Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
langatmiges Ende der Trilogie
1795 von Niklas Natt och Dag
Mit 1795 bringt der Autor Niklas och Dach seine Trilogie um Winge und Cardell zu einem spannenden und überraschenden Ende.
Wie auch schon in den ersten beiden Bänden prägt die düstere und depressive die Stimmung der Geschicht. Ein Brief mit fden Namen der Verschwörer soll existieren- was hat die verschwundene Anna Stina damit zu tun? Winge und Cardell wollen Anna schützen und suchen sie verzweifelt.
Auf der anderen Seite sind sie einem brutalen Psychopathen auf der Spur, der sehr planvoll vorgeht.
DIe einzelnen Erzählstränge sind von Armut, Krankheit und Verfolgung geprägt, werden aber zum Ende hin schlüssig zusammengefügt.
War ich von 1793 noch komplett begeistert und habe 1794 gerne gelesen, stören mich im letzten Band die vielen, in meinen Augen doch unnötigen Längen und ich bin forh, dass mit diesem Band ein Abschluss der Geschichte um Winge und Cardell gefunden wurde. Der erste Band war für mich mit Abstand der beste Band der Reihe.
spannend und unfassbar
Der dreizehnte Mann von Florian Schwiecker; Michael Tsokos
" Der dreizehnte Mann" des Autorenduos Schwieker und Tsokos ist der zweite Band um den Rechtsanwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmedizer Jamer. Genauso wie der erste Band bringt der Plot Spannung und Unglauben.
Jörg Grünewald umd Timo Krampe wenden sich an die Journalistin des Berliner Tagesblatt um einen Skandal Sondergleichen an die Öffentlichkeit zu bringen.
Kurz vor dem Treffen verschwindet Jörg jedoch spurlos. Die Journalistin wendet sich an Rocco- was Timo Krampe ihm erzählt macht ihn Fassungslos. Unter den Augen des Jugendamtes wurden Kinder und Jugendliche in die Obhut vor pädophilen Männern gegeben. Involviert in diese Geschichte, der aussichtsreichste Kandidat der SPD für das Bürgermeisteramt Berlins. Die Straftaten sind mittlerweile alle verjährt und vorhergehende Anklagen wurden fallen gelassen. Können Rocco und sein Freund Gerechtigkeit für die Opfer bekommen?
Wieder konnte mich der Schreibstil dieses Autoren - Duos vollauf begeistern. Die kurzen knackigen Kapitel haben mich am Lesen gehalten und die Seiten flogen nur so dahin. Der Schreibstil bringt die Emotionen gut auf den Punkt ohne zu sehr ins Detail zu gehen, da reicht das eigene Kopfkino schon aus.
Ich freue mich auf den hoffentlich nächsten Band mit Rocco und Tobias.
mystischer Thriller
Der Herzgräber von Jen Williams
Der Herzgräber der Autorin Jen Williams nutzt einen für Thriller Fans altbekannten Plot- ein Serienkiller der seit 20 Jahren im Gefängnis sitzt und es wird wieder genau nach seinem Modus Operandi getötet.
Heather Evans kommt nach dem Selbstmord ihrer Mutter wieder in ihren Heimatort und das verhasste Elternhaus.
Kontakt zu ihrer Mutter hatte sie nur noch sporadisch und nun will sie den Nachlass ihrer Mutter schnellstens regeln um wieder in ihr Leben zurück zu gehen.
Als der Nachlass ihrer Mutter allerdings einen langjährigen Briefkontakt ihrer Mutter mit dem verurteilten Serienkiller ans Licht bringt, wird ihre Neugier geweckt und sie setzt sich mit dem ermittelnden Officer in Verbindung. Mysteriöse Dinge geschehen im Haus ihrer Mutter- sie fühlt sich nicht mehr sicher.
Heather stellt Nachforschungen in der Vergangenheit ihrer Mutter an und stößt auf ein furchtbares, unvorstellbares Geheimnis.
Die Idee zu der Story hat mir sehr gut gefallen, nur leider wurde ich mit der Protagonistin nicht wirklich warm. Ihre Gespräche und Gedanken waren häufig sehr naiv, dadurch war ich zwischenzeitlich doch sehr genervt. Atmosphärisch jedoch war der Thriller ein Sahnetörtchen und nahm mich dadurch dann doch gefangen.
Alles in allem ein solider Thriller, bei dem die Übersetzung allerdings einige sprachliche Schwächen aufwies.
Somit gerne gegebene 3 Sterne.
Tiefgründiger Krimi
Vertrauen von Dror Mishani
Vertrauen des Autors Dror Mishani ist der 4. Fall für den Inspector Avi Avraham, auf den ich mich sehr gefreut habe.
Zwei Fälle an einem Tag für Avi Avraham, ein gefundenes Neugeborenes und ein Vermisstenfall. Avi, der gerade sehr an seiner Berufswahl zweifelt und bei dem auch privat nicht alles rund läuft, stürzt sich auf den Vermisstenfall.
