Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Kämpferisch
Manifesto. Warum ich niemals aufgebe. Ein inspirierendes Buch über den Lebensweg der ersten Schwarzen Booker-Prize-Gewinnerin und Bestseller-Autorin von »Mädchen, Frau etc.« von Bernardine Evaristo
In ihrem Buch „Manifesto
Warum ich niemals aufgebe“ schildert die britische Schriftstellerin Bernardine Evaristo ihren Weg von den 1960er Jahren im ärmlichen Teil Londons bis zu ihrem Erfolg als Booker Preisträgerin 2019
Den bekam sie für ihren Roman Mädchen, Frau, etc, den ich gerne gelesen habe.
In diesem Buch erzählt sie ehrlich von ihrem Werdegang. Ihre Kindheit kann ich nachvollziehen. Das war bestimmt nicht einfach. Von London nahe ich mehr Aufgeklärtheit erwartet. Sie hat eine englische Mutter und einen nigerianischen Vater. Die beiden bekamen acht Kinder.
Interessant waren die Bemerkungen ihrer Lehrer, die sie jetzt fast passend interpretiert.
Manchmal konnte ich sie nicht verstehen z. B., das sie sich von ihrer Freundin so gängeln lässt und dann noch noch Prügel bekommt, das ist ei no go.
Die Erzählperspektive ist interessant. Die Autorin hat sich gut entwickelt und wird kämpferisch.
Das Buch ist lesenswert.
Frauen, die sich behaupten müssen.
Das Haus der Harmonie von Barbara Wood
Die britische Bestsellerautorin Barbara Wood hat schon viele interessante Bücher geschrieben. Einige habe ich davon gelesen.
Der neue Roman „Das Haus der Harmonie“ zeigt eine Familiengeschichte, die bis nach China reicht. So etwas lese ich besonders gerne, da kann man sich in die Tragödien verlieren.
Die Geschichte geht immer hin und her zwischen Charltte Lee und ihrer Großmutt Harmonie.
Die ist in China geboren, Ihre Mutter Meu Ling hat sich mit einem Amerikaner eingelassen.
Harmonie fährt mit 18 Jahren nach Amerika um ihren Vater zu finden.
Um Leben zu können bereitet er chenesische Medizin her und schafft im Laufe der Zeit eine Firma. Das wird ihr nicht leicht gemacht.
Erschreckend wie Chinesen behandelt wurden.
Charlotte erbt die Firma und es beginnt eine Intrige.
Die Autorin schreibt fesselnd und man wird in die Geschichte hinein gesogen.
Eine gut Unterhaltung.
Familientragödie
Der Winzerhof - Das Prickeln einer neuen Zeit von Linda Winterberg
Die Schriftstellerin Linda Winterberg führt uns in dem Roman „Der Winzerhof – Das Prickeln einer neuen Zeit“ ins Jahr 1945/46. nach Wiesbaden.
Henni ist die Haupterbin der Sektkellerei. Ihr Mann wird vermisst. Sie hat noch zwei Schwestern Lisbeth und Bille.
Es ist ein Roman voller Intrigen und dramatischen Situationen.
Manchmal frage ich mich, warum die Personen so gemein sind. Da ist ein Vater, der den Sohn unter Druck setzt, obwohl es zu der Zeit sogar verständlich ist.
In der Nachkriegszeit muss jeder sehen, wir er überlebt. Das hat die Autorin gut umrissen.
Es hat Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen.
Strömung eines Lebens
Strömung von Jakob Augstein
„Strömung“ ist der Debütroman von Jakob Augstein.
Dieses erste Werk ist ihm gut gelungen. Da kann man auf mehr von dem Autor hoffen.
Der Protagonist Franz Xaver Misslinger ein Mann der sich in der Partei auslebt. Er hofft auf den Parteivorstand. Aber dann kommt das Jahr 2016, da ändert sich viel.
Seine Ehe ist nicht mehr zu retten und sonst geht es mit ihm bergab.
Er unternimmt mit seiner Tochter eine Amerikareise. Es passieren ihm fantasievolle Dinge.
Der Stil des Autors ist brillant. Man sieht Misslingers Gedanken aus seiner Sicht.
Die Sätze sind spritzig und flott.
Er ist eine große Hoffnung auf gute Literatur.
Ergreifend
Erschütterung von Percival Everett
Der amerikanische Schriftsteller Percival Everett hat einen spritzigen interessanten Schreibstil.
„Erschütterung“ ist sein vierter Roman, der auf deutsch übersetzt wurde. Er hat eine brillante Art, wie er seinen Protagonisten und seine Familie darstellt.
Der Geologieprofessor Zach Wells ist ein ernster etwa unpersönlicher Charakter.
Er schildert die Geschichte in Ichform.
Zach hängt sehr an seiner Tochter Sarah. Wie sie plötzlich an einer schweren Krankheit , ohne Heilungschancen erkrankt ist erschütternd.
Der Autor schildert seine Angst und Zerrissenheit gekonnt. Allerdings störte es mich, das er seine Frau zu wenig unterstützt.
Nebenbei fährt er nach Texas, um einem Hilferuf nach zu gehen. Er brachte sich da auch noch in Gefahr, aber er gab nicht auf.
Die beiden Ereignisse lassen diesen Roman zu etwas Besonderen werden.
Ich war gefesselt, manchmal ärgerlich auf Zach, aber das macht die Geschichte aus.
Zwischen Bagdad und Berlin
Der Erinnerungsfälscher von Abbas Khider
Der in Bagdad geborene Schriftsteller Abbas Khider lebt heute in Deutschland. Seit ich Die Orangen des Präsidenten von ihm gelesen habe, gehört er zu meinen Favoriten.
