Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lulu24:
Witzig und dennoch sensibel
Schisser und ich 1 von Frank Schmeißer
In diesem Buch steht Jakob im Zentrum, der mit seiner Familie in eine ruhige Siedlung am Stadtrand zieht, weil alle hoffen, dass er dort seine Angststörung besser in den Griff bekommt und Freunde findet. Als in der benachbarten Schrebergartensiedlung Hühner vor der drohenden Schlachtung gerettet werden müssen, gibt es natürlich Herausforderungen zu bewältigen, aber Jakob wächst mit seinen Aufgaben und es gelingt ihm sogar, offen über sein Problem zu sprechen.
Die Geschichte ist spannend und kreist nicht nur um Jakobs Problem, sondern entführt die kleinen Leser in ein buntes Kinderabenteuer.
Vor allem gelingt diesem Buch die Gratwanderung, sich dem Thema Angststörung witzig zu nähern, ohne die Sensibilität und Empathie für die Betroffenen zu verlieren. Wahrscheinlich, weil der Autor Frank Schmeißer selbst unter einer generalisierten Angststörung leidet; er weiß also, wie sich die Betroffenen fühlen und kann das Thema etwas frecher darstellen, ohne respektlos oder gar verletzend zu wirken. Aber auch die Illustrationen von Melanie Garanin sind einfach genial: vom Los mit 6er-Gewinn bei der Paniklotterie bis zu den Handy-Babys, die Jakob als Babysitter brauchen, strotzen sie vor originellen Ideen, die den herrlich frechen Unterton des Buches perfekt unterstreichen.
Ich bin etwas enttäuscht
Wilde Berge des Balkan von Antonia Schlosser; Katharina Kestler; Lisa Bartelmus; Anja Woertge
Drei junge Frauen, die Bergfreundinnen Toni, Kaddi und Lisa, nehmen uns mit zu ihrem Fernwanderabenteuer durch die wilden Berge des Balkans. Der grenzüberschreitende Dreiländerwanderweg High Scardus Trail führt sie durch den Kosovo über Nordmazedonien bis nach Albanien.
Wir dürfen sie begleiten von den ersten Überlegungen zur Auswahl der Strecke und den vorbereitenden Einkäufen über die tagtäglichen Erfahrungen bis zur rückblickenden Einschätzung ihrer Erfahrungen.
Dabei sind wir immer ganz nah dran, fühlen uns in den Beschreibungen fast als anwesende vierte Person, so detailliert und ehrlich sind die Beschreibungen. Selbst ihren Heulkrampf nach einer schlaflosen Nacht und einer nasskalten Landung im Bach enthält uns Toni nicht vor. Das ist wohltuend authentisch im Vergleich zu zahlreichen Instagram-Accounts mit optimierten Bildern und euphorischen Beschreibungen.
Vieles ist mir aber zu detailliert, interessiert mich gar nicht und bremst den Lesefluss. Nicht jedes Gespräch mit Zufallsbekanntschaften am Wegesrand und jedes Quietschen beim Öffnen der Thermosflasche muss detailliert beschrieben werden, und auch ein einseitiger Exkurs zum Thema Femizide in Deutschland hat mich eher irritiert als interessiert.
Ich hatte mich sehr auf diesen Erfahrungsbericht der drei gefreut und bin nun leider etwas enttäuscht vom Buch: Es wird mir etwas zu viel über Blasenpflaster, Schokoriegel und nasse Schlüpfer erzählt und zu wenig über die Länder, Geographie, Landschaft und Botanik. Manchmal blitzen diese Aspekte auf, so etwa Überlegungen zu den Geschlechterrollen in Nordmazedonien, doch sie gehen in den wortreichen Beschreibungen von Banalitäten unter. Schade!
Ich hatte mir mehr Fotos und Eindrücke vom Trail sowie Einblicke in die eher unbekannten Länder erhofft, also etwas mehr Reisebericht und weniger Selbsterfahrung.
