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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lealein1906:

Etwas morbid, aber doch mitreißend

Junge mit schwarzem Hahn von Stefanie vor Schulte

Als ich das Buch begonnen habe, war ich erst ein bisschen skeptisch, (auch wenn es nie einen Augenblick gegeben hat, wo ich darüber nachgedacht habe, das Buch aufzuhören). „Junge mit schwarzem Hahn“ kann man am ehesten als Märchen bezeichnen, das aber literarisch geschrieben ist. Ich habe lange nicht gewusst, wohin die Reise gehen soll, aber am Ende wird der Kreis doch geschlossen.

Ich würde 3,5 Sterne dafür geben, also runde ich auf vier auf.
Denn das Buch lässt sich auf jeden Fall sehr gut lesen, die Kapitel sind eher kürzer, was das Lesen sehr angenehm macht. Richtig faszinierend ist Martin, die Hauptfigur, ein Junge, der in einem Dorf lebt, aber ohne Familie, nur ein schwarzer Hahn ist immer bei ihm. Das finden die Leute befremdlich, er bleibt ein Außenseiter. Als ein Maler ins Dorf kommt, geht er mit ihm. Denn er hat auch eine Mission: die schwarzen Reiter finden, die wehrlose Kinder stehlen.
Mit morbid meine ich, dass der Tod in dem Buch eine sehr große Rolle spielt, trotzdem wird es nicht zu unangenehm. Es gibt einige bizarre Stellen, aber auch viele spannende und interessante, man wird einfach am Lesen gehalten. Ich glaube, von diesem Buch muss sich auf jeden Fall jeder selbst ein Bild machen, eine allgemeingültige Aussage zu treffen, ist selbst für sich persönlich schwierig.

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Wieder einfach toll und richtig spannend

Stadt des Zorns von Marc Meller

Endlich ein neuer Escape-Room-Thriller von Marc Meller. Der erste Teil war so gut und spannend geschrieben, dass ich mich auf die Fortsetzung schon sehr gefreut habe. Und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht und der Autor hat wirklich Fantasie einen Escape-Room in eine ganze Stadt zu verlegen.

Dafür gibt es wieder fünf Sterne von mir – und die Bitte nach einer weiteren Forsetzung.
Janus ist wieder da und dieses Mal hat er aus Köln einen Escape Room gemacht, in den er Hannah lockt und schon ist sie wieder die Hauptperson dieses tödlichen und perfiden Spiels. Denn Janus hat noch eine Rechnung offen und seine anderen Beweggründe bleiben lange im Dunkeln.
Das Buch ist wiedermal von Sekunde an spannend, es ist wirklich schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. Es gibt auch wieder ein paar etwas eklige Szenen, die ziemlich detailliert beschrieben sind, die bräuchte ich nicht unbedingt, aber gut, das muss man wohl akzeptieren. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich erst, wie soll das denn gehen, eine ganze Stadt in einen Escape-Room verwandeln? Aber die Umsetzung ist wirklich gelungen. Ich mag Büchern mit Rätseln sowieso und das kommt hier wieder nicht zu kurz.
Der Schreibstil ist super kurzweilig, man fliegt nur so durch die Seiten. Ich mag auch die Perspektiv-Wechsel, so bekommt man Informationen von allen möglichen Seiten und kann sich das Gesamtbild besser zusammensetzen. Trotzdem schafft es der Autor immer wieder mich zu überraschen und Wendungen einzubauen, die ich nicht erwartet hätte. Alle Thriller-Fans sollten dieses Buch unbedingt lesen.
Dieses Mal gibt es keinen Cliffhanger, das Abenteuer scheint beendet. Ich hätte aber sicher nichts gegen einen weiteren Escape-Room-Thriller, ganz im Gegenteil.

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Eine abenteuerliche Reise

Flucht nach Patagonien von Revedin Jana

„Flucht nach Patagonien“ war leider nicht ganz so, wie ich mir das Buch vorgestellt hatte, es war auch nicht immer ganz einfach zu lesen. Am Ende war die Geschichte trotzdem ganz interessant und hatte einfach auch ein paar ziemlich gute Momente. Deswegen gebe ich drei Sterne.
Durch den Klappentext hatte ich eigentlich eher den Eindruck, dass es eher um Eugenia Errázuriz, eine Kunstmäzenin, gehen sollte, mit bei ihrer Reise dabei ist der Innenarchitekt Jean-Michel Frank.

