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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kokoloreslot:

Ein weiterer Bilderbücher-Schatz

Earhart von Torben Kuhlmann

In dem fünften Mäuse-Abenteuerbuch für Kinder geht es um die Flugpionierin Amelia Earhart und die Leidenschaft für das Fliegen. Immer wieder begeistern uns die Geschichten von Torben Kuhlmann, die von wissbegierigen Mäusen erzählen und historischen Persönlichkeiten berichten. Seine Bilderbücher sind unvergleichlich und begeistern wirklich jeden in der Familie.

Auch diesmal sind die Illustrationen fantastisch und unverkennbar.
Es hat uns so sehr gefallen, wie all die anderen Bücher der Reihe auch. Der Aufbau ist vertraut. Gleichbleibend hochwertig und einzigartig ist Torben Kuhlmann wieder eine spannende Geschichte gelungen, die einer Flugpionierin ein würdiges Denkmal setzt. Die kleine Wühlmaus ist schlau, mutig und hat uns durchweg begeistert. Es wird noch einige Zeit DAS Buch sein, was immer wieder angeschaut und vorgelesen werden wird. Wir können es sehr empfehlen und die Bücher aus der Reihe sind die, die wir am liebsten verschenken.

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Abenteuerlicher Spaß

Akademie Splitterstern 1: Akademie Splitterstern von Falk Holzapfel

Das Cover von "Akademie Splitterstern" verspricht ein originelles Abenteuer und wir sind begeistert von dem Buch. Wem das Cover gefällt, wird sich freuen, denn die tollen Zeichnungen finden sich auch innen. Optisch bekommt es die volle Punktzahl, weil es Interesse weckt und zum Lesen animiert.

Es hält eine Menge unvorhersehbare Überraschungen bereit. Ist abenteuerlich, fantasievoll, sehr witzig und die ganze Buchidee ist richtig genial unterhaltsam. In all dem Chaos wird es garantiert nicht langweilig, wenn schon das nächste Missgeschick in den Startlöchern steht.
Wir wollten immer weiterlesen, weil es so spannend und abwechslungsreich ist. Die Idee mit den Punkten zu jedes Kapitelende hat uns richtig gut gefallen. Hier dürften selbst Kinder ihren Spaß haben, die sonst nicht zum Buch greifen, weil es etwas Neues bietet. Also ab ins große Leseabenteuer mit den vier Lehrlings-Helden:innen. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung.

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Bin begeistert

Ich fürchte, Ihr habt Drachen von Peter S. Beagle

Ich war sehr gespannt auf dieses neue Buch von Peter S. Beagle und wurde nicht enttäuscht. Schon das Cover hebt sich von dem ab, was man in den Buchhandlungen sieht und lässt keinen Zweifel daran, dass Fantasy hier nicht zu kurz kommt. Peter S. Beagle hat jedenfalls genau meinen Geschmack getroffen, denn ich mag vor allem die fantastische Heldenreise voller Drachen, Zauberer und klassischer Motive, die sich nicht zu sehr im Drumherum verliert.

Außerdem darf der Spaß nicht zu kurz kommen.

Es treten viele verschiedene Charaktere auf, wie der Prinz Reginald, der die Prinzessin heiraten soll und einen Drachen töten will, um sich zu beweisen. Dabei soll Robert der Drachenjäger (auch wegen seiner besonderen Fähigkeiten) helfen, aber es läuft natürlich nicht nach Plan. Die Drachen sind ganz anders als gedacht und auch andere Erwartungen werden über den Haufen geworfen. Das mochte ich total und auch der Humor hat mich immer wieder großartig abgeholt. Ein sehr ausgewogenes Verhältnis. Denn das Augenmerk liegt auf den Charakteren, aber dazu gibt es eine durchdachte Handlung und es bleibt durchgehend spannend. Deshalb bleibt mir nur, es zu empfehlen.

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Eine unvergessliche Heldin

Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O'Mahony

Das Cover und die Gestaltung passt sehr gut zu dieser tragisch schönen Liebes- und Lebensgeschichte. Es beginnt in einem irischen Dorf 1849. Die junge Honora geht anders mit ihrem schweren Schicksal um, und sieht Hoffnung in einer Reise nach Amerika.

Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gefallen.

