Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tweedledee:
spannende Fortsetzung
Der Sturm: Vergraben von Karen Sander
Nachdem die Strand-Trilogie abgeschlossen ist geht es weiter mit den bekannten Ermittlern. "Der Sturm - Vergraben" ist Teil vier der Reihe und erster Teil der Sturm-Trilogie.
Worum geht es diesmal? Schauplatz ist natürlich wieder die Ostsee. Das Team um Tom Engelhardt ermittelt in einem länger zurückliegenden Fall.
Nach einem Sturm werden Knochen an der Steilküste gefunden, die viele Jahre im Sand verborgen waren. Die Ermittlungen laufen an und recht schnell gibt es Hinweise zu einem Serienkiller, der vor 30 Jahren mordete und nie gefasst wurde: dem Darß-Ripper. Gehen auch diese Opfer auf sein Konto? Mascha Krieger unterstützt das Team mit ihren Kenntnissen, sie ist immer noch auf der Suche nach ihren Wurzeln.
Nachdem ich die Strand-Trilogie verschlungen hatte, war ich auf den neuen Fall schon sehr gespannt. Ich habe mich gefreut auf die bekannten Ermittler zu treffen, fast wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und super lesbar, er lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Ich konnte mit den gut gezeichneten Figuren mitfiebern. Mit jedem Teil der Reihe gewinnen sie an Tiefe, Tom und Mascha sind einfach sympathisch.
Die Story ist fesselnd, zumal es in die Vergangenheit kurz vor der Wende geht und Maschas Vater auch eine Rolle spielt. Das Privatleben wird angerissen, nimmt aber nicht zu viel Raum ein, der Fokus liegt auf dem Fall. Für mich die genau richtige Balance. Der Plot ist spannend, wir haben auch die Sichtweise eines Täters und die Handlung an einem unbekannten Ort.
Am Ende bleibt natürlich viel offen, da es sich um eine Trilogie handelt. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung.
Fazit: Hier passt alles. Tolle Charaktere, fesselnde Handung und viel Spannung.
spannender vierter Fall
Grenzfall - In den Tiefen der Schuld von Anna Schneider
Im vierten Fall für Alexa Jahn und Bernhard Krammer geht es wieder spannend zu. Schon am Ende des letzten Bandes ließ sich erahnen, dass Krammers Kollegin Roza im Mittelpunkt stehen wird.
Roza ist verschwunden, in ihrer Wohnung findet Krammer eine Leiche. Eine männliche Leiche, die eine Tauchermaske trägt und mit Blumen förmlich aufgebahrt wurde.
In der Tauchermaske findet sich eine mysteriöse Botschaft, die auf eine "Krisztina" hinweist. Was hat Roza mit der Leiche zu schaffen, wieso ist sie verschwunden?
Krammer bekommt tatkräftige Unterstützung von seiner Tochter Alexa und deren Kollege Florian Huber, da Rozas Spuren nach Deutschland weisen. Krammer ist hin und her gerissen, er zweifelt an Roza. Ist sie auf der Flucht? Oder versteckt sie sich? Alles scheint möglich.
Wir haben wechselnde Perspektiven, die Handlung rollt sich aus Alexas und Krammers Sicht auf, wobei die Tochter-Vater-Problematik gut herausgearbeitet ist und beiden Protagonisten mehr Tiefe verleiht. Eine weitere Sichtweise geht in die Vergangenheit zurück, nach Ungarn, die Identität der Person wird erst gegen Ende gelüftet.
Durch die wechselnden Perspektiven ist die Handlung immer fesselnd, man kann sich seine eigenen Gedanken machen und spekulieren, was hinter Rozas Verschwinden steckt. Zum Ende hin wird es dramatisch spannend.
Ich habe das Buch in kurzer Zeit ausgelesen, sympathische Charaktere, ein flüssiger Schreibstil und jede Menge Spannung machen das Buch zu einem Pageturner. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
solider Krimi
Kant und das Leben nach dem Tod von Marcel Häußler
Schauplatz München und Umgebung: Nähe der A8 werden Leichenteile gefunden, die wohl längere Zeit tiefgekühlt waren. Hauptkommissar Kant und sein Team ermitteln und erste Erkenntnisse führen sie ins Stadtviertel Hasenbergl zu einer anonymen Hochhaussiedlung.