Als das Buch mit der Sicht von Frank begann, dachte ich noch, dass es vielleicht ein Wechselspiel wird, aber tatsächlich bleibt es bei Frank und seinem Leben (auch wenn es natürlich eng mit Eugenias verknüpft ist und man auch über sie viel erfährt). Trotzdem steht Frank eindeutig im Vordergrund, was ich einfach nicht erwartet hätte.
Die Geschichte bietet allerdings viel zu erzählen, die beiden sind unterwegs nach Patagonien, um dort ein Grandhotel zu eröffnen. Zeitgleich spitzt sich die Lage in Europa zu, der Zweite Weltkrieg steht vor der Tür. Ich muss zugeben, dass es mir nicht immer leicht gefallen ist, bei der Geschichte am Ball zu bleiben, das lag gar nicht am Schreibstil, der gut zu lesen ist, sondern wohl eher daran, dass die Gedanken von Frank (die schon auch interessant waren) im Gegensatz zu spannenden Handlungen überwiegen. Trotzdem gibt es immer wieder oben erwähnte Momente, zum Beispiel wenn man herausfindet, dass er der Onkel von Anne Frank ist, oder ein sehr spannender Flug mit der Flugzeugpionierin Amelia Earhart. Da kriegt man auf einmal einen ganz anderen Bezug zu der Geschichte. Auch das Ende bringt noch einmal Tiefe in die Geschichte. Deswegen drei Sterne, aber keine ganz klare Leseempfehlung.

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Hund oder Katze - Wer war zuerst da?

Flucht nach Patagonien von Revedin Jana

Wann gehts rund beim Hund? - Wann macht die Katz Rabatz? Mit diesen zwei Fragen beschäftigt sich dieses Wendebuch. Das Konzept von Wendebüchern kennen meine Tochter und ich schon und fanden es schon immer recht lustig. Man kann das Buch entweder von der einen oder der anderen Seite lesen und am Ende führen die beiden Geschichten zusammen.

Zwei in Eins sozusagen.
Hund Max entdeckt die Welt am Tag, schnüffelt herum, geht Gassi und hat viel zu entdecken.
Mieze starten hingegen in der Nacht, kommt aber an den gleichen Orten wie Bello vorbei und natürlich gibt es da auch immer anderes zu erleben.
Auf den Doppelseiten ist immer nur wenig Text und dafür viel anzuschauen, die Texte sind recht lustig geschrieben und für Kinder gut verständlich, das passt also. Man kann die beiden Tiere und was sie den Tag über so machen, kennenlernen. Die Illustrationen haben uns sehr gut gefallen, es ist schön bunt und gibt doch auch einige Details zu entdecken.
Also alles in allem ein gelungenes Kinderbuch, das vier Sterne von uns bekommt.

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Tennis mit Julius

Julius oder die Schönheit des Spiels von Tom Saller

„Julius oder die Schönheit des Spiels“ ist ein wahnsinnig bewegender Roman, den ich nur so verschlungen habe. Tom Saller beherrscht einfach eine unwiderstehliche Erzählkunst und arbeitet so nicht nur ein sportliches Thema, sondern auch ganz andere Themen auf, wie den Nationalsozialismus und Homosexualität.

Julius von Berg ist ein erfolgreicher Tennis-Nachwuchsspieler, der sich nach und nach als Profi etablieren kann und auch einige Erfolge feiert. Das Ganze beruht auf einer wahren Begebenheit, aber Saller hat einen Roman daraus gemacht. Trotz der vielen schönen Tennisszenen und des interessanten Aufbaus nach einem Tennisspiel (erster Satz, etc), ist das Buch nicht nur etwas für Tennisfans, es geht um viele Bereiche aus dem Leben, um Liebe und Leid, Freude und Spiel. So hat Julius in der Zeit des Nationalsozialismus ganz schön zu kämpfen, muss schwerwiegende Entscheidungen treffen und die Konsequenzen dafür tragen. Das Buch zeigt, wie viel Freude es im Leben kann, aber auch wie viel Leid.
Vom ersten Satz an war ich von der Geschichte gefesselt, die mit dem jugendlichen Julius beginnt. So lernt man ihn von klein auf kennen und kann seine Entscheidungen als Erwachsener besser nachvollziehen. Der Schreibstil von Saller hat mir schon immer gut gefallen und ist auch hier wieder grandios. Es bleibt oft bei Andeutungen, die aber trotzdem alles sagen. Außerdem versteht er es wunderbar, eine spannende Geschichte mit allen Facetten zu erzählen und nichts auszusparen.
Der Roman lebt auch von den Figuren, die ganz unterschiedliche Charaktere sind. So zum Beispiel Julie, die eine bedeutende Rolle in Julius‘ Leben spielt und einen ganz eigenen Kopf hat. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und empfehle dieses Buch auf jeden Fall herzlich weiter, klare fünf Sterne.

