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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Meli:

Der Schneider und seine Muse

Belles of London - Die Nähe, die uns trennt von Mimi Matthews

Um ihren jüngeren Schwestern eine sichere Zukunft zu ermöglichen, muss Evelyn eine gute Partie machen. Aber dafür muss sie erstmal die Aufmerksamkeit der Gentlemen erregen und hofft, dass ihre Reitkünste überzeugen können. Aber um zu glänzen wie die berühmten Londoner Kurtisanen braucht sie das perfekte Reitkostüm.

Ich konnte nicht so ganz nachvollziehen, wie die Mode der Kurtisanen helfen soll, einen Ehemann zu finden, denn ich meinte, dass man da doch eher ein falsches Bild von Evelyns Absichten bekommen würde. Aber Evelyn ist ziemlich überzeugt von ihrem Plan, und auch ihre verzweifelte Lage lässt sie schnell handeln.

Ahmad träumt davon, sein eigenes Geschäft aufzubauen; noch arbeitet er meist halb versteckt bei einem englischen Schneider, hat aber auch schon einige treue Kunden. Als junger Migrant ohne besondere Mittel hatte er es noch nie leicht im Leben und trotz seines Talents muss er sich noch mehr anstrengen, um Erfolge zu erzielen. Während er die Annäherungsversuche der meisten Frauen stets ablehnt, ist er schnell fasziniert von Evelyns Entschlossenheit und Ehrlichkeit, die vielen anderen seiner Kundinnen fehlt. Er möchte ihr gern viele Kleider nähen, weil sie ihn einfach inspiriert - aber auch, weil sie so noch etwas mehr Zeit miteinander verbringen können.

Aber ein Schneider wie Ahmad wäre natürlich nicht die Lösung für Evelyns Probleme, beide können es sich nicht leisten, Gefühle zuzulassen, aber der Schneider und seine Muse kommen sich näher, als es angemessen wäre. Ich mochte die Liebesgeschichte der beiden, aber auch die Darstellung von wichtigen Themen wie Rassismus und Feminismus. Zum Beispiel hält man Evelyn und ihre Freundinnen oft für Blaustrümpfe, was man in dieser modernen Zeit weniger beleidigend findet, da man sich darunter einfach gebildete, fortschrittliche Frauen vorstellt, aber für Evelyn hätte es bedeutet, eine Außenseiterin zu sein und weniger Chancen zu haben, einen geeigneten Ehemann zu finden. Ich habe Evelyn und auch Ahmad sehr gerne dabei begleitet, als sie ihren Platz in der Gesellschaft gefunden haben.

Fazit
In "Belles of London - Die Nähe, die uns trennt" hat mir die Geschichte vom indischen Schneider und seiner Muse, die einen Ehemann sucht, sehr gut gefallen und war schon genau die Liebesgeschichte, die ich auch erwartet hätte. Ich fand es etwas vorhersehbar, aber das hat mich auch nicht gestört. Ich freue mich auf mehr aus der Reihe!

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Vernunftehe, echte Gefühle und zu viel, das von der Liebesgeschichte ablenkt

Der Duke und die unbeugsame Witwe von Freda MacBride

Witwe Helena hatte keine besonders schöne erste Ehe, aber immerhin blieb ihr ihr Sohn Augustus, der ihr so viel bedeutet. Doch ihr Schwiegervater hat schon neue Pläne und als Frau hat Helena sowieso kein Recht auf Selbstbestimmung und darum bleibt ihr keine Wahl: sie muss heiraten. Ihr einziger Wunsch ist, dass Gussie bei ihr bleiben kann.

Charles hingegen braucht einen Erben, will aber keine anhängliche Frau, die sich in seine Angelegenheiten einmischt, schließlich hat er erst seit kurzem eine offizielle Mätresse, die ihm jeden körperlichen Wunsch erfüllen kann.

