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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Atmosphärisch & spannend

1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd von David Petry

„1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd“ ist eine historische True Crime Story des Autors und promovierten Historikers David Petry.
Die Handlung beginnt im Februar 1736. Die Zeit ist hart und Agnes und Andreas Roß halten sich mit Einbrüchen und Diebstählen über Wasser. Der letzte endetet leider damit, dass sie nun mit ihren beiden Kindern Christian und Maria im Gefängnis sitzen.

Um an ihnen ein Exempel zu statuieren beginnt der Geheimrat Dr. Pistorius Zeugen zu holen. Die Angst der beiden Meisterdiebe ist groß.
Schon auf den ersten Seiten ist es David Petry gelungen das 18. Jahrhundert lebendig werden zu lassen. Die Atmosphäre hat mich zeitlich direkt um 300 Jahre zurückversetzt und ich konnte spüren in was für einer verzweifelten und bedrückenden Situation sich Agnes und Andreas Roß befanden.
Die Kapitel - 45 auf nur 250 Seiten - sind sehr kurz und die Handlung ist spannend und kurzweilig, so dass ich das Buch in kurzer Zeit gelesen hatte. Bei dem Gedanken, dass es sich hier um Ereignisse nach wahren Begebenheiten handelt, hatte ich Gänsehaut. Die Menschen sind damals keineswegs zimperlich miteinander umgegangen und es ist erschreckend welche Strafen verhängt wurden. Der Autor finde dafür klare Worte und beschönigt nichts.
Wer geschichtlich interessiert ist und gute Nerven hat, für den dürfte dieser spannende historische Roman ausgesprochen interessant sein.

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Spannend & magisch

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna

„Cassandra Morgan - Die magische Flöte“ ist nach „Cassandra Morgan - Der goldene Schlüssel“ der zweite Band der australischen Autorin Skye McKenna mit ihrer Protagonistin Cassandra Morgan.
Ich denke, dass es sinnvoll ist zunächst den ersten Band zu lesen, da Band zwei direkt an diesen anschließt und mit ein wenig Hintergrundwissen die Handlung besser verständlich ist.

Die Protagonistin Cassandra Morgan gehört einer Familie von Hexen an. Neben ihr sind auch wieder ihre Freunde Rue und Tabitha mit dabei. Gemeinsam stürzen sie sich in ein fantastisches, spannendes und magisches Abenteuer.
Im Dorf Hagley sorgt ein Fluch für Aufregung, der die Bewohner nach einem gefährlichen Artefakt suchen lässt. Von diesem müssen die Dorfbewohner befreit werden.

Der Schreibstil von Skye McKenna ist sehr lebendig und voller Fantasy. Sie beschreibt die Umgebung, die Fabelwesen und Sagengestalten so detailliert, dass die Atmosphäre richtig greifbar wird. Diese war dieses Mal deutlich düsterer als im vorherigen Band.
Cassandra hat sich im Verlauf der Handlung auf eine großartige Weise weiterentwickelt. Es ist so schön zu erleben, wie sie und ihre Freunde sich ergänzen, gemeinsam agieren und zusammenhalten.

Ein Highlight ist hier auch wieder die Buchgestaltung. Neben einem wundervollem Buchschnitt hat die Illustration Viktoria Gavrilenko die einzelnen Seiten liebevoll mit ihren Zeichnungen umrahmt.

Wir sind jetzt schon ganz gespannt auf den dritten Band, der allerdings leider erst im November diesen Jahres erscheinen wird.

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Ein Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche

Am helllichten Tag von Peter Probst

Nachdem der Vater der Journalistin Toni gestorben ist, findet sie in seinem Nachlass einen Brief mit einem rätselhaften Geständnis. Toni beginnt zu recherchieren und findet heraus, dass in ihrer Heimatstadt Pirmasens in Rheinland-Pfalz in den Sechzigerjahren drei Kinder spurlos verschwunden sind und die Fälle wurden nie aufgeklärt wurden.

Nun beschäftigt sich die Journalistin Toni mit diesen, da aus den Briefen ihres Vaters hervorgeht, dass er etwas mit dem Verbrechen zu tun hat. Toni kann die Vergangenheit nicht einfach auf sich beruhen lassen.
Gleichzeitig kommt es zu einem weiteren Verbrechen, das bei mir für Gänsehautmomente sorgte. Interessant ist dabei die Vorgehensweise der Polizei im Vergleich zu den Verbrechen in der Vergangenheit.

Nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören.
Der Schreibstil von Peter Probst liest sich leicht und hat mich von Beginn an gefesselt.
Er erzeugt eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre, die dadurch, dass man weiß, dass es sich nicht um reine Fiktion handelt verstärkt wird.

