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Rezensionen von begine:
Der Pfarrer ermittelt
Schwedische Familienbande von Marianne Cedervall
Der Roman „Schwedische Familienbande“ von der schwedischen Schriftstellerin Marianne Cedervall liest sich gut.
Es ist der erste Teil der Ein Fall für Pfarrer Samuel Willians Reihe
Der Pfarrer Samuel Williams wird aus der Stadt aufs Dorf versetzt. Er ist anfangs nicht so begeistert. Gleich findet er auf dem Friedhof einen Toten.
Er beteiligt sich an der Tätersuche, aber die Kommissarin ist nicht immer begeistert.
Pfarrer Samuel ist schon eine Type. Er unterhält sich mit seinem Boss und Gott antwortet sogar. Naja das ist ganz nett, aber nicht unbedingt nötig.Seine Gefühle hat er auch nicht immer im Griff.
Dieser Krimi ist nicht so brutal, das gefällt mir. Man erfährt mehr persönliches der Personen. Die Autorin hat das Wetter und die verschiedenen Sprachen der Gegend sehr plastisch gestaltet.
Nach dem Ende, interessiert mich auch die nächste Folge.
Aserbaidschan Anfang des 20. Jahrhunderts
Kaukasische Tage von Banine
Die französische Schriftstellerin Banine aserbaidschanischer Herkunft. Sie schreibt ihre Romane biografisch.t
Der Roman „Kaukasische Tage“ beginnt mit ihrer Kindheit in Baku.
Der Schreibstil ist beeindruckend und direkt. Die Autorin schont auch sich selber nicht. Gut, manche ihre Entscheidungen kann ich nicht nachvollziehen, aber sie stören nicht.
Die Autorin hat 1985 ihre Erinnerungen spielen lassen. Geboren ist sie 1905, da ist alles schon lange her.
Es ist eine interessante Einführung in eine aserbaidschanische Familie und die Kultur und die Politik des Landes.
Berlin 1925
Fräulein Gold: Die Stunde der Frauen,1 Audio-CD, 1 MP3 von Anne Stern
„Fräulein Gold. Die Stunde der Frauen“ ist der vierte Teil der Serie von der Schriftstellerin Anne Stern.
Das Hörbuch wird von Anna Thalbach mit Bravour gesprochen. Sie hat die Stimmungen gut aufgefangen und betont.
Die Autorin kennt sich in Berlin gut aus, deshalb lässt sie den Kiez besonders identisch werden.
Genau so in der dem wohlhabenden Frohnau.
1925 ist Hulda Gold zur leitenden Hebamme an der Frauenklinik aufgestiegen.
Huld fühlt sich im Kiez wohl, ich sehe sie vor meinen Augen, wie sie mit ihrem Fahrrad durch die Gegend düst.
Die Autorin versteht es wunderbar noch verschiedene Themen anzuschneiden und einzufügen. Hulda wird ganz ordentlich gefordert. In ihrem Beruf geht sie auf und in der Liebe gibt es immer wieder Fallstricke.
Ich bin durch dieses Hörbuch gesaust und war fasziniert. Wenn es eine Fortsetzung gibt, muss ich die wieder lesen. Es gibt natürlich die volle Punktzahl.
Emil und Billa
Die letzte Schuld von Heidi Rehn
Die Romane der Autorin Heidi Rehn lese ich schon seit etlichen Jahren regelmäßig.
Da war „Die letzte Schuld“ natürlich ein Muss. Es ist ein zweiter Fall des Emil Graf.
Der erste Fall konnte mich schon begeistern.
Der Krimi spielt 1946 in München. Es geht um einen Mord und Beutekunst.
Der Kommissar Emil Graf ermittelt und auch die Journalistin Billa Löwenfeld ist wieder dabei.
.Heidi Rehn geht das Thema mit bekannter Raffinesse an. Sie zeigt die Schicksale der Bevölkerung gut an. Ab und an geht es vielleicht etwas flüchtig zu, aber das stört nicht groß.
Der Krimi ist gute Unterhaltung
Hindenburgdamm
Das Dünencafe von Sina Beerwald
Von der Schriftstellerin Sina Beerwald lese ich fast alle Romane.
Ihr neuer Roman „Das Dünencafe“ war wieder interessant. Das Thema ist der Bau des Hindenburgdamms auf Sylt nach dem ersten Weltkrieg.
Moiken ist die Besitzerin des Strandcafes, das sie von ihrem Mann geerbt hat. Ihre jüngste achtjährige Tochter lebt bei ihr.
Ihre älteste Tochter Emma lebt bei ihrem Vater in Berlin als Fotografin
Moiken ist eigentlich in Emmas Vater verliebt, heiratet aber immer wieder einen anderen. Ich kann ihre Entscheidungen nicht immer gut finden. Ihre Töchter sind ihr aber das Wichtigste, für die sie sich auch in Gefahr begibt.