Es sind Schilderungen, die einen sofort in den Bann ziehen und die ich nicht mehr vergessen werde, wenn ich Honora vor meinem inneren Augen sehe. Sie ist eine tolle Figur, so stark, entschlossen und mutig. Sie ist glaubhaft, und es komme keine Zweifel auf, dass es gut ist, Dinge anders zu machen als andere es tun. Dabei widerfährt ihr großes Unrecht. Die Entbehrungen, die sie erlebt, die Ausgrenzung im Dorf, die Gewalt, alles wird eindringlich beschrieben und besonders der erste Teil des Buches und die Tragödie hat mich sehr bewegt. Es ist ein Roman, das große Gefühle hervorruft und mich überwältigt hat. Die vielen historischen Bezüge wirken mühelos und hervorragend recherchiert. Besonders die Hintergründe zwischen den Iren und den amerikanischen Ureinwohnern haben das Buch noch interessanter gemacht.

Fazit: Es ist eine atemberaubende Geschichte, die mich nicht losgelassen hat. Toll geschrieben und mit einer Heldin, deren unerschütterlicher Überlebenswille imponiert. Es ist die Hoffnung, die bei all dem Unglück nicht verloren gegangen ist. Diese Lesereise kann man genießen.

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Wohlfühlstory mit Rätseln

Das größte Rätsel aller Zeiten von Samuel Burr

Clayton Stumper wächst in einer Gemeinschaft auf. Rätsel lösen ist ein unabdingbarer Teil davon, weshalb seine Ziehmutter (und Gründerin der Gemeinschaft) ihm Rätsel über seine Herkunft hinterlässt. Das Beste daran ist, das man mitmachen kann. Es folgen zwei Handlungsstränge, bei denen sich Gegenwart und Vergangenheit abwechseln.

Man erfährt etwas über die Gemeinschaft der Rätselmacher, ihre Gründung und langjährigen Mitglieder. Auf der andere Seite beginnt Clayton seine Reise. Die Rätsel waren eine willkommene Abwechslung (wenn auch keine Kopfnüsse) und gut eingebaut. Es ist eine verbindende Leidenschaft, die sich wie ein roter Faden durch das Buch und die schrulligen Charaktere zieht. Ich habe es fast in einem Zug durchgelesen und fand es unterhaltsam, schön und sehr flüssig geschrieben. Leider weckt der Klappentext und der Titel völlig falsche Erwartungen. Das hat der Roman überhaupt nicht nötig. Mich hat der tatsächliche Inhalt (Selbstfindung, Erwachsen werden, Liebesgeschichte…) positiv überraschen können.

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Traurigschön zu lesen

Ich komme nicht zurück von Rasha Khayat

Früher unzertrennliche Freunde, doch dann der Bruch. Darum (und einiges mehr) geht es in diesem Buch, das von Hanna, Cem und Zeyna erzählt, die in den 80er Jahren im Ruhrgebiet aufwuchsen. Hanna und Zeyna sind Muslime. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 markieren den Wendepunkt der Feindlichkeit.

Hanna und Zeyna sind schließlich im Streit auseinander gegangen. Das Warum erzählt dieses Buch. Hannas ist die Ich-Erzählerin und es lässt sich leicht nachempfinden, was sie fühlt und denkt. Es ist ein Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwart, in der Hanna versucht, wieder Kontakt herzustellen. Als flüssig empfand ich den Schreibstil nicht, aber Rasha Khayat schreibt ergreifend und gesellschaftskritisch über das Gefühl, nicht dazuzugehören. Das regt zum Nachdenken an, weil das Buch viele Themen aufgreift, die sonst untergehen und dabei sehr realitätsnah ist. Ein sehr lesenswerter Roman über das Verändern der Welt und der Menschen.

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Sehr vergnüglich

Pi mal Daumen von Alina Bronsky

Ich hatte mir eine vergnügliches Buch und eine ungleiche Freundschaft, trotz einem Altersunterschied von über drei Jahrzehnten, erhofft, und ich wurde nicht enttäuscht. Moni habe ich mir genau so vorgestellt, wie sie auf dem Cover abgebildet ist. Eine Frau mitten im Leben, die einen Neuanfang wagt und an der Uni Mathematik studiert.

Eigentlich möchte Kommilitone Oscar ihr helfen, aber schließlich ist es Oscar, der von Moni's Lebenserfahrung profitiert.

