Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lealein1906:
Lichterspaß zum Zählen
Mein großes Lichter-Wimmelbuch - Im Wald von Sandra Grimm
„Mein großes Lichter-Wimmelbuch“ ist wirklich ein fantastisches Kinderbuch, das alles hat, was es braucht. Erstens: es ist wunderschön gezeichnet. Zweitens: es erzählt nicht nur nett, sondern animiert die Kinder auch zum Zählen lernen. Drittens: mit den Lichtern ist es total interaktiv. Viertens: in dem Wimmelbuch gibt es total viel zu entdecken.
Das Konzept mit den Lichtern überzeugt total. Die Kinder können entweder sofort die Lichter anschalten, was super viel Spaß macht. Ältere können zuerst selbst zählen und sich dann durch die Lichter kontrollieren. Hauptsache, es wird spielerisch an Zahlen herangeführt.
Wimmelbücher sind zurecht bei Kindern sehr beliebt, es gibt schön viel zu gucken und zu entdecken. Das Buch wurde mit total viel Liebe gezeichnet, das merkt man schon auf dem Cover. Die Tiere sind so süß und haben so viel Leben in sich. Zudem gibt es noch einen kleinen Begleittext, der in die jeweilige Seite einführt. Und dann gibt es eine Frage, wobei man dann die Lichter einsetzen kann.
Sehr schön fanden wir auch das Thema Wald. Dort gibt es so viele fantastische Tiere und Pflanzen zu entdecken und das finden die Kleinen einfach faszinierend. Das Buch ist einfach komplett schön gestaltet und verdient definitiv fünf Sterne. Als Geschenk für kleine Kinder ist es definitiv perfekt geeignet.
Die bewegende Geschichte einer Prinzessin
Diana von Julie Heiland
„Diana – Königin der Herzen“ ist das fünfte Buch in der wunderbaren Reihe Ikonen ihrer Zeit. Ich habe alle diese Bücher gelesen und eins ist fantastischer als das andere. Auch Diana hat mich sehr berührt und bewegt, ich habe aufgrund meines Alters eigentlich nichts von ihr mitbekomme, deswegen war es umso spannender, ihre (leider oft eher traurige) Geschichte zu erfahren.
Zudem bekommt man einen ganz neuen Blick auf das englische Königshaus.
Ich denke, die Geschichte von Diana ist vielen bekannt, auch, dass sie es oft nicht leicht hatte. Aber das Ganze so hautnah beschrieben zu lesen, ist noch einmal etwas ganz anderes. Ich konnte mich von Anfang an in sie reinversetzen und dann erlebt man die Geschichte wirklich emotional. Man lacht und weint mit ihr, leidet und wird zwischenzeitlich auch richtig wütend. Zum Beispiel, wenn sie etwas sagt, was ihr nicht gefällt und sofort als hysterisch abgestempelt wird. Natürlich ist das Buch aus ihrer Sicht geschrieben, aber da ist wirklich einiges schief gelaufen.
Wie schon erwähnt, bekommt man auch viele Einblicke in das Leben einer modernen Prinzessin, was es heißt, das Protokoll zu befolgen zum Beispiel, oder oft von den Medien verfolgt zu werden. Das waren interessante und spannende Einblicke. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, der Aufbau mit zwischenzeitlichen kurzen Zeitsprüngen zur besseren Einordnung gut gelungen. Ich hätte Diana wirklich ein bisschen mehr Glück und Liebe gewünscht.
Diana bekommt auf jeden Fall fünf Sterne von mir, weil es ein authentisches Bild dieser Persönlichkeit bildet, gut geschrieben ist, und diese Geschichte einfach erzählt werden muss. Das gibt eine klare Leseempfehlung. Und ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Bände dieser Reihe, die nächsten zwei Frauen stehen ja schon fest.
Die Frauen vom Haus der Bücher
Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher von Beate Rygiert
„Die Ullstein Frauen und das Haus der Bücher“ ist ein sehr spannender Roman, der sich hauptsächlich um drei Frauen im Berlin der 20er Jahre dreht, die alle mit dem Ullstein-Verlag zu tun haben. Dabei werden wunderbare Einblicke gewährt und eine spannende Geschichte erzählt, die am Ende sogar für richtig Aufsehen sorgt.
