Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

Herzensbuch

Wir sind doch Schwestern von Anne Gesthuysen

Der 100. Gebrutstag von Gertrud steht an. Gertrud ist die älteste der drei Schwestern. Katty und Paula organisieren ein Fest auf dem Hof der von Katty, die diesen geerbt hat.

Die Geschichte lehnt sich der der Großtanten der Autorin an. Erzählt wird die Geschichte der drei Frauen mit vielen Rückblenden auf ereignisreiche Leben, Leben in denen viel in der Welt geschehen ist.

2 Weltkriege, politische Umbrüche, Liebe, Leid und Trauer.

Jede der Frauen hat so ihre kleinen oder auch größeren Geheimnisse. Nun ist es an der Zeit zurückzuschauen und diese Geheimnisse nach und nach zu lüften. Vor allem Katty ist da für die ein oder andere Überraschung gut. Katty, mit der sich Gertrud zeitlebens am meisten gestritten hat.

Mich hat das Buch doch sehr an meine Oma und ihre Lebensgeschichte erinnert. Leider wird heute die Lebenserfahrung der alten Menschen kaum mehr gewürdigt und ihre Einstellungen als antiquiert hingestellt. Die Geschichte umspannt so viel Facetten des Lebens, dass es eine Freude war es zu lesen. Dies liegt auch an dem Schreibstil der Autorin und die charakterisierung der Protagonistinnen.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

kein würdiger Abschluss

Abgetrennt von Michael Tsokos

Bei "Abgetrennt" handelt es sich um den Abschlussband um den Gerichtsmediziner Paul Herzfeld.

Leichenteile tauchen in einem privaten Lehrinstitut auf, als Paul Herzfeld einen Arm zu sehen bekommt, den er selber obduziert hat, steckt er auch schon wieder mitten in einem Fall. Einen Fall, in dem er auf seinen ehemaligen Widersacher treffen wird.

Da dies der dritte und letzte Band der Reihe ist, empfehle ich die vorherigen Bände zu kennen um die Zusammenhänge zu verstehen.

Wie immer bei den Büchern des Autors Michael Tsokos faszinieren mich die detaillierten Beschreibungen der Obduktionen und die physiologischen Zusammenhänge. Da zeigt sich, dass Tsokos der führende Rechtsmediziner ist und dies sehr gut in seinen Büchern zu verarbeiten weiß.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und sehr gut lesbar. Trotzdem hat mich der Abschlussband enttäuscht, kommt er in meinen Augen nicht an die beiden Vorgängerbände heran.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

Finale um Risk?

Meeressarg von Stefan Ahnhem

Mit Meeressarg ist der 6. Band der spannenden Krimi-Reihe um Fabian Risk erschienen.

Ein Auto im Hafenbecken von Kopenhagen: Der Inhalt zwei Leichen: ein Mann und eine Frau. Das brisante daran, bei dem Mann handelt es sich um ein hohen Beamten der Polizei, die Frau scheint eine Prostituierte zu sein.

Sleizner beauftragt Jan Hesk mit den Ermittlungen, er soll nur ihm berichten. Laut Sleizner ist der Fall klar und schnell zu lösen. Die Prostituierte wurde von Monks ermordet und anschließend beging er Selbstmord. Hesk fallen jedoch im Laufe der Ermittlungen Ungereimtheiten auf. Wer will hier was vertuschen? Ist sein ungeheuerer Verdacht wohlmöglich war?
Dunja, die auf dem Rachefeldzug gegen Sleizner, ihren ehemaligen Chef ist, ist untergedtaucht und beschattet Sleizner mit uwei Freunden und IT Spezialisten rund um die Uhr. Kann sie ihm endlich etwas nachwesien und ihn hinter Gitter bringen?

In Schweden kämpft Fabian Risk mit dem Selbstmord seinens Sohnes, kommt mit seiner Schuld daran nicht klar und sucht nach Shculdigen in Dänemark. Im Laufe seiner Suche begegnet er auch Dunja wieder, der er aber erst einmal nicht weiter helfen kann, ist er doch in seiner eigenen Geschichte gefangen.

Wieder einmal konnte mich der Autor mit einem Krimi fesseln und die Entwicklung der Protagonisten ist perfekt gelungen. Der Spannungsbogen war von Anfang an hoch und endete in einem fulminaten Finale, in dem er noch für Überraschungen sorgen konnte.
Um die Geschichte zu verstehen ist es meiner Meinung nach sinnvoll die ersten Bände um Fabian Risk und seine Hintergründe zu kennen.
Von mir eine Leseempfehlung für alle, die die anderen Bände gelesen haben. Ansonsten erscheint es mir zu schwierig die Zusammenhänge und Beweggründe nachvollziehen zu können.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

Toller Plot, aber für mich zu wenig spannend

Thirteen von Steve Cavanagh

Eine spektakuläre Gerichtsverhandlung, ein prominenter Angeklagter, ein Rechtsanwalt der eigentlich zugunsten seiner Familie andere Wege gehen will und eine Jury, die nicht das ist, was sie zu sein scheint...

