Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gaby2707:
Eine Familiengeschichte, die mich sehr berührt hat
Die Schweigende von Ellen Sandberg
Mit diesem Buch erzählt Ellen Sandberg eine Familiengeschichte, deren Grund für ihre Probleme in der Nachkriegszeit liegt.
Eigentlich ist die Familie Remy eine Bilderbuchfamilie. Vater Jens, der vor ein paar Jahren verstorben ist, Mutter Karin, die ihr Leben lang den Kindern und auch ihrem Mann gegenüber keine Gefühle zeigen und auch nicht annehmen kann, und die erwachsenen Töchter Imke, Angelika „Geli“ und Nesthäkchen Anne.
Aber wie so oft trügt der Schein und in der Familie sieht es ganz anders aus. Karin hat nie über ihre Vergangenheit gesprochen, wollte immer nur nach vorne sehen, was sich bis in die heutige Zeit negativ auswirkt.
Mich persönlich hat das Buch sehr mitgenommen, da auch ich mit einer Mutter aufgewachsen bin, die sich mit Nähe zulassen sehr schwer getan hat.
Auch Karin tut sich mit Liebe geben und Nähe zulassen sehr schwer. Aber sie spricht auch nicht darüber, will alles im Verborgenen belassen. Also versucht Imke, die ihrem Vater versprochen hat, sich um ihre Mutter zu kümmern, das Rätsel im Leben ihrer Mutter zu lösen und stößt so auf Ungeheuerlichkeiten, die nur schwer zu verarbeiten und unfassbar sind. Alles hat irgendetwas mit Karins Bruder Peter zu tun, von dem die drei Mädchen gar nicht wussten, dass es ihn überhaupt gibt. Imke soll ihn nun finden.
Während Imke eine sehr empathische und zugewandte Frau ist, hätte ich die keine Schwester Anne immer wieder schütteln können. Ihre Einstellung zu vielem ist für mich einfach unfassbar und rücksichtslos ihren Schwestern und der Mutter gegenüber.
Ich habe mit gelitten, mit getrauert, war teils fassungslos und aufgewühlt, wenn ich gelesen habe, wie die Geschwister miteinander umgehen. Ich habe mich mit Imke über jeden kleinen Erfolg bei der Suche nach Peter gefreut, um anschließend wieder den Kopf zu schütteln, weil es einfach unbegreiflich ist, was Karin und ihrem Bruder kurz nach den Kriegsjahren zugestoßen ist.
Die Geschichte, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird, ist so dicht, so konfliktbelastet, so emotional, dass ich immer wieder Tränen in den Augen hatte. Sie hat mich sehr berührt, aber auch wütend gemacht. Ich bin selbst immer wieder erstaunt, wie Ellen Sandberg es schafft, mich und meine Gefühle so an meine Grenzen zu bringen.
Durch den eingängigen, sehr lebhaften und bildreichen Schreibstil kann ich mir Karin, die drei Mädels und auch die vielen anderen Protagonisten sehr gut vorstellen. Sie wirken alle sehr authentisch, auch in ihrem Denken und Handeln. Mein Kopfkino hatte hier mal wieder sehr viel zu tun. Ich habe es dauerhaft eingeschaltet gelassen, auch wenn ich immer wieder Szenen vor Augen hatte, die mir sehr unter die Haut gegangen sind.
Ellen Sandberg hat sich eines sehr traurigen Kapitels über Kindererziehung und Missbrauch in kirchlichen Heimen angenommen, was es leider zu der damaligen Zeit nicht nur hier in Deutschland gegeben hat. Für mich ist dieses Buch eines der Lesehighlights in diesem Jahr.
Mal was Anderes
Mein Vorlese-Adventskalender von Ellen Sandberg
Dieser Vorlese-Adventskalender für unsere Kleinen besteht aus einer Box mit 24 recht großen von 1 – 24 nummerierten Pappkarten. Auf einer Seite finde ich eine kleine Geschichte über Kinder und ihre Erlebnisse in der Weihnachtszeit; auf der Rückseite die dazu passende wunderschöne Illustration.
