Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Was wäre wenn
Animal von Tibor Rode
Was wäre wenn wir mit Tieren kommunizieren könnten, würde uns dasn Hund und Katze sagen kaufe mal anderes Futter immer das gleiche oder wechsele mal den Tierarzt dieser ist mir unsympathisch. Der Autor hat ein viel krasseres Beispiel gewählt. Eine Sau Rosa sie klagt gegen die Stallhaltung und im Allgemeinen gegen den Umgang mit Nutzvieh.
In dem Buch ist es möglich mit Hilfe von KI den Tieren eine Stimme zu geben. Die Sau verklagt den Agrarkonzern.
Rechtsanwälte auf beiden Seiten, dazu Tierschützer. Geht es um Profit, um Ansehen oder um das Wohl der Tiere. ZUsätzllich sind auch noch private Interessen im Spiel.
Das Ganze ist eine Fiktion aber wenn wir täglich erleben was KI kann und wie wenig wir noch von den Möglichkeiten wissen bzw. erkennen, er scheint es mir durchaus möglich das es eines Tages im Raum steht mehr über Tiere zu erfahren und zwar von ihnen persönlich.
Es ist ein Thriller aber einer der zum Nachdenken anregt, über unsere Essgewohnheiten, unseren Umgang mit Tieren aber auch wie gehen wir mit unserem Gegner um., hinterfragen wir jemals die Beweggründe des anderen.
Eine spannende Geschichte auch mit einer Portion Horror wenn ich an die Beschreibungen über die Zustände in der Massentierhaltung denke.
Auf der Suche nach Artekfaten
Das vergessene Museum von Andreas Suchanek
Dieser Autor ist ein Garnat für spannende, einfallsreiche Fantasygeschichten. Geschichten die, Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen gefallen. Für mich als älteres Semester war es auch eine Erinnerung an alte Fernsehserien wie Der Bibliothekar der immer mit Arutsschwert zu kämpfen hat, oder Relikt Hunter die Schatzjägerin in beiden Serien geht es um altertümliche Artefakte die gewisse Fähigkeiten haben.
Liam stolpert mehr oder weniger in so ein Museum und soll es in Zukunft betreuen. Ein gefährlicher Job, denn es ist eine geheime Loge hinter den Artefakten her. Wäre nicht sein Freund Harry ein IT Nerd wäre sein Job unmöglich. Aber Altertum und IT passen anscheinend gut zusammen.
Die Figuren sind humorvoll und liebenswert gezeichnet. Ich würe auch gern in diesem Team, vielleicht ohne die gefährlichen Szenen. Aber über die Artefakte und ihre vormaligen Besitzer mehr zu erfahren war sehr spannend, davon darf es gerne mehr geben.
Am Ende geht alles noch mal gut aus, aber es wird anscheinend eine Fortsetzung geben, denn noch sind nicht alle Fragen beantwortet. Hoffentlich müssen wir Fans nicht zu lange warte.n.
Frauen
Das Flüstern der Marsch von Katja Keweritsch
Das Buch erzählt über vier Frauen die zu einer Familie gehören, dazu kommt eine fünfte wo der Zusammenhang erstmal offen bleibt. Jede Frau hat über einen langen Zeitraum ihren eigenen Erzählstrang allen gemeinsam ist, das sie mehr oder weniger ungewollt schwanger sind und mit der Situation überfordert.
Sei es in den sechziger Jahren, minderjährig, in den neunzigern nach nur einer Nacht und in der Gegenwart mit dem falschen Partner. Sie stehen allein, unter Druck durch die Familie und "was sollen die anderen denken". Vor allem Mona die als jüngste anscheinend sich zuviel Verantwortung aufhalst. Genau wie Janne die mit drei kleinen Kindern sich zwischen Beruf und Familie aufreibt. Die Männer in diesem Roman sind das was man als Klischee betrachten könnte. Annemies Mann interessiert gar nicht das seine Frau verschwunden ist, alle suchen ihn interessiert nur sein achtzigster Geburstag, ascheinend war er immer schon so egoistisch. Dieses Ereignis ist der Aufhänger der Geschichte. Sehr intensiv beschreibt die Autorin die Gedanken, Gefühle und Handlungen der einzelnen Protagonisten. Es ist ein sehr eigener Stil, egal ob es ein Wutanfall ist, die Überlegungen will ich diese Schwangerschaft oder der Wind der einem beim Rad fahren ins Gesicht weht. Alles ist spürbar, die Frage habe ich das auch schon erlebt und wie bin ich damit umgegangen steht mit jeder Szene im Raum. Das Buch fordert diese Gedanken, nichts ist einfach, wenn sich am Ende Mona gegen das Männerdenken auflehnt und ihre Befreiung spürt, spürte ich sie auch obwohl ich glücklicherweise nie in dieser Situation war.