Dies ist grob zusammengefasst der Plot der Story und der Einstieg ist spannend.

Joshua Kane, ein Serienkiller setzt alles daran in die Jury bei den Gerichtsverhandlungen zu kommen, in denen Unschuldige wegen seiner begannen Morde verurteilt werden sollen. Wie er dies über Jahre schafft und unentdeckt bleibt ist wirklich lesenswert. Allerdings hat der Thriller für etwas zu unaufgeregtes, so dass die Spannung für mich nicht durchweg gegeben war.

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, die Kapitel sind kurz und es wechselt häufig die Perspektive zwischen Joshua Kane und Eddy Flynn. Als Leser erfahre ich viel aus deren Vergangenheit und die Gedanken von Joshua Kane sind interessant zu lesen. Zum Ende hin wird die Strory allerdings dann doch nochmal richtig spannend.

Da ich mir doch einiges mehr von dem Buch erwartet hatte und mir ein wenig die durchgehende Spannung fehlte vergebe ich hier 3,5*.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

gelungene Fortsetzung

SØG. Schwarzer Himmel von Jens Henrik Jensen

Bei "SØG - Schwarzer Himmel" handelt es sich um den zweiten Band der Trilogie um die Ermittlerin Nina Portland und ihrem Team.

Nachdem mich schon der erste Band um Nina Portland begeistern konnte, holte mich "SØG - Schwarzer Himmel" noch mehr ab.

Nachdem auf einer Kohlehalde in der Nähe des Hafens eine männliche Leiche gefunden wird, bekommt diese schnell den Namen der Kohlemann.

Nach der Obduktion steht fest, der Mann wurde gefoltert und ermordet.Seine ethnische Abstammung ist Ungewiss. Bei den Ermittlungen stößt Nina auf ungeahnte Vorgänge die sie bis in die Reichweite der Geheimdienste bringt. Schnell wird klar, der Ursprung der Tat liegt in der Vergangenheit, auch Ninas Privatleben war und ist davon betroffen.

Der Schreibstil von Jens Henrik Jensen ist unverkennbar und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind ausgefeilt und sowohl psychologisch als auch charakterlich sehr gut durchdacht. Nina bleibt als Alleinerziehende in ihrem anstrengenden Beruf ziemlich gebeutelt und auch privat läuft es nicht gerade rund. Die Personen um sie herum werden ausreichend gestaltet, so dass ein stimmiges und gutes Bild entsteht.
Die Ermittlungen werden ausführlich dargestellt und geben ein Bild in die Geheimdienstwelt.
Zum Ende der Geschichte nimmt der Thriller noch einmal richtig Fahrt auf und die Spannung steigt.

Ich freue mich schon auf den dritten Band um Nina Portland und gebe gerne eine Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

Wie immer Top

Die falsche Zeugin von Karin Slaughter

Mit " Die falsche Zeugin" hat Karin Slaughter wieder einmal einen spannenden und äußerst durchdachten Psychothriller geschrieben.

Das Leben der Anwältin Leigh Collier war niemals leicht und ihre Vergangenheit ist ziemlich dunkel und wird von einem Geheimnis überschattet.. Sie möchte nicht auffallen und lebt darum ein ziemlich ruhiges und unauffälliges Leben.

Dies gelingt so lange bis Andrew von ihr vor Gericht vertreten werden will. Beim ersten Treffen wird Leigh klar warum: Sie kennen sich und er kennt ihr Geheimnis.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, so bekam ich als Leserin auch genügend Informationen aus Leighs Vergangenheit. Leigh als Protagonistin mit all ihren Stärken und Schwächen hat mir sehr gut gefallen, sie wirkte in ganzer Linie völlig authentisch.

Der Schreibtsil war wie gewohnt spannend zu lesen. Manche Beschreibungen der Szenen gingen an die Grenze des erträglichen, dies dürfte nicht für jeden etwas sein. Die Aktualität und Komplexivität des Story rundeten für mich das Ganze ecxellent ab.

Nicht nur für Slaughter Fans zu empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

Langweilig

Betongold von Tanja Weber

Von Betongold der Autorin Tanja Weber hatte ich mir nach der Beschreibung mehr versprochen.

Josef, genannt Smokey, ein ehemaliger Mordermittler musste nach seiner Erkrankung mit Morbus Bechterew seinen Beruf an den Nagel hängen. Seinen Spitznamen Smokey verdankt er der Tatsache, dass er aufgrund seiner Erkrankung Cannabiszigaretten raucht.

Nachdem sein alter Freund Schami tot in einer Baugrube aufgefunden wird, fängt Smokey wieder an zu ermitteln.

Der Schreibstil war ungewohnt und daher gewöhnungsbedürftig. Machte mir aber nach kurzer Zeit keine Schwierigkeiten mehr. Leider kam auch nur wenig bis keinerlei Spannung auf, so dass vieles auf mich zäh und langatmig wirkte. Krimis mit Lokalkolerit habe ich schon einige gelesen, gerade die aus der Eifel haben es mir da angetan. Hier hatte ich das Gefühl bis auf den Dialekt wurde nicht viel Wert auf Lokal gelegt.
Die vielen Wiederholungen im Buch machten das Ganze auch nicht besser.

