Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Unterhaltsame und süße Fake-Beziehung und etwas zusätzliches Drama
Um seine Ex-Freundin davon zu überzeugen, sich von ihm fernzuhalten, braucht Shepherd die Hilfe seiner zuverlässigen Assistentin Everly: Sie soll sein Date spielen. Aber aus einem einzigen Abend wird schnell eine größere Sache, sodass Fake-Freundin Everly sogar bei ihm einziehen muss
Everly ist ein Sonnenschein, den jeder sofort ins Herz schließt, und da fand ich es schon etwas übertrieben, aber auch ganz witzig, wie schnell sie sich mit jedem anfreundet und wie loyal diese Menschen ihr gegenüber sind.
Sie ist eine fröhliche und herzensgute Optimistin, die auch so gut mit ihrem kühlen Chef umgehen kann, weil sie sich den Bedürfnissen der Menschen anpasst, fleißig arbeitet und Konflikte mit ihrer freundlichen und cleveren Art geschickt lösen kann.
Aus der Perspektive vom kontaktscheuen Shepherd wirkt sie sogar noch liebenswerter und perfekter. Nach außen hin sieht es so aus, als würde ihn nichts und niemand außer seiner Arbeit interessieren, auch wenn er zwischendurch oberflächliche Freundinnen hat, denen er auch nicht viel Aufmerksamkeit schenkt. Seiner Assistentin vertraut er, aber erst nach seiner ungewöhnlichen Bitte beginnt er zu sehen, was für ein bewundernswerter Mensch sie wirklich ist.
Ich bin ein großer Fan von Liebesgeschichten mit Fake-Dating, und in dieser Hinsicht hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, denn ich mochte die witzigen vorgespielten Szenen und die Chemie zwischen den Protagonisten, auch die nervige Ex-Freundin fand ich ganz überzeugend. Aber dann war da diese Sache, die am Ende der Inhaltsbeschreibung erwähnt wird: Der Gefallen, um den Everly bitten möchte. Dieses Thema fand ich unfassbar dämlich und unrealistisch, da hätte man sich wirklich ein anderes Drama ausdenken können.
Fazit
"Faking Ms. Right" ist eine unterhaltsame Fake-Dating-Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren. Auch wenn mich nicht jedes Detail überzeugen konnte, hatte ich viel Spaß an der Geschichte von Everly und Shepherd.
Königliche Lasten und komplizierte Liebesgeschichten
American Crown - Beatrice & Theodore von Katharine McGee
Wenn George Washington Amerikas erster König geworden wäre, dann wären auch in der restlichen Welt die Königshäuser erhalten geblieben, es gäbe adelige Familien und Herzogtümer ... und natürlich eine amerikanische Königsfamilie, in der Prinzessin Beatrice die erste weibliche Thronerbin in einer langen Reihe von Königen ist.
Titel und Inhaltsbeschreibung rücken zwar Beatrice in den Mittelpunkt und ich hätte auch gedacht, dass ihre heimliche Liebe Theodore heißen würde, aber das ist hier nicht der Fall. Es gibt vier Erzählerinnen, deren Perspektiven alle etwa gleich oft vorkommen und ihre Liebesgeschichten sind miteinander verwoben.
Beatrice wird als erste Frau den Thron erben, was eine noch größere Last mit sich bringt als sowieso schon. Schon ihr ganzes Leben lang musste sie jeden Schritt mit Bedacht setzen und bei jeder Handlung perfekt sein, jetzt soll sie einen perfekten Prinzgemahl finden. Aber keiner der geeigneten Kandidaten ist derjenige, dem sie ihr Herz geschenkt hat. Ihre Schwester Sam fühlt sich als unwichtige Prinzessin oft vernachlässigt und hat daher eine rebellische Seite entwickelt. Zum Glück hat sie ihren Zwillingsbruder Jefferson und ihre beste Freundin Nina, die ihr bei verrückten Aktionen zur Seite stehen. Was sie nicht weiß: Nina ist Jefferson in einer Nacht näher gekommen und hält sich nun von ihm fern. Sie könnte niemals so perfekt sein wie seine adelige - und hinterhältige - Ex-Freundin Daphne, die wild entschlossen ist, den Prinzen zurückzugewinnen und so in die königliche Familie einzuheiraten.
