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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Humorvoller Cozy Crime unter mediterraner Sonne

Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord von Catherine Mack

„Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord“ ist ein humorvoller Cozy Crime der Autorin Catherine Mack.

Bestsellerautorin Eleanor Dash hat inzwischen den zehnten True-Crime mit ihrem Protagonisten Connor Smith veröffentlicht. Während sie die Namen sämtlicher Charaktere verändert hatte, ist ihr dies bei Connor durchgegangen.

Nachdem diesem bewusst geworden ist, dass er der Star in ihren Krimis ist, wollte er am Gewinn beteiligt werden. Inzwischen reicht es Eleanor, sie will etwas Neues. Um der Reihe ein Ende zu setzen, soll ihr Protagonist sterben.
Zunächst kündigt Eleanor ihre 10-tägige Lesereise an der Amalfiküste an, bei der ihre Leser sie live bei ihren Recherchearbeiten begleiten können. Mit dabei sind u.A. ihr Protagonist Connor, ihre Schwester Harper und ihr Ex Oliver. Bei dieser Reise gibt es einen Mordanschlag auf Connor und es wird gefährlich. So steckt Eleanor plötzlich in einem richtigen Kriminalfall.

Der Schreibstil von Catherine Mack liest sich leicht und locker. Sie fängt das Flair der Amalfiküste gut ein und bei mir direkt ein angenehmes Sommer-Urlaubsfeeling auf.
Die Handlung wird aus der Perspektive von Eleanor erzählt. Sie ist eine humorvolle und authentische Protagonistin, deren Gedanken ich nachvollziehbar fand und die eine große Portion Sarkasmus und Humor in sich trägt. Auch die übrigen Charaktere werden lebendig dargestellt.

In dem Buch gibt es unzähligen Fußnoten - insgesamt 234 - in denen die Protagonistin etwas anzumerken hat. Zunächst fand ich das ein wenig lästig oder vielleicht auch nur gewöhnungsbedürftig, da ich mich im weiteren Verlauf der Handlung wunderbar darüber amüsiert habe.

Mir hat es Spaß gemacht den Ermittlungsarbeiten zwischen Luxushotels zu folgen und herumzurätseln. Dabei wurde ich immer wieder überrascht und musste nochmals umdenken.

Wer gerne Wohlfühlkrimis liest und ein wenig mediterrane Atmosphäre genießen möchte, für den dürfte dieses Buch genau das richtige sein.

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Eine herzerwärmende Geschichte mit einzigartigen Charakteren

Annie Knows Everything von Rachel Wood

„Annie Knows Everything“ ist das Debüt der in Edinburgh lebenden Autorin Rachel Wood.
Annie arbeitet gemeinsam mit ihrer Freundin Carrie bei einem hippen Tech-Start-up in New York. Wegen Sparmaßnahmen werden zahlreiche Mitarbeiter gekündigt und für Annie vollkommen überraschend, ist sie dabei.

Carrie arbeitet in der HR-Abteilung und weist Annie „versehentlich“ eine andere offene Stelle im Bereich Datenstrategie zu. Für diese ist Annie allerdings nicht qualifiziert. Im Folgenden bleibt das nicht das einzige Problem von Annie, auch im privaten Bereich kommen so einige Herausforderungen auf sie zu.
Annie ist eine sehr selbstbewusste Protagonistin, die das Chaos mitbringt. Ganz egal, ob es um ihren Job geht oder um die Verlobungsfeier ihrer Schwester, die sie in der Vergangenheit bereits einmal gehörig versiebt hat, sie weiß, was das Beste für alle ist.
Auch die anderen Charaktere sind überzeugend gezeichnet. Hier ist keiner langweilig, jeder ist etwas Besonders, wenn auch zum Teil ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt. Der Schreibstil von Rachel Wood ist lebendig und frisch, die Dialoge stecken voller Humor, der auch in ernsteren Momenten immer wieder durchblitzt.
Ich fand die Kombination aus Humor, Liebesgeschichte, Romantik und Arbeitsalltag einfach grandios. Durch die kurzen Kapitel – 35 auf 384 Seiten – bin ich nur so durch die Seiten geflogen, da kann man immer schnell noch ein weiteres lesen.
Mich hat das Buch wirklich bestens unterhalten. Es ist leichte Unterhaltung, die gute Laune mit sich bringt und ich hoffe, dass es bald Weiteres von Rachel Wood zu lesen gibt.