Toni ist eine sympathische Protagonistin. Sie, sowie die übrigen Charaktere, werden authentisch und facettenreich dargestellt und die Dialoge machen die Handlung lebendig.

Die Ereignisse stecken voller Wendungen und Überraschungen, so dass keine Längen aufkommen und ein wahrer Lesesog entsteht.

Mir hat die Kombination aus Fakten und Fiktion sehr gut gefallen. Der Autor hat beides gelungen miteinander verbunden und nebenbei noch ein wenig der Pirmasenser Stadtgeschichte mit eingebaut. Wer Spannung mag und gerne in die Abgründe der menschlichen Psyche blickt, für den ist dieser Kriminalroman genau das Richtige.

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Bunt & frech

Sag mal Ananas! ... Deine Hose ist nass! von Andrea Weller-Essers

"Sag mal Ananas! ... Deine Hose ist nass!" ist ein buntes Bilderbuch mit lustigen und frechen Reimen von der Autorin Andrea Weller-Essers.

Hier findet man Reime von A wie Ananas bis Z wie Zylinder alphabetisch sortiert. Diese Reime sind ausgesprochen amüsant. Quatschreime wie Kinder sie lieben und die dazu anregen, die Sätze selbst zu beenden.

Jedem Reim ist eine liebevoll gestaltete Doppelseite gewidmet. Diese hat die Illustrationen Barbara Jung in kräftigen Farben, mit vielen Details lebendig werden lassen, so dass es eine Menge zu entdecken gibt.

Die große Schrift ist dabei perfekt, um ein erstes Gefühl für die Buchstaben zu bekommen.

An diesem fantasievoll gestaltetem Buch haben nicht nur Kinder ihren Spaß, sondern auch Erwachsene, die es vorlesen und sich über kichernde Kinder freuen, die schnell damit beginnen eigene Enden und Reime zu erfinden.

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Atmosphärisch und mitreißend

Wiedersehen im Kamelienhaus von Tabea Bach

„Wiedersehen im Kamelienhaus“ ist nach „Das Kamelienhaus“ der zweite Band der Kamelienhaus-Saga der im Schwarzwald lebenden Autorin und ehemaligen Operndramaturgin Tabea Bach.
Das Buch lässt sich ohne Vorwissen aus dem vorherigem Band lesen, aber um die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen zu können, ist es schon sinnvoll sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Lucy Riwall ist eine kluge aber auch warmherzige Geschäftsfrau, die sich für ihre Werte einsetzt und ihren Prinzipien folgt. Sie hat die Leitung der tsubaki-Kooperative - die das beste Kamelienöl der Welt produziert - übernommen und sich damit einen Traum erfüllt, der gleichzeitig eine große Herausforderung bedeutet. Aber es gibt nicht nur berufliche Herausforderungen für Lucy, auch privat, in der Familie und im Liebesleben, läuft nicht alles glatt.

Der Schreibstil von Tabea Bach liest sich angenehm leicht, flüssig und lebendig. Sie versteht es ihre Charaktere sowie die Schauplätze lebendig werden zu lassen. Dabei beschreibt sie das Setting in der Bretagne und in Japan so bildhaft, dass ich die Umgebung direkt vor Augen hatte.

Lucy ist eine tolle Protagonistin, die es keineswegs immer leicht hat, sondern immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt wird. Neben ihr gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die keineswegs alle sympathisch sind. Die Konflikte zwischen ihnen sind spürbar.
In den Buchinnencovern gibt es eine Personenübersicht, die mir das Lesen deutlich erleichtert hat, da ich es gerade bei den japanischen Namen oft schwierig finde den Überblick zu behalten. Ebenso hilfreich fand ich das Glossar mit den französischen und japanischen Worten, die für eine tolle Atmosphäre gesorgt und das entsprechende Flair verbreitet haben.

Insgesamt ist es eine fesselnde und spannende Geschichte mit Wohlfühlfaktor vor den Kulissen der Bretagne und Japans. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit Lucy und auch den anderen Charakteren im nächsten Band.

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Vielschichtig - komplex - eindrucksvoll

Die Stimmen der Nacht von Tochi Eze

„Die Stimmen der Nacht“ ist das eindrucksvolle Debüt der nigerianischen Autorin und Juristin Tochi Eze.

In den 1960er Jahren lernt die Nigerianerin Margaret Okolo den in Großbritannien geborenen Benjamin Fletcher kennen. Benjamin hat sich nach Lagos begeben, da er eine nigerianische Großmutter hatte und auf der Suche nach seinen Wurzeln ist.

