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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

Weihnachtlicher Liebesroman

Angel Falls - Weihnachten nur mir dir von Miranda Liasson

Kaitlyn und Rafe kennen sich schon ewig und sind beste Freunde. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem sie miteinander geschlafen haben. Nun ist nichts mehr so, wie es früher war. Die beiden gehen sich aus dem Weg. Doch dann stellt Kaitlyn fest, dass sie schwanger ist. Obwohl sie starke Gefühle für Rafe hat, ist sie entschlossen, das Kind alleine großzuziehen.

Denn sie kennt Rafe genau und weiß, dass er nicht bereit für eine Beziehung ist....

"Weihnachten nur mit dir" ist der Abschlussband der Angel-Falls-Trilogie. Man kann den aktuellen Ereignissen aber auch dann folgen, wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat. Allerdings trifft man auf alte Bekannte aus den vorherigen Teilen und kann ein Wiedersehen mit ihnen genießen, wenn man die Reihenfolge einhält. 

In diesem Band stehen Kaitlyn und Rafe im Zentrum der Handlung. Man spürt sofort, dass es zwischen den beiden gewaltig knistert. Doch Rafe hat in der Vergangenheit einen schweren Schicksalsschlag erlitten, der dafür sorgt, dass er starke Bindungsängste hat. Die Charaktere wirken sehr sympathisch und äußerst lebendig. Das gilt sowohl für die Hauptakteure als auch für die Nebendarsteller. Deshalb fühlt man sich in der Handlung sofort wohl und kann sich ganz auf die Liebesgeschichte der beiden einlassen. Die Gefühle werden hautnah beschrieben, wodurch man das Gefühlschaos, dem die beiden Hauptprotagonisten ausgesetzt sind, lebhaft nachvollziehen kann. 

Dass sich die Geschichte zur Weihnachtszeit zuträgt, wird ebenfalls hervorragend vermittelt. Man meint beinahe, die Schneeflocken auf der Haut zu spüren und den Plätzchenduft, der durch Angel Falls zieht, wahrzunehmen. Das Buch eignet sich wunderbar zum Einkuscheln und Genießen. Man kann damit dem hektischen Alltag entfliehen und einfach mal die Seele baumeln lassen. 

Ein authentischer Liebesroman, mit Wohlfühl-Atmosphäre und Weihnachts-Flair!

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Weihnachtlicher Wohlfühl-Roman

The Christmas Fake von Dilek Birgör

Obwohl sie ihre Verlobung schon längst gelöst hat, hat es Posey bisher vermieden, ihre Familie davon zu unterrichten. Denn Posey ist es ein Graus, sich die enttäuschten Gesichter vorzustellen. Deshalb ist sie nun auf der verzweifelten Suche nach einem Freund, den sie ihrer Familie beim Weihnachtsdinner präsentieren kann.

Ein wahrer Dating-Marathon beginnt, bei dem Posey noch dazu ständig einem Unbekannten über den Weg läuft. Doch der passende Mann, den sie mitnehmen kann, ist nicht in Sicht. Als sich Posey damit abfinden muss und im Zug sitzt, trifft sie wieder auf den unbekannten Mann. Der bietet ihr schließlich an, ihren Fake-Freund zu spielen, wenn Posey ihm dafür im Gegenzug ebenfalls behilflich ist. Posey geht darauf ein und stellt schon bald fest, dass ihr der neue Fake-Freund ausgesprochen gut gefällt....

Die Handlung startet 14 Tage vor Weihnachten und wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Posey, geschildert. Posey wirkt von Anfang an sympathisch, scheint das Herz auf dem rechten Fleck zu haben und kann auch mal über sich selbst lachen. Deshalb fühlt man sich in der Handlung sofort wohl und beobachtet gespannt, wie katastrophal die Dates verlaufen. Die ständigen Begegnungen mit dem unbekannten Mann fließen dabei amüsant ins Geschehen ein. 

Die Charaktere werden authentisch beschrieben, wodurch man sie sofort vor Augen hat. Obwohl der unbekannte Mann, von dem sich herausstellt, dass er Harris heißt und aus Poseys schottischem Heimatort kommt, zunächst dafür sorgt, dass Posey ziemlich genervt von ihm ist, hat man doch das Gefühl, dass er nicht nur attraktiv, sondern auch äußerst sympathisch ist. Die Wortgefechte zwischen den beiden sorgen für einige humorvolle Momente. Die schottische Hintergrundkulisse wird hervorragend vermittelt. Man kann sich den verschneiten Heimatort der beiden Hauptcharaktere lebhaft vorstellen und sich ganz auf die weihnachtliche Stimmung, die dort herrscht, einlassen. 

