Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von clematis:

Zitronenbauminsel

Blaue Zitronen – Der Sommer, als alles anders wurde von Kristina Kreuzer

Die Eltern haben sich gerade arg zerstritten, da kommt der Urlaub mit Lieblingstante Claire gerade recht. Antonia verbringt glückliche Sommertage auf der kleinen italienischen Zitronenbauminsel, lernt Letizia und Gio kennen – und ein unfassbares Familiengeheimnis.

Knappe Kapitel, abwechslungsreiche Geschehnisse, Urlaubsflair, das mit ernsthaften Themen abwechselt, so ist der Grundtenor dieses liebevoll erzählten Jugendromanes.

Bunte Bilder und herzhaftes Lachen gehören ebenso dazu wie schwarz-weiß gehaltene Gedanken, solange man die Beweggründe anderer Menschen nicht bedenkt oder gar versteht. Wir erleben den Sommer in Italien aus Antonias Sicht, wodurch deren Gefühle sehr gut spürbar werden. Ihr innerer Konflikt wird aber immer wieder aufgelockert durch humorvolle Szenen, beispielsweise auf der Ziegenweide. Der Wechsel zwischen Leichtigkeit und Tiefgründigem gelingt spielend, die kurzweilige Lektüre mit den liebevollen Illustrationen am Beginn jedes neuen Kapitels weckt Vorfreude auf den nächsten Urlaub.

Ein schöner Sommerroman für junge Leute, das Buch hält, was Titelbild und Klappentext versprechen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Bernstein

Strandopfer Die Grenzfall Ostsee-Reihe von Frank Goldammer

Ein Klumpen Bernstein ist das auffällige Merkmal des Toten am Strand bei Swinemünde. Dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk wird die deutsche Ermittlerin Lena Schuldt zur Seite gestellt, obwohl noch nicht einmal klar ist, ob es sich nicht einfach um einen Badeunfall handelt.

Der gelungene Auftakt zu Goldammers Ostsee-Reihe punktet durch seine düstere, drückende Atmosphäre ebenso wie durch zahlreiche Vorurteile und Missverständnisse zwischen Ost und West.

Der Kriminalfall steht nicht ständig im Mittelpunkt, auch persönliche Probleme und Altlasten spielen eine Rolle, sodass man das polizeiliche Team gut kennenlernen kann. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die lebendigen Beschreibungen lassen das Geschehen bildhaft vor dem geistigen Auge des Lesers vorüberziehen. Auch wenn die Turbulenzen zwischen den deutschen Urlaubern bisweilen ein wenig undurchschaubar erscheinen, so löst sich das Rätsel zum Ende hin auf ohne wesentliche Fragen offen zu lassen.

Die erste Begegnung mit Adam und Lena hat mir recht gut gefallen, die Schwierigkeiten der Zusammenarbeit im deutsch-polnischen Grenzgebiet treten deutlich zutage und verleihen dem Ganzen die richtige Würze. Bis bald an der Ostsee!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Veränderungen

Zwischen Abschied und Neubeginn von Regine Kölpin

Als unabhängige freiberufliche Hebamme hat sich Esther einen Namen gemacht und schon vielen Erdenbürgern ans Licht der Welt geholfen. Einige Zeit ist seit dem legendären Schneesturm im Winter 1978/79 vergangen, nun tauchen wir ein in das typische Flair der beginnenden 1980er-Jahre.

Bevor man zu diesem charmanten Roman greift, empfiehlt es sich, den Vorgängerband zu lesen, dann erschließen sich die laufenden Zusammenhänge bestimmt noch ein wenig besser, obwohl Regine Kölpin auch hier wesentliche Eckpunkte zum bisherigen Geschehen darlegt.