Da haben wir zum Beispiel das Tippfräulein Lili, das gerne ihren Freund Emil heiraten will, außerdem hat sie den Wunsch Schriftstellerin zu werden. Sie arbeitet bei Vicki Baum, die Verlagsredakteurin bei Ullstein ist und ihren ganz eigenen Weg geht. Und zuletzt Rosalie, die sich in Generaldirektor Franz Ullstein verliebt, aber als unabhängige Frau einiges einstecken muss. Aber auch die Männer werden nicht vergessen. Immer wieder gibt es auch Abschnitte aus der Sicht von Emil oder Franz Ullstein, die die ganze Geschichte noch abrunden.
Ich fand vor allem die Einblicke in das „Haus der Bücher“, wie der Ullstein-Verlag damals auch genannt wurde, sehr spannend. Man erfährt viel über die damaligen Abläufe, sei es um Bücher, Zeitschriften oder Fotografie. Hinzu kommt die detailreiche Beschreibung vom historischen Berlin, mit den engen Mietskasernen, aber auch den reichen Ecken. Die Gegensätze sind wunderbar beschrieben und eigentlich ist es ein Wahnsinn, wie viele unterschiedliche Punkte Beate Rygiert in ihrem Buch untergebracht hat. Das macht es sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.
Der Schreibstil von Rygiert ist wie immer toll, die Kapitel sind nicht zu lang und es passieren einfach auch viele spannende Sachen. Eine Mischung, die einen das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Und das Cover finde ich ganz wunderbar gestaltet, eine richtige Schmuckausgabe. Ganz klare 5 Sterne für dieses Buch und eine herzliche Empfehlung.
Doras Geschichte geht weiter
Die Heimkehr der Störche von Theresia Graw
Mit "Die Heimkehr der Störche" erzählt Theresia Graw ihre Gutsherrin-Saga weiter. Mir hatte der erste Teil ("So weit die Störche ziehen") richtig gut gefallen, weswegen ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut habe - und ich wurde nicht enttäuscht. Vier Sterne für dieses tolle Leseereignis.
(Man kann das Buch ohne den ersten Band lesen, empfehlen würde ich das aber nicht, weil es doch schöner ist, die Vorgeschichte zu kennen.)
Dora hat man schon im ersten Teil als starke Persönlichkeit empfunden, die für ihre Ziele kämpft und sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lässt. Ihre Geschichte geht nun 1952 weiter, zunächst auf einem Hof in der Lüneburger Heide, wo ostpreußische Flüchtlinge untergebracht werden. Dann kommt der Szenenwechsel nach Ostberlin, wo Dora ein Studium beginnen kann, weil sie Tierärztin werden möchte. Außerdem will sie dort nach Hinweisen auf ihre große Liebe Curt suchen.
Theresia Graw versteht es, eine spannende Geschichte mit wichtigen und interessanten geschichtlichen Ereignissen zu verknüpfen. In ihren Büchern steckt einfach immer viel drin und der Schreibstil verbindet das gekonnt. Richtig spannend ist in diesem Teil der Beginn der DDR mit all ihren Schrecken. Ich finde es gut, dass darüber so ungeschönt berichtet wird, weil man aus solchen Begebenheiten einfach für die Zukunft lernen muss. Und es ist eben auch gut, dass das Ganze mit einem emotionalen menschlichen Schicksal zusammenhängt, weil das so einfach viel besser erlebbar ist.
Wer diese Reihe noch nicht kennt, sollte unbedingt diese beiden Bücher lesen, ich empfehle das ganz klar weiter.
Die römischen Götter mischen sich ein
Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity von Greta Milán
„Beyond Eternity – Der Schwur der Göttin“ ist ein sehr schönes Buch, in dem in Naylas Leben auf einmal die römischen Götter anfangen, eine große Rolle zu spielen. Es gibt nur einen Kritikpunkt: Das mit den römischen Göttern ist mir ein bisschen zu spät gekommen. Trotzdem erzählt das Buch eine tolle Geschichte, mit interessanten Charakteren und tollen Begebenheiten.