Schon bald stellt sich heraus, dass Posey ihren Fake-Freund lieber mag, als sie zugeben möchte. Das Knistern zwischen den beiden ist förmlich spürbar und deshalb kann man sich entspannt zurücklehnen und diesen weihnachtlichen Liebesroman genießen. 

Ein weihnachtlicher Liebesroman, der durch lebendige Charaktere und eine gelungene Hintergrundkulisse überzeugt. 

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Spannender Pageturner, der auf ein überraschendes Finale zusteuert

Happy New Year - Zwei Familien, ein Albtraum von Malin Stehn

Nina und Frederic verlassen mit ihren Söhnen das Haus, um bei ihren Freunden Lollo und Max Silvester zu feiern. Die Tradition, dass die Freunde, gemeinsam mit ihren Familien, zusammen ins neue Jahr feiern, besteht bereits jahrelang. In diesem Jahr gibt es allerdings eine kleine Änderung im Ablauf, denn Smilla, die älteste Tochter von Nina und Frederic, darf in diesem Jahr, zusammen mit Jennifer, der Tochter von Lollo und Max, eine eigene Feier im Haus von Nina und Frederic ausrichten.

Am Neujahrsmorgen stellt sich heraus, dass Jennifer die Teenie-Party vorzeitig verlassen hat und spurlos verschwunden ist. Ein wahrer Albtraum für beide Familien beginnt...

Die Handlung wird in der Ich-Perspektive der unterschiedlichen Charaktere erzählt und ist in relativ kurze Kapitel unterteilt. Da die Wechsel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Durch die verwendete Perspektive taucht man hautnah in die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Person ein, die gerade ihre Sicht der Dinge schildert. Da die Gefühle intensiv geschildert werden, taucht man früh in den Sog der Ereignisse ein und stellt sich die Frage, was mit Jennifer geschehen ist. 

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Es gelingt der Autorin hervorragend, Handlungsorte und Charaktere so zu beschreiben, dass man alles mühelos vor Augen hat. Dadurch kann man sich ganz auf Jennifers Verschwinden einlassen und eigene Vermutungen darüber anstellen, was in der Nacht von Silvester auf Neujahr geschehen ist. Doch der Lösung auf die Spur zu kommen, ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn die vermeintlichen Freunde hüten einige Geheimnisse. Schon bald weiß man deshalb nicht mehr, was man glauben soll und wem man hier vertrauen kann. Diese Ungewissheit macht einen großen Reiz der Handlung aus und sorgt dafür, dass man das Buch bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen mag. Das Ganze gipfelt in einem überraschenden Finale, das allerdings etwas kurz abgehandelt wird. Dennoch klappt man das Buch mit einem zufriedenen Gefühl zusammen.

Ein spannender Pageturner, der auf ein überraschendes Finale zusteuert. 

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Komplexer Agenten-Thriller

EAST. Welt ohne Seele von Jens Henrik Jensen

CIA-Agent Jan Jordi Kazanski hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten, wird nun von wiederkehrenden Albträumen geplagt und versucht, seinen Kummer in Alkohol zu ertränken. Dadurch ist er für seinen Arbeitgeber eigentlich untragbar geworden. Doch dann erhält Kazanski überraschend den Auftrag, nach Krakau zu reisen, um die geheimnisvolle "Witwe", die der CIA wiederholt wichtige Informationen zugespielt hat, aufzuspüren.

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Dieser Thriller ist der Auftakt zu einer neuen Serie, in deren Mittelpunkt der CIA-Agent Jan Jordi Kazanski steht. Ziemlich schnell wird klar, dass Kazanski einige Probleme hat. Da er ständig raucht und Alkohol trinkt, fällt es zunächst schwer, Sympathie für ihn zu entwickeln. Deshalb betrachtet man ihn anfangs eher distanziert. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, die häufig sprunghaft wechseln. Deshalb sollte man konzentriert lesen, um den roten Faden nicht zu verlieren. Es werden einige Charaktere eingeführt, bei denen man nicht ahnt, wer zu den Guten oder den Bösen zählt. Genau wie Kazanski, tappt man im Dunkeln und muss sich auf sein Bauchgefühl verlassen. Dabei wird man die ein oder andere Überraschung erleben. 