Es gibt auch Gedichte und bekannte Weihnachtslieder. Die Karten sind aus stabilem Karton mit abgerundeten Ecken. Genau richtig, damit die kleinen Kinderhände nichts kaputt machen können.
Ich finde diesen Vorlesekalender wirklich wunderschön und bin schon sehr gespannt, was unser Kleiner sagt, wenn es in ein paar Tagen endlich mit der ersten Geschichte „Anna und der Adventskalender“ los geht.
Endlich war auch ich mal in Oberammergau
Tod in Oberammergau von Josef Rauch; Xaver Maria Gwaltinger
Da wollte Privatdetektiv Philipp Marlein seinem Freund Ex-Pfarrer und Ex-Psychologe Emil Bär ein ganz besonderes Geschenk zum Geburtstag machen. Das Seminar „Jesus – wahrer Mensch oder wahrer Gott“, das er für sich und seinen Freund mit Übernachtung am Kreuzberg gebucht hat, reißt Emil jedoch nicht vom Hocker.
Da gefallen ihm schon eher die beiden Damen, die sie dort kennenlernen. Erna Kalb und Sandra Danner, Gründerinnen des Vereines Ecce Homo, wollen beweisen, dass Jesus entgegen der landläufigen Meinung ein Mensch war und kein Gott. Leider kommen sie dazu nicht mehr, denn am folgenden Morgen werden sie an den Kreuzen am Kreuzberg hängend aufgefunden. Marlein und Bär, die die Beiden als letztes gesehen haben, stehen unter Verdacht und tun alles, um von sich abzulenken und wollen die Morde selbst aufklären.
Für mich ist dies der zweite Fall, in dem ich zusammen mit Philipp Marlein und Emil Bär ermittle. Auch diesmal gefallen mir besonders die Gespräche und das Geplänkel der beiden sehr sympathischen Freunde.
Es ist wieder sehr interessant in die biblische Geschichte und die Religionswissenschaften einzutauchen und die Meinungen der verschiedenen Gruppen hier zu lesen. Es geht um die Kreuzigung, den Tod und die Auferstehung Jesu. War alles wirklich so, wie wir es heutzutage glauben? Oder war es doch ganz anders? Dazu kann sich hier jeder selbst seine Gedanken machen.
Der leichte Schreibstil wechselt in jedem Kapitel zwischen Marlein und Bär, wobei ich immer mittendrin bin und dadurch beide Seiten vor mir habe. Die Spannung steigt ab dem Moment, wo die beiden Frauen an den Kreuzen hängend aufgefunden werden. Der Bogen steigt gemächlich an, bis er in einem regelrechten Showdown in Oberammergau seinen Höhepunkt erreicht.
Auch dieser Fall hat mir sehr gut gefallen. Ich habe sehr gut mit ermitteln und mit rätseln können. Gott sei Dank ist es noch mal gut ausgegangen und so habe ich die Hoffnung, dass ich meine neu gewonnenen Freunde bald wiederlesen werde.
Zwei Geschichten, bei denen ich mit gelitten habe
Mord im Regionalexpress von Gabi Thieme
Februar 1977: Petra Lange, eine hübsche junge Frau aus Mittweida wird auf ihrem Weg nachhause mit vier Messerstichen niedergestreckt und im Straßengraben liegengelassen. Sie verblutet auf dem Weg ins Krankenhaus.
Dezember 1995: Andrea Dittrich sitzt zwei Tage vor Heiligabend im Regionalexpress 4412 Dresden nach Zwickau unterwegs um einen Tag mit ihrem Freund zuhause zu verbringen.
Über Weihnachten hat sie Dienst. Doch ihr Freund Adam wartet an diesem Abend am Bahnhof in Glauchau vergebens auf seine Freundin.
Gabi Thieme beschäftigt sich in diesem Buch mit zwei realen Kriminalfällen aus den Jahren 1977 und 1995, die sich beide in ihrer Heimat Sachsen zugetragen haben. Als Bindeglied der beiden Fällen agiert Kommissar Dieter Wolfram, später Chef der Chemnitzer Mordkommission.
