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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

Das Solstasia-Turnier

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia von Roseanne A. Brown

Das Cover ist wirklich traumhaft schön mit den verschiedenen Grüntönen. Die kleinen Goldakzente um das Auge herum und auf dem Gesicht sowie die kleinen Sternchen auf dem Titel verstärken diesen Eindruck noch mehr. Der Schreibstil von Roseanne A. Brown ist sehr anschaulich und mit ihrer Geschichte führt sie uns in eine magisch angehauchte Welt angelehnt an die von Westafrika, nämlich in das Königreich Sonande.

Sowohl Königin Karina als auch Malik haben sehr gute Gründe, das sogenannte Turnier von Solstasia zu gewinnen. Die Zwänge der beiden werden gut beschrieben, so dass man mit ihnen mitfühlen kann. Ein schüchterner Protagonist und eine Protagonistin, die alles tut, um ihr Ziel zu erreichen. Doch ist die Geschichte wirklich so vorgeschrieben? Mir gefiel es, wie sich die beiden im Verlauf der Handlung weiter entwickelt und verändert haben. Das Ende war.... gemein. Denn nun bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

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Seelenhüter

Eliza Moore von Valentina Fast

Ich habe mich schon sehr auf die neue Reihe von Valentina Fast gefreut und meine Erwartungen sind erfüllt worden. Eliza lebt in Dublin und möchte seit dem mysteriösen Verschwinden ihres Vaters nichts mit der Liga zu tun haben. Aber dann brennt ihre Schwester durch und lässt die Liga hinter sich. Ausgerechnet Eliza soll ihre Rolle als Hüterin übernehmen.

Die Hüter - immer ein männlicher und ein weiblicher Hüter - müssen das Portal bewachen. Sie sind zudem Seelenpartner und in der Regel heiraten sie auch. Doch das möchte Eliza auf keinen Fall. Sie geht einen Vertrag auf Zeit ein, weil sie eigentlich nur wissen möchte, was mit ihrem Vaer passiert ist. Außerdem hat Conor sie gleich zu Beginn belogen, was kein guter Start ist. Eliza zur Seite steht ihre Freundin, die zu Elizas Überraschung auch zur Liga gehört. Ein spannender und fantastischer erster Teil mit viel Magie und so manch einem Rätsel und so einigen Überraschungen. Ich bin nun schon gespannt auf die Fortsetzung.

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Toller Kinderkrimi

Mord im Gewächshaus von Elizabeth C. Bunce

Das Cover lohnt definitiv einen zweiten Blick. Vor allem das Kleid von Myrtle Hardcastle, auf dem ein Gewächshaus abgebildet ist, während die scherenschnittartige Person eine Lupe in der Hand trägt. Ein Cover, das mit viel Liebe gestaltet wurde und deshalb neugierig auf die Geschichte macht. Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Myrtle Hardcastle erzählt.

Mytle ist zwölf Jahre alt, wird aber aufgrund ihrer Größe oft für jünger gehalten. Sie ist ein neunmalkluges Mädchen aus einer gut situierten Familie. Der Vater ist Staatsanwalt, die Mutter bereits verstorben. Die Geschichte spielt am Ende des 19. Jahrhunderts in dem kleinen Ort Swinburne. Aufgrund ihres Interesses für die Medizin - wofür sich auch ihre Mutter sehr interessierte - und ihres Charakters sowie der Vorliebe für Kriminalfälle hat sie Probleme mit Gleichaltrigen. Als die alte Nachbarin Miss Wodehouse verstirbt, vermutet außer Myrtle erst niemand einen Mord. Doch die Nachwuchsdetektivin ist nicht zu stoppen. Sie beginnt gemeinsam mit ihrer Gouvernante Miss Judson zu ermitteln.

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Nicht viel Neues

Four Houses of Oxford, Band 1 - Brich die Regeln von Anna Savas

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn der Klappentext und auch die Leseprobe waren vielversprechend. Außerdem habe ich mich auf Oxford als Handlungsort gefreut. Es fing auch gut an. Harper, die in Pflegefamilien aufgewachsen ist, erhält die Chance in Oxford zu studieren und hat auch noch eine Einladung zu der Studentenverbindung der Diamonds erhalten.