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Fantastisch, magisch & mitreißend

Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss von Ryan Graudin

„Faye Fableheart: Das magische Schloss“ ist der erste Band einer neuen Fantasyreihe der in South Carolina lebenden Autorin Ryan Graudin.

Die Handlung beginnt mit dem Tod des Zauberers West. Diesen bemerkt er nicht sofort, aber nachdem es ihm bewußt wird, benötigt er einen Nachfolger für sein Schloß und das damit verbundene magische Erbe.

Diesen möchte er über ein Turnier finden. Eigentlich wäre Faye die ideale Besetzung. Sie ist in dem Schloß - mit Keksdrachen, singenden Orchideen und gesprächigen Wasserspeiern - aufgewachsen und liebt es sehr, aber Zaubern ist Männersache und damit kommt Faye nicht in Frage.

Der Schreibstil von Ryan Graudin ist lebendig und bildhaft. Mit ihren fantasievollen Einfällen und Beschreibungen malt sie beim Lesen Bilder vor den Augen ihrer Leser*innen.
Mit Faye hat sie eine ganz wunderbare Protagonistin erschaffen, die man einfach gern haben muss. Sie ist sehr mutig, nimmt nichts einfach hin und hat das Herz am rechten Fleck.

Das Buch enthält viele wichtige Botschaften, über die es sich zu sprechen lohnt.

In dem Buch befinden sich liebevoll gestaltete schwarz-weiß Zeichnungen der mexikanischen Illustratorin und Digitalkünstlerin Geraldine Rodríguez, die das Leseerlebnis gelungen abrunden.

Uns hat diese Mischung aus Humor, Spannung, Magie und ganz viel Fantasie ausgesprochen gut gefallen und wir sind schon sehr gespannt auf den zweiten Band, der im Herbst diesen Jahres erscheint.

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Düster & atmosphärisch

Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

„Home Before Dark“ ist ein atmosphärischer Psychothriller der in Reykjavík lebenden Autorin Eva Björg Ægisdóttir.
Die Handlung beginnt 1977 in Island aus der Perspektive der 24-jährigen Marsibel – kurz Marsi. Vor zehn Jahren ist ihre Schwester Stina verschwunden. Damals wollte sie sich mit einem Brieffreund treffen, dem gegenüber sie sich als ihre Schwester ausgegeben hatte.

Sie schafft es nicht zu dem Treffen, stattdessen verschwindet Stina. Nun erhält sie einen rätselhaften Brief von ihrem damaligen Brieffreund. Sie ist geschockt, will aber, dass die Wahrheit über das, was damals passiert ist, endlich ans Licht kommt. Zum zehnjährigen Jahrestag von Stinas Tod gibt es einen weiteren Todesfall und es wird ein weiterer Brief an Marsi gefunden.
Marsibil leidet seit zehn Jahren unter Schuldgefühlen, Schlaflosigkeit und Halluzinationen. Die Erinnerungen an ihre Kindheit sind bruchstückhaft und sie weiß nicht, ob sie ihnen trauen kann. Dadurch wurde sie auch für mich als Leserin zu einer unzuverlässigen Erzählerin.
Bereits zu Beginn wird eine beklemmende Atmosphäre aufgebaut. Marsis Schuldgefühle und ihre Verzweiflung sind spürbar.

Die Handlung wechselt zwischen den derzeitigen Ereignissen im Jahr 1977 und der Vergangenheit, dem Jahr, in dem Stina verschwand. Zudem wird sie aus unterschiedlichen verschiedene Perspektiven erzählt, wodurch die Spannung hoch gehalten wird. Dazu kommen zahlreiche unvorhersehbare Wendungen. Letztendlich ist nichts, wie ich zunächst dachte und gleichzeitig hat Eva Björg Ægisdóttir genau dies zuvor angedeutet, ohne, dass ich es erkannt habe.

