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Rezensionen von begine:
Halber Norweger
Der Silberfuchs meiner Mutter von Alois Hotschnig
Der österreichische Schriftsteller Alois Hotschnig schreibt in seinem Roman
„Der Silberfuchs meiner Mutter“ über die Kindheit des Heinz, der 1942 geboren wurde.
Der Autor zeigt dabei einen Schwung, als wenn es das selber erlebt hat.
Heinz Mutter war Norwegerin, die sich in einen deutschen Soldaten verliebt hat.
Sie musste Norwegen deshalb verlassen. Aber der deutsche Soldat verschwand dann erst mal. Vom Lebensborn ist die Rede.
Für den kleinen Jungen wurde es eine Odyssee.
Der alte Heinz Fritz erzählt seine Geschichte aus der Erinnerung.
So, wie das dabei immer wieder passiert, werden die Erlebnisse in den Zeiten oft vor und zurück gewürfelt.
Der Autor hat diese Erinnerung gut erzählt. Mich hat das Thema sehr interessiert.
Der Roman lässt sich gut lesen.
Psyche
SCHWEIG! von Judith Merchant
Die Schriftstellerin Judith Merchant versteht es spannende Psychothriller zu schreiben.
Der neue Roman „Schweig“ ist ein beeindruckendes Werk.
Die Autorin hat eine bizzare Fantasie.
Hier sind es zwei Schwestern, die eine wahre Hassliebe entwickelt haben.
Eine ist die Schöne und die andere die Kluge.
Ester ist verheiratet und hat zwei Kinder. Einen Tag vor Weihnachten fährt sie Sue genannt Schnecke besuchen, die Wohnt in einer Villa im Wald.
Der Name Schnecke wird später mal erklärt, das ist ein böse Überraschung.
Die Dialoge zwischen den Beiden gehen hin und her. Sue will keinen Besuch, Ester kontrolliert sie.
Sie kontrolliert allerdings auch ihren Mann und manipuliere die Kinder.
Der Thriller ist so spannend, das man das Buch nicht aus der Hand legen kann.
Beim Lesen wird es immer aufregender.
Ein Psychothriller mit Niveau.
Fesselnde Familiengeschichte
Die letzten Romantiker von Conklin Tara
Der Roman „Die letzten Romantiker“ von der amerikanischen Schriftstellerin Tara Conklin ist ein besonderes Werk.
1981 stirbt der Vater von 4 Kindern zwischen 4 und 13 Jahren, Renee, Caroline, Joe und Fiona. Die Familie muss umziehen und die Mutter verfällt in eine Depression, die 3 Jahre andauert.
Die Kinder versorgen sich selber und helfen sich gegenseitig. Das das nicht ohne Folgen für das weitere Leben abgeht, kann man sich denken.
Fiona ist 102 Jahre alt, sie ist Schriftstellerin und gibt eine Lesung. Durch Fragen werden die Erinnerungen eingeblendet.
Die Autorin hat die Emotionen der Geschwister lebhaft und genau gezeichnet.. Sie schreibt mit brillanter Erzählkunst.
Als Leser fiebere ich mit und hoffe immer das Beste.
Der Roman zeigt wie das Leben uns mitspielen kann und wie man sich entwickeln kann.
Das Kopfkino einschalten
Der Himmel vor hundert Jahren von Yulia Marfutova
„Der Himmel vor hundert Jahren“ von der Schriftstellerin Yulia Marfutpva ist ein Roman, dessen Schauplatz ein kleines einsames Dorf in Russland um 1918 erzählt. Das Dorf bekommt die politischen Wendungen lange nichts mit.
Viele Figuren haben schrullige Charaktere.Da ist Ilja mit seinen Röhrchen, mit dem er das Wetter vorhersagen kann.
Seine Frau Ina sagt wenn ihr ein Messer herunter fällt, das ein Mann kommt. Diese Sprüche kenne ich auch von meinen Großeltern.
Es kommt ein fremder Mann ins Dorf und der bleibt.
Die Sprache ist sprunghaft und magisch.
So wird uns alles bildhaft nahe gebracht.
Der Roman liest sich märchenhaft und ist ein ganz ordentliches Debüt.
Bosnische Vorfahren
Meine Eltern / Alles nicht dein Eigen von Aleksandar Hemon
In dem Roman „Meine Eltern / Alles nicht dein Eigen“ schreibt Aleksandar Hemon über seine Eltern.
Der Autor ist in Bosnien geboren. Als der Krieg 1992 dort begann war er gerade in der USA, da blieb er lieber da.
Seine Eltern immigrierten nach Kanada.
Der Autor schildert das Leben in Sarajewo und wie die Eltern das Beste versuchten.
Aleksandars Jugend war wild und mit eigenen Ansichten, wie junge Leute eben sind.
In Kanada versuchte die Mutter die Familie zusammen zu halten und der Vater befasste sich mit der Bienenzucht. Das ist eine Passion, die schon seine Vorfahren betrieben.
Die Geschichte geht oft etwas langsam und dann kommt wieder Fahrt auf.
Der Autor schreibt mit großer Erzählkunst.
Das Buch ist voller Erinnerungen gute Literatur.
Fakten und Fiktion
Der zweite Jakob von Norbert Gstrein
Der Österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein schreibt fesselnd und mit Gefühl über Personen seiner Heimat Tirol.
Der Roman „Der zweite Jakob“ ist deas zweite Buch das ich von ihm gelesen habe. Mir gefällt sein Schreibstil.