Es ist eine Geschichte über adelige junge Amerikaner, es geht um verschiedene Liebesgeschichten, die durch Verpflichtungen, Traditionen und die Schattenseiten des Ruhms verhindert werden. Ich fand sie schon unterhaltsam, wenn auch vorhersehbar, aber durch die vielen Geheimnisse wurde es immerhin nie langweilig. Die Geschichte hat mich vom Erzählstil und den Charakteren schon sehr an die "Beautiful Liars"-Reihe der Autorin erinnert. Die Geheimnisse und Intrigen, die komplizierten Beziehungen und die Protagonisten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Wer eine Reihe mag, wird vermutlich auch die andere mögen.
Fazit
In "American Crown - Beatrice & Theodore" konnten mich die Liebesgeschichten von vier Amerikanerinnen, die entweder zur Königsfamilie gehören oder in einen Prinzen verliebt sind, gut unterhalten, auch wenn die Geschichte trotz der Geheimnisse und Intrigen schon vorhersehbar ist.
Gelungenes Finale, das aber nicht ganz mit den Vorgängern mithalten kann
The Age of Darkness - Das Ende der Welt.Bd.3 von Katy Rose Pool
Enthält Spoiler zu den Vorgängern!
Als Behesda zerstört wurde, wurden unsere Helden voneinander getrennt, doch diesmal haben sie zumindest gemeinsame Ziele: den Propheten Pallas besiegen und den gefangenen Gott aus Berus Körper entfernen, ohne dass er freikommt.
Es gibt noch diese mächtigen Gegner, aber hier stehen auch die Beziehungen der Protagonisten im Mittelpunkt, die nach Enttäuschungen, Verrat und sogar Mord endlich auf der gleichen Seite stehen, aber noch viel zu klären haben.
Es gibt Geheimnisse und Spannungen, auch zwischen den Pärchen, deren Liebesglück auf der Kippe steht, während sie versuchen, die Welt zu retten.
Es ist wieder ein spannendes Abenteuer, aber es konnte mich nicht so packen wie die Vorgänger. Auch wenn der Einsatz höher war, fand ich es weniger spannend und actionreich. Während man sonst immer mehrere Schauplätze hatte und es zur Spannung beitrug, dass die Handlungen der Charaktere irgendwo anders für Probleme sorgten, ziehen sie hier mehr an einem Strang und werden sich dadurch auch immer ähnlicher, was sie insgesamt langweiliger macht.
Fazit
"The Age of Darkness - Das Ende der Welt" bietet ein spannendes und gelungenes Finale, aber durch die gemeinsame Reise der Charaktere hat mir ein bisschen was gefehlt. Ich fand es auch einerseits schön, wie sich die Charaktere entwickelt haben, aber zum Schluss hat sie das einander auch zu ähnlich gemacht.
Unterhaltsame Enemies-to-Lovers-Romance
Dirty Flirty Enemy von Piper Rayne
Während Carmelo Mancini ein klassischer Immobilienmakler ist, der mit seinem Geschick große Provisionen kassiert, hat Bella nun eine kleine Firma für Direktverkäufe und macht ihm mit diesem Geschäftsmodell Konkurrenz. Die Anziehung zwischen ihnen macht es schon kompliziert genug, aber dann werden sie noch zu echten Rivalen, als sie beweisen müssen, wer von ihnen schneller und besser ist.
