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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

Braucht Zeit, um an Fahrt aufzunehmen

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit von Rose Snow

Das Autorinnenduo, das hinter Rose Snow steckt, hat mittlerweile schon sehr viele Jugendbücher gemeinsam veröffentlicht und in den Titeln dreht es sich immer um Zahlen, was zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Das Cover dieses Buch finde ich aufgrund der Schlichtheit auf den ersten Blick auf den zweiten Blick mit vielen kleinen Details wunderschön gestaltet.

Doch worum geht es in diesem Buch? Die Geschwister Kela und Brandon müssen alleine zurecht kommen, nachdem ihre Mutter und auch ihr Großvater verstorben sind. Doch der Großvater tritt bald erneut in Erscheinung und kommuniziert mit Kela. Und dann ziehen auch noch drei Männer in das Haus ein. Es passieren seltsame, übernatürliche Dinge. Das Buch brauchte eine Weile, um an Schwung aufzunehmen und mich mitzunehmen. Die Protagonistin Kela gefiel mir gut und am Ende bin ich nun wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird.

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Zeselliebe

Grimm und Möhrchen - Ein Zesel zieht ein von Stephanie Schneider

Schon das Cover lädt doch dazu ein, nach diesem Buch zu greifen. Und wirft natürlich die Frage auf, was denn nun bitte schön ein Zesel ist. Ein Zesel, das ist doch klar, ist eine Mischung aus einem Zebra und einem Esel. Und dieser Zesel hier ist noch ganz klein und heißt Möhrchen. Möhrchen taucht eines Tages mit seinem Koffer, in dem sich praktischerweise sein Bett befindet, bei der Buchhandlung von Herrn Grimm auf und zieht bei ihm ein.

Zum Glück hat die freiwillige Feline von der Freiwilligen Feuerwehr gerade vorher eine Buchstabensuppe vorbei gebracht, denn Möhrchen ist hungrig und das Wetter draußen ist absolut scheußlich. Der Zesel bleibt und wirbelt Grimms Leben nun ganz schön durcheinander, aber die beiden haben sehr viel Spaß und Freude miteinandern und erleben so manch ein Abenteuer. Die wunderschönen Zeichnungen passen sehr gut zur Geschichte und runden sie perfekt ab.

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Umzug nach Eigam

Grimm und Möhrchen - Ein Zesel zieht ein von Stephanie Schneider

Das süße Cover mit dem Buch, aus dem allerlei Gegenstände fliegen und dann noch eine Katze haben mich neugierig auf dieses Kinderbuch gemacht. Und als ich dann noch gesehen habe, dass das Hörbuch von Boris Aljinovic gesprochen wird, war ich noch gespannter. Boris Aljinovic merkt man seine Erfahrung an und er setzt seine Stimme äußerst variantenreich und gekonnt ein - eine wunderbare Hörerfahrung.

Doch worum geht es in dem Buch? Nach einer kurzen Einleitung ungefähr 70 Jahre zurück in die Vergangenheit, wo wir Bekanntschaft mit einem Zauberbuch in einem Klassenzimmer machen, springen wir in die Gegenwart und begleiten Elena auf ihrem ersten Schultag in der neuen Schule in Eigam - lies das doch mal rückwärts! Elena hatte keine Lust auf den Umzug und schon gar nicht auf diese verstaubte, alte Schule. Und dann auch noch die zickige Friedlinde, die sie von oben herab behandelt. Das Buch braucht einfach sehr lange, bis es an Fahrt aufnimmt und etwas passiert. Und dann ist es urplötzlich auch schon zu Ende. Ja, ein Kinderbuch ist nicht so lang, aber trotzdem hatte ich hier das Gefühl, dass etwas fehlt. Insgesamt hat es mir schon gefallen, aber ich bin nun gespannt auf eine Fortsetzung, um mehr zu erfahren.

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Wunderbares Wiedersehen

Der Mann, der zweimal starb von Richard Osman

Im letzten Jahr hat mich der Donnerstags-Mordclub begeistern können und die vier sind mir sehr ans Herz gewachsen. Also nicht nur die vier Mitglieder, sondern natürlich auch die Polizisten Chris und Donna. Und somit habe ich mich schon sehr auf einen neuen Fall gefreut. Und ich habe mich wieder köstlich unterhalten.

