Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Barbara F:
Eine tierische Freundschaft
Flips - Ein Wollschwein legt los von Matysiak Mascha
Toni hat sich schon immer ein Haustier gewünscht.
Auf dem Weg zur Schule läuft ihr plötzlich ein kleines Wollschwein über den Weg und sie nimmt es mit nach Hause. Diese Entscheidung bringt noch viele Abenteuer mit sich deren Hauptthemen Freundschaft und Tierschutz sind.
Toni ist einfach liebenswert beschrieben und Flips, das Wollschwein muss man sowieso gleich ins Herz schließen auch wenn es immer wieder Chaos verursacht.
Das Buch ist für Kinder die schon flüssig lesen können sehr leicht und selbstständig zu lesen, die Schrift hat eine angenehme Größe und die Schweinchenspuren im Buch drinnen fand mein Sohn sehr lustig. Es eignet sich aber auch gut zum Vorlesen finde ich.
Unserem fast achtjährigen Sohn hat das Buch sehr gut gefallen und wie nicht anders zu erwarten möchte er jetzt auch ein Wollschwein haben.
Mir hat das Buch auch gut gefallen, am Besten fand ich, dass es sich bei Flips nicht um ein klassisches Haustier handelt und dass auch erwähnt wird, welche Haltungsbedingungen vorhanden sein müssen damit sich ein Wollschwein wohlfühlen kann.
Erwachsenwerden ist nicht einfach
Hard Land von Benedict Wells
Samuel lebt in einer Kleinstadt namens Grady. Seine Schwester ist schon vor längerer Zeit ausgezogen, sein Vater nach der Schließung der Fabrik arbeitslos, seine Mutter an Krebs erkrankt und er ein typischer Außenseiter.
Im Sommer, als seine Mutter dann verstirbt gelingt es Sam allerdings Freunde zu finden, in das Leben eines Jugendlichen einzutauchen und eine Spur von Freiheit zu spüren.
Er nimmt einen Aushilfsjob im Kino an, freundet sich mit den anderen Angestellten an und erlebt einiges was Jugendliche halt so erleben.
Trotzdem ist im HIntergrund immer die Sorge um seine Mutter und der Kampf um die Anererkennung seines Vaters.
Benedict Wells ist mit Hard Land wieder ein wunderbares Werk gelungen. Er schreibt nicht nur die Geschichte von Sam, er schreibt die Geschichte einer Kleinstadt, die auszusterben droht, sondern auch eineGeschichte über Mobbing und Einsamkeit, eine Geschichte über die Erkrankung und den Tod der Mutter, eine Geschichte des Erwachsenwerdens und eine Geschichte über die erste Liebe.
Eine Freundschaft fürs Leben?
Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor
Mason erzählt hier seine Geschichte.
Er ist Waisenkind, Mobbingopfer und in der Schule auch nicht bei den leistungsstärksten Kindern dabei. Er ist etwas zu groß geraten, schwitzt andauernd aber ist von seinem Charakter her einfach nett, empathisch und liebevoll.
Sein bester Freund Benny ist vor einem Jahr auf der Apfelplantage seiner Großmutter tödlich verunglückt, immer wieder wird Mason zu diesem Vorfall befragt.
Dann freundet sich Mason mit Calvin an, der ebenfalls von den Mitschülern gemobbt wird. Die beiden sind ein Team, bis auch Calvin plötzlich verschwindet.
Erwähnenswert ist auch die nette Schulsozialarbeiterin die sich sehr für ihre Schützlinge einsetzt.
In einfacher Sprache und kurz gehaltenen Sätzen werden in diesem Buch die Themen Tod, Waisenkind, Freundschaft Mobbing und Einsamkeit behandelt.
Die Geschichte geht tief ins Herz hinein und berührt den Leser mehrfach.
Ein Traum wird wahr
Socke und Sophie - Pferdesprache leicht gemacht von Juli Zeh
Sophie wächst in einer Fussballerfamilie auf - ihr größter Wunsch ist es allerdings ein eigenes Pferd zu besitzen. Sie hält nicht viel vom runden Leder.
Dann scheint sich ihr größter Wunsch zu erfüllen. Unter vielen strengen Bedingungen erlauben die Eltern Sophie sich um den verstörten Ponywallach Socrates zu kümmern, damit diesem der Weg zum Schlachter erspart bleibt.
So schön sich Sophie dies ausgemalt hat, so hart trifft sie die Realität. Socke ist nicht nur verstört, sondern auch verängstigt und störrisch.
