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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kokoloreslot:

Vögel bestimmen lernen

Mein erster Naturführer, Was fliegt denn da? von Lea Hille

Dieses tolle Naturbuch ist ein Dauerbrenner bei uns. Warum? Weil Tiere einfach faszinieren, weil die Gestaltung toll ist und es beruhigend scheint, das Buch durchzublättern - immer und immer wieder (das stabile Buch hält das auch sehr gut aus) und dann soll das gewonnene Wissen ja auch angewendet werden.

Also raus, in die Natur!

Kinder lernen so heimische Vogelarten kennen, die jeder von uns kennt, weil sie uns häufig im Alltag begegnen. Für Kinder eine tolle Möglichkeit, mehr über sie zu erfahren. 16 Vogelarten werden vorgestellt. Sehr ansprechend mit Sprachblase, großer Schrift, knapper Info, ein paar Bildern und kurzem Steckbrief. Bei dem Wissensvorrat ist bestimmt auch für Erwachsene noch etwas Neues mit dabei. Richtig gelungen, lautet mein Fazit und perfekt, um die Neugier für die Tierwelt zu wecken und zu fördern. Kommt bestimmt auch als Geschenk sehr gut an.

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Cooler Comic

Scurry 1 von Mac Smith

In diesem Comic kämpfen Mäuse um das Überleben und müssen allerhand Herausforderungen meistern. Das Cover macht sehr neugierig und präsentiert gelungen den Stil der Geschichte: düster, bedrohlich, geheimnisvoll. Gerade die tierische Sicht finde ich sehr interessant, bezüglich der Abhängigkeit zu den Menschen.

Die Story ist spannend und antreibend, man möchte wissen, wie es weitergeht. Zudem macht die dystopische Welt neugierig und lädt zu Mutmaßungen ein, was mit den Menschen passiert sein könnte. Trotz der Weltuntergangsstimmung, gibt es immer wieder witzige Handlungselemente. Die Umsetzung ist ganz typisch für einen Reihenauftakt. Die Figuren werden vorgestellt und der Handlungsraum abgesteckt. Die Illustrationen haben mir am besten gefallen, wegen der tollen Effekte, die sehr stimmungsvoll sind und mit vielen Details ein besonderes Erlebnis präsentieren. Hat mich sehr gut unterhalten und ich konnte meinen Alltagsstress dabei vergessen. Da ich selten Comics lese, kann ich diesen auch empfehlen, wenn man sonst keine Comics liest.

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Harte Schale, weicher Kern

Jessi, die Raubhäsin (Klein, aber oho!) von Kai Lüftner

Dieses unkonventionelle Bilderbuch erzähl mal eine ganz andere Geschichte von Freundschaft wider Willen, vom Erwachsene werden und dem Überleben in der Wildnis als Einzelgänger.
Die Häsin Jessi sieht schon etwas beängstigend aus, vor allem in Kontrast zu dem niedlichen Häschen, dass sie einmal war.

Aber der Eindruck täuscht, denn Jessi versucht Gutes zutun und hilft anderen Tieren, zu überleben. Das beeindruckt auch andere Tiere, sich zur Wehr zu setzten. In diesem Sinne ist Jessi ein echtes Vorbild - auch für Kinder. Denn man muss nicht immer gute Laune haben, um andere zu gefallen. Das versteht auch das mutige Meerschweinchen, was gern Freundschaft mit Jessi schließen möchte. Außerdem zeigt dieses Bilderbuch, dass nicht immer alles in Stein gemeißelt ist, und man seine Meinung auch ändern darf. Neben dem Unterhaltungswert der Geschichte, gibts eben auch solche Botschaften, viel Humor und tolle Reime. Unsere Lesekinder waren jedenfalls ziemlich begeistert von den Tieren, der Action und der Freundschaftsgeschichte. Mehrmaliges lesen garantiert.

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Ein kunstvolles Plädoyer für Fantasie

Anne auf Green Gables von Lucy Maud Montgomery; Mariah Marsden


Dieser tolle Klassiker von Lucy Maud Montgomery erzählt nun als Comic von dem Waisenmädchen Anne, die auf Green Gables ankommt und sich nichts mehr wünscht, als bleiben zu dürfen. Es geht um die Schönheit der Natur, Freundschaft, Fantasie und die Geborgenheit einer Familie.

Anne ist eine besonderes Mädchen, die durch ihre quirlige und fantasievolle Art für zeitlosen Esprit sorgt.