Sie arbeiten nicht nur gegeneinander, sie arbeiten auch noch im selben Gebäude und irgendwie kommt es dann noch dazu, dass sie sich ein Haus in den Hamptons teilen, zusammen mit anderen Freunden und Verwandten. So begegnen sie sich ständig und Bella muss Carms sexy Arroganz ertragen, während der Frauenheld ihr plötzlich beweisen möchte, dass er kein schlechter Kerl ist. Gar nicht so leicht, wenn er im Geschäft die Oberhand hat und Bella ihn verrückt macht.
Die Rivalität der beiden sorgt für Spannungen und ihre Gespräche, bei denen der Übergang von Streit zu Flirt fließend ist, sind stets unterhaltsam. In diesem Buch sieht man auch mehr von den Bianco-Brüdern und dem Rest der Familie und das Ende bietet einen kleinen Blick auf die Handlung des nächsten Bandes, auf den ich mich auch schon freue.
Fazit
"Dirty Flirty Enemy" bietet kurzweilige Enemies-to-Lovers-Romance mit einem Konkurrenzkampf um Immobilien, einer großen bunten Familie und zwei Rivalen, die sich ihren Gefühlen nicht widersetzen können.
Enttäuschendes Finale einer schwachen Trilogie
Der Klang des Feuers von C. E. Bernard
Enthält Spoiler zu den Vorgängern!
Weyd und seine Freunde wurden getrennt und haben sich in kleinen Gruppen auf den Weg zu den drei verschiedenen Türmen gemacht, um endlich deren Feuer zu entzünden und dadurch die magische Bedrohung zu bekämpfen. Doch das ist noch schwieriger als sie gedacht hätten und dabei müssen sie sich bereits bekannten Gefahren stellen.
Wie auch zuvor war der Schreibstil nicht so ganz mein Fall. Es gibt einige sprachliche Mittel, die den Schreibstil zu etwas Besonderem machen sollen, aber die vielen Wiederholungen und Zeilenumbrüche, die für dramatische Pausen sorgen sollen, machen es für mich eher anstrengend. Wie gewohnt springt man zwischen den verschiedenen Handlungsorten hin und her, dabei fand ich die Handlung in der gefallenen Stadt Briva besonders langweilig, da dort sogar noch weniger passiert als sonst.
Rückblickend fand ich den ersten Band der Reihe noch am besten, denn da gab es durch die bösartigen Intrigen von Lurin noch eine halbwegs spannende Handlung, danach war Lurin zwar noch immer böse, aber er wiederholte nur die gleichen Phrasen und war daher komplett vorhersehbar. Im zweiten Band gab es eine neue, magische Bedrohung und frustrierend wenig Fortschritt, jetzt im Finale werden aber endlich die Türme erreicht und es müssen wieder ähnliche Hürden überwunden werden, dabei tritt man gefühlt wieder die ganze Zeit auf der Stelle. Ich hatte hier nicht das Gefühl, dass es irgendetwas Neues oder Unerwartetes gab, daher fand ich es auch nicht wirklich spannend. Die magische Welt, in der es um Furcht und die Macht der Lieder und Lichter geht, konnte mich leider nicht überzeugen.
Fazit
"Der Klang des Feuers" hatte leider nichts Neues zu bieten und bot daher ein eher enttäuschendes Finale einer Trilogie, bei der ich jeden Band etwas schlechter fand als den Vorgänger. Weder Charaktere, noch Schreibstil oder die magische Welt haben mir besonders gut gefallen.
Süße Liebesgeschichte, aber zu viel Ablenkung
All You Wish For (ungekürzt) von Samantha Young
Evie ist über dreißig und nicht so ganz zufrieden mit ihrem Leben, denn all ihre Freunde sind in Beziehungen und gründen Familien, aber Evie bekommt nicht einmal die Beförderung, die sie wirklich verdient hätte. Darum nimmt sie sich eine Auszeit und reist nach England um dort zu überlegen, wie sie weitermachen möchte.
Sie wollte nur ein paar Wochen bleiben, aber die Bewohner des Dorfes sind liebenswerter, als sie erwartet hätte.