Es handelt sich hier um einen Agenten-Thriller, der sich durch eine komplexe Handlung auszeichnet. Deshalb wird man mit einigen Hintergrundinformationen versorgt, die zwar zunächst etwas langatmig wirken, aber durchaus hilfreich sind, um im späteren Verlauf das große Ganze zu verstehen. Der Autor beschreibt die Handlungsorte detailliert, wodurch man sie beim Lesen vor Augen hat. Allerdings hat man manchmal das Gefühl, dass die Beschreibungen zu ausufernd sind und deshalb zu Lasten der Spannung gehen.

​​​​​​​Wenn sich allerdings die ersten Handlungsfäden miteinander verknüpfen, stellt sich auch die bis dahin vermisste Spannung ein. Kazanski ist in ein ausgeklügeltes Katz- und Mausspiel geraten, bei dem man nicht weiß, wem er glauben und vertrauen kann. Das macht einen großen Reiz der Handlung aus. Immer, wenn man meint, dass man die Zusammenhänge nun versteht, kommt es zu überraschenden Ereignissen, die für neue Wendungen sorgen. Die Spannung bleibt dadurch bis zum Schluss erhalten. 

Ein Agenten-Thriller, der zunächst etwas langatmig startet, dann aber Fahrt aufnimmt. Allerdings sollte man beim Lesen durchgehend konzentriert sein, um den roten Faden nicht zu verlieren. 

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Spannender Reihenauftakt!

Kalt und still von Viveca Sten


Hanna Ahlanders Tag verläuft alles andere als optimal, denn ihr Chef legt ihr nahe, ihren Dienst bei der Stockholmer Polizei zu quittieren. Deshalb steht sie kurz vor Weihnachten ohne Job da. Hanna will nur noch nach Hause, sich in ihren vier Wänden verkriechen und dort von ihrem Freund trösten lassen.

Doch in der Wohnung wartet die nächste Hiobsbotschaft auf sie. Denn ihr Freund trennt sich von ihr und fordert sie auf, so schnell wie möglich auszuziehen. Das Angebot ihrer Schwester, erstmal in deren Ferienhaus in Åre unterzukommen, nimmt Hanna deshalb sofort an. Sie igelt sich ein und pflegt ihr angeschlagenes Selbstbewusstsein. Hanna hat keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Doch dann erfährt sie, dass in Åre ein junges Mädchen, das nach einer Party nicht nach Hause gekommen ist, vermisst wird. Da die Temperaturen eisig sind, zählt jede Stunde. Hanna schließt sich den Suchmannschaften an.... 

"Kalt und still" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe, in deren Mittelpunkt Hanna Ahlander steht. In diesem Band lernt man deshalb die Protagonistin näher kennen. Hanna wirkt sofort sympathisch, wodurch der Einstieg in die Handlung mühelos gelingt. 

Viveca Sten versteht es wieder hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man meint, selbst vor Ort zu sein. Die eisigen Temperaturen, der stetige Schneefall und die knirschenden Fußsohlen der Akteure fließen glaubhaft ins Geschehen ein und sorgen für eine winterliche Atmosphäre. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und ist in recht kurze Kapitel unterteilt. Dadurch wird schon früh ein hohes Tempo angeschlagen, durch das man förmlich mitgerissen wird. 

Der Fall lädt dazu ein, eigene Überlegungen anzustellen. Es gibt einige Verdächtige, doch die Puzzleteilchen scheinen nicht richtig zusammenzupassen. Immer, wenn man meint, dass man endlich Zusammenhänge erkennt, muss man die eigenen Überlegungen überdenken, wodurch bei diesen Ermittlungen definitiv keine Langeweile aufkommt. Die privaten Probleme der Hauptakteure drängen sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern fließen so authentisch ins Geschehen ein, dass die Charaktere noch lebendiger erscheinen. Deshalb fiebert man mit ihnen mit und versucht den Hintergründen von Amandas Verschwinden auf die Spur zu kommen.

Ein spannender und intensiv erzählter Reihenauftakt, der auf ein Wiedersehen mit Hanna Ahlander hoffen lässt. 

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Spannend und unterhaltsam

Zorn - Ausgelöscht von Stephan Ludwig

Jakob Fender kommt im Krankenhaus zu sich und kann sich an nichts erinnern. Selbst sein eigener Name löst bei ihm nicht den Hauch einer Erinnerung aus. Fender wurde offenbar mit einem Baseballschläger brutal zusammengeschlagen, außerdem sind die Finger an seiner Hand beinahe abgetrennt. Die Polizei geht von einem Mordversuch aus.

