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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Hungersnot

Grace - Vom Preisträger des Booker Prize 2023 ("Prophet Song") von Paul Lynch



Der irische Schriftsteller Paul Lynch beschreibt in seinem Roman „Grace“ die große Hungersnot 1845 aus seiner Heimat.

Der Roman beginnt sehr dramatisch. Da hatte ich die gleiche Angst wie Grace selber.

Es ist eine erschreckende Erfahrung, zu was Menschen fähig werden, wenn der Hunger so stark ist.

Die Mutter schickt Grace in Jungeinkleidung weg, sie muss sich selber um Essen und Arbeit kümmern. Es wird eine wahre Odyssee durchs Land.

Der Autor hat das sehr authentisch mit gutem Stil geschrieben. Allerdings ist es keine leichte Kost, es ist ein düsterer Roman. Man spürt die Kälte und den Hunger. Es gibt auch fantasievolle Dialogen die Grace mit ihrem kleinen Bruder führt.
Es ist ein Roman, der keine Hoffnung aufkommen lässt. Die Geschichte ist außerordentlich bedrückend.
Das Cover passt zu der Stimmung Irlands.

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Über Aharon Appenfeld

Im Bund der Lebenden von Valérie Zenatti


Die Übersetzerin Valérie Zenatti erzählt in ihrem Roman „Im Bund der Lebenden“ über den jüdischen Autor Aharon Appenfeld.Sie übersetzt seine Romane aus dem hebräischen ins französische.

Durch ihre Übersetzungen lernt sie den Autor besonders kennen. Nach seinem plötzlichen Tod, lässt sie ihre Erfahrungen, Erzählungen mit ihm, in diesen Roman einfließen.

Er wurde 1932 in Czernowitz geboren. 1940 wurde seine Mutter ermordet und er und sein Vater kamen in ein Lager. 1946 kam er nach Israel.

Valérie Zenatti versteht es gut dieses Leben und ihre Gedanken darüber mit beflissener Sprache zu diesem Roman zu bringen.
So ist diese Geschichte zu einem interessanten guten Werk geworden, das ich gerne gelesen habe.

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Familie von Volksfeinden

Im Bund der Lebenden von Valérie Zenatti


Die russische Schriftstellerin Olga Gromowa erzählt in ihrem Roman „Zuckerkind“ die Geschichte ihrer Nachbarin Stella Nudolskaja.
Stella kam 1937 als 8jährige mit ihrer Mutter aus Moskau in ein Arbeitslager als Familienangehörige eines
Volksfeindes.

Olga und Stella lernen sich 1988 in Moskau kennen.

Diese Geschichte mit den dramatischen Gesuchen ist wahr. Die Lagererfahrung aus Sicht eines Kindes ist besonders eindrucksvoll. Die Grausamkeiten wird von Stella nur aus ihrer Sicht erzählt. Die Mutter versucht so viel wie möglich von ihrer Tochter fern zu halten. Aus Stellas Sicht gab es keine bösen Menschen.


Wenn es besonders schlimm wurde, gab es noch immer wieder Leute , die ihnen halfen.
Stella schreibt ihre Geschichte selber und gibt Olga ihre Erinnerungen, damit das ein Buch wird. Sie wünschte sich daraus ein Jugendbuch.
Olga Gromowa hat daraus eine wunderbaren Roman gestaltet, mit guten Dialogen. Die vielen Fotos bereichern das Buch.

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Die marokkanischen Wurzeln

Auf Basidis Dach von Mona Ameziane



„Auf Basidis Dach“ ist fantastischer Roman, über Herkunft, Marokko und meine halbe Familie“, ist eine Geschichte von der Journalistin und Moderatorin Mora Ameziane.
Ihr Vater ist Marokkaner und ihre Mutter ist Deutsche. Sie leben in Deutschland.
In diesem Buch befasst sie sich am meisten mit den Großeltern und Verwandten in Marokko.

Die verschiedene Kultur kann für Nachkommen nur von Vorteil sein.


Es ist interessant wie Mora ihre Erlebnisse in beiden Ländern schildert. Die Dialoge mit ihrem Vater sind spannend und auch witzig.

Es ist nur schade, das sie immer wieder mit rassistischen Vorurteilen und Beschimpfungen konfrontiert werden.
Es macht ungemein Spaß, Mora auf ihren Reisen und Erlebnissen zu begleiten.
So lerne ich durch die Autorin auch etwas von Marokko kennen und lieben. Wenn da auch nicht alles zum guten steht und das Leben für die Einwohner ganz anders ist, beschäftigt es mich doch.

Das Buch ist eine gute Erfahrung.

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Ein Dorf wehrt sich.

Wie schön wir waren von Imbolo Mbue



Die amerikanische Autorin Imbolo Mbue ist in Kamerun geboren.
Ihre Romane lässt sie dort geschehen.
In dem Roman „Wie schön wir waren“ behandelt sie Themen der heutigen Zeit.
Das kleine Dorf Kosawo leidet unter schlechtem Wasser, das durch die Profitgier der eines amerikanischen Ölkonzerns, verschmutzt wird.

Das Dorf beginnt sich zu wehren, das Jahrzehnte dauert. Die junge Tula entwickelte sich zu einer Rebellin.
Die Geschichte hat verschiedene Protagonisten.

Die Autorin versteht es gut diese Krise darzustellen.
Mit brillantem Stil führt sie uns durch diese Geschichte. Sie ist nicht immer ganz leicht verständlich. Es gibt die amerikanische Firma und die korrupte Regierung Kameruns.

Das Buch liest sich gut und man wird in dem Roman mit vielen Rätseln und Tragödien hineinneigen.

