Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Die Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen, zum Ende hin zu dramatisch
April & Storm - Stärker als die Nacht von Karen Ashley
April ist mit ihrem Freund nach San Francisco gezogen, um Osteopathie zu studieren, doch ihr Freund hat sich schon bald neu orientiert und plötzlich steht sie allein da - und sucht eine Mitbewohnerin. Storm lässt sich davon nicht abschrecken und bewirbt sich trotzdem und nach einem mutigen Einsatz seinerseits kann April ihn nicht mehr abweisen.
Eigentlich wollte April Medizin studieren, aber dann lag sie plötzlich selbst im Krankenbett. In Amerika wollte sie einen Neuanfang wagen und sie kommt auch alleine ganz gut klar. Storm hat eine dunkle Vergangenheit und versteckt sich nun hinter seinen Narben, die seine wahre Identität zumindest etwas verbergen können. Sein altes Leben hat er hinter sich gelassen und fängt auch neu an, mit seiner treuen Gitarre und einem verletzten Fuß, den April nicht ertragen kann. Obwohl sie angeblich kein Helfersyndrom hat, versucht April doch, ihn zu heilen und will es immer jedem recht machen.
Die Liebesgeschichte der beiden konnte mich kaum mitreißen, weil mich die Charaktere einfach nicht so sehr interessiert haben. Sie haben zwar beide viel durchgemacht, wofür sie mein Mitgefühl hatten, aber darüber hinaus war da nicht viel.
Einige Situationen in diesem Buch fand ich schon wenig nachvollziehbar, besonders Storms Taten, aber insgesamt fand ich den Schreibstil sehr angenehm. Die Geschichte fand ich eigentlich auch nicht unbedingt schlecht, aber schon etwas langweilig und zum Ende hin viel zu dramatisch, übertrieben und nicht wirklich spannend.
Fazit
In "April & Storm - Stärker als die Nacht" haben beide Protagonisten schwere Lasten zu tragen, aber ihre Liebesgeschichte konnte mich leider nicht wirklich überzeugen und das Ende war mir viel zu dramatisch. Ich kann noch nicht sagen, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde.
Sympathische Protagonistin, Machtspielchen und Jahreszeitenmagie
Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.) von Kim Nina Ocker
Bloom ist zwar Mitglied einer der vier magischen Herrscherfamilien der Jahreszeiten, aber da sie keine Gabe hat, war sie nie interessant für die Familie. Doch als ihr Cousin stirbt und sich plötzlich doch eine magische Begabung bei ihr bemerkbar macht, wird sie zum Hüter des Winters erwählt und soll das Amulett der Jahreszeiten übergeben, um den Frühling einzuleiten.
Leichter gesagt als getan, denn Bloom ist überhaupt nicht vorbereitet. Sie war eine Außenseiterin in ihrer eigenen Familie, auch wenn sie so eine normale Schule besuchen konnte, hat sie gespürt, dass sie weniger wert war, und hat auch immer nur wenig Aufmerksamkeit bekommen. Und sie wurde nicht wie ihre Cousins ausgebildet, ist ziemlich überfordert von der Situation und auch gar nicht einverstanden damit, wie diese ungewollte Pflicht plötzlich ihr Leben verändert.
Vier Familien und vier klassische Jahreszeiten, doch im Buchtitel ist von einer fünften Jahreszeit die Rede. Bloom wird in die Machtspielchen der ziemlich arroganten Familien hineingezogen und muss ziemlich schwierige Entscheidungen treffen. Dabei entwickelt sie Gefühle für jemanden, der eine ganze Menge von ihr erwartet und das alles setzt Bloom mächtig unter Druck.
Die Geschichte ist teilweise schon spannend, aber sie konnte mich auch nicht so richtig überzeugen. Bloom, ihre Gefühle und ihre magischen Fähigkeiten haben mir hier am besten gefallen, alles andere fand ich eher durchschnittlich.