Evie war mir direkt sympathisch. Ihr Leben entspricht nicht ihren Erwartungen und nun überlegt sie, was sie sich eigentlich wirklich wünscht und welche Wünsche sie sich von der Gesellschaft aufdrängen lässt. Nach schlechten Erfahrungen möchte sie nun eine Männerpause einlegen, aber genau während ihres Aufenthalts zur Selbstfindung, als sie sich nur um sich selbst kümmern möchte, lernt sie Roane kennen und auch wenn er ihre Wünsche respektiert, kann er sich auch nicht von Evie fernhalten. Die beiden wollen nur Freunde sein, aber Roane ist charmant und ehrlich - anders als die Männer, die Evie immer wieder enttäuscht haben.
Beim Lesen dachte ich manchmal, das Buch sei vielleicht doch Teil einer Reihe, weil man sich sehr intensiv mit dem Schicksal vieler Nebencharaktere beschäftigt und sie alle so komplizierte Geschichten haben. Aber all diese kleinen Nebengeschichten werden noch in diesem Buch wieder aufgelöst. Ich mochte das jedenfalls nicht so gerne, weil sie so viel Raum einnehmen, dass es ständig darum geht, wie Evie sich in das Leben der Bewohner einmischt, sodass ihre Liebesgeschichte mit Roane oft in den Hintergrund rückt. Die Geschichten der Nebencharaktere sind nämlich nicht weniger dramatisch als die der Protagonistin selbst. Ich hätte wirklich gerne weniger Ablenkungen und dafür mehr über Evie und Roane gelesen, deren Liebe kam mir schon fast zu kurz.
Fazit
Die Liebesgeschichte von Evie und Roane in "All You Wish For" hat mir gut gefallen und ich mochte besonders Evie, die versucht, ihr Herz zu beschützen. Ich fand aber, dass viel Zeit auf die komplizierten Geschichten der Nebencharaktere verschwendet wird.
Beste Freunde im Laufe der Jahre, trotz aller Schwierigkeiten
Drowning in Stars von Debra Anastasia
Pixie nimmt ihren neuen Nachbarn Gaze unter die Fittiche, beschützt ihn vor gemeinen Kindern und hilft ihm dabei, sich in der Nachbarschaft einzugewöhnen. Schnell werden die beiden Kinder, die sich durch ihre gegenüberliegenden Zimmerfenster unterhalten können, zu besten Freunden. Aber die clevere und selbstbewusste Pixie kann weder sich noch Gaze immer beschützen.
Sie haben beide ein alleinerziehendes Elternteil, Pixies Mutter arbeitet und ist selten für ihre Tochter da, Gazes Vater hingegen trinkt zu viel und verliert dann die Kontrolle.
Das Buch kam mir unglaublich lang vor. Am Anfang sind Pixie Rae und Gaze erst zwölf und da ich weiß, dass sie irgendwann älter werden müssen, warte ich auch darauf, dass die Geschichte der Kindheit mal etwas vorankommt. Aber dieser Fortschritt ist nur sehr langsam, mit kleinen oder größeren Zeitsprüngen. Die Freundschaft von Pixie Rae und Gaze hat mir schon sehr gut gefallen und man spürt auch, wie sie sich über Jahre aufbaut, tiefer wird und an Bedeutung gewinnt, weil man sie ja die ganze Zeit begleitet.
Die Nebencharaktere sind meistens sehr eindimensional und man kann immer genau erahnen, wie sie sich verhalten werden. Das macht auch das Buch insgesamt recht vorhersehbar macht, obwohl es potenziell spannende Probleme aus jeder Richtung gibt, da das Buch schon einige verschiedene Arten des Missbrauchs bietet. Ich mochte die Dynamik in der Nachbarschaft, in der sich Pixie so gut auskennt, und auch viele liebevolle Details, die die Geschichte, trotz einer Menge Drama und Klischees, authentisch gemacht haben.