Elisabeth erhält einen mysteriösen Brief von einem Toten, den es nie gegeben hat. Wer will sich da mit ihr treffen? Nun, es stellt sich rasch heraus, dass es sich da um ihren Ex-Mann handelt, der in der Seniorenresidenz Unterschlupf gefunden hat - denn er hat der Mafia Diamanten im Wert von 20 Millionen Pfund gestohlen. Doch den Donnerstagsmordclub beschäftigt erstmal etwas ganz anderes: Einer von ihnen - nämlich Ibrahim - ist auf offener Straße überfallen worden und der Täter ist geflüchtet. Das können sie natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Da wird das Gesetz wieder etwas dehnbar ausgelegt. Dieses Mal ist auch noch das MI5 und MI6 involviert. Bogdan spielt weiterhin Schach mit Stephen und Joyce wirkt immer noch auf den ersten Blick so naiv, aber sie darf man nicht unterschätzen. Herrlich schräg, aber auch herzerwärmend. Skurrile Charaktere, so zum Beispiel ein Versicherungsmann der Mafia, der vergessen hat, wo nochmal die Raketen im Garten vergraben sind und der höchst komplizierte Güterverschiebungen macht. Und ganz groß geschrieben werden weiterhin Liebe und Freundschaft. Ich hoffe, es wird noch viele weitere Fälle für dieses ungewöhnliche Quartett geben - nun ja, eigentlich sind ja immer noch mehr Personen beteiligt.

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Molly ermittelt

Der Mann, der zweimal starb von Richard Osman

Molly ist Zimmermädchen im Regency Grand Hotel, und sie ist sich der Ehre bewusst, in einem solch angesehenen Haus zu arbeiten. Für Molly geht Perfektion über alles und jeden Morgen schlüpft sie in ihre frische, saubere Zimmermädchenkleidung und dann werden die ihr zugewiesenen Zimmer und Suiten geputzt.

Molly hat das Herz am rechten Fleck und ist einfach wunderbar. Ich habe so mit ihr getrauert, weil ihre geliebte Großmutter gestorben ist und sie nun alleine in der Wohnung lebt und mit der Miete im Rückstand ist. Doch Molly darf nicht unterschätzt werden, denn ihr fallen Kleinigkeiten auf, die sonst niemand bemerkt und so ermittelt sie - eher unfreiwillig - als gerade sie Mr Black tot in seiner Suite findet. Dabei erhält sie Hilfe, mit der sie nicht gerechnet hatte, wird jedoch auch von anderer Seite verraten und ausgenutzt. Eine so herzerwärmende Geschichte, die mich sehr berührt hat. Und Anna Thalbach hat wieder einmal eine großartige Leistung vollbracht.

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Zwei Morde

Der Kommissar und die Toten im Tal von Barfleur Kommissar Philippe Lagarde von Maria Dries

Dies ist schon der 13. Band um Kommissar Philippe Lagarde. Allerdings kann man diesen Kriminalroman auch gut ohne Kenntnis der anderen Bände hören. Es beginnt auch gar nicht mit Lagarde, sondern in Fontainebleau, wo die junge Kommissarin Nathalie Beaufort in einem Mordfall ermittelt, bei dem ein Schriftsteller im Zyklopen - einer Skulptur - ermordet wurde.

Vom Täter fehlt jede Spur. In der Normandie wird ein ehemaliger Lehrer in einer alten Mühle ermordet aufgefunden; er wollte einen Bildband über Mühlen veröffentlichen. Die Vorgehensweise ähnelt sich stark, ansonsten gibt es jedoch keine Zusammenhänge. So ermitteln Lagarde - eigentlich nicht mehr im aktiven Dienst - und Beaufort gemeinsam und gehen diversen Spuren nach. Zwischendurch wird immer wieder gutes französisches Essen genossen und man erhält touristische Einblicke. Die Auflösung war für den geübten Krimileser nicht spektakulär, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt, was nicht zuletzt am variantenreichen Vortrag des Sprechers Bernd Reheuser gelegen hat.

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Lässt mich zwiespältig zurück

Zum Paradies von Hanya Yanagihara

Handelt es sich hier um ein Buch mit drei Teilen, die in drei Jahrhunderten spielen oder handelt es sich eher um drei Bücher? Schwierige Frage. Ein Buch, das mich gefordert hat und viele Fragen aufgeworfen hat. Es gibt in den drei Teilen - der erste spielt wesentlich im Jahr 1893, der zweite 1993 und der dritte 2093, inklusive Rückblenden - immer wieder dieselben Namen.

Handelt es sich jeweils um Nachfahren oder nicht? Das Stadthaus am Washington Square spielt - bis auf einen Teil, der auf Hawaii spielt - immer eine Rolle. Die Handlung spielt in einer Utopie, in einer möglichen Welt, die unserer ähnelt, aber auch wesentliche Unterschiede aufweist. Der erste Teil hat mir recht gut gefallen, nach einer Eingewöhnungszeit, mit dem zweiten bin ich so gar nicht warm geworden, doch als ich diese "Durststrecke" hinter mich gebracht hatte, konnte mich der dritte Teil wieder interessieren und ich habe ihn gerne gelesen. Dies ist ein Buch, das sicherlich die Leserschaft spaltet. Ein Buch, das fordert, das diskutiert werden möchte, das viele Fragen offen lässt (vor allem am Ende des jeweiligen Abschnitts), aber auch ein Buch, das beeindruckt und aufrüttelt mit einem meisterhaften Schreibstil.

