Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Ein alter Toter
Highland Crime - Der Tote im Whiskyfass von Charlotte McGregor
Eine Auktion um ein sehr alles Fass mit Whiskey zu versteigern. Spannend, weil je länger der Whiskey gelagert hat ohne dass das Fass geöffnet wurde, die Qualität am besten ist. Außer der Whiskey ist verunreinigt. Wie in diesem Fall ein Toter liegt in dem edlen Trank, anscheinend schon etwas länger ca.
150 jahre als Anhaltspunkt.
Alle Zuschauer sind eher erstaunt als geschockt, außer Fanny König und George King die beiden sind ganz heiß auf das Ermitteln.
Die beiden Figuren sind wie Hund und Katz. Die Frotzeleien zeigen sie können aber auch nicht voneinander lassen. Das macht Spaß zu lesen. Der Fall um den alten Toten ist dabei das Tüpfelchen auf dem I.
Gleichzeitig hätte ich gern mehr über die einzelnen Figuren gewusst. Für mich ist es das erste Buch der Autorin bzw. von dem Ort Kirkby. In dem Buch werden viele Szenen, Personen und anderes erwähnt von dem ich gern mehr gewusst hätte. Dafür muss ich aber erst die anderen Bände lesen. Das hätte ich gern vorher gewusst. Das wird leider im Klappentext nicht erwähnt. Wenn ich diese Frage außer acht lassen kann, dann war es ein witziger Krimi.
Eine Mahnung
Und ohne Tabu explodiert die Welt von Tilman Röhrig
Erich Kästner war ein großartiger Schriftsteller, erst habe ich seine Kinderbücher kennen und lieben gelernt.. Dann als junge Erwachsene Kästner für Erwachsene, das war ein ganz anderer Schriftsteller eine andere Sprache, hart in der Sache, seine Beschreibungen und Folgerungen fast unerträglich.
Während er die Welt aus Kinderaugen und auch in ihrer Höhe sah und beschrieb. Waren seine Gedichte voller Zweifel ob wir Mensjchen aus unseren Fehlern leren können und nie wieder Krieg Wahrheit werden würde. Aber auch er konnte das Schlimmste nicht aufhalten, auch er hat es am Anfang nur für einen braunen Spuk gehalten..
Tilman Röhrig beschriebt Kästner als ob er neben ihm gestanden hat, ihn persönlich kannte, als ob er ihn durch die Zeit begleitet hat.
Alles Wichtige von 1927 bis 1945 im Leben von Erich Kästner wird in tageweisen Auszügen erzählt. Es entstehen Bilder von einem Mann der an die Wahrheit glaubt und meint wenn er nur genug darüber schreiben würde, mal humorvoll, mal kritisch aber immer dem Volk aufs Maul geschaut dann würde er etwas beweiken. Er selber ist nicht ins Ausland gegangen unter anderm Namen hat er in Deutschland geschrieben und veröffentlicht, nur viele seiner Werke wurden in der Schweiz und anders wo verlegt. Warum er nicht ging? Er sei ein deutscher Baum mit deutschen Wurzeln und könnte nicht anders als in Deutschland verdorren.. So die Aussage von Kästner. Der Autor wertet nicht, nicht über ihn nicht über andere.
Das macht diese Biografie besonders, es steht ein Mensch im Vordergrund und sein Werk beides untrennbar verbunden. Tilman Röhrig ist der Betrachter, der Sehende der Chronist, der uns anderen jemanden nahe bringt auf das wir uns näher mit ihm und seinen Werk bescäftigen.. Vielleicht lernen wir besser als Kästner Warnzeichen erkennen und nicht als bloßen Spuk abtun.
Denn das Verbot der freien Meinung und der anderen Ansichten kommt wieder.
Ein Hauch von Miss Marple
Mord in besserer Gesellschaft von Josie Lloyd
Miss Marple lässt grüßen.
Es gibt mittlerweile viele Krimis die sich an der Grand Dame der Kriminalliteratur orientieren, mal gut, mal schlecht überweigend genau dazwischen.. Für mich war dieser Roman gutes Mittelmaß, am Anfang dauerte es etwas bis die Geschichte Fahrt aufnahm und eine Ahnung aufblitzte um was es bei diesem Mord ging.