Zorn und Schröder werden mit den Ermittlungen betraut. Doch wie sollen sie dem Täter auf die Spur kommen, wenn der einzige Zeuge sich an nichts erinnert? Als eine Leiche, die von einer Brücke herabhängt, gefunden wird, die ähnliche Verletzungen hat wie die, die Fender an seiner beinahe abgetrennten Hand aufweist, kommt langsam Bewegung in den Fall....


"Ausgelöscht" ist bereits der zwölfte Fall für das Ermittlerduo Zorn und Schröder. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Allerdings handelt es sich bei dem Ermittlerduo um ein ganz besonderes Gespann. Deshalb kann man die Wortgefechte der beiden besser genießen, wenn man die Geschichte der beiden kennt. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Die Ermittlungen von Zorn und Schröder nehmen einen großen Teil ein, doch es gibt auch immer wieder Einblicke in Jakob Fenders Sicht. Er schildert die Ereignisse in der Ich-Form. Diese Perspektive gibt dem Fall einen besonderen Reiz. Denn die Ermittlungen haben es wirklich in sich. Zorn und Schröder stehen vor einem Rätsel. Ihre Ermittlungen wirken authentisch, wenn man davon absieht, dass Claudius Zorn mal wieder völlig unfähig dargestellt wird. Doch Schröder, das Superhirn dieses Duos, darf man nicht unterschätzen. Die Wortgefechte der beiden sind auch dieses Mal sehr lesenswert und laden zum Schmunzeln ein. 

Der Fall ist rätselhaft. Obwohl man durch die Einblicke in Fenders Sicht mehr weiß, als die Kommissare, tappt man mit den beiden lange Zeit im Dunkeln. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen, doch es kommt zu unerwarteten Wendungen, die dazu führen, dass dieser Fall nicht nur spannend ist, sondern einige Überraschungen bereithält. 

Ein spannender Fall, der einige Überraschungen bereithält. 

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Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

Wir zerstören dich von James Peter

Die Masche, einsamen Menschen beim Internet-Dating die große Liebe vorzugaukeln und ihnen denen letzten Penny abzunehmen, bevor sie feststellen, dass die Person, mit der sie Liebesschwüre ausgetauscht haben, gar nicht existiert, ist ein äußerst lukratives Geschäft. Es ist eine Betrugsmasche, die immer größere Dimensionen annimmt.

Als Detective Superintendent Roy Grace den vermeintlichen Suizid einer Frau untersucht, die das Opfer eines Liebesbetrügers werden sollte, beginnt er genauer hinzuschauen. Die Hinweise, auf ein betrügerisches Netzwerk, das auch vor Gewalt nicht zurückschreckt, verdichten sich. Roy Grace setzt alles daran, die Täter zu enttarnen und ihnen das Handwerkt zu legen...

"Wir zerstören dich" ist bereits der 15. Fall der Roy-Grace-Serie von Peter James. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Serie gelesen hat. Wenn man allerdings an der beruflichen und privaten Weiterentwicklung der Hauptcharaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Peter James versteht es hervorragend, sofort das Interesse an diesem Fall zu wecken. Denn man beobachtet zunächst, wie ein pensionierter Major am Flughafen auf seine große Liebe wartet, dann aber von der Polizei auf den Boden der Tatsachen geholt wird. Und nicht nur diesem Mann wurde übel mitgespielt. Es gibt unzählige Opfer. Dadurch, dass die Charaktere so lebendig beschrieben werden, ist man sofort mitten im Geschehen und hofft, dass die Hintermänner dieser Betrugsmasche, die ohne mit der Wimper zu zucken Existenzen zerstören, zur Rechenschaft gezogen werden.

Relativ kurze Kapitel und rasche Szenenwechsel sorgen dafür, dass bereits früh ein hohes Tempo aufgebaut wird. Durch die wechselnden Perspektiven hat man einen weitaus größeren Überblick als die Ermittler. Deshalb ahnt man, dass sich die Ereignisse zuspitzen werden. Die aufgebaute Spannung kann nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern nimmt im Verlauf der Handlung stetig zu. Dadurch kann man sich ganz auf das Geschehen einlassen und mag das Buch schon bald nicht mehr aus der Hand legen.