Mit viel Liebe und Geduld gelingt es Sophie aber ihn zu verstehen, sein Vertrauen zu gewinnen und sich zur Pferdeflüsterin zu entwickeln.
Das Buch lässt sowohl in die Gedanken von Sophie als auch von Socke Einblick nehmen und man merkt gleich, dass die Autorin auch die Pferdesprache sprechen muss.
Ein liebevoll gestaltetes Cover, ein tiefsinniger Inhalt und ein gut verständlicher Schreibstil runden dieses Buch ab.
Prädikat: sehr empfehlenswert - nicht nur für Pferdefreunde!
Geschichte einer Kindheit
Das achte Kind von Alem Grabovac
Alem Grabovac erzählt in seinem Roman "Das achte Kind" die Geschichte seiner Kindheit.
Die Mutter, eine ausländische Fabriksarbeiterin, hoffte in Deutschland ein besseres und komfortableres Leben zu finden als in ihrer Heimat Jugoslawien.
Der Vater, ein bosnischer Gastarbeiter, geht auch in Deutschland keiner geregelten Arbeit nach sondern lügt und betrügt.
Alem wird mit ein paar Wochen zu Marianne und Robert gebracht. Sie haben selbst 7 eigene Kinder und 4 weitere Gastarbeiterkinder zur Pflege unter der Woche.
Alem bleibt schließlich bei ihnen auch als die Kindeseltern sich trennen, seine Mutter eine neue Arbeit bekommt und auch einen neuen Lebensgefährten kennenlernt.
Marianne sorgt sich sehr um ihre Kinder, Robert ist Journalist für ein Motorradmagazin und großer Fan des Nazionalsozialismus.
Schöne Erinnerungen sind die Urlaube bei den Großeltern in Jugoslawien oder die Familienurlaube mit Marianne und Robert.
Alem Grabovac erzählt sehr anschaulich und nachvollziehbar seine eigene Geschichte, das Leben zwischen zwei bzw eigentlich drei Welten und seinen Status als Kind und doch nicht Kind.
Er geht auch ein wenig auf den geschichtlichen Hintergrund ein damit man manche Situationen besser verstehen kann.
fesselnde Geschichte
Das achte Kind von Alem Grabovac
Darling Rose Gold wird aus zwei Perspektiven erzählt.
Einerseits Rose Gold selbst, die ihre Geschichte in der Vergangenheit beginnt und andererseits ihre Mutter Patty Watts, die die Geschichte mit ihrer Haftentlassung beginnt.
Patty hat fünf Jahre im Gefängnis verbracht, da sie ihre Tochter vernachlässigt, vergiftet und krank gemacht hat.
Rose Gold war Zeit ihres Lebens ein krankes Kind und Patty hat sie von Arzt zu Arzt geschleppt.
Rose Gold ist es mit Hilfe des Internets und ihres Chatfreundes Phil gelungen einige Dinge aufzudecken und zu erfahren, dass sie gar nicht so krank ist wie ihre Mutter es immer behauptet.
Nach der Verhaftung von Patty gelang es Rose Gold scheinbar sich ein selbstständiges, gesundes Leben aufzubauen.
Auch einen Kontaktaufbau zu ihrem Vater hat es gegeben.
Ein Jahr vor der Haftentlassung nimmt sie wieder Kontakt mit ihrer Mutter auf, besucht sie in der Justizanstalt und lässt sie nach der Entlassung bei sich wohnen.
Doch da geht dann der Psychoterror weiter und die beiden bleiben sich nichts schuldig.
Stephanie Wrobel ist mit diesem Roman ein geniale Geschichte gelungen, die mich manchmal an mir selbst zweifeln lies.
Fünf Sterne für
ein wunderschönes Cover, das schon auf Risse in der schönen Fassade hindeutet, einen fesselnden Schreibstil und
die Gabe der Autorin eine Geschichte so zu erzählen, dass der Leser kaum Zweifel am Wahrheitsgehalt hat.
Humorvoll
Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1) von Pete Johnson
Das Leben von Luis verändert sich, er muss mit seinen Eltern nach London umziehen. Die neue Schule ist ziemlich verstaubt, die Lehrer ganz eigenartig und die Mitschüler alle Streber. Was das wohl werden wird?
Dann möchten die Eltern auch noch, dass er und sein Bruder sich den Leistungen an der Eliteschule anpassen, mehr lernen und viele Kurse belegen.
Diese Rechnung geht allerdings nicht auf, denn Luis weiß was er zu tun hat.
In bewährter Art und Weise erzählt Pete Johnson in Tagebuchform aus dem Leben von Luis.