Dazu passen die kunstvollen Illustrationen, die man sich gern anschaut, ja, an denen man sich nicht sattsehen kann und die ebenfalls zeitlos wirken. Einiges ist natürlich gekürzt, aber der Comic erfüllt seinen Zweck, auch dank weniger Sprechblasen, und bereitet die Geschichte modern auf, ohne das Anne ihren Charme verliert oder Green Gables an Atmosphäre. Ganz im Gegenteil, die Bilder strahlen eine Naturnähe und Ruhe aus, die Freude bereitet. Jeder, der sich an schönen Illustrationen erfreut, sollte man reinschauen und für Kinder ist es eine tolle Möglichkeit, visuell ansprechend und unkompliziert in Anne’s Welt einzutauchen.

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Ein verspielter Thriller mit wenig Spannung

Nicht ein Wort zu viel von Andreas Winkelmann


Andreas Winkelmann schreibt sehr unterhaltsam und gestaltet interessante Figuren, aber thematisch war mir dieser Thriller einfach zu überkonstruiert und nicht spannend genug. Man hat den Eindruck, der Autor nimmt das Genre und die Bücherszene dabei nicht so ernst. In jedem anderen Genre hätte mir das gefallen, aber gepaart mit brutalen Morden und Ermittlungen wirkte das eher verspielt.

Die Wendung am Ende fühlte sich einfach nicht stimmig an. Um nicht zu spoilern, kann ich nicht näher darauf eingehen, aber es war wohl einfach die ein oder andere falsche Fährte zu viel. Die Idee, der Fünf-Worte-Geschichte ist zwar kreativ, aber doch etwas weit hergeholt. Vor allem, wenn man das Ende kennt, stellen sich mir da ein paar Fragen. Bücher, in denen Büchermenschen und Geschichten eine Rolle spielen, kommen bei vielen gut an, aber als Thrillerfan kommt man hier nicht auf seine Kosten. Nette Unterhaltung für Zwischendurch ist es aber schon. Daher vergebe ich Drei Sterne.

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Anstrengend und unbequem

Idol in Flammen von Rin Usami

Man begleitet Akari bei ihrer Besessenheit, die alles andere im Leben ihrem Fankult unterordnet. Es wird angedeutet, dass sie psychische Probleme hat und Medikamente nehmen sollte, aber selbst hier fehlt es ihr an Durchhaltevermögen. Man erfährt etwas über ihre Familie, ihr Leben und es schleicht sich ein Bedauern ein, über diese Leere und dieses Mädchen, dass ihr ganzes Geld für Fanartikel ausgibt und keinerlei Ambitionen zu haben scheint.

Dadurch versteht man durchaus, warum Akari sich dieser einen Sache verschrieben hat, die in ihr Begeisterung auslöst.

Die ganze Zeit hatte ich das drohende Gefühl beim Lesen, dass das nicht gut ausgehen kann. Allerdings dümpelt die Handlung vor sich hin, obwohl eine Wendung eintritt, die aber vorhersehbar war. Oft hatte ich beim Lesen ein befremdliches Gefühl, gegenüber Akari. Für Abwechslung sorgen zumindest ausgewählte Blogbeiträge und Kommentare aus den sozialen Medien, die dem Roman mehr Lebendigkeit geben.

Ein schmales Buch mit 125 Seiten, das man in kurzer Zeit durchlesen kann. Meinen Geschmack hat es nicht getroffen, aber es hat mich auch nicht kalt gelassen. Ich bin vor allem drangeblieben, weil mir der Schreibstil gut gefallen hat. Generell mag ich japanische Literatur, kann allerdings nicht so ganz nachvollziehen, warum „Idol in Flammen“ in Japan ein Bestseller geworden ist.

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Stimmungsvolle, leichte Lektüre

Dunkel der Himmel, goldhell die Melodie von Anne Stern

Bei diesem historischen Roman hat mir besonders der angenehme Schreibstil und die Charakterentwicklung gefallen. Die Dresdner Oper ist Ausgangspunkt all dieser überwiegend weiblichen Geschichten, die von ihren Träumen und Tragödien erzählen. Anne Stern hat es geschafft, dass sich der Roman ganz wirklich und nah anfühlte, was auch auf die beschriebenen Orte, das Zeitgeschehen und die ganze Stimmung zutrifft.