Deswegen gibt es sehr gute vier Sterne von mir.
Naylas Leben ist eigentlich ziemlich normal: High School, Freunde, Familienleben. Bis zu einem Unfall, den Nayla unverletzt überlebt. Und seitdem passieren noch weitere unerklärliche Dinge in ihrem Leben. Was sie noch nicht weiß: Die römischen Götter sind kein Mythos, sondern ziemlich real, gerade in Naylas Leben. Außerdem sind da noch die beiden neuen, ziemlich gut aussenden Jungen an der Schule, die auch etwas zu verbergen haben.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, Nayla ist von Anfang an sympathisch (bis auf die Phase, wo sie das mit den Göttern nicht wahrhaben will, aber gut) und auch die anderen Charaktere, wie ihre Freundin Dee oder vor allem der geheimnisvolle Cyrian, sind toll. Das Buch hat eine gute Dramatik, die sich zum Ende hin zuspitzt und natürlich super neugierig auf den zweiten Teil macht.
Ich liebe Bücher, in den Mythologie und Wirklichkeit vermischt werden, so wie zum Beispiel Percy Jackson. Mythologie fand ich schon immer faszinierend. Vielleicht war mir deswegen der Zeitpunkt, als es so richtig mit den römischen Göttern losgeht, etwas zu spät. Ich habe jede Seite darauf gewartet, dass es damit endlich losgeht, und musste doch das halbe Buch warten :D Aber das macht natürlich die Geschichte nicht schlechter.
Das Buch kriegt eine ganz klare Leseempfehlung von mir, vor allem für diejenigen, die es lieben, wenn auf die reale Welt fiktive mystische Kräfte treffen. Ich kann es kaum abwarten, den zweiten Teil zu lesen.
Eindrückliches Schicksal
Die vier Winde von Hannah Kristin
„Die vier Winde“ ist mal wieder ein beeindruckendes Buch von Kristin Hannah (auch wenn es nicht ganz an andere Bücher von ihr, die ich schon gelesen habe, heranreicht, aber das ist wirklich Kritik auf ganz hohem Niveau. Es geht um die „Great Depression“ in den USA, die an einem eindrücklichen Schicksal erzählt wird.
Dafür gebe ich vier Sterne.
In dem Buch wird die Geschichte von Elsa Martinelli zur Zeit der Weltwirtschaftskrise erzählt, hinzu kommt, dass in Texas der Regen ausbleibt, Sandstürme alles unfruchtbar werden lassen. Schweren Herzens trifft Elsa schließlich die Entscheidung mit ihren Kindern nach Kalifornien zu gehen, wo es besser sein soll. Aber ob es das tatsächlich ist?
Ich muss zugeben, dass ich über die „Great Depression“ in den USA nicht so viel wusste. Deswegen war es zum einen sehr spannend, über diese Zeit und die Erlebnisse der Menschen, die wirklich am Existenzminimum gelebt haben, zu lesen. Das hat mich auch emotional an manchen Stellen ziemlich mitgenommen.
In das Buch musste ich erst ein bisschen reinkommen, aber dann nimmt einen die Geschichte von Elsa und ihrer Familie schnell gefangen. Ich finde es auch gut, dass die Perspektiven zwischendurch ein bisschen wechseln, sodass nicht immer nur Elsa im Vordergrund steht, auch wenn sie für mich die Hauptperson bleibt. Der Schreibstil ist wie immer bei Kristin Hannah sehr schön und transportiert die Gefühle der Figuren.