Dann aber hat Miss Alice Beaton nicht nur ihre Back und Kochkünste unter Beweis gestellt sondern auch ihre phänomänale Sichtweise, wie es sich für eine sehr gute Haushälterin gehört, sieht sie jede Kleinigkeit und zieht die richtigen Schlüsse. Es muss nicht nur alles sauber und aufgeräumt sein, genau das kann eine Ungereimtheit darstellen wenn es dann mal anders ist.
Solche Kleinigkeiten fallen anscheinend nicht der Polizei auf aber Alice schon. Denn sie führt die beste Agentur für Bedienstete die man zeitweise oder aber auch langfristig einstellt. Sie vermittelt Haushälterinnen, Kindermädchen, Köche oder auch Chauffeure. Genau dieses Team unterstützt sie bei ihren Ermittlungen, denn die Ermordete ist über ihre Agentur in diesen Haushalt gelangt. Es gibt natürlich auch einen Mr. Stringer und einen Polizeibeamten. Hier taucht natürlich die Frage auf für wen der beiden kann sich Alice erwärmen. Denn beide haben kein Grübchen im Kinn also sind sie vertrauenswürdig.
Charmant würde ich die Figuren bezeichnen die auf der guten Seite stehen, die anderen sind spannend High Societyy eben. Menschen denen wir auf Instagram und Co folgen die uns aber aufgrund ihrer Lebensweise nicht ganz geheuer sind.
abreisen oder bleiben
Die kleine Inselbibliothek von Savannah Carlisle
Lucy lebt in einem kleinen historischen Küstenort, sie mag keine Veränderungen obwohl, angesichts der klammen Finanzlage der Stadt diese dringend notwendig sind. Logan ist extra in diesem Ort gekommen um den Gemeinderat mit Vorschlägen zu unterstützen. Er ist Stadtplaner und hat da so einige Ideen wie man z.
B.: den Yachthafen ändern könnte. Lucy ist Inhaberin der Buchhandlung und betreibt außerdem ein kleines Büchertauschhaus nachdem dei Leihbibliothek aus Kostengründen geschlossen wurde. Dort entdeckt sie einen Bücherfreund der sich mit ihr über Post Its in den ausgestellten Büchern ausstauscht. Ein Seelenverwandter nur wer ist er? Während zwischen ihr und Logan die Fetzen fliegen, sind sich Inselfee und Gatsby Fan einig was unbedingt gelesen werden sollte und was Bücher mit Träume zu tun haben.
Als Leser ist es uns natürlich von vornherein klar, wer wer ist, aber die wenig subtilen Hinweise hätten auch den beiden Protagonisten schneller auf die Sprünge helfen sollen, als erst kurz vor Schluss. Das wirkte albern und machte die Bockigkeit, anders mag ich das teilweise kindische Verhalten von Lucy nicht nennen, noch unakzeptabler. Ich hatte zu Beginn etwas Verständnis für ihr Verhalten aber es geht auch um die Lebensqqualitüt der anderen und auch sie muss Kompromisse machen..
Das Buch dreht sich nur um die beiden, ihre Bedürfnisse, alle anderen und auch die Anforderungen an ein Gemeinschaftsleben werden in den Hintergrund gedrängt. Das am Ende alle ihren Willen bekommen scheint wie ein göttliches Wunder. und nicht an den Fähigkeiten der Einzelnen zu liegen.
Hölzern
Katabasis von R. F. Kuang
Hinabsteigen in die Hölle, um den toxischen Professor wieder zu holen., weil er angeblich der Einzige ist der die eigene Karriere voran bringt. Das alles ist ein Widerspruch in sich. Denn wenn er wirklich in der Hölle gelandet ist, dann muss er nach allgemeinen Verständnis ein schlechter Mensch und daher auch nicht gut für andere gewesen sein.
Trotzdem bin ich dem allgemeinen Hype um die Autorin gefolgt und habe das Buch gelesen.
Alice und Peter sind genau die beiden Menschen die Wachs in den Händen von Leuten wie der Professor sind. Je mehr man sie demütigt und schlecht behandelt desto mehr legen sie sich ins Zeug um doch noch einen Hauch von Anerkennung zu bekommen. Genau so beschreibt es eine Höllenbewohnerin in diesem Buch wie eine Schmerzspirale die nach oben offen aber nicht umkehrbar ist.
Ich hatte einen spannenden, gefährlichen Ausflug in die Hölle zu ihrem Fürsten erwartet, mit allen Scchikanen die der menschliche Geist sich ausdenken kann. Ehrlich gesagt, die Bibel ist spannender in ihren Beschreibungen und Dantes Göttliche Komödie ist vielseitiger.
