Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
spannend und sehr gut recherchiert
Gefährliche Gischt von Anne-M. Keßel
Der Autorin ist Anne-M. Kessel mit ihrem Debutroman "Gefährliche Gischt " ein spannender und interessanter Kriminalfall gelungen.
EIn morgendlicher Spaziergänger am menschenleeren Strand des kleinen verschlafenen Ortes Billersby, geht in Flammen auf. Der erste Verdacht fällt auf den Fund von weißem Phosphor, der wohl noch in unendlich vielen Mengen aus dem zweiten Weltkrieg auf dem Boden der Ost-und Nordsee schlummert.
Ein bedauerlicher Unfall?
Dann taucht in den sozialen Medien ein Film des brennenden Mannes auf. Wer hat ihn gefilmt? Für die Medien eine Sensation.
Die beiden Ermittlerinnen Connie Steenberg und Nora Boysen haben es mit einem Fall zu tun, der nicht so einfach zu knacken ist. HInzu kommt die völlig unterschiedlichen Charaktere der beiden, die eine Zusammenarbeit nicht gerade einfach gestalten.
Die beiden Ermittlerinnen und ihr Team haben mich begeistert. Dazu die tollen Beschreibungen der Umgebung und der See. Ein Fall, der nicht so leicht zu lösen war, wo mich die Autorin auch mal auf die völlig falsche Fähre geschickt hat. Für mich war dieser Krimi mit allem was ich von einem Krimi erwarte absolut rund.
Gerne empfehle ich den Krimi "Gefährliche Gischt" anderen Krimibegeisterten.
Urlaub vom Alltag
Die Richterin und der Tanz des Todes von Liliane Fontaine
Die Richterin und der Tanz des Todes ist der mittlerweile 5. Fall für Mathilde de Boncourt der Autorin Liliane Fontain.
Als Mathilde eine Probe zu einer Show ansieht, passiert das Unfassbare: eine junge Tänzerin bricht zusammen. Was zuerst nach einem Herztod aussieht, wird nach der Obduktion zu einer Mordermittlung.
Wer hatte Interesse daran Samanta zu ermorden? War sie jemanden im Weg. Sie war eine sehr begabte Flamenco Tänzerin, die sich ihren Weg als erste Tänzerin hart erarbeitet hat. Wollte ihr Verlobter sie daran hindern Frankreich zu verlassen?
Fragen über Fragen, die sich dem Ermittleam um Mathilde stellen.
Ich habe alle Bände um die Richterin gelesen und mag die Figuren um sie herum sehr gerne. Es war ein Wiedersehen mit Rachid Bouraada, Felix Tourrain und Martin Endress, den Kunsthistoriker. Nicht zu vergessen Odile, die die leckersten Gerichte verzaubert und Mathilde`s Neffen Sebastian.
Der Leseausflug nach Nimes hat mich wieder mit tollen Charakteren beeinduckt. Die Landschaft und Sehenswürdigkeiten machen Lust auf einen Bsuch dort.
Ein Buch, welches den Kriminalfall nicht im Mittelpunkt hat, mich aber Stunden mit auf eine sehr schöne Reise nahm.
positiv überrascht
Tiefes, dunkles Blau von Seraina Kobler
Mit " Tiefes, dunkles Blau" hat die Autorin Seraina Kobler den ersten Band um die Polizistin Rosa Zambrano die auf dem schönen Zürisee ermittelt.
Der Krimi beginnt mit einer Einführung der Protagonistinb, die sich als erste Handlung im Buch Eizellen zum Einfrieren entnehmen lässt. Kurze Zeit später wird just ihr behandelnder Arzt ermordet aufgefunden.
Rosa soll ihr altes Team bei der Kripo in Zürich bei den Ermittlungen unterstützen. Dort muss sie auch wieder mit Martin zusammen arbeiten, mit dem sie dann und wann mehr als den Tisch teilt. Der Fall bringt die Ermittlungen über Umwege zu einem Biotec Konzern, der vor nichts halt zu machen zu scheint. Mit einem dicken Motiv kann die von Doktor Jensen getrennt lebende Noch-Ehefrau aufwarten, genauso wie die Prostituierten die Jensen seit Jahren aufsuchte.