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Bauernhof spielerisch entdecken

Meine Schiebebahn-Pappe: Fahr mit auf dem Bauernhof von Julia Klee

Nachdem ich aus der Reihe schon das mit der Baustelle kenne, sind wir auch an dem Bauernhofbuch nicht vorbeigekommen.
Ich liebe immer noch Kinderbücher, die neben Text und Bild auch ein Mitmachelement haben. Da fühlen sich die Kinder gleich viel mehr mit dem Buch verbunden. Bei diesem Buch können die Kinder die Bauernhoffahrzeuge, wie den Traktor oder einen Mähdrescher, über die Seiten bewegen.

Schon auf dem Cover kann man das ausgiebig ausprobieren. Bauerhof ist ja auch ein tolles Thema für Kinder, weil es da so viel zu entdecken gibt - und nebenbei lernen die Kinder auch noch viel, zum Beispiel, wo die Milch herkommt. Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet, mit schönen Details, sodass es viel zu gucken gibt. Die Zeichnungen haben uns wirklich gut gefallen. Auf jeder Doppelseite gibt es nur einen kurzen Text. Da das Buch ab 0 Jahre ist, ist das auch genau die richtige Menge. Und trotzdem sind alle wichtigen Dinge, was dort passiert und gemacht wird gut erklärt. Außerdem werden die Kinder direkt angesprochen, das hat mir auch gefallen.
Als Buch für kleine Entdecker ist es also genau das richtige, es ist eher ein Spielbuch, als ein Lesebuch, für die Kleineren also perfekt, um sie an Bücher heranzuführen.

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Vorbilder für Kinder

Rosa Parks - Little People, BIG DREAMS (Deutsche Ausgabe) von Lisbeth Kaiser

Vorbilder spielen eine große Rolle im Leben von Kindern. Deswegen finde ich die Reihe "Little People, big dreams" schon immer sehr toll, weil Kinder dort sehr früh tolle Personen kennenlernen können und das absolut kindgerecht - so wie hier Rosa Parks. Die einheitliche Covergestaltung der Reihe ist sehr schön und zeigt schon, wie die Illustrationen aussehen werden, die ich auch sehr gelungen finde.

Die Bilder im Inneren sind wirklich sehr schön, auch wenn das Gemalte eher "einfach" ist, gibt es doch einige Details. Auf jeder Seite gibt es in sehr großer Schrift einige Sätze. Ich finde fast, dass man doch noch ein paar Sachen mehr hätte dazuschreiben können, aber man muss schon sagen, dass es die Autoren immer schaffen, das Wesen und Leben der beschriebenen Personen genau auf den Punkt zu bringen. Auf jeden Fall ist es einfach und verständlich und man lernt Rosa direkt sehr gut kennen und bewundert ihren Mut.
Die Bücher sind einfach eine Insperationsquelle (auch für Erwachsene) und sehr wertvoll für Kinder.

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Mitten drin in der Baustelle

Meine Schiebebahn-Pappe: Fahr mit auf der Baustelle von Lisbeth Kaiser

Ich liebe Kinderbücher, die neben Text und Bild auch ein Mitmachelement haben. Da fühlen sich die Kinder gleich viel mehr mit dem Buch verbunden. Bei diesem Buch können die Kinder die Baustellenfahrzeuge über die Seiten bewegen. Schon auf dem Cover kann man das ausgiebig ausprobieren. Baustelle ist ja sowieso ein tolles Thema für Kinder, weil es da so viel zu entdecken gibt - und nebenbei lernen die Kinder auch noch viel.

Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet, mit schönen Details, sodass es viel zu gucken gibt. Die Zeichnungen haben uns wirklich gut gefallen. Auf jeder Doppelseite gibt es nur einen kurzen Text. Da das Buch ab 0 Jahre ist, ist das auch genau die richtige Menge. Und trotzdem sind alle wichtigen Dinge, zum Beispiel die Bezichnungen für die Fahrzeuge, erklärt. Außerdem werden die Kinder direkt angesprochen, das hat mir auch gefallen.
Als Buch für kleine Entdecker ist es also genau das richtige, es ist eher ein Spielbuch, als ein Lesebuch, für die Kleineren also perfekt, um sie an Bücher heranzuführen.

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Schwabenkinder

Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande

„Als wir uns die Welt versprachen“ bekommt vier Sterne von mir. Ich fand die Geschichte, vor allem der Rückblick auf die historischen Begebenheiten, sehr interessant. Aber auch sich mit Edna zurückzuerinnern und die neue Reise mitzumachen ist mitreißend.
Edna sieht in einer Zeitung ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob, weswegen sie zu einer Reise aufbricht, die sie von Südtirol bis Süddeutschland führt und bei der sie vor allem ihre Erinnerung an ihre Kindheit als „Schwabenkind“ aufarbeitet, eine Begebenheit, die es auf jeden Fall wert zu erzählen ist.

Die Reise birgt natürlich schon viel Erzählstoff, hinzu kommt der Vergangenheitsstrang. Auch ist die Geschichte gut erzählt. Zu Anfang sind noch viele Fragen offen, die dann nach und nach erklärt werden. Man muss kurz etwas ins Buch hineinkommen, aber dann ist man total drin. Nur ein Erzählstrang von einer Frau, die Adele kennt, hinterlässt ein paar Fragezeichen, weil der Sinn dieser Geschichte nicht ersichtlich wird. Nur die Geschichte von Edna und Jacob hätte es auch getan.
Edna ist eine gute Hauptperson, der man direkt anmerkt, dass sie schon viel erlebt und deswegen viel zu erzählen hat. Natürlich ist sie ein bisschen eigensinnig, aber das passt einfach zu ihrem Alter und ihrem Charakter. In der Geschichte tauchen auch viele andere interessante Personen auf, die das gesamt Geschehen gut ergänzen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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Die bewegende Geschichte von Nannerl Mozart

Fräulein Mozart und der Klang der Liebe von Beate Maly

„Fräulein Mozart und der Klang der Liebe“ ist der vierte Teil aus der Reihe „Ikonen ihrer Zeit“ – eine tolle Reihe, die tolle Frauen vorstellt. Ich habe alle Teile gelesen und freue mich schon auf den nächsten, weil jeder besser ist als der andere und man so viel über diese Frauen lernt.

Fräulein Mozart ist die Schwester von Wolfgang Amadeus und auch sie hat ein tolles Klaviertalent, weniger zum Komponieren, aber beim Spielen umso mehr. Doch schließlich gibt ihr Vater ihrem Bruder den Vorzug und Nannerl, wie sie genannt wird, darf nicht mehr, bzw. nur noch selten, auf Konzerten spielen. Auch in der Liebe gibt es so manches Problem, das sich ihr in den Weg stellt.
Ich habe jede Seite dieses Buches genossen. Nannerl ist ein gutes Beispiel dafür, wie Frauen manchmal über einen Mann definiert werden. Sie ist die Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart, aber mehr wusste ich vorher nicht über sie und so wird sie später ja auch von ihrem Vater behandelt. In diese Zeit einzutauchen, war wirklich sehr spannend und die Geschichte wird toll historisch und authentisch erzählt. Mit Nannerl konnte ich mich sofort identifizieren, sie ist eine ganz wunderbare Person und hatte einen starken Willen – gerade zu der damaligen Zeit.
Der Schreibstil ist mitreißend und die Geschichte ist keinen Augenblick langweilig, faszinierend, dass das auch noch eine wahre Geschichte ist. Ich fand es einfach richtig toll, Nannerl kennezulernen. Dieses Buch kriegt auf jeden Fall 5 Sterne und eine herzliche Leseempfehlung.

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