In einem weiteren Strang lernen wir Toni kennen, die ihre Kindheit und Jugendzeit mit ihrer Mutter in Portugal verbracht hat.
Nach deren Tod strandet sie in München bei ihrem Großvater den sie eigentlich gar nicht kennt. Ihr Großvater wohnt in eben jener anonymen Hochhaussiedlung, in der Kant ermittelt.
"Kant und das Leben nach dem Tod" ist der dritte Teil der Reihe, für mich war es der erste. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, kann er natürlich als Standalone gelesen werden, es es empfiehlt sich aber wohl, auch die vorherigen Bände zu kennen. Denn mir fiel es ohne Vorwissen nicht leicht, mit den Ermittlern warm zu werden. Sie blieben für mich viel zu blass, als dass ich hätte richtig mitfiebern können. Eigentlich schade, denn in den meisten anderen Reihen werden die Ermittler ausreichend umrissen, so dass man auch als Quereinsteiger mit den Charakteren warm wird.
Die Handlung ist definitiv gut mit einem wichtigen Thema: alte Menschen, die einsam sind und vergessen werden. Was die Ermittlungen angeht hatte ich leider viel zu früh den richtigen Riecher, so dass die Auflösung für mich keine Überraschung mehr war. Die Ermittlungsarbeit ist authentisch beschrieben, die vielen Befragungen, das Klinkenputzen. Auch die anonyme Siedlung hatte ich bildlich vor Augen. Austauschbar, die gleichen Betonklötze wie man sie in jeder größeren Stadt findet. Münchner Flair kam leider nicht auf.
Fazit: Wichtiges Thema, für mich leider zu vorhersehbar. 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.
sehr genialer Thriller
Stille Falle von Anders de la Motte
Kriminalinspektorin Leo Asker ermittelt in dem Fall von einem verschwundenen Paar. Nach dem letzten Instagram Post fehlt von Smilla Holst und ihrem Freund Malik Mansur jede Spur. Noch während die Ermittlungen am Anfang stehen, kommt überraschend Leos ehemaliger Lover ins Team, der Stress ist vorprogrammiert.
Nach einem Eklat wird Leo kurzerhand "befördert" und in eine Abteilung versetzt, von der sie noch nie gehört hat. Im Stock "Minus 1" erwartet sie die Abteilung für hoffnungslose Fälle, der Name ist Programm. Denn die Ermittler wirken ebenso hoffnungslos und skurril, wie die Fälle, um die sich keine andere Abteilung kümmern möchte.
Leo macht sich mit den Fällen vertraut und entdeckt recht schnell, dass der letzte Fall, an dem ihr Vorgänger gearbeitet hat, etwas mit dem verschwundenen Paar zu tun haben muss. Unerwartete Hilfe bekommt Leo von ihrem alten Jugendfreund Martin Hill, den sie seit damals nicht mehr gesehen hat.
Wow "Stille Falle" ist für mich ein Jahreshighlight, hier stimmt einfach alles. Durch das Thema Urban Exploring und Lost Places ist der perfekte Rahmen geschaffen für den Troll, der sich nachts heimlich in fremde Häuser schleicht und ihre Bewohner beobachtet und der ein Versteck in den Bergen hat.
Leo ist eine interessante Figur mit Hintergrund, ebenso Martin Hill. Als Frau hat es Leo in der von Männern dominierten Polizeiumgebung nicht leicht, sie kämpft gegen alle Fronten. Die Beschreibung, wie sie in ihrer neuen Abteilung ankommt und ihre verschrobenen Kollegen kennenlernt fand ich besonders gelungen, ich hatte die schrägen Typen bildlich vor Augen.
Der Plot ist wahnsinnig spannend durchdacht, ich habe das Buch fast in einem Rutsch verschlungen. Ein richtiger Pageturner.