Diese Geschichte musste in meinen Augen auf jeden Fall erzählt werden und ich bin froh, darüber gelesen zu haben. Deswegen gibt es eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
Viele Wörter
ministeps Mein erstes großes Wörterbuch - ab 12 Monate von Hannelore Dierks
Ich finde "Erste-Wörterbücher" generell sehr schön für kleine Kinder, weil man sich schön mit ihnen die Bilder anschauen und dazu die Wörter lernen kann. "Mein erstes großes Wörterbuch" von Ravensburger ist mit sehr viel Liebe gestaltet. Vor allem die schönen bunten Bilder fallen ins Auge.
Mir hat gut gefallen, dass nicht nur Menschen Dinge tun, sondern auch mal süße Tierfiguren dabei sind, zum Beispiel bei den Farben.
Das Buch ist klassisch in verschiedene Bereiche aufgeteilt, zum Beispiel Bauernhof oder Einkaufen. Es gibt immer viel zu entdecken, aber auch nicht zu viel, sodass die Kinder überfordert wären, es ist ja immerhin "nur" das erste Wörterbuch.
Neben den Wörtern, gibt es oft auch zu jeder Doppelseite eine kleine kurze Einleitung. Das finde ich eigentlich beim Vorlesen ganz nett, weil man in das Themenfeld einführen kann und sich dann zusammen mit dem Kind die einzelnen Wörter genauer anschaut.
Das Buch ist ziemlich groß und aus stabiler Pappe, perfekt für dieses Alter. Dafür gibt es gerne sehr gute vier Sterne.
Wie man mit Mord davonkommt?
Pirlo - Gegen alle Regeln von Ingo Bott
„Pirlo – Gegenalle Regeln“ hat mir besser gefallen, als ich erwartet hätte. Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, weil mir der Charakter der Hauptfigur schon sehr abgenutzt vorkam: gefeuert, Sorgen in Alkohol ertränken, aber dann natürlich mit einem neuen Fall zurück an die Spitze… Tatsächlich hat mir das Buch aber von Seite zu Seite besser gefallen, weil der Fall wirklich gut war, im Stil von How to get away with murder aufgearbeitet wurde und so ordentlich Spannung mit dabei war.
Trotzdem gibt es noch ein paar Kritikpunkte, deswegen bleibt es bei guten drei Sternen.
Pirlo wird gefeuert, bekommt aber eine neue Mandantin, die ihren Mann ermordet haben soll. Nun muss Pirlo das Gegenteil beweisen, wofür er auch gerne mal eine Regel bricht. Mit dabei ist die junge Anwältin Sophie, die ihm hilft. Dazu kommt noch Familienärger, den Pirlo für seine Brüder begleichen soll, wofür er unbedingt den Fall gewinnen sollte.
Mit Pirlo selbst bin ich nicht ganz warm geworden, dafür ist er mir zu sehr von sich selbst überzeugt. Deswegen war ich froh, als Sophie auf der Bildfläche erschienen ist, mit der ich mich voll identifizieren konnte (bis auf ein zwei waghalsige Aktionen), ohne sie hätte ich das Buch sicher nicht so sehr gemocht.
Der Schreibstil war gut, allerdings war ich etwas geschockt, dass sich doch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler finden, manchmal Buchstaben oder ganze Wörter vergessen wurde. Mal darf das ja vorkommen, aber hier fand ich es für ein Buch doch ziemlich viel, gerade bei so einem renommierten Verlag.
Das Buch ist gut strukturiert, arbeitet mit ein paar Zeitsprüngen, aber das hat man schnell raus. Den Strang mit Pirlos Familie, in der es noch eine Drogen-Affäre gibt, hätte ich eher nicht gebraucht, aber sei’s drum, so erfährt man immerhin mehr über Pirlos Hintergründe.
Fazit: Wenn man drin ist, ist das Buch auf jeden Fall sehr spannend und so verzeiht man auch kleinere Schwächen, für Krimifans ist solch ein Fall aus Sicht eines Strafverteidigers sicher mal ein anderer und von daher würde ich das Buch auch weiter empfehlen.
Ein Schmuckbuch
Von ganzem Herzen ... von Austen Jane
„Jane Austen – Von ganzem Herzen“ sammelt Briefe der berühmten Autorin zu einer tollen Sammlung zusammen, die gleichzeitig auch biographisch ihr Leben festhält und sehr schön gestaltet wurde.