Fazit
Ich fand "Drowning in Stars" insgesamt viel zu langatmig, weil ich auch einfach etwas anderes erwartet hätte, denn ich hätte nicht gedacht, dass wir die Jugend der Protagonisten so lange begleiten würden. Trotzdem mochte ich die Freundschaft von Pixie und Gaze sowie die tiefen Gefühle der beiden, aber alles andere war mir schon ein bisschen zu viel.
Liebe, eine ungeplante Ehe und Frauenrechte
Die Rebellinnen von Oxford - Furchtlos von Evie Dunmore
Hattie fiel zwischen den anderen Suffragetten schon auf, weil ihr Wunsch nach Veränderung nicht so dringend ist wie bei manchen anderen. Trotzdem ist sie froh, in Oxford Kunstkurse besuchen zu können und interessiert sich auch sehr für Frauenrechte. Sie ist auch reich aufgewachsen und träumt davon, eine gute Partie zu machen, Kinder zu haben und glücklich zu werden - bis Lucian ihr einen Strich durch die Rechnung macht und sie gezwungen ist, einen Mann zu heiraten, den sie kaum kennt.
Es gibt Kapitel aus den Perspektiven beider Protagonisten, aber die von Hattie dominieren schon, sodass es mir am Anfang noch etwas schwerfiel, Lucian richtig einzuschätzen. Er verleiht Geld, um es zum schlechtesten Zeitpunkt zurückzufordern und die Lords damit in Schwierigkeiten zu bringen, und sein Umgang mit Hattie ist zwar freundlich, könnte aber noch respektvoller sein, auch wenn er sich wirklich bemüht. Es gibt die typischen Missverständnisse, aber ich empfand schon Mitgefühl für Hatties Situation, während Lucian eher unnahbar war.
Am Anfang geht es nur um Hattie, Lucian und ihre holprige Beziehung, aber nach und nach kommen dann auch die feministischen und anderweitig politischen Themen hinzu. Mit Feminismus hat Lucian wenig am Hut, dafür liegt ihm aber das Wohl der Arbeiter in den Kohleminen am Herzen, also stehen diesmal auch besonders die schlechten Arbeitsbedingungen sowie die fehlenden Rechte der Arbeiterfrauen im Vordergrund. Wegen Lucians Interesse an Investitionen in neue Technik geht es nebenbei auch mal um Elektrizität und technischen Fortschritt, während Hattie sich für Kunst und Fotografie begeistern kann.
Auch wenn die Hochzeit überstürzt war und nicht gerade mit Hatties Einverständnis, fügt die junge Dame sich ihrem Schicksal, gegen das sie als Frau ohne Rechte auch kaum etwas tun kann. Natürlich ist sie alles andere als begeistert, aber da ist auch eine gewisse Anziehung zwischen den Protagonisten. Doch bevor sie dieser nachgeben kann, muss sie Lucian erstmal vertrauen können. Das Ende hat mir nicht so gut gefallen, aber abgesehen davon war es schon eine spannende Liebesgeschichte.
Fazit
"Die Rebellinnen von Oxford - Furchtlos" zeigt, wie eine wohlhabende junge Frau einfach in eine Ehe gedrängt werden konnte und die spannende Liebesgeschichte hat mir fast so gut gefallen wie die beiden Vorgänger, auch wenn das Ende nicht ganz nach meinem Geschmack war.
Hollywood Lovestory ohne viel Tiefe
L.A. Love - Can't Stay Away von Sarah Robinson
Aria Rose ist ein aufsteigender Stern in Hollywood und kann es sich gerade wirklich nicht leisten, sich auf eine Beziehung mit jemandem einzulassen, der mehr oder weniger ihr Chef ist. Aber Ben und sie können der Anziehung nicht widerstehen und beschließen, nur ein einziges Wochenende miteinander zu verbringen, doch in drei Tagen können Gefühle sich schnell weiterentwickeln.