Fazit
"The Lie in Your Kiss" bietet ein magisches Abenteuer mit einer sympathischen Protagonistin, die vom schwarzen Schaf zur wichtigsten Person der Familie wird und plötzlich mit neuen Pflichten und neuer Verantwortung konfrontiert wird. Die Geschichte hat mich ganz gut unterhalten und es wurde zwischendurch auch ziemlich spannend, aber so richtig mitreißen konnte sie mich auch nicht. Ich bin aber trotzdem gespannt, wie es weitergeht.
Geistermagie, Liebesdreieck und Humor
Black Forest High - Ghostseer von Nina MacKay
Seven hat es mit ihrer Gabe, Geister sehen zu können, außergewöhnlich lange außerhalb der Schule durchgehalten, deswegen hält man sie schon bei ihrer Ankunft an der Black Forest High für verrückt. Aber dann ist sie auch noch besonders begabt und ein Geist ist ihr bester Freund! Doch sie findet trotzdem schon bald einige gute Freunde und denkt nicht mehr ständig daran, aufzugeben und wieder zu verschwinden.
Sie lernt eine Menge über Geister und ist auch nicht immer einverstanden damit, wie ihre Mitschüler sie behandeln, denn auch Geister haben Gefühle.
Wie schon der Klappentext erahnen lässt gibt es hier auch ein Liebesdreieck und das war mal wieder ganz nach meinem Geschmack. Die Zwillingsbrüder Parker und Crowe sehen beinahe gleich aus, sind aber natürlich ganz unterschiedlich: Crowe ist der charmante Weiberheld, der aber besonderes Interesse an der neuen Schülerin hat und Seven kann ihm kaum widerstehen. Parker ist eher zurückhaltend, geheimnisvoll und ernst, aber auch wenn er sich von Seven eher fernhält, merkt man, dass er sich Sorgen um sie macht und auch Gefühle für sie hat.
Die Black Forest High und die Magie der Geister haben mir schon sehr gut gefallen. Ich fand es vielleicht etwas übertrieben, wie unglaublich fasziniert alle Schüler von Sevens Leben sind und ständig Gespräche für sie verstummen, aber ich mochte den Humor und eigentlich auch die Charaktere. Auch das Liebesdreieck hat mir gut gefallen, auch wenn es mir da manchmal auch etwas zu schnell ging.
Der größte Teil der Geschichte wird aus Sevens Perspektive geschildert, bis zum Ende hin plötzlich ein paar Kapitel aus einigen anderen Perspektiven kommen. Ich fand diese Einblicke ja ganz nett, aber sie kamen schon unerwartet und ich weiß nicht, ob sie unbedingt nötig gewesen wären.
Fazit
"Black Forest High - Ghostseer" ist ein unterhaltsames Geister-Abenteuer mit sympathischen Charakteren, einem Liebesdreieck und spannenden Poltergeist- und High-School-Dramen. Ich freue mich auf die Fortsetzungen!
Spannend, hätte aber auch Potenzial für mehr gehabt
City of Burning Wings. Die Aschekriegerin von Lily S. Morgan
Himmelskriegerin May sollte die nächste Herrscherin werden, doch als der König bei einem Einsatz stirbt, geht seine Macht auf einen Fremden über, der noch dazu ein Flügelloser ist, der von der Gesellschaft kaum akzeptiert und sogar gefürchtet wird. Die geflügelten Himmelskrieger fürchten, dass ihnen die Flügel ausfallen könnten, wenn sie ihm zu nahe kommen .