Die Autorin berichtet nicht nur sehr detailliert von den Ermittlungstätigkeiten der Kripo, sie lässt auch die Angehörigen zu Wort kommen. Es erschüttert mich immer wieder zu lesen, welche Vorwürfe sich Hinterbliebene machen bzw. wie sich deren Leben nach einer solchen Tat verändert. Aber auch das Leben der Täter, hier jeweils ein junger Mann, wird auseinander genommen.
Anfangs war ich beim Lesen noch skeptisch, da mir die relativ „emotionslose“ Schreibweise nicht genug Spannung zu versprechen schien. Aber sehr schnell hat sich das geändert und ich habe gehofft, gelitten und mit den Angehörigen gebangt. Gabi Thieme hat es sehr gut verstanden, mich in die einzelnen Fälle hinein zu ziehen und erst nach deren Abschluss wieder aufatmen zu lassen.
Ein interessantes Buch nicht nur für Krimifreunde des True Crime.
Aus dem Leben eines Buchhändler-Dackels
Mord im Regionalexpress von Gabi Thieme
Nanni ist die kleine Dackelhündin der Buchhändlerin Claudia Neudörfer, die in Rastatt ihre Buchhandlung und Café Wortwerke betreibt. Ihr fragt euch bestimmt, was an ihren Geschichten so spannend oder interessant sein soll. Das müsst ihr selbst lesen. Ich jedenfalls habe mich köstlich über einige Geschichten, die sie hier durch ihre Leinenführerin erzählen lässt, amüsiert.
So musste sie sich z.B. erst mal an den badischen Dialekt gewöhnen um mitzubekommen, was ihre Menschenfreunden so alles von sich geben. Sie merkt z.B. auch, dass es etwas mit dieser Corona zu tun haben muss, dass die Menschen jetzt plötzlich auch alle Maulkorb tragen. Haben sie die Corona gebissen und dürfen daher ihre Zähne nicht mehr zeigen? Auch wenn sie aus ihrer Zeit erzählt, als sie noch nicht bei ihrem Buchhändlerfrauchen war, haben die Geschichten einen eigenen Charme. Ich habe mich köstlich über eine Dame und ihren neu gekauften Wecker amüsiert. Warum? Das werdet ihr beim Lesen schnell heraus finden.
Ein liebevoll zusammengestelltes kleines Buch, super als Geschenk für Hundeliebhaber geeignet. Und für alle, die die Welt einer Buchhändlerin mal aus den Augen eines Dackels erleben wollen. Ich hatte viel Spaß dabei.
Hier kommen Erinnerungen hoch
Hafenstraße 52 von Jobst Schlennstedt
Der Brandanschlag auf ein Haus für Asylbewerber in Lübeck in der Nacht zum 18. Januar 1996, bei dem zehn Menschen zumeist aus Afrika starben,ist knapp 20 Jahre her. Nun gibt es erneut Brandanschläge auf bisher noch leer stehende Unterkünfte von Flüchtlingen. Bis sich eine Frau bei Privatermittler Simon Winter meldet und ihn anfleht, den Mann zu finden, der diese Anschläge verübt.
Denn an dem Tag an dem sich der erste Anschlag zum 20. Mal jährt, wird es angeblich erneut Tote geben. Die Frau verschwindet im Nebel.
Wird es Simon Winter gelingen diese äußerst knifflige Aufgabe zu meistern?
Auch hier in München hat der damalige Anschlag in Lübeck hohe Wellen geschlagen. Daher kann ich mich noch heute recht gut an die Schlagzeilen erinnern, die damals in der Presse der Hauptaufmacher waren.
Um so beängstigender empfand ich beim Lesen gerade die ersten Seiten, wo ich praktisch gleich neben dem Haus des Anschlags stehe und die Flammen aus dem Haus schlagen sehe, die Menschen schreien höre und miterlebe, wie eine Frau in den Tod springt.
Jobst Schlennstedt schafft es ab der ersten Seite mich sofort in die Geschichte hinein zu ziehen. Er schafft es, einen spannenden Bogen vom Hafenstraße-Anschlag 1996 bis zu aktuellen Ereignissen 20 Jahre später zu schlagen. Und gerade heute, wo wir mehr Flüchtlinge den je in unseren Städten haben, ist dieses Thema hoch aktuell. Der Krimi setzt dieses heikle Thema sehr gut in Szene und macht gerade nach der Auflösung doch recht nachdenklich.