Die Liebesgeschichte von Ben und Aria entwickelt sich sehr schnell, schon nach einem Wochenende sind sie eigentlich unzertrennlich, können aber nicht richtig zusammen sein. Ben war früher mit einer Schauspielerin verheiratet und möchte den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen, auch wenn Aria ganz anders ist als seine Exfrau. Auch von ihrer Karriere her wäre es nicht ratsam, wenn sie sich öffentlich miteinander zeigen würden, aber eigentlich versuchen sie auch gar nicht, sich voneinander fernzuhalten. Ich hatte da schon mehr Heimlichkeit und Schwierigkeiten erwartet, da wurde ich etwas enttäuscht.
Ich fand zwar schon am Anfang, dass die Chemie zwischen den Protagonisten stimmt, aber nach zwei Tagen schon von Seelenverwandten zu reden, war mir schon zu viel und in dieser Zeit ist auch nicht viel passiert. Bei so wenigen Seiten passiert es oft, dass sich die Ereignisse so überstürzen und dieses Buch bildet da keine Ausnahme, also hastet man ein bisschen durch die Handlung. Der Schreibstil ist eigentlich ganz angenehm, aber es gab in der Handlung immer wieder Details, die mich gestört haben, weil man es sich zu einfach gemacht hat. Ich habe schon viele Bücher mit berühmten Protagonisten gelesen, mit heimlichen Affären im Auge der Öffentlichkeit, und in dieser Kategorie war dieses Buch höchstens durchschnittlich.
Fazit
"L.A. Love - Can't Stay Away" bietet eine nette Hollywood-Liebesgeschichte für Zwischendurch, doch auch wenn von tiefen Gefühlen die Rede war, ging mir vieles zu schnell, um diese Tiefe zu spüren.
Seelenpartner wider Willen
Everlasting Love - Gefährliches Schicksal von Lauren Palphreyman
Eigentlich agiert die Agentur "Everlasting Love" im Hintergrund und bringt unauffällig Seelenpartner zusammen, aber Lilas Match ist so ungewöhnlich, dass sie von der Dating-Agentur kontaktiert wird, ohne sich da jemals angemeldet zu haben. Ihr Seelenverwandter ist Liebesgott Cupid selbst, der schon vor lange Zeit zu einem gefährlichen Rebell geworden ist und nun an Lilas Schule kommt, um sie kennenzulernen.
Doch die wichtigste Regel für die unsterblichen Cupids ist, dass sie sich niemals auf ein Match einlassen dürfen. Wenn nötig, bringt man sie mit Gewalt auseinander ...
Lila ist bereits in einer Beziehung und glaubt nicht daran, dass es ihr Schicksal ist, den Liebesgott zu lieben und hat auch nicht vor, sich darauf einzulassen. Trotzdem kommt auch Cal mit an ihre Schule, um Lila vor Cupids Charme zu beschützen und darauf zu achten, dass die Regeln der Cupids nicht gebrochen werden.
An den Namen "Cupid" habe ich mich schon recht schnell gewöhnt, aber ich fand es auch nicht so schlau, dass die Liebesboten, die für die Agentur arbeiten, ebenfalls als Cupids bezeichnet werden. Bei dem Klappentext habe ich nicht sehr viel erwartet und wurde auch nicht enttäuscht, eigentlich ist es schon genau das, was man auch erwarten würde. Die Geschichte ist meistens sehr vorhersehbar, aber locker und gut zu lesen. Lila, Cal und Cupid haben mich schon gut unterhalten, die Nebencharaktere konnten mich aber nicht unbedingt überzeugen. Die scheinbare Dating-Agentur hätte man auch etwas anders gestalten können und ich fand die magischen Pfeile sowie die Simulationen, die zum Training benutzt werden, nicht so ganz überzeugend.
Fazit
"Everlasting Love - Gefährliches Schicksal" bietet eine nette und teilweise sogar spannende Liebesgeschichte zwischen Seelenpartnern, die sich aber nicht auf diese Liebe einlassen dürfen.