Die Liebesgeschichte der beiden hat mir schon gut gefallen. Beide haben keine Lust auf das Eheleben und es ist zunächst nur eine Vernunftehe für die beiden, aber sie respektieren einander und auch besonders Charles liebevoller Umgang mit dem kleinen Augustus hilft Helena sehr, ihrem neuen Ehemann gegenüber aufzutauen. Natürlich gibt es auch einige Komplikationen, denn Helena hat schlechte Erfahrungen aus ihrer letzten Ehe mitgebracht und Charles hat Sorge, dass seine Freiheit eingeschränkt werden könnte, aber man kann eigentlich ganz gut nachvollziehen, wie sich bei dieser Vernunftehe langsam echte Gefühle entwickeln.

Ich fand es aber etwas schade, dass es trotz der wenigen Seiten noch Ablenkungen gab, so wie Charles' Engagement beim Dechiffrieren geheimer Botschaften, die letztendlich ziemlich irrelevant waren, oder einige verschiedene Perspektiven, die ich auch eher überflüssig fand. Die Geschichte von Charles und Helena kam mir dabei schon fast zu kurz und ich hätte sie gerne noch öfter als Eheleute auftreten sehen.

Fazit
"Der Duke und die unbeugsame Witwe" hat mir schon gut gefallen, denn ich mochte Charles und Helenas Liebesgeschichte von der Vernunftehe zu echten Gefühlen. Aber ihre Geschichte kam mir schon fast zu kurz und ich hätte mich über mehr romantische Szenen gefreut.

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Magische Neuerzählung mit asiatischem Setting

Die sechs Kraniche 1: Die sechs Kraniche Die sechs Kraniche von Elizabeth Lim

Shiori ist impulsiv und macht, wonach ihr der Sinn steht - für eine Prinzessin sind das aber nicht die besten Eigenschaften. Und dann gerät sie aufgrund ihrer seltenen magischen Fähigkeiten in Schwierigkeiten, denn ihre Stiefmutter Raikama verbannt sie und ihre sechs Brüder und belegt sie mit Flüchen, die ihnen eine Rückkehr fast unmöglich machen.

Shiori darf kein Wort sagen, denn bei jedem Laut, der über ihre Lippen kommt, stirbt einer ihrer Brüder. Sie kann zwar schreiben, aber sie darf auch nicht verraten, wer sie wirklich ist. Wegen ihrer Verkleidung, die sie nicht ablegen kann, wird sie dann noch zusätzlich zur Außenseiterin und muss nicht nur um die Rückkehr zu ihrer Familie kämpfen, sondern auch ums Überleben. Aber dann bekommt sie unverhofft Hilfe von ihrem Verlobten, den sie zu ihren Zeiten als Prinzessin vehement abgelehnt hat.

Ihre Brüder, die tagsüber Kraniche sind und sich nachts wieder in Menschen verwandeln, ziehen gemeinsam los und suchen nach einer Lösung für ihr Problem. Da man sie nicht so oft sieht, hatte ich auch Schwierigkeiten, sie voneinander zu unterscheiden und sie sind für mich zu einer Masse aus Brüdern verschmolzen, obwohl sie teilweise schon unterschiedliche Persönlichkeiten haben.

Die Geschichte ist eine Neuerzählung des Märchens "Die sechs Schwäne" der Gebrüder Grimm, und wenn man schon "Bestickt mit den Tränen des Mondes" gelesen hat, ist man ihr schon einmal kurz begegnet. Da ich mich nicht mehr so gut an die Erwähnung erinnern kann, weiß ich gar nicht, wie viel man da schon über Shioris Geschichte erfahren hatte, aber ich denke nicht, dass man gespoilert wird, schließlich wurde dieses Buch ja auch erst danach veröffentlicht und welche Autorin spoilert schon ihre eigenen Werke?

Die Geschichte hat mir schon gefallen, aber manchmal war mir der Schreibstil zu oberflächlich, während er zu sehr versuchte, asiatisch-poetisch zu klingen. Shioris Abenteuer des Schweigens fand ich schon spannend, aber die Wendungen haben sich schon lange angekündigt, waren also nicht wirklich überraschend. Aber ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht.

Fazit
"Die sechs Kraniche" bietet eine magische Neuerzählung eines europäischen Märchens, allerdings mit asiatischem Setting, und ein spannendes Abenteuer, auch wenn ich es manchmal schon etwas vorhersehbar fand.