Das Privatleben von Roy Grace nimmt in diesem Band nicht zu viel Raum ein. Denn die Ermittlungen beschäftigen ihn quasi rund um die Uhr. Dennoch regt das, was man an Neuigkeiten erfährt, zum Nachdenken an und weckt definitiv die Neugier auf die Folgebände.

Ein spannender Fall für Roy Grace, der durch ein hohes Tempo, durchgehende Spannung und einen überaus interessanten Plot überzeugt.

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Spannender Reihenauftakt!

Rachejagd - Gequält von Nica Stevens; Andreas Suchanek

Die Journalistin Anna Jones und ihre Freundin Natalie wurden vor drei Jahren entführt und grausam misshandelt. Anna konnte schließlich eine unerwartete Gelegenheit nutzen und fliehen. Ihre Freundin musste sie jedoch zurücklassen. Der Täter wurde nie gefasst. Diese Tatsache quält die Journalistin noch heute.

Das damalige Grauen kehrt mit aller Macht zurück, als Anna eine blutbefleckte Botschaft erhält. Für sie ist sofort klar, dass ihr ehemaliger Peiniger Edward Harris zurück ist und erneut versucht, sie in seine Gewalt zu bekommen. Annas früherer Jugendfreund Nick Coleman, der mittlerweile Agent beim FBI ist, nimmt sofort die Ermittlungen auf. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

"Gequält" ist der Auftaktband der Rachejagd-Trilogie. Im Zentrum der Handlung stehen die Journalistin Anna Jones und FBI-Agent Nick Coleman. Die beiden versuchen zu verhindern, dass es Harris gelingt, Anna erneut in seine Gewalt zu bringen. Um die Gefahr endgültig zu bannen, ist es deshalb zwingend notwendig, Harris aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Anna und Nick werden dabei von Annas Kollegen Zane und Profilerin Lynette McKenzie unterstützt. 

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Die Charaktere werden lebendig beschrieben, wodurch man sie mühelos vor Augen hat. Leider trifft das nicht ganz auf die Handlungsorte zu, denn diese wirken eher blass und beliebig austauschbar. Dennoch ist man durch einen eindringlich geschriebenen Prolog sofort mitten im Geschehen. Man kann nachvollziehen, warum Anna nie wieder in die Gewalt von Harris geraten möchte. Außerdem werden ihre immensen Schuldgefühle, dass Natalie damals zurückbleiben musste, glaubhaft vermittelt. Die eintreffenden Botschaften sorgen dafür, dass man beim Lesen sofort ein ungutes Gefühl bekommt und spürt, dass die Journalistin in großer Gefahr ist. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse und verfolgt gespannt die Ermittlungen.

Die haben es wirklich in sich, denn man weiß nicht, was man glauben soll und wem man eigentlich vertrauen kann. Das Autorenduo legt seine Spuren geschickt aus. Immer, wenn man meint, dass man dem Drahtzieher der Botschaften auf die Schliche kommt, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man vollkommen umdenken muss. Der Täter liefert sich ein spannendes Katz- und Mausspiel mit seinen Jägern und schon bald ist nicht mehr klar, ob der Gejagte nicht eher der Jäger ist. Das Ganze gipfelt in einem actionreichen Finale, das die Neugier auf den nächsten Band der Trilogie weckt. 

Ein spannender Auftakt, der definitiv die Neugier auf den weiteren Verlauf der Trilogie weckt!

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Faszinierende Fortsetzung

Covet von Tracy Wolff

"Covet" ist nach "Crave" und "Crush" der dritte Band der Katmere Academy Chroniken. Da die Handlung recht komplex ist und die Teile aufeinander aufbauen, ist es empfehlenswert, die Reihenfolge einzuhalten. Im Zentrum dieser Reihe steht Grace, die es nach dem Unfalltod ihrer Eltern an die Katmere Academy, die von ihrem Onkel geleitet wird, verschlagen hat.

Die Katmere-Academy ist kein gewöhnliches Internat, sondern ein Ort, an dem paranormale Wesen, wie Hexen, Vampire, Drachen und Wölfe unterrichtet werden...

Auch dieser Band wird wieder in der Ich-Form, aus der Sicht von Grace, geschildert. In den vorherigen Teilen hat sich einiges ereignet und auch die aktuelle Handlung verspricht jede Menge Action. Denn Grace muss sich Herausforderungen stellen, um den Feind, der nicht nur ihre Freunde, sondern die gesamte Welt in Gefahr bringt, zu besiegen. 