Diese Hölle ist weder heiß noch laut, sie ist grau in grau, man stelle sich exellente graue Seide vor, glatt fast unsichtbar, angepasst und teuer.
Dazu kommen philosopfische Betrachtungen von Platon bis Precht. Wenn ich so etwas lesen möcte greife ich zu diesen Autoren. Aber ich wollte eine spannende Fantasyy Geschichte lesen und habe sie nicht bekommen..
Nicht einmal die Charaktere konnten die Geschichte retten, denn so hölzern wie sie agierten,da ist Pinocchio lebendiger.
Ein Wohlfühlroman
Weihnachten in Applemore - Roman (Das Erbe von Applemore 4) von Rachael Lucas
Wir haben Herbstanfang, draußen ist es warm wie im Hochsommer und ich lese eine Weihnachtsgeschichte, da es auch um Liebe geht habe ich Frühlingsgefühle. Dieses Buch deckt alles ab. Wie alle Jahreszeiten, Work Life Balance, familiärer Zusammenhalt mit allen Nachteilen, genau das gleiche gilt für das Dorf.
Abgerundet wird es mit einer Story wie aus Freundschaft Liebe wird und wie oft der erste Eindruck täuschen kann.
Das alles spielt in Schottland so das man wieder das Gefühl bekommt, der nächste Urlaub sollte dort hin führen. Die Bücher dieser Autorin sind die beste Werbung für diese Gegend. Teilweise skurile Menschen, schöne Landschaft, tolles Essen lund Getränke, spontane Feste was will man mehr.
Die Charaktere sind durchgehend sympathisch, verhalten sich korrekt und haben keine großen Probleme.
Heile Welt pur. Es war trotzdem nicht langweilig zu lesen. Einfach entspannende Lektüre für einen Nachmittag ohne Nachdenken und Nachhall. Ab und zu braucht man so etwas.
Ein raffinierter Plot
Campion. Im Schatten der Vergangenheit von Margery Allingham
Die Autorin wird in einem Atemzug mit Agatha Christie genannt. Sie gehörte zu den vier Queens of Crime im goldenen ZDeitalter. Das ihre Geschichten neu aufgelegt werden ist ein Glück für uns Fans. Denn es ist ein ganz eigener Stil in diesen Krimis. Es wird weniger Wert auf Blut, Gefahr und viele Opfer gelegt, sondern viel mehr auf Raffinesse bei den taten, unbedarfte Beteiligte und Ermittler die nebeneinander arbeiten und sich zwar ausstauschen aber ihren Ermittlungsansatz allein bearbeiten, kein großes Team in dem jeder ein Indiz oder einen Hinweis bearbeitet.
Hier ist es Campion als eine Art Privatdetektiv und Inspektor Oates als polizeilicher Ermittler.
Campion ist eine sonderbare Figur. Er gehört anscheinend einer höheren Gesellschatsschicht an, ist aber nicht vermögend. Er ist intelligent und beliebt, lebt aber allein ohne Familie. Wenn er seine Brille absetzt wirkt er älter und intelligenter als mit. Das unbedarfte fast dümmliche Aussehen ist ein Stilmittel mit dem er die Menschen die er befragt in die Irre führt. Ihn bei seinen Ermitltlungen zu begleiten ist wie ein Spaziergang mit einem Hund, mal hier hin mal dort hin, mal stehen bleiben, mal laufen. Eine neue alte Art Krimi die vor allem durch die sehr raffinerten Verbrechen sehr spannend sind.
Weniger ist mehr
Rewitched von Lucy Jane Wood
Bella erfährt kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag, das ihre magischen Fähigkeiten vom Hexenzirkel überprüft werden sollen. Eigentlich eine Formsache aber sie lebt unter Menschen und kann daher ihre Maige nur selten ausüben. Ihre Fähigkeiten sind ausbaufähig. Genau zu dieser Einschätzung kommen auch die Prüfer und geben ihre eine zwite Chance und damit fängt das Drama an.
Bella war eine tolle Figur, ihre Selbstzweifel und Unsicherheit passten zwar nicht ganz zu ihrem Alter das hätte eher zu einem Teenager gepasst aber es gibt ja Spätentwickler. Den Ort der Handlung wie die Buchhandlung oder Hexentreffpunkt fand ich auch sehr schön und nachvollziehbar beschrieben. Aber da fängt mein Problem mit der Geschichte an, wo andere Autoren 1 oder 2 Sätze brauchen hat die Autorin 5-10 geschrieben es waren die gleichen Informationen mit verschiedenen Adjektiven. Der Wächter der für Romantik und Spice sorgen sollte war zwar als gutassehend beschrieben aber ansonsten wirkte er genau wie der David von Michelangelo, ein toller Mann aber sonst nichts.