Auch wenn ich ein wenig überrascht war, dass die Brieffreundschaft nur eine recht untergeordnet Rolle gespielt hat, konnte mich der Thriller durch seine intensive und beklemmende Atmosphäre fesseln und überzeugen, so dass ich gespannt auf weitere Bücher der Autorin bin.

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Tommi und Svetlana ermitteln wieder

Mord ist die beste Beseitigung von Volker Klüpfel

„Mord ist die beste Beseitigung“ ist nach „Wenn Ende gut dann alles“ der zweite Band der Solo-Krimireihe mit dem Ermittlerduo Tommi und Svetlana von dem Autor Volker Klüpfel.

Ohne Umschweife nimmt der Autor seine Leser mit in die Handlung.
Vorwissen aus dem ersten Band ist nicht unbedingt notwendig, da sich alles Wichtige aus der Handlung ergibt.

Tommi ist Anfang dreißig und arbeitet weiterhin an seinem großen Durchbruch als Thriller-Autor. Er wohnt und arbeitet in dem alten Wohnmobil seines Vaters. In diesem ist er auch gerade gemeinsam mit seiner Putzfrau Svetlana unterwegs, als die beiden im Radio einen Reiseruf hören. Kaum gehört, sehen sie auch schon das Auto - der durch den Ruf gesuchten Frau - und folgen diesem. Dort angekommen ist das Auto leer. Während Svetlana direkt wieder ein Verbrechen wittert, ist Tommi mehr daran interessiert sein Buch weiterzuschreiben. Tatsächlich wird das unkonventionelle Ermittlerduo vom Ehemann der Verschwundenen mit der Suche beauftragt. Dabei bleibt es nicht ungefährlich für die beiden.


Tommi und Svetlana sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere und gleichzeitig ein großartiges Team. Auch dieses Mal hat man wieder einiges aus ihrem Privatleben erfahren, wodurch man sie nach und nach immer besser kennenlernt.
Während Tommi eher leicht chaotisch ist, geht Svetlana die Dinge zielstrebig und strukturiert an. Sie hat einen wunderbaren Akzent, so dass ich mich über die Dialoge samt Missverständnissen zwischen den beiden sehr amüsiert habe. Bei ihrer einmaligen Art Sprichwörter und Lebensweisheiten von sich zu geben, muss man einfach lachen.

Der Caravan bietet ein ungewöhnliches Setting und gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten.

Der Schreibstil des Autors ist leicht zu lesen und macht einfach Spaß. Durch die kurzen Kapitel - 56 auf 352 Seiten - entsteht ein richtiger Lesesog. Das nächste Kapitel geht eben immer noch und es wird schwierig das Buch aus der Hand zu legen.

Die Kombination aus originellen, liebenswerten Charakteren, einem spannenden Fall und amüsante Dialoge haben das Buch für mich zu einem gelungenen Leseerlebnis gemacht.
Mir hat auch dieser Fall für Svetlana und Tommi wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Einsätze der beiden.

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Wunderschön erzählt

Heimkehr nach Morioka von Yuki Ibuki

„Heimkehr nach Morioka“ ist ein leiser und tiefgründiger Familienroman der japanischen Autorin Yuki Ibuki.

Die 17-jährige Mio Yamazaki wird in der Schule gemobbt und verlässt deswegen nur ungern das Haus. Irgendwann hält sie es zu Hause nicht mehr aus und flieht zu ihrem Großvater. Da dieser sich mit ihrem Vater überworfen hat, kennt sie ihn kaum.

Er führt die Wollmanufaktur Yamazaki - eine Färberei und Weberei in Morioka. Dort kann Mio loslassen, taucht in die Welt des traditionellen Webens ein und besinnt sich wieder auf sich selbst.

Der Schreibstil von Yuki Ibuki ist klar und ruhig. Sie zeichnet ihre Charaktere klar und vielschichtig. Direkt zu Beginn werden die schwierigen Beziehungen innerhalb der Familie spürbar. Es fehlt das Verständnis füreinander wodurch sich die Familienmitglieder entfremdet haben. Nun führt der Großvater Mio in die Kunst des Spinnens und des Färbens ein, wodurch sie zur Ruhe kommt und ihren Weg findet.