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Schicksalsschlag

Erschütterung von Percival Everett

Zach Wells ist Paläontologe und lebt mit seiner Familie in Los Angeles. Seine Frau und er haben sich auseinander gelebt, verbringen nicht mehr viel Zeit miteinander. Wenn da nicht Tochter Sarah wäre, wer weiß, ob sie sich nicht trennen würden. Doch dann kommt urplötzlich die "Erschütterung" in sein Leben.

Sarah ist krank. Sie leidet an einer undefinierten Sehstörung, doch dann kommt heraus, dass sie eine seltene Krankheit hat und es keine Heilungschancen gibt. Was macht man, wenn das eigene Kind totgeweiht ist? Wie geht man damit um? Wir begleiten Zach Wells auf diesem schwierigen Weg. Eines Tages findet er in einem Hemd, das er gebraucht übers Internet gekauft hat, einen Hilferuf auf spanisch. Er bestellt noch etwas, wieder ein Zettel. Und so beschließt er, dem nachzugehen. Er, der sich vorher noch nie in seinem Leben engagiert hat und der kein allzu engagierter Dozent ist. Zwischendurch gibt es immer wieder kurze paläontologische Beschreibungen, wie eingestreut in die Handlung. Für mich war dieses Buch etwas Besonderes und lässt sich kaum mit anderen Büchern vergleichen. Ein Buch, das sicher noch länger nachwirken wird und das gelungen von Christian Brückner vorgetragen wird.

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Hella und Juli

Ende in Sicht von Ronja von Rönne

Hella ist fast 70 Jahre alt und mit ihrem alten Passat auf dem Weg in die Schweiz. Der Passat ist in die Jahre gekommen, gleicht eher einer Müllhalde und der Blinker funktioniert auch nicht mehr richtig. Aber das ist Hella egal, denn sie ist auf dem Weg zu Dignitas, um ihrem Leben ein Ende zu bereiten.

Das hat auch die 15jährige Juli vor, jedoch beschließt diese, sich von einer Wildbrücke auf die Autobahn zu stürzen. Dabei bedenkt sie jedoch nicht, dass die Brücke gar nicht hoch genug ist und fällt Hella vors Auto. Nach einer hektischen Suche nach dem Erste-Hilfe-Koffer und einer eher unbeholfenen Hilfsaktion bringt sie die zum Glück nur leicht verletzte Juli in ein Krankenhaus. Und dann kommen die beiden irgendwie nicht wieder voneinander los. Erzählt wird die Geschichte immer abwechselnd aus Sicht dieser beiden, die anfangs noch wesentlich genervter von der anderen sind, dann jedoch irgendwie einen gemeinsamen Weg finden. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Lebensgeschichte, allerdings sind auch dies nur kleine Einblicke. Eine Geschichte, die es so in der Art nichts Neues ist, aber mir sind die beiden Charaktere doch ein wenig ans Herz gewachsen.

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Nicht das beste Buch von Linus Geschke

Das Loft von Linus Geschke

Linus Geschke legt mit "Das Loft" seinen ersten Stand-Alone-Thriller vor. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Sarah und Marc sowie aus Sicht der ermittelnden Polizistin. Sarah und Marc sind ein Paar. Sie haben sich vor drei Jahren im Urlaub kennen gelernt und sind mittlerweile zusammen gezogen.

In ein Loft in Hamburg. Weil die Miete allerdings so hoch ist, ist auch Marcs bester Freund Henning mit eingezogen. Doch der wird Sarah im Laufe der Zeit immer unheimlicher. Aber dann, eines Tages, als die beiden nach einer Nacht im Hotel wieder nach Hause kommen, werden sie von der Polizei erwartet. In der Küche hat ein wahres Blutbad stattgefunden und es scheint von Henning zu sein. Tatverdächtig sind Sarah und Marc. Als Leser erfahren wir in Rückblicken die Geschichte der drei, abwechselnd zu den Geschehnissen aus der Gegenwart. Ich habe recht lange gebraucht, um die Spannung in diesem Buch zu finden und auch das Ende kam für mich nicht so überraschend, denn eine Vermutung in diese Richtung hatte ich schon recht früh. Die anderen Bücher des Autors gefielen mir besser. Also es ist kein schlechter Thriller, aber ich bin besseres gewohnt von diesem Autor.

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