Die Handlung nahm erst im letzten Drittel des Buchs Fahrt auf, vermutet warum es ging hatte ich schon vorher. Am Ende überschlugen sich die Ereignisse, es wäre ein besseres Timing schöner gewesen.
Der besondere Schlüssel
Spellcraft, Band 2 - Die Macht der weißen Sonne von R.L. Ferguson
Lucyy und ihre Freunde kommen nicht zur Ruhe. Zwar haben sie das Ungeheuer besiegt aber der der unheimliche Widersacher Ralston ist noch in Amt und Würden. Sie können seine Verbrechen nicht beweisen und daher macht er weiter wie bisher. Bis zu einem Übefall beim Winterfest. Ein wertvolles Jwuel wird gestohlen und Lucy ist mitten im Geschehen.
Die Spellcrafter werden unterdrückt, sie wollen die gleichen Rechte wie alle anderen. Nicht nur Arbeiten sondern gleichberechtigt herrschen. Aehter ist der Schlussel zu allem .
Die Geschichte hat einen Hauch von Steampunk, etwas was so fantastisch und gleichzeitig im Bereich der realen Möglichkeiten liegt. Der Zusammenhalt der Spellcrafter und ins besondere der Freunde gibt ein gutes Bild der gesamten Geschichte ab, wir gegen den Rest der Welt. Gleichzeitig ist da auch der Respekt gegenüber Andersdenkenden., ähnlich wie es im politschen Geschehen aussieht. Es sollte kein Schwarz / Weiß Denken sein, sondern auch alle Greautöne Beachtung finden sollten. Eine unterschwellige Mahnung an junge Leser. Verpackt in eine spannende Geschichte um ein wertvolles Gas das für die Magie gebraucht wird.
Lucy und ihre Freunde sind sehr verschieden, die kluge Lucyy, die emotionale Amelie und der begabte aber etwas ängstliche Renley dazu kommt Carter, er ist kein Spellcrafter aber ein Junge aus der herschenden Schicht der die anderen mit allen Mitteln unterstützt.
Die Auswahl dieser Charakter ist gelungen denn jedes Kind kann sich darin wieder finden.
Ein Buch über Bücher
Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry von Gabrielle Zevin
So erstanlich finde ihc das Leben von A. J. nicht, er ist Buchhändler und Witwer.. Etwas knurrig und mit festen Ansichten. über Bücher. Er mag Kurzgeschichten im Gegensatz zu mir., zu einigen anderen Themen teile ich seine . Das macht diese Geschichte interessant. Er gibt zu bekannten Kurzgeschichten vor jedem Kapitel eine Kurzrezension ab.
Kurz und Knackig.. Das was er schreiben lässt, ist nachvollziehbar und zeitgt das eine Rezi nicht lang sein muss.
Dazu wird von seinem Leben erzählt, eine neue Frau, ein adoptiertes Kind.
Im Mittelpunkt aber immer die Buchhandlung und die Bücher.
Die Worte die die Autorin A. J. in den Mund legt, waren ein tolles Meinungsbild zu vershiedenen Autoren und ihren Werken, Roald Dahl oder Edgar Allan Poe, alle bekommen zu ihren bekanntesten Werken einen Kommentar.
Die Lebensgeschichte dagegen ist eher austauschbar. Nette Protagonisten, eher unscheinbare Nebenfiguren, eine alltägliche Umgebung zumindstens in der Literatur.
Leider ist deises Buch schon vor 11 Jahren schon einmal erschienen: Unter dem Titel "Die Widerspändigskeit des Glücks". Während des Lesens das Gefühl zu haben, das habe ich schon mal gelesen, hat die Autorin kopiert? ist schlimm. Denn ich habe ihr mit diesen Gedanken Unrecht getan. Es sollte meiner Meinung nach erwähnt werden das es eine Neuauflage. ist. Denn das alte Buch steht in meinem Regal und dieses habe ich als Leseexemplar erhalten, aber wenn ich es gekauft hätte wäre das sehr ärgerlich gewesen.