Ich habe dieses Buch in kurzer Zeit durchgelesen, weil es so mitreißend und flüssig geschrieben ist. Es ist auch ein bisschen überspitzt und klischeehaft dargestellt, was den komödiantischen Unterhaltungswert gesteigert hat. Oscar passt in die Vorstellung von einem stereotypischen Mathematiker, dem der emotionale Feinsinn fehlt. Das macht jedes Miteinander von Moni und Oscar so interessant und heiter, weil er sich logisch zu erklären versucht, was er nicht versteht. Das war sehr unterhaltsam und aufschlussreich aus seiner Sicht geschrieben. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende. Es kommt einfach zu schnell und wirkt unvollständig.

Ein vergnügliches Buch über eine skurrile Freundschaft und jeder, der sich vom Klappentext angesprochen fühlt, kann hier nichts falsch machen.

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Persönliche Erfahrungen

Der Raum dazwischen von Catherin Seib

Catherin Seib hat schon einige andere eBücher geschrieben, die das Thema Tierkommunikation intensiver behandeln. "Der Raum dazwischen" ist keine Anleitung, kein Ratgeber mit schönen Fotos, sondern ein persönlicher Erfahrungsbericht der ausgebildeten Pferde-Vorsteherin, der andere Blickwinkel auf die Pferd-Mensch Beziehung zeigt.

Wobei es kein Pferde-Ratgeber ist, weil sich die genannten Sachverhalte auch auf andere Tier-Mensch Beziehungen übertragen lassen, was das Buch auch für alle Tierliebhaber interessant macht. Ich hatte den Eindruck, dass der Klappentext nicht ganz eindeutig ist, weshalb falsche Erwartungen geschürt werden und es schwierig ist, zu wissen, was einen wirklich erwartet.

Für diesen Raum dazwischen und die telepathische Kommunikation muss man offen sein, um sich ganz auf die 14 Kapitel einlassen zu können. Die tiefe Verbundenheit ist beeindruckend und Catherin Seib legt dar, dass beide Seiten von diesem Vertrauen und Verständnis profitieren. Dass ihre Pferde ihr Wegweiser und Gefährten sind/waren, wird ehrlich und dramatisch beschrieben. Ihre Gedanken zum Tod und Sterben hallen nach, auch wenn ich ein paar Vorgehensweisen kontrovers fand, war das Buch interessant.

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Ein schmerzlich, heiterer Blick in den Rückspiegel

Geile Zeit von Niclas Seydack


Der Buchtitel "Geile Zeit" ist nicht nur ein Song der deutschen Pop-Rock-Band Juli aus dem Jahr 2004, sondern auch das Lebensgefühl einer unbeschwerten Millennials-Kindheit, bis zur ersten Krise. Was macht diese Generation aus? Warum traut man ihr nichts zu? Diese Autobiographie reist im Turbomodus durch die Zeit, und nennt gravierende Einschnitte und kleine Alltagshighlights, die uns alle geprägt haben.

Ein unterhaltsames Buch, das voller Erinnerungen ist, die wir größtenteils miteinander teilen. In sie einzutauchen, war ein richtiges Vergnügen und man gerät ein bisschen ins Träumen. Liest sich angenehm flüssig. Für mich genau richtig, ohne Sinnsuche oder tiefgehende Analysen. Eher seicht und tröstlich, wobei ich manches auch in Ruhe wirken lassen musste. Ein schmerzlich, heiterer Blick in den Rückspiegel. Ein schönes Buchgeschenk. Nicht nur für Millennials.

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Richtig toll

Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen von Eldon Yellowhorn; Kathy Lowinger

In diesem Sachbuch erzählen indigene Menschen aus Nordamerika von ihrer wertschätzenden Kultur, ihren Legenden und ihrem Wissensschatz über die Natur, deren Lebewesen und die menschliche Gesundheit. Das ist großartig gelungen, nicht nur wegen der hochwertigen Aufmachung. Denn die ist sehr ansprechend und schnell zu erfassen, durch die farbliche Einordnung, viele Fotografien und geografische Karten.

Die Texte sind kurz und voller Informationen. Meine Kinder haben das Buch sehr interessiert gelesen. Es gefällt ihnen, weil es so viel zu entdecken und zu lernen gibt. Sie waren beeindruckt von den Ritualen und Geschichten der Menschen. Das Kapitel über Heilkunde hat mich besonders fasziniert. Dieses lehrreiche Sachbuch ist nicht nur für Kinder spannend, sondern hält auch viele neue Einblicke für Erwachsene bereit. Für uns war das eine einzigartige Horizonterweiterung, die dankbar macht. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Hier lohnt sich der Kauf.

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