Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Ein Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche
Am helllichten Tag von Peter Probst
Nachdem der Vater der Journalistin Toni gestorben ist, findet sie in seinem Nachlass einen Brief mit einem rätselhaften Geständnis. Toni beginnt zu recherchieren und findet heraus, dass in ihrer Heimatstadt Pirmasens in Rheinland-Pfalz in den Sechzigerjahren drei Kinder spurlos verschwunden sind und die Fälle wurden nie aufgeklärt wurden.
Nun beschäftigt sich die Journalistin Toni mit diesen, da aus den Briefen ihres Vaters hervorgeht, dass er etwas mit dem Verbrechen zu tun hat. Toni kann die Vergangenheit nicht einfach auf sich beruhen lassen.
Gleichzeitig kommt es zu einem weiteren Verbrechen, das bei mir für Gänsehautmomente sorgte. Interessant ist dabei die Vorgehensweise der Polizei im Vergleich zu den Verbrechen in der Vergangenheit.
Nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören.
Der Schreibstil von Peter Probst liest sich leicht und hat mich von Beginn an gefesselt.
Er erzeugt eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre, die dadurch, dass man weiß, dass es sich nicht um reine Fiktion handelt verstärkt wird.
Toni ist eine sympathische Protagonistin. Sie, sowie die übrigen Charaktere, werden authentisch und facettenreich dargestellt und die Dialoge machen die Handlung lebendig.
Die Ereignisse stecken voller Wendungen und Überraschungen, so dass keine Längen aufkommen und ein wahrer Lesesog entsteht.
Mir hat die Kombination aus Fakten und Fiktion sehr gut gefallen. Der Autor hat beides gelungen miteinander verbunden und nebenbei noch ein wenig der Pirmasenser Stadtgeschichte mit eingebaut. Wer Spannung mag und gerne in die Abgründe der menschlichen Psyche blickt, für den ist dieser Kriminalroman genau das Richtige.
Bunt & frech
Sag mal Ananas! ... Deine Hose ist nass! von Andrea Weller-Essers
"Sag mal Ananas! ... Deine Hose ist nass!" ist ein buntes Bilderbuch mit lustigen und frechen Reimen von der Autorin Andrea Weller-Essers.
Hier findet man Reime von A wie Ananas bis Z wie Zylinder alphabetisch sortiert. Diese Reime sind ausgesprochen amüsant. Quatschreime wie Kinder sie lieben und die dazu anregen, die Sätze selbst zu beenden.
Jedem Reim ist eine liebevoll gestaltete Doppelseite gewidmet. Diese hat die Illustrationen Barbara Jung in kräftigen Farben, mit vielen Details lebendig werden lassen, so dass es eine Menge zu entdecken gibt.
Die große Schrift ist dabei perfekt, um ein erstes Gefühl für die Buchstaben zu bekommen.
An diesem fantasievoll gestaltetem Buch haben nicht nur Kinder ihren Spaß, sondern auch Erwachsene, die es vorlesen und sich über kichernde Kinder freuen, die schnell damit beginnen eigene Enden und Reime zu erfinden.
Atmosphärisch und mitreißend
Wiedersehen im Kamelienhaus von Tabea Bach
„Wiedersehen im Kamelienhaus“ ist nach „Das Kamelienhaus“ der zweite Band der Kamelienhaus-Saga der im Schwarzwald lebenden Autorin und ehemaligen Operndramaturgin Tabea Bach.
Das Buch lässt sich ohne Vorwissen aus dem vorherigem Band lesen, aber um die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen zu können, ist es schon sinnvoll sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Lucy Riwall ist eine kluge aber auch warmherzige Geschäftsfrau, die sich für ihre Werte einsetzt und ihren Prinzipien folgt. Sie hat die Leitung der tsubaki-Kooperative - die das beste Kamelienöl der Welt produziert - übernommen und sich damit einen Traum erfüllt, der gleichzeitig eine große Herausforderung bedeutet. Aber es gibt nicht nur berufliche Herausforderungen für Lucy, auch privat, in der Familie und im Liebesleben, läuft nicht alles glatt.
Der Schreibstil von Tabea Bach liest sich angenehm leicht, flüssig und lebendig. Sie versteht es ihre Charaktere sowie die Schauplätze lebendig werden zu lassen. Dabei beschreibt sie das Setting in der Bretagne und in Japan so bildhaft, dass ich die Umgebung direkt vor Augen hatte.
Lucy ist eine tolle Protagonistin, die es keineswegs immer leicht hat, sondern immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt wird. Neben ihr gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die keineswegs alle sympathisch sind. Die Konflikte zwischen ihnen sind spürbar.