Vorher hat sie ominöse Briefe erhalten, die besagen, dass sie die Einladung annehmen muss. Jedem, der beitritt, wird die Chance bewährt, dass sich sein Herzenswunsch erfüllt. Und Harper ist klar, was sie möchte: sie möchte wissen, wer ihre Eltern waren. Doch dann wird es natürlich gefährlich. Ihre Freundin Cece studiert auch in Oxford, darf aber nicht wissen, was wirklich bei den 4 Farben geschieht. Dann trifft sie auch noch Finley wieder, der vor zwei Jahren urplötzlich verschwand. Eigentlich ist sie sauer auf ihn, fühlt sich aber immer noch von ihm angezogen. Erzählt wird die Geschichte vorrangig aus Harpers Sicht und immer wieder gibt es Kapitel aus der Sicht von Finley. Die Geheimnisse und Machenschaften der Diamonds, Spades, Cross und Hearts waren jedoch nichts Neues und ich hatte oft das Gefühl, solche Themenvariationen schon allzu oft gelesen zu haben. Oftmals verliert sich die Geschichte in Belanglosigkeiten und plätschert zu sehr dahin, dann passiert wieder urplötzlich etwas um dann wieder abzudriften. Nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet.

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Eine faszinierende Welt

A River of Royal Blood – Rivalinnen von Amanda Joy

Amanda Joy hat in ihrem Buch eine faszinierende Fantasywelt erschaffen, in der es neben Menschen noch die Fey, die Blutsvettern und die Khimaer gibt. Die Magie der Menschen zeigt sich auf unterschiedliche Weise. So kann Isa, die Schwester der Protagonistin, Licht und Gedanken manipulieren und sie macht auch rege Gebrauch davon.

Eva hingegen hat die Blut- und Knochenmagie der furchtbaren Reina geerbt, einer Königin, die vor hundert Jahren einen furchtbaren Krieg begonnen hat. Deshalb möchte Eva ihre Magie auch gar nicht nutzen. Allerdings wird sie bald 17 Jahre alt und dann müssen Isa und sie als Erbrivalinnen gegeneinander antreten und sich bis auf den Tod bekämpfen, denn es darf nur eine Thronfolgerin geben. Isa und auch ihre Mutter zeigen sehr deutlich, wie wenig sie von Eva halten und ihr Vater ist weit weg. Aber zum Glück hat sie in Falun, dem Anführer ihrer Leibgarde, einen guten Freund und auch weitere Verbündete kommen hinzu. Wir erfahren hier, wie Eva langsam ihre Magie erkundet und was es damit auf sich hat und auch die Geschichte hat so manch eine Überraschung zu bieten. Erzählt wird recht langsam, aber so lernen wir die Welt gut kennen. Am Ende gibt es zum Glück keinen allzu fiesen Cliffhanger, aber ich freue mich trotzdem schon auf eine Fortsetzung.

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Unterwegs mit Murmeltieren

Luyánta von Albrecht Selge

Jolantha ist genervt: von ihrer Familie, sowohl vom jüngeren als auch vom älteren Bruder, aber auch von ihren Eltern. Und von dem Wanderurlaub in den Bergen. Übernachtungen in Berghütten mit so vielen Menschen und menschlichen Ausdünstungen in einem Raum, die auch noch alle total begeistert sind.

Da schläft sie doch lieber im Waschraum. Doch auf einmal ist alles ganz anders, denn sie ist nicht Jolantha, sondern Luyánta und ist auf dem Weg in ein Abenteuer mit Murmeltieren, die froh sind, dass Jolantha endlich auf ihre Pfiffe reagiert hat und die sie schon lange zu kennen scheinen und nur auf sie gewartet haben. Sie muss auch gleich Kämpfe ausfechten. Sie ist mal das weiße Murmeltier, dann wieder Prinzessin und schaut anfangs erstaunt auf ihre Hände, die auf einmal Pfoten sind. Ein Fantasyabenteuer, auf das ich mich erst einmal einlassen musste. Zum einen lässt es sich Zeit, zum anderen wird viel vorausgesetzt und erst später erklärt. Auf jeden Fall ein ganz anderes Abenteuer als ich erwartet hatte. Constanze Becker trägt das lange Buch gekonnt vor und hat mir viele gute Hörstunden gegeben.

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Ein Reiseführer für jede Lebenslage

Das Fundbüro der verlorenen Träume von Helen Frances Paris

Dot arbeitet im Reisebüro an der Baker Street in London. Sie ist eher zufällig hier gelandet, hatte eigentlich ganz andere berufliche Pläne, aber das Leben verläuft eben nicht immer so wie gedacht. Dot ist sehr korrekt und freut sich immer, wenn Fundstücke ihrem Besitzer zurück gegeben werden können.