Beschwingt und lebendig fließen die Worte dahin, zeichnen ein abwechslungsreiches Bild vom Alltag einer Hebamme und flechten wie nebenbei wesentliche Ereignisse aus der Zeitgeschichte in die Handlung mit ein. So erfahren wir von Friedensbewegungen, Hausbesetzern, welche durchaus zu radikalen Mittel greifen und aktionistischen Demonstrationen. Mit ebensolcher Begeisterung entwirft die Autorin die persönlichen Schicksale ihrer Figuren, lässt sie wachsen an unüberwindbar erscheinenden Herausforderungen und zeigt ihnen unterschiedliche Blickwinkel auf, wodurch sie schließlich selber in der Lage sind, ihre Probleme zu lösen und Veränderungen positiv gegenüberzustehen. Geschwätzige Nachbarn, neidische Kollegen und ein gestrenges Sittenbild prägen das gesellschaftliche Treiben, vertraute Freunde und Halt in der Familie werden da umso wichtiger.

Durch eigene Erfahrung und genaueste Recherche gelingt es Regine Kölpin, eine sehr realitätsgetreue Geschichte zu erzählen, in jedem Leid auch die Chance auf Entwicklung zu sehen, sodass ihre Figuren gestärkt aus einer schwierigen Lebensphase herauskommen können. Die liebevolle und empathische Schreibweise überzeugt auch diesmal, sodass ich überaus berührende Lesestunden genießen durfte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Eisenbahn

Komm spielen von Linwood Barclay

Nach einem beruflichen Rückschlag und dem Verlust ihres Mannes braucht Annie eine Auszeit, weshalb sie für ein paar Monate aus dem turbulenten New York fliehen will. Allerdings passieren im beschaulichen Castle Creek recht sonderbare Dinge, und kaum wundert sich Annie über die aktuellen Unfälle, scheint auch schon ihr Sohn Charlie in seltsame Geschehnisse verwickelt zu sein, seit er voller Enthusiasmus mit einer Modelleisenbahn spielt.

Kurze flotte Kapitel und ein eher einfach gehaltener Schreibstil lassen einen sehr rasch vorankommen in dieser bizarren Geschichte. Wir pendeln zwischen verschiedenen Handlungssträngen hin und her, begleiten einerseits Annie und ihren Sohn Charlie, beobachten andererseits recht ungewöhnliche Szenen in einem Ort namens Lucknow zu einem früheren Zeitpunkt, wo Polizeichef Harry Cook ratlos ist angesichts einer Reihe von merkwürdigen Todesfällen. Während es eingangs ein wenig dauert, bis die Sache Fahrt aufnimmt, spitzen sich die Ereignisse im Laufe der Zeit immer weiter zu, ja nehmen sogar noch mysteryhafte Züge an mit dem dargestellten Ende. Gut vorstellbare Charaktere gehören zu den Pluspunkten dieses ungewöhnlichen Thrillers, ebenso wie die gute Lesbarkeit der doch beachtlichen 500 Seiten. Die Richtung, in welche sich die Handlung zum Schluss entwickelt, überzeugt mich jedoch nicht so ganz, möglicherweise, weil ich diese so nicht erwartet habe; dennoch bietet das Buch unterhaltsame Lesestunden.

Nicht so sehr gruseliger Thriller als eher ein Schwenk in Richtung Mystery – für Freunde von Modelleisenbahnen und geheimnisvollen Vorfällen auf jeden Fall empfehlenswert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Der Waldbrand

Wo das Feuerkraut blüht (Die Norrland-Saga, Bd. 2) von Ulrika Lagerlöf

Während Siv im Jahre 1949 zwar dankbar, aber nicht wirklich glücklich ist in ihrer Ehe, kehrt Eva 2022 zurück in ihr Heimatdorf in Nordschweden, wo sie persönliche Pläne umsetzen möchte.

Der Krieg ist vorbei, einige Jahre sind ins Land gezogen, aber Siv und Eva sind auch im zweiten Teil der Norrland-Saga die Hauptfiguren, welche die Geschichte tragen, die beiden Frauen, welche durch ihr Schicksal enger miteinander verbunden sind, als sie denken.