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Der bisher schwächste Teil der Reihe

Midnight Chronicles - Seelenband von Bianca Iosivoni; Laura Kneidl

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Wie alle anderen haben auch Ella und Wayne am Tag des Blutbades viel verloren. Ella verlor ihre Familie und ihren Partner Owen und floh aus Edinburgh - und ließ auch Wayne hinter sich. Er hat schwere Verletzungen davongetragen und ist auch verletzt, dass Ella ohne ein Wort verschwunden ist, denn sie waren schließlich viel mehr als nur Bekannte, auch wenn keiner von ihrer heimlichen Beziehung wusste.

Die Protagonisten versuchen Verluste zu verarbeiten, Ella versucht als Soul Huntress nochmal Kontakt zu ihren verstorbenen Liebsten aufzunehmen, was eigentlich spannend hätte sein können, aber das war es nicht, und der eigentlich sportliche Wayne ist mit seiner Verletzung eher hilflos, was seinem Selbstwertgefühl einen gewaltigen Dämpfer verpasst. Ihre Geschichten konnten mich schon berühren, aber von den bisherigen Protagonisten sind sie auch die, die mich am wenigsten interessieren und ihre Liebesgeschichte hat mich auch nicht mitreißen können.

Auch wenn wir auch Roxy und Shaw kurz wiedersehen, erfahren wir nichts neues über ihre Geschichte, dafür werden ein paar andere Fragen geklärt und neue Themen angerissen. Trotzdem fand ich, dass dieses Buch das bisher schwächste Teil der Reihe ist, weil er sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge zog und der Beitrag zur Gesamtstory war auch eher gering und ließ auf sich warten. Das Tempo war manchmal auch etwas verwirrend, während man Ella und Wayne am Anfang fast die ganze Zeit begleitet, gibt es zum Ende hin dann größere Zeitsprünge, in denen gefühlt nichts passiert. Da Ellas einsame Geisterjagden auch übersprungen werden, gibt es nur wenig Action, auf jeden Fall auch weniger als bei den Vorgängern. Vielleicht lag es auch ein kleines bisschen daran, dass ich natürlich ungeduldig auf die Fortsetzung von Roxy und Shaws Geschichte warte, da war dieses Buch ein Zwischenstopp mitten im Abenteuer.

Fazit
"Midnight Chronicles - Seelenband" ist mit dem Geisterabenteuer und der Liebesgeschichte von Ella und Wayne der bisher schwächste Teil der Reihe für mich. Aber ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen.

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Spannender Auftakt und viele Geheimnisse

Die Lügendiebin - Spannungsgeladene Fantasy mit opulenter Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag, Metallic-Folienveredelung und Lesebändchen! von Saskia Louis

Fawn sammelt mit ihrer roten Magie die Lügen der Adligen und verkauft sie, die enttarnten Lügen werden danach oft für Erpressungen genutzt. Sie ist auch die Einzige, die sich traut, bei Familie Falcron einzusteigen und stößt dabei auf eine wirklich bedeutende Lüge - und wird kurz darauf erwischt.

Aber Lord Caeden Falcron kann gerade auch eine Lügendiebin gebrauchen, um Morde und Diebstähle aufzuklären, und plötzlich kommt es dazu, dass Fawn seine Verlobte spielen soll.

Fawn ist kühn und sehr von ihren magischen Fähigkeiten überzeugt, auch wenn sie noch gar nicht die Grenzen ihrer Magie zu kennen scheint. Sie hatte eine schwierige Kindheit und kämpft mit den Erwartungen ihrer Familie, weil sie nicht glücklich mit dem einfachen Leben in Armut ist, nur als Lügendiebin entkommt sie dem tristen Alltag.

Mit Fake-Dating kann man mich ja immer ködern und in der Hinsicht war ich auch ganz zufrieden, auch wenn mir das Schauspiel schon etwas zu kurz kam, es ist eher wichtig, dass Fawn währenddessen im Haus der Falcrons wohnt. Da Fawn Caeden nicht durchschauen kann, findet sie ihn nur noch faszinierender - was sie aber nicht mal sich selbst gestehen könnte. Fawns freche Art gegen Caedens Sarkasmus und kühle Überlegenheit sorgen für unterhaltsame Dialoge.