Sehr ungewöhnlich stellt sich dieser dar-morgens als Gast aus dem Hotel gegangen, am Nachmittag kommen "Verwandte", zahlen und nehmen das Gepäck mit....
Wie gewohnt versteht es der Autor excellent die einzelnen Protagonisten zu charakterisieren, ihnen eine große Tiefe zu geben. Es gibt einige Wendungen, psychologische Verhöre und die ein oder andere Überraschung für den Leser.
Das israelische Lebensgefühl und die Mentalität werden toll transportiert. Für mich ist "Vertrauen" ein toller Kriminalroman, den ich sehr gerne weiter empfehle.
Toller Plot
Vogelgrab von Anne Frasier
Reni Fisher, eine Profilerin die ihren Dienst freiwillig quittiert hat ,ist eine der zwei Protagonisten des ersten Bandes der Reihe der Autorin Anne Frasier.
Der Einstieg in die Story war spannend und der Plott ist wirklich aussergewöhnlich. Frank Fisher, ein verurteilter Serienkiller genannt der "Inland-Empire-Killer" hat bis heute , 30 Jahre nach seinen Taten, nicht die Ablageorte der von ihm ermordeten Frauen bekannt gegeben.
Plötzlich scheint es ihm jedoch wichtig diese dem Detective Daniel Ellis mitzuteilen, unter der Bedingung, dass seine Tochter die die Fahrt in die Wüste begleitet.. Reni stimmt nach einigem Zögern zu, möchte sie doch, dass die betroffenen Familien endlich abschließen können. Ellis ist selber mehr in den Fall involviert, als Reni ahnt.
Ein Kind als Lockvogel und die Wüste als vermeintliches Leichenfeld. Ein Kommissar auf der Suche nach der Wahrheit, nicht nur dienstlich, nein auch privat. Immer wieder wird die Perspektive gewechselt, so dass ich als Leserin sowohl in die Vergangenheit des Serienkillers, Renis und auch Daniels Erlebnisse kennenlerne.
Die Wüste als unheimlicher Ort, mit allen Widrigkeiten und auch ihrer Schönheit runden die Atmosphäre des Thrillers passend ab. Es gibt einige Wendungen, die die Situation spannend bleiben lässt.
Mich hat der Thriller gut unterhalten und werde den Nachfolgeband gerne lesen.
nicht mein Buch
Perfect Day von Romy Hausmann
Perfect Day der Autorin Romy Haus mann habe ich mit Spannung erwartet. Das erste Buch "Liebeskind" habe ich regelrecht verschlungen und es war in dem Jahr mein Thriller-Highlight.
Der Einstieg in die Story gelang durch den guten und kurzweiligen Schreibstil der Autorin schnell. Der Vater der Protagonistin Ann wird als berüchtigter Shcleifenmörder verhaftet-er soll 10 Mädchen ermordet haben.
Ann`s Welt bricht von einen auf den anderen Tag zusammen und sie versucht die Unschuld ihres Vaters zu beweisen.
Durch Zufälle trifft Ann auf verschiedene Eltern, die durch den Schleifenmörder ihre Töchter verloren haben. Sie helfen ihr auf unterschiedlichste Art und Weise bei der Suche nach den wahren Täter. Die unterschiedlichen Erzählstränge und die Rückblenden ansich sind zu Beginn spannend gestaltet, doch wiederholt sich leider auch so einiges. Unter diesen Wiederholungen leidet die Spannung. Hinzu kommt, dass mir Ann im Verlaufe des Buches immer unsympathischer wird und ich keinen Zugang zu ihr gefunden habe.
Die Auflösung bleibt für mich flach und bot keine Überraschung.
Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen und blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück.
Beeindruckend
Im Schatten der Wende von Frank Goldammer
"Im Schatten der Wende" des Autors Frank Goldammer war nicht mein erstes Buch von ihm, aber keins hat mich bisher so beeindruckt.
Tobias Falck, ein junger Volkspolizist, ein wenig übereifrig in den Augen seiner Kollegen lernt kurz vor der Wende noch die andere Seite seines so sehr geliebten Staates kennen.
Sein gesamtes Leben wird durcheinander gewirbelt, es bleibt für ihn kein Stein auf dem anderen.
Persönlich kenne ich die Wendezeit nur aus Dokumentationen und Erzählungen meiner Brieffreundin. Mich hat die Erzählweise sehr beeindruckt, die Stimmung in den Zeiten kurz vor dem Mauerfall und die Zeit die danach folgte. Der Umbruch, der Einfall der "Wessis" wird sehr lebendig geschildert.
Für mich war der eigentliche Kriminalfall nicht das Beste an dem Buch, das geschichtliche Drumherum gefiel mir um Längen besser.