Der Roman ist einfach wundervoll erzählt und enthält zahlreiche Metapher zwischen den Zeilen. Ein schnelles Lesen war mir nicht möglich, wäre aber vermutlich von der Autorin nicht gewollt gewesen, da es in ihrem Roman darum geht, zu sich und zur Ruhe zu finden.

Mir haben die Atmosphäre in der Manufaktur, die Darstellung des traditionellen Handwerkes des Webens und Färbens, über das ich bisher nur wenig wusste, sehr gut gefallen und ich habe eine Menge Neues erfahre.

Es ist ein tiefgründiger Familienroman, durch den ich beim Lesen zur Ruhe gekommen bin. Wer einfach einmal durchatmen und loslassen möchte, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

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Ein Klassiker in neuer Aufmachung

Stolz und Vorurteil - die Graphic Novel nach Jane Austen von Anna Opel

Die in Berlin lebende Autorin und Dramaturgin Anna Opel hat eines der bekannten Werke von der britischen Schriftstellerin Jane Austen in eine Graphic Novel umgewandelt.
Als Fan von Jane Austen und insbesondere ihres Romans „Stolz und Vorurteil“ war ich sehr gespannt darauf, wie ihr das gelungen ist und ob es überhaupt möglich ist die Atmosphäre des Romans auf diese Art und Weise zu transportieren.

Meine Antwort darauf ist ein klares „ja“.
Ich war überrascht mit wie wenig Text sich die gesamte Geschichte darstellen lässt, ohne inhaltlich zu verlieren.
Die Zeichnungen hat der 2D-Animator und Illustrator Elias Linnekuhl mit viel Liebe zum Detail gelungen illustriert. Die Farben sind passend gewählt und die Mimik der Charaktere wird gelungen eingefangen.
Sicherlich ist es von Vorteil, wenn man den Inhalt zumindest grob kennt, aber ich denke, dass man der Handlung auch ohne Vorwissen folgen kann.

Ich habe „Stolz und Vorurteil“ gerne auf diese visuelle Art und Weise neu erlebt, da ich mag es, wenn Klassiker anders aber inhaltlich unverändert dargestellt werden und das ist hier wirklich gut gelungen.

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Veränderungen und Neuanfänge in ländlicher Idylle

Mirabellentage von Martina Bogdahn

„Mirabellentage“ ist nach „Mühlensommer“ der zweite Roman der in München lebenden Autorin Martina Bogdahn. Auch dieser spielt in dem fiktiven kleinen bayrischen Ort Blumfeld ist aber unabhängig von dem vorherigen Roman.

Die 54-jährige Anna Nass ist die Haushälterin des Dorfpfarrers Josef.

Als dieser überraschend stirbt steht sie direkt vor mehreren Herausforderungen. Das Dorf ist ihre Heimat, die sie noch nie wirklich verlassen hat, deswegen ist es für sie schwierig dem letzten Wunsch des Pfarrers nachzukommen. Auch sein junger Nachfolger Fridjof, stellt ein Problem da, weil er von einer Hallig kommt und nur plattdeutsch spricht.

Der Schreibstil von Martina Bogdahn liest sich leicht und ist sehr lebendig. Sie hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, mich in den beschaulichen Ort Blumfeld mitzunehmen. Ihre Beschreibungen sind authentisch und durch die Landschaftsbeschreibungen hatte ich alles direkt vor Augen.

Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Anna berichtet. Anna ist eine sympathische Protagonistin, die ihre eigenen Bedürfnisse immer wieder hinten anstellt, sich einsetzt und die für die Dorfgemeinschaft da ist. Ihr fällt es schwer mit den neuen Veränderungen zurechtzukommen und ihre Gedanken schweifen häufig in die Vergangenheit, wodurch es zahlreiche Episoden aus der Vergangenheit gibt. Ich habe diese durchaus gerne gelesen, hätte aber auch gerne mehr aus der Gegenwart erfahren, dieser Handlungsstrang kam mir ein wenig zu kurz. Das Ende kam ein wenig plötzlich, war aber für mich rund und stimmig.