Die beiden Zeitebenen wechseln in loser Reihenfolge immer wieder ab und sorgen für Spannung und Abwechslung. Durch beste Recherche und inspiriert vom Leben der eigenen Vorfahren, entwirft Ulrika Lagerlöf einen bewegende Geschichte um zwei starke Frauen, die vor schwierigen Entscheidungen stehen. Der Alltag der Sami fließt ebenso schön ins Geschehen mit ein wie der Schutz der Wälder, einer wesentlichen Lebensgrundlage von Mensch und Tier. Die Figuren und ihre Beweggründe für ihr Handeln sind bestens dargestellt, insbesondere Sivs innerer Konflikt wird beim Lesen deutlich spürbar. Die empathische Sprache der Autorin trägt dann noch ihres dazu bei, die Szenen lebendig und authentisch wirken zu lassen. Besonders gut gelungen ist natürlich der Kern der Geschichte rund um das schreckliche Feuer, allerdings kann selbst aus der Asche noch Gutes entstehen, wie das leuchtende Feuerkraut zeigt. Aber ist das genug? Spannende Episoden in den 1950er-Jahren sowie im aktuellen Jahr 2022 bescheren uns Lesern berührende Stunden.

Obwohl Band 1 fast noch um eine Nuance fesselnder war, empfehle ich diese Fortsetzung natürlich ebenfalls gerne weiter.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Juwelen

Raub in der Wiener Werkstätte von Beate Maly

Wien im Jahre 1907: in einigen Bezirken kommt es zu gehäuften Diebstählen wertvoller Juwelen. Als bei einem Einbruch eine Person ermordet wird, muss Oberkommissar Max von Krause ermitteln und trifft dabei natürlich wieder auf die Putzfrau aus der Wiener Werkstätte, auf Lili Feigl.

Voller Atmosphäre und zahlreicher Details rund um die damalige Lebenssituation steckt auch der nunmehr dritte Band dieser wunderbaren Krimireihe aus Beate Malys Feder.

Lebendige Charaktere und bildreiche Beschreibungen lassen den Leser tief eintauchen in eine längst vergangene Zeit, in welcher es noch Planetenverkäuferinnen und Strotter gegeben hat, prekäre Wohnverhältnisse nicht nur in der Freudenau und natürlich Frauen, die von ihren Vätern oder Ehemännern abhängig waren. Durch die eingehende Recherche wirken die Geschehnisse in den einzelnen Szenen sehr authentisch, auch ohne große Phantasie kann man sich alles bestens vorstellen und Max und Lili bei ihren Nachforschungen begleiten.

Das außerordentlich hübsche Titelbild fügt sich bestens in die Krimireihe ein und birgt einen mindestens ebenso spannenden Fall, welcher sich um das historisch belegte Hochwasser im Jahr 1907 rankt. Die gewitzte Lili und der kluge Oberkommissar Krause gehören ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten an; gerade deshalb ist es so erfrischend zu sehen, wie sie mit dem Verbrechen und dessen Aufklärung umgehen. Am Ende fügt sich alles perfekt zusammen, die logische Auflösung lässt keinerlei Fragen offen.

Ein Schreibstil, der das damalige Wien wieder lebendig werden lässt, eine Handlung, welche die Unterschiede zwischen Arm und Reich unterstreicht, ein Kriminalfall, der trotz freier Erfindung bestens durchdacht ist – hier passt einfach alles. Gerne schaue ich den beiden sympathischen Protagonisten auch beim nächsten Mal wieder über die Schulter.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Antonia und die Hugenotten

Schwesternland von Katharina Fuchs

Seit dem Tod des Vaters ist in der Familie nichts mehr, wie es war. Erst dreizehn Monate später, zu Großmutter Henriettes 100. Geburtstag, treffen sich alle wieder im Havelland. Ein Geburtstagsgeschenk dreht sich um ein Ahnengutachten, welches Antonias Interesse auf sich zieht, ist sie doch selbst Geschichtsstudentin.