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Luan ging mir mit seiner draufgängerischen Art vor allem am Anfang ziemlich auf die Nerven. Er interessiert sich nur für seinen eigenen Kram und handelt, wie es ihm gerade passt, ohne seine Rolle und Verantwortung richtig ernst zu nehmen. Da ich dazu auch May sofort ins Herz geschlossen habe, der die Pflichten des Herrschers so wichtig sind, war ich da absolut auf ihrer Seite, sodass mich Luans Ignoranz wirklich aufgeregt hat. Mit der Zeit wird er aber etwas vernünftiger und da fand ich ihn auch sympathischer und konnte auch nachvollziehen, wie er sich als Ausgestoßener der Gesellschaft fühlt. Jedenfalls mochte ich May insgesamt viel mehr, weil ich ihre Enttäuschung und Frustration immer gut verstehen und mitempfinden konnte.
An einigen Stellen habe ich mir gewünscht, dass man sich etwas mehr Zeit genommen hätte, um Mays Heimat Elydor zu erklären, was die Umgebung angeht, aber auch die Gesellschaft der Himmelskrieger. Zum Beispiel gibt es Rebellen, aber es ist nicht wirklich ersichtlich, was deren Ziele sind, es sind einfach typische Rebellen, die eben etwas gegen den Adel haben. In der Hinsicht war mir die Geschichte schon zu oberflächlich, trotzdem fand ich die Magie ganz interessant und ich hätte eben gern mehr davon gesehen. Die Handlung um die Himmelskrieger und ihre Magie war meistens schon spannend, aber hier wurde auch viel Potenzial verschenkt.
Fazit
"City of Burning Wings" bietet eine interessante Welt, von der ich gern noch mehr gesehen hatte. Die Protagonistin May, ihre Gefühle und Träume mochte ich schon gerne, doch ihre Liebesgeschichte mit dem flügellosen Luan konnte mich nicht ganz überzeugen.
Schokolade und Schnee, Liebe und Glück
Das kleine Chalet in der Schweiz von Julie Caplin
Mina glaubt, dass sie alles unter Kontrolle hat, aber als ihr Freund ihr das Herz bricht, öffnet ihr das die Augen. Sie ist nicht wirklich glücklich mit ihrem Job, in dem sie ihre kulinarische Kreativität nicht so ausleben kann, wie sie gern würde. Sie braucht eine Auszeit und reist in die Schweiz, zum Chalet ihrer Patentante.
Dort fühlt sie sich richtig wohl und ist fasziniert von der Art, mit der ihre Patentante sich um ihre Gäste kümmert.
Mina ist spontan und hat viel Spaß - vielleicht etwas zu viel? Nun traut sie sich kaum, sich auf den lebensfrohen, charmanten Luke einzulassen, weil sie glaubt, einen ernsteren, bodenständigeren Mann an ihrer Seite zu brauchen und Luke ähnelt zu sehr ihr selbst. Was zwar bedeutet, dass sie sich sehr gut verstehen und eine wunderbare Zeit zusammen haben, aber ihre Ziele, verschiedene Geheimnisse und die weit entfernten Wohnorte stehen einer Beziehung im Weg.
Da ich bisher nur "Der kleine Teeladen in Tokio" aus dieser Buchreihe kannte, hatte ich erwartet, dass es auch Kapitel als Lukes Perspektive gab, aber ich fand es so auch passend, weil es hier ja besonders Mina ist, die einen neuen Sinn im Leben sucht.
Auch bei diesem Buch der Autorin muss man sich einfach wohlfühlen. Die Charaktere sind alle nett und liebevoll, man hat ein gemütliches Tempo und trotz einiger kleiner Enttäuschungen fühlt man immer die Hoffnung und Begeisterung der Protagonistin. Dazu lernt man auch eine Menge über verschiedene Nahrungsmittel, da Mina Lebensmitteltechnikerin und leidenschaftliche Köchin ist, und auch über die Gegend, sodass man schon das Gefühl hat, auch dort zu sein. Besonders die einladende Atmosphäre des Chalets konnte man gut spüren.
