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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

Potpourri

Blumen, Kohl & Rock'n'Roll von Anja Klein

Ein toller Buchtitel und auch wenn ich keinen Schrebergarten, sondern einen kleinen Hausgarten besitze, war ich neugierig. Denn ich finde es gut, wenn mal "etwas schief gehen darf" und ich habe auch nicht immer so viel Zeit für den Garten. Darum mag ich die unkomplizierten Vorschläge, zum Beispiel, den Lavendel nur einmal im Jahr zu schneiden.

Allerdings steckt auch in Anjas Garten superviel Arbeit, auch wenn die Autorin es gerne immer wieder runterspielt. Aber dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen und mir vor allem angeschaut. Neben tollen Fotos gibt es auch viele Illustrationen. Immer wieder Tipps und auch mal ein Rezept wie Süßkartoffel-Gnocchi mit Spargel - das werde ich in der Spargelsaison bestimmt einmal ausprobieren. Die Imkerei wird auch vorgestellt und auch eine Erläuterung zum Wachsgießen für die eigenen Kerzen, aber das ist ein Projekt, an das ich mich wohl nicht wagen werde.
Schöne Inspirationen, manche sind mir zu ambitioniert, andere passen gut für mich. Mal schauen, was ich im Frühling umsetzen werde.

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Magisch

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme von R.L. Ferguson

Lucy kann mit ihrer Magie Glas in magische Dinge verwandeln, so hat sie zuletzt einen Löffel entwickelt, der sich verfärbt, wenn jemand lügt. Allerdings braucht sie für diese Herstellung einen Tropfen Aether und der wird streng zugeteilt und zu Hause darf sie keinen Aether haben. Bei ihrer Ausbildung dürfen sie natürlich schon Aether in geringen Mengen verwenden.

Ihr Freund Renly hingegen stellt aus Holz faszinierende, magische Dinge her, die allerdings nicht immer so richtig funktionieren.
Ganz toll fand ich aus Patches, ein kleines Patchworkstofftier, das Lucys verstorbener Vater für sie hergestellt hat. Der kleine Kerl ist einfach knuffig, auch wenn er nicht sprechen kann mit seinem aufgenähten Mund, so ist er dennoch sehr kommunikativ.
Es startet also alles aufregend, denn zum ersten Mal stellt Lucy auf der Wintermesse etwas aus, nämlich ihren Löffel.
Aber dann wird aus dem wunderbaren Tag genau das Gegenteil, denn Lucys Oma verschwindet, sie wird vor Lucys Augen entführt.
Zu der Suche gesellen sich noch zwei weitere Kinder und das Magiesystem wird gut nach und nach erklärt. Es gibt so einige eklige Momente - aber dazu möchte ich nichts verraten.
Eine wunderbare, phantasiereiche Geschichte mit viel Action und tollen Charakteren.
Und das Ende macht neugierig auf die Fortsetzung.

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Baxter Kincaid

Racheritual von Ethan Cross

Ich habe bereits einige Bücher von Ethan Cross gelesen, die ich allesamt sehr spannend und originell fand und somit war ich auch sehr erfreut, dass es eine neue Reihe aus seiner Feder gibt.
Und auch dieses Mal geht es um einen Serienmörder und einen ungewöhnlichen und interessanten Ermittler hat Cross mit Baxter Kincaid auch geschaffen.

Hohes Spannungspotenzial, das gut gehalten wird, überraschende Wendungen, interessante Details, vor allem aus der nordischen Mythologie, werden in den Thriller eingebunden.
Baaxter Kincaid geht gerne ungewöhnliche Wege und gibt so schnell nicht auf, lässt sich nicht unterkriegen und gibt alles, um den Ravenkiller aufzuspüren und ihn zu fassen.
Ethan Cross hat somit nach Ackerman Junior einen guten neuen Ermittler erschaffen - was schwierig ist, denn Ackerman ist einfach unvergleichlich, aber Baxter hat auch das gewisse Etwas und ich freue mich auf weitere Fälle mit ihm.

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Wunderbar

We free the Stars von Hafsah Faizal

Es ist zum Glück noch nicht so lange her, dass ich den ersten Teil dieser Dilogie gelesen habe und ich habe mich gefreut, schon so bald wieder in dieses orientalische angehauchte Setting einzutauchen.