Der erneute Einstieg in die Reihe gelingt mühelos, da die Autorin es hervorragend versteht, Handlungsorte und Charaktere so zu beschreiben, dass man alles sofort vor Augen hat. In diesem Band trifft man nicht nur auf alte Bekannte aus den vorherigen Teilen, da außerdem weitere Akteure eingeführt werden. Man fiebert wieder sofort mit Grace und ihren Freunden mit und beobachtet gespannt, welchen Herausforderungen sie sich dieses Mal stellen müssen. Dadurch kommt es zu actionreichen und äußerst spannenden Szenen. 

Grace wirkt durchweg sympathisch. Allerdings gibt es immer wieder Momente, in denen sie so reagiert, dass man unwillkürlich die Augenbrauen hebt und sie am liebsten schütteln möchte. Aber das ist ja schon mal ein gutes Indiz dafür, wie mühelos man sich auf die Handlung einlassen kann. Es gibt einige überraschende Wendungen, die dafür sorgen, dass Grace und ihre Freunde bis an ihre Grenzen, und weit darüber hinaus, gehen müssen, um ihrem Ziel, den gefährlichen Feind zu stoppen, etwas näherzukommen.

Der Liebesanteil der Handlung nimmt ebenfalls einigen Raum ein. Obwohl Grace ihre wahren Gefühle kennt, fällt es ihr schwer, Entscheidungen zu treffen. Dieser Teil der Handlung wird so authentisch beschrieben, dass man gespannt das Gefühlschaos beobachtet und hofft, dass Grace die richtigen Entscheidungen trifft. Dabei kommt es außerdem zu Wortgefechten, von denen man jede einzelne Zeile genießt. Das Ende gipfelt in einem hochspannenden Finale. Doch sobald man meint, dass die Gefahr nun ein wenig eingedämmt ist, wird man eines Besseren belehrt und möchte am liebsten sofort zum nächsten Band greifen. 

Eine faszinierende Fortsetzung, die neugierig auf den weiteren Verlauf der Ereignisse macht! 

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Mitreißender Reihenauftakt

Die Wintergarten-Frauen. Der Traum beginnt von Charlotte Roth

Von Kindesbeinen an, schlägt das Herz der jungen Nina von Veltheim für die Bühne. Ihr Ziel ist es allerdings nicht, selbst vor einem Publikum zu stehen, sondern etwas zu inszenieren, dass die Leute von den Stühlen reißt. Auf dem familiären Gutshof in der Uckermark wird sich dieser Wunsch allerdings nicht erfüllen.

Das erkennt auch ihr Zwillingsbruder Carlo, der die Familie schließlich davon überzeugt, Nina nach Berlin zu schicken. Nina setzt alles daran, ihre Familie nicht zu enttäuschen und kämpft für ihren Traum....

"Der Traum beginnt" ist der Auftakt zur Wintergarten-Trilogie. Der "Wintergarten" ist ein Varieté in Berlin und genau dort möchte Nina das Publikum unterhalten. Zunächst lernt man Nina und ihre Familie kennen. Man merkt sofort, dass sie und all ihre Lieben, das Herz auf dem rechten Fleck haben. Charlotte Roth versteht es hervorragend, die Protagonisten so zu beschreiben, dass man sie mühelos vor Augen hat. Deshalb ist man von Anfang an sofort mitten im Geschehen. 

Das pulsierende Berlin der 20er Jahre wird ebenfalls so authentisch beschrieben, dass man das Gefühl hat, gemeinsam mit Nina durch die Stadt zu ziehen und all die aufregenden Eindrücke ebenfalls wahrzunehmen. Dadurch kann man sich ganz darauf einlassen, Ninas Kampf, ihren Traum aus alleiniger Kraft wahrwerden zu lassen, zu beobachten. Wobei beobachten eigentlich nicht das richtige Wort ist, denn man wird so mitreißend unterhalten, dass man sich nicht als einfacher Beobachter fühlt, sondern eher das Gefühl hat, alles an Ninas Seite zu erleben. Nicht nur Ninas Traum ist ein Teil der Handlung, denn auch die Sorgen und Nöte der Bevölkerung fließen ebenfalls glaubhaft ins Geschehen ein und bilden eine gelungene Hintergrundkulisse. 

Ein gelungener und mitreißend erzählter Auftakt der Wintergarten-Trilogie. Dieser Einstieg sorgt dafür, dass man am liebsten sofort zum nächsten Band greifen möchte, um zu erfahren, wie es weitergeht. 

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