Mich hat der ruhige und beschauliche Schreibstil der Autorin abgeholt und mit in die Züricher Umgebung genommen. DIe Einführung der Protagonistin und den Nebencharckteren ist äußerst gut gelungen. Diese unaufgeregten Schilderungen, gekrönt mit tollen Landschaftbeschreibungen und Kulinarik vom Feinsten, haben mir in dieser unsteten Zeit richtig gut getan. Der Fall führt in die Abgründe der Genforschung und ließ mich dann und wann gruseln. Wer einen ruhigen, abwechslungreichen Krimi lesen möchte ist hier gut bedient. Leser, die einen hohen Spannungsbogen erwarten dürften hier enttäuscht sein.
nette Unterhaltung
Café der Unsichtbaren von Judith Kuckart
Die Autorin Judith Kuckart erzählt in ihrem Buch " Café der Unsichtbaren" aus dem Leben der Menschen, die sich mit den traurigen, verzweifelten und verlassenen der Gesellschaft beschäftigen.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Telefonseelsorge werden an den Tagen zwischen Gründonnerstag und Ostermontag bei ihrer Arbeit begleitet, dem höchsten Fest der Christen.
Rieke,Wanda, Marianne, Emilia, Matthias, Lorenz und die achtzig Jahre alten Frau von Schrey haben die Ausbildung vor 4 Jahren abgeschlossen und arbeiten seitdem mehr oder weniger als Team. Erzählt und beobachtet wird die Geschichte von Schey, die in ihrem hohen Alter auf viele eigene Erfahrungen zurückblicken kann.
Sie tut dies mal lustig, taurig, unreflektiert und auch schon mal ein wenig sarkastisch. In der Summe sind die Mitarbeiter nicht weniger Bedürftig als die Anrufer des Telefons, setzen sich aber leider im Verlauf der Geschichte nicht damit auseinander.
Das Buch lässt sich gut nebenher lesen, hat mich unterhalten, hinterlässt aber insgesamt keinen bleibenden Eindruck.
spannende Kombi von Thriller und Fantsay
Dunkle Seele von Melanie Golding
Bei" Dunkle Seele" der Autorin Melanie Golding handelt es sich um den zweiten Band um Detective Inspector Joanna Harper und ihr Team. Gelesen werden kann er gut ohne den Vorgängerband "Kalte Wasser" zu kennen.
Ein Mann wird schwer verletzt in seiner Badewanne gefunden, aufmerksam wird man nur auf ihn, da das Wasser in die Wohnung unter ihm läuft.
Johanna wird mit dem Fall betraut und weiß nicht welch schwere Ermittlungen da auf sie zukommen. Schnell wird klar, der Mann hat nicht alleine gelebt, doch wo sind die Frau und das Kind, welche offensichtlich mit ihm zusammen gewohnt haben? Als ein Foto der Frau auftaucht, die augenscheinlich in die Sache involviert ist, steht Johanna vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens.
Der Einstieg in die Geschichte war spannend und machte neugierig auf den weiteren Verlauf. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen, was Anfangs etwas verirrend war und ich ein wenig aus der Geschichte heraus gekommen bin. Die Kombination von Thriller und Fantasy ist der Autorin hervoragend gelungen. Der Schreibstil lässt sich schnell und gut lesen. Die Gedanken der Protagonisten vor allem die der Ruby sind so gut transportiert, dass es so richtig leicht fiel in diese einzutauchen.
Ein Autorin, von der ich gerne weitere Bücher lesen werde.
leichte Sommerlektüre
Sommerschwestern von Monika Peetz
Der Klappentext als auch die Leseprobe des Buches "Sommerschwestern" hatte mich sehr angesprochen.