Mit seinem Privatermittler Simon Winter hat der Autor einen Ermittler kreiert, der schon mehr als Ecken und Kanten hat. Winter ist anstrengend, unnachgiebig, größenwahnsinnig, gibt nie auf. Ein Einzelgänger, der aber auch ein guter Freund sein kann. Rast- und ruhelos zieht er aus seinem Campingbus vom Campingplatz am Pönitzer See zurück nach Lübeck. Im Lauf der Geschichte ist er zwar nicht mein Freund geworden, aber ich finde ihn doch recht sympathisch. Im Laufe dieses Falles macht er sich auch wieder an die Aufarbeitung seiner eigenen Vergangenheit, die gewiss nicht gradlinig verlaufen ist.
Was bei mir sehr selten vorkommt – dass ich mit einem Täter im Nachhinein Mitleid habe. Warum, das werdet ihr beim Lesen selbst merken. Vielleicht geht es euch ja genau so und ihr könnt mich erstehen.
Ich konnte auch bei diesem Fall gut mit ermitteln und meine eigenen Schlüsse ziehen. Leider haben die mich manchmal in die Irre geführt, weil ich den eingestreuten Hinweisen mehr Glauben geschenkt habe, als meinem Gefühl.
Auch die Stadt Lübeck habe ein bisserl kennengelernt, und es hat mir dort gut gefallen.
Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten, zum Nachdenken angeregt und vor allem tief bewegt. Und ich würde mich freuen, wenn es bald einen neuen Fall geben würde. Diesmal für das Ermittlerteam Winter und Hansen.
Der kleine Igel feiert Weihnachten
Der kleine Igel feiert Weihnachten von M. Christina Butler
Es geht auf Weihnachten zu und der kleine Igel backt und sucht für seine Freunde die Geschenke zusammen. Vieles machen sie auch gemeinsam. Aber am Weihnachtsabend merkt der kleine Igel, das etwas fehlt. Seine Freunde. Denn das Wichtigste an Weihnachten ist doch, dass man mit denen zusammen feiert, die man lieb hat.
Dieses Kinder-Weihnachtsbuch ist mir als erstes durch das Cover aufgefallen. Hier glitzern die Geschenke und die Mütze des kleinen Igels um die Wette. Nach dem Motto „sieh und fühl doch mal“ ziehen sich diese Glitzereffekte, die man auch sehr gut erspüren kann, durch das ganze Buch. Das ergibt beim Anschauen eine ganz besondere Stimmung und auch die kleinen Finger der jungen Leser oder Anschauer haben etwas zu tun. Dazu die kleinen Texte, die genau zu dem passen, was man gerade sieht. Und eine Geschichte, die eine klare Botschaft hat: Geschenke - gut und schön, aber die Menschen, die man lieb hat, müssen auch dabei sein.
Ein tolles Buch zum Vorlesen in der Vorweihnachtszeit für unsere ganz kleinen Leseratten bei dem es so viel zu entdecken und zu erfühlen gibt.
Wichtel Alfred feiert sein erstes Weihnachtsfest
Wichtel Alfred - Wirbel um das Weihnachtsfest von Outi Kaden
Endlich ist er da, der erste Schnee. Wichtel Alfred und seine Freunde, die Gans Aada und die Schnecke Fanni, haben so lange darauf gewartet. Aber auch Weihnachten rückt immer näher und es müssen Plätzchen gebacken, Geschenke gebastelt und weitere Freunde eingeladen werden. Aber alles geht schief.
Gibt es dennoch ein fröhliches Weihnachtsfest? Das müssen die kleinen Lesefreunde von Alfred sich hier vorlesen lassen.
Nachdem wir das wunderschöne Cover ausgiebig betrachtet haben, kann man sich auf der nächsten Doppelseite schon die erste Geschichte selbst ausdenken. Da läuft ein Elch aus dem Wald, ein Fuchs streicht durch den Schnee und Vieles mehr.