In den Buchinnencovern gibt es eine Personenübersicht, die mir das Lesen deutlich erleichtert hat, da ich es gerade bei den japanischen Namen oft schwierig finde den Überblick zu behalten. Ebenso hilfreich fand ich das Glossar mit den französischen und japanischen Worten, die für eine tolle Atmosphäre gesorgt und das entsprechende Flair verbreitet haben.
Insgesamt ist es eine fesselnde und spannende Geschichte mit Wohlfühlfaktor vor den Kulissen der Bretagne und Japans. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit Lucy und auch den anderen Charakteren im nächsten Band.
Vielschichtig - komplex - eindrucksvoll
Die Stimmen der Nacht von Tochi Eze
„Die Stimmen der Nacht“ ist das eindrucksvolle Debüt der nigerianischen Autorin und Juristin Tochi Eze.
In den 1960er Jahren lernt die Nigerianerin Margaret Okolo den in Großbritannien geborenen Benjamin Fletcher kennen. Benjamin hat sich nach Lagos begeben, da er eine nigerianische Großmutter hatte und auf der Suche nach seinen Wurzeln ist.
Die beiden verlieben sich ineinander, heiraten und bekommen ein Kind, obwohl ihre Beziehung von der Gesellschaft abgelehnt wird. Durch Ereignisse der Vergangenheit verschlechtert sich Margarets psychische Gesundheit und die beiden entfremden sich. Nach mehr als 40 Jahren Funkstille kreuzen sich die Wege von Margaret und Benjamin im Jahr 2005 erneut.
Die Ereignisse werden im Wechsel in der Vergangenheit im Jahr 1905 und der Gegenwart im Jahr 2005 geschildert. Zu den Zeitwechseln kommen Ortswechsel und es tauchen viele verschiedene Charaktere auf. Das und die vielen afrikanischen Begriffe machen das Lesen nicht leicht. Dennoch lohnt es sich sehr, da Tochi Eze anhand von Margaret und Benjamin ein bewegendes Gesellschaftsportrait geschrieben hat und zeigt, welchen Einfluss die Vergangenheit auf die Gegenwart hat. Zwei Menschen leiden unter der Last der Familiengeheimnisse, die seit Generationen weitergegeben wurden.
Die Autorin hat hier ein Stück Zeitgeschichte und deren historische Hintergründe gekonnt mit der Familiengeschichte der Protagonisten verwoben und lebendig werden lassen. Der Roman ist fesselnd und sehr intensiv.
Die Zeitsprünge, die hohe Anzahl der Charaktere und die zahlreichen afrikanischen Begriffe machen das Lesen nicht leicht und es ist einiges an Konzentration erforderlich. Ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar wären hier für mich sehr hilfreich gewesen. Dennoch ist es eine fesselnde Geschichte über Familiengeheimnisse, Entwurzelung und den Einfluss vergangener Generationen auf die Gegenwart, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und mir Nigeria ein wenig näher gebracht hat.
Atmosphärisch & düster – sehr intensiv
Ultramarin von Ann-Christin Kumm
„Ultramarin“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin Ann-Christin Kumm.
Wäre da nicht der dramatische Prolog könnte man meinen, dass es sich um einen sommerlichen Urlaubsroman handelt. Aber durch den düsteren Einstieg hatte ich von Beginn an ein ungutes Gefühl.
Die Ereignisse werden aus der Perspektive von Lou geschildert.
Lou, Raf und Nora sind auf dem Weg nach Dänemark. Sie wollen dort ein paar Tage in einem Ferienhaus in den Dünen verbringen. Geplant war ein Urlaub zu viert, aber Sophie sagt kurzfristig ab.
Die Atmosphäre ist angespannt. Während Lou alles versucht um Raf zu gefallen, sich ihm regelrecht unterwirft, geht Raf auf Abstand, verhält sich regelrecht grausam und dass Nora Gefühle für Lou hat, macht die Situation noch komplizierter.
Ann-Christin Kumm beschreibt ihre Charaktere vielschichtig, das ändert aber nichts daran, dass ich sie für mich nicht einfach zu greifen waren. Lous unterwürfiges Verhalten gegenüber Raf war für mich nur schwer nachvollziehbar und Rafs Verhalten - seine Anspruchshaltung und Neigung zur Gewalt gegenüber Lou - habe ich schon beim Lesen als unangenehm und abstoßend empfunden.
Die sommerliche Atmosphäre, das wundervolle Setting am Meer in Dänemark und die damit verbundene Leichtigkeit stehen in einem starken Kontrast zu der anspannten Atmosphäre zwischen den Charakteren. Vieles wird nur angedeutet, wodurch sich die Spannung erhöht.
Obwohl mir einiges nicht aus erzählt erschien und es Brüche in der Handlung gab, hat mich die Mischung aus Melancholie, Manipulation, Begehren und subtiler Spannung überrascht und gefesselt, so dass ich gespannt auf weitere Bücher der Autorin bin.