Familiensaga und Krimi
Was am Ufer lauert von Lenz Koppelstätter
Polizeireporterin Gianna Pitti wird wieder aktiv: Sie erhält durch ihren Vater, einen Investigativ-Journalisten, den Tipp, eine Informantin zu treffen, findet diese aber nur noch tot vor sowie eine leere DVD-Hülle. Dieses Szenario erscheint sehr geheimnisvoll und verspricht viel Spannung, doch leider kann der Roman dieses Versprechen über weite Strecken nicht wirklich einlösen.
Anfangs dachte ich noch, der Autor lässt sich einfach Zeit, den Leser in die Gardasee-Atmosphäre und die Familienbande von Gianna, Arnaldo und Onkel Francesco einzuführen, aber mit der Zeit verdichtete sich der Eindruck, dass die Familiengeschichte genauso viel Raum einnehmen wird wie die Kriminalgeschichte. Es verwundert dann auch kaum mehr, dass selbst der Fall immer mehr Verbindungen zur Familienhistorie aufweist.
Der Erzählstil bleibt ausführlich beschreibend bis ausschweifend und erlaubt zunächst nur in einzelnen Szenen kurzzeitig aufkommende Spannung bevor wieder das bedächtige Moment überwiegt. Gegen Ende nimmt die Handlung dann doch noch Fahrt auf und gewinnt an Spannung, aber die Auflösung hat mich auch nicht wirklich mitgerissen. Insgesamt angenehm zu lesen, aber nicht wirklich packend! Ich kannte vorher weder diese Figur noch andere Bücher des Autors und hatte mir eindeutig etwas anderes vorgestellt.
Märchen für Erwachsene
Nur du weißt, wer du bist von Michaela Wiebusch
Michaela Wiebuschs neues Buch ist ein Wohlfühlroman, in welchem wir die Protagonistin Lena begleiten dürfen, wie sie sich mithilfe einer Agentur für Selbstwert nach einer schmerzlichen Trennung ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zurückholt. In einer Woche intensiver Betreuung arbeitet sie an den Themen Selbstbewusstsein, Selbstbild, Selbstliebe, Selbstverwirklichung, Selbstverantwortung, Selbstvertrauen und Selbstfürsorge, und ist am Ende imstande, ihrem Ex bei einer Begegnung standzuhalten.
Das Ganze ist eine Art Selbsthilfeprogramm in Romanform, an welchem sich betroffene Leser(innen) auch selbst orientieren können, zumal am Ende jedes Kapitels die wichtigsten Lerneinheiten zusammengefasst werden. Dies ist ein angenehmes Konzept, das den belehrenden Zeigefinger gut versteckt, aber es hat meiner Meinung nach etwas von einem Märchen für Erwachsene:
Die heilsame Entwicklung läuft so glatt und reibungslos. Quasi als deus ex machina steht die Agentur immer sofort bereit, die richtigen Erkenntnisse in Lena zu wecken, Irrtum ausgeschlossen, Glückseligkeit garantiert, Sorry, das ist mir zu glatt, zu sehr mit Puderzucker überstäubt, mir fehlt die Reibung, das Bittere im Loslassen, welches solch ein Prozess auch mit sich bringt! Ein bisschen mehr Realismus hätte der Glaubwürdigkeit gut getan und würde betroffenen Lesern mehr helfen als diese heile Welt! Außerdem stört mich, wie sich die Protagonistin nur um sich selbst dreht. Da ist kein Austausch mit Freunden, Tochter, Familie. Führt dieses Vorgehen zu echten Erkenntnissen oder nur zu einer Manipulation der Selbstwahrnehmung?!
Italian Vibes
Es kann so schön sein, das Leben von Alexander Oetker
Alexander Oetker ist viel in südlichen europäischen Ländern unterwegs gewesen und hat die Vorteile der dortigen Lebensweise kennengelernt. Auf Basis dieser Erfahrungen schwärmt er in diesem Büchlein vom Dolce Vita: selbstverständlicher gegenseitiger Hilfe, Entschleunigung, gutem Essen, Respekt vor dem Alter, Temperament und Selbstvertrauen.