Eines Tages kommt Mr Appleby zu ihr. Er vermisst die auf dem Cover des Buches abgebildete Tasche, vor allem jedoch das darin befindliche Portemonnaie, weil es seiner verstorbenen Frau gehört hat. Ein Teil der Geschichte dreht sich zwar auch um dieses Fundstück, aber im Zentrum steht Dot, die sich immer wieder mit ihren Eltern und ihrer Schwester auseinandersetzt und in die Vergangenheit schweift und überlegt, was sie hätte anders machen können. Sie lebt sehr zurückgelassen und liebt es liegen gebliebene, nicht abgeholte Reiseführer zu lesen und in Gedanken zu reisen. Das Buch entwickelt sich anders als ich dachte und vor allem ist es viel ernster und hat mich an manch einer Stelle zum Nachdenken gebracht. Julia Meier hat eine angenehme Stimme, die gut zu diesem Buch passt.

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Viel Idealismus

Selbstversorgung von Marie Diederich

Schon bei dem Cover, auf dem die Autorin mit dem Huhn auf dem Kopf zu sehen ist, hatte ich ein Lächeln im Gesicht. Selbstversorgung - ja, das ist im Moment sehr im Trend und interessiert mich. Das Buch ist gut geschrieben und reich bebildert und bei den tollen Fotos bekommt man schon Lust. Allerdings ist eine komplette Selbstversorgung nicht möglich, wenn man zum einen nicht das passende Grundstück hat (es muss recht groß sein und außerdem muss Tierhaltung erlaubt sein) und zum anderen schlichtweg die Zeit für ein solches Vollzeitprojekt fehlt.

Aber diesen Traum zu lesen ist trotzdem interessant. Vor allem lustig, denn die Autorin hat viel Humor, denn wie kommt man auf die Frage, ob man schon mal mit Hühnern geduscht hat oder dass man Kleidung streicheln sollte. Hier wird sogar das Saatgut selbst herangezogen. Am besten haben mir noch die Rezepte am Ende des Buches gefallen; von denen werde ich bestimmt so einige noch ausprobieren. Fazit: ein tolles Buch mit Erfahrungswerten zum Nachlesen, aber in der Umsetzung eher problematisch.

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Ein merkwürdiger Ort

Ancora von Colin Hadler

Romy und ihr Freund Aurel sowie ihr bester Freund Jannis begeben sich auf eine Auszeit der besonderen Art. Jannis hat den Ort Ancora und seine Geschichte auf einer website entdeckt. Ein Ort, der abgeschieden liegt und dessen Bewohner sich selbst versorgen. Ein Ort, in dem die Geschichte stehen geblieben ist.

Romy hofft, hier Ruhe zu finden für das Verfassen ihrer Gedichte. Aurel hingegen möchte seiner Freundin Romy wieder näher kommen und ist genervt, dass auch Jannis mit von der Partie ist. Eine überaus komplizierte Ausgangssituation also. Und dann ist auch noch der Autoschlüssel verschwunden bevor sie überhaupt im Dorf angekommen ist. Und auch dort ist alles sehr mysteriös. Vor allem Romy merkt schnell, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Recht schnell verlässt der Roman dann den Bereich der Realität und es wird immer mehr zu einem Fantasybuch mit einer merkwürdigen Zeitschleife und Ereignissen, die vor allem Romy verändern und involvieren. Allerdings hätte der Roman ein wenig mehr Straffung vertragen können und auch mehr Spannung. Lediglich am Ende wird das Tempo etwas angezogen, bis dahin plätschert für mich die Handlung leider etwas zu sehr dahin.

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Spannender Abschluss

Violas Versteck von Marc Raabe

Auch das Cover des abschließenden Bandes dieser Reihe um den Ermittler Tom Babylon finde ich wieder sehr gut gestaltet. Im Grunde genommen recht schlicht, aber gerade deshalb von so großer Aussagekraft. Es wird wieder einmal sehr persönlich in diesem letzten Fall für Tom Babylon. Denn es taucht auf einmal ein Foto seiner Schwester Viola auf, die bereits als Kind verschwunden ist.

Lebt Vi doch noch, nach nunmehr 20 Jahren? Der Hinweis stammt von seinem Vater, der jedoch kurz darauf ums Leben kommt. Eine atemberaubende Suche beginnt. Tom vermutet, dass sein - allerdings zurzeit inhaftierter - ehemaliger Chef Bruckmann dahinter steckt. Doch wie konnte er dies bewerkstelligen? Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich hier ab, denn zu Beginn hat Tom einen Gedächtnisverlust erlitten und so wird die Spannung auf einem hohen Niveau gehalten. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hoffe, bald gibt es spannenden Nachschub von Marc Raabe.

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