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Rezensionen von begine:
Großmutter, Tochter und Enkelin
Als Großmutter im Regen tanzte von Trude Teige
Die norwegische Journalistin und Autorin Trude Teige behandelt in ihrem Roman, Als Großmutter im Regen tanzte, die Liebe zwischen Deutschen Soldaten und norwegischen Frauen.
Juni erbt nach dem Tod ihrer Mutterl Lila das Haus ihrer Großeltern.
Sie findet Fotos ihrer Großmutter Tekla.
Da erfährt Juni erst, das Tekla mit einem deutschen Besatzungssoldaten verheiratet war.
Tiefsinnig erzählt die Autorin über diese Frauen. Bei der Heirat wurde Tekla der norwegische Pass abgenommen.
Mit ihrem Mann Otto fährt Tekla in das zerbombt Deutschland.
Otto schwärmt von dem Gut seiner Eltern im Demin einem Städtchen in Vorpommern. Aber als sie da ankommen ist seine Familie tot und im Gutshaus lebt ein Russe.
Tatsächlich habe ich von dem Massensuizid von dem Ort Demin noch nichts gehört oder gelesen.
Da erfahren wir von den grausamen Taten während und nach dem Krieg.
Da hat die Autorin gut recherchiert und ist sogar in den Ort gefahren.
Der Roman ist eine interessante Genetationengeschichte, der sehr gut geschrieben wurde.
Fantasievoll
Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück von Zoran Drvenkar
Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück, ist ein Fantasieroman von dem Schriftsteller Zoran Drvenkar.
Der abstrakte Roman ist für Leser ab 11 Jahre.
Kai und sein Opa sind die besten Kumpel, wie Kai das sagt.
Der Opa wird vergesslich und Kai will ihn an sein früheres Leben erinnern, damit er weiter zu Hause leben kann.
Die Fantasie des Autors ist spannend und gut lesbar. Ich mochte den Roman zwar, aber er ist wohl doch eher für Linder etwas Besonderes.
Fantasievoll
Die Einsamkeit der Astronauten von Stefan Beuse
Die Einsamkeit der Astronauten, ist ein rasante Roman von dem Schriftsteller Stefan Beuse.
Der Mann hat Phantasie, das ist enorm.
Er sagt am Ende, der Roman stammt aus einem wirren Traum.
Eigentlich lese ich lieber reale Geschichten, aber Jonahs Geschichte hat mich doch gefesselt.
Jonah lebt in einer Anderswelt, das Volk wird mit Kaffee und Tabletten ruhig gestellt.
Trotzdem flüchten einige in den Wald.#
Als Lia in Jonahs Klasse kommt, freunden sie sich an und Jonah lässt den Kaffee und die Tabletten weg.
Es ist interessant seine Gedanken zu begleiten.
Der Roman ist Belletristik für Jugendliche.
Mutter
Maman von Sylvie Schenk
Maman, ist eine Geschichte über die Mutter der Schriftstellerin Sylvie Schenk.
Die ist 1916in der Nähe von Lyon geboren. Weil ihre Mutter gleich stirbt ist es ein schwieriger Lebensanfang. Sie kommt erst in einige Pflegefamilien, in denen sie verkümmert. Dann wird sie Adoptiert. Da muss es ihr eigentlich ganz gut gehen.
, aber glücklich ist sie nicht.
Dann heiratet sie und bekommt Kinder
Die Autorin schreibt das raffiniert und geistreich. Es ist ein schweres Thema mit tiefem Ernst.
Die Maman ist nicht sehr mitteilsam.
So das die Kinder nicht viel von ihrer Herkunft wissen.
Die Kinder wuchsen ziemlich frei auf, das ist doch eigentlich schön. Früher war das auch üblich und es wurde nicht so viel zerredet.
Traurig fand ich den Ausspruch des Bruders, der nicht traurig bei dem Tod der Mutter und auch nicht bei dem Vater war.
Der Roman ist präzise und poetisch geschrieben und ist eine gute Lektüre.
Schnörkellos
Wovon wir leben von Birgit Birnbacher
Die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher hat 2019 den Ingeborg Bachmannpris bekommen.
Das sie den zu Recht bekommen hat, bemerkt man an ihren Romane.
Der neue Roman „Wovon wir leben“
schreibt sie eine Einfühlsame Lebensgeschichte
Sie schreibt unverschnörkelt.
Julia ist Krankenschwester, ihr ist ein Fehler unterlaufen, so das sie von der Klinik entlassen wurde.
Sie zieht zurück aufs Dorf. Der Vater wohnt allein, die Mutter hat die Familie wegen seiner Art verlassen. Julias Bruder ist behindert und lebt im Heim.
In dem Dorf gibt es keine Arbeit für die Einwohner. Das macht die Stimmung nicht besser.
Ihr Vater ist ein eigenartiger Mann, der Frauen nur für Küche und Familie sieht. Dafür ist ihm nichts zu schade.
Birgit Birnbacher bringt diese emotionelle Geschichte mit ruhiger Stimme , trotz allem Ernst auch noch etwas Witz zu einem besonderen Ende
Ihr Schreibstil ist gekonnt und einfühlsam.
Ich gebe auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.
Etwas undurchsichtig
Männer sterben bei uns nicht von Annika Reich
Der Roman , Männer sterben bei uns nicht, von der Schriftstellerin Annika Reich ist sensibel geschrieben.