Er erzählt von persönlichen Begegnungen und Gesprächen mit Einheimischen und Ausgewanderten. Dies liest sich alles leicht und flüssig, gibt nette Anregungen und hinterlässt ein gutes Gefühl.
Dennoch bin ich nicht ganz begeistert, denn ich werde den Eindruck nicht los, dass alles durch die rosarote Brille betrachtet wird. Er bedient einige Klischees vom Dolce Vita. Schon die Zitrone auf dem Cover hat mich gleich an die Italiensehnsucht der deutschen Romantik erinnert: Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen… und das Leben so viel einfacher gelingt!
Doch auch in Italien ist das moderne Arbeitsleben eingezogen und macht das dörfliche Zusammenleben mehrerer Generationen unmöglich, und in den abgeschiedenen Bergdörfern bleiben nur die Alten zurück. In den Großstädten ist das Leben zwar noch lauter als in Deutschland, aber nicht unbedingt fröhlicher. Auch hier führt die allgemeine Unzufriedenheit zu einem Erstarken der politischen Rechten….
Insbesondere Oetkers oberlehrerhafte Zusammenfassungen und Leitsätze am Ende der Kapitel haben mich mehr gestört als motiviert. Zudem hätte ich mir eine ansprechendere optische Gestaltung des Büchleins gewünscht anstelle der nackten Textseiten: zum Beispiel ein paar schönen Skizzen der geschilderten dörflichen Marktplätze, guten Speisen und mit Würde und Lebensfreude gealterten Menschen. In Summe finde ich das Buch daher weder als praktischer Ratgeber noch als schönes Lesebüchlein ganz überzeugend.
Leichte Unterhaltung
Lieber solo als allein von Tessa Hennig
Ich hätte nie gedacht, dass ein Biologie-Buch so spannend wie ein Krimi sein kann: Tatort Natur! Tiere und Pflanzen als Täter und Opfer und zum Teil sogar beides zugleich! Die Natur ist nicht so harmonisch wie wir sie uns gerne vorstellen, sondern geprägt vom Kampf um die begrenzten Ressourcen zum Überleben, vor allem um Nahrung und Fortpflanzung.
Farina Grassmann erspart uns keine Details, und manches finde ich schon ein wenig eklig, anderes aber auch sehr faszinierend oder einfach lustig! Auf jeden Fall sehe ich die Natur jetzt mit anderen Augen, so wie es uns die Autorin gleich zu Beginn des Buches angekündigt hat.
Doch ihr geht es nicht um ein Arsenal der größtmöglichen Grausamkeiten, sondern auch um Intelligenz, List und Bauerschläue: quer durch alle Gattungen und Arten und bei vielen – nicht nur bei den uns so vertrauten Menschenaffen - keineswegs nur instinktgesteuert, sondern zum Teil auch bewusst und situativ angepasst und lernfähig. „Wer früh behauptete, Tiere würden Intelligenz besitzen, erntete Gespött. Pläne schmieden, Werkzeuge bauen, Dinge zählen – all das sollte lange dem Menschen vorbehalten sein. Die Forschung hat uns längst eines Besseren belehrt und bewiesen, dass wir nicht die einzigen Intelligenten sind.“ (S.134) Und so lässt uns Farina Grassmann daran teilhaben, wie Kolkraben und Eichhörnchen ihre Artgenossen nicht nur bestehlen, sondern auch täuschen und austricksen, Möwen unseren Menüempfehlungen folgen und die Fliegen-Ragwurz sich als Sexualpartnerin für ein Grabwespen-Männchen feilbietet.
Die witzigen Zeichnungen von Cornelis Jettke unterstreichen das Geschilderte noch komisch bis makaber und runden das Lesevergnügen ab!
Spannend wie ein Krimi!