Fazit: Sehr genialer Auftakt zu einer neuen Reihe, bitte mehr davon!
Gerechtigkeit schaffen
Monster von Nele Neuhaus
Der elfte Band der Taunus-Reihe von Nele Neuhaus ist so komplex wie brisant. Es ist Winter, kurz vor Weihnachten, als die 16jährige Larissa vermisst wird. Am nächsten Tag wird sie erdrosselt hinter einem Marienaltar bei einem Feld gefunden. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ermitteln in dem Fall.
Die DNA-Auswertung ergibt einen Treffer. Der afghanischer Asylbewerber, Farwad M. soll zunächst als Zeuge befragt werden, doch er ist verschwunden. Hat er sich abgesetzt? Eine mediale Hetzjagd läuft an, die Gemüter erhitzen sich.
Während die Ermittlungen noch laufen, kommt der nächste Fall. Auf einer Landstraße wird ein Mann von einem Auto erfasst, der von Bisswunden übersät ist. Es lief völlig panisch auf die Straße, offensichtlich auf der Flucht. Mit beiden Fällen haben Pia, Oliver und das Team alle Hände voll zu tun.
Auf die bekannten Charaktere zu treffen, war wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Die Story ist von Anfang an fesselnd und hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Gut ausgearbeitete Charaktere, ein komplexer Plot, die perfekten Zutaten für einen Pageturner. Leider bedient die Autorin dann doch Stereotype Vorstellungen, das Privatleben der Ermittler nimmt etwas zu viel Raum ein und die Präsentation von Larissas Mörder kommt hoppladihopp. Nach den ausführlichen Ermittlungen mit einigen Verdächtigen wurde der Täter "aus dem Hut gezaubert", was für mich nicht stimmig war.
Dafür ist der andere Fall absolut schockierend und geht nah, er mutiert zum Hauptfall und die Aufklärung von Larissas Tod wird zweitrangig. Hier gibt es viel Spannung und Action. Ein Thema, das nachdenklich macht.
Fazit: Komplexer Krimi mit Spannung und Action.
toller Auftakt der Reihe
Der Achte Tag von Dianne K. Salerni
Der 13jährige Jax muss nach dem Tod seines Vaters zu seinem Vormund Riley ziehen. Riley selbst ist erst 18, Jax hat ihn nie zuvor gesehen und versteht nicht, wieso sein Vater Riley das Sorgerecht übertragen hat. Viel lieber wäre er bei seiner Tante geblieben. Das Leben bei Riley ist für Jax schwierig, denn Riley kümmert sich wenig um ihn, Jax muss einkaufen und sich weitestgehend selbst versorgen.
Nach der Schule kümmert sich Jax um eine ältere Nachbarin, holt für sie Bücher aus der Bibliothek oder erledigt Einkäufe.
Als Jax nach seinem 13. Geburtstag an einem Donnerstag aufwacht spürt er sofort, dass etwas nicht stimmt. Das Haus scheint verlassen, auf der Straße sind keine Menschen, keine Autos zu sehen. Sofort kommen Jax all die Filme über Zombies in den Sinn. Ist er der einzige, der eine Katastrophe überlebt hat? Als er am Freitag aufwacht kann er es nicht fassen: alles scheint normal zu sein, die Menschen sind wieder da, er geht in die Schule. Und erfährt: es ist Donnerstag. Dabei weiß Jax genau, dass er den Donnerstag gestern in einer verlassenen Welt erlebt hat.
Nach einer Woche geschieht das gleiche Phänomen, zwischen Mittwoch und Donnerstag ist ein weiterer menschenleerer Tag. Doch diesmal trifft er Riley und dieser klärt ihn über den 8. Tag auf. Den Tag zwischen Mittwoch und Donnerstag, den nur wenige Menschen erleben. Jax lernt Evangeline kennen, die nur an den achten Tagen lebt und erfährt, dass es eine dunkle Bedrohung für die gesamte Menschheit gibt.