Es ist ein Stück Zeitgeschichte Kameruns., die es in vielen Ländern gibt.

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Erinnerung an die Liebe

Animal triste von Monika Maron



Monika Maron ist eine brillante Schriftstellerin mit faszinierendem Stil.
Ich habe einige Romane aus ihrer Feder genossen.

Ihr Roman „Animal triste“ hat sie besonders raffiniert gestaltet.

Die Icherzählerin ist eine ältere Frau, vielleicht ist sie schon hundert sagt sie von sich selber.

Es werden wenig Namen genannt, die Tochter wird auch nur Tochter genannt.
Nur ihrem Geliebten gibt sie einen Namen, allerdings ist der nicht unbedingt richtig.
Manchmal gibt es Chaos im Kopf.

Die Geschichte ist Literarisch interessant
Die Autorin fabuliert mit scharfer Überzeugung.
Der Roman spielt mit Alter und Gebrechen und die Liebe.
Gute Literatur.

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Irisches Dorfleben

Der Sucher von Tana French



Die irische Schriftstellerin Tana French
versteht es ihren Romanen gute Spannung zu geben.

„Der Sucher“ hat eine interessante Story.
Cal Hooper, ein ehemaliger Cop aus Chicago, hat sich in ein Dorf im Westen Irlands zurück gezogen.
Erst fängt die Geschichte ruhig an. Da ist die Natur und Cals Renovierung seines Hauses.

Die Autorin versteht es gut die Emotionen der verschiedenen Personen aus dem Dorf einzubringen. Die Dialoge zwischen Cal und den Einwohnern sind oft ganz schön lustig, aber mit einer Prise Ernst. Sein Nachbar hat mit den anderen gewettet, das Cal mindestens 1 Jahr aushält.
Die Nachbarn haben aber auch ihre Geheimnisse.
Ein 13,jähriges Kind kommt zu Cal und bittet ihn um Hilfe, da ihr Bruder verschwunden ist. Es ist immer wieder erschreckend, wie gerade in ländlichen Gebieten, einige Familien als schlecht angesehen werden. Dabei hatten sie nur Pech.

Cals Ansichten mit der Natur ist gut getroffen. Witzig war, wie er versucht, mit den Krähen zu kommunizieren.

Tana French versteht es gut einen Roman toll zu schreiben.

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Ein Genetationenroman

Das Haus der Düfte von Pauline Lambert



Die Schriftstellerin Pauline Lambert führt uns in ihrem Roman „Das Haus der Düfte“ in die Arbeit der Parfümiere ein. Es ist eine Geschichte über mehrere Generationen.
Anouk interessiert sich seit früher Kindheit für Düfte. Sie erweitert sich diese Kunst selber . Ihre Mutter möchte das sie die Familienapotheke übernimmt.

Durch Zufall bemerkt ein Mitglied der Parfümfamielie Girard aus Grasse ihr Talent.

So wird jetzt die Geschichte der Familie Girard abwechselnd mit der Gegenwart zu einer interessanten Geschichte.

Es ist ein Roman der mich mit ihrer breitgefächerten Geschichte gefällt. Da gibt es Freunde, die zu Feinden werden, weil einer nicht in die Zukunft blickt und nicht investiert.
Die Autorin versteht es gut, den Roman leicht und flüssig zu schildern. Wir erfahren die Liebe, die Trauer und die Zukunftsträume.
Der Roman unterhält gut.

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Ein Mann findet sich

Das Haus auf dem Wasser Roman. Gebunden. von Elon Emuna



Die Schriftstellerin, Journalist und Frauenaktivistin Emuna Elonhat den eindrucksvollen Roman Das Haus auf dem Wasser geschaffen. Mit diesem Titel hatte ich Probleme, ich fand kein Haus auf dem Wasser.

Sie erzählt die Geschichte ihres Protagonisten, den Schriftsteller Joel Blom.
Er lebt in Jerusalem.

Seine Bücher werden in holländisch übersetzt, deshalb muss er zur Lesereise nach Amsterdam.
In einer Judenverfolgungsstätte entdeckt er in einer Videoschleife eine Momentaufnahme seiner Mutter, aber das Kind das sie im Arm hält ist nicht er. Er beginnt über die Judenverfolgung in Amsterdam nachzuforschen. Er will daraus ein neues Buch schreiben.

Der Stil entwickelt sich so, das Joels Kindheit und die Gegenwart schnell und oft wechselt. Das braucht Aufmerksamkeit, aber mir gefiel das.
Die Autorin entwickelt eine interessante Geschichte, die mich nicht loslassen konnte.
Das Buch kann ich tun empfehlen.

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Angst vor dem Verlieren

Es gibt keine Wale im Wilmersee von Laura Dürrschmidt



„Es gibt keine Wale im Wilnersee“ ist eine berührende Geschichte von der Schriftstellerin Laura Dürrschmidt.
Das Mädchen, das ihren Namen verlor ist ein trauriges zerrissenes Kind. Mit 8 Jahren brechen sie und ihre Zwillingsschwester im Eis ein. Sie wird gerettet, die andere stirbt. Seit dem ist die ganze Familie, nicht mehr was sie war.

Aber dann gehen noch mehr Familienmitglieder weg. Wie soll man das verkraften.
Die Autorin lässt ihre Icherzählerin alle ihre Emotionen eindrucksvoll erzählen.

Witzig waren die vielen Sprüche mit den Motten, die hatte ich schon lange nicht mehr gehört. Sonst war der Roman tragisch und geheimnisvoll.
Dieser Roman ist der Autorin gut gelungen, da hoffe ich auf weitere Geschichten.

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