Nachdem wir Alfred und seine Freunde bereits aus seiner ersten Geschichte kennen, war es ein wunderschönes Wiederlesen mit dem kleinen Wichtel. Wir können das Buch noch so oft durchblättern, immer noch gibt es Kleinigkeiten, die wir bisher nicht entdeckt haben. Die wunderschönen farbenfrohen Illustrationen halten so Vieles bereit, das betrachtet und kommentiert werden will.
Die Texte sind für 3-jährige, wie ich finde, noch etwas lang. Aber zum einen kann man ca. in der Mitte nach dem Backen, wo es am nächsten Tag weitergeht, eine Pause einlegen und am nächsten Abend weiter lesen. Oder man teilt die Geschichte in einzelne Abschnitte auf, wie es gerade passt.
Ein wunderschönes Winter-, Vorweihnachts- und Weihnachtsbuch, das Mut machen soll, die Dinge auch mal gerade sein zu lassen. Denn Freundschaft und Zusammensein zählt so viel mehr als perfekte Geschenke.
Die Abenteuer des kleinen Wichtel Alfred
Wichtel Alfred - Freunde hat man nie genug von Outi Kaden
Endlich ist der lange Winter vorbei und der kleine Wichtel Alfred begrüßt mit seinen Freunden, der Gans Aada und der Schnecke Fanni, den Frühling. Gemeinsam schauen sie im Wald nach, ob ihre anderen Freunde schon aus dem Winterschlaf aufgewacht sind. Dort hören sie den bösen Bär brüllen und laufen so schnell es geht nachhause.
Als in einer Nacht ein schweres Unwetter das ganze Land überschwemmt, ist es der Bär, der die Tiere rettet.
Nachdem wir das wunderschöne Cover ausgiebig betrachtet haben, kann man sich auf der nächsten Doppelseite schon die erste Geschichte selbst ausdenken. Da schaut ein Elch aus dem Wald, ein Fuchs streicht durchs Birkenwäldchen und Vieles mehr. Allein auf diesen beiden Seiten gibt es Allerlei zu entdecken. Genau so wie auf allen anderen Seiten, die so liebevoll und farbenfroh illustriert und gestaltet sind, dass man gar nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll.
Die Texte sind für 3-jährige, wie ich finde, noch etwas lang. Aber zum einen kann man ca. in der Mitte, wo alle zu Bett gehen, eine Pause einlegen und am nächsten Abend weiter lesen. Oder man teilt die Geschichte in einzelne Abschnitte auf, wie es gerade passt.
Ein wunderbaren Buch für unseren Kleinen über Freundschaft, Vertrauen, Streit, Versöhnung und Vorurteile zum Vorlesen. Einfach nur wunderschön.
Eine wunderschöne kleine Weihnachtsgeschichte
Robin, kleiner Weihnachtsheld von Jan Fearnley
Der kleine braune Vogel Robin Rotkehlchen hat 7 bunte Westen für die kommende kalte Jahreszeit. Die verschenkt er nach und nach an den Frosch, den Igel, den Maulwurf, das Eichhörnchen, den Hasen, das Baby von Frau Otter und einer kleinen Maus. Nun friert er erbärmlich, was auch dem Weihnachtsmann auffällt.
Und dann beginnt für den kleinen Robin ein wunderschönes Weihnachtsfest.
Dieses übergroße Weihnachtsbuch mit kleinen eingängigen Texten und wunderschönen Illustrationen von Jan Fearnley hat mich sofort begeistert und ich freue mich schon auf die großen Augen meines kleinen Enkels, wenn er es das erste mal sieht.
Es beginnt schon beim Cover, das an einer Seite mit seiner roten Farbe mit glitzernden Sternen besticht. Der kleine Vogel auf dem Cover macht sofort gute Laune und das Bild auf der Rückseite – einfach zuckersüß.
Die großen und liebevoll gestalteten Bilder im Buchinneren erzählen eine so rührende Geschichte, die mit kleinen Texten unterstrichen wird. Es geht ums Teilen, um Selbstlosigkeit und darum, dass man, wenn man anderen hilft, auch selbst Hilfe bekommt, wenn man welche braucht.
Ich liebe dieses riesengroße Weihnachtsbuch.