Yella, Doro, Amelie und Helen bekommen eine Einladung ihrer Mutter nach Holland. Es ist der Ort an dem sie bis zum Unfalltod des Vaters alle Familienurlaube verbracht haben. Jede der Schwestern hat ein anderes Verhältnis zur Mutter und auch untereinander haperts an der ein oder anderen Stelle.
Geheimnisvoll ist die Botschaft. Was möchte die Mutter ihnen mitteilen, was nicht auch am Telefon gesagt werden kann? Im Verlauf des Buches erfahren wir größtenteils as geschieht durch die Figur Yellas.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig zu lesen. Leider fehlten mir bei den Personen der Tiefgang und die wirkliche Auseinandersetzung miteinander. Diese findet immer nur rudimentär mit Einzelnen statt. Die Handlung war insgesamt sehr vorhersehbar und plätscherte bis auf die letzten 40 Seiten vor sich hin. Am besten haben mir noch die Schilderungen der Nordsee und der Umgebung gefallen.
Für mich eine leichte Urlaubs-Sommer Lektüre die hinter meinen Erwartungen weit zurückblieb.
hochspannend
Artemis von Charlotte Charonne
Bei " Artemis" handelt es sich um den zweiten Fall um die Ermittler Simon Peick und Rubina Hiller, die Spike und Ruby genannt werden, Vorweg werden zwei Themen ins Bewusstsein des Lesers gerufen, der veherrende Brandanschlag in Solingen und die Sylvesternacht in Köln, welches dann im Verlauf des Buches einen Bezug zu den Taten und Tätern hat.
Nachdem mich der erste Band "Asklepios" absolut begeistert hat, war ich auf den zweiten dieses Ermittlerteams sehr gespannt.
Paula radelt abends auf der Flucht vor einem herannahendem Gewitter durch den Park, den sie bei Dunkelheit meiden soll. Sie wird von mehrern Männern abgefangen und vergewaltigt. Ruby und Spike werden mit den Ermittlungen betraut, hinzu kommen verstümmelt aufgefundende Männer. Sehr schnell lernt der Leser Maria kennen, die dafür verantwortlich ist, trotzdem wusste ich nicht, wer sich hinter Maria verbirgt. Dieses Rätsel wird erst ganz zu Schluss gelöst, so dass ich im Verlaufe des Buches einige Ahnungen hatte.
Wie auch im ersten Band konnte mich Charlotte Charonne mit ihrem Schreibstil in den Bann ziehen, die Wortwahl ist ausgefeilt und fundiert. Die Protagonisten wurden tief charakterisiert und dadurch sehr lebendig. Privat-und Arbeitsleben haben eine passende Ausgewogenheit. Die Qualen die Paula nach der Vergewaltigung erleidet werden detailliert thematisiert, ohne dabei zu sehr ins Bildliche zu gehen.
Dieser Thriller ist hochspannend, traurigerweise sehr nahe an der heutigen Realität, obwohl natürlich völlig fiktiv. Ein tolles Ermittlerteam, ein spannender Fall und hoffntlich nicht der letzte Band mit Ruby und Spike.
Von mir eine klare Leseempfehlung und 5*.
tolle Charaktere
Der Mann, der zweimal starb von Richard Osman
Der Mann , der zweimal starb ist der zweite Band um den Donnerstagsmordclub. Wieder mit dabei und herrlich schräg: Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim, die in der luxuriösen Seniorenresidenz Coopers Chase im very britischen Kent, leben.
Soviel sei verraten, es geht um Geheimagenten, die Mafia und einer Menge Diamanten.
Alles beginnt mit einem Brief den Elizabeth bekommt, von einem vermeintlich vor Jahren verstorbenen. Damit sind die coolen und schrulligen Alten direkt wieder in einem neuen Fall. Dieser hat es in sich und ist von Anfang an spannend.