True Crime in Nature von Farina Graßmann
Ich hätte nie gedacht, dass ein Biologie-Buch so spannend wie ein Krimi sein kann: Tatort Natur! Tiere und Pflanzen als Täter und Opfer und zum Teil sogar beides zugleich! Die Natur ist nicht so harmonisch wie wir sie uns gerne vorstellen, sondern geprägt vom Kampf um die begrenzten Ressourcen zum Überleben, vor allem um Nahrung und Fortpflanzung.
Farina Grassmann erspart uns keine Details, und manches finde ich schon ein wenig eklig, anderes aber auch sehr faszinierend oder einfach lustig! Auf jeden Fall sehe ich die Natur jetzt mit anderen Augen, so wie es uns die Autorin gleich zu Beginn des Buches angekündigt hat.
Doch ihr geht es nicht um ein Arsenal der größtmöglichen Grausamkeiten, sondern auch um Intelligenz, List und Bauerschläue: quer durch alle Gattungen und Arten und bei vielen – nicht nur bei den uns so vertrauten Menschenaffen - keineswegs nur instinktgesteuert, sondern zum Teil auch bewusst und situativ angepasst und lernfähig. „Wer früh behauptete, Tiere würden Intelligenz besitzen, erntete Gespött. Pläne schmieden, Werkzeuge bauen, Dinge zählen – all das sollte lange dem Menschen vorbehalten sein. Die Forschung hat uns längst eines Besseren belehrt und bewiesen, dass wir nicht die einzigen Intelligenten sind.“ (S.134) Und so lässt uns Farina Grassmann daran teilhaben, wie Kolkraben und Eichhörnchen ihre Artgenossen nicht nur bestehlen, sondern auch täuschen und austricksen, Möwen unseren Menüempfehlungen folgen und die Fliegen-Ragwurz sich als Sexualpartnerin für ein Grabwespen-Männchen feilbietet.
Die witzigen Zeichnungen von Cornelis Jettke unterstreichen das Geschilderte noch komisch bis makaber und runden das Lesevergnügen ab!
Mitten aus dem Leben!
Känguru Knickohr - Huhu, Känguru! Was hörst denn du? von Britta Sabbag
„Schlecht hören kann er gut!“ war immer der Lieblingsspruch meines Opas, wenn wir nicht hören wollten, was eigentlich von uns erwartet wurde. Daran musste ich beim Lesen dieses süßen Kinderbuches immer wieder denken: Känguru Knickohr versteht (natürlich rein zufällig) immer das, worauf es selbst gerade Lust hat…
Das liebevoll gezeichnete Buch begleitet den kleinen Schelm durch den Tag: vom Aufstehen und Zähne-Putzen über den Känguru-Garten mit dem Hüpfkreis und das nachmittägliche Picknick mit Mama und Freunden bis zum abendlichen Kuscheln und ins Bett gehen.
So kann sich jedes Kind im gewohnten Tagesablauf wiederfinden und sich mit dem supersüßen und ein wenig eigensinnigen Protagonisten identifizieren. Besonders gut gefallen uns die kleinen Reime, die meiner kleinen Mitleserin viel Spaß bereiten und die Aufmerksamkeit für den Klang der Sprache schulen. Weil die Texte so groß gedruckt sind und die Reimwörter immer besonders betont werden, können auch schon größere Geschwister die kleine Verse gut und richtig betont vorlesen.
Mir gefällt auch die Botschaft des Buches: Knickohr darf seine kleinen Freiheiten genießen, und ist dann doch wieder ‚ganz Ohr‘, wenn Mama alle zum Picknick ruft! Und abends versteht sie ihn ein klein wenig falsch, aber natürlich völlig richtig, und los geht`s mit dem Kuscheln und Wuscheln!
Die Altersangabe (ab 4 Jahren) finde ich nicht ganz passend: Durch die tollen Zeichnungen und die kurzen einfachen Texte haben schon 2-Jährige viel Freude an dem Buch. Auch die vollständige Konzentration auf Knickohr und das Ausblenden seiner Spielkameraden entspricht eher der Erfahrungswelt kleinerer Kinder. Für Vierjährige dürfte die Geschichte schon etwas komplexer sein.