Es ist ein ruhiges Buch mit einem atmosphärischen Setting, authentischen Charakteren, Momenten die berühren aber auch vielen humorvollen Augenblicken. Ich mag die Idylle von Blumfeld und hoffe, dass Martina Bogdahn dieses Setting in weiteren Romanen verwendet.

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Emotional, spannend & intensiv

Du musst mich vergessen von Rosie Walsh

„Du musst mich vergessen“ ist eine höchst spannende Liebesgeschichte von der britischen Autorin Rosie Walsh.

Die Handlung beginnt im September 2010 in Thailand mit der Hochzeit von Carrie und Johann. Für Carrie vollkommen überraschend kommen bewaffnete Männer herbei gestürmt, die Johann packen und mitnehmen.

Carrie bleibt vollkommen verstört zurück.
Im Anschluß wechselt die Handlung in das Jahr 2022. Inzwischen hat Carrie erneut geheiratet und lebt zufrieden und glücklich mit ihrem Mann Robin und den sechsjährigen Zwillingen in Devon.
Sie will wieder als Chirurgin arbeiten und muss dafür vier Tage nach Schweden fliegen. Bei der Suche nach einer Unterkunft stößt sie im Internet auf ein Foto von Johann.

Der Schreibstil von Rosie Walsh ist unglaublich mitreißend. Sie versteht es Emotionen zu vermitteln und Spannung aufzubauen, so dass ich direkt gefesselt war.
Die Handlung wird aus der Perspektive von Carrie geschildert. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte ihre Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen.

Über knapp 500 Seiten wird hier in 39 kurzen Kapitel Spannung aufgebaut. Es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen, die dafür gesorgt haben, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Außerdem ist die Kombination aus Spannung und Emotionen so einzigartig, dass mir beim Lesen fast die Luft weggeblieben ist.

Ich fand schon die vorherigen Bücher der Autorin großartig, aber mit diesem hat sie sich selbst übertroffen. Es ist so intensiv, atmosphärisch und fesselnd, dass ich bis zur letzten Seite mitgerissen wurde und es dann zufrieden, berührt und mit Tränen in den Augen zugeklappt habe.

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Frisch, frech & völlig absurd

Die Känguru-Rebellion,6 Audio-CD von Marc-Uwe Kling

„Die Känguru-Rebellion“ ist bereits der fünfte Teil mit dem Känguru und dem Kleinkünstler Marc-Uwe des Autors Marc-Uwe Kling. Vorwissen aus den vorherigen Büchern ist nicht notwendig.

Dieses Mal ruft das Känguru zur Rebellion auf. Es rebelliert gegen die Zustände und sucht Mitstreiter. Marc-Uwe ist dabei.

Die beiden betrachten die aktuelle Weltlage sehr detailliert und finden eine Menge, wogegen sich rebellieren lässt. Das passiert auch dieses Mal wieder auf eine äußerst unterhaltsame und humorvolle Art und Weise, da kein Blatt vor den Mund genommen wird.
Die derzeitige weltpolitische Lage und die in Deutschland eignen sich aber auch leider nur zu gut, um sie prüfend zu hinterfragen.
Das Känguru und sein Mitbewohner sind kritisch und zeigen dabei Haltung.

Das Buch ist satirisch und widmet sich zahlreichen aktuellen Themen wie u.A. dem Klimawandel, soziale Ungleichheit und Digitalisierung. Auch vor unseren Politikern machen die beiden keinen Halt.
Allerdings hatte ich den Eindruck hatte, dass das Känguru inzwischen ein wenig gemäßigter geworden ist als in den vorherigen Büchern. Diese waren aus der Ich-Perspektive des Kleinkünstlers Marc-Uwe geschrieben und auch hier gibt es etwas Neues. Das Känguru schlüpft zwischendurch in die Erzählerrolle.

Der Autor liest sein Buch selbst und gibt jedem seiner Charaktere eine einzigartige, unverkennbare Stimme.

Obwohl ich viel gelacht habe, hat mich das Buch auch zum Nachdenken gebracht, da so viel Absurdes und gleichzeitig Wahres angesprochen wird.

Wer über Kritik an der derzeitigen weltpolitischen Lage lachen kann, der dürfte mit diese Hörbuch seinen Spaß haben.

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