Winkelmann

Das Letzte, was du hörst von Andreas Winkelmann

Mit dem Thriller "Das Letzte, was Du hörst" hat Andreas Winkelmann wieder einmal bewiesen, dass er Spannung von der ersten bis zur letzte Seite aufbauen kann.

Ein ansich harmlos erscheinender Podcast wird zum Mittelpunkt der Ermittlungen der Kommissarin Carola Barreis. Der Podcast verspricht den Hörern, und davon gibt es erstaunlich viele, ein besseres Verständnis von sich selber.

Roya Meyer, Journalistin ist an dem Podcaster Marc Maria Hagen dran, da sie eine große Story wittert. Warum ermorden die Hörer von Hörgefühlt ihre Partner und bringen sich selber danach um?
Ein verworrener Fall, der in verschiedenen Zeitebenen erzählt wird und mich als Leserin das ein oder andere Mal auf die falsche Fährte geschickt hat.

Die Kommissarin mit ihrer leicht genervten schrulligen Art, aber einem messerscharfen Verstand gefällt mir ausgesprochen gut, gerne würde ich mehr von ihr Lesen und fänd eine Reihe mit Carola toll.

Der Schreibstil war wie gewohnt super zu lesen, die Wortwahl absolut passen und die Spannung war durchweg auf einem hohen Niveau. Hinzu kam noch die psychische, sehr gut ausgearbeitete Komponente.

So müssen Thriller für mich geschrieben werden. HIer vergebe ich gerne 5 Sterne.

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aktuelle Lektüre mit Längen

Den Wölfen zum Fraß von Patrick McGuinness

"Den Wölfen zum Fraß" des Autors Patrick McGuinness würde ich nicht als Krimi, sondern eher als Roman mit kriminalistischem Einschlag bezeichnen.

Die Geschichte beruht auf einem wahren Kriminalfall, der sich an einem Elite College ereignet hat.

Eine junge Frau wird am Flussufer in Kent, nahe bei London aufgefunden.

Gary und Ander werden mit den Ermittlungen betraut. Besonders bizzar dabei, Ander hat das Nobel Internat selber besucht und wurde vom Hauptverdächtigen unterrichtet. Die Medien veranstalten eine Hetzjagd auf den mittlerweile pesionierten Lehrer Michael Wolphram.

Patrick Mc Guinnes lässt den Protagonisten als Ich-Erzähler sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart eintauchen und vermittelte mir dadurch ein äußerst stimmiges Bild. Während Ander sich auf die Suche nach der Wahrheit begibt, zeigt sich bei Gary die beeinflussbarkeit der Menschen durch die Medien.

Das Buch war vom Schreibstil herausragend, hatte allerdings auch seine Längen in den einzelnen Beschreibungen.

Dieses Buch war keine leichte Kost, jedoch ein wahrer Lesegenuss.

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an der Grenze

Der Zoom-Killer von Chris Meyer

"Der Zoom-Killer" ist der zweite Band der Autorin Chris Meyer rund um den Profiler Tom Bachmann.

Den ersten Band "Der Blutkünstler" habe ich schon shr gemocht, hatte er doch für mich genau die richtige Dosis an Spannung und ein wenig Ekelfaktor. Umso gespannter war ich auf den zweiten Teil.

Dieser Band lässt mich allerdings etwas gespalten zurück, war er doch sehr blutrünstig und grausam in seinen Beschreibungen. Es ging mir wie bei einem Autounfall, ich will nicht hinschauen und mache es doch. Die wechselnden Perspektiven von den Ermittlungen zum Täter haben mir sehr gut gefallen und mich am Lesen gehalten. Dies wurde durch die kurzen Kapitel unterstützt.

Die Ähnlichkeit zu der "Ackemann-Reihe" von Cross lässt sich leider nicht verleugnen. Ein irrer Vater und zwei Erwachsene die unterschiedliche Wege eingeschlagen haben, nachdem sie als Kind durch seine Schule gegangen sind.

Trotzdem mag ich die Charaktere sehr, da sie sehr gut ausgearbeitet sind und was sympathisches an sich haben.

Fazit: Nichts für schwache Nerven.

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anders als erwartet

Papyrus von Irene Vallejo

"Das Buch ist eine der schönsten Erfindungen der Menscheit", schon alleine dieser Satz hat mich begeistert und so war ich auch sehr gespannt auf das Buch. Das Cover des Buches ist wunderschön und ansprechend gestaltet und die gesamte Aufmachung des Buches hat mich angesprochen.Ein völlig untypisches Cover für ein Buch aus dem Diogenes Verlag, aber auch wieder besonders.

Als es dann jedoch ans Lesen ging, war ich mit dem Schreibstil, den Zeitensprüngen und den wechselnden Perspektiven erst einmal überfordert.Gleichzeitig war ich über die Fülle der Informationen begeistert. Da hat die Autorin Irene Vallejo eine fantastische Recherche Arbeit geleistet um mich als Leserin mit in die Antike,´zu den Römern, Griechen und immer wieder in die unglaubliche Bibliothek von Alexander dem Großen mitzunehmen. Das ganze gespickt mit unterhaltsamen Einblicken in die Gier nach dem geschriebenen Wort.

Die Autorin selbst lässt ihre eigene Liebe zu Büchern immer wieder mit einfließen, was das Buch zu etwas persönlichen macht.

Ein schönes Geschenk für Bücherliebhaber, die sich von den 750 Seiten nicht abschrecken lassen und Interesse an den Verknüpfungen der Vergangenheit und der Gegenwart der Bücher haben.

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