Mit Tobias Falck ist ein sympathischer Protagonist für eine neue Reihe des Autoren geschaffen worden-ich freue mich auf weitere Bände.
kein Thriller
Nebelangst von Olga Kosmale
Das Buch Nebelangst der Autorin Olga Kosmale wird als Mystery Thriller beworben und demzufogle waren meine Erwartungen an die Geschichte auch relativ hoch.
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir schnell und gut und über allem lag von Anfang an eine gewisse Melancholie. Lilya wird von ihrer Schwester Edith um Hilfe gebeten.
SIe fühlt sich bedroht und beobachtet. Lilya die aus sich aus Selbstschutz vor ihrer Vergangenheit ungern in die Stadt ihrer Kindheit begibt, gibt nach und fährt hin. Am ehemaligen Theater ihres Vaters erinnert sie alles an die Tragödie die dort stattgefunden hat.
Sie versucht sich ihrer Vergangenheit zu stellen und recherchiert über das Leben ihres Vaters.
Im zweiten Erzählstrang erfahren wir alles über die Kindheit ihres Vaters Daniel, die tiefe traumatische Wunden hinterlassen hat. Haben diese Wunden zu seinem vermeindlichen Selbstmord geführt.
Meine Erwartungen an das Buch bezüglich Thriller wurden leider nicht erfüllt, dafür war zu wenig Spannung vorhanden. Durch viele Wiederholungen von Handlungen und Gefühlen, wurde ich teilweise wirklich gelangweilt.
Für mich ist das Buch eher Familiendrama einzuordnen und hat einen dramatischen Hintergrund, welcher eine tiefgründige Auflösung findet. Die Charaktere waren mir manchmal etwas zu naiv in ihren Gedanken und Handlungen. Am meisten gefesselt hat mich der Erzählstrang um Daniel und seinem Bruder.
Von mir daher leider insgesamt nur 3 Sterne.
Gute Unterhaltung
Drei Witwen von Catherine Quinn
Drei Witwen der Autorin Catherine Quinn erzählt die Geschichte eines Mordes in der Glaubensgemeinschaft der Mormonen.
In der Wüste Utah wird eine männliche Leiche gefunden, es handelt sich um Blake Nelson. Blake Nelson, ein Mitglied der Mormonen, der abgeschieden mit seinen drei Frauen Rachel, Tina und Emily auf seiner Farm lebt.
Jede der drei Frauen hat in dem Gefüge ihren festen Platz und jede ihre ureigene Geschichte. Jede hätte aus ihrer Sicht einen Grund Blake zu ermorden, doch es könnte auch ein Selbstmord gewesen sein.
Die Autorin hat die Geschichte aus der Sicht der drei Frauen erzählt, was ich sehr intensiv und gelungen empfand. Die Gedanken und Beweggründe wurden sehr gut transportiert. Die Beschreibungen des Glaubens der Frauen kann ich nicht wirklich zuordnen, dafür weiß ich zu wenig über die Mormonen und empfand es teilweise als sehr heftig. In den Kontext passten die Schilderungen jedoch wunderbar.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, als Thriller würde ich es dennoch nicht bezeichnen, sondern als ein spannendes Psychogramm besonderer Charaktere.
Toller Arne Stiller
Das Zeichen von Elias Haller
Das Zeichen des Autors Elias Haller ist der dritte Band um den Kryptologen Arne Stiller.
Eine furchtbar entstellte Leiche, ein kryptisches Zeichen mit Blut an die Wand geschrieben-genauso startet der dritte Fall für Arne Stiller. Der Tatort ist so grausam, dass sich die Kollegen vor Ort weigern diesen noch einmal zu betreten.
Kurios wird es, als auf dem Revier ein gestohlenes Handy mit einem Snuff Film auftaucht, auf dem genauso ein Mord geschieht. So wird die junge Taschendiebin zur wichtigsten Zeugin, doch sie verschwindet.
Es geschehen weitere Morde und Arne Stiller kommt mit den kryptischen Zeichen die an den Tatorten auftauchen an seine Grenzen. Hinzu kommt sein Vorgesetzer Nathan, der ihm immer wieder Steine in den Weg wirft und ihm die Ermittlungen nicht leichter macht.+
Für mich war es der dritte Band um Stiller und seine KolleginInge, die leider in diesem Band eine kleinere Rolle einnimmt, da sie sich in der beruflichen Wiedereingliederung befindet.
Spannung ist von der ersten Seite garantiert, genauso wie die Charaktere der einzelnen Protagonisten super ausgefeilt beschrieben werden. Stiller als Charakter mit seiner Religion Armakuni und seinem Leitsatz JALTA SINN gefällt mir als Ermittler immer besser. Der Autor versteht es einen roten logischen Faden durch die Story zu ziehen, der keine Fragen offen lässt.
Für mich ein Thriller den ich sehr gerne weiter empfehle.