Insbesondere das Schicksal von Jeanne Beauvais erweckt ihre Aufmerksamkeit, einer Hugenottin, welche im 17. Jahrhundert aufgrund eines Ediktes von Ludwig XIV. aus Frankreich hat fliehen müssen. Was, wenn diese Frau tatsächlich eine Vorfahrin von Antonia war?

Auf zwei beeindruckenden Zeitebenen erzählt Katharina Fuchs diese bewegende Geschichte, lässt Jeannes Flucht stellvertretend für viele Vertriebene lebendig werden und begleitet Antonia auf der Suche nach ihrem Stammbaum und sich selbst. Bewegende Szenen im Jahre 2025 fesseln den Leser ebenso wie die erschütternden Momente 1685/86. Die akribische Recherche spürt man in jeder Zeile, sei es der abenteuerliche Marsch über die Berge, seien es die Details rund um das Weben und Färben von hochwertigen Stoffen. Die Figuren und Örtlichkeiten sind von Anfang an überaus plastisch beschrieben, sodass man schnell das Gefühl hat, selbst mitten im Geschehen zu sein, auch die Übergänge zwischen den zeitlichen Ebenen sind besonders geschickt gewählt und lassen das Ganze zu einem großen Gemeinsamen verschmelzen. Nicht nur zwei einzelne Schicksale – jene von Antonia und Jeanne – bildet dieser Roman ab, sondern wirft auch Fragen auf, wie Religion einen Lebensweg beeinflussen kann und wie über Generationen hinweg Zusammenhänge ersichtlich werden, welche Parallelen auch mehrere hundert Jahre später noch zutage treten. Ausgesprochen interessante Themen werden bestens verwoben mit sehr persönlichen Erlebnissen, sodass die knapp 500 Seiten durchgehend spannend und kurzweilig zu lesen sind. Am Ende gibt es zudem noch eine gelungene Überleitung zu einer weiteren Geschichte, in welcher Antonias ältere Schwester Chiara in den Mittelpunkt gerückt wird. Darauf freue ich mich schon jetzt.

Schwesternland – ein Roman, der durch seine angenehme Schreibweise ebenso punktet wie durch die zahlreichen wahren Begebenheiten, auf welchen diese berührende Geschichte fußt. Von mir gibt es eine Empfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Vor zehn Jahren

Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Vor zehn Jahren ist Stína (Kristín) spurlos verschollen, ihre jüngere Schwester Marsí (Marsibil) will sich nun endlich Klarheit verschaffen und kehrt aus Reykjavík in ihr Elternhaus am Land zurück.

Aufgebaut ist dieser großartige Spannungsroman (Psychothriller) auf zwei Zeitebenen und verquickt zudem die Sichtweisen von Stína und Marsí sehr geschickt, sodass Erinnerungen und jeweils aktuelles Geschehen mühelos ineinandergreifen und nicht nur Marsí verwirren.

Mit schlafwandlerischer Sicherheit geraten wohl auch etliche Leser auf Irrwege, tappen bis zum Ende im Dunklen, selbst wenn sie bereits vor Ende des ersten Abschnittes meinen, die Lösung zu kennen. Die Ruhe, mit welcher die Autorin auch diesmal das Geschehen einfängt, trägt perfekt zum Spannungsaufbau bei; ohne stete Brutalität fesselt einen die Handlung rund um die verschwundene Jugendliche. Realistisch und gut nachvollziehbar erleben wir die jungen Schwestern im Jahre 1967, erfahren von Cliquen, Partys und Geheimnissen, aber ebenfalls von Mobbingopfern und der Sehnsucht nach Geborgenheit und Freundschaft. Zehn Jahre später begibt sich Marsí auf Spurensuche und entdeckt Unglaubliches, bis sie selbst unglaublich reagiert.