Fazit
"Das kleine Chalet in der Schweiz" bietet eine süße Liebesgeschichte mit einer Protagonistin, die nach dem Sinn ihres Lebens sucht, und dazu eine wirklich bezaubernde Kulisse, bei der man sich wünscht, dass man auch einen schönen Urlaub in der verschneiten Schweiz machen und dabei Schokolade essen könnte.
Leicht durchschaubare Pläne und viele Geheimnisse
Flame & Arrow, Band 1 - Drachenprinz von Sandra Grauer
Kailey ist zum ersten Mal in der Welt der Menschen, aber sie wurde sehr gut ausgebildet, um nun den Drachenprinzen Aiden auszuspionieren. Der Prinz durchschaut ihre Tarnung sofort, doch er ist auch neugierig, was die Elfenkriegerin von ihm will und unternimmt deswegen nichts.
Kailey und Aiden wollen sich hassen, finden sich aber eigentlich beinahe sympathisch.
Ich mochte ihr Misstrauen und dass sie nicht direkt auf den ersten Blick verknallt sind, sondern erstmal langsam ihre Vorurteile abbauen, bevor überhaupt mal positive Gefühle für ein Mitglied der feindlichen Art aufkommen.
Beide wurden im Kämpfen ausgebildet und verfolgen verschiedene Strategien. Ständig gibt es neue Pläne, die schon etwas oberflächlich sind und dann auch noch so schnell durchschaut werden. Sie sollen dadurch wohl clever wirken, aber das ging nach hinten los, denn dass ihre Pläne so offensichtlich sind, lässt sie nur dämlich wirken. Dafür, dass ihre Arten verfeindet sind, sind sie auch viel zu nett zu einander und gehen viel zu locker miteinander um, dabei werden sie unvorsichtig und ihre Handlungen sind oft widersprüchlich. Aber auch sonst scheint die Handlung nicht immer Sinn zu ergeben. Ein paar Ungereimtheiten sollen die Spannung schüren, aber es nimmt der Sache auch oft die Glaubwürdigkeit.
Wer die "Clans of London"-Dilogie der Autorin kennt, wird hier auch einiges wiedererkennen, denn dieses Buch spielt in der gleichen Welt. Obwohl es noch nicht so lange her ist, dass ich die Reihe beendet habe, hatte ich schon eine ganze Menge wieder vergessen und der Groschen fiel bei mir erst ziemlich spät. Ich denke, dass man der Handlung hier auch sehr gut ohne Vorkenntnisse folgen kann, da es ja auch um ganz andere Charaktere geht und alles nötige auch erklärt wird.
Fazit
"Flame & Arrow - Drachenprinz" bietet sympathische Charaktere, allerdings geht der Plan, sie clever wirken zu lassen, eher nach hinten los. Bei all den Geheimnissen bin ich aber trotzdem gespannt, wie das Abenteuer ausgehen wird.
Wieder eine mitreißende Liebesgeschichte mit sympathischen Protagonisten und ernsten Themen
Forever Right Now von Emma Scott
Darlene hat die Drogen hinter sich gelassen und will in San Francisco, wo sie niemand kennt, neu anfangen. Um sich ganz sich selbst und ihrer Karriere widmen zu können, hat sie sich selbst verboten, sich zu verlieben, aber Darlene verschenkt ihr Herz immer viel zu leicht und lernt sofort ihren attraktiven Nachbarn kennen.
Sawyer hat gar keine Zeit für eine Frau in seinem Leben. Sein Studium meistert er dank seinem eidetischen Gedächtnis ganz gut, aber er widmet sein Leben jetzt seiner kleinen Tochter Olivia und tut alles, was in seiner Macht steht, um ihr ein gutes Leben zu bieten. Trotzdem macht man es ihm nicht leicht, denn solange sein Name nicht auf der Geburtsurkunde steht, kann es noch Probleme beim Sorgerecht geben.