Angelsachsen und Dänen
Rabenthron von Rebecca Gablé
England im 11. Jahrhundert. Für uns heute eine schreckliche Zeit, grausame Überfälle, drakonische Strafen, die meisten Menschen Freiwild. Die Angelsachsen leiden unter den Überfällen der Wikinger, sie haben einen schwachen König der nichts tut um seine Untergebenen zu schützen, wie es eigentlich seine Aufgabe ist.
In zweiter Ehe mit Emma aus der Normandie verheiratet, die er nicht als Partnerin ansieht sondern als Zuchtstute betrachtet. Sie ist eine starke Frau die am liebsten die Zügel selbst in die Hand nehmen würde. Aber als Frau wird sie von niemanden anerkannt. Etwas Respekt bekommt sie von ihrem zweitältesten Stiefsohn Edmund. Sie selber hat mit dem König drei Kinder. Als sie zur Flucht in die Normandie gezwungen wird, stehen ihr die fiktiven Personen Ælfric ein junger Engländer, Hakon der Däne und Eilmer ein Mönch zur Seite. Die drei werden über Jahrzehnte ihre treuesten Begleiter und Ratgeber, Sie begleiten sie ungeachtet eigener Familie und Aufgaben ins Exil und zurück, sie beschützen ihre Kinder und stehen stets loyal zu ihr.
Die Autorin vermittelt leicht die komplizierten Herschafts- und Verwandschaftsverhältnisse der damaligen Zeit. Sie beschreibt das Leben und die Gefahren in den Dörfern und Städten in diesen unruhigen Zeiten. Die widersprüchlichen Entscheidungen der Herschenden entsprechen oft nicht der Gerechtigkeit sondern der eigenen Vorstellung vom Königsein und der politischen Notwendigkeit. Das sind die historischen Tatsachen.
Dazu gehört die fiktive Geschichte von Ælfric, seiner Familie und seinen Freunden. Ælfric ist eine besondere Figur, er entspricht nicht unbedingt den Zeitgeist. Er ist mitfühlend, überlegend in seinen Entscheidungen, am wichtigsten ist aber seine loyale Einstellung, denn er hängt nicht sein Mäntelchen in den Wind. Auch wenn es schwierig ist, gar gefährlich, er geht den steinigen Weg und gibt diese Einstellung auch an seine Kinder weiter..
Schade war an diesem spannenden starken Roman, das die Frauen in Ælfrics Umfeld zu kurz kamen, außer die historische Emma waren sie nur Nebenfiguren..
Es ist der dritte Band der Helmsby Reihe, sollte aber der Chronologie wegen als Erstes gelesen werden, dann das "Zweite Königreich" und abschließend "Hiobs Brüder"..
Man kann natürlich jedes Buch unabhängig als Einzelband lesen. Sie sind spannend, sehr gut recherchiert und bringen dem Leser auf unterhaltsame Art das englische Mittelalter nahe. Es geht in der Reihenfolge einfach darum das die Angelsachsen und Dänen vor den Normannen kamen..
Frauen und das Meer
Unbeugsam wie die See von Emilia Hart
Das Buch erzählt in drei Handlungssträngen die Geschichte von zwei Schwesternpaaren und ihre Beziehung zum Meer. Ein Buch das als fast gesagt als Krimi anfängt entwickelt sich zu einem Fantasy Roman. Für mich hat es zu starke Anlehnungen an Christian Andersens Märchen "Die Meerjungfrau" und an die deutsche Sage "Die Loreley".
Lucy flieht nach einem entsetzlichen Vorfall zu ihrer Schwester Jess, die ist aber nicht zuhause, also stöbert sie in ihren Sachen und Tagebüchern. Im zweiten Strang müssen die irischen Schwestern Mary und Eliza auf einem Gefangenenschiff nach Australien reisen.
Allen Frauen scheinen gemein zu haben, das Männer sich ihnen gegenüber sich übergriffig verhalten haben. Genaue Einzelheiten fehlen teilweise.
Das Meer übt eine unnartürliche Anziehungskraft auf die Frauen auf, bei Jess wurde zum Beispiel eine Wasserallergie festgestellt. Warum lebt sie dann direkt am Meer?
Das Cover und der Klappentext sind sehr anziehend. Die Geschichte dagegen ist eher seicht und durch die bereits bekannten Geschichten auch nicht unbedingt neu. Einiges wirkt sehr weit hergeholt und nicht vertieft so das man es als spannend empfindet.
Der Eindruck das es wehrhafte Frauen gegen toxische Beziehungen und oder agressive Männer sind hat sich mir beim Lesen nicht weiter vertieft.
