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Rezensionen von begine:
Holländer Flair
Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss von Amy Achterop
Die Schriftstellerin Amy Achterop alias Heidi van Elderen nimmt uns in ihrem neuen Krimi, Die Hausbootdetektei – tödlicher Genuss, mit nach Amsterdam.
Es ist der 1. Teig, der 2. kommt im Herbst heraus.
Das ist eine etwas andere Detektei.Die Autorin hat besondere Charaktere geschaffen.
Alle sind etwas gescheiterte Personen, die aber ihr Herz auf dem rechten Fleck haben.
Der frühere Polizist Ariel hat das Hausboot geerbt. Er sucht sich Angestellte im Gericht. Maddy war angeklagt, weil sie zu schnell zuschlägt. Dann gibt es noch Jack und Jan. Die glücklose Schriftstellerin Elin ist die fünfte im Bunde. Sie sind fast eine große Familie, die sich gegenseitig beistehen.
Ihre Vergangenheit hat bei allen Spuren hinterlassen.
Der Schreibstil ist leicht und locker.
Es geht meistens ziemlich lustig zu.
Dieser leichte Krimi ist mehr ein Unterhaltungsroman.
St. Peter Ording
Wo der Seewind flüstert. Die St.-Peter-Ording-Saga von Tanja Janz
Die Schriftstellerin Tanja Janz schreibt gerne über St. Peter Ording.
Der neue Roman Wo der Seewind flüstert, ist der erste Teil der St. Peter Ording Saga.
Dieses Mal geht es historisch zu, der Roman spielt 1959 bis 1960.
Die Protagonistin ist die siebzehnjährige
Sabine hat die Hauswirtschaftslehre in Gelsenkirchen abgeschlossen.
Ihre Tante vermietet in St. Peter Ording Zimmer, selber wohnt sie im Stall. Das ist auf den Inseln üblich, denn jede Mark wird gebraucht. Sie bittet um Hilfe, da fährt Sabine dahin.
Wasser musste noch vom Brunnen geholt werden, es gab noch keine Wasserleitung. Das kann sich heute ja keiner vorstellen.
Sabine ist eine große Hilfe. Wenn dann hört, was für köstliche Kuchen sie backt, läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Die Autorin zeigt die Stimmung genau, Man wurde erst mit einundzwanzig Jahren mündig.
Das hat die Autorin gut umgesetzt.
Der Roman ist locker und eine gute Urlaubslektüre.
Traumhaft
Immer am Meer entlang von Franziska Jebens
Franziska Jebens hat den mitreißenden Roman,Immer am Meer entlang geschrieben.
Man merkt das sie die gleichen Ambitionen wie ihre Protagonisten hat.
Die Gegenden sind authentisch beschrieben, das passt nur, wenn jemand das kennt.
Sie lässt abwechselnd die Geschichte von Paul und Josi erzählen.
Die beiden fahren unabhängig voneinander für ein Jahr mit ihrem Bulli am Meer entlang durch Europa.
Zufällig treffen sie sich und eine Freundschaft entsteht.
Es ist interessant zu lesen wie schwer sie es sich und gegenseitig machen.
Der Roman ist ungeheuer inspirierend. Einfach Klasse.
Kajans Kampf
Morgen und für immer von Ermal Meta
Der albanisch Italiener Songreiter Ermal Meta ist mit, Morgen und für immer, ein bemerkenswerter Debütroman gelungen.
Wenn man das Cover sieht, ahnt man noch nicht, was alles in diesem Werk steckt.
Seine Welt ist Musik und so lässt er seinen Protagonisten Kajan auch mit Musik leben.
1943 lebt Kajal bei seinem Großvater, weil seine Eltern als Partisanen kämpfen.
Nach dem Krieg wird es in Albanien auch nicht besser, die Politik ist grausam zu seinen Einwohnern.
Kajal wird ein talentierter Pianist, der in der DDR auftreten darf.
Durch Zufall wird er Republikflüchtling und landet in der USA.
Aber so richtig wird er nie lange glücklich.So viele Schicksalsschläge sind schwer zu verkraften.
Der Roman ist fesselnd geschrieben, ich war total gefangen.
So ist das Leben
Es war einmal in Brooklyn von Syd Atlas
Es war einmal in Brooklyn ist ein ruhiges Buch von der Schriftstellerin Syd Atlas, das voller Poesie ist.
Es spielt in den 70er Jahren in Brooklyn mit jugendlichen Protagonisten. Die Zeit ist von der Autorin genau erfasst.Juliette und David sind seit Kindheit an gute Freunde. Mit 17 Jahren erkrankt David an Leukämie.
Juliette wird langsam erwachsen und trifft sich mit Rico.
Die Autorin lässt ins von allen Personen an ihren Gedanken teilnehmen, das ist wunderbar.
Sie bringt uns die einzelnen Familien nahe.
So kommt man einen guten Eindruck und erlebt die Szenen genau mit.
Es ist ein Roman von ganz normalen Personen, was denen geschieht, kann jedem anderen auch geschehen.Der Erzählfluss der Autorin ist einfach gut, einfühlsam und fesselnd.
Ich musste das Buch in einem Zug lesen, um zu erfahren wie es weiter geht.
Sehr zu empfehlen.