Darlene hat ein unglaublich weiches Herz und weiß, wie es ist, wenn man Fehler macht und arbeitet jetzt hart daran, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und unabhängiger zu werden, sie will endlich auch mal wieder ihre Träume verfolgen. Sawyer hingegen arbeitet nur für seine Tochter und vergisst dabei, sich auch mal um sich selbst zu kümmern. Er hat nicht wirklich Träume, sondern Ziele, die er einfach erreichen muss, damit er weiterhin gut für seine Tochter sorgen kann.
Ich liebe ja Geschichten, in denen auch Kinder vorkommen und dieser Liebesroman aus der Feder von Emma Scott konnte mich wieder begeistern. Darlene und Sawyer finden sich, als sie überhaupt nicht nach einer Beziehung gesucht haben, aber sie ergänzen sich so wunderbar und können sich dieser Anziehung kaum widersetzen. Man konnte richtig gut spüren, wie erschöpft sie beide sind und wie sehr sie kämpfen müssen, und darum habe ich sie nur noch mehr ins Herz geschlossen.
Fazit
"Forever Right Now" bietet wieder eine mitreißende Liebesgeschichte mit sympathischen Protagonisten, die sich kaum trauen, Gefühle zuzulassen, und ernsten Themen wie Drogenprobleme und Sorgerecht, die es noch spannender und emotionaler machen.
Wie erwartet unterhaltsam und gefühlvoll!
British Player von Vi Keeland; Penelope Ward
Als alleinerziehende Mutter lässt Bridget keine Männer in ihr Leben und da Simon nach seiner Assistenzzeit nach Großbritannien zurückkehrt, will er sich auf keinen Fall in den Staaten an jemanden binden. Und doch können sie sich kaum voneinander fernhalten.
Bridget hat nach ihrer Ehe schon ein paar Komplexe und der junge Doktor bringt mehr Schwung in ihr Leben, trotzdem bleibt sie sehr vorsichtig.
Simon wird zufällig Bridgets Untermieter und die beiden kommen sich schnell näher, so lernt Simon auch schon bald ihren Sohn Brendan kennen und verbringt Zeit mit ihm. Die drei passen so gut zusammen und sind manchmal schon fast wie eine kleine Familie und man muss sie einfach alle ins Herz schließen.
Wie erwartet fand ich die Geschichte und den Schreibstil wieder sehr unterhaltsam und mochte die Protagonisten und wie liebevoll sie miteinander umgehen. Ich habe inzwischen schon einige Bücher des Autorinnenduos gelesen und wie auch schon in "Sleepless in Manhattan", das ich zuletzt gelesen habe, hat mich das Drama etwas überrascht und ich war wieder der Meinung, dass dieser wirklich schöne, gefühlvolle Liebesroman das nicht unbedingt gebraucht hätte.
Fazit
"British Player" war wieder eine wunderbare Achterbahn der Gefühle, mit etwas Drama, viel Humor, großen Gefühlen und absolut sympathischen Protagonisten. Ich bekomme wirklich nicht genug von Keeland & Ward!
Wie gewohnt: spannende Abenteuer und Liebesgeschichten
Chain of Iron von Cassandra Clare
Enthält Spoiler zum Vorgänger!
Belial ist erstmal besiegt, aber man kann Dämonenfürsten nicht so einfach töten - irgendwann wird er zurückkehren. James hat seltsame Träume, die mit unheimlichen Morden zusammenhängen und die Schattenjäger-Gemeinschaft sehr beunruhigen.
Ich rege mich manchmal darüber auf, dass die Geschichten aus der Welt der Schattenjäger einfach kein Ende nehmen und man die Charaktere kaum noch überblicken kann, aber ich fühle mich in dieser Welt auch immer wieder wohl.
"Die Letzten Stunden" trifft auch wieder absolut meinen Geschmack und ich konnte das Buch wieder kaum aus der Hand legen.