Der neue Roman „Der Erinnerungsfälscher“ zeigt die Erlebnisse und Erinnerungen des Said Al-Vahid. Er lebt schon 10 Jahre in Deutschland, als er einen Anruf seines Bruders bekommt.
Ihre Mutter liegt im Sterben und Said fliegt spontan nach Bagdad. Auf der Reise erfahren wir von seiner Flucht und seiner Einbürgerung.
Said ist Schriftsteller und fragt sich, warum er vieles vergessen hat. So sind einige Erinnerung nicht unbedingt so geschehen.
Da der Autor eine ähnliche Vita hat und im gleichen Alter ist, vermute ich mal, das viele eigene Erlebnisse beschrieben wurden. Sein Schreibstil ist fesselnd. Es ist interessant die Gefühle eines Flüchtlings zu lesen. So lernt man einiges dazu.
Den Roman ist unbedingt empfehlenswert.
Drei in Einem
Zum Paradies von Hanya Yanagihara
„Zum Paradies“ ist der dritte Roman der Schriftstellerin Hanya Yanagihara.
Ich habe von ihr den Roman Das Volk der Bäume als sehr gut empfunden, deshalb wollte ich diesen neuen Roman auch lesen.
Der geht über drei Jahrhundertealt in drei Teilen, immer mit hundert Jahren Abstand. Der Schauplatz ist immer New York.
Jede einzelne Geschichte ist ganz interessant. So ist es mir aber einfach zu lang und ich habe nicht richtig verstanden, wo da der Zusammenhang sein soll.. Die Protagonisten haben jedes Mal die gleichen Namen, obwohl sie nichts miteinander zu tun haben. Das fand ich etwas verwirrend.
Das Cover gefiel mir, so stellte ich mir Carlie vor.
Die Autorin hat einen ansprechenden Schreibstil. Mir ist nur der Zusammenhang der Geschichten Unklar.
Allerdings werde ich ein späteres Buch auf jeden Fall auch lesen.
Wunderbarer Hörgenuss
Ende in Sicht von Ronja von Rönne
„Ende in Sicht“ ist ein interessanter Roman von der Schriftstellerin Ronja von Rönne. Das Hörbuch hat die Autorin persönlich gesprochen und das passte wunderbar.
Sie beschreibt ein beeindruckendes Thema, über das Sterben wollen und das es doch viele Gründe weiter zu leben.
Es ist ein generationenübergreifend der Roman über die Reise zweier unterschiedlicher Frauen.
Beide hatten Sterbegedanken und sind depressiv.
Hella ist 69 Jahre alt, ihre Karriere als Sängerin dümpelt so vor sich her.
Die 15jährige Juli ist von ihrem alleinerziehenden Vater aufgezogen worden. Ihre Mutter ist nicht anwesend. Der Vater hat eigentlich alles gemacht, das Juli die Mutter nicht zu sehr vermisst. Allerdings ist das auch schwierig.
Juli springt tatsächlich von reiner Autobahnbrücke. Sie landet auf Ellas Passat. Das ist für beide ein Glück. Zwar sind sie beide von der Anderen genervt, aber das bringt sie zum Überlegen.
Die Autorin webt diese Geschichte gekonnt und mit Gefühl.
Ihr junger Stil ist schwungvoll und macht den Roman zu etwas Besonderen.
Das Ende ist in Sicht.
Wiener Tiergarten
Die Frauen von Schönbrunn von Beate Maly
„Die Frauen von Schönbrunn
Ein Leben für das Wohl der Tiere“ ist der Auftakt der Schönbrennsaga.
Die Österreichische Schriftstellerin Beate Maly hat Dichtung und tatsächliche Vorkommnisse gekonnt verwebt.
Der Roman spielt während des 1. Weltkrieges in Wien.
Emmas Traum ist es Tierärztin, wie ihr Vater, zu werden.
Aber in Wien können das Frauen noch nicht studieren. Da wird sie Fliegerin im berühmten Tiergarten. Sie kümmert sich gern und mit Liebe um die Tiere. Al
Während das Volk hungert und friert, gibt es viele Personen, die nicht verstehen wollen, das auch die Tiere leiden. Gut, wenn die eigenen Kinder leiden, denkt man an nichts anderes, als sie versorgen zu können. Allerdings gibt es den Kaiser und die Reichen, die auch helfen könnten. Aber das ist ja immer dasselbe.
Die Autorin führt uns die Gefühle gut vor Augen. Dieser Roman ist ihr wieder gut gelungen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Guter Einstieg
Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen von Henrike Engel
Die Schriftstellerin Henrike Engel führt uns Leser in ihrem Roman „Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen“ ins Jahr 1910 nach Hamburg.
Es ist ein historischer Krimi.
Dieses Buch ist der Auftakt einer Serie.
Die Hafenärztin Anne Fitzpatrick hat ein Geheimnis. Sie hat in England gelebt, bis etwas geschah, das sie zurück nach Hamburg kam.
Sie kümmert sich um Frauen, die arm sind und misshandelt werden. Davon gibt es in Hamburg viele.
Die Pastorentochter Helene will nicht heiraten und den Haushalt lernen. Sie sucht Anne im Frauenhaus auf. Dabei findet sie eine Tote im Wasser.
Dann kommt der Kommissar Berthold Rreydt ermittelt.
Da wird es ganz schön mitreißend und aufregend.
Die Autorin lässt die Stimmung perfekt miterleben. Sie schafft eine Spannung die einen mitfiebern lässt.
Es ist auch schon ein weiterer Band angekündigt, den ich dann lesen werde.