Der Roman ist spannend und konnte mich gut unterhalten.
Dramatik
Francis von David Chariandy
Der Schriftsteller David Chariandy erzählt in seinem Roman „Francis“ das Aufwachsen der Brüder Francis und Michael.
Der Schauplatz ist ein heruntergekommenen Stadtteil von
Toronto. Man erfährt von der Dramatik zweier Generationen in den 1980er Jahren bis in die Gegenwart.
Die alleinerziehende Mutter muss ihren Unterhalt als Putzfrau bestreiten.
Die Jungen sind auf sich allein gestellt.
Der Autor versteht es gut die Situation authentisch herüber zu bringen. Da er den ähnlichen Hintergrund wie seine Figuren hat, hat er bestimmt einiges aus eigener Erfahrung erlebt.
Das Buch ist dünn, aber es hat eine gewisse Dichte. Man kann es nicht so einfach nebenbei lesen. Es ist eine ernste traurige Geschichte.
Schon sein Brie Liebste Tochter hat mich beeindruckt.
Ich werde gerne weitere Romane von David Chariandy lesen.
Tratsch um die Pastorin
Wir sind schließlich wer von Anne Gesthuysen
„Wir sind schließlich wer“ von der Schriftstellerin Anne Gesthuysen ist ein Familienroman.
Die Autorin lässt mit Sprachwitz die Stimmung in der adligen Familie Betteray während Jahrzehnten erfahren. Es ist interessant, wie verschieden die Schwestern schon in ihrer Kindheit sind. Maria ist die Vornehme und Anna ist die Wilde.
Die Pastorin Anna von Bettereay kommt als Aushilfspastorin in die Gemeinde Alpen am Niederrhein. Die Bürger in der Gemeinde sind besonders schwatzhaft. So schlimm wie in Alpen habe ich das noch nicht erlebt.
Ihre Schwester Maria ist mit einem Grafen verheiratet. Als der Graf verhaftet wird, erfährt Anna erst, das Maria Probleme hat.
Es ist interessant, wie die Autorin die Schwestern und die Bürger sich verändern lässt, wenn ein Kind in Gefahr ist.
Ich mag den Schreibstil der Autorin gerne.
Anekdoten über die Kanzlerin
Die Kanzlerin am Dönerstand von Torsten Körner
Der Schriftsteller Torsten Körner schreibt gerne persönliche Geschichten von Politikern.
In den„Die Kanzlerin am Dönerstand“ erfahren wir viel über Begegnungsgeschichten mit der Bundeskanzlerin.
Es ist ein Porträt geworden, in dem Angela Merkel menschlich wahrgenommen wird.
Der Autor sammelt Anekdoten der letzten 30 Jahre, die oft in den Zeiten hin und her springen.
Ich hatte erst Bedenken, dieses Buch zu lesen. Ich wollte keine Fantasien lesen.
Aber dieses Buch ist gut recherchiert und aus vielen Aufzeichnungen und Gesprächen gewebt wurde.Die Kanzlerin wurde so beschrieben, wie ich sie die ganzen Jahre beobachtet habe.
So lernt man hier noch vieles von ihr kennen.
Ich bin froh, das ich dieses spannende interessante Porträt gelesen habe.
Sehr zu empfehlen.
Everly atme
Love is on Air von Sophie Sullivan
Die kanadische Schriftstellerin Sophie Sullivan schreibt Liebesromane.
In dem Buch „Love is on Air“ geht es um die 30jährige Everly, eine Radioproduzentin.
Everly hat ein Geburtstagstrauma, seit ihre Eltern sich an ihrem 7 Geburtstag das erste mal trennten.
Auf Drängen ihrer Freundin hat sie eine Liste aufgestellt, was sie ändern sollte.
Ihr Chef Chris war immer etwas distanziert zu ihr.
Die Autorin webt ein schwierige Liebesgeschichte, die sich gut lesen lässt.
Der Roman unterhält gut. Ideal für Leser von Liebesgeschichten.
Brief an die Tochter
Liebste Tochter - Was ich dir erzählen wollte von David Chariandy
Der Schriftsteller David Chariandy schreibt in seinem Buch „Liebste Tochter – Was ich dir erzählen wollte“ einen Brief an seine 13jährige Tochter.
Der Autor ist in Kanada geboren. Seine Eltern sind Einwanderer aus Trinidad. Er erlebt immer wieder rassistische Angriffe.
Als er seine Tochter drei Jahre alt war, waren sie gemeinsam essen und erlebte einen dummen Spruch einer Frau.
Ich stelle es mir schwer vor, dabei ruhig zu bleiben, wenn das Kind dabei ist.
In diesem Buch erzählt er realistisch und ruhig von seinen Erlebnissen und von seinen Vorfahren.
Diese Art hat mir gut gefallen und ich möchte das Buch unbedingt empfehlen.