Nach den Island-Krimis mit Elma als hartnäckiger Ermittlerin bin ich auch von Home Before Dark überzeugt und empfehle es aufgrund des einnehmenden Schreibstils und der gelungenen Überraschungen sehr gerne weiter.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Die Podcasterin

Bachelorette Party von Camilla Sten

Podcasterin Tessa ist zu einem Junggesellinnenabschied auf einer entlegenen Insel eingeladen. Gemeinsam mit fünf anderen Frauen wird sie einige Tage mit Yoga, Zurückgezogenheit und einfach viel Zeit mit ihren Freundinnen verbringen. Tatsächlich aber ist Tessa daran interessiert, was zehn Jahre zuvor auf dieser Insel geschehen ist, warum damals vier Frauen spurlos verschwunden sind.

Auf unterschiedlichen Zeitebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt Camilla Sten vom Geschehen, weiters tragen die kurzen Kapitel dazu bei, die Neugierde auf die verborgenen Hintergründe zu wecken. Trotz der interessanten Andeutungen kommt allerdings keine wirkliche Spannung auf, bleiben die Figuren unnahbar und fremd, bis auf Tessa, welche über weite Strecken in der Ich-Form spricht. Ein kleines Eiland in der schwedischen Schärenwelt, eine Braut mit ihren Freundinnen und ein zehn Jahre lang zurückliegendes Unglück – beste Zutaten für einen fesselnden Thriller, der Klappentext verspricht diesmal leider mehr als das Buch tatsächlich hält. Ich habe mir mehr Atmosphäre erwartet und aufregendere Momente während der gesamten Handlung, das Ende war im Vergleich dazu fast zu intensiv.
Die perfekte Kulisse und etliche Gedankenspiele bieten Platz für vielfache Spekulationen, der Spannungsbogen ist allerdings nicht so hoch wie erwartet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis

Positano

Sommertage am Meer von Roberta Gregorio

Positano ist das jährliche sommerliche Ferienziel für Dafne und Amelia. Hier verleben sie unbeschwerte Tage bei ihrer Tante Carmen im Strandbad, genießen die unendliche Weite von Meer und Freiheit und lernen Nino kennen. Viele Jahre später ist die Tante tot, die Schwestern sollen das Strandbad erben, allerdings sprechen sie schon seit langer Zeit nicht mehr miteinander …

Ein malerischer Ort, bunte Häuschen, steile Treppen, duftende Blumen und verführerische Speisen bilden die perfekte Kulisse für diesen auf den ersten Blick lockeren Roman, der auf den zweiten Blick aber doch viel Tiefgründiges und Nachdenkliches bereit hält für seine Leser.

Die Amalfiküste mit dem farbenfrohen Positano versprüht Urlaubsflair, insbesondere, wenn man selbst gerade erst von dort zurückkehrt und einige Plätze noch frisch in Erinnerung hat. Viele Details aus Carmens Erklärungen zu Positano und seiner Historie fügen sich zu einem wunderbaren Bild zusammen, die Geschichte aufgrund des Testaments ist stimmig. Neben dem beschwingten Grundton fließen auch etliche ernsthafte Punkte ins Geschehen ein, der stete Wechsel der Zeitebenen sorgt für Spannung und nähert sich Schritt für Schritt der finalen Überraschung. Die Kraft der Familie, die tiefe Verbundenheit zwischen zwei Schwestern und ein scheinbar unüberbrückbarer Vertrauensbruch werden zu wesentlichen Grundpfeilern, welche diese ruhige Geschichte tragen.

Der angenehme Schreibstil Roberta Gregorios und die besondere Beziehung der Figuren untereinander sind in diesem Roman die herausstechenden Pluspunkte für eine sommerliche Lektüre mit Tiefgang.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von clematis