Das Buch ist unterteilt in Jane Austens Lebensstationen: die Zeit in Steventon, dann in Bath, Southampton und schließlich Chawton und Winchester.
Schon von außen finde ich das Buch richtig schön und auch innen drin wurde sich bei der Gestaltung viel Mühe gegeben. Auf jeder Seite gibt es historische Bilder und Gemälde oder Skizzen und Karten. Das macht das Buch fast schon zu so etwas wie einem Album. Jedes Bild wird ausführlich erläutert und ist auf etwas auf den Seiten bezogen, das macht das ganze lebendiger und fassbarer.
Die Briefe sind gut lesbar, die Autorin hat sich immer die wichtigsten Ausschnitte zusammengesucht, damit die Fülle nicht zu groß wird. Hinter den Briefen folgt jeweils eine kleine Erklärung, falls etwas im Text nicht genug eingeordnet wurde. Zwischendrin gibt es auch mal Passagen aus den Büchern von Jane Austen. Am Anfang jedes Kapitels gibt es so etwas wie eine kleine Biografie, also Zusammenfassung zu Janes Leben, damit die Briefe besser eingeordnet werden können.
Es ist wirklich spannend, zu lesen, was die berühmte Jane Austen vor all diesen Jahren geschrieben, gedacht hat. Das ist nochmal etwas ganz anderes, als eine Biografie zu lesen, weil es noch ein ganzes Stück weiter persönlich ist. Man hat das Gefühl, Jane ein bisschen persönlich kennenzulernen.
Auf jeden Fall bewundere ich die Arbeit, die hier geleistet wurde, das zusammenzustellen und dann noch die ganzen historischen Bilder dazu zu suchen und zusammenzustellen. Das ist ein wahrliches Schmuckbuch mit tollem Inhalt und hat deswegen auf jeden Fall fünf Sterne verdient.
Das alte Tagebuch
Das Geheimnis des Bücherschranks von Frida Skybäck
„Das Geheimnis des Bücherschranks“ ist ein netter Wohlfühlroman, der sich vier Sterne verdient hat. Es wird schön die Geschichte aus der Gegenwart mit der aus der Vergangenheit verknüpft und es gibt große Geheimnisse zu enthüllen. Spannung ist so auf jeden Fall auch mit dabei.
Rebecka fährt auf das schwedische Land, weil ihre Großmutter im Krankenhaus liegt.
Deswegen wohnt sie eine Zeit lang in deren Haus, wo sie beim Aufräumen ein altes Tagebuch findet, das so einiges in ihrem Leben auf den Kopf stellen wird.
Ich mag Geschichten, in denen ein Geheimnis aus der Vergangenheit nach und nach enthüllt wird, aber auch die Gegenwart eine tolle Geschichte mit einbringt. Rebecka fühlt man sich sofort verbunden (besonders bewundert habe ich ihren Arbeitseifer), man teilt gerne ihre Gefühle und Gedanken mit ihr. Außerdem macht sie eine gute Entwicklung durch und lernt, was wirklich wichtig im Leben ist. Hinzu kommt das heimelige Schweden, das ich in Büchern immer sehr gern entdecke. Auch die anderen Charaktere sind gut gewählt und geben ein gutes Gesamtbild.
Der Schreibstil ist super zu lesen. Ab einem gewissen Zeitpunkt wechseln sich immer Kapitel aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit ab. Hier geht es um Rebeckas Großmutter Anna, die Anfang der 40er ihre große Liebe kennenlernt. Doch auch Schweden ist indirekt vom Zweiten Weltkrieg betroffen und so fangen dessen Auswüchse auch Annas Leben ein. Dieser Handlungsstrang ist sehr spannend geschrieben und man kann es kaum abwarten, bis es da weitergeht.
Kurz gesagt ist dieser Roman ein rundum gelungenes Buch und ich vergebe dafür eine herzliche Leseempfehlung, besonders jetzt im Winter schön eingemummelt auf der Couch.