Der Protagonist in dieser Geschichte ist ein Schauspieler, der bad 60 Jahre alt wird.
Er erzählt viel über seine Tochter und über seine Frauen. Er spielt gerade einen Film in Texas.
Seine Tochter lässt eine Biografie zu seinem 60ten schreiben und Jakob hat Angst, was sie erzählt.
Der Autor erzählt mit mit Brillianz über inne Konflikte, über Schuld und Sühne.
Dieses Buch brilliert mit künstlerischem Anspruch.
Der Roman ist ein guter Anwärter für den Deutschen Buchpreis.
Alberts Coming out
Das geheime Leben des Albert Entwistle von Matt Cain
„Das geheime Leben des Albert Entwistle“
ist ein interessanter Roman von dem Schriftsteller Matt Cain.
Der Roman spielt in der Kleinstadt Todington.
Der 64jährige Postbote Albert Entwistle lebt zurückgezogen mit seiner Katze. Als die stirbt und er auch die Nachricht seiner Pensionierung bekommt, muss er sich etwas einfallen lassen.
Albert ist schüchtern und man fragt sich, warum er so lange schon so zurückgezogen lebt.
Der Autor lässt uns Leser an Alberts Leben teilnehmen. Langsam erfährt man von seiner Jugendliebe Georg. Vor 50 Jahren war so eine Liebe schwierig.
Als er jetzt anfängt Kontakt zu Kollegen und Postkunden zu suchen, entwickelt er sich schnell. Es gefällt mir, wie er der jungen Mutter Nicole Ratschläge gibt. Die angehende Kosmetikerin wird ihm eine besondere Freundin. Dann macht sich Albert auf die Suche nach Georg.
Matt Cain versteht es, uns mit Gefühl in die Gedankenwelt Alberts einzuführen.
Die Geschichte liest sich fesselnd.
Das Buch ist eine Geschichte über gleichgeschlechtliche Liebe und über Freundschaft
Es ist ein Roman voller Emotionen.
Erschreckend
Liebe / Liebe von Marlen Pelny
Marlen Pelny ist Schriftstellerin und Musikerin.
Ihr Roman „Liebe / Liebe“ hat es in sich, er nimmt mich mit.
Er berichtet von Kindermissbrauch, sexueller Gewalt und Selbstverletzung.
Das Kind Sascha erzählt mit eigenen Worten von ihren Erlebnissen. Die Mutter scheint psychisch krank zu sein.
Sie spricht nicht mit ihrer Tochter, nur wenn jemand vom Jugendamt kommt, tut sie so, als sei alles in Ordnung. Das ist schon schlimm, aber der Vater kommt abends um sie zu küssen, wie er das nennt.
Ich war im Anfang fast nicht fähig weiter zu lesen.
Aber dann fahren sie zu dem Gro0vater, der sich freut, das sie kommt. Aber die Eltern fahren ohne ein Wort weg. #
Für Sascha ist das ein großes Glück. Der Großvater kauft ihr einen Hund, den sie Rosa nennt. In der Schule gibt es dann eine Freundin Charlie. Aber auch die hat Probleme.
Die Autorin hat einen guten Schreibstil.
Die 1950er in London
Kleine Freuden von Clare Chambers
Die britische Schriftstellerin Clare Chambers erzählt mit leichtem Humor den Roman „Kleine Freuden“.
Am Anfang hatte ich keinen Durchblick gehabt. Aber beim zweiten Durchlauf gefiel mir der Stil. Die Geschichte spielt in den 50er Jahren in London. Da ging es etwas betulich zu.
Das Thema ist schon etwas eigenartig.
Eine Frau behauptet ihre Tochter ohne Zutun eines Mannes bekommen zu haben.
Die Journalistin Jean arbeitet an einer kleinen Zeitung und soll der Sache nachgehen. Es gibt sogar ein Ärzteteam, das die Sache untersuchen will. Das wäre ja ein Ereignis.
Die Autorin beschreibt die Torostlosigkeiten
im Leben der 40jährigen Jean, die mit ihrer Mutter zusammen lebt.
Sie wird unscheinbar dargestellt.
Das ist mal gut, das die Protagonisten normal Personen sind. Das gefällt mir an dem Roman.
Er ist unterhaltend.
Fesselnd
Die andere Tochter von Dinah Marte Golch
Dieser brillante Rom „Die andere Tochter“ von der Schriftstellerin Dinah Marte Golch beinhaltet viele wichtige Themen.
Die Protagonistin Antonia wird durch einen Unfall blind. Das kann ich so richtig nachvollziehen da ich eine Augenkrankheit habe. Antonia bekommt eine Hornhautimplation. Sie bedankt sich bei der Familie der Spenderin.
Deren Mutter schreibt zurück und läd sie ein.
Mich regt auf, das Antonia , trotz Empfehlung der Ärzte, nicht auf sich achtet.
Die Autorin beschreibt ihre Personen sehr passend. Sie lässt sich einiges einfallen, das die Geschichte immer spannender wird..
Sie flicht noch Themen ein, mit denen man nicht gerechnet hat. So kommt noch ein Krimiplott dazu.
Der Roman ist raffiniert konstruiert und sehr unterhaltend
Er ist f fesseln vom Anfang bis zum Ende. Ich wollte immer weiter lesen, um z erfahren, was Antonia gerade anstellt.