Schade, mehr Thrill und weniger Fantasy es wäre für mich ein gutes Buch geworden.
Ein guter Freund
Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo
Mads ist Truaerredner, eigentlich für diesen Beruf noch sehr jung. Aber er ist eine besondere Persönlichkeit. Sein Kleidungsstil ist sehr elegant, er trägt dreiteilige Anzüge und dreifarbige Budapester. Er lebt mit seinem Vater obwohl er schon 28 Jahre alt ist. Aber als Jüngster blieb anscheinend die Verantwortung an ihm hängen.
Er erfährt das ein früher Freund durch einen Autounfall mit Fahrerflucht verstorben ist. Seine Erinnerungen stellen sich ein und er stellt Fragen um eine Trauerrede für ihn schreiben zu können. Mit diesen Fragen sticht er in ein Wespennest. Anscheinend war nicht alles so wie es scheint.. Mads ermittelt.
Ein guter Trauerredner schafft es den Toten in Erinenrung zu rufen, den Hinterbliebenen noch einmal seine Persönlickeit vor Augen zu führen. Ihn im Grunde auferstehen zu lassen. Der Autor macht es mit seinen Figuren. Sie erstehen vor den Augen von uns Lesern, sie werden lebendig, wir hören ihnen zu, vier verfolgen ihre Handlungen, versuchen Einfluss zu nehmen. Wir lachen mit ihnen, spielen wie in diesem Buch Bingo und interessieren uns auf einmal für Hilfsmittel die Erfolg beim -Spiel suggerieren obwohl wir teilweise noch nie gespielt haben.
Wir erinnern uns genau wie die Protagonisten an Comica aus unserer Kindheit,, oder an Fernsehfiguren die markante Eigenheiten hatten.
Im Grunde werden wir selber zu Figuren in diesem Buch. Es ist die Frage hat uns das Buch in seinem Bann gezogen oder nehmen wir die Geschichte mit in unseren Alltag, weil vieles was darin steht, wir es uns so wünschen würden oder es in unserem Leben gerade so passiert.
Dazu kommt das der Autor die Gedanken zum Tod, und seine Folgen für die Hinterbliebenen sehr schön ohne pathetisch zu klingen formuliert..
Der Krimi ist das I Tüpfelchen in der Geschichte, da sind wir alle im Reich der Phantasie, ein spannende Geschichte mit Gefahr und Toten, mit Guten und Bösen, mit geheimnisvollen Helfern, sehr guten Freunden, hilfsbereite Familie und natürlich mit einer arroganten Kriminalbeamatin.
Es ist der erste Band einer neuen Serie. Ich wünsche dem Autor viel Erfolg und der Serie ein langes Leben ( leider aus egoistischen Gründen, denn dieses Buch hat mich berührt , zum Lachen gebracht; kurz es hat mich ungeheuer gut unterhalten. ).
Gefahr
Der Regenbogenfisch in Gefahr von Marcus Pfister
Das glückliche Leben des Regenbogenfischschwarms ist in Gefahr. Ihre Welt ist bis jetzt unberührt von der Fischerei, sie liegt anscheinend bis jetzt in einem Winkel der Weltmeere wo die Fangflotten noch nicht hingekommen sind. Nun tauchen vermehrt Fische auf die davon berichten, von Schlepp dnetzen die jedes Tier und jeden Fisch fangen und dabei auch noch den Meeresboden beschädigen.
Auch die Korallenriffe sind davon betroffen. Als der Regenbogenfisch auch in so einem Netz landet kann er Hilfe mobilisieren und es geht noch einmal gut aus.
Die Bilder sind wie gewohnt wunderschön die auffallenden Glitzerschuppen, die vielen unterschiedlichen Fische, die detaillierten Bilder von dem Netz und seinem Inhalt, das alles kann auch jüngere Kinder ansprechen. Der Text wendet sich aber eindeutig an Ältere. Kindern den man Umweltschutz beibringen will, der nicht nur aus Mülltrennung und fachgerechter Entsorgung besteht. Die Gefahren für die Meeresbewohner durch die Schleppnetzfischerei ist riesengroß dadurch können ganze Arten vernichtet werden oder andere in Bereiche angesiedelt werden in denen sie auf invasive Art Unheil bringen. Ein großes Thema das in diesem Buch angerissen wird und dann aufgrund dieses Aufhängers vertieft werden kann.