Arawiya muss gerettet werden und die Magie muss zurück gebracht werden.
Zafira, die Jägerin, hat einen anderen Kampf auszufechten als Nasir, der Prinz des Todes und ich mochte beide Protagonisten gerne.

Mir hat es auch gefallen, dass hier nicht ständig die Romanze im Vordergrund stand, sondern hier auch noch so einiges passiert, denn immerhin muss die Welt gerettet werden.
Der Schreibstil von Hafsah Faizal hat für mich eine ganz besondere, eigene Magie und ich konnte tief in diese Geschichte eintauchen und die Welt um mich herum vergessen.
Für mich lässt dieser Abschlussband keine offenen Fragen und mit leisem Bedauern verlasse ich nun diese Welt wieder.
Ein Buch, das sich positiv abhebt von der Menge.

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Spannend und unvorhersehbar

Dynasty of Hunters, Band 1: Von dir verraten (Atemberaubende, actionreiche New-Adult-Romantasy) von P. J. Ried

Laelia de bleu ist die einzige Tochter der Hauptfamilie der de Bleu. Es ist üblich, dass die jungen Adligen bei der Jagd auf der Insel Arc-en-Ciel mitmachen. Was dort genau geschieht, wissen sie nicht, denn alle, die dort waren, können und dürfen nicht darüber reden. Laelia und ihre Cousine Astoria bereiten sich seit Jahren auf dieses Ereignis vor, aber dann geschieht das Unfassbare: Laelia muss als Gejagte auf die Insel und ausgerechnet ihr Freund Laurent ist ihr Jäger.

Die fünf Adelsfamilien zeichnen die Gejagten mit ihrer jeweiligen Farbe und machen sich diese damit hörig und untertan. Eine grausame Idee.
Aber dieses Mal verläuft die Jagd ganz anders als gedacht und das Buch nimmt viele unerwartete Wendungen und hat durchaus auch kritische Passagen.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben fast alle Stärken, aber auch Schwächen. Es gibt so manch eine schwierige Entscheidung zu fällen oder auch Positionierung zu treffen.
Es fällt mir schwer, weiter auf das einzugehen, was mir besonders gut gefiel, ohne zu spoilern, denn die Geschichte baut sich langsam auf.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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Toller Auftakt

We hunt the Flame von Hafsah Faizal

Schon "A tempest of Tea" von Hafsah Faizal konnte mich für sich gewinnen; vor allem, weil es sich von der Menge abgehoben hat und somit war ich gespannt auf "We hunt the Flame", das auch wieder mit einem beinahe magischen, wunderbaren Cover aufwarten kann.
Die Jägerin Zafira hat mir gut gefallen, sie ist eine stark Frauenpersönlichkeit mit Charakter.

Definitiv keine, die man einfach in eine Schublade einordnen kann.
Aber auch Nasir ist gut gezeichnet und nicht so klischeehaft. Besonders der Zwiespalt, in dem er steckt, wird gut deutlich.
Erzählt wird die Geschichte aus diesen beiden Perspektiven.
Die Einordnung in die Mythologie aus 1001 Nacht hat mir gut gefallen, auch wenn diese Geschichte ihren ganz eigenen Charme entwickelt. Die vielen Beschreibungen machen die Handlung greifbarer und die Landschaften sind vor meinem inneren Auge entstanden.
Die Leser*innen erwartet eine spannende, actionreiche und emotionale Geschichte, die immer wieder mit Überraschungen aufwartet.
Auf die Fortsetzung bin ich natürlich nun sehr gespannt.

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Zurück ins Graphische Viertel

Das Haus der Bücher und Schatten von Kai Meyer

Und wieder begibt sich der Autor Kai Meyer mit seinem Buch ins Graphische Viertel nach Leipzig, das wieder einmal so anschaulich beschrieben wird, dass ich jedes Mal traurig bin, dass dieses einzigartige Viertel so nicht mehr besteht.
Die Hauptzeitebene spielt sich im Jahr 1933 ab, zu Beginn der Herrschaft der Nationalsozialisten.