Es gab wieder eine Menge Liebesdrama, insbesondere zwischen James und Cordelia, da James ja glaubt, in Grace verliebt zu sein, aber eigentlich kommen er und seine Verlobte sich immer näher. Schon im ersten Band war Cordelia meine neue Lieblingsschattenjägerin und ich habe mir gewünscht, dass sie siegreich aus ihren Kämpfen hervorgeht, da sie eben eine stolze Kriegerin ist, und auch, dass sie mit James glücklich werden kann, denn in Liebesdingen ist sie so unsicher, dass sie mir nur noch sympathischer wurde. Ihre Geschichte konnte mich wieder an die Seiten fesseln und ich freue mich auf die Fortsetzung, in dem das Abenteuer dieser Generation ja schon enden wird.
Lucie und Grace arbeiten heimlich zusammen, um Jesse ins Leben zurückzuholen, Lucie hat sich ja längst in seinen Geist verliebt und Grace möchte ihren wunderbaren Bruder zurück - besonders, da ihre Mutter sie immer nur als Werkzeug nutzt und jede andere Zuneigung durch ihren Zauber kommt und daher kaum echt ist. Nach dem Ende des ersten Buchs mochte ich Grace wirklich nicht, aber empfinde inzwischen auch etwas mehr Mitgefühl angesichts ihrer Situation. Auch sonst gibt es viele dramatische Liebesgeschichten, familiäre Bande und Freundschaften werden weiter erkundet und vertieft und ich habe die vielen Charaktere nur noch mehr ins Herz geschlossen.
Fazit
"Chain of Iron" bietet wieder ein spannendes Abenteuer, aber auch die Beziehungen zwischen den Charakteren spielen eine wichtige Rolle. Die Liebesgeschichten waren auch wieder ganz nach meinem Geschmack und ich freue mich schon sehr auf das Finale!
Unterhaltsam, spannend und voller Unterweltler-Männer
Underworld Chronicles - Gejagt von Jackie May
Schon das Cover lässt erahnen, dass die Werwölfe in diesem Buch eine größere Rolle spielen, und diesmal hilft Nora einem Werwolfrudel bei internen Problemen und kann sich wieder kaum vor interessierten Männern retten.
Es ist schon geradezu lächerlich, wie viele Männer hinter Nora her sind, sie lieben und besitzen wollen.
An den meisten hat Nora natürlich gar kein Interesse und ihre aufdringlichen Gedanken machen sie nur unsympathischer, aber es gibt auch abgesehen davon mehrere Love Interests - neue und alte -, die natürlich auch alle unfassbar attraktiv sind und alles für Nora tun würden. Ich kann mich gar nicht entscheiden, bei welchem dieser Unterweltler-Männer ich erwarte, dass Nora am Ende mit ihm zusammen ist, aber so etwas fiel mir auch schon immer schwer. Ich habe zwar einen Favoriten, aber der wird es dann bestimmt nicht, denn ich bin fast immer im Team der Verlierer!
Der Fall bei den Werwölfen ist wieder spannend, man lernt eine Menge über die Regeln des Rudels, sieht noch mehr von den verschiedenen Wesen, trifft viele bekannte Charaktere wieder und auch Noras Fähigkeiten kommen zum Einsatz. Ich hatte wieder kleine Probleme mit dem Schreibstil, wie es bei Büchern von Kelly Oram leider immer der Fall ist, öffentliche Gespräche, die privat sein sollten und sich daher etwas komisch anfühlen, dazu ist alles so übertrieben und kitschig. Aber ich wusste ja auch, worauf ich mich einließ und habe mich auch schon etwas an Noras Fluch der Anziehung gewöhnt, der hier ja wieder viel Platz einnimmt.
Fazit
In "Underworld Chronicles - Gejagt" nutzt Nora ihre besonderen Fähigkeiten wieder, um anderen Unterweltlern zu helfen. Der Schreibstil ist nicht so meins, aber ihr magisches Abenteuer voll aufdringlicher Unterweltler war wieder spannend und unterhaltsam.