Die beiden verlieben sich ineinander, heiraten und bekommen ein Kind, obwohl ihre Beziehung von der Gesellschaft abgelehnt wird. Durch Ereignisse der Vergangenheit verschlechtert sich Margarets psychische Gesundheit und die beiden entfremden sich. Nach mehr als 40 Jahren Funkstille kreuzen sich die Wege von Margaret und Benjamin im Jahr 2005 erneut.

Die Ereignisse werden im Wechsel in der Vergangenheit im Jahr 1905 und der Gegenwart im Jahr 2005 geschildert. Zu den Zeitwechseln kommen Ortswechsel und es tauchen viele verschiedene Charaktere auf. Das und die vielen afrikanischen Begriffe machen das Lesen nicht leicht. Dennoch lohnt es sich sehr, da Tochi Eze anhand von Margaret und Benjamin ein bewegendes Gesellschaftsportrait geschrieben hat und zeigt, welchen Einfluss die Vergangenheit auf die Gegenwart hat. Zwei Menschen leiden unter der Last der Familiengeheimnisse, die seit Generationen weitergegeben wurden.

Die Autorin hat hier ein Stück Zeitgeschichte und deren historische Hintergründe gekonnt mit der Familiengeschichte der Protagonisten verwoben und lebendig werden lassen. Der Roman ist fesselnd und sehr intensiv.

Die Zeitsprünge, die hohe Anzahl der Charaktere und die zahlreichen afrikanischen Begriffe machen das Lesen nicht leicht und es ist einiges an Konzentration erforderlich. Ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar wären hier für mich sehr hilfreich gewesen. Dennoch ist es eine fesselnde Geschichte über Familiengeheimnisse, Entwurzelung und den Einfluss vergangener Generationen auf die Gegenwart, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und mir Nigeria ein wenig näher gebracht hat.

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Atmosphärisch & düster – sehr intensiv

Ultramarin von Ann-Christin Kumm

„Ultramarin“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin Ann-Christin Kumm.

Wäre da nicht der dramatische Prolog könnte man meinen, dass es sich um einen sommerlichen Urlaubsroman handelt. Aber durch den düsteren Einstieg hatte ich von Beginn an ein ungutes Gefühl.

Die Ereignisse werden aus der Perspektive von Lou geschildert.

Lou, Raf und Nora sind auf dem Weg nach Dänemark. Sie wollen dort ein paar Tage in einem Ferienhaus in den Dünen verbringen. Geplant war ein Urlaub zu viert, aber Sophie sagt kurzfristig ab.
Die Atmosphäre ist angespannt. Während Lou alles versucht um Raf zu gefallen, sich ihm regelrecht unterwirft, geht Raf auf Abstand, verhält sich regelrecht grausam und dass Nora Gefühle für Lou hat, macht die Situation noch komplizierter.

Ann-Christin Kumm beschreibt ihre Charaktere vielschichtig, das ändert aber nichts daran, dass ich sie für mich nicht einfach zu greifen waren. Lous unterwürfiges Verhalten gegenüber Raf war für mich nur schwer nachvollziehbar und Rafs Verhalten - seine Anspruchshaltung und Neigung zur Gewalt gegenüber Lou - habe ich schon beim Lesen als unangenehm und abstoßend empfunden.

Die sommerliche Atmosphäre, das wundervolle Setting am Meer in Dänemark und die damit verbundene Leichtigkeit stehen in einem starken Kontrast zu der anspannten Atmosphäre zwischen den Charakteren. Vieles wird nur angedeutet, wodurch sich die Spannung erhöht.

Obwohl mir einiges nicht aus erzählt erschien und es Brüche in der Handlung gab, hat mich die Mischung aus Melancholie, Manipulation, Begehren und subtiler Spannung überrascht und gefesselt, so dass ich gespannt auf weitere Bücher der Autorin bin.

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Auf Spurensuche

Alma von Federica Manzon

„Alma“ ist ein emotionaler Roman der in Mailand lebenden Autorin und Verlegerin Federica Manzon.

Alma ist in Triest aufgewachsen. Da ihr Vater viel unterwegs ist und ihre Mutter sich nur um wenig kümmert wird sie von den Großeltern aufgezogen. Nachdem ihr Vater Vili mitgebracht hat, wird dieser zu Almas Jugendliebe.

Später verläßt Alma ihre Heimat. Erst nach dem Tod ihres Vaters kehrt sie nach Triest zurück. Dort soll Vili ihr das Erbe übergeben.

Der Schreibstil von Federica Manzon ist ruhig und liest sich angenehm, hat aber durchgehend einen leicht melancholischen Unterton. Den Leser erwartet keine leichte Sommerlektüre, sondern einen Roman mit vielen historischen und politischen Ereignissen, der mit Almas Familiengeschichte verwoben ist.