Hoffnung auf Glück
Die Möglichkeit von Glück von Anne Rabe
Die Möglichkeit von Glück ist ein Roman von Anne Rabe der es in sich hat.
Die Protagonistin Stine ist im Alter der Autorin.Sie sind in der DDR geboren und dann kam die Wende.
Stine hat nur noch wenig Kontakt mit ihrer Familie, sie hat ihre eigene kleine Familie, der es besser gehen soll, als ihr.
Immer wieder kommen Details ihrer Kindheit ans Licht. Da wurde abgehärtet bis zu Misshandlung.
Stine erforscht die Vergangenheit ihrer Eltern und Großeltern. Da keiner viel gesagt hat forscht sie in Archiven.
So erfahren wir von der Erschaffung der DDR, in der ihre Großeltern mitwirkten. Am Schlimmsten fand ich ihre Mutter.
Es war ein erschütternder Bericht und ich hoffe das Stine und ihre Familie jetzt glücklich werden.
Das Buch ist esrchüttert und begeistert.
Faszinierend
Der weiße Fels von Anna Hope
Die Schriftstellerin Anna Hope konnte mich schon mit ihrem Roman Was wir sind begeistern. Da ist es kein Wunder, das uch auch , Der weiße Fels, lesen wollte.
Dieser Roman ist ganz anders. Die Autorin schreibt über vier Personen aus vier Jahrhunderten.
Die Charaktere sind sehr verschieden..
Die weißen Felsen stehen in Mexiko, das weiß man ja, das die politischen Tragödien immer wieder geschehen.
1969 geht es um den Sänger Jim Morissen , der ist ziemlich nervig.
Es gibt beklemmende Berichte , überhaupt aus den früheren Jahren.
Die Geschichte der Schriftstellerin spielt im Jahr 2020 auf der Pilgerreise zu den weißen Felsen in Mexiko.
Es gibt noch lange Passagen mit einem Leutnant 1775.
Die Geschichte über Das Mädchen 1908
ist eine traurige Sache.Diese vier Geschichten haben eigentlich nichts miteinander zu tun, nur das sie bei den weißen Felsen stattfinden.Die Autorin schreibt mit gutem Ton, allerdings fehlt mir durch das hin und her der richtige Fluss.
Wunderbar
Die spürst du nicht von Daniel Glattauer
Die spürst du nicht, ist der neue Roman von Daniel Glattauer.
In diesem hat er sich selber übertroffen.
Er beschreibt dieses Drama so lebendig, das man gleich mitfühlt.
Der Roman ist voller Perspektivwechsel. Da gibt es eine Politikerin, ihre Familie, Emigration und Flucht und um viele verschiedene Ansichten.
Es beginnt locker mit einer Urlaubsplanung 2er Familien, den sie in Italien in einem Haus mit Pool .verbringen
Dann passiert die Tragödie.
Erst dachte ich, die Familie geht da ziemlich locker mit um, aber dann war die Tochter Elise-Sofie ab dem Urlaub sehr durcheinander. Das hatte sie alles sehr mitgenommen, denn weil sie wollte, das ihre Freundin mitsollte, fühlte sie sich schuldig.
Der Autor zeigt die Pressberichte und die Ergüssen im Netz, die waren nicht immer positiv.
Der Roman ist manchmal humorvoll und dann wieder traurig. Es war ein auf und ab der Gefühle.
Wohlfüllroman
Nachts ist man am besten wach von Kristina Sanders
Kristina Sanders ist das Pseudonym der Schriftstellerin Kristina Günak.
Mit dem Roman, Nachts ist man am besten wach, hat sie eine fesselnde warmherzige Geschichte erschaffen.
Die Figuren sind liebevoll gestaltet, so verliebe ich mich gleich in sie.
Sophie gründet im Chat den Club der Schlaflosen.
Sie findet drei Mitglieder.
Sie werden zu Freundinnen und helfen sich gegenseitig.
Das ist so wunderbar geschrieben, das mich der Roman total gefesselt hat.
Es ist ein richtig schöner Unterhaltungsroman.
Mobbing
Unsichtbar von Eloy Moreno
Unsichtbar, von dem spanischen Schriftsteller Eloy Moreno, lässt mich erschüttert zurück. Das fällt mir erst einmal nichts ein.
Das ist Mobbing der schlimmsten Art.
Es ist die Leidensgeschichte eines namenlosen Schülers. Der wird so brutal gemobbt, das er sich in eine Fantasiewelt flüchtet.
Er übt unsichtbar zu werden. Da kommen Kinder an ihre Grenzen, so kann man doch nicht leben.
Die Kinder verschweigen ihre Erniedrigungen und Ängste aus Angst das es noch schlimmer wird.
Aber auch der Täter kommt zu Wort, das sind eigentlich auch immer Kinder, denen es nicht gut geht. Und die Eigentlich wollen sie aufgehalten. werden Mitschüler sehen weg, denn wer will freiwillig zum Opfer werden.
Aber auch wie die Spanischlehrerin von ihrer Schulleiterin abgewiegelt wird, passiert es leider immer wieder.
Der Roman soll uns zeigen, das wir hinsehen sollen. Er ist ein erschreckendes Lebensdokument.
Es ist ein Thema, das mich lange bewegt.