Für dieses Buch kann ich leider keine Lese-Empfehlung aussprechen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

Vielschichtig und Komplex

Der Sucher von Tana French

Cal Hooper, ein ehemaliger Polizist aus Chicago flüchtet sich nach seiner Dienstquitierung nach Irland. Ein altes, sehr renovierungsbedürftiges Haus, etwas Land-was braucht man mehr um ein ruhiges Leben zu führen. Er richtet sich in seinem Alltag ein und genießt seinen routinierten Tagesablauf. Diese Ruhe wird jedoch unterbrochen als er anfängt sich beobachtet zu fühlen.

Trey, ein Teenager, der seinen Bruder vemisst stolpert so quasi in sein Leben. Cal wäre nicht Cal, wenn ihn der Junge nicht rühren würde und seinen Jagdinstinkt wecken würde. Was hat das idyllische Dorf zu verbergen?

Wer schon Bücher der Autorin gelesen hat, weiß, dass sie sich Zeit lässt: Zeit die Charaktere wachsen zu lassen, Zeit, um die Umgebung und deren Protagonisten in ihr darzustellen. So auch in diesem neuen Werk. Mich hat sie in die ruhige Welt des Dorfes mitgenommen, hat Spannung aufgebaut und alle Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Ich kann mir die "alten Männer" im Pub dermassen gut vorstellen, dass ich meinte ich säße dabei. Die einzelnen Themen die die Autorin anspricht könnten genauso gut in Cals alter Heimat Chicago angesiedelt sein, doch hier auf dem Land wirkt alles für mich noch einmal dichter und bedrohlicher.

Mit "Der Sucher" hat die Autorin Tana French wieder einmal bewiesen in welcher Liga sie ihre Bücher schreibt. Von mir eine klare Leseempfehlung für Leser die das Komplexe und Vielschichtige lieben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

gelungene Fortsetzung

Stadt des Zorns von Marc Meller

In Stadt des Zorns führt der Autor Marc Meller die Gischichte von Janus, dem Serienkiller konsequent weiter.

Diemmal will Janus eine gesamte Stadt ins Chaos führen und wieder Jagd auf Hannah machen. Hannah, die eine Überlebende seines letzten Escape Spiels war. Angst und Schrecken werden von Anfang an ganz groß heschrieben.

Der diesmal gewählte Escape Room ist um einiges größer als der letzte. Kommissar Kappler ist wieder mit dabei, obwohl die Stadt ausserhalb seines Zuständigkeistbereiches liegt. Geschickt hat Janus die Infrastruktur der Stadt lahm gelegt um Hannah in seine Gewalt zu bekommen. Als Mitspieler von Hannah hat sich Janus diesmal eine ziemlich naive Gruppe von Umweltaktivisten gesucht.

Mich hat der Thriller genau wie der erste Band sehr gut unterhalten, auch wenn die Spiele nicht ganz so fokussiert waren wie im Vorgängerband. Der Schreibstil war erwartet flüssig und die Spannung wurde von Anfang an gut gehalten.
Hannah kommt leider etwas sehr arrogant und überheblich rüber, was sie leider nicht zu einer Sympathie-Trägerin der Story macht. Die einzelnen Charaktere kamen im Gegensatz zum ersten Band etwas zu kurz, da der Fokus auf Hannah gelegt war.

Mir hat der Thriller sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Buch des Autors.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33

leichte, amüsante Lektüre

Ciao von Johanna Adorján

Der Autorin Johanna Adorján ist mit dem Roman Ciao eine herrliche Gesellschaftssatire gelungen, die mir viele amüsante Lesestunden bescheren konnte.

Henriette und Hans Benedek ein alterndes Ehepaar, welches sich nicht mehr so viel zu sagen hat. Sie eine Dichterin, die allerdings seit Jahren keinen Erfolg mehr für sich verbuchen konnte.

Er der Top Feuilletonist, der langsam aber sicher aus der Zeit fällt und absolut selbstverliebt. Die Welt um ihn herum verändert sich stark, die Zeitung wird digital.
Doch nicht nur die Alten bekommen in der Geschichte ihr Fett weg, nein auch die junge Generation, diwe Youtuber, die Blogger und Influecer, alle irgendwie weichgespült haben ihren Part an der Satire. Eine Satire die leider auch sehr aktuell und hoffentlich deren Konsequenzen noch aufgehalten werden kann.

Der Autorin gelingt es ein realistisches Bild über die sich verändernde Digitale und Social Media Welt zu schaffen ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Dies alles geschieht humorvoll und teilweise überspitzt.

Das Buch liest sich flott und schnell, hat mich an vielen Stellen zum Lachen gebracht. Eine Geschichte für all jene, die eine tolle Urlaubslektüre mögen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nele33