Der Schreibstil ist humorvoll und in Jugendsprache geschrieben. Das Buch ist flüssig zu lesen und mein 10 jähriger konnte sich gut in Luis hineinversetzen.
Die Themen sind auch aus der Lebenswelt von Schülern gegriffen und durchaus ernst zu nehmen.
Das Cover ist lustig gestaltet und lädt zum Lesen ein.
Eine klare Leseempfehlung nicht nur für Fans von Gregs Tagebuch.
Anleitung zu einem ausgeglichenen Leben
Happy Life Diät von Shermine Shahrivar
Der Titel ist mit "Happy Life Diät" etwas unglücklich gewählt finde ich, da das Buch wenig mit Diät zu tun hat.
Shermine Shahrivar beschreibt in ihrem Buch was ihr selbst zu einem ausgeglichenen und glücklichen Leben verhilft und stellt dies auf die 6 Säulen
Beziehungen
Spiritualität
Sexualität
Ernährung
Beauty und
Sport.
Jede der Säule wird ausführlich beschrieben und es gibt auch mehr oder weniger hilfreiche Tipps zu jeder der Säulen.
Sie ist der Meinung, dass es einen Ausgleich in diesen Lebensbereichen braucht um glücklich sein zu können.
Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen, der Aufbau sehr nachvollziehbar und die Fotos und das Layout sehr schön.
Meiner Meinung handelt es sich mehr um eine Autobiographie und die Verarbeitung eigener Erlebnisse und Traumata und ist weniger ein reiner Ratgeber.
Das Buch ist ein netter Input für die Gestaltung eines ausgeglichenen Lebens, zum erlangen des Wohlfühlgewichtes aber bestimmt zu wenig.
Weihnachtsgeschichte heute
Das Wunder von R. von Francesca Cavallo
Aus ihrer Heimat vertrieben, da die beiden Mamas von Manuel, Camila und Shonda in einer lesbischen Beziehung leben flüchtet die Familie Greco-Aiden nach R. um dort ein neues Leben zu beginnen.
R. ist ein wenig eigenartig, die Erwachsenen reden nicht miteinander und niemand möchte mit der Familie etwas zu tun haben.
Niemand, außer dem Mädchen Olivia, die sehr freundlich zu ihnen ist.
Die Wohnung ist leider auch nicht so toll wie sie es sich vorgestellt haben. Aber plötzlich meldet sich der Weihnachtsmann bei ihnen und bittet sie um Hilfe. Sie helfen ihm natürlich gerne und die verpackten Geschenke werden auf das Dach gestapelt, was natürlich für großes Aufsehen im Ort sorgt und auch die Polizei auftauchen lässt.
Meinem Sohn hat das Buch gut gefallen und er hat es in einem Abend fertig gelesen.
Mir persönlich war "das Wunder" doch ein wenig zu unscheinbar und ich hätte einen anderen Titel für das Buch gewählt.
Das Cover und die Zeichnungen im Buch haben uns beiden gut gefallen, das Buchformat war beim Lesen ganz ok, im Bücherregal ist es eher unpraktisch.
Hurra wir ziehen auf den Mond
Astrolabius lebt auf dem Mond - Band 1 von Martin Wintersberger; Manuela Wieninger
Astrolabius hat lange auf diesen Tag gewartet ... er zieht mit seiner Familie auf den Mond. Seine Schwester Claire, seine Mutter und er begleiten den Vater, der ein Forscher ist auf seiner Expedition und erleben viele Abenteuer. Sie müssen aber auch feststellen, dass manche Dinge denen auf der Erde fast gleich sind.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert und zu Beginn werden die wichtigsten Personen im Comic Stil vorgestellt. Die Vorstellung ist sehr hilfreich, denn so weiß man schon wem man begenen wird.
Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und flüssig. Auf Grund der Schrift und Seitengestaltung ist das Buch auch für Erstleser geeignet.
Neben dem Verlauf der Geschichte bekommt man auch noch viele wichtige Informationen über das Weltall, was besonders unseren kleinen Astronauten gefallen hat.
Mir als Mama hat die Darstellung der Beziehung zwischen den Geschwistern Astrolabius und Claire gut gefallen, da ihr Umgang miteinander sehr liebevoll beschrieben wurde.
Die Aufmachung des Buches (Cover, Zeichnungen) ist sehr schön gestaltet und besonders die Box hat meinen beiden Jungs sehr gut gefallen.
Auf Grund der Leseprobe fiebern sie schon Teil zwei entgegen.