Wow, was für ein starker Einstieg in die Reihe um Jax. Die Autorin schreibt wunderbar flüssig und detailreich, die Charaktere kommen plastisch rüber. Die meisten sind auch sympathisch, von den Bösewichten einmal abgesehen. Im Vordergrund steht Jax, dessen Weltbild mal eben komplett über den Haufen geworfen wird. Geheimnisse, die fast über sein Verständnis gehen und mit denen er fortan leben muss. Er muss Gefahren überstehen und lernen, wem er trauen kann und wem nicht. Man erlebt wie er reift und sich die Beziehung zu Riley langsam ändert.
Die Idee zur Story hat mir wahnsinnig gut gefallen, so viel Magie, Mythen und fantastische Geheimnisse, ich war von der Handlung und den Charakteren fasziniert.
Fazit: Definitiv ein Fantasy-Highlight 2023, ich kann es kaum abwarten, bis es weiter geht.
anders als erwartet
Das Nachthaus von Jo Nesbø
Richard ist 14 und lebt in der Kleinstadt Ballantyne, er ist der typische Außenseiter. Als sein Freund verschwindet, gerät Richard in den Fokus der Polizei, da er der letzte war, der ihn gesehen hat. Richards Erklärungen glaubt ihm niemand, zu fantastisch sind sie, um glaubwürdig zu sein. Richard bleibt nur übrig, selbst auf Spurensuche zu gehen.
Seine Recherchen führen ihn zu einem geheimnisvollen Mann, der vor vielen Jahren in Ballantyne gelebt hat und im Nachthaus wohnte.
Nachdem ich das Buch beendet habe, lässt mich die Geschichte zwiespältig zurück. Einerseits hat mir die Idee gefallen, mich an Werke von Stephen King erinnert. Allerdings ohne an Kings geniale Figurenzeichnung heranzukommen und den subtilen Horror zu transportieren. Dazu ist das Buch, verglichen mit Kings Werken, auch zu kurz.
Der Schreibstil ist wie gewohnt klasse, ich fand die Idee gut, der Autor baut auch Twists ein, die überraschen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wohin diese Geschichte führt. Die Erklärung ist schlüssig und hat mich auch überzeugt.
Trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas. Ein Punkt ist für mich definitiv die Figurenzeichnung, die ausführlicher hätte ausfallen können. Ich könnte mir das Buch aber sehr gut verfilmt vorstellen.
Fazit: Fantasy-Horror-Thriller mit überraschender Auflösung.
grausam, blutig, spannend
Agonie von Lea Adam
Nach "Stigma" ist dies der zweite Fall für Milo und Vincent und genauso blutig, brutal und grausam wie der erste Fall.
Worum geht es? Mira Mönchshagen, eine Influencerin, die sich für das Tierwohl einsetzt und schonungslos über die grausamen Zustände in deutschen Schlachthöfen berichtet, wird bestialisch ermordet.
Wie ein Stück Vieh im Schlachthof, so hängt sie ausgeweidet in ihrem Loft. Während Milo und Vincent noch am Anfang ihrer Ermittlungen stehen, gibt es eine weitere Leiche, ebenfalls ausgeweidet. Jetzt ist klar, dass hier Jemand Rache nimmt und weitere Tote folgen werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Ein gut gewähltes Thema, das die Autorinnen hier thematisieren. Der Fleischkonsum, der für die meisten Konsumenten gedankenlosen Genuss bedeutet und immer billiger sein muss, der auf der anderen Seite unendliche Grausamkeit und Tierleid hervorbringt. Die Skandale um Schlachthäuser sind mit schöner Regelmäßigkeit in den Medien, aber viel zu schnell wieder vergessen. Hier werden geschickt die schockierenden Fakten mit der fiktiven Handlung verknüpft, ein Thema das nicht kalt lässt.