Erzählt wird aus der dritten Person und die Handlung verläuft nicht chronologisch. Erinnerungen aus Almas Kindheit - unbeschwerte Momente, aber auch Momente des Kriegs - und die Gegenwart wechseln sich ab.

Ihre Charaktere beschreibt die Autorin facettenreich und vielschichtig. Sowohl Almas als auch Vilis innere Zerrissenheit wird spürbar. Die Suche nach ihrer Herkunft, ihrer Identität, ungelöste Fragen der Vergangenheit, die Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind durchgehend Thema. Historische und politische Ereignisse, der Krieg in Jugoslawien werden mit dem Leben der Protagonisten verknüpft und gelungen mit der Handlung verwoben.

Die Handlung ist komplex und vielschichtig. Es ist ein emotionaler Roman über die Suche nach der eigenen Identität, Erinnerungen, Verlust und Zugehörigkeit, der nicht immer einfach zu lesen ist und fordert.

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Humorvolle & nostalgischen Lebensmomente eines ostdeutschen Boomers

Broiler, Wimpel, Westpaket von Torsten Harmsen

„Broiler, Wimpel, Westpaket“ ist ein unterhaltsames Buch des Autors, Journalisten und Kolumnisten Torsten Harmsen.

In unserer Welt gibt es unzählige Dinge, einige benötigen wir täglich, andere nur selten. Diese haben sich im Laufe der Jahre verändert, einige verschwinden, andere kommen hinzu.

Hier hat sich der Autor nun 55 Dingen aus seiner Kindheit und Jugend gewidmet, die sein Leben geprägt haben.

Bereits das Inhaltsverzeichnis zeigt die Vielfalt des Buches, es werden wirklich Dinge aus allen Bereichen des Lebens beleuchtet. Sie sind nicht unbedingt typisch für Ostdeutschland, aber typisch für die Vergangenheit.

In einem humorvollen, unterhaltsamen Ton hat Torsten Harmsen seine persönlichen Erinnerungen aufgeschrieben und damit Alltagsdinge der Vergangenheit lebendig werden lassen.
Bei mir kamen Erinnerung und nostalgische Gefühle auf, aber ich habe auch einige neue Begriffe kennengelernt, die mich zuvor unbekannt waren.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Ich fand es schön mich an Dinge zurückzuerinnern, die es heute so nicht mehr gibt, die aber in der Vergangenheit zu meinem Leben gehört haben.

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Eine mutige Reise zu sich selbst und durch die Welt

The Journey. Die Reise meines Lebens von Carina Amara Kruse

„The Journey. Die Reise meines Lebens“ ist das inspirierende Debüt der Autorin und Weltenbummlerin Carina Amara Kruse.

Carina befindet sich gerade an einem Tiefpunkt in ihrem Leben. Ihre Beziehung zu ihrem Freund Daniel - mit dem sie über 10 Jahre zusammen war - ist zu Ende und sie erhält die Nachricht, dass der Verlag ihren Reiseführer nicht verlegen wird.

Sie hat das Gefühl versagt zu haben und ihr wird klar, dass es so nicht weitergehen kann. Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen und macht sich auf die Reise, von Berlin nach Bangkok, Bali, Indien und Neuseeland.

Das Buch basiert auf persönlichen Erlebnissen der Autorin und sie schildert ihre Eindrücke lebendig und authentisch.

Carina lässt ihr Leben hinter sich und macht sich auf ins Ungewisse - eine wirklich mutige Entscheidung. Auf ihrer Reise lernt sie unbekannte Menschen kennen, erlebt einzigartige Momente, beginnt ihr bisheriges Leben zu hinterfragen und macht ganz neue Erfahrungen.

Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht. Ihre Gedanken konnte ich gut nachvollziehen und es hat mir Spaß gemacht sie bei ihrer Selbstfindung zu begleiten. Es ist nicht allein eine Reise in fremde Länder, sondern viel mehr ein Weg zu sich selbst.

Carina hat sich währenddessen verändert. Sie hat Spuren hinterlassen, bei sich und bei den Menschen, denen sie begegnet ist.
Sehr treffend fand ich ihren Satz, dass eine Reise nicht aufhört, wenn man ankommt, sondern dann erst richtig beginnt.

Mir hat das Gelesene aus zweierlei Gründen sehr gut gefallen. Ich reise gerne und mich interessieren fremde Länder und Kulturen. Informationen und Fakten kann ich jedem Reiseführer entnehmen, aber die Erlebnisse der Autorin sind einzigartig und vermitteln ein viel besseres Bild. Zudem ist die innere Reise von Carina inspirierend und macht nachdenklich, so dass mir „The Journey“ noch einige Zeit im Gedächtnis belieben wird.

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