Richard Osman zeigt auch in diesem Band den very britischen, schwarzen Humor, den es mir zu lesen einfach Spass macht. Durch die eingeflossenen Tagebucheinträge lernte ich die Protagonisten näher kennen, besonders Elsiabeths Vergnagenheit wird gut dargestellt.
Für mich war der zweite Band aufgrund des tollen Schreibstils wieder eine wahre Freude, alles stimmt hier in dem Buch. Die Spannung ist hoch, es gibt ein paar überraschende Wendungen. Mit Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim hat der Autor vier wundervolle Charaktere geschaffen, die man im Laufe der Bücher einfach lieb gewinnt.
Eine ganz klare Leseempfehlung für Liebhaber des britischen Humors und gerne 5 Sterne für dieses Buch.
nicht ganz so runde Forsetzung
Die andere Schwester von Peter Mohlin; Peter Nyström
Mit "Die andere Schwester" ist der 2. Band um den ehemaligen FBI Agenten John Adderley des Schriftsetllerduos Peter Mohlin und Peter Nyström erschienen.
Die Inhaberin einer Dating-App- Agentur wird bestialisch ermordet in einer alten Kaffeerösterei aufgefunden. John passen die Ermittlungen gerade gar nicht in seine Planung, ist der doch mit anderen Dingen aus seiner Vergangenheit beschäftigt.
Ihre Schwester Alicia gerät aufgrund ihres ambivalenten Verhältnisses zu ihr in den Fokus der Ermittlungen. Bald darauf rückt jedoch ein mutmasslicher Täter in den Vordergrund, der plötzlich nicht mehr aufzufinden ist.
Nach dem ersten Band der Karlstad Reihe hatte ich hohe Erwartungen an diesen Folgeband, der zwar alleine stehen kann, jedoch das Vorwissen meines Erachtens wichtig für den Verlauf dieser Handlung ist. Hatte John im ersten Band noch meine Symphatien, hat er in diesem einige einbüßen müssen. Zu sehr dreht er sich um sich selber.
Die Story ist flüssig geschrieben, die Cliffhanger zum Ende der Kapitel ließen ich weiter lesen. Spannung war stellenweise sehr hoch, manches plätscherte allerdings vor sich hin. Das Ende lässt auf einen dritten Band hoffen, der vielleicht wieder einen etwas anderen John zeigen kann.
Insgesamt 4 Sterne und eine Leseempfehlung bei Kenntnis des ersten Bandes.
guter Einstieg in die Reihe
Wisting und die Stunde der Wahrheit von Jørn Lier Horst
Wisting als junger Streifenpolizist-oder wie alles begann. Eahndelt sich sozusagen um die Vorgeschichte der Cold Case Reihe um Wisting.
Bei einer Begrüßung neuer Polizisten wird Wisting zurück ins Jahr 1983 katapultiert und als begeisterte Leserin der Wisting Reihe lerne ich hier den jungen und noch unerfahrenen Wisting kennen.
Gerade Familienvater geworden lässt er einen BAnkräuber entkommen und den Fall übernahmen andere. Er darf sich mit einen durchlöchterten Oldtimer in einer Scheune beschäftigen. Als dann noch ein Skelett auftaucht, welches aus den 1920 Jahren zu sein scheint, ist sein Ehrgeiz geweckt.
Schon damals bemerkt man seine ruhige und besonne Art zu ermitteln. Ein Ermittler der auch um die Ecke denken kann und dem auch Zusammenhänge auffallen, die nicht für jeden offensichtlich sind.
MIr hat die Rückblende zu Wistings Anfängen sehr gut gefallen, da auch ein Stück weit seine Familie, vor allem seine Frau bei diesem Fall eine Rolle spielt. Wie gewohnt von Lier Horst ist auch dies ein ruhiger, aber dennoch spannender Krimi, den es Spass macht zu lesen.
Gute Unterhaltung für Freunde von Kommissar Wisting und ein ebenso guter Einstieg in die Cold Case Reihe.