Die Figuren gewinnen an Tiefe, Milos Privatleben nimmt einiges an Raum ein, was für mich aber ok war. Vincent macht eine ziemliche Wandlung durch, das ging mir etwas zu schnell um überzeugend zu sein. Nichtsdestotrotz habe ich mich gefreut, das sympathische Duo wieder bei einem Fall zu begleiten, der es in sich hat. Auch wenn das Motiv schnell klar ist, da es auch Abschnitte aus Sicht des Täters gibt, war die Handlung dennoch fesselnd und spannend. Was auch vor allem an dem genialen Schreibstil und den Protagonisten liegt.
Fazit: Gelungener zweiter Teil, ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.
komplexer Thriller
Stunde um Stunde von Candice Fox
"Stunde um Stunde" von Candice Fox spielt in LA. Lynette Lamb hat ihren ersten Tag beim LAPD und wird direkt gefeuert. Indirekt trägt sie Schuld daran, dass Detective Charlie Hoskins, der seit fünf Jahren undercover arbeitete, enttarnt wurde und fast gestorben ist. Lynette will nur eines, wieder zurück in den Job.
Als die Eltern der achtjährigenTilly Delaney, die vor zwei Jahren spurlos verschwand und deren Fall ad acta gelegt wurde, das forensische Labor der Strafverfolgungsbehörden besetzen und Geiseln nehmen, ist das die Chance für Lynette, zu beweisen was sie kann. Hoskins und Lamb werden zu einem ungleichen Ermittlerteam, das den alten Fall von Tilly neu aufrollt. Die Zeit ist ihr Feind, denn mit jeder verstrichenen Stunde vernichten Tillys Eltern wichtige Beweismittel.
Der Thriller punktet durch den Schreibstil und die Protagonisten, ist allerdings ein Slowburner. Ich habe einige Zeit gebraucht, um in der Handlung wirklich anzukommen. Der Plot ist dicht, hat verschiedene Handlungsstränge und die Spannung baut sich nur langsam auf. Ab einem gewissen Punkt entwickelte sich aber ein Suchtfaktor und ich hätte das Buch am liebsten gar nicht mehr beiseite gelegt.
Das Team aus Lynette Lamb und Charlie Hoskins ist wirklich genial. Unterschiedliche Charaktere, die unfreiwillig zu einem Team werden, sich erst nicht leiden können und sich dann doch annähern. Die Handlung an sich hat mich überrascht, die akribischen Recherchen von Lamb und Hoskins führen zum Ziel und bringen die Wahrheit ans Licht. Mit dieser Auflösung hätte ich nicht gerechnet.
Fazit: Komplexer Thriller mit interessanten Ermittlern. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
fesselnder Thriller
Kaltblütige Lügen von Karen Rose
Schauplatz San Diego: Detective Kit McKittrick und ihr Partner Bas bekommen einen anonymen Anruf. Der Anrufer weist sie darauf hin, dass in einem Stadtpark eine Leiche begraben sein könnte. Als die Polizei nachforscht findet sie tatsächlich ein Grab. Eine junge Frau liegt mit pinkfarben Handschellen gefesselt in der Erde.
Ein weiteres Opfer eines Serienkillers, auf dessen Konto schon einige Morde gehen, die bis zu 15 Jahre zurückliegen. Die ermordeten Frauen sind immer jung und blond, die pinken Handschellen sind sein Markenzeichen. Kit und Bas ermitteln und hoffen, dem Mörder endlich auf die Spur zu kommen.
Mein erster Thriller von Frau Rose und gleich ein Volltreffer. Man merkt sofort, dass sie ihr Handwerk versteht. Angefangen beim Schreibstil und der grandiosen Personenzeichnung. Hier hat wirklich jeder Profil, Eigenschaften oder einen Hintergrund, die die Person unverwechselbar machen. Die Zeichnung ist liebevoll, es gibt jede Menge Sympathieträger. Vor allem Kit und Sam waren mir sympathisch, aber auch Kits Familie, die so liebevoll miteinander umgeht.
Der Plot ist dicht gewebt und absolut nicht zu durchschauen, dazu ist die Spannung fast permanent auf hohem Niveau.
Fazit: Was für ein genialer Thriller, ich bin absolut begeistert und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.