Städtischer Lebensmittelpunkt Kathedrale
Die Gerüche der Kathedrale von Wendy Wauters
Wendy Wauters vermittelt uns in ihrem Buch einen Eindruck von der Liebfrauen-Kathedrale als städtischem Lebensmittelpunkt des mittelalterlichen Antwerpens. Nach ersten Ausführungen zur politischen und wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt beschreibt sie ausführlich und sehr anschaulich das alltägliche Treiben in der Kathedrale.
Im Unterschied zu heute spielte sich das städtische Leben zu großen Teilen im Kirchenraum ab. Dort wollten Zünfte, Gilden und Bruderschaften ihre Bedeutung dokumentieren und bemühten sich um eigene prächtige Nebenaltäre, an denen eigens angestellte Kapläne tägliche Messen hielten und die musikalische Untermalung durch Sänger an Feiertagen für besonderes Ansehen sorgte. Auch die Gläubigen verbrachten viel Zeit in der Kirche und versuchten durch ihre Präsenz, das Hören besonders verehrter Prediger und durch den gelegentlichen Blick auf das Allerheiligste ihr Seelenheil zu befördern. Dabei spielten sinnliche Wahrnehmungen eine viel größere Rolle als das Verständnis der Vorgänge. Auch die Machtkämpfe zwischen verschiedenen religiösen Bewegungen schildert Wendy Wauters anschaulich bis in die grausamen Details des Durchbohrens der Zunge oder des Ertränkens in der Schelde.
Bei der Lektüre dieses Buches erhält er Leser einen guten Einblick in die spezielle Gemengelage der Vermischung religiöser, politischer und wirtschaftlicher Vorgänge im mittelalterlichen Antwerpen. Wendy Wauters' profundes Wissen als Kunsthistorikerin ermöglicht ihr dabei auch die Auswahl der geeigneten Gemälde zur Veranschaulichung der ausgewerteten Schriftquellen. Ihre vorausgegangene Dissertation lässt sie aus dem Vollen schöpfen, manches hätte für mich als interessierten Laien allerdings nicht ganz so detailliert und ausführlich sein müssen. Die Lektüre der knapp 300 Seiten setzt doch ein beträchtliches Interesse am Thema voraus.
Vom Hoffen und Bangen
Lebensschlenker von Nova Meierhenrich
Nova Meierhenrichs Buch hat mich gleich interessiert, weil das Thema bei meinen Freundinnen und Kolleginnen im Moment eine große Rolle spielt.
Ich fand die Schilderung der verschiedenen Stufen der Kinderwunschbehandlung und ihrer Nebenwirkungen sehr interessant, zumal ich Hemmungen habe, im Gespräch mit Betroffenen zu detailliert nachzufragen.
Nach der Lektüre des Buches kann ich nun besser nachvollziehen, wie es der Kollegin geht, deren Solo-Mutterschaft nicht gelingen will. Und ich weiß, welche Mühe und Kosten ein lesbisches Paar auf sich genommen hat, um endlich seinen Nachwuchs in die Arme schließen zu können. Auch die versöhnlichen Zeilen der Autorin nach Aufgabe ihres Lebenstraums haben mich sehr angesprochen, denn hier muss ich auch ganz andere Erfahrungen machen, wenn unfreiwillig Kinderlose so verbittert sind, dass sie jede Freundschaft beenden, sobald sich bei der Freundin Nachwuchs ankündigt.
Nova Meierhenrich schafft es, von ihrer (vergeblichen) Hoffnung und von Trauer und Wut zu erzählen, aber auch ein gelungenes Ritual zur Verabschiedung der alten Lebenspläne vorzustellen und den Weg in ein erfülltes Leben ohne eigenes Kind zu finden! Ein tolles Buch, in welchem sich Betroffene bestimmt wiederfinden und verstanden fühlen!