Auf Spurensuche
Alma von Federica Manzon
„Alma“ ist ein emotionaler Roman der in Mailand lebenden Autorin und Verlegerin Federica Manzon.
Alma ist in Triest aufgewachsen. Da ihr Vater viel unterwegs ist und ihre Mutter sich nur um wenig kümmert wird sie von den Großeltern aufgezogen. Nachdem ihr Vater Vili mitgebracht hat, wird dieser zu Almas Jugendliebe.
Später verläßt Alma ihre Heimat. Erst nach dem Tod ihres Vaters kehrt sie nach Triest zurück. Dort soll Vili ihr das Erbe übergeben.
Der Schreibstil von Federica Manzon ist ruhig und liest sich angenehm, hat aber durchgehend einen leicht melancholischen Unterton. Den Leser erwartet keine leichte Sommerlektüre, sondern einen Roman mit vielen historischen und politischen Ereignissen, der mit Almas Familiengeschichte verwoben ist.
Erzählt wird aus der dritten Person und die Handlung verläuft nicht chronologisch. Erinnerungen aus Almas Kindheit - unbeschwerte Momente, aber auch Momente des Kriegs - und die Gegenwart wechseln sich ab.
Ihre Charaktere beschreibt die Autorin facettenreich und vielschichtig. Sowohl Almas als auch Vilis innere Zerrissenheit wird spürbar. Die Suche nach ihrer Herkunft, ihrer Identität, ungelöste Fragen der Vergangenheit, die Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind durchgehend Thema. Historische und politische Ereignisse, der Krieg in Jugoslawien werden mit dem Leben der Protagonisten verknüpft und gelungen mit der Handlung verwoben.
Die Handlung ist komplex und vielschichtig. Es ist ein emotionaler Roman über die Suche nach der eigenen Identität, Erinnerungen, Verlust und Zugehörigkeit, der nicht immer einfach zu lesen ist und fordert.
Humorvolle & nostalgischen Lebensmomente eines ostdeutschen Boomers
Broiler, Wimpel, Westpaket von Torsten Harmsen
„Broiler, Wimpel, Westpaket“ ist ein unterhaltsames Buch des Autors, Journalisten und Kolumnisten Torsten Harmsen.
In unserer Welt gibt es unzählige Dinge, einige benötigen wir täglich, andere nur selten. Diese haben sich im Laufe der Jahre verändert, einige verschwinden, andere kommen hinzu.
Hier hat sich der Autor nun 55 Dingen aus seiner Kindheit und Jugend gewidmet, die sein Leben geprägt haben.
Bereits das Inhaltsverzeichnis zeigt die Vielfalt des Buches, es werden wirklich Dinge aus allen Bereichen des Lebens beleuchtet. Sie sind nicht unbedingt typisch für Ostdeutschland, aber typisch für die Vergangenheit.
In einem humorvollen, unterhaltsamen Ton hat Torsten Harmsen seine persönlichen Erinnerungen aufgeschrieben und damit Alltagsdinge der Vergangenheit lebendig werden lassen.
Bei mir kamen Erinnerung und nostalgische Gefühle auf, aber ich habe auch einige neue Begriffe kennengelernt, die mich zuvor unbekannt waren.
Mich hat das Buch gut unterhalten. Ich fand es schön mich an Dinge zurückzuerinnern, die es heute so nicht mehr gibt, die aber in der Vergangenheit zu meinem Leben gehört haben.
Eine mutige Reise zu sich selbst und durch die Welt
The Journey. Die Reise meines Lebens von Carina Amara Kruse
„The Journey. Die Reise meines Lebens“ ist das inspirierende Debüt der Autorin und Weltenbummlerin Carina Amara Kruse.
Carina befindet sich gerade an einem Tiefpunkt in ihrem Leben. Ihre Beziehung zu ihrem Freund Daniel - mit dem sie über 10 Jahre zusammen war - ist zu Ende und sie erhält die Nachricht, dass der Verlag ihren Reiseführer nicht verlegen wird.
Sie hat das Gefühl versagt zu haben und ihr wird klar, dass es so nicht weitergehen kann. Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen und macht sich auf die Reise, von Berlin nach Bangkok, Bali, Indien und Neuseeland.
Das Buch basiert auf persönlichen Erlebnissen der Autorin und sie schildert ihre Eindrücke lebendig und authentisch.
Carina lässt ihr Leben hinter sich und macht sich auf ins Ungewisse - eine wirklich mutige Entscheidung. Auf ihrer Reise lernt sie unbekannte Menschen kennen, erlebt einzigartige Momente, beginnt ihr bisheriges Leben zu hinterfragen und macht ganz neue Erfahrungen.
Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht. Ihre Gedanken konnte ich gut nachvollziehen und es hat mir Spaß gemacht sie bei ihrer Selbstfindung zu begleiten. Es ist nicht allein eine Reise in fremde Länder, sondern viel mehr ein Weg zu sich selbst.
Carina hat sich währenddessen verändert. Sie hat Spuren hinterlassen, bei sich und bei den Menschen, denen sie begegnet ist.
Sehr treffend fand ich ihren Satz, dass eine Reise nicht aufhört, wenn man ankommt, sondern dann erst richtig beginnt.
Mir hat das Gelesene aus zweierlei Gründen sehr gut gefallen. Ich reise gerne und mich interessieren fremde Länder und Kulturen. Informationen und Fakten kann ich jedem Reiseführer entnehmen, aber die Erlebnisse der Autorin sind einzigartig und vermitteln ein viel besseres Bild. Zudem ist die innere Reise von Carina inspirierend und macht nachdenklich, so dass mir „The Journey“ noch einige Zeit im Gedächtnis belieben wird.
Zwischen den Kulturen
Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi
„Unser Haus mit Rutsche“ ist ein emotionaler Roman der in Paris lebenden Autorin und Schauspielerin Safia Al Bagdadi.
Layla wächst bei ihren Eltern in Saarbrücken auf. Ihr Vater stammt aus dem Irak, hat aber sein Leben den europäischen Verhältnissen angepasst und steckt voller Ideen, die leider immer wieder scheitern.
Auch Layla macht er immer wieder Versprechungen, die er nicht erfüllen kann. Ihre Mutter ist in einer reichen französischen Familie aufgewachsen und ist mit ihrem Leben in Deutschland unzufrieden.
Die Ereignisse werden aus Laylas Perspektive geschildert. Sie berichtet aus ihrer Kindheit bis in die Gegenwart, in der sie bereits vierzig ist. Sie wächst zwischen den Kulturen auf, erlebt die in Deutschland und die, die ihre Eltern ihr vorleben. Die Familie lebt zwischen Realität und Traum.
Der Schreibstil ist warm und emotional. Es werden ernste Themen angesprochen, aber es werden auch die humorvollen Momente, die das Leben mit sich bringt, geschildert. Dadurch ist der Roman vielseitig und liest sich authentisch. Es geht um Familie, Freunde, Konflikte, unterschiedliche Kulturen, aktuelle politische Themen, Religion, Krieg, Identität, Migration und vieles mehr.
Besonders gelungen finde ich die Wechsel zwischen der kindlichen Perspektive und der aus Laylas Sicht als erwachsene Frau.
Insgesamt ist es ein eindrucksvoller Roman über eine Kindheit zwischen unterschiedlichen Kulturen und darüber wie sehr uns unsere Familiengeschichten prägt.
Ein Wohlfühlroman mit Nordseeatmosphäre
Leuchtturmzauber von Marie Merburg
„Leuchtturmzauber“ ist der dritte Band der Nordsee-Reihe der Autorin Marie Merburg. Die Bücher lassen sich unabhängig voneinander lesen. Dieses Mal geht es auf die Insel Juist.
Nach dem Verschwinden ihrer Mutter führt die 33-jährige Julia Lüders den Familienbetrieb – eine Insel-Spedition – alleine weiter, da ihr Vater seitdem mit seinem Leben nicht mehr zurechtkommt.
Vollkommen unerwartet trifft Julia nun ihren Jugendschwarm Lukas wieder, der vierzehn Jahre zuvor die Insel überraschend verlassen hat. Julia möchte eigentlich nichts mehr von ihm wissen, aber er sucht ihre Nähe und hat eine Nachricht für sie.
Der Schreibstil von Marie Merburg ist sehr lebendig und liest sich angenehm locker und leicht.
Mit Julia hat sie eine ausgesprochen sympathische und tatkräftige Protagonistin geschaffen, die mir von der ersten Seite an gefiel.
Das Leben auf der Insel und die Umgebung konnte ich beim Lesen direkt spüren und habe wahnsinnig große Lust auf einen Inselurlaub bekommen.
Auch wenn ich mich in diesem Roman sehr wohl gefühlt habe, ist er weit mehr als eine einfache Wohlfühllektüre. Neben einer sich anbahnenden Liebesgeschichte und Romantik, geht es dabei um Julias Vergangenheit, Selbstfindung, ein Familiengeheimnis und berufliche Rivalität zwischen den konkurrierenden Kutscherbetrieben.
Es ist ein lesenswerter Roman mit viel Inselflair, Herz und Tiefgang, der mich gespannt auf weitere Bücher von Marie Merburg warten lässt.