Ich fand die weiße und rote Magie schon gelungen, aber zu viel dieser magischen Welt blieb noch im Dunkeln, zum Beispiel die Kuppel, die das Land umgibt oder die vielen verschiedenen Gruppierungen. Die Dunkeldiebe, zu denen Fawn gehört, und deren Konkurrenten, oder die Wissensjäger, die zwischendurch erwähnt werden, über die man aber nur wenig erfährt. Die Charaktere, die Regierung, die ganze Welt: alle haben so viele Geheimnisse, aber Antworten gibt es kaum. Es ärgert mich ja oft, wenn man alle Fragen für die Fortsetzung offen lässt und das ist hier auch der Fall.

Fazit
"Die Lügendiebin" bietet eine spannende Geschichte und unterhaltsame Charaktere, aber ich fand es schon schade, dass man so vieles offen gelassen hat, deswegen kam es mir auch so vor, als würde sich die Geschichte etwas in die Länge ziehen. Es ist gute Jugendfantasy, allerdings sticht es für mich auch nicht so sehr aus der Masse heraus.

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Nettes Medical Drama

Whitestone Hospital - High Hopes von Ava Reed

Zwischen Stationsarzt Nash und der neuen Assistenzärztin Laura funkt es schon, als sie sich zum ersten Mal sehen, aber als ihr Betreuer kommt eine Beziehung absolut nicht in Frage, also halten sie Abstand zueinander - oder versuchen es zumindest. Neben der harten Arbeit und schweren Entscheidungen müssen sie sich noch den normalen Alltag meistern, aber zum Glück werden sie auch von vielen sympathischen Kollegen unterstützt.

Schon an ihrem ersten Arbeitstag als Assistenzärztin am Whitestone Hospital kommt Laura zu spät und hilft dafür bei einem Notfall in einem Bus. Und der nervige Angeber, der dämliche Sprüche reißt, während er beiläufig Leben rettet, ist zum Glück nicht der Love Interest, sonst wäre es mir wirklich zu klischeehaft gewesen. Aber es beginnt sehr dramatisch und geht auch so weiter. Traurige Krankheitsfälle und andere Dramen sorgen für eine Menge Trubel im Krankenhaus und beeinflussen die persönlichen Geschichten der Protagonisten. Dabei fand ich es schon etwas nervig, wie aufdringlich die Nebencharaktere sind und wie viel über romantische Beziehungen getratscht wird - hier halten Gerüchte den Betrieb am Laufen. Wer Medical Dramas im Fernsehen mag, wird hier vermutlich auch Spaß haben. Bei mir war es wie befürchtet so, dass ich nach siebzehn Staffeln Grey's Anatomy schon alles gesehen habe.

Fazit
"Whitestone Hospital - High Hopes" hat mir schon ganz gut gefallen, aber sowohl als Liebesroman als auch als Medical Drama war es für mich auch nichts Besonderes.

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Absolut durchschnittlich

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit von Rose Snow

Ihr Großvater erscheint ihm als Geist, die drei neuen Mitbewohner sind ihr nicht ganz geheuer und dann bekommt Kela auch noch seltsame Briefe, die voller Rätsel sind. Ihr wird schon schnell klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht - Dinge zwischen Leben und Tod, in die Kela plötzlich hineingezogen wird.

Kela versucht eigentlich nur, über die Runden zu kommen, aber als sie dann zur Schlüsselfigur in einem uralten Machtkampf wird, ist nichts mehr wie zuvor und das eigentlich normale Mädchen muss Mut und Kampfgeist beweisen. Ihr neuer Untermieter Nero ist ganz der klassische, mysteriöse Traumtyp, der viele Geheimnisse hat, wenig redet und dabei natürlich umwerfend aussieht. Er ist unser Protagonist, zu dem Kela sich hingezogen fühlt, aber wie soll sie ihm vertrauen, wenn er seine Geheimnisse lieber für sich behält?