Für mich aber ist es in erster Linie ein gelungenes Bilderbuch das aufzeigt auch eine glückliche Welt kann in Gefahr geraten und mit Hilfe von Freunden und anderen noch gerettet werden.
zuviel erwartet
Spookily Yours von Jennifer Chipman
Willow ist einsam, zwar lebt ihre Schwester im gleichen Ort und sie betreiben zusammen eine Bäckerei aber nach Feierabend ist sie eben allein in ihrem Haus. Ein Seelengefährte fehlt, und wenn es wieder eine Katze ist wie sie sie seit ihrer Kindheit hatte und die nun verstorben ist. Im Tierheim ist ein Kater eine Dämonenkatze die ihr auf dem ersten Blick gefällt und zu die sie einen Draht findet.
Leider ist die Katze nicht nur ein Kater sondern auch ein Dämon der leider verwandelt wurde, von einer Hexe, kann Willow den Zauber rückgängig machen?
Das Thema klingt witzig und gut passend zum Herbst. Leider hat die Umsetzung für meinen Geschmack nicht geklappt. Denn die Geschichte wird sehr oberflächlich und schnell dahin erzählt. Die Charaktere haben keine Tiefe und die Lösung des Problems ist blitzschnell abgehandelt. Danach kommt Liebesgesülze und Spice. Andere Charaktere wie die Schwester und der Halbbruder werden im Vorbeigehen erledigt. kann sein das sie im nächsten Band eine eigene Geschichte ausführlicher erzählt bekommen. Aber das werde ich nicht lesen.
Alles was ich mir erhofft hatte kam in dem Buch nicht vor. In der Beschreibung war von sehr viel mehr die Rede.
Liebe, Krimi, Gesellschaftskritik
Game of Scandal von Laura Wood
Krimi trifft Regency Roman nun schon zum dritten Mal. Mit jedem weiteren Buch entwickelt die Autorin mehr Humor, mehr Spannung und mehr Vielseitigkeit.
Felicity und Ash sind ein tolles Gespann, verrückt nach Abenteuer und Unabhängigkeit. Beid haben ein unendliches Verständnis für den anderen. Den Drang nach Freiheit haben beide und für die Zeit sehr erstaunlich, hat Ash Respekt vor Felicitys Intelligenz.
Gemeinsam mit dem Finkennest, dem weiblichen Geheimbund, wollen sie einem Anarchisten und Mörder das Handwerk legen. Keine leichte Aufgabe, denn außer einem leisen Verdacht gibt es noch keine Hinweise auf wen, warum und wo.
Mir hat schon in den vorherigen Bänden die Rolle der Frauen gefallen. Sie können und machen alles was auch die Männer ihrer Gesellschaftschicht tun. Welch ein Skandal wenn es denn bekannt würde.
Genau das macht den Reiz dieser Geschic
hten aus. Dieses was wäre wenn, gepaart mit einer romantischen Geschichte und einem Krimi. Dazu kommt ein schöner Humor der sich in Wortwitz und Situationskomik äußert.
Die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund sie ist ein Drittel des Themas, die anderen die Verfolgung eines Attentäters und die soziale Kritik an der Rolle der Frau sind die anderen Teile.
Ich würde mich sehr freuen wenn es weitere Bände aus dieser Reihe geben würde.
Ein neues Schuljahr
Schule der Meisterdiebe 4: Die schwarze Festung von J. J. Arcanjo
Im vierten Schuljahr werden die Ansprüche höher. Ein neues Fach man könnte es auch Anschleichen nennen. Unbemerkt an einen Ort gelangen wenn jemand wie Winnetou in der Luft erkennen kann ob der andere sich bewegt. Dazu kommen die Namenlosen, Gabriels Eltern die es auf ihn abgesehen haben. Sie werden immer grausamer und da kommen mir Zweifel ob diese Beschreibungen noch kindgerecht sind.
Zu mindestens am Ende wurde es zu grausam für Kinderseelen.
Ansonsten war das Buch an Spannung kaum zu überbieten. Die Gaunerbande oder Freundesclique entwickelt sich immer weiter. Das Vertrauen wächst trotz der unterschiedlichen Fähigkeiten und der regelmäßige Kampf um Ehre und Gewinn. Es ist eine Gradwanderung in diesem Buch es geht schließlich um Diebstahl, Betrug und Täuschung aber wie es hier ausgedrückt wird, es gibt nicht nur schwarz und weiß sondern auch silbern. Früher hätte man Grau gesagt aber silberfarben hört sich edler an nicht so langweilig und es ist eindeutig ohne schwarze und weiße Anteile. Gabriel und seine Clique ist durchaus liebenswert, seine Eltern dagegen sind sehr grausam und fast schon widernatürlich.
Es wird einen letzten Band geben höchstwahrscheinlich mit einem großen Showdown ich bin gespannt was sich dafür die Autorin hat einfallen lassen.