Weil der ehemalige Polizist Cornelius Frey sich den Nazis nicht beugen wollte, arbeitet er als Nachtwächter. Als er ein Mädchen rettet, das kurze Zeit später ermordet wird, zusammen mit einem ehemaligen Kollegen von ihm, springt er über seinen Schatten und fängt wieder bei der Polizei an, um zu ermitteln, muss aber gut aufpassen, dass er dem neuen Regime nicht zu nahe kommt.
Unterbrochen wird diese Geschichte durch eine weitere, die ungefähr zwanzig Jahre früher spielt. Eine Lektorin und ihr Verlobter fahren zu einem Autor zu einem abseits gelegenen Gutshof in Lettland, es ist Winter, eiskalt und geht hier alles mit rechten Dingen zu oder gibt es hier paranormale Erscheinungen? Aschenbrand hält Paula hin, dabei ist sie extra angereist, um sein neues Buch mitzunehmen.
Die beiden Geschichten nähern sich immer mehr aneinander an und verweben sich zu einer einzigartigen Geschichte.

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Schwächer

Der Krimidinnermord von Colleen Cambridge

Bereits der dritte Fall für Phyllida, die patente Haushälterin von Agatha Christie. Da Agatha und ihr Mann nicht zu Hause sind, nimmt Phyllida die Einladung der neuen Nachbarn zu einem Krimidinner an. Obwohl sie dazu gar keine Lust hat, denn im Haus gibt es mal wieder sehr viel zu tun und vor allem erwartet sie die Lieferung des neuen Staubsaugers, eines ganz neuen Geräts und da möchte sie auf keinen Fall, dass der Butler ihr dazwischenfunkt, mit dem es wie immer ein gewisses Kompetenzgerangel gibt.

Also fährt Phyllida zu diesem Krimidinner, bei dem es wohl darum gehen soll, einen nachgestellten Mord aufzuklären. Das Problem ist allerdings, dass der Mord tatsächlich geschieht und nicht nur gespielt ist. Aber wer war es? Natürlich ermittelt Phyllida und der Inspektor kommt erst sehr spät.
Es war ein schönes Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren, eine interessante Geschichte wie immer. Aber: die Auflösung hat mir dieses Mal gar nicht gefallen, da sie nicht wie sonst ein Aha-Moment war. Das hat meine Freude ein wenig getrübt, aber dennoch habe ich die Reihe gerne gelesen und bin schon neugierig auf den nächsten Fall.

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Zeitmanipulation

Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota

Himari, vermutlich ungefähr zwölf Jahre alt, war als junges Kind ein Wunderkind am Klavier, aber nach einem Unfall ist sie zurück nach Japan gekommen und muss nun in Sapporo auf eine neue Schule. Das bereitet ihr große Kopfschmerzen, aber dann hat sie eine wunderbare Begegnung auf dem Schulweg mit einer Frau, die ihr Mut macht.

Als Himari am nächsten Tag jedoch das Haus nicht wiederfindet, macht sie sich auf die Suche nach dem Café, von dem die Frau gesprochen hat und so lernt Himari das Café Tacet kennen, in dem sie viel Zeit verbringt.

Die ersten beiden Abschnitte mochte ich und habe mich gut darauf einlassen können, auch wenn der Klappentext eine andere Geschichte suggeriert hat. Das letzte Drittel hingegen hat mich enttäuscht. Der Schreibstil ist recht einfach, es gibt relativ viele Begegnungen mit Personen, die dann wieder aus dem Fokus verschwinden.

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Wieder sehr spannend

Blutbuße von Viveca Sten

Auch der dritte Fall mit Hanna Ahlander, der uns bis an den Polarkreis mitnimmt, hat mir richtig gut gefallen und die Spannung war immer spürbar - genauso wie die Kälte dort im hohen Norden.
Daniel Lindskog ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Dieses Mal geht es um den Mord an Charlotte Wretlind, die ermordet in ihre Hotelsuite gefunden wurde.

Lag es an ihren Plänen für das alte Hotel, das sie abreißen lassen und ein neues Luxushotel an seiner Stelle aufbauen zu lassen? Aber es bleibt nicht bei der einen Toten und die Zeit drängt für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog.
Man kann das Buch sicherlich auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber es gibt eben eine durchgehende Hintergrundgeschichte, die zumindest mich beinahe genauso interessiert, wie ein neuer Fall.
Ein wieder überaus spannender Fall, toll erzählt und in einem interessanten Gebiet. Ich kann dieses Buch und die gesamte Reihe nur empfehlen.

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