Das magische Abenteuer fand ich eher durchschnittlich und zusammen mit dem oberflächlichen Schreibstil wurde das Buch dann auch nicht zu einem Highlight. Gerade die rätselhaften Briefe klangen für mich wie aus einem Kinderbuch. Bei dem Buch fällt es mir sehr schwer, eine Rezension zu schreiben, weil ich es so unglaublich durchschnittlich fand, dass ich auch kaum etwas zu sagen habe. Die magische Welt ist eigentlich schon interessant, wird aber für relativ simples Drama genutzt, erst zum Ende hin wird es etwas spannender.

Fazit
Das Jugendbuch "2 Seelen - Das erste Buch der Unsterblichkeit" fand ich leider in jeder Hinsicht durchschnittlich und das Abenteuer bleibt auch eher oberflächlich. Wer seichte Jugend-Romantasy erwartet, könnte es aber trotzdem mögen.

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Ein magischer Mordfall und spannende Ermittlungen

Magic Sparks von Helen Harper

Emma ist eigentlich fleißig und eine gute Polizistin - warum wird sie also bestraft und landet im Supernatural Squad? Und dann wird sie kurz darauf auch noch umgebracht, nur um einige Stunden später unversehrt in einer Leichenhalle aufzuwachen. Sie möchte möglichst schnell herausfinden, wer ihr Mörder ist, denn sie möchte nicht, dass er es noch einmal versuchen kann .

..

Sie lebt zwar in einer Welt, in der auch Übernatürliche existieren und dazu ist sie auch eine clevere Polizistin, aber sie weiß nur wenig über die Eigenschaften der Wesen, mit denen sie nun zu tun haben wird. Das meiste sind eher Gerüchte oder bestenfalls Halbwissen, daher ist ihr Plan auch umso riskanter, denn wie soll sie einen übernatürlichen Mordfall lösen, wenn sie gar nicht weiß, welche Gefahren ihr drohen und wie sie mit ihnen umgehen soll? Und dann ist da natürlich noch die Frage, wie ihre unerwartete Wiederauferstehung da reinpasst. Trotz ihrer Planlosigkeit mochte ich ihre Entschlossenheit und ihren Sinn für Recht und Gerechtigkeit.

Das ist nun meine dritte Reihe der Autorin (nach "Hex Files" und "Blood Destiny") und wie auch bei den anderen Büchern gibt es magische Kriminalfälle zu lösen - da Emma eine Polizistin ist, passt es diesmal sogar noch etwas besser in die Geschichte. Es gibt da schon ein Muster - die heißesten und einflussreichsten Kerle und unterschätzte, mächtige Protagonistinnen, die zusammen ermitteln. Wer die anderen Bücher mochte, wird also auch hier wieder Spaß an der Lektüre haben. Ich mochte den Humor, die Spannung zwischen den Protagonisten, die starke Hauptfigur und ich fand die Ermittlungen und das magische Abenteuer spannend und gut gelungen.

Fazit
"Magic Sparks" hat mich mit dem spannenden, magischen Mordfall, vielversprechenden Übernatürlichen und starken Protagonisten sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf mehr!

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Unterhaltsame Mutter-Tochter-Beziehung, aber ein nerviger Ehemann

Weil ich dich liebe, deine Annie von Mameve Medwed

Annie und Sams Kinderwunsch hat ihnen bisher nur Kummer gebracht, aber sie sind glücklich mit ihrem Sandwichladen in der Kleinstadt. Ein Termin beim Arzt bringt Annies Welt durcheinander und sie fürchtet, dass sie nicht mehr lange zu leben hat.

In diesem Buch geht es vor allem um Annies Beziehungen zu ihrem Mann Sam und zu ihrer Mutter Ursula, die Krankheit ist beinahe nebensächlich und eher ein Auslöser für Veränderungen.

Noch mehr geht es aber darum, dass Annie sich ständig fragt, was Sam nur ohne sie tun würde, wie er sich fühlen würde und wie er zurechtkäme. Sam fand ich leider von Anfang an ziemlich nervig, musste aber akzeptieren, dass Annie ihn trotz allem liebt. Er benimmt sich oft wie ein trotziges Kind und seine Wünsche kommen auch immer an erster Stelle. Da hat es mich eigentlich auch nicht gewundert, dass Annie sich so viele Sorgen um ihn macht, weil er ziemlich hilflos wirkt.