Der Roman ist melancholisch und eigensinnig. Er ist gut geschrieben, lässt mich aber etwas ratlos zurück.
Auf einem Anwesen hat die Großmutter das Sagen. Fragen sollen nicht gestellt werden.
Männer werden nur ein wenig angerissen, sonnst erfährt man nicht viel. Hitler soll den Großvater angerufen haben, aber mehr erfährt man nicht.Die Großmutter stirbt und die Enkelin Luise soll das neue Oberhaupt werden.
Sie erzählt in Ichform über die einzelnen Familienmitgliedern Nach langer Zeit kommt ihre Schwester Lene wieder und langsam erfährt Luise etwas mehr über ihre Familie.
Der Schreibstil ist flüssig, allerdings bleibt das Thema etwas im Dunkeln.
Da hätte ich mir mehr Details gewünscht.
Das Cover ist ein ansprechendes Stil leben.
Ich gebe 4 von 5 Sternen
Eine Segeltour ins Ungewisse
In blaukalter Tiefe von Kristina Hauff
Von der Schriftstellerin Kristina Hauff
habe ich schon einen Roman gelesen. Unter Wasser Nacht war grandios.
Der neue Roman,In blaukalter Tiefe, ist genauso mit psychologischem Fingergefühl geschrieben.
Die Autorin versteht es den Spannungsbogen hoch zu halten.
Sie versteht die Gemütsverfassung jedes einzelnen der Personen darzustellen.
Wir lesen eine Bildreiche atmosphärisch dichte Geschichte.
Der Anwalt Andreas bucht für sich und seine Frau Caroline einen Segeltour. Gleichzeitig nimmt er seinen Angestellten Daniel und dessen Freundin Tanja mit.
Dann ist noch der Skipper Eric mit dabei, der anscheinend auch ein Geheimnis hat.
Von jedem wird abwechselnd das Zusammenleben erzählt. Es gibt Konflikte. Andreas ist ein Angeber , meint er weiß mehr als anderen.
Daniel macht alles für seine Karriere.
Dann gibt es eine Havarie, es wird noch mal aufregend.
Nur das Ende mit Eric ist etwas unglaubwürdig. Das hätte anders sein können.
Der Roman ist besonders für Segelbegeisterte spannend. Allerdings segele ich nicht und die Reise war spannend.
Lebenserinnerung
Mr. Loverman von Bernardine Evaristo
Mr. Loverman, ist der dritte Roman der Schriftstellerin Bernardine Evaristo, den ich gelesen habe.
Die Autorin schreibt rasant und mit Witz.
In diesem Roman geht es um einen Familienvater Barrington. Seine Frau Carmel glaubt er gehe fremd, aber gegen seinen Freund Morris kommt sie nicht an.
Die erwachsenen Töchter wissen es, auch ohne das er sich geoutet hat.
Die Autorin lässt Barringtons Leben aufdröseln und auch das Carmels.
Beide sind nicht glücklich, da wäre Ehrlichkeit besser gewesen.
Der Roman lässt sich gut lesen. Wenn man erst in der Geschichte drin ist, ist man begeistert.
Die Autorin macht das richtig ansprechend. Der Roman ist wieder etwas Besonderes.
Freundschaft
Lichte Tage von Sarah Winman
„Lichte Tage“ in diesem Roman beschreibt die britische SchriFftstellerin Sarah Winman über Liebe, Homosexualität und Krankheit und Hoffnung.
Außerdem geht es um schwierige Familiensituationen.
Ellis und Michael sind schon Kindheitsfreunde. Ellis will Maler werden, denn die Mutter besitzt ein Bild mit Sonnenblumen.
Michaels Mutter verlässt die Familie und sein Vater ist nicht feinfühlig.
Die beiden erkunden ihre Sexualität.
Dann heiratet Ellis Anne und die Drei verstehen sich weiter gut. Michael ist nicht so präsent.
Sein Freund stirbt an Aids und Michel beobachtet seine Gesundheit.
In einem Brief schreibt er was er erlebt hat.
Teilweise geht es etwas hin und her.
Dann kommt Ellis wieder zu Wort.
Jahrelang hatten die Beiden keinen Kontakt.
Die Autorin fängt die Stimmung gekonnt ein. Ihr Schreibstil ist stimmig und eindrucksvoll.
Ich war von der Geschichte gefesselt.
Rückblick an einen Freund
Roxy,2 Audio-CD, 2 MP3 von Johann von Bülow
Das Hörbuch Roxy, von dem Schauspieler und Schriftsteller Johann von Bülow,wird von ihm persönlich gelesen. Es ist der erste Roman des Autoren.
Es geht um Freundschaft und Verlust zwischen zwei Freunden.
Als Roy und Marc achtzehn Jahre alt waren, waren sie befreundet und unternahmen viel miteinander.
Der Autor bescheint die Beiden gut, die sind ziemlich verschieden. Roy lebte ein leichteres Leben, er ist ein Sohn eines Industriellen, und Marc war etwas ernster, er will Schauspieler werden.
Als Roy später stirbt, denkt Marc über sie in den achtziger Jahren nach. Sie waren Freunde und Rivalen.
Die Beiden drifteten auseinander und haben sich lange nicht gesehen.
Wir erleben die Zeit so richtig mit, so waren viele Jugendlichen damals.
Der Roman ist ganz gut, aber er könnte etwas Tempo gebrauchen.
Der Roman ist streckenweise auch lustig unterhaltsam.