Dadurch war das Lesen des Buches eine angenehm entspannende Erfahrung. Der Roman endet so, dass man zufrieden sein kann, aber spürt, da kommt noch viel mehr.

„Dunkel der Himmel, goldhell die Melodie“ hat mir wieder Lust auf mehr historische Romane gemacht. Daher würde ich sagen: gut für Gelegenheitsleser geeignet, die leichte Lektüre bevorzugen und auf kleine Liebesgeschichten im historischen Kontext Lust haben, während auch Kultur insbesondere Musik eine Rolle spielt.

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Böser Hund vs. Guter Junge

Baddog und Goodboy von Olschi

In diesem Manga wird das typische Gut-gegen-Böse-Superhelden-Schema mit Hunden umgesetzt und ganz gezielt mit den Klischees gespielt, wo sich doch bereits in den Namen und Rassen Hinweise verstecken. Goodboy ist der Retter in der Not, natürlich Golden Retriever und besitzt mächtige Superkräfte, während Baddog, Dackel und Bösewicht, sich an den Menschen rächen will.

Witzigerweise steht er doch immer in einem besseren Licht da, als beabsichtigt und muss schließlich sogar mit Goodboy zusammenarbeiten. Der Manga kann aber mehr, als nur mit Klischees zu spielen und Hunde zu Superhelden zu machen. Hier wirkt das "Böse" sympathisch und ernsthafte Themen finden ganz zwanglos ihren Weg in die Geschichte.

Die Idee ist witzig, ein bisschen verrückt und mit tollen Zeichnungen so umgesetzt, dass sich der handliche Manga ruckzuck lesen lässt. Sicherlich nicht nur für Hunde- und Superheldenfans interessant. Könnte mir das auch super als Hörspiel vorstellen. Wer Lust auf eine kurzweilige Superheldengeschichte hat, die die Fantasie anregt, sollte zu diesem Manga greifen. Hat mich positiv überrascht!

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Genialer Thriller

Going Zero von Anthony Mccarten

Was anfängt, wie ein spannendes Versteck-Spiel, wandelt sich im zweiten Teil des Buches zu einem Polit-Thriller. Es geht um ein Beta-Test eines neuen digitalem Spionagesystems, was ein Tech-Milliardär für die Regierung der USA entwickelt hat. Dort sollen 10 unterschiedlichste Personen versuchen 30 Tage unentdeckt vom System zu verschwinden.

Mann fiebert mit der Hauptprotagonistin mit und amüsiert sich über die Naivität der anderen 9 Teilnehmer, die ruckzuck aus dem Rennen sind. Die Story ist spannend geschrieben, zieht einen in ihren Bann. Die Handlung nach dem Twist hat mich erst etwas gestört, entwickelt sich aber so spannend weiter, dass ich mich am Ende sehr gut damit aussöhnen konnte. Der Aufbau und Still zeigen deutlich, dass der Autor auch Drehbücher schreibt. Den Film würde ich mir jedenfalls ansehen.

Eine Empfehlung für alle, die politisch angeschnittene Thriller mögen, wo sowohl das Positive als auch die Gefahren unserer digitalen Welt eine Rolle spielen. Einfach ein genialer Thriller über Datensicherheit - super spannend, sehr gut lesbar und voller Überraschungen.

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Ruhig und sanft

Die Tage in der Buchhandlung Morisaki - Roman (Bücherliebe in Tokio 1) von Satoshi Yagisawa

Dieses Buch ist ideal, wenn man gern ruhige Romane mit großer Wirkung liest und Bücher liebt, die wiederum ganz viel Bücherliebe verteilen. In diesem Fall entdeckt eine junge Frau, in einer schweren Lebenssituation, die tröstliche Kraft von Büchern, indem sie sie liest und sich damit umgibt. Bücher nehmen aber letztlich nur eine kleine Rolle ein.

Vielmehr geht es um menschliche Beziehungen, Liebe und Verantwortung für sich selbst.
Ein Spannungsbogen ist praktisch nicht vorhanden, sondern die Handlung spaziert eher gemächlich vor sich hin, was ich zur Abwechslung mal sehr angenehm fand. Japanische Literatur verfügt über diese besondere Fähigkeit.

Wer eine kurzweilige Geschichte für Zwischendurch sucht und sich nicht an oberflächlichen Charakteren stört, sollte mal in der Buchhandlung Morisaki vorbeischauen.

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