Ich habe mich von Anfang an auf die Mutter-Tochter-Beziehung gefreut, die auch schon im Klappentext Erwähnung findet. Ursula ist eine "Mutter ohne Muttergen", wie Annie es beschreibt, sie will jung bleiben und interessiert sich mehr für Ruhm und Luxusartikel statt für das Wohl ihrer Tochter. Sie haben eigentlich kaum Kontakt und als Ursula sie für ein paar Tage besuchen kommt, stresst das Annie unglaublich. Also war ich gespannt, wie Ursula reagiert, wenn es plötzlich um Leben und Tod geht. Dabei mochte ich die manchmal etwas schrägen Gespräche der beiden und auch, wie Ursula ihrem Charakter immer treu blieb.

Während ich Annie mit ihrer Mutter noch ganz unterhaltsam fand und auch ihre Sorge um ihren Mann verstehen konnte, war mir Sam zu anstrengend, um die Beziehung der beiden wirklich verstehen zu können. Da Annies Gedanken sich meistens um ihren Ehemann drehen, störte es mich nur noch mehr und ich habe mich an Annies Stelle aufgeregt, wo sie Sams Verhalten einfach akzeptiert hat. Die Beziehung der beiden war für mich einfach frustrierend.

Fazit
Eigentlich war "Weil ich dich liebe, deine Annie" schon das, was ich erwartet habe: eine kranke Frau, die sich um ihren Mann sorgt und dazu eine wichtige Mutter-Tochter-Beziehung, die mich gut unterhalten hat. Annies Ehemann Sam allerdings fand ich einfach zu anstrengend und er hat sich zu sehr wie ein trotziges Kind verhalten.

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Mitreißendes Setting und spannende Liebesgeschichte

The Sea in your Heart von Kira Mohn

Lilja liebt das Meer und die Lebewesen, die es bevölkern. Besonders das Wohl der Wale liegt ihr sehr am Herzen, darum ist sie auch Teil einer Umweltorganisation, die sich aktiv dafür einsetzt, Wale vorm Sterben zu bewahren. Als eine ihrer Aktionen schiefgeht, steht die Zukunft der Organisation auf dem Spiel.

Zwischen all dem Stress lässt Lilja sich zum ersten Mal auf einen One-Night-Stand mit einem Fremden ein und kriegt Jules danach nicht mehr aus dem Kopf.

Schon nach einer Nacht ist Lilja ziemlich verknallt und es bedrückt sie schon ein bisschen, dass er nicht in Island lebt, sodass sich ihre Wege schon bald trennen werden, aber dann kommt es noch viel schlimmer. Dabei fand ich es schon ziemlich offensichtlich, dass es genau so kommen würde, weil man dramatische Zufälle dieser Art ja schon zu Genüge kennt, also bin ich mir nicht sicher, ob das jetzt ein Spoiler wäre oder nicht.

Ich fand die Liebesgeschichte der beiden wirklich schön und mitreißend. Sie wissen, dass sie nicht zusammen sein sollten, aber schon nach einer Nacht ist da eine sehr starke Anziehung - ja, das war schon fast Liebe-auf-den-ersten-Blick, aber es ist eigentlich eher körperlich, bis es persönlich wird, als sie erkennen, wer der andere eigentlich ist. Dann möchte Lilja Jules davon überzeugen, dass Wale es wert sind, vor den Walfängern gerettet zu werden: zum einen möchte sie ihre Leidenschaft mit Jules teilen und außerdem will sie ihn auf ihre Seite ziehen. Ich fand es passend, dass sich erst dann tiefere Gefühle entwickeln.

Fazit
In "The Sea in your Heart" konnte Lilja nicht nur mich mit ihrer Liebe zu Walen und dem Meer überzeugen. Ich mochte die spannende und berührende Liebesgeschichte und auch das Setting hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war relativ kurz, aber eigentlich